CH201487A - Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen mit gummibereiften Rädern. - Google Patents

Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen mit gummibereiften Rädern.

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CH201487A
CH201487A CH201487DA CH201487A CH 201487 A CH201487 A CH 201487A CH 201487D A CH201487D A CH 201487DA CH 201487 A CH201487 A CH 201487A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
skid device
flange
gripping elements
tire
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Walter Oberhaensli
Original Assignee
Walter Oberhaensli
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Publication date
Application filed by Walter Oberhaensli filed Critical Walter Oberhaensli
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/02Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread
    • B60C27/04Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid
    • B60C27/045Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over restricted arcuate part of tread the ground-engaging part being rigid involving retractable devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen mit gummibereiften Rädern.    Die Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen  mit gummibereiften Rädern gemäss der Er  findung zeichnet sich dadurch aus, dass die  Gummireifen der Räder einen seitlichen  Flansch aufweisen, welcher mit starren Greif  elementen ausgerüstet ist, die durch Druck  wirkung auf den Reifenflansch mit dem Boden  in Berührung kommen, also am Boden zum       Angriff    gebracht werden können.  



  Eine solche Gleitschutzeinrichtung hat ins  besondere den Vorteil, infolge Anordnung der  Greifelemente in Gummi geräuschlos zu sein  und, weil der Reifen selbst einen Bestandteil  der Einrichtung bildet, jederzeit in Wirkung  gesetzt werden zu können. Für letzteren Zweck  sind vorteilhafterweise mechanische Hilfsmittel  vorgesehen, welche vom Fahr- bezw. vom  Führersitz des     betreffenden    Fahrzeuges aus  bedienbar sind, um die Greifelemente nach  Belieben in und ausser Eingriff zu bringen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht, und zwar zeigt:    Fig. 1 einen Querschnitt durch die Ein  richtung,  Fig. 2 eine Seitenansicht mit teilweisem  Schnitt derselben, und  Fig. 3 schaubildlich ein Greifelement.  Es ist eine Pneumatik-Bereifung ange  nommen, von welcher jedoch nur der auf die  Felge 1 des Radkörpers 2 aufgebrachte Gum  mimantel 3 gezeichnet ist. Der Gummimantel  3 besitzt einen seitlichen Flansch 4 in ge  ringem radialem Abstand von seiner normalen  Lauffläche. Genannter Flansch 4 endigt in  einen radial einwärts gerichteten Schenkel 4',  wodurch am Gummimantel 3     aussenseitig    eine  Rinne 5 gebildet ist, welche am Rad radial  nach innen     offen    ist.

   Am Umfang des Flan  sches 4 sind in gleichmässigem Abstand von  einander die zum Beispiel aus gehärtetem  Stahl bestehenden starren Greifelemente 6  angeordnet, welche von einer     Dreieckplatte    7  gebildet sind, die beidseitig einen Arm 8 von  ungefähr     T-förmigem    Profil aufweist.

   Die bei  den Arme 8 liegen in bezug auf die Drei-      eckplatte 7 in ein und derselben     Querebene,     bilden also zusammen an der Dreieckplatte 7  einen Quersteg, dessen infolge Abschrägung  des Stegschenkels entstandene untere Kante  gemäss Fig. 1 und 3 mit der in gleicher  Weise     entstandenen    untern     Kanten    der be  treffenden Seite der Dreieckplatte bündig  liegt, so dass das Greifelement eine kantige,  kreuzartige Stirnbegrenzung hat. Die starren  Greifelemente 6 sind mittels ihrer Dreieck  platte 7 in quer gerichtete Schlitze     des    Flan  sches 4 eingesetzt.

   Das einzelne     Greifelement     6 ist in diesem Schlitz durch     einen        zwei-          schenkligen,    gespreizten Splint 9 festgehalten,  welcher in der Rinne 5 des Reifens     durch     ein Loch der Dreieckplatte 7 hindurch ge  steckt ist, wobei der     Quersteg    S der Drei  eckplatte 7 jedes Greifelementes auf der  äussern Seite des Schlitzes am Flansch 4  anliegt und die Splinten auf der innern Seite,  so dass das Greifelement festen Halt am  Reifen findet. In der Rinne 5 ist den Splin  ten 9 Halt und Schutz gegeben.  



  Dem radial einwärts gerichteten     End-          schenkel    4' des Flansches 4     steht    eine in  gleicher Ebene liegende Pressscheibe 10 ge  genüber, die mittels ihrer Achse 11 an einem  Tragarm 12 angeordnet ist. Der Tragarm 12  ist durch nicht     gezeichnete    Mittel zurr Bei  spiel an der Achse des Radkörpers 2 beweg  lich, zum Beispiel verschiebbar geführt und  mittels Verbindungsgestänge an einen Stell  hebel angeschlossen, welcher vom Sitz des  Führers des betreffenden Fahrzeuges aus be  wegt werden kann.

