CH205272A - Gerät, insbesondere Bartschere, mit im Handgriff eingebautem elektrischem Kleinmotor. - Google Patents

Gerät, insbesondere Bartschere, mit im Handgriff eingebautem elektrischem Kleinmotor.

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CH205272A
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/28Drive layout for hair clippers or dry shavers, e.g. providing for electromotive drive
    • B26B19/282Motors without a rotating central drive shaft, e.g. linear motors

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Description


  Gerät, insbesondere Bartschere, mit im     Handgriff    eingebautem  elektrischem Kleinmotor.    Es ist     bekannt,    zum Antrieb von Ge  brauchsgegenständen mit kleinem Kraftbe  darf, wie zum Beispiel     Bartscheren    oder der  gleichen,     elektrische    Kleinmotoren mit wick  lungsfreiem Anker zu verwenden. Solche Mo  toren sind einfacher Bauart und bestehen im  wesentlichen aus einem Elektromagnet,     einem     zwischen dessen Polschuhen rotierenden wick  lungsfreien Anker und einem Stromunter  brecher.  



  Um solche Motoren in Gang zu bringen,  genügt, je nach Stellung des Ankers, das Ein  schalten des elektrischen Stromes nicht. Es  ist ausserdem notwendig, den Anker in Dre  hung zu versetzen. Für die Handhabung ist  die Ausübung dieser zwei getrennten Vor  gänge umständlich.     Überdies    war zum An  drehen des Ankers nach erfolgtem Einschal  ten des     elektrischen    Stromes nicht nur die  Trägheit seiner Masse zu überwinden, son  dern auch die in gewissen Ankerstellungen  seiner Drehrichtung     entgegengesetzen    mag-         netischen    Zugkräfte, was das Anwerfen er  schwerte.  



  Diese Nachteile behebt die vorliegende  Erfindung. Sie bezieht sich auf     ein    Gerät,  insbesondere eine Bartschere, mit     im,    Hand  griff eingebautem, aus     einem        Elektromagnet          einem    zwischen dessen Polschuhen rotieren  den wicklungsfreien Anker und einem Strom  unterbrecher bestehendem elektrischem Klein  motor, und ist dadurch gekennzeichnet, dass  am Handgriff ein Schalter angeordnet ist  zum Ein- und Ausschalten des elektrischen  Stromes, welcher Schalter mit     Mitteln    in Ver  bindung steht, durch die beim Einschalten  des     elektrischen    Stromes zugleich der Anker  in Drehung versetzt wird.  



  Die Zeichnung zeigt     ein    als     Bartschere     ausgebildetes Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht des Gerätes von  vorn mit einer Gehäusehälfte, in die der Mo  tor eingebaut ist und mit auseinandergezoge-           nen        Scherkopfteilen,    zu deren Betätigung der  Motor dient;       Fig.    ? zeigt eine Seitenansicht des Gerä  tes, wobei die Bartschere. in deren Handgriff  der Motor eingebaut ist, im Schnitt     A-ss    der       Fig.    1 dargestellt ist:       Fig.    3 und 4 zeigen die beiden Scherkopf  teile, zu deren Betätigung der Motor dient,  von oben gesehen;       Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab eine Be  festigungshülse für den Scherkopf von oben  gesehen;

         Fig.    6 zeigt, in grösserem Massstab, als  weiteres     Ausführungsbeispiel,    einen aus drei  Teilen bestehenden, ineinander geschobenen  Scherkopf, von der Seite her gesehen.  



  Es ist 1 der Magnetkern mit den Pol  schuhen ?, gebildet aus mehreren aufeinander  gelegten dünnen Lamellen aus Eisenblech       (Fig.    ?<B>)</B>.     Mittels    Schrauben 4 sind     über    die  Polschuhe     \?    beidseitig je ein Schild 5 und  6 aus Isoliermaterial befestigt, zwischen  denen mittels     Achse    7 ein     lamellierter        drei-          poliger    Anker 8 gelagert ist. In     Fig.    1 ist der  obere Teil der beiden Schilde 5 und 6 abge  brochen dargestellt, zwecks     Sichtbarmachung     des auf der     Ankerwelle    7 angeordneten Zahn  ritzels 9.

   Schild 5 besitzt je ein Paar     Befe-          stigung3zapfen    10 und 10'. Die Befestigungs  zapfen 1.0 dienen zur Befestigung der beiden       Abreisshebel    11 und 12, die in     Fig.    1 unter  brochen     dargestellt    sind. Fm die Befesti  gungszapfen 10 und 10' sind Federn 10" an  geordnet.

