CH202058A - Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Brennkraftmaschinen.

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CH202058A
CH202058A CH202058DA CH202058A CH 202058 A CH202058 A CH 202058A CH 202058D A CH202058D A CH 202058DA CH 202058 A CH202058 A CH 202058A
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CH
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housing
bimetal
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
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Description


  Einrichtung zum Regeln der     Brennstoffzufuhr    von     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung     bezieht    sich auf eine     Ein-          richtung    zum     Regeln    der     Brennstoffzufuhr     von     Brennknaftmaschinen    in     Abhängigkeit     vom     äussern        Luftdruck    mit     mindestens        einer     ein     ga!sfö@rma@ges        Mittel        enthaltenden        Mem-       <RTI  

   ID="0001.0018">   brandose,    die     .auf        Druck-    und     Temperatur-          änderungen    anspricht.  



       Derartige        ,gasgefüllte        Membrandosen        haben     gegenüber     hochevaäulertenMembrandosenden     Nachteil,     @dass,    sie     ziemlich        temperatrempfind-          li.ch    sind     und'        demgemäss,    vom     benachbarMn     Motor     aus        erwärmt        werden.    Die durch     ,

  diese          Erwärmung        verursachten        Längenänderungen     der     Membrandosen    sind     für,die        Regelung,der          Brennkraftmaaschine        unerwünscht.     



  Die     hochevakuierten        Memb#randosen    haben  dagegen den Nachteil,     dass@    sie sich bei  etwaigem     Undichtwerden    sehr stark     aus-          dehnen    und     hierbei    die     B@rennstaffzufuhr     ganz oder     nahezu        ,ganz    abstellen.

   Wenn  solche     Membraudoasen    in     einem        Flugzeug        un-          ,dicht        wenden,        kann        der        Flugzeugführer    in  folgedessen     unter        Umbänden    sogar zum Not-    landen gezwungen werden.

   Um     diesen    ausser  ordentlich     schwerwiegenden        Nachteil    zu ver  meiden,     greift    die Erfindung     zurück    auf     die          ein.        gasförmiges        Mittel        enthaltenden        Mem-          brandosen    und     @schaltet        ideren        Nachteil,    näm  lich die     unerwünschte        Temp-eraturempfind-          lichkeit,

          praktisch    dadurch aus, dass die       durch        Temperaturänderungenbewirkten        Ände-          rungen;    -der     Membrandose        minAestens        zum          grösseren        Teil        unwirksam    gemacht sind     durch     ein     temperaturempfindliches    Glied,

       das    der  selben Temperatur wie die     Membrandosen          ausgesetzt        ist    und     bei        Temperaturänderungen          entgegengesetzt        gerichtete        Bewegungen    des       Regelges!bär:

  ges        verursacht        wie    die     Membrau-          dose.        Hierdurch    wird     erreicht,        dass    die     Nem.-          bran;

  dose        in        unmittelbarer        Nachbarschaft        des          Motors    angeordnet     werden        kann,        ohne        .dass     dabei     die    hohe     Motortemperatur    einen     schäd-          liehen:        Einflussi    auf die     Regelung    ausübt.  



  Inder     7eichnung        sind    drei     Ausführun        gs-          beisspiele        des    Gegenstandes     der        Erfindung     dargestellt. Es zeigen: .

             F'ig.1    einen     Längssehnitt    durch ein Ge  häuse     mit        einer        Membrandose,          Fig.    2 ein     Bisnetallglied    dazu,       Fig.    3 einen     Längsschnitt    durch einen an  eine     Einspritzpumpe    angebauten Regler,       Fig.        -t    einen     Querschnitt    nach der Linie       II-II    der     Fig.    3;

         Fig.    5     stellt    ein Schaubild eines     Bimetall-          ffl        cr        iedes        des        Reglers        dar,        und          Fig.    6     zeigt    einen Teil des dritten Aus  fü.hrungs:beispiels im Schnitt.  



