CH201715A - Vorrichtung zum gegenseitigen Feststellen von zwei verstellbaren Schaltgliedern. - Google Patents

Vorrichtung zum gegenseitigen Feststellen von zwei verstellbaren Schaltgliedern.

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CH201715A
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Alphonse Derungs Ernest
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Alphonse Derungs Ernest
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    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G13/00Manually-actuated control mechanisms provided with two or more controlling members and also two or more controlled members
    • GPHYSICS
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Description


  Vorrichtung zum gegenseitigen Feststellen von zwei verstellbaren Schaltgliedern.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum gegenseitigen Feststellen von zwei ver  stellbaren Schaltgliedern, die je eine Grund  stellung und beiderseits davon je eine Schalt  stellung einnehmen können, in einander der  art zugeordneten Stellungen, dass sich jeder  zeit nur eines der beiden Schaltglieder in  einer Schaltstellung befinden kann.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass das eine Schaltglied zwei An  schlagflächen besitzt, während das andere  Schaltglied sich mit Spiel     zwischen    diesen  leiden Anschlagflächen verschieben lässt und  zwei mit diesen Anschlagflächen zusammen  arbeitende Anschlagflächen aufweist, und  dass jedes der Schaltglieder einen Zahn trägt,  der mit Spiel in je einen durch Anschlag  flächen begrenzten     Einschnitt        eines        Bewe-          gungsumkehrungsgliedes    greift, wobei das  Spiel jedes Zahnes in seinem zugehörigen       Einschnitt    kleiner ist als das Spiel     zwischen     den zusammenwirkenden Anschlagflächen  der Schaltglieder,

   und bei Verstellung des    einen Schaltgliedes in eine seiner Schaltstel  lungen die eine Anschlagfläche des einen  Schaltgliedes gegen die entsprechende An  schlagfläche des andern Schaltgliedes stösst  und der Zahn des verstellten Schaltgliedes  das     Bewegungsumkehrungsglied    verschiebt,  damit sich eine von dessen Anschlagflächen  gegen den Zahn des nicht verstellten Schalt  gliedes legt, worauf dieses nicht verstellte  Schaltglied durch zwei Paare     gegenein-          anderstossender    Anschlagflächen in seiner  Grundstellung festgehalten ist.  



  Eine solche     Vorrichtung    kann insbeson  dere zum Feststellen der Schaltglieder     eines     elektromagnetisch gesteuerten Wechselgetrie  bes verwendet werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes an einer       Schaltvorrichtung    für ein Wechselgetriebe  mit vier Gängen dargestellt.  



       Fig.    1 stellt die     Schaltvorrichtung    im  Aufriss in ihrer Ruhestellung nach dem Ein  schalten eines Ganges dar;           Fig.    2 ist ein Grundriss der in der Schalt  vorrichtung gemäss     Fig.    1 verwendeten Vor  richtung zum gegenseitigen     Feststellen    der  Schaltglieder, wobei diese     Sclialtvorriclitung     nach der Linie     A-A    geschnitten ist und  nicht zur Feststellvorrichtung gehörende  Teile nicht dargestellt sind:       Fig.    3 zeigt dieselbe Feststellvorrichtung  bei einer     andern        Schaltgliedstellung.     



  Auf der     Schaltwelle    1, mittels der die  ersten zwei von den vier Gängen des Getrie  bes wahlweise ein- und ausgeschaltet  -erden  können, sitzt der Schalthebel ?, der in der  Stellung gezeichnet ist, wo der erste dieser  beiden Gänge eingeschaltet ist. Die Schalt  welle 1 liegt gleichachsig mit der als Hohl  welle ausgebildeten Schaltwelle 3 für den  dritten und vierten Gang, die den Schalt  hebel 4 trägt. Dieser ist in der Stellung ge  zeichnet, wo beide von der Welle 3 be  herrschten Gänge ausgeschaltet sind. Würde  er parallel zu der Stellung stehen, in welcher  der Hebel ? dargestellt ist, so     wäre    der dritte  Gang eingeschaltet, während die Einschal  tung des vierten eine entsprechende Schräg  stellung des Hebels 4 nach der andern Seite  erfordern würde.

