CH201469A - Becherwerk. - Google Patents
Becherwerk.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2812/02267—Conveyors having endless traction elements
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- B65G2812/02673—Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers the load-carriers being arranged above, between or beside the traction means
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- B65G2812/02693—Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers the load-carriers being arranged above, between or beside the traction means and fixed or non-movably linked to the traction means for vertical or inclined conveyance
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Description
Becherwerk. Die Erfindung betrifft ein Becherwerk zur Förderung von Getreide und andern losen Massengütern.
Während bei langsam laufenden Becher werken der Becherinhalt am Auslauf über die innern Becherkanten in der Umlaufrich tung abrutscht, tritt das Gut mit zunehmen der Geschwindigkeit bei der Umlenkung der Becher an der Kopfscheibe infolge der auf tretenden Fliehkraft in immer stärkerem Masse auch über die äussern Becherkanten aus, bis schliesslich nach Erreichung einer bestimmten Geschwindigkeit der gesammte Becherinhalt ausschliesslich über die äussern Becherkanten hinweg die Becher verlässt.
Die austretenden Teile des Fördergutes beschrei ben dabei unter dem Einfluss der Schwere und des Luftwiderstandes parabelähnliche Bahnen, und zwar erstrecken sich diese um so höher und divergieren um so stärker, je grösser die Umlaufgeschwindigkeit der Becher ist. Infolgedessen sind dieser Umlaufge schwindigkeit praktisch Grenzen gesetzt.
So- bald nämlich die Geschwindigkeit des Be- cherwerkes einen gewissen, bei Getreide zum Beispiel je nach Gurtscheibedurchmesser zwischen 1,8 bis 3 m/sek. schwankenden Höchstwert überschreitet, erreicht die das Entleerungsgebiet der Becher umhüllende Kurve eine derartige Höhe und Divergenz, dass die mit grosser Gewalt abgeschleuderten Einzelteile gegen das flache oder sattelför- mige Dach des Becherwerkes anprallen und dadurch Wertverminderungen infolge Bruch beschädigungen des Gutes verursachen.
Au sserdem wird bei derart gesteigerter Umlauf geschwindigkeit die Entleerung der Becher schon sehr frühzeitig, unter Umständen sogar ausschliesslich im ersten Teil der halbkreis förmigen Becherbahn an der Kopfscheibe er folgen, was zur Folge hat, dass ein grosser Teil des fortgeschleuderten Becherinhaltes in den Aufstiegschacht zurückfallen, diesen ver stopfen und die Arbeit des Becherwerkes be einträchtigen kann.
Jedenfalls hat die oben angeführte Höchstgeschwindigkeit von 3 in/sek. für Getreide bisher praktisch nicht überschritten werden können, trotzdem an sich das Bestreben besteht, durