CH201615A - Verfahren zur Reinigung von Natriumhydroxyd-Lösungen. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Natriumhydroxyd-Lösungen.

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CH201615A
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    • C01D1/00Oxides or hydroxides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D1/04Hydroxides
    • C01D1/28Purification; Separation
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Description


  Verfahren zur Reinigung von     Natriumhydrogyd-Lösungen.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Reinigen von     Natriumhydroxyd-          Lösungen.     



  Die durch gewisse technische Verfahren,  wie das übliche     Kaustischmachen    mit Kalk;  erhaltenen Lösungen von     Natriumhydroxyd     enthalten oft erhebliche     Mengen    von Silicium-,  Aluminium- und     Manganverbindungen,    deren  Anwesenheit sich lästig erweist.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung  eines passenden, wirksamen Verfahrens zur  Entfernung dieser Verbindungen, nament  lich der     Siliciumverbindungen.    Ferner     wird     bezweckt, eine Reinigungsmethode zu schaf  fen, die sich unmittelbar auf verhältnismässig  schwache     Natriumhydroxyd-Lösungen    anwen  den lässt, wie zum Beispiel auf die bei der  üblichen     gaustifikation    mit Kalk sich erge  benden     Ätznatronlösungen.    Im folgenden  werden die zu entfernenden     Siliciumverbin-          dungen    zweckmässig als     Siliciumdioxyd        bezw.     Kieselsäure bezeichnet.  



  Wir haben gefunden, dass aus Natrium-         hydroxyd-Lösungen,    welche bis zu 50 Ge  wichtsprozent     Natriumhydroxyd    enthalten,       Siliciumdioayd    und andere Verbindungen  sich auf die Weise entfernen lassen, dass man  die Lösungen mit wenigstens einer Verbin  dung des dreiwertigen Eisens in Gegenwart  wenigstens einer     Calciumverbindung    behan  delt, welche Verbindungen die Fähigkeit  haben,     Siliciumdiogyd    in der Form eines  Komplexes zu fällen, wobei die     Reagentien     in genügender Menge zugesetzt werden, um  einen wesentlichen Teil des     Siliciumdioxyds     zu fällen, sowie die Menge der Eisenverbin  dung,

   berechnet als     Fe=03,    ungefähr 1,3 oder  mehr Mole auf jedes     Mol    der zu entfernen  den Kieselsäure beträgt. Infolge dieser Be  handlung fallen die     Siliciumverbindungen     als Niederschlag aus und können durch Fil  trieren,     Zentrifugieren    oder     Absetzenlassen     entfernt werden.

   In der ursprünglichen Lö  sung vorhandene     Aluminium-    und Mangan  verbindungen werden durch diese Behand  lung ebenfalls ausgefällt; indessen     kann.    der           Ausfällungsgrad    dieser Verbindungen unter  Umständen weniger hoch sein als jener der       Silieiumverbindungen.    Der bei der gemein  samen Anwendung einer     Calcium-    und einer  Eisenverbindung sieh bildende Niederschlag  ist ein Komplex, vermutlich ein komplexes       Calciumferrisilikat,    das, je nach der Natur  der ursprünglichen Lösung, schwankende  Mengen Tonerde (gewöhnlich in Gestalt eines       Mischkristalles)    enthält.

   Die Ausscheidung  der Tonerde beruht auf einer Nebenwirkung  des Verfahrens, da bei Abwesenheit von     Sili-          ciumdioxyd    die     Eisen-    und     Calciumverbin-          dungen    keine Wirkung auf die Tonerde aus  üben.     )Vahrscheinlich    wird die Tonerde zu  sammen mit     SiO.,    Eisen und     Calcium    in Ge  stalt eines Komplexsalzes ausgefällt.  



  Für den Zweck der Erfindung scheinen  die meisten Verbindungen des dreiwertigen  Eisens wirksam zu sein. Anwendbar ist jede  Eisenverbindung, die der     Natriumhydroxyd-          Lösung    zugesetzt ein     Ferrihydroxyd.    oder  ein hydriertes     Ferrioxyd    zu bilden     vermag.          Selbstverständlich    dürfen ganz unlösliche  Eisenverbindungen, z.