  Eine zum Beispiel Luft     enthaltende        llein-          biandose    1 ist gemäss     Fig.    1 und 2 im     fest     liegenden     durchhroohenen    Gehäuse 2 auf  Zapfen 3 und 4     gelagert,    die gleichachsig zu  einander     und    zur     Dose    selbst an deren  Deckel 5 und Boden     G        befestigt    sind.

   Das aus  dem     Gehäuse    ragende Ende des     Zapfens    3 ist  an einen um einen festen Zapfen     drehbaren          einarmigen    Hebel 7     angelenkt,    :der     unter    :

  dem  Einfluss einer     Rüekführfeder    f     steht.    Das  freie Ende des Hebels 7 ist mit einem     Cxe-          stänge    8 gelenkig verbunden, das zum Bei  spiel     an,

      einem die     Brennstoffzufuhr    zu     einer          Brennkraftmaschine        regelnden    Teil     angreift.     Zwischen dem     Dosenboden    6     und    der     linken          Gehäusestirnwand    ist ein aus     Bimetall        be-          stehendes    Kreuz 9 angeordnet,     .durch    das der       I ,-erzapfen        =4        des        Hembranbodens    hindurch  geht.

   Der     Mittelteil    des Kreuzes 9 liegt in  folge der Feder f am Boden der Membran an,  und die     gebogenen        Arne    9'     heri9=hren    die       Innenseite    der     Gehäusestirnwand.     



  Nimmt     der    auf     die        Membrandose    einwir  kende     Atmosphärendruck,    z. B.     beim    Steigen  eines Flugzeuges, ab, so dehnt sich die     Mein-          brandose        entsprechend    aus.

   Diese     Dehnung     der Dose wird über den     Zapfen    3 auf den  Hebel. 7 und von     diesem        über    das     Gestänge    8  auf das in     Fg.    1 nichtdargestellte Glied zur  Anpassung der den     1Vlotorzylindern        zugeführ-          ten        Brennstoffmenge    an den neuen äussern       Luftdruck        übertragen.    Dazu     treten    auch noch       Dehnungen        infolge        Temperaturänderungen.     Da 

      ilie    Dose in     Motornähe        angeordnet    ist,       ändern    aber nicht nur die :durch die jeweilige       Höhendifferenz        bedingten        Temperaturände-          "enügen,        sondern        auch    Temperaturschwankun-    gen des     Motors    selbst die     luftgekühlte        Dose.     Diese     Temperatureinflüsse,    die vom Motor       ausgehen,        sind        unerwünscht;

      deshalb     werden     sie durch die     entgegengesetzt        wirkende        Bi-          metallschei@be    kompensiert. Diese ist so     zu-          sammengosetzt,        dass    sieh     ihre    Pfeilhöhe     y          beim        Temperaturanstieg    um :den gleichen Be  trag x verringert, um den sieh     die        Dose    in  folge des     Temperaturanstieges        gedehnt    hat.

    Bei fallender     Temperatur        wächst    die Pfeil  höhe der     Binietallscheibe        entsprechend    der  durch     die        Temperaturabnahme        hervorgerufe-          rien    Verkürzung der     Dose.     



  Bei der     beschriebenen    Einrichtung bleibt  die Änderung der Temperatur     der    den     Motor-          zylindern        zugeführten    Luft     unberücksichtigt.     



  Beim     Aiisfiihrungs@beispiel    gemäss den       F'ig.    3. bis 5 sind drei     Luft    enthaltende     Mem-          brandosen    10 in der     Verste:llrichtun:g        hinter-          einander    angeordnet.

   Jede     Dose    liegt zwi  schen zwei     Scheiben    11, die in einer     Büchse     12 geführt     sind.    Gegen :die linke     Endscheibe     legt     sich    ein ebenfalls in der     Büehse    11     ge-          führter        Ring    13, an     dem    :

  drei bogenförmige       Bimetallstreifen   <B>1 4</B> mit     ihrem    einen Ende be  festigt     sind.    Das     freie    Ende     jedes    der Strei  fen     1'-4    ist aus der     Ebene        des        Ringes    13,     her-          ausgebogen        und        übergreift    das am     Ring    be  festigte Ende     des    folgenden Ringes (F     ig.    5).