   Durch diese     i\-ird    der     schwenkbare          Abreisshebel    11 federnd gegen die Achse 7       gedriiekt,    deren diesseitiges Ende zu einem  Dreikant     ausgebildet    ist, auf dem in     Betriebs-          stellung    die     Noeke    13 des     Abreisshebels    11  anliegt, wogegen der     Abreisshebel    12 gegen  einen     fseten    Anschlag 1?" gehalten ist. Die       Abreisshebel   <B>11</B> und 12 tragen an ihren obern  Enden je einen     Kontaktknopf    11' und 12'.  



  Durch das Dreikantende der Welle 7 wird  der     Abreisshebel    11 beim Drehen der Welle       hin    und her bewegt, was bei jeder     L?mdre-          hung    des Ankers ein dreimaliges Schliessen  und Öffnen der Kontakte 11' und 12' be  wirkt. Eine Regulierschraube 13' dient. zum    Einstellen der beiden     Abreisskontakte    11' und  72' in ihrer Entfernung zueinander.  



  Zwischen     Schild    5 und     Schild    6 ist mit  tels Achse 14 ein Klöppel 15 gelagert, von  dem in     Fig.    1 nur das obere, eine Feder 15'  tragende Ende dargestellt ist. Der andere  Arm des Klöppels 15 greift durch ein im  Schild 6 angeordnetes Fenster über die Rück  3eite     des    Motors und wird mittels eines am       riickwärtigen    Ende der     ZVelle    7 angeordne  ten     Exzenterzapfens    7' hin- und     herge-          schwenkt.     



  Auf dem Magnetkern 1 ist eine zweitei  lige Spule 3 mit Wicklungen 3' und 3" ange  ordnet, deren innere Enden durch die Verbin  dungen 17 und 17' und die Federn 1()" mit  den     Abreisshebeln    11 und 1? und durch diese  mit den Kontakten 11' und 12' verbunden  sind. Bei geschlossenen Kontakten bilden die  beiden Wicklungen 3' und 3" eine zusammen  hängende Wicklung, die so gerichtet ist, dass  der an den äussern Enden derselben ange  schlossene     elektrische    Strom bei seinem       Durchfluss    in den Polschuhen zwei entgegen  gesetzte Pole erzeugt. Dadurch wird der An  ker in Drehung versetzt, bis zwei seiner Pole  auf die Polschuhe ausgerichtet sind.

   Die Stel  lung des Dreikantendes der Welle 7 zu den  Ankerpolen muss so eingestellt sein, dass in  diesem Moment durch Ausschwenken des Ab  reisshebels 11, die beiden Kontakte 11' und  12' voneinander getrennt werden. Durch die  ses Abreissen des Stromes     wird    der Magnet  fluss unterbrochen, damit die Pole den sich  drehenden Anker nicht festhalten. Bei wei  terem Drehen desselben schliesst sich der Kon  takt, wodurch der     Vorgang    sich in bekannter  Weise wiederholt.  



  Die Wicklungen 3' und 3" besitzen je  zwei     Zuleitungen    18     bezw.    18' und 19     bezw.     19'. Die Zuleitungen 18     bezw.    18' sind an den  äussern Enden der Wicklungen 3' und 3" be  festigt,     wogegen    die     Zuleitungen    19     bezw.     19'     erst    im Innern der Wicklungen 3' und 3<B>"</B>  an diesen angeschlossen sind.

   Je nachdem, ob  der elektrische Strom wahlweise an die  äussern Enden der     Wickliui(ren    3' und 3" oder  an die im Innern dieser     Wieklungen    befestig-           ten    Zuleitungen angeschlossen ist, durchfliesst  derselbe die ganze Anzahl der durch die bei  den Wicklungen 3' und 3" gebildeten Ge  samtwicklungen, oder nur den innern Teil  derselben.  



  Am     Motorgehäuse,    das aus den beiden  symmetrischen Hälften 20' und 20" besteht,  und das mit Schrauben 21     (Fig.    2) zusam  mengeschraubt ist, ist eine Umschaltvorrich  tung angeordnet, bestehend aus dem Schieber  22 mit dem doppelseitigen Zahlenarm 22'.  Die Enden des Schiebers 22 sind durch ent  sprechende Öffnungen an beiden Schmalsei  ten des Gehäuses zugänglich zum Verschie  ben.  



