DE877262C - Abnehmbarer Reifenhalter fuer Draht- und Wulstreifen - Google Patents

Abnehmbarer Reifenhalter fuer Draht- und Wulstreifen

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Publication number
DE877262C
DE877262C DEW6452A DEW0006452A DE877262C DE 877262 C DE877262 C DE 877262C DE W6452 A DEW6452 A DE W6452A DE W0006452 A DEW0006452 A DE W0006452A DE 877262 C DE877262 C DE 877262C
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DE
Germany
Prior art keywords
tire
holder
rim
bead
wire
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Expired
Application number
DEW6452A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wingfoot Corp
Original Assignee
Wingfoot Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wingfoot Corp filed Critical Wingfoot Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE877262C publication Critical patent/DE877262C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/02Seating or securing beads on rims
    • B60C15/0209Supplementary means for securing the bead
    • B60C15/0223Supplementary means for securing the bead the bead being secured by clip-hook elements not forming part of the rim flange

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Abnehmbarer Reifenhafter für Draht- und Wulstreifen Die Erfindung betrifft einen abnehmbaren Reifenhalter, der für Draht- und Wulstreifen geeignet ist und aus einer Vorrichtung zur Verhinderung des Abspringens eines Luftreifens von der Felge eines bewegten Fahrzeugrades besteht, wenn die Luft aus dem Reifen mehr oder weniger vollständig abgeblasen ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine besonders einfache und wirtschaftliche derartige Vorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, .den, Reifenwulst auf seinem Sitz auf der Felge festzuhalten, auch %venn die Luft in einem solchen Maße abbläst, daß der Reifen bei der Weiterbewegung des Rades auszuspringen sucht. Die Vorrichtung soll ferner so beschaffen sein, daß sie jedes unbeabsichtigte Verschieben der Wülste auf ihrem Sitz auch beim normalen Luftablassen verhindert, aber auch eine leichte Demontage des Reifens ermöglicht, ohne dabei die Vorrichtung unbrauchbar zu machen; sie soll bei sicherer Anwendungsmöglichkeit unter den verschiedensten Betriebsbedingungen hinsichtlich Belastung und Reifendruck einwandfrei arbeiten. Schließlich soll durch die Vorrichtung nach der Erfindung verhindert werden, daß bei einem plötzlichen Abblasen des Reifens die Kontrolle über das Fahrzeug verlorengeht, es vielmehr noch eine gewisse Strecke weitergefahren werden kann.
  • Im modernen Verkehrswesen ist die Verwendung von Luftbereifungen allgemein üblich geworden, zumal bei ihrer Benutzung keine nennenswerten Schwierigkeiten auftreten. Es besteht jedoch seit langem ein ernsthaftes Bedürfnis nach einer zufriedenstellenden Methode oder Vorrichtung zum Festhalten der Reifenwülste auf ihrem Felgensitz für den Fall, daß der Reifen während der Fahrt abbläst. Mit einer derartigen Vorrichtung könnte das Fahrzeug sicher gestoppt oder sogar bis zu einem passenden Reparaturplatz gefahren werden. Zu diesem Zweck sind verschiedene Methoden vorgeschlagen worden, deren, Anwendbarkeit jedoch beschränkt ist.
  • Nach. einem bekannten Vorschlag wird die Felge längs ihres Umfanges mit einem Grat versehen, der unmittelbar hinter dem Reifenwulst liegt; er ist jedoch -nur bei Drahtreifen für Personenfahrzeuge anwendbar. Ein anderer Vorschlag verwenrdet Metallklammern, die zwischen Wulst und seinem Felgensitz liegen; indem sie um das äußere Ende des Wulstes fassen und dann über den Felgenflansch so weit hinausgeführt sind, daß die überstehenden Enden nach dem Aufblasen des Reifens um den Felgenflansch, nach unten abgebogen werden ,können. Derartige Klammern halten-zwar den Reifenwulst fest auf seinem Sitz, sie sind jedoch für den allgemeinen Gebrauch wegen der Schwierigkeit des Biegens und der Gefahr des Abbrechens nicht geeignet; auch sind derartige Klammern nicht wiederverwendbar. Ferner wurde vorgeschlagen, in dlie Reifenkonstruktion Mittel einzubauen, durch, die der Reifen am. Felgenflansch befestigt werden kann.