         Die    freien Enden der Streifen liegen am       Boden        der    Büchse 12.     Diese    ist in einem     Ge-          liäuse    15     geführt,        das    an einer     Einspritz-          pumpe    P     befestigt    ist.

   An einem in der Mitte  des     Büchsenbodens        sitzenden    Auge 17 ist       mittels        eines        Zapfens        ein    Hebel 16     angelenkl,     der auf     einer    im     Gehäuse    1.5     :gelagerten    Welle  18     befestigt    ist.

   An     einem    zweiten auf der  Welle     sitzenden    Hebel 19     greift        das        eine     Ende     eines        Bowdenzuges    20 an,

   auf     dessen          anderes        Endre    ein in der Saugleitung 45 der       Brenükraftmasoliine    der Temperatur der     an-          gesaugten        Luft        ausgesetzter        Thermostat    21  über     einen        Winkelhebel    2<B>5</B>     einwirkt.     



  In der     Büchse    12 befinden sich<I>zwei</I>  Augen, die je     einen        Lagerzapfen    22. tragen.  Beide     Zapfen    liegen in     einer    Achse senkrecht  zur Achse der     Büchse    1.2.

   In den beiden       Zapfen    22 sind zwei     Arme    23     aufgehängt,         die     auf    der     Membrandos:eniseite        durch    ein       Querstück    216     miteinander    verbunden     sind.     Das     Quemstück   <B>26</B> liegt an der rechten     End-          scheibe    11 der     Membrandosen    an und     bildet          zugleich        einen    Federteller     für     <RTI  

   ID="0003.0015">   eine        Feder    27,  die     sich        .gegen        eine        Srhells,ehraube    im     Deckel     der     Büchse    12     abstützt.     



  Die Arme 28     tragen        unten    eine Achse 24.  Auf der     Achse,    24 ist     ein    Hebel<B>2</B>     .,8        ,gelagert,     der     oberhalb,cler        Lagerstelle    mit einem     Bügel     die Feder 217 umgreift.

   Der obere Am des       Hebels    28     ragt        durch    eine Öffnung der       Büchse    12     in    das     Gehäuse    15 und     ist    über       ein;        ÜGestänge        .29    mit der     Regelstange    30 der       Einspritzpumpe    P     gelenkig        verbunden.     



  Unten am     Gehäuse    1,5     ist    das     Gehäuse    31       eines        pneumatischen        Reglers        befestigt,    das  durch     eine        Mernbman        3:

  2        in.    zwei     Kammern    33,  34     unterteilt        isst.    Die     geschlossene    Kammer       '3@4        ist        ,durch        einen,

  Schlauch        -35    an     das    Saug  rohr 45 der     Brennkraftmaaschine        hinter        einer     in     nicht        gezeichneter        Weise    vom     Führersitz     aus einstellbaren     Drossielklappe    46     ange-          schlossen.        Eine        :

  Schraubenfeder    36 D     tü.tzt        sioh     auf     eine        iStells.chraube    im linken Boden der       K.aanmer    3,4 und     drückt    auf     einen        Ver-          stenfungsteller        317,der    Membran 3,2. Die     Kam-          mer        3!3    ist oben offen.

   Der     untere    Arm     des          Hebels   <B>28</B>     zagt    durch. Öffnungen in der       Büchse    12 und     i.        Gehäuse        1,5    in     die    Kam  mer     ,3,3        hinein        und:

          umgreift        mit        seinem        un-          tern.        gegabelten    Ende     einen    in der Mitte der       Membran        @32    an     einem        Versteifungsteller        be-          festigtenStift    88,     der    an     seinem    freien Ende       einen        Federteller        :

  39        trägt.        Eine    Schrauben  feder     40,drückt    auf den Teller     3'9    und stützt  sich     auf        eine        Verstellschraube    in der rechten       ,Stirnseite    ,des     Gehäuses    31.  



