CH201650A - Handharmonika. - Google Patents

Handharmonika.

Info

Publication number
CH201650A
CH201650A CH201650DA CH201650A CH 201650 A CH201650 A CH 201650A CH 201650D A CH201650D A CH 201650DA CH 201650 A CH201650 A CH 201650A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
harmonica
vocal
block
button
slides
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hoeffleur Franz
Original Assignee
Hoeffleur Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoeffleur Franz filed Critical Hoeffleur Franz
Publication of CH201650A publication Critical patent/CH201650A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description


  Handharmonika.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    be  trifft eine     Handharmonika,    bei welcher Mit  tel vorgesehen sind, um mit     ein    und den  selben Knöpfen die Begleitakkorde in Dur  oder Moll spielen zu können. Zu diesem  Zwecke ist zweckmässig eine Mehrzahl von  Schiebern vorgesehen, die zwecks Übergang  von der Moll- in die     Durtonart    und umge  kehrt verstellt werden, ohne dass die Lage  der Hand beim Spielen verändert werden  muss. Dabei sind die dem     genannten    Zweck  dienenden Organe vorteilhaft derart gebaut,  dass sie in neue wie auch gebrauchte Hand  harmonikas eingesetzt werden können, ohne  deren bekannte Konstruktion zu beeinflussen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes schematisch darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Horizontalschnitt durch  einen Teil des links am Balg angeordneten  Gehäuses;       Fig.    2 und 3 sind Schnitte nach den  Linien     II-II    der     Fig.    1     bezw.        III-III    der       Fig.    2 ;

           Fig.    4 zeigt einen analogen Schnitt wie       Fig.    2 bei einem zweiten Ausführungsbei  spiel,       Fig.    5 -einen     Schnitt    nach der Linie     V-V     der     Fig.    4.  



  In dem vom Spielenden aus gesehen links  am Balg 1 angeordneten Gehäuse 2 befin  den- sich in bekannter Weise die Stimmböcke  für die Bässe und Begleitakkorde. Der für  letztere bestimmte Stimmbock 3 weist Füh  rungen auf, in denen im Querschnitt     schwal-          benschwanzförmige    Schieber 4 geführt sind.  Die je mit einer     Offnung    5     (Fig.    3)     ver-          sehenen    unter der Wirkung von nicht ge  zeichneten Federn stehenden Schieber 4 sind  unter sich durch einen Steg 6 verbunden, so  dass ihre Bewegung gleichzeitig und in glei  chem Masse stattfindet.

   Auf dem Steg 6 sitzt  ein Stift 7, an welchem ein Hebelarm 9 einer  Achse 8 angreift, welch letztere in einem  bereits vorhandenen, am Resonanzboden 10  befestigten Stück 11 drehbar gelagert ist.  Die Achse 8 trägt einen weiteren Arm 12, an  dem ein um sein     rechtwinklig    abgebogenes  Ende schwenkbarer Hebel 13 aasgelenkt ist.      Am Hebel 13 ist ein im Bereich der Hand  liegender Knopf 14 befestigt, der ausserhalb  des Gehäuses ? liegt, und zwar auf der dem  Balg 1 entgegengesetzten Seite.  



  Der Knopf 14 kann mit einem Finger,  z. B. mit dem Daumen, in Pfeilrichtung       (Fig.    1) ein kurzes Stück verschoben werden.  Dadurch wird über Hebel 13, Achse 8 und  Arm 9 der Steg 6 mit den Schiebern 4 so  weit verschoben, bis der Steg 6 am Bock 3  anzuliegen kommt. Die vorher unter den  Durchgangsöffnungen 15 der grossen     Terze     des Stimmbockes 3 liegenden     Offnungen    5  der Schieber 4 sind dabei unter die entspre  chenden, vorher verdeckten Durchgangsöff  nungen 16 für die kleine     Terze    verstellt wor  den, während jetzt die     Üffnungen    15 ver  deckt sind.

   Durch einfache Betätigung des  Knopfes 14 werden statt der     -11o11-    die     Dur-          Begleitakkorde    gespielt, ohne dass andere  Akkordtasten gedrückt werden müssten.  Durch Umkehrung des für die Begleitakkorde  bestimmten     Stimmbockes    3, derart, dass die       Üffnungen    16 näher dem Steg 6 zu liegen  kommen, wird eine     Wechslung    der Tonart  ermöglicht,     d.li.    dass jetzt normalerweise in  Dur und nach der Umschaltung in Moll ge  spielt werden kann.  



  An Stelle des Knopfes 14 kann auch, wie  die     Fig.    4 und 5 zeigen, eine längere Taste  18 vorgesehen sein, die auf einer Schiene 19  abgestützt. ist. Letztere liebt auf Armen     122'     der Achsen 8', die symmetrisch zum     Stimin-          boeh    3     (Fig.    4) angeordnet und mit Hebeln  9' versehen sind, die analog dem Hebel 9     ain     Stift 7 angreifen. Beim     Drücken    auf die  Taste 18, z. B. mit dem kleinen Finger, wer  den also ebenfalls die Schieber 4 verstellt  und damit die Tonart geändert.