   Durch entsprechendes Be  wegen dieses Stellhebels oder gegebenenfalls  eines andern Bedienungsgliedes kann die  Pressscheibe 10 entgegen der Kraft einer am  Tragarm 12 angreifenden Feder gegen den  Endschenkel 4' des     Reifenflansches    4 gedrückt  und wieder von demselben weg in die ge  zeichnete Ruhelage zurückbewegt werden.  Durch Andrücken der Pressscheibe 10 an den  Endschenkel 4' des Reifenflansches 4 wird  dieser radial auswärts gedrückt, so dass die  starren Greifelemente 6 mit ihrer kantigen  Stirnbegrenzung am Boden zum Angriff kom  men, um ein Gleiten des Rades auf der    Bodenfläche zu verhindern; da der Reifen  flansch 4 nur mit seinem dem Boden am  nächsten liegenden Teil der Druckwirkung  der in Wirkungslage bewegten Pressscheibe  10 ausgesetzt ist, nimmt er in seinem übrigen  Umfangsteil Normallage ein.

   Durch Zurück  bewegen des     erwähnten    Bedienungsgliedes  kann die Druckwirkung der Pressscheibe 10  am Reifenflansch 4 wieder aufgehoben wer  den, wodurch der Reifenflansch infolge Eigen  elastizität wieder ringsum seine Normallage       einnimmt    und die Greifelemente demgemäss  ausser Berührung mit dein Boden und somit       ausser        Wirkung    kommen. Es können also  vom Führersitz des     Fahrzeuges    aus die Greif  elemente nach Belieben bezw. nach Erforder  nis in und ausser Wirkung gesetzt werden.

    Bei entsprechender Ausbildung der Bedienungs  vorrichtung für stufenweises Einstellen kön  nen durch Druck der Pressscheibe 10 auf den  Reifenflansch 4 die Greifelemente 6 mehr  oder weniger stark gegen die Bodenfläche  gepresst werden, je nachdem deren Beschaffen  heit dies wünschbar macht.  



  Durch die kreuzartige, kantige Stirnbe  grenzung der starren Greifelemente wird ein  Schutz sowohl gegen Gleiter) nach vorn und  hinten als auch nach beiden Seiten gewähr  leistet, und zwar auf Schnee und Eis bezw.  vereister Fahrbahn, auf Wiesenboden, auf  aufgeweichtem und     nassem    Boden; anhaften  der Schnee und Kot     beeinträchtigen    die Ad  häsion der starren     Greifelemente    am Boden  ihrer Kanten wegen nicht. Die Greifelemente  können erforderlichenfalls zwecks Ersatzes  durch     Herausziehen    des Splintes 9 leicht aus  dem Reifenflansch 4 herausgenommen werden.

    Die Ausbildung der Greifelemente und ihre  Einbettung im Reifenflansch kann natürlich  sehr     verschiedenartig    sein, wie auch das Profil  des Reifenflansches so oder anders     seit)    kann.  Auch die Pressvorrichtung zum Auswärts  drücken des Reifenflansches kann sehr ver  schiedenartig ausgeführt sein; zum Beispiel  kann die     Drtickwirkur)g    auf den     Reifenflansch     gegebenenfalls mittels eines     Pedales    erfolgen.  



  Die Erfindung umfasst selbstverständlich  auch     Gleitschutzeinrichtungen    an Fahrzeugen      mit Vollgummireifen oder mit Doppelreifen,  an welchen die Flansche auf der einen oder  auf beiden Aussenseiten vorgesehen sein kön  nen; das Strassenfahrzeug kann dabei mit  und ohne Kraftantrieb sein. Da die mit den  Greifelementen versehenen Räder zum Bei  spiel in gewissen Jahreszeiten ständig ver  wendet werden, ist ein Montieren und     nach-          heriges    Wiederabnehmen von Greifelementen  im Bedarfsfall unnötig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen mit gummibereiften Rädern, dadurch gekennzeich net, dass die Gummireifen der Räder einen seitlichen Flansch aufweisen, welcher mit starren Greifelementen ausgerüstet ist, die durch Druckwirkung auf den Reifenflansch mit dem Boden in Berührung gebracht wer den können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Gleitschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Press- vorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher der Reifenflansch radial auswärts gedrückt werden kann, uni die Greifelemente in Wir kung zu setzen, und dass durch Aufhebung der Druckwirkung auf den Reifenflansch dieser infolge Eigenelastizität wieder seine Normallage einnimmt, wodurch die Greif elemente ausser Wirkung kommen. 2.
    Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine ver stellbar und drehbeweglich angeordnete Pressscheibe zum Zusammenwirken mit dem Reifenflansch vorgesehen ist, um die Greif elemente nach Belieben in und ausser Wir kung setzen zu können. 3. Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Press- scheibe an dein dem Boden am nächsten liegenden Teil des Reifenflansches zur Ein wirkung gebracht werden kann. 4. Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck wirkung der Pressscheibe auf den Reifen flansch stufenweise eingestellt werden kann. 5.
    Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen flansch einen einwärts gerichteten, zum Zusammenwirken mit der Pressscheibe be stimmten Endschenkel aufweist. 6. Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Reifenflansch mit Hilfe seines Endschen- kels aussenseitig am Reifen eine Rinne ge bildet ist, welche am Rad radial nach innen offen ist und die Befestigungsteile für die Greifelemente aufnimmt. 7. Gleitschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifele mente quer gerichtete Schlitze des Reifen flansches durchsetzen und auf beiden Seiten der Schlitze am Flansch anschlagen. B.
    Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Greif elemente eine kreuzartige kantige Stirn begrenzung aufweisen. 9. Gleitschutzeinrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Greif elemente durch eine Platte mit Quersteg gebildet sind.
CH201487D 1938-09-28 1938-09-28 Gleitschutzeinrichtung an Fahrzeugen mit gummibereiften Rädern. CH201487A (de)

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