       Solange    sich der     Atmosphärendruck,    die  Aussentemperatur und die in der Nähe     Ader          Membmandosen        herrschende        Temperatur    nicht       ändern,        wird    die     Regelstange    0 der     Ein-          spritzpumpe    P     lediglich        jeweils    nach     Mass-          gab,        des    auf die     Membran    32     einwirkenden,

       in der Saugleitung     Bleis    Motors     herrschenden          Unteircäuekes        über        ,dien        Hebel    28 und     das    Ge  stänge     219        verstellt.        Nimmt    zum     Beispiel        der          Unterdruck        in    der Saugleitung<B>85</B> und     der            Kammer    34     des        pneumatischen        

  Reglers    zu,  so wird     ,die        Membran        3@2(        ,gegen    ,die     Kraft,der          Rückführfeder        3,6    in     Fig.    3 nach     links        be-          wegt.        Hierbei        wird    der Hebel<B>28</B> derart     um          die        Achsre    24     geschwenkt,

          @dass    die     Regel-          stange        dar        Einspritzpumpe    in der     Pfeilrich-          tung        nach        rechts        :gezogen        wird    und die       Brennstoffzufuhr        vermindert.    Sobald aber,  z.

   B. beim Steigen der     Maschine,    der     Atmo-          sphärendruck    abnimmt, dehnen sich die       Membrandos@.en    10     aus.,    schieben     die    rechte       Endscheibe    11     nach        rechts    und     schwenken     den     Bügel   <B>23, 26</B> unter     Mitnahme    der Achse  24     entgegen    der     Kraft        der    Feder 27     nach          rechts,

          wobei.        der    Hebel 28 um seinen     An-          griffspunkt    am     Balzen    3,8 nach     rechts    mit  genommen,     wird,    so     dass,        die        Regelstange        30          nach        rechts        verstellt        wird    und die Brenn  s     toffzufuhT    entsprechend     der        Verkleinerung          ,des,

      den     Motorzylindern        zugeführten        Luft-          gewichtes        infolge    der     geringen        Luftdichte          verringert        wird.     



       Der    auf     Temperaturschwankungen        der          Ansaugluft        ,ansprechende        Thermostat    2,1 ver  schiebt die     Büchse    1,2 über dien Bowdenzug       2;0        und    die Hebel 1:

  9.     und    16 bei     fallender          Aussentemperatur        nach        links,        und        die        Feder     27RTI ID="0003.0261" WI="18" HE="4" LX="1131" LY="1325">  drückt,den        Bügel        23,    36     arid    die     Achse    24       nach.        Hierdurch    wird die     %gelistange    unge  fähr nach     links        verschoben,

      so     dass        die        Ein-          spritzpumpe        eine    dem     @dutrch,die        Temperatur-          abnabme        erhöhten        Luftgewicht    der     Ladung          entsprechende,        grössere        Brennstoffmenge    för  dert.  



       Dehnungen    der     Membrandosen    10     infolge          Temperatuxänderangen        der    Luft in der       Büchse    12     werden    ausgeglichen     durch    die       entgegengesetzt        wirkenden        Bimetallstreifen     14, -die     bei.        Temperaturzunahme,

  den        Abstand          zwischen        ihren        freien        Enden.    und     !dem    Ring  13 um     ebensoviel    verringern,     wie        die    Dosen  10 sich     dehnen.        Durch    die     Bymeta%treifen          1'4        wird    also     erreicht,        @dass@dme        Membrandbsen     10     immer,

  die        dem.        angesaugten        Luftgewicht          entsprechenden        Brennstoffmengen        einstallen,     auch     wenn.    sie     in    der     Nähe,des,        warmen        Mo-          tors        angeordnet        sind.        Hierdurch    ergibt sich       dme        Möglichkeit,

      die     Mexnb@raandosent        ahne              Nachteil    unmittelbar im     Reglergehäuse    ein  zubauen, das an der in Motornähe arbeiten  den     Einspritzpumpe    P     befestigt    ist.  