  Das Zuleitungskabel 23 mit Kopf 24 ist       zwischen    zwei Gehäusebacken 25' und 25"  schwenkbar gelagert, um einen den Kabel  kopf 24 durchdringenden Bolzen 26. Am Bol  zen 26, der aus elektrisch nichtleitendem Ma  terial besteht, sind zwei Metallhülsen 27 be  festigt, mit denen je ein Drahtende des Zu  leitungskabels 23 in Verbindung steht. Beid  seitig im Gehäuse angeordnete Klemmen 28  nehmen den Strom von den beiden Metall  büchsen 27 ab und übertragen diesen auf die  beiden im Schieber 22 eingesetzten Kontakt  bolzen 29.

   Je nach der Stellung des Schiebers  erfolgt der     Stromanschluss    an die mit den Zu  leitungen der äussern Wicklungsenden 18 und  18' in Verbindung stehenden Klemmen 30  und 30' oder auf die mit den Zuleitungen im  Innern der Wicklungen 19 und 19' in Ver  bindung stehenden Klemmen 31 und 31'.  Durch den Umschalter 22 kann somit der  elektrische Strom wahlweise auf zwei Wick  lungen von     verschiedenem    Leitungswiderstand  umgeschaltet werden, je nachdem derselbe die  ganze Gesamtwicklung oder nur deren     innern     Teil durchfliessen soll.  



  Die Längen und     Querschnitte    der zwei  verschiedenen Stromwege kann nun so ge  wählt werden, dass der magnetische Kraft  fluss sowohl beim     einen    Stromweg, ange  schlossen an eine höhere Spannung, zum Bei  spiel 220 Volt, als auch beim andern Strom  weg, angeschlossen an eine niedere     Spannung,     zum     Beispiel    110 Volt, genügend stark ist.    Die Stellung der an den Zahlenarmen 22'  des Schiebers 22 angebrachten Zahlen, von  denen je eine Zahl durch ein auf der vordern  und     hintern        Seite    des Gehäuses angebrachtes  Fenster sichtbar ist, zeigt an, auf welche       Stromspannungen    der Motor eingestellt ist.

    Da, wie einleitend erwähnt, diese Motoren  arten eine ziemlich grosse     Spannungsdifferenz     ertragen, ist es zweckmässig, auf dem Zahlen  arm auf der einen Seite die untere Grenze des  Verwendungsbereiches, zum Beispiel 110 Volt,  auf der andern Seite dessen obere Grenze,  zum Beispiel 145 Volt, anzuzeigen, und bei  Umschaltung auf den höheren Spannungsbe  reich, zum Beispiel einerseits 150, anderseits  220 Volt, anzuzeigen.  



  Anstatt, wie in vorliegendem Ausfüh  rungsbeispiel, den Stromlauf zwischen den  beiden nebeneinander liegenden Wicklungen  zu     unterbrechen,    könnte auf dem Magnetkern  nur eine Wicklung angeordnet sein, indem  der     Stromunterbruch    an einem Ende der Zu  leitung abgenommen wird. Auch bei dieser  Ausführungsart kann die Zuleitung wahl  weise an den beiden Enden der Wicklung er  folgen, oder dann im Innern der Wicklung,  so dass zwei Stromwege von verschiedenem  elektrischem Leitungswiderstand entstehen.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel be  stünde     darin,    dass zwei oder mehrere Wick  lungen nebeneinander angeordnet sind, die,  einzeln oder zu Gruppen vereinigt, Strom  wege von verschiedenem Leitungswiderstand  bilden, auf die der Anschluss wahlweise um  geschaltet werden kann. Auch können die  beiden Wicklungsarten nebeneinander und  übereinander miteinander kombiniert werden  zu beliebigen Gruppen mit verschiedenem  elektrischem Leitungswiderstand.  



  An Stelle von zwei Stromwegen mit ver  schiedenem elektrischem Leitungswiderstand  können auch deren mehrere auf dem Magnet  kern     untergebracht    werden.  



  Der durch den Klöppel 15 betätigte Scher  kopf besteht aus dem beweglichen     Scher-          kamm    32 und dem unbeweglichen     Scher-          kamm    35, mit den beiden Befestigungsbolzen      36, die sowohl dem     beweglichen        Selierkamm     als     Fiihrung    dienen, als auch zur Befestigung  des Scherkopfes am     handgriffartigen.    aus den  beiden     symmetrischen    Hälften     ?0'    und 20"  gebildeten Gehäuse.

   Der     bewegliche        Scher-          kamm    weist ein     Schiebeloch    33 zur Auf  nahme des     Klöppels    15 auf, sowie zwei     Füh-          ningsschlitze    34.  