   B.     unhy        driertes        Ferri-          oxyd,    oder solche, in denen das Eisen als sehr  stabiles     Complex-Ion    auftritt, nicht zur An  wendung kommen, da eine Teilnahme     der-.          artiger    Verbindungen an der die Ausfällung  bewirkenden Reaktion     (bezw.    an den die  Ausfällung bewirkenden Reaktionen) nicht  zu     erwarten    ist. Ebenso sind begreiflicher  weise     siliciumhaltige    Verbindungen unge  eignet, weil durch ihre Anwendung unter  Umständen mehr Silicium in die Lösung hin  eingebracht als daraus im Niederschlag ent  fernt würde.  



  Unter den Verbindungen des dreiwertigen  Eisens verdienen den Vorzug: Ein     hydriertes          Ferrioxyd,        Ferrihydroxyd,        Ferrisulfat,        Ferri-          chlorid.        Natriumferrit.    Geeignete     Calcium-          verbindungen    sind     das    Oxyd,     Hydroxyd,          Carbonat,    Sulfat, Chlorid, Nitrat,

   Nitrit und       Aluminat.    Gute Ergebnisse sind durch ge  meinsame Verwendung von     Ferrihydroxyd     oder     Ferrisulfat    und     Calciumhvdroxvd    oder       Calciumcarbonat    erzielt     worden.    Die     Reagen-          tien    können in beliebiger Reihenfolge oder    gleichzeitig zugesetzt werden. Man behandelt  vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, z. B.  <B>100</B>   C, da hierdurch die Reaktion beschleu  nigt wird. Je niedriger die Behandlungstem  peratur ist, desto mehr Zeit erfordert die  nämliche Verminderung des     SiO..-Gehaltes.     



  Die zur Anwendung gelangende     Ferriver-          bindung        kann    als solche zugegeben oder nach  Wunsch, durch Oxydation einer     Ferrover-          bindung    in     situ    gebildet  -erden.

   Man     kann     beispielsweise     Ferrihy        droxy    d oder hydrier  tes     Ferrioxvd    entweder als solches anwen  den. oder gebildet durch Reaktion eines       Ferro-    oder     Ferrisalzes    mit einer Lösung oder  Suspension eines     Hydroxydes    oder     Carbo-          nates    und Einblasen von Luft, im Falle, dass  von einem     Ferrosalz    ausgegangen wurde.

   Die  für das Verfahren erforderliche     Ferriverbin-          dung    lässt sich auch aus dem bei der Aus  übung des Verfahrens gemäss Erfindung er  haltenen Niederschlage     zurüclkgeR-innen.     



  Die erforderlichen Mengen der     Reagentien     hängen ab von der Form, in welcher sie zu  gesetzt werden, sowie von den zu entfer  nenden Mengen Silicium, Aluminium oder  Mangan. Unter günstigen     Umständen    können       90ö    kleiner     Kieselsäuremengen,    oder mehr,  entfernt werden durch Verwendung von  mindestens 1,3     Mol    Eisenverbindung, be  rechnet als     Fe,0,    per     112o1        Siliciumdioxyd,     und mindestens 5     Mol        Calciumverbindung,     berechnet als     Ca0,

      per     Mol        Siliciumdioxyd.     



  Das     Molekularverhältnis    zwischen Eisen  verbindung und     Siliciumdioxyd        (Fe,0;    :     Si0,)     kann grösser als 1,3 sein, z. B. kann es 2,0  betragen, um die Reaktion zu beschleunigen.  Das Überschreiten des     Wertes        \?    bringt je  doch in der Regel keinen Vorteil. Das     11ole-          kularverhältnis    von     Calciumverbindung    zu       Silieiumdioxyd        (Ca0    :     SiO,)    kann innerhalb  weiter Grenzen schwanken. Es lässt sich ohne  Nachteil zu sehr hohen Werten, z.

   B. bis zu       1.30    steigern. Das Optimum scheint bei etwa  1(1 zu liegen. Das     Molekularverhältnis    zwi  schen     Caleiumverbindung    und Eisenverbin  dung     (CaO    :     Fe,O.>)    kann von 3 bis I     il,    und  selbst darüber, schwanken. Sein Optimum  schwankt ein wenig mit dem Molekularver-           hältnis    zwischen Eisenverbindung und     Sili-          ciumdi.oxyd,    und zwar in dem dem letzteren  entgegengesetzten Sinne.

   Man kann dafür  einen Wert zwischen 3 und 8 wählen, wenn  das     Molekularverhältnis    Eisenverbindung zu       Siliciumdioxyd    2,     bezw.    1,3 beträgt.  