   Analog kann der Hebel  ausser der gezeichneten Stellung für den er  sten Gang eine     Leerlaufstellung    und eine  Stellung für die Einschaltung des zweiten  Ganges einnehmen.  



  Zum Wechseln der Gänge ist an der  Stange 5 ein Betätigungsorgan 6 verschieb  bar angeordnet. Dieses trägt vier Elektro  magnete 7, 8 und, von diesen in der Zeich  nung verdeckt, 9 und 10, die je auf     einen          Stosshebel    13, 14 und (ebenfalls verdeckt) 15  und 16 wirren können. Das eine Stosshebel  paar 13, 14 bildet das erste, das andere Stoss  hebelpaar 15, 16 das zweite Schaltglied. In  der Zeichnung sind alle vier Stosshebel in  ihrer Ruhelage gezeichnet.

   In dieser Lage  würde der Stosshebel 14 beim Vorschieben  des Betätigungsorganes 6 gegen die Schalt  hebel 2 und 4 derart auf das Ende 18, des  Schalthebels     \?    wirken, dass dieser Schalt  hebel in seine     Leerlaufstellung    gedrückt     wird     und beim weiteren Vorschieben des Betäti-         gungsorganes    6 beide Schalthebel in dieser  Stellung festgehalten würden.  



  Die Stosshebel 13 und 14 sind durch einen  Bügel 23 gekuppelt, der mittels der Zapfen  ?1 und 22 an ihnen     angelenkt    ist, und der  dafür sorgt, dass sie ihre Ruhestellung stets  gleichzeitig einnehmen. In gleicher Weise       sind    die Stosshebel 15 und 16 durch die an  den Zapfen 24 und 25     angelenkte        Stange    26  gekuppelt. In dieser Ruhelage werden die  Stosshebel 13, 14, 15 und 16 durch federnde       Anschläge    43. 44. 45 und 46 gehalten. so  lange keiner der Elektromagnete 7, 8, 9  oder 10 erregt ist.  



  Wenn ein Getriebegang eingeschaltet wer  den soll, so wird für den ersten Gang der  Elektromagnet 7, für den zweiten der Elek  tromagnet 8, für den dritten der Elektro  magnet 9 und für den vierten der Elektro  magnet 10 erregt.     Zweckmässig    ist schon der       elektrische    Schalter, der die Stromkreise die  ser Elektromagnete     beherrscht,    so ausgebil  det, dass nur einer von ihnen zur gleichen  Zeit unter Strom stehen kann.

   Der erregte       Elektromagnet    zieht den seinem Kernende       @"egenüberstehenden    Stosshebel an und be  wirkt dessen     Ausschwenken    vom     zugehöri-          gren    Anschlag 43, 44. 45 oder 46 weg, wäh  rend der mit diesem Stosshebel durch den       Bügel    23 oder die Stange 24 gekuppelte  zweite     Stosshebel    einwärts gegen den An  schlag 44. 43, 46 oder 45 gezogen wird und  dessen Feder zusammendrückt. Das andere       Stossliebelpaar        bleibt    in seiner Ruhelage.  



  Hierauf wird die das     Betätigungsorgan     6 gegen die Schalthebel 2 und 4 vorgescho  ben, wobei der ausgeschwenkte     Stosshebel    auf  das mit ihm zusammenwirkende Schalthebel  ende<B>17,</B> 1.8. 19 oder 20 trifft und dieses vor  sieh herschiebt, bis durch die Drehung der       Cchalt,velle.    auf der der getroffene     Schalt-          liebel    sitzt, der gewünschte Gang eingeschal  tet ist. Falls der andere, von demselben  Schalthebel beherrschte Gang zu Beginn der       Betätigungsorganbewegung    eingeschaltet war,  so wird er im ersten Teil dieser Bewegung  ausgeschaltet.

   Der mit dem ausgeschwenkten  gekuppelte Stosshebel trifft beim Vorschie-           ben    des     Betätigungsorganes    das mit ihm zu  sammenwirkende     Schalthebelende    nicht. Die  beiden andern, in ihrer Ruhestellung befind  lichen Stosshebel führen den mit ihnen zu  sammenwirkenden Schalthebel im ersten Teil  des     Betätigungsorganweges    in seine     Leer-          la.ufstellung    zurück, falls ein von diesem He  bel beherrschter Gang eingeschaltet war, und  schalten somit diesen Gang aus, bevor der  neue eingeschaltet     wird.     