       Bei        .dem     nach     Fig.        (i     ist am Boden der Büchse 12 ein Halter<B>41</B>  vorgesehen, auf dem ein     Winkel    42 befestigt  ist. Beide     Schenkel        des        M        inkels,tüel@es    sind  mit     einem    Schlitz versehen.

   Der Schlitz in  dem am     Halter    41     befestigten    Schenkel dient       zum        Verstellen        des        Winkels    am     Halter.    Um  die Welle 18     ist    eine Spiralfeder 43 aus Bi  metall     geschlungen,

      deren inneres Ende fest  mit der Welle 18 verbunden ist     und    deren  äusseres Ende mit einem     gerade        gerichteten     Teil     -t1    in den Schlitz im senkrecht zum     Ilal-          ter    stehenden     .Schenkel        des    Winkelstückes  g g<B>N</B>  reift. Durch Verschieben des     Vinkels    kann  das     Endteil    der Spiralfeder mehr     oder     weniger weit in den Schlitz     geschoben    und  damit der     Hebelarm-    der Feder verändert  werden.

   Der     übrige    Aufbau ist nicht gezeich  net und     wie    beim Regler nach den     Fig.3     und 4.  



  Die Spiralfeder aus Bimetall überträgt  die     Verstellbewegungen    der Welle 18 auf die  Büchse     12.    Nimmt die Temperatur der       Spiralfeder    zu, so wird ihr     Endstück    nach       links        bewegt    um     einen    Betrag, welcher der       Ausdehnung    der     Nembrandosen    infolge die  ser     Temperaturzunahme        entspricht.    Auf diese  Weise     wird    auch hier vermieden,

   dass die  Temperaturänderungen     einen        unerwünschten     Einfluss auf die     Regelung    ausüben.  



       Statt        da.s        Bimetallglied        zwischen    den       Membrandosen    und der Büchse oder zwischen  der Büchse und der     Verstellwelle    der     Büchise     anzuordnen,     könnte    man auch den Boden .der  Büchse aus     Bimeta-11    herstellen oder in dein  ,den,     Membrandosenhub    auf die     Regelstange          übertragenden    Gestänge ein     entsprechend     wirkendes     Bimetallglied        einsetzen.     



       Wenn    die luftgefüllte M     embrandose        de.r-          a.rt    angeordnet ist, dass die vom Motor her  rührenden     Temperatureinflüsse    praktisch     ver-          nachlässggt    werden können, z.

   B. im Saug  rohr, s o     dass    sie stets die     Temperatur        de:r    den  Zylindern     des    Motors zugeführten Verbren  nungsluft hat, so     bewirkt    sie die     Verstellung       der Regelstange     2@9    zugleich in     Abhängkeit     vom     Druck    und von der Temperatur der zu  geführten Luft.

   Würde kein     Bimetall;glied     auf     die        3feinbrandase        einwirken,    so     würde     die zur     Übertragung    der     r)ruckiiaderungen     bei gleichbleibender Temperatur richtig be  messene     Membrandose    die     Temperaturände-          rungen    im     Saugrohr        nietet    richtig übertragen,

    weil die     eingeschlossene    Luft schon bei klei  nen     Temperaturänderungen        verhältnismässig     grosse     Dehnungen    der     Dose    und damit grosse       Verstellwe,

  ge    der     Regelstange        2#9    verursachen       würde.        Diese    zu .grossen     Verstellungen    der  Regelstange können durch das     Bimetallglied     in     angemessener    Weise reduziert     werden.     Dann     bceinflusst    die luftgefüllte     Membran-          do,

