CH201743A - Einrichtung zur Regelung der Frequenz bezw. Leistung in Turbinenaggregaten. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Frequenz bezw. Leistung in Turbinenaggregaten.

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CH201743A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/04Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks for connecting networks of the same frequency but supplied from different sources
    • H02J3/08Synchronising of networks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Einrichtung    zur     Regelung    der Frequenz     bezw.    Leistung in     Tarbinenaggregaten.       Es sind Einrichtungen zur Regelung der  Frequenz     bezw.        Leistung    von durch Turbi  nen angetriebenen Generatoren bekannt ge  worden, bei welchen     eine    Turbine ausser in  Abhängigkeit von der Befehlsgabe, z. B.       eines        Sollwertgebers,    auch als     Funktion        eines          Angleichwertes    gesteuert wird; der aus  schliesslich durch die Öffnungsstellung dieser  Turbine bestimmt ist.

   Bei dieser Art der  Rückführung wird die Erzeugung des     An-          gleichwertes    in den     bekannten    Einrichtungen  mittels eines vom Steuergestänge dieser Tur  bine betätigten,     stufenweise    veränderlichen       ohmschen    Widerstandes vorgenommen.

   Es  wurde nun festgestellt, dass bei Parallelschal  tung     mehrerer    Generatoren,     deren        Turbinen    je  einzeln nach den genannten Einrichtungen  gesteuert werden, bei Laständerungen des  Netzes oder bei Änderungen der Befehlsgabe  und     dergl.    häufig unangenehme     Lastpende-          lungen    zwischen den einzelnen     parallelge-          s    -,ehalteten     (-xeuerat,)ren    auch dann     auftreten,       wenn die Gesamtleistung, die an das Netz  abgegeben wird,     pendelungsfrei    bleibt.  



  Die der     Erfindung    zugrunde liegende Er  kenntnis     erklärt    nun als Ursache dieser Män  gel der     bekannten        Steuereinrichtungen,    insbe  sondere bei Aggregaten mit mehreren Turbi  nen, die nicht vermeidbaren Unterschiede in  den     Reaktionszeiten    der     einzelnen    Turbinen       einschliesslich    ihrer Steuerapparate.

   Beson  ders in     Anordnungen        mit    grösseren Reak  tionszeiten, wie zum Beispiel bei Nieder  druckturbinen, wo sieh wegen der Trägheit  der grossen Wassermassen der der verän  derten Turbinenöffnung entsprechende     Lei-          stungs-    oder     Frequenzwert    erst nach     einem     verhältnismässig grossen Zeitintervall ein  stellt, sind grosse Unterschiede in den Reak  tionszeiten zu beobachten,     wobei    als Folge  die genannten Störerscheinungen öfter ein  zuverlässiges     Arbeiten.    der Anlage verunmög  lichen,

        Nach der Erfindung wird eine     Eicirich-          tung    zur Regelung der Frequenz     bezw.    Lei  stung in Turbinenaggregaten verwendet,  welche die Fachteile der bekannten     Systeme     vermeidet.

   Dies wird dadurch erreicht, dass  den Turbinen mindestens teilweise je eine       Reglervorrichtung    zugeordnet ist,     welche,     vom Steuergestänge der betreffenden Tur  bine betätigt, eine elektrische Hilfsgrösse er  zeugt, die durch die Öffnungsstellung dieser  Turbine bestimmt. wird und wenigstens eine  Turbine des Aggregates ausser in Abhängig  keit von der     Befehlsgabe    auch in Abhängig  keit eines     Angleichwertes    gesteuert ist, wel  cher durch Verkettung von mindestens zwei  der genannten Hilfsgrössen gebildet wird.

    Demnach werden die schädlichen     internen          Lastpendelungen    bei denjenigen Turbinen  vermieden, deren     Angleichwerte    durch die  gegenseitige Verkettung der Hilfsgrössen ge  wonnen werden. Vollkommen     pendelungsfrei     in diesem Sinne wird ein Turbinenaggregat  dann, wenn für sämtliche Turbinen des       Aggregates,    deren Generatoren auf ein ge  meinsames Netz arbeiten, der einer Turbine  zustehende     Angleichwert    durch die Verket  tung der von den Reglern aller Turbinen er  zeugten Hilfsgrössen entsteht, so dass diese  Turbinen auf möglichst gleiche Öffnungs  stellung gesteuert werden.  