  In Vertiefungen der beiden Gehäusehälf  ten eingelegt sind zwei Hülsen 37, die zu  ihrer weiteren Sicherung Bohrungen 21' auf  weisen. durch die die     obern        Gehäu#zeschrau-          ben    ?1 hindurchgehen. Jede der beiden Hül  sen 37 besitzt einen Schieber 38, welcher in  eine Nut der Hülse eingreift, zwecks     Fest-          l-#allens    der Befestigungsbolzen 36 des     unbe-          -,vegliehen        Sclierkamines    35, vermittels der  entsprechenden     Kerben    36'. Die Feder 39  sichert den     Verschluss.    1'm diesen zu lösen.

    werden die beidseitig am Gehäuse austreten  den     Schieberlappen40    gegeneinander gedrückt,        -odrirch    der Schieber den     Scherkopf    freigibt.  hie am obern Arm des Klöppels 15 angeord  nete Feder 15' dient zum Anpressen des be  weglichen     Scherkammes    an den unbeweg  lichen     Sclierkamm.     



  Der nach     Fig.    6 dargestellte Scherkopf  weicht insofern von der Ausführung nach       Fig.    1 bis 4 ab, als der bewegliche     Scher-          lamm    sich zwischen zwei unbeweglichen Tei  len, dem     unbeweglichen        Scherkamm    35 und  einem Schutzkamm 41 mit Zähnen 42, befin  det. Letzterer verhindert, dass die scharf aus  laufenden Zähne der beiden     Scherkämme,    die  zu rasierende Haut verletzen können, wäh  rend eine     Aussparung    42' ein nahes Anliegen  der zu rasierenden Haut an die Enden der       Scherkämme    gestattet.  



  Am Gehäuse ist ein Schalter 43 angeord  net, welcher beidseitig aus dem Gehäuse aus  tritt,     sodass    er hin- und hergeschoben werden  kann. Durch einen Schlitz 44 ist der Schalter  43 an der Achse 14 geführt. Schalter 43 be  sitzt einen Zapfen 47, welcher in einen  Schlitz 49 eines Zahnsegmentes 48 eingreift,  wodurch dieses vermittels des Schalters     hin-          und        hergeschwenkt    werden kann. Das Zahn  segment 48 ist mittels eines Schlitzes 50 an    der Achse 14 schwenkbar gelagert.

   Die Zähne  des Zahnsegmentes 48 sind schräg und so ge  richtet, dass sie beim     Verschwenken    in einer  Richtung in die entgegengesetzt gerichteten  Zähne des     Zahnritzels    9 klinkenartig eingrei  fen, wogegen sie beim     Verschwenken    in der  andern Richtung ein     Ausklinken    durch Hoch  schieben des Zahnsegmentes 48 im Schlitz 50  bewirken. Am Schalter 43 ist eine Feder 45  angeordnet. welche auf das Zahnsegment 48  drückt,     sobald    dasselbe in seine Ausgangs  stellung, wie sie in     Fig.    1 dargestellt ist, zu  rückgeschwenkt wird. Dadurch wird das  Zahnsegment im Schlitz 50 in die Eingriffs  stellung zurück verschoben.

   Der zur Betäti  gung des Zahnsegmentes 48 dienende Schlitz  49 ist zum Radius des     Zahnsegmentes    schräg  gestellt, und zwar so, dass der in ihn eingrei  fende Zapfen 47 des Schalters 43. in der  Drehrichtung des Ankers betätigt, gleich  zeitig ein Niederdrucken des Zahnsegmentes  und damit ein sicheres     Ineinandergreifen    der  Zähne bewirkt, während dadurch in entgegen  gesetzter Richtung betätigt, ein Hochheben  des Zahnsegmentes und damit. ein Ausrücken  der Zähne bewirkt wird.  



  Am Schalter 43 ist eine     Nocke    46 ange  ordnet, welche beim Verschieben desselben in  die Ausgangsstellung,     \vie    sie in     Fig.    1 dar  gestellt ist, an eine Nase     ]l"    des     Abreiss-          hebels    11 anschlägt und diesen ausschwenkt.       wodurch    die     Kontakte    11' und 12' der Ab  reisshebel 11 und 12 auseinander gehalten  werden, so dass der Stromkreis unterbrochen  ist.  



  Zum Anlassen     des    Motors wird der Schal  ter 43 aus der in     Fig.    1 dargestellten Lage  verschoben, was durch     Eindrücken    des das  Gehäuse überragenden Teils erfolgt. Dadurch  wird der Anker in Drehung versetzt und  gleichzeitig durch     Freigabe    des     Abreisshebels     11 der Stromkreis geschlossen, wodurch der  Motor anspringt.