  Die     Natriumhydroxyd-Lösung    kann ver  hältnismässig schwach sein, d. h. sie kann un  gefähr 10 Gewichtsprozent     Natriumhydro-          xyd    enthalten. Sie kann gewisse, in     Ätzlau-          gen    oft vorhandene Substanzen, wie     Carbo-          nat,    Sulfat, Chlorid, enthalten, ohne dass hier  durch die Ausfällung der     Siliciumverbindung     verhindert würde.

   Die Lösung kann auch ein       11Zagma,    welches festes     Calciumcarbonat    oder       -hydroxyd    enthält, bilden, beispielsweise ein  beim     Kaustischmachen    mit Kalk erhaltenes  Magma. In diesem Falle kann das genannte       Calciumcarbonat    oder     -hydroxyd    als das eine  Reagens benützt und der Lösung nur eine       Verbindung    oder Verbindungen des dreiwer  tigen Eisens zugesetzt werden.    <I>Beispiel 1:</I>    Die ursprüngliche Lösung enthält 11 g       NaOH    auf 100 g und einen, als     SiO2    berech  neten, Kieselsäuregehalt von 400 : 1000 000.

    Zu 100 g dieser Lösung werden bei<B>100'</B> C  0,5 g     Ca(OH)2    unter Rühren hinzugesetzt  und hernach 0,34 g     Ferrisulfat    in 20%iger  Lösung. Die Lösung wird unter Rühren     etwa     2     Stunden    auf 100 C gehalten und sodann  der Niederschlag auf irgendwelche passende  Weise entfernt. Die Lösung enthält nun bloss  noch ungefähr 40     Teile    Kieselsäure auf  1000 000, d. h. 90 % der Kieselsäure sind be  seitigt. Überdies ist der     Tonerdegehalt    der  Lösung, der anfänglich ungefähr 300 Teile  in 1000 000 betrug, um etwa 50 % vermindert  worden.  



  Aus vergleichenden Versuchen ging her  vor, dass weder     Ca(OH)2,    noch     Ferrisulfat     allein, in den oben angegebenen Mengen im  stande sind, den     Si0::-Gehalt    erheblich unter  300 Teile in 1000 000 zu erniedrigen. Ferner  wurden bei Anwendung von     Ferrisulfat     allein, selbst in der beträchtlichen Menge  von 3,4 g, weit weniger Kieselsäure ausge-    fällt, als durch die gemeinsame     Anwendung     von     Calciumhydroxyd    und     Ferrisulfat    in  den vorstehend angegebenen-Mengen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Zur Behandlung gelangt eine ungefähr  120 g     NaOH,    550 mg     SiO2    und 3 bis 4 mg     Mn     per kg enthaltende Lösung. Man behandelt  diese Lauge mit je 3,6g Fee (OH), und 6,4 g       Ca(OH)2    per kg fünf Stunden lang unter  Rühren bei 95   C. Nach dem     Entfernen    des  gebildeten Niederschlages enthält die Lösung  nur mehr 30 mg     SiOz    und weniger als 0,1 mg  Mn im kg. Nach     zweistündiger    Behandlung  war der     Mangangehalt    der Lösung schon auf  weniger als 0,1 mg pro kg gesunken.  



       Beispiel   <I>3:</I>  Die Lösung enthält anfänglich etwa 11  Gewichtsprozent     Ätznatron,    275 Teile Sili  cium (berechnet als     S102)    pro 1000 000 und  0,4 Teile Mangan pro 1000 000. Man behan  delt 150     cm'    der Lösung zwei     Stunden    lang  unter Rühren bei<B>100'</B> C mit 1,5 g     Ca(OH)2     und 1 g     Ferrisulf        at    (in 20     %        iger    Lösung) und  entfernt den gebildeten Niederschlag.