  In der Zeichnung sind     beispielsweise     Ausführungen des     Erfindungsgegenstandes     schematisch wiedergegeben. und zwar zeigt       Fig.    1 im wesentlichen eine Steuereinrich  tung,     welohe    von der Verkettung der     Ililfs-          grössen    Gebrauch macht, während in     Fig.    2  eine Variante in bezug auf die Übermittlung  der Befehlsgabe dargestellt ist.  



  Bei der in     Fig.    1 angegebenen Anord  nung sind die Generatoren 1, 1', welche auf  das gemeinsame Netz     \?    arbeiten, direkt mit  den Turbinen 3, 3' gekuppelt. Die Betäti  gung der Steuerung der Turbinen erfolgt wie  üblich. durch     Verstellmotoren    4', 4, welche ,je  nach der Befehlsgabe, ihrem     ITnilaufsinn    ent  sprechend, eine Vergrösserung     benv.    Verklei  nerung der Turbinenöffnung     bewirken.    Die       Reglereinriebtungen    5, 5' dienen zur Erzen-    gang der elektrischen Hilfsgrössen und wer  den möglichst     unmittelbar    vom Steuerge  stänge der ihnen zugeordneten Turbinen be  tätigt.

   Diese Regler werden vorzugsweise als       lriduktionsregler        finit        Wechselstromfremd-          erregung    ausgeführt, so     dass    sie, von ihrer       Sekundärseite    aus     betrachtet,    im     wesentlichen     als Wechselstromgenerator mit stufenlos ver  änderlicher     Leerlaufspannung        v-irken.    Die  früher üblichen, stufenweise veränderlichen       ohinsclienWiderstände    sind für     solcheRegler     nicht geeignet.

   weil es sich gezeigt hat,     dass     ihre Anwendung     auf    die erfindungsgemässe  Regelung zu     unerwünschten        Störerscheinun-          gen    Anlass geben kann. Die Regler 5, 5' wer  den ferner derart ausgeführt, dass die indu  zierten     elektrornotorisehen    Kräfte. gegebe  nenfalls unter Berücksichtigung ihrer Phase,  ein direktes und eindeutiges Mass für die       Turbinenöffnung    darstellen. Mit 6, 6' sind  Zwischenapparate angedeutet, mittels      -el-          eher    der     Lastausgleich    vorgenommen wird.

    Der Rotor     -r    eines solchen Zwischenappara  tes     befindet    sich in der eingetragenen Ruhe  stellung dann, wenn ein Drehmoment auf ihn  nicht     ausgeübt    wird,     d.    h. wenn der an seiner       ZVicklung    8 wirkende.     Angleichwert    seinem  Betrag     nach    nahezu oder ganz verschwindet.

    Die mit dem     Wechselstromzeicben        versebe-          nen        Erregerwicklungen    der     Zwischenapparate     6,     sowie    auch der     Reglereinricbtungen    5 kön  nen Beineinsam an ein an sieh beliebiges       @Vecbsel.stromnetz    angeschlossen werden.

   Eine  Abhängigkeit der Wirkungsweise dieser  Hilfsgeräte von     Frequenz        undloder    Spannung       dieses        Wecbselstroninetzes    ist infolge der     be-          ,#chriebenen        Ausfiilir(uig    weitgehend vermie  den.

   Die     erfindungsgemässe    Verkettung der  an den     Z -ischenapparaten    wirkenden An  gleichwerte ist hier dadurch erreicht. dass       eine        Wicklung    des Zwischenapparates mit       deni    vom     Steuergüstünge        betätigten    Regler je  in     Reibe    und die derart entstehenden     Zwei-          pole    mittels der     Ansgleicbleitung    9     unter-          einander        parallelgcscbaltet    sind.

   Die     Befehls-          gabe,        z.    B. eines     Sollwertgebers,    wird auf die  Wicklung 1(1 des polarisierten Relais 11     ge-          fiihrt.        welches    je     nach    der     Kontaktrabe    auf      die Leitungen 13,     1.1,    die eine oder die an  dere Hälfte der     Erregerwicklung    15 der     Ver-          stellmotoren    an den Pluspol einer nicht ein  gezeichneten     Batterie    anlegt, deren Minuspol  geerdet ist.

   Auch die Rotoren der Zwischen  apparate sind an diese Batterie angeschlos  sen, wodurch in analoger Weise     entsprechend     der Kontaktgabe der     Umlaufssinn    der     Ver-          stellmotoren    bestimmt wird. An Stelle einer  Batterie kann bei geeigneter Bemessung der  Anlage auch eine     Wechselstromquelle    ver  wendet werden. Mittels der vom Relais 16  gemeinsam gesteuerten Umschalter 17, 17'  wird erreicht, dass die Ausführung der Be  fehlsgabe und die Steuerung auf gleiche Öff  nungsstellung zeitlich nacheinander erfolgt.