  • Keiner der genannten Vorschläge ist allgemein brauchbar. Die von der Erfindung gegebene Lösung für einen Reifenhalter ist jedoch für jede Felgentype anwendbar; die Halter brauchen lediglich in die richtige Lage am Reifen gebracht zu werden und nehmen dann beim Aufblasen des Reifens selbsttätig ihre Wirkstellung ein.
  • Erreicht wird dies :dadurch; daß erfindungsgemäß der Halter aus einem entsprechend der Kontur .des Felgenfansches gebogenen Streifen aus federndem Werkstoff, insbesondere Federstahl, besteht, dessen inneres Ende sich über die ,Sitzbreite !des Reifenwulstes erstreckt, dessen Innenkante mittels einer aufwärts .gerichteten Rollkante umfaßt und dessen äußeres Ende mittels einer abwärts gerichteten Rollkarte über die Außenkante des. Feigenflansches faßt. Die ,dem Wulst zugekehrten Teile des Halters können mit schneideartigen Kanten oder zähnartigen Vorsprüngen versehen sein. _ -In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und- zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch einen Reifen und die Felge mit eingebautem Reifenhalter gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Rades mit Reifen und Reifenhaltern, Fig: -3 eine schaubildliche Darstellung einer Reifenhalterausführung in vergrößertem Maßstabe. Die in Fig. i und 2 mit i bezeichnete Felge ist eine übliche. Wulstfelge mit einem Einsatzflanschring 2 auf der einen Seite. Der Reifen' 3 üblicher Ausführung mit verhältnismäßig undehnbaren -Wulstteilen 4 und 5 ist so montiert, d.aß die Wülste q. und 5 in bekannter Weise auf ihrem. zugehörigen Sitz 6 bzw. 7 der Felge i ruhen. Obgleich beim Ausführungsbeispiel eine Felge mit Macher Basis dargestellt ist, kann die Erfindung bei jeder Felgentype, insbesondere auch bei Drahtfelgen mit und ohne besonderen Flanschring, angewendet werden.
  • Die Reifenwülste 4 und; 5 werden normalerweise dadurch gehalten; daß sie bei aufgeblasenem Schlauch io gegen die Felgenflansche 8 und 9 gepreßt werden. Hört jedoch der Druck beim Abblasen plötzlich auf oder fällt er laus einem sonstigen Grunde während -der Fährt stark ab, so springen die Wülste 4, 5 häufig von ihrem Sitz, undder Reifere 3 fällt zusammen. Hierdurch wird es selbst bei geringer Geschwindigkeit sehr schwierig, wenn reicht unmöglich, die Kontrolle über das Fahrzeug zu bewähren. In manchen Fällen ist es zudem wünschenswert, wenn auch mit geringerGeschwindigkeit, zu einer Reparaturwerkstatt weiterzufahren.
  • Um die Wülste 4 und 5 am Abspringen von ihren Sitzen 6 und 7 zu hindern, sieht die Erfindung eine Mehrzahl von über den Umfang der Felge verteilten Klammern oder Haltern i i für die Wülste vor (Fig. 2), die vor .der Montage des Reiferes 3 auf die Felge i um die Reifenwülste 4 und 5 gelegt werden und deren Anzahl von: den Reifenabmessungen und den mutmaßlichen Betriebsbedingungen abhängt.