  Schliesslich wird das Betätigungsorgan 6  wieder in seine Ruhestellung zurückgezogen  und der     Elektromagnetstrom    ausgeschaltet,  während die Schalthebel 2 und 4 in der be  wirkten Stellung verbleiben, bis wieder ein  anderer Gang eingeschaltet wird.  



  Es darf stets nur ein Gang des Getriebes  zur gleichen Zeit eingeschaltet sein, und es  ist deshalb dafür zu sorgen, dass beim Ein  schalten eines Ganges alle andern Gänge aus  geschaltet werden. Beim Gang, der vom glei  chen Schalthebel 2 oder 4 wie der einzuschal  tende Gang beherrscht ist, ergibt sich das  Ausschalten des allenfalls vorher eingeschal  teten Ganges von selbst. Dagegen muss dann  der andere Schalthebel in seine     Leerlaufstel-          lung    gedreht werden, falls er sie nicht schon  einnimmt. Das bedingt, dass zur gleichen Zeit  nur ein Stosshebel ausgeschwenkt sein darf,  während der mit ihm gekuppelte einge  schwenkt und die beiden andern in ihrer  Ruhelage sein müssen.

   Die im folgenden be  schriebene Vorrichtung sorgt hierfür auch im  Falle, wenn infolge einer Störung in der elek  trischen Anlage mehrere Elektromagnete zu  gleich erregt werden.  



  Auf der Stange 5 ist, in     Fig.    1 durch  den Bügel 23 verdeckt, eine     Scheibe    27 frei  drehbar gelagert. Diese als     Bewegungsum-          kehrungsglied    dienende Scheibe hat zwei  diametral gegenüberliegende Einschnitte 28  und 28a. Der     Einschnitt    28 ist von den radia  len Anschlagflächen 33 und 34, und der Ein  schnitt     28ca    von den Anschlagflächen 37 und  38 begrenzt. In den     Einschnitt    28 greift ein  Zahn 29 ein, der am Bügel 23 gebildet ist  und Anschlagflächen 31 und 32 aufweist.

      In den     Einschnitt        28a    greift der an der       Kuppelstange    26 angebrachte Zahn 30     ein,     dessen Anschlagflächen 35 und 36 mit den  Anschlagflächen 37 und 38 der Scheibe 27  zusammenwirken.  



  Die Stirnflächen 41 und 42 der Kuppel  stange 26 stehen den Innenflächen 39 und 40  des Bügels 23 gegenüber, und zwar so, dass  das Spiel     zwischen    den Flächen 39 und 41,  und zwischen den Flächen 40 und 42 je  gleich dem Weg ist, den der Bügel 23 oder  die Stange 26 beim Ausschwenken eines  Stosshebels aus der Ruhe-     in:    die Schaltlage  beschreibt.  



  Der längs dem äussern Bogen der Scheibe  27 gemessene Abstand der Zahnflächen 31  und 32     von    den gegenüberliegenden Flächen  33 und 34 des Einschnittes 28 sowie der Ab  stand der Zahnflächen 35 und 36 von den  gegenüberliegenden Flächen 37 und 38 des  Einschnittes     28a    der Scheibe 27 ist gleich  der Hälfte des Abstandes der Anschlagflä  chen 39 und 41     bezw.    40 und 42 des Bügels  23 und der     guppelstange    26.  



  In der     Fig.    3 sind die Teile der Vorrich  tung beispielsweise in der Stellung gezeich  net, wo der Stosshebel 16 durch Erregen des  Elektromagnetes 10 ausgeschwenkt ist, wie  das zum Einschalten des vierten Ganges er  forderlich ist. Dadurch sind die Flächen 36  und 42 um den Weg der Stange 26 nach  rechts gerückt, so dass die Fläche 42 der  Stange gegen die Fläche 40 des Bügels 23  zu stehen kommt. Ausserdem hat sich die  Zahnfläche 36 gegen die Fläche 38 der  Scheibe 27     gelegt    und diese letztere im Uhr  zeigersinn gedreht, so dass alles Spiel zwi  schen den Flächen 34 der Scheibe 27 und 32  des Zahnes 29 am Bügel 23 aufgezehrt ist.