    In der Ruhelage sollen die Umschalter 17,  17', beispielsweise durch eine Feder, nach  rechts gezogen werden, wodurch die Erreger  wicklung 15 der Motoren 4 an die Kontakte  der Zwischenapparate 6 gelegt sind. Die       Steuerwicklung    des Relais 16, sowie die  Steuerwicklung des die Befehlsgabe vermit  telnden polarisierten Relais 11 werden  zweckmässig parallel geschaltet, so dass sie  stromlos     sind,    wenn die von den Generatoren  abgegebene Leistung oder Frequenz dem  Sollwert entspricht.  



  Die Wirkungsweise der neuen     Steuerein-          richtung    ist nun etwa die folgende: Bei einer  Abweichung vom Sollwert der Frequenz  und/oder Leistung wird über den Befehls  geber je nach dem Vorzeichen dieser Abwei  chung das polarisierte Relais 11 ansprechen  und gleichzeitig unabhängig vom Vorzeichen  der Befehlsgabe die Schalter 17, 17' nach  links gelegt. Die     Verstellmotoren    beginnen  zu laufen und korrigieren die Öffnungsstel  lung der Turbinen so lange, bis die Gesamt  leistung und die Frequenz des Aggregates  wieder dem Sollwert     entsprechen    und dem  nach das Relais 11 wieder seine Mittellage  einnimmt und die Umschalter 17 nach rechts  gezogen werden.

   Wegen den verschiedenen  Reaktionszeiten der einzelnen Turbinen sind  nun aber die einzelnen Öffnungsstellungen  nicht dieselben, sondern können stark     vonein-          I;nder    abweichen, wodurch     unter    Umständen    Überlastungen einzelner Maschinen auftre  ten können. Den verschiedenen Öffnungsstel  lungen entsprechend werden in den Reglern  5 auch verschiedene elektrische Spannungen  erzeugt.

   Beispielsweise sei angenommen, dass  die Öffnung der Turbine 3' grösser ist als die  jenige der Turbine 3 und demnach auch die  am Rotor von 5' erzeugte     EMK    diejenige  des Reglers 5 übertrifft. Über die     Leitung    9  setzen     Ausgleichströme    ein, welche offen  sichtlich die Wicklungen 8, 8' in verschiede  nem     Sinn    durchfliessen, entgegengesetzte       Drehmomente    an den Rotoren 7, 7' erzeugen,  so dass die Turbine 3 auf etwas höhere Öff  nungsstellung, die Turbine 3' auf geringere  Öffnungsstellung so lange gesteuert werden,  bis in der     Ausgleichleitung    9 eine Potential  differenz verschwindet, d. h. bis die Turbi  nen auf gleiche Öffnung gesteuert sind.

   Dann  kehren die Rotoren 7, 7' in die Ruhelage zu  rück und schalten die Motoren 4, 4' vom  Pluspol der Stromquelle ab. Bei erneuertem  Einsetzen einer Befehlsgabe wiederholt sich  dieser gesamte Vorgang.  



  Als weiteres Beispiel ist in     Fig.    2     eine     Variante dargestellt, bei welcher die An  gleichwerte nicht nur zur     Ausebnung    von  unterschiedlichen     Turbinenöffnungen,    son  dern auch zur Kompensation der Befehlsgabe  verwendet werden. Die     Zwischenapparate    6  dienen hier ferner noch zur     Übermittlung    der  Befehlsgabe, welche im Gegensatz zu     Fig.    1  nicht     Änderungen    diktiert, sondern direkt  Steuergrössen übermittelt, welche zum Soll  wert der Frequenz oder     Leistung    in Bezie  hung stehen.

   Der nicht eingezeichnete Soll  wertgeber sendet diese     Steuergrössen    unmit  telbar auf die Leitung 13, 14, an welche die  weiteren Wicklungen 18, 18' der Zwischen  apparate angeschlossen sind. Damit die Ro  toren 7, 7' der Zwischenapparate eindeutige  Drehmomente erhalten, wird die Frequenz  der die Befehlsgabe darstellenden Steuergrö  ssen auf der     Leitung    13, 14 gleich gewählt,  wie die Frequenz des früher genannten Hilfs  netzes, welches die mit dem Wechselstrom  zeichen versehenen Erregerspulen der Zwi  schenapparate wie auch der Reglereinrich-      tun-en 5 speist.     Dureli    diese Massnahme     wird.     ähnlich wie früher, eine Abhängigkeit der  Wirkungsweise der gesamten Steuerung vom  Hilfsnetz weitgehend ausgeschaltet.