  se    die     Brennstoffzufuhr    entsprechend der  Abhängigkeit     des    dem Motor     zub        führten          Luftgewichtes    von     dein        äussern        Luftdruclz     sowohl als auch der     Aussentemperatur.    Ein       Thermostat    21 ist dann nicht mehr erforder  lich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Regeln der Brennstoff zufuhr von Brennkraftmaschinen in<B>Ab-</B> hängigkeit vom äussern Luftdruck mit min destens einer ein gasförmiges Mittel enthal tenden Membrandose, die auf Druck- und 7'emperat:
    urändei-ungen anspricht. dadurch gekennzeichnet, dass die durch Temperat,ur- ä nderungen bewirkten Änderungen der Me.m- brandose (10) mindestens zum grösseren Teil unwirksam gemacht :
    sind durch mindestens ein temperaturempfindliches Glied, das -der- selben Temperatur wie die Membrandose aus gesetzt ist und bei Temperaturänderungen entgegengesetzt gerichtete Bewegungen des Regelgestänges wie die Membrandose ver ursacht.
    UN TERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das tempe- raturempfindliche Glied ein Bimetallteil ist,
    das auf einer Seite abgestützt isst und finit s@ciner andern Seite hei Temperatur änderungen Verschiebungen der '-Hem- brandose bewirkt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass in,deT Abstützung -des Binnetall- teils ein Glied vorgesehen ist,
    das durch einen Wärmefühler in Abhängigkeit von der Temperatur der von dar Brennkraft- masche angesaugten Luft verstellt wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprächen 1 bis 2, dadurch ge- kennzeichnet, edass dar Wärmefühler (21) im,Saugrohr ,d:
    er Bremskraftmaschine an geordnet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis @3, dadurch ge kennzeichnet, d@ass sdie wirksame Länge ,das Bimetalltsils (44) einstellbar ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, @dass !der Bimetallteil eine spiralig gewundene Blmetallfeder (44) ist, :deren wirksame Länge durch ein ;Stellglied (42) veränderbar ist.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, @dass das Stellglied (42) an einem die Memmbrandose aufnehmenden Gehäuse (12) einstellbar befestigt äst.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch :gekennzeichnet, dass ein Bimetall- teil zusammen mit mindestens einer Membrandüse (10) @derart in ein gemein.- eamaes Gehäuse (1,2) eingesetzt ist,
    dass er bei T'emperaturänderungen eine Ver- stellung der Membrandose (10) bewirkt. B. Einrichtung nach Pa;
    tentanspruoh und Unteranspruch 7, gekennzeichnet duroh die Anordnung des Bimetallteils (9, 14) zwischen dem Boden des Gehäuses (12,) und der Membrandose (10).
    9. Einrichtung nach Patentampruch und Unteransprüchen 7 und 8, @dadurch ge- kennzeichnet, @dass dar Bimetallteil (9) ein, gebogener, mit Einsschnitten ver- sehener flacher Körper ist,
    der in dem Gehäuse (12:) auf einer Seite am Boden des Gehäuses (12) abgestützt ist und auf drer andlexn Seite auf eine Stirnseite der Membrandose (10) einwirkt. 10.
    Einnchtuug nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeich- net, dass Bimatallteile (1,4) auf einer Seite flach aufliegend an einem flachen Haltekörper (13) befestigt sind und auf,
    der andern sSeite aus der Befestigungs- ebene herausragen. 11. Einmichtmg nach Patenrtanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, idass:
    dar Bodeneines Membmados,en enthaltencven Gehäuses (12) gewölbt und als Bimetallkörper ausgebildet ist. 1.2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass luftgefüllten, Druckänderungen bei. gleichbleibender Temperatur auf das Regelgestänge Über tragenden Mcmbrandosen ein Bimetallteil zugeordnet ist,
    der die durch Teauperatur- änderungen verursachten Änderungen der Membrandosen derart ausgleicht, -dass die Brennstoffzufuhr bei @amporaturände- rungen entsprechend dem angesaugten Luftgewicht reingestellt wird.
CH202058D 1937-12-30 1937-12-30 Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr von Brennkraftmaschinen. CH202058A (de)

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