    Ist also der Stosshebel 16 ausgeschwenkt, so  ist der Bügel 23 durch die Flächen 34 und  42 in seiner Ruhelage festgehalten, und mit  ihm die     Stosshebel    13 und 14.  



  Beim Ausschwenken des Stosshebels 15  und beim Verschieben der     guppelstange    26  nach links kommen in gleicher Weise die  Flächen 35 und 37, 31 und 33, und 39 und      41 zur Berührung, wobei der Bügel 23 eben  falls in seiner Ruhelage festgehalten ist.  



  Wird hingegen der Stosshebel 14 ausge  schwenkt und der Bügel 23 nach rechts ver  schoben, so verzehrt dieser das Spiel zwi  schen den Flächen 39 und 41 und dreht mit  seiner Anschlagfläche 32 die Scheibe ?7 ent  gegen dem U     hrzeigersinn,    so dass die Fläche  38 gegen die Zahnfläche 36 zu stehen kommt  und die Stange ?6 mit den Stosshebeln 15 und  16 in der Ruhelage     festgehalten    ist.  



  Endlich wird auch beim     Ausschwenken     des Stosshebels 13 die     Kuppelstange    26 in  ihrer Ruhelage festgehalten, und zwar durch  Vermittlung der Anschlagflächen 31, 33, 37,  35 und 40, 42.  



  Es kann also stets nur ein     Stosshebel    zu  gleich ausgeschwenkt und nur ein Gang zu  gleich eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gegenseitigen Feststel len von zwei verstellbaren Schaltgliedern, die je eine Grundstellung und beiderseits davon je eine Schaltstellung einnehmen können, in einander derart zugeordneten Stellungen, dass sich jederzeit nur eines der beiden Schalt glieder in einer Schaltstellung befinden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Schalt glied (13, 14) zwei Anschlagflächen (39, 40) besitzt, während das andere Schaltglied (15, 16) sich mit Spiel zwischen diesen beiden Anschlagflächen verschieben lässt und zwei mit diesen Anschlagflächen zusammenwir- hende Anschlagflächen (41, 42) aufweist, und dass jedes der Schaltglieder einen Zahn (29 bezw. 30) trägt, der mit Spiel in je einen durch.
    Anschlagflächen (33, 34 bezw. 37, 38) begrenzten Einschnitt eines Bewegungsum- kehrungsgliedes (27) greift, wobei das Spiel jedes Zahnes in seinem zugehörigen Ein schnitt kleiner ist als das Spiel zwischen den zusammenwirkenden Anschlagflächen (39.
    41 bezw. 40, 42) der Schaltglieder, und bei Verstellung des einen Schaltgliedes in eine seiner Schaltstellungen die eine Anschlag fläche des einen Schaltgliedes gegen die ent sprechende Anschlagfläche des andern Schalt liedes stösst und der Zahn des verstellten Schaltgliedes das Bewegungsumkehrungs- glied verschiebt. damit sich eine von dessen Anschlagflächen gegen den Zahn des nicht verstellten Schaltgliedes legt, worauf dieses nicht verstellte Schaltglied durch zwei Paare gegeneinanderstossender Anschlagflächen in seiner Grundstellung festgehalten ist.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bewegungs- umkehrungsglied als in der Mitte zwischen den beiden Schaltgliedern angeordnete, dreh bare Scheibe (27) ausgebildet ist. und das Spiel eines Zahnes (29bezw. 30) eines Schalt gliedes im zugehörigen Einschnitt (28 bezw. 28a) dieser Scheibe gleich der Hälfte des Spiels zwischen den zusammenwirkenden Anschlagflächen (39, 41 bezw. 40, 42) der Schaltglieder ist.
CH201715D 1936-12-29 1937-12-29 Vorrichtung zum gegenseitigen Feststellen von zwei verstellbaren Schaltgliedern. CH201715A (de)

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