   Die  Lösung zeigt nun einen     Siliciumgehalt    (be  rechnet als     Si02)    von 15 Teilen in 1000 000  und einen     Mangangehalt    von 0,19 Teilen pro  1000 000.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von Natrium hydroxyd-Lösungen, dadurch gekennzeich net, dass man eine bis 50 Gewichtsprozent Natriumhydroxyd enthaltende Lösung mit wenigstens einer Verbindung des dreiwerti gen Eisens in Gegenwart wenigstens einer Calciumverbindung behandelt, welche Ver bindungen die Fähigkeit haben, Silicium dioxyd in der Form eines Komplexes zu fäl len, wobei die Reagentien in genügender Menge zugesetzt werden, um einen wesent lichen Teil des Siliciumdioxydes zu fällen, sowie die Menge der Eisenverbindung, be rechnet als Fe203, ungefähr 1,
    3 oder mehr Mole auf jedes Mol der zu entfernenden Kie selsäure beträgt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als Ver bindung des dreiwertigen Eisens hydrier tes Ferrioxy d anwendet. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Ei senverbindung Ferrihydroxyd anwendet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Ei senverbindung Ferrisulfat anwendet. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Ei senverbindung Ferrichlorid anwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Eisenver bindung Natriumferrit anwendet. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch und L: nteranspruch \?, dadurch gekennzeich net, dass man als Eisenverbindung Ferri- hydroxyd und als Calciumverbindung Calciumhydroxyd anwendet. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass man als Eisenverbindung Ferri- hydroxYd und als Calciumverbindung Calciumcarbonat anwendet. B.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass man als Eisenverbindung Ferri- sulfat und als Calciumverbindung Cal ciumhydroxyd anwendet. 9. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass man als Eisenverbindung Ferri- sulfat und als Calciumverbindung Ca.l- ciumcarbonat anwendet. 10.
    Verfahren gemäss Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass eine magma- förmige, festes Calciumcarbonat enthal tende Lösung verwendet wird und zu dieser Lösung lediglich mindestens eine Verbindung des dreiwertigen Eisens zu gesetzt wird. 11. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine ma.gma- förmige, festes Calciumhydroxyd enthal tende Lösung verwendet und zu dieser Lösung lediglich mindestens eine Ver bindung des dreiwertigen Eisens zuge setzt wird. 12.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung des Eisens in situ durch 0xVda- tion einer Ferroverbindung gebildet wird. 13. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die angewen dete Menge der Calciumverbindung, be rechnet als Ca0, mindestens 5 Mole per Mol des zu entfernenden Siliciumdioxvds beträgt. 14. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verfahren auf eine verhältnismässig schwache, d. h.
    ungefähr 111 Gewichtsprozent Natrium- hydroxyd enthaltende Lauge zur Anwen dung kommt. 15. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die zur Behandlung gelangende Lösung eine durch Kaustischmachen mit Kalk erhaltene Ätznatronlauge ist. 16. Verfahren gemäss Patentanspruch. da durch gekennzeichnet. dass das Behandeln bei erhöhter Temperatur vorgenommen wird. 1.7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net. dass das Behandeln bei 100 C vor genommen wird. 18. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 16 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass 100 g einer 11 % igen Natronlauge, welche einen Kieselsäure gehalt, berechnet als Si0_, von 400 Tei len in 100000(1 Teilen aufweist, bei 100 C unter Rühren zunächst mit 0,5 g Ca (OH)", darauf mit 0,
    34 g Ferrisulfat in 20 % iger Lösung versetzt und hernach ungefähr 2 Stunden lang unter Rühren auf<B>100'</B> C gehalten wird, worauf man den gebildeten Niederschlag entfernt und so eine Lauge erhält. deren Kieselerde gehalt nur mehr etwa. 40 Teile pro 1000000 Teile beträgt und deren Tonerdegehalt, der ursprünglich etwa 300 : 1000 000 betrug, um ungefähr 50 vermindert ist. 19.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine ungefähr 120g NaOH, 550 mg Si02 und 3 bis 4 mg Mn per Kilo enthaltende Lauge mit je 3,6 Fez(OH)a und 6,4 g Ca(OH)Z pro Kilogramm 5 Stunden lang unter Rühren bei 95 C behandelt wird, so dass nach dieser Behandlung und Entfernen des gebildeten Niederschlages der Kiesel erdegehalt der Lauge nur mehr 30 mg und der Mangangehalt weniger als 0,1 mg pro Kilo beträgt. 20.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 16 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass man 150 cm' einer un- gefähr 11prozentigen Natronlauge, welche einen Siliciumgehalt, berechnet als Si0,, von 275 Teilen in<B>1000000</B> Teilen und einen Mangangehalt von 0,4 in<B>1000000</B> Teilen aufweist, zwei Stunden lang un ter Rühren bei 100 C mit 1,5 g Ca(OH)Z und 1 g Ferrisulfat in Gestalt einer 20%igen Lösung behandelt und den ge bildeten Niederschlag entfernt, so dass die so gereinigte Lauge einen Silicium gehalt, berechnet als Si02,
    von 15 Ge wichtsteilen in<B>1000000</B> Gewichtsteilen und einem Mangangehalt von 0,19 Ge wichtsteilen in<B>1000000</B> Gewichtsteilen besitzt.
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