  • Fig.3 zeigt die Ausbildung eines erfindungsgemäßen Reifenhalters i i, der aus einem Metallstreifen aus federndem -Werkstoff, vorzugsweise Federstahl, gefertigt ist. Die eingerollte Kante ia ist aufwärts .richtet und paßt -sich dicht an die innere Kante 13 des Wulstes 4 bzw. 5 an (Fig. i) und ist dabei vorzugsweise so gebogen, daß sie die normale Schlauchlage nicht behindert und auch keine Erhitzung desselben verursacht. Die Ausbildung -des Halters i i folgt -der Richtung der Felge vom Wulsts-itz 6 bzw. 7 :bis zu den Kanten der Felgenflansche 8 bzw. 9; hier besitzt der Halter i i ebenfalls eine *eingerollte Kante 14, die über die Flanschkante 8 lyzw. 9 nach :abwärts gerichtet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfinduug wird der gute Sitz des Halters dadurch verbessert, daß die Kanten 15 seines Basisteiles 16 leicht aufwärts gebogen sind und außerdem der am Felgenflansch anliegende Halterteil 18 mit vorstehenden, hach innen genichteten Zähnen 17 versehen ist Die Kanten 15 und die Zähne 17 greifen am Wulst und den benachbarten Seitenteilen in. den Reifen,. so daß sieh der Halter gegenüber- dein Reifen nicht verschieben: kann und auch während der Montage am Reifen haftentleibt.
  • Die Halter i i werden über den- Umfang eines jeden Wulstes des Reifens verteilt, ,dann wird. der Reifen, über die Felge i gescholten und der. Ringflansch 2 eingesetzt. Die Rollkanten 1q. werden auf die äußere Kante der Feligen:flansche 8 und 9 gebracht und verhindern dann eine E-inw5.rtsbewegung der Halter nach der Feigenmitte -zu. Die. Reifenwülste 4 und 5 werden durch die Rollkanten 12 der Halter gegen deren Flanschteil 18 -gedrückt, so daß sie auf ihrem Felgensitz 6 bzw:. 7 so lange festgehalten werden, bis die Rollkanten 14 von der Kante der Felgenflansche 8 bzw. 9 abgehoben werden. Ein unbeabsichtigtes Abspringen der Rollkanten 1q. wird durch .die überhängenden Seitenteile des schlaffen Reifens verhindert.
  • Soll der Reifen von der Felge genommen werden, .so brauchen lediglich die Rollkanten 14 der Halter von den. Flanschkanten der Felge abgezogen zu werden, worauf die Demontage in der üblichen Weise erfolgen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Abnehmbarer Reifenhalter für Draht- und Wulstreifen, gekennzeichnet durch einen entsprechend der Richtung des Felgenflansches gebogenen Streifen: (r r) aus federndem insbesondere Federstahl, dessen inneres Ende sich über die Sitzbreite (6 bzw. 7) des Reifenwulstes (q. bzw. 5) erstreckt und dessen Innenkante (i3) mittels einer aufwärts gerichteten Rollkante (z2) umfaßt, während dessen äußeres Ende mittels einer,abwärts, gerichteten Rollkante (1q.) über dieAußenkante des Fe@lgenflansches (8 bz@w. 9) faßt.
  2. 2. Halter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der sich über die Sitzfläche des Reifens erstreckende Teil (1b) des Halters aufwärts gerichtete, vorzugsweise mit Schneiden versehene Vorsprünge (r5) besitzt.
  3. 3. Halter, nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Reifenflansch (8 bzw. 9) anliegende Teil (z8) des Halters wenigstens einen abwärts gerichteten, zahnartigen Vorsprung (r7) besitzt. q.. Halter nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl der Halter (r I) über .den Umfang beider Felgenflansche (8, 9) verteilt ist.
DEW6452A 1950-08-18 1951-08-07 Abnehmbarer Reifenhalter fuer Draht- und Wulstreifen Expired DE877262C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US877262XA 1950-08-18 1950-08-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877262C true DE877262C (de) 1953-05-21

Family

ID=22206898

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW6452A Expired DE877262C (de) 1950-08-18 1951-08-07 Abnehmbarer Reifenhalter fuer Draht- und Wulstreifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE877262C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0163625A3 (en) * 1984-05-28 1987-05-20 Semperit Reifen Aktiengesellschaft Vehicle wheel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0163625A3 (en) * 1984-05-28 1987-05-20 Semperit Reifen Aktiengesellschaft Vehicle wheel

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