   Abge  sehen von der abweichenden     Verkettung        d(ii-          in    den Reglern 5 erzeugten Hilfsgrössen,  welche mittels des Widerstandes 19 einge  stellt werden kann, sind die Funktionen der  restlichen     Anlageteile    im wesentlichen die  selben wie bei der     Einrichtung    nach     Fig.    1.  



  Zur Erklärung der Wirkungsweise sei  beispielsweise ein momentaner Betriebszu  stand     angenommen,    in welchem die Rotoren  der     Zwisohenapparate    die angegebene Ruhe  lage einnehmen, also die     Turbinen    mit glei  cher     Offnun"sstellung    arbeiten.

   Der     Soll-          C-    hat demnach einen     Wechselstrom     solcher Grösse     bezw.    auch Phase über die Lei  tung<B>13,</B> 14 den     -#Vieklungen    18. 1.8' zu über  mitteln, dass ein Drehmoment auf die Rotoren  7, 7' nicht ausgeübt ist. Ändert sich     rinn    die  Befehlsgabe, dann werden die Ströme in den       \Dicklungen    18, 18' entsprechend verschieden  vom anfänglichen Wert, die Rotoren 7, 7'  erhalten ein Drehmoment und die     Verstell-          motoren    4, 4' beginnen beide     beispielsweise     die Öffnung der Turbinen zu vergrössern.

    Wegen den verschiedenen Reaktionszeiten  werden     nim    in den Rotoren der Regler 5 und  5' vorerst stetig sich vergrössernde Unter  schiede in den erzeugten Hilfsspannungen  entstehen. Entspricht die Gesamtleistung  oder die Frequenz dem Sollwert, dann wür  den sämtliche Rotoren 7, 7' der Zwischen  apparate in die Ruhelage zurückkehren, so  bald die an den Wicklungen 8, 8'     -wirkenden          Angleichwerte    die von der Befehlsgabe er  zeugten Drehmomente auf die Rotoren 7, 7'  kompensieren.

   Wegen den in diesem Zeit  moment noch verschiedenen Turbinenöffnun  gen werden aber nur die     Verstellmotoren    4  derjenigen Turbinen stillgesetzt, welche     eine     bestimmte mittlere Leistung abgeben, wäh  rend durch die Verkettung der Hilfsgrössen  über den Widerstand 19 diejenigen Turbinen  mit zu grosser Öffnung wieder     zuriicli:ge-          steuert,    diejenigen Turbinen mit zu geringer       Öffnung        noch    weiter geöffnet werden, bis die    Regler 5 alle gleiche Hilfsgrössen erzeugen.

    Weil hier die.     Ausgleichvorgänge    auch schon       während    der Befehlsgabe     wirksam    sind, ist  im Gegensatz zu     Fig.    1 eine wesentlich kür  zere     Gesamtheit        zur    Ausführung der Be  fehlsgabe und zur Steuerung auf gleiche  Öffnung möglich. -Mit dem Widerstand 19 ist  der Grad der Verkettung zwischen den Hilfs  grössen in weiten Grenzen einstellbar, und  zwar wird die gegenseitige Verkettung bei  kleinem     Widerstand    verhältnismässig gering,        -l;ihrend    bei höherem Widerstand eine stär  kere Verkettung resultiert.

   Mit der Erhö  hung oder     Verminderung    von 19 hat natür  lich auch eine entsprechende     Änderung    der  Primärspannung der     Reglereinriehtungen    5  zu erfolgen. wenn die     Zwiselienapparate    6       unverändert    beibehalten werden und gleiche       Empfindlichkeit    verlangt wird.

      Es ist     einleuchtend,    dass durch die be  schriebene Verkettung und Zusammenfas  sung der Hilfsgrössen     zii    einzelnen     Angleicli-          werten        Steuereinrichtungen        erhalten    werden,  bei     -,velchen    interne     Lastpendelungen    nicht  auftreten können.