   Auch hier  können die Schieber 4 unter Federwirkung  stehen, wobei die in der Zeichnung nicht dar  gestellte Feder oder Federn an den Schiebern  4, am Steg 5, an den Hebeln 9'. an den  Armen 12' oder an der Schiene<B>1.9</B> angeordnet  sein können. Die Taste 18 liegt zweckmässig  in der Vertiefung 20 des Gehäuses 2 neben  den nicht eingezeichneten Knöpfen     fiar    die  Betätigung der     !Akkorde    und Bässe.

      Die Schieber 4 stehen zweckmässig, wie  oben bereits erwähnt wurde, unter Federwir  kung, derart, dass zum Beispiel in Moll ge  spielt und durch Betätigung des Knopfes 11       bezw.    der Taste 18 die     Durtonart    erreicht  wird oder umgekehrt, wobei die Feder     bezw.     Federn den Zweck haben, nach     Betätigung     des Knopfes     bezw.    der Taste, letztere und  damit die     Schieber    in ihre frühere Lage zu  rückzuführen.  



  Dabei ist es     selbstverständlich    möglich,  statt. wie gezeichnet nur bei drei Tönen, die  Umschaltung auf eine beliebige andere An  zahl Töne auszudehnen, was durch Vermeh  rung der     Schieberzahl    ohne weiteres erreich  bar ist, wobei     natürlich    alle     Schieber    mit dem  Steg 6 zu verbinden sind.  



  Statt die Schieber quer zum Stimmbock       zii    verstellen, könnten auch solche vorgese  hen sein, die     längs    des Stimmbockes verstell  bar sind.  



  Die Organe 4, 6-9, 12-14     bezw.    4, 6, 7,  8', 9', 12', 18. 19 sind derart gebaut, dass sie  in neue wie     gebrauchte    Handharmonikas ein  gesetzt werden können, ohne deren     bekannte     Konstruktion zu beeinflussen. Beim Einbau  obiger Organe 4, 6-9, 12-14 gemäss den       Fig.    1 bis 3 in gebrauchte Handharmonikas  ist lediglich nötig. am     Stimmbock    die Füh  rungen für die Schieber 4 herzustellen, für  die Achse 8 eine     Bohrung    im Stück 11 und  für die Achse des Knopfes 14 einen kurzen  Schlitz     iin    Teil \? vorzusehen.

   Gemäss dem  Beispiel nach     Fig.    4, 5 sind neben den     Sehie-          berfiihrtingen    und zwei Bohrungen für die  Achsen 8', zwei Bohrungen und     eine    Vertie  fung für die Taste 18 in der Wandung des  Teiles 2 vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handharmonika, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um mit ein und denselben Knöpfen die Begleitakkorde in 1)ur oder :11o11 spielen zii können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Handharmonika nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von beim Übergang von der 1M11- in die Durtonart und umgekehrt zu verstellende Schieber vorgesehen sind. 2.
    Handharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Stimmbock (3) verstellbaren Schieber (4) durch einen Steg (5) verbun den sind, der über ein Gestänge mit einem im Bereich der Hand liegenden Betäti gungsorgan (14 bezw. 18) in Verbindung steht. B. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schieber quer zum Stimmbock verstellbar sind. 4. Handharmonika nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schieber in Längsrichtung des Stimmbockes verstell bar sind. 5. Handharmonika nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf Fig.1 bis 3 beschrieben. 6.
    Handharmonika nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf Fig.4 und 5 beschrieben.
CH201650D 1938-07-20 1938-07-20 Handharmonika. CH201650A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH201650T 1938-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201650A true CH201650A (de) 1938-12-15

Family

ID=4442891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201650D CH201650A (de) 1938-07-20 1938-07-20 Handharmonika.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201650A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH201650A (de) Handharmonika.
DE1258248B (de) Vorrichtung zur Bildung unterschiedlicher Akkorde auf Saiteninstrumenten
DE4406296A1 (de) Mechanik für ein Klavier
DE602203C (de) Vorrichtung zum Umstimmen von Saiteninstrumenten, insbesondere von Akkordzithern
DE527063C (de) Chromatische Ziehharmonika
DE655626C (de) Bassmechanik fuer Handharmoniken
DE3821160C1 (en) Clarinet with a flap mechanism for the trill flaps in the upper piece of the clarinet
DE504519C (de) Mechanik fuer harmonikaartige Musikinstrumente
DE2850420A1 (de) Tastatur fuer knopfgriffakkordeon
DE360406C (de) Mundharmonika
DE3241849C2 (de) Gitarre
DE735035C (de) Handharmonika mit Registertasten
DE356086C (de) Vorrichtung fuer Klaviere zur Milderung des Hammeranschlages
DE620041C (de) Holzblasinstrument mit Klappenmechanik
DE583817C (de) Vierteltondoppelklarinette, -Floete oder -Oboe
DE715956C (de) Zungenienstrument mit Tastatur, insbesondere Bandonion
DE109954C (de)
DE590528C (de) Bassmechanik fuer chromatische Handharmoniken
DE464705C (de) Handharmonika
DE521115C (de) Saitenbefestigung bei Cembali und verwandten Musikinstrumenten
DE611354C (de) Akkordtastatur zum Umstimmen der Begleitakkorde auf Akkordzithern
DE951968C (de) Chromatische Mundharmonika
DE448868C (de) Spielvorrichtung fuer Tasteninstrumente
DE470354C (de) Mundharmonika
DE941253C (de) Verschiebbarer Kapodaster fuer Gitarren