CH201814A - Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer. - Google Patents
Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B11/00—Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer. Die bekannten Hangaufzüge für Skifahrer weisen ein Förderseil ohne Ende auf, wel ches in gewissen Abständen mit Schlepp organen für den Skifahrer versehen ist. Diese Schlepporgane sind im wesentlichen an ihrer Befestigungsstelle mit dem Förderseil unver rückbar und fest verbunden, so dass sie mit diesem hangauf und hangab mitlaufen. .
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer, bei welchem vermittels Förderseils und an diesem abnehmbar angeordneter Schlepp organe geschleppt wird, wobei die Schlepp organe je mindestens einen Klemmhaken zum lösbaren Festklemmen desselben am Förder seil mit am Klemmhaken befestigtem An hängeorgan aufweisen, mit welch letzterem die zu schleppenden Objekte zum Schleppen zu verbinden sind, das Ganze derart, dass der Klemmhaken am laufenden Förderseil ein gehängt werden kann und die Klemmwirkung mindestens teilweise durch die Zugkraftüber- tragung auf das Anhängeorgan hervorgerufen wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist dargestellt in Fig. 1 in einer schematischen Ansicht, in Fig. 2, 3 und 4 in schematischen Detailansichten; Fig. 5 und 6 zeigen andere beispielsweise Ausführungsformen des Klemmorganes. Über dem geneigten Hang 2, in einer den Skibetrieb nicht störenden Höhe, läuft das Förderseil 1.* An diesem ist durch Klemm wirkung das mit einer Kralle 11 ausgerüstete Klemmorgan 3 befestigt, welches an seinem Unterteil mit dem Anhängeseil 4 versehen ist.
Das untere Ende des Anhängeseils 4 weist einen Schleppgurt 6, beispielsweise aus Hanf, Leder oder elastischem Gewebemate rial auf; den sich der Skifahrer 5 um das Gesäss oder die Lenden legt. Das am Schlepp gurt 6 befestigte Zugorgan 8, am Ende mit einem Griff 7 versehen, wird zwei- bis drei mal um das Anhängeseil 4 geschlungen, wor auf der Griff zur Haltesicherung vom Ski fahrer mit einer Hand mühelos gehalten wer den kann. Will er sich vom Schleppgurt 6 freimachen, so hat er lediglich diesen Griff 7 loszulassen, worauf sich die Umschlingung selbsttätig löst.
Damit der Durchhang beim Förderseil 4 durch die bodenwärts wirkenden Kräfte nicht störend in Erscheinung tritt, ferner um eine grösstmöglichste Geländeanpassung des För derseils zu erzielen, sind Tragpfeiler mit Quer balken 12 aufgestellt, an denen sich Winkel eisen 10 mit in diesen gelagerten Tragrollen 9 für das Förderseil 4 befinden.
In Fig. 4 ist eine beispielsweise Vorrich tung gezeigt, vermittelst welcher das Schlepp organ 3 vom Förderseil 1 gelöst werden kann. Durch den Anschlag 13 wird die Klemm wirkung der Kralle 11 auf das Förderseil 1 aufgehoben, wobei die Ablenkleiste 14 im gleichen Zeitpunkte den Klemmhaken 3 vom Förderseil ablöst. Der Skifahrer kann hier auf das Schlepporgan von der Ablenkleiste 14 weg in Empfang nehmen.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungs form einer Kralle 11 dargestellt. Vermittels des am Zapfen 16 schwenkbar befestigten Hebels 15 .wird die Kralle 11 abgeschlossen, so dass der Klemmhaken nicht abfallen kann. An der Bergstation des Hangaufzuges ist ein Anschlag 17 vorgesehen, welcher den Hebel 15 betätigt, so dass die Kralle 11 sich öffnet und vom Förderseil 1 gelöst wird.