   Um den Motor abzustellen,  schiebt. man den Schalter in die in     Fig.    1 dar  gestellte     Anfangsstellung    zurück, wodurch  der     Stromkreis    in     vorbeschriebener    Weise  unterbrochen gehalten wird und das Zahn-           segment    sich gleichzeitig in seine Ausgangs  stellung     zurückschwenkt.     



  An Stelle eines Zahnsegmentes kann auch  eine einfache Schaltklinke, die in die Schräg  zähne des     Zahnritzels    eingreift, angeordnet  sein.  



  Es ist zweckmässig, die     Nocke    46 in ihrer  Stellung anzuordnen, dass beim Einschalten  der Stromkreis erst dann geschlossen     wird,     nachdem das Zahnsegment den     Zahnritzel     und damit den Anker bereits in Bewegung  versetzt hat. Dies erleichtert das Anwerfen  des Ankers, indem seine Schwungkraft be  reits in Wirkung steht, bevor der     Magnetfluss     beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät, insbesondere Bartschere, mit im Handgriff eingebautem, aus einem Elektro magnet, einem zwischen dessen Polschuhen rotierenden wicklungsfreien Anker und einem Stromunterbrecher bestehendem elektrischem Kleinmotor, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff ein Schalter angeordnet ist zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Stro mes, welcher Schalter mit Mitteln in Verbin dung steht, durch die beim Einschalten des elektrischen Stromes zugleich der Anker in Drehung versetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Stromes ein Zahnsegment betätigt, welches in Drehrichtung des Ankers verschwenkt, in ein auf seiner Welle angeordnetes Zahnritzel eingreift, in der andern Rich tung verschwenkt, hingegen aus diesem ausgerückt wird. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter Mittel aufweist, die in der einen Schalterstellung ein Offenhalten der Abreisskontakte bewirken, wodurch der Lauf des Motors unterbrochen ist. B.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass beim Anlassen des Motors der Stromkreis erst dann geschlossen wird, nachdem sich der Anker bereits in Drehbewegung befindet. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der im Handgriff ein gebaute Motor mindestens zwei Strom wege von verschiedenem elektrischem Leitungswiderstand aufweist, an die der elektrische Strom mittels am Gerät an gebrachten Umschaltorganen wahlweise angeschlossen werden kann. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der im Handgriff eingebaute elektrische Motor eine an verschiedenen Stellen an gezapfte Magnetbewicklung besitzt, an welche Zapfstellen der elektrische Strom mittels der Umschaltorgane wahlweise so angeschlossen werden kann, das derselbe entweder sämtliche Drahtwindungen der Magnetwicklung durchfliesst oder nur einen Teil derselben. 6.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Umschaltorgane im Innern des Handgriffes angeordnet sind, in der Weise, dass sie durch eine Öffnung des gehäuseartigen Handgriffes zwecks Be tätigung zugänglich sind. 7. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den Umschaltorganen Mittel in Verbindung stehen, welche an zeigen, auf welchen Spannungsbereich der elektrische Motor eingestellt ist. B. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass mit den Umschaltorganen mindestens ein Ziffernträger in Verbin dung steht, in der Weise, dass die Ziffern je nach der Stellung der Umschaltorgane durch ein Fenster im Handgriff anzeigen.
    auf welchen Spannungsbereich der Motor eingestellt ist. 9. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zuleitungskabel am Handgriff schwenkbar befestigt ist, was eine platzsparende Verpackung, un gehinderte Handhabung im Gebrauch und Verhinderung von Ka.belknickun- gen gewährleistet. 10.
    Gerät nach Patentanspruch. dadurch ge kennzeichnet, dass der im Handgriff ein gebaute Notor mittels eines Exzenters der Ankerachse einen Klöppel betätigt, der einen beweglichen Scherkamm hin- und leerbewegt, welch letzterer mittels zwei ihn zugleich führenden Bolzen eines mit ihm zusammen wirkenden, unbeweg- lichen Scherkammes am Handgriff be festigt ist. 11. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff aus zwei symmetrischen Hälften zusammen gefügt ist. 12.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Exzenters der Ankerachse ein Klöppel betätigt wird, der einen be weglichen Scherkamm hin- und herbe wegt, welch letzterer zwischen einem un beweglichen Scherkamm und einem Schutzkamm geführt ist.
CH205272D 1938-09-15 1938-09-15 Gerät, insbesondere Bartschere, mit im Handgriff eingebautem elektrischem Kleinmotor. CH205272A (de)

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