   Dabei ist es     gleiohgiiltig.     ob. wie in     Fig.    1, die Ausführung der Be  fehlsgabe und die Steuerung auf gleiche Öff  nung zeitlich nacheinander oder, wie in       Fig.        =2,    zeitlich nebeneinander     durchgeführt     werden. Für Aggregate, die mehr als zwei  Turbinen enthalten, deren Generatoren auf  das gemeinsame Netz \? arbeiten, sind die  Einrichtungen analog auszuführen.

   An die  die     Befehlsgabe    vermittelnde Leitung 18, 14       sind        sämtliche        Wicklungen        18        bezw.     17 anzuschliessen, welche je einer       Turbine    zugeordnet sind.

   Ausserdem fasst  auch die Leitung 9 sämtliche Zweipole zu  sammen, die aus den Reihenschaltungen der       -NVieklungen    8 der Zwischenapparate mit den       clazuBehörigen    Rotoren der Regler 5     entste-          hen.        'Man    erhält dann eine Steuereinrichtung,  in     welcher    der einer beliebigen Turbine zu  stehende     Angleichwert    durch Verkettung der  von den Reglern sämtlicher Turbinen erzeug  ten Hilfsgrössen entsteht, so dass diese Tur  binen alle auf Bleiehe     Öffnungsstellung    ge-      steuert     werden.        t's    ist auch möglich,

   andere  Verkettungen als die beschriebenen zu ver  wenden und beispielsweise je zwei Turbinen  zu einer Gruppe zusammenzufassen und die  von verschiedenen Gruppen erzeugten Hilfs  grössen     untereinander    zu verketten. Um die       Pendelung    der Gesamtleistung des Aggre  gates zu verhindern, ist es ferner vorteilhaft,  die Zeitkonstante der Regeleinrichtungen für  die     Ausgleichvorgänge        bezw.    für die Steue  rung auf gleiche Öffnungsstellung wesent  lich verschieden gegenüber der     Zeitkonstaxi-          ten    des die Befehlsgabe vermittelnden Fre  quenz- oder Leistungsreglers zu wählen.

   In  den beschriebenen Einrichtungen wird dieser       Forderung    vorzugsweise     dadurch        Rechnung     getragen, dass die Zeitkonstante des Fre  quenz- oder Leistungsreglers kleiner als die       Zeitkonstante    für die     Ausgleichsvorgänge    ge  nommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Frequenz bezw. Leistung in Turbinenaggregaten, da durch gekennzeichnet, dass den Turbinen mindestens teilweise je eine Reglervorrich- tung zugeordnet ist, welche, vom Steuerge stänge der betreffenden Turbine betätigt, eine elektrische Hilfsgrösse erzeugt, die durch die Öffnungsstellung dieser Turbine be stimmt wird und wenigstens eine Turbine des Aggregates ausser in Abhängigkeit von der Befehlsgabe auch in Abhängigkeit eines Ausgleichwertes gesteuert ist, welcher durch Verkettung von mindestens zwei der genann ten Hilfsgrössen gebildet wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für sämtliche Turbinen des Aggregates, welche auf ein gemeinsames Netz arbeiten, der einer Turbine zustehende Angleiehwert durch die Verkettung der von den Reglern sämtlicher Turbinen erzeugten Hilfsgrö ssen entsteht, so dass diese Turbinen auf möglichst gleiche Öffnungsstellung ge steuert werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Steuerung der Turbinen über ihnen zugeordnete Zwischenapparate er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wicklung des Zwischenapparates mit dem vom Steuergestänge betätigten Re gler je in Reihe und die derart entste henden Zweipole untereinander parallel geschaltet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch stufenlose einstell bare Regler nach dem Induktionsprinzip.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da ' durch gekennzeichnet, dass die Induk tionsregler mit Wechselstromfremderre- gung arbeiten, so dass sie von ihrem Se kundärkreis aus betrachtet im wesent lichen als Wechselstromgenerator mit stufenlos veränderlicher Leerlaufspan- nung wirken. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Umschaltvor richtung, mittels welcher die Ausfüh rung der Befehlsgabe und die Steuerung auf gleiche Öffnungsstellung zeitlich nacheinander ausgeführt werden.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein regelbarer Widerstand vorgesehen ist, welcher den parallelgeschalteten Zweipolen ebenfalls parallel liegt, zum Zweck, den Grad der Verkettung der Angleichwerte auf ein günstiges Mass einstellen zu können.
CH201743D 1937-01-20 1938-01-14 Einrichtung zur Regelung der Frequenz bezw. Leistung in Turbinenaggregaten. CH201743A (de)

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