CH201770A - Aus dehnbarem Werkstoff bestehende Haubenmaske mit Ausatemventil. - Google Patents
Aus dehnbarem Werkstoff bestehende Haubenmaske mit Ausatemventil.Info
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B18/00—Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
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Description
Aus dehnbarem Werkstoff bestehende Haubenmaske mit Ausatemventil. Gegenstand der Erfindung ist eine aus dehnbarem Werkstoff bestehende Hauben maske mit Ausatemventil und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen. Bei den bisher bekannten Haubenmasken aus Gummi, Kunst gummi oder andern dehnbaren Werkstoffen, die haubenartig über Gesicht und Hinter kopf des Gerätträgers gestreift werden, ver wendete man als Ausatemventil an dem Maskenkörper eingestanzte oder eingebördelte Glimmerventile. Die Herstellung und An- bringuag solcher Ventile ist kostpielig, und die Ventile sind sehr empfindlich. Sie erfor dern eine regelmässige Pflege. Soll eine solche Maske als Volksschutzmaske verwendet wer den, so ist für die einwandfreie Funktion eines Glimmerventils nicht die Gewähr ge geben. Die Erfindung besteht darin, dass die Haubenmaske mit einem ganz aus Gummi be stehenden Ventil, z. B. einem Bunsenventil, ausgerüstet ist. Das Ventil kann mit der Maske durch Vulkanisierung verbunden sein oder mit der Maske aus einem einheitlichen Stück bestehen, also angeformt sein. Wird die Maske aus zwei symmetrischen Hälften zusammengesetzt, so kann das Gummiventil an der Vulkanisationsnaht der Maskenhälf ten, zweckmässig in der Gegend zwischen Nase und Mund, mit einvulkanisiert werden. Man erspart hierdurch einen besonderen Fa brikationsschritt und ausserdem schont man den Gummi, der durch eine besondere Vulka nisation, das heisst beim späteren Ansetzen des Ventils durch doppelte lokale Erhitzung geschädigt würde. Die Gummiventile sind, was Pflege an belangt, bedeutend unempfindlicher, da sie mit breiten Dichtungsflächen abdichten und Verschmutzungen nicht eine derartige Rolle spielen, wie bei Blättchenventilen, die nur auf :einen schmalen Dichtungsgrat abdichten. Die Befestigung des Ventils kann :derart er folgen, id@ass kenne besonderen Anbringungs- mögliehkeiten vorgesehen werden zu brau chen, dass also nicht die Gefahr ,des Ablösens bestellt. Es ist auch möglich zu vermeiden, dass der dehnbare Werkstoff des Ventils mit Metall unter dauerdem Druck und unter Spannung in Berührung kommt, wodurch eine verfrühte Alterung des Ventils, die des sen Arbeitsweise in Frage stellen würde, ein treten könnte. Ausserdem kann die Maske nach der Erfindung bedeutend billiger als die vorbekannten Anordnungen sein. Durch die neue Anordnung und Ausführung des Ven tils kann ausserdem erreicht werden, dass die Masken bequem und mit kleinstem Raum bedarf (gefaltet) gelagert werden können. Bisher hat man die Gummiventile immer in besonders dazu konstruierten Mundstücken angeordnet und musste sie dort meistens in besondere Halter, Kammern oder dergl. ein setzen. Der Hals solcher Ventile wurde dann beispielsweise mit eine Schelle oder mit S S chnurbindungen festgeklemmt. Hierdurch kam der Gummi dauernd mit Metall in Be rührung, was seine Korrosion beschleunigt. Ausserdem ist es auch für den Gummi nicht gut, wenn er dauernd unter Druck und Span nung steht, weil hierdurch die Alterung be schleunigt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel der Erfindung. 1 ist die über das Ge- sieht und den Hinterkopf gezogene Hauben maske. 2 ist das in Gestalt eines Bunsen- ventils in der über Nase und Mund verlaufen den Mittellinie der Maske vorgesehene Aus atemventil, das durch Vulkanisation an der Maske befestigt ist, oder mit dein Masken körper aus einem einheitlichen Stück be stehen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Aus dehnbarem Werkstoff bestehende Haubenmaske mit Ausatemventil, dadurch gekennzeichnet, dass ein ganz aus Gummi be- stehendes Ventil in der Maskenwand an geordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Haubenmaske nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil in der über 'Nase und Mund verlaufenden Mittellinie der Maske angeordnet ist. Haubenmaske nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil zwi schen Nase und Mund angeordnet ist. 3. Haubenmaske nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil ein Bunsenventil ist.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Hauben maske nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in der Wand der Maske ein ganz aus Gummi bestehendes Ventil anordnet. UNTERANSPRÜCHE 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man das Ventil in der über Nase und Mund verlaufenden Mittellinie der Maske anordnet. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man das Ventil an die Maske anformt. 6.Verfahren nach Patentanspruch II, da, durch gekennzeichnet, dass man das Ventil an die Maske anvulkanisiert. . Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man das Ventil in die Vulkanisationsnaht einer aus zwei symmetrischen, durch Z@usammenvulkani- sieren vereinigten Teilen bestehenden Maske mit einvulkanisiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201770X | 1936-12-29 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201770A true CH201770A (de) | 1938-12-15 |
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ID=5767980
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|---|---|---|---|
| CH201770D CH201770A (de) | 1936-12-29 | 1937-12-22 | Aus dehnbarem Werkstoff bestehende Haubenmaske mit Ausatemventil. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH201770A (de) |
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1937
- 1937-12-22 CH CH201770D patent/CH201770A/de unknown
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