Eine weitere Ausführungsform der Kralle 11 ist in Fig. 6 dargestellt. Der obere Teil 18 der Kralle kann im Schlitz 20 gleiten, wobei die Schraubenfeder 19 den beweglichen Krallenteil nach unten an das Förderseil drückt. Der Spielraum des beweglichen Krallen teils 18 ist durch die Länge des Schlitzes 20 bedingt. Diese Einrichtung bezweckt eben falls, ein Abfallen des Klemmorganes vom Förderseil 1 zu verhindern. Die zum Schlepp zug erforderliche Klemmwirkung wird teil weise ebenfalls durch die Zugkraft des An hängeseils 4 hervorgebracht.
Gemäss Fig. 3 könnte der Klemmhaken 3 als Haspel ausgebildet werden. Der Skifahrer kann, nachdem das Schlepporgan vom Förder seil 1 abgenommen wurde, das Anhängeseil 4 am Klemmhaken 3 aufwickeln und dessen Ende unter die .Blattfeder 15 legen, wodurch der Griff 7 ein unerwünschtes Abwickeln ver hindert. In dieser Form kann das Schlepp organ vom Skifahrer in die Tasche gesteckt und nach unten transportiert werden, wo es für eine weitere Schleppfahrt zur Verfügung steht. Die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Hangaufzüge weisen den Vor teil auf, dass keine unbenützten Schlepp organe am Förderseil mitzulaufen brauchen.
Ferner ist die Möglichkeit vorhanden, dass sich der Skifahrer längs der Förderstrecke an hierfür vorgesehenen Stellen ohne Hilfe Dritter vermittels seines mitgeführten Schlepp- organes einhängen und bergwärts schleppen lassen kann. Von einer Beeinträchtigung des Skifahrers durch das mitgeführte Schlepp organ kann nicht gesprochen werden, da es sehr handlich gehalten werden kann; es las sen sich zum Beispiel Schlepporgane her stellen, die ein Gewicht von ca. 170 bis 200 g aufweisen. Durch diese Hangaufzüge können in gleicher Weise wie Skifahrer ebenfalls Personen auf Schlitten oder Bobs bergwärts befördert werden, in welchem Falle dann an Stelle des Schleppgurtes ein entsprechendes Anhängeorgan, beispielsweise ein Karabiner, treten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer, bei welchem vermittels Förderseils und an diesem abnehmbar angeordneter Schlepp organe geschleppt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlepporgane je minde stens einen Klemmhaken zum lösbaren Fest klemmen desselben am Förderseil mit am Klemmhaken befestigtem Anhängeorgan auf weisen, mit welch letzterem die zu schleppen den Objekte zum Schleppen zu verbinden sind, das Ganze derart, dass der Klemmhaken am laufenden Förderseil eingehängt werden kann und die Klemmwirkung mindestens teilweise durch die Zugkraftübertragung auf das An hängeorgan hervorgerufen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Hangaufzug nach Patentanspruch, für Ski fahrer, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlepporgan ein Anhängeseil aufweist, welch letzteres einerseits eine gurtartige Verbreiterung und anderseits einen Sicher heitsgriff, besitzt, das Ganze derart, dass die Skifahrer zum Schleppen die gurtartige Verbreiterung des Anhängeseils an ihrem Körper zur Anlage bringen können und durch Festhalten des Sicherheitsgriffes ihre Verbindung mit dem Schlepphaken auf recht erhalten, durch Loslassen jedoch lösen können. 2. Hangaufzug nach Patentanspruch, da$urch gekennzeichnet, dass die Schlepphaken so ausgebildet sind, dass die zu schleppenden Objekte vermöge ihres Gewichtes beim Schleppen auf die Schlepphaken eine He belwirkung ausüben, derart, dass sich letz tere am Förderseil festklemmen können. 3.Hangaufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepphaken ein federndes Organ aufweist zum zusätzlichen Festklemmen desselben am Förderseil.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201814T | 1935-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201814A true CH201814A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=4442962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201814D CH201814A (de) | 1935-11-27 | 1935-11-27 | Hangaufzug, insbesondere für Skifahrer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201814A (de) |
-
1935
- 1935-11-27 CH CH201814D patent/CH201814A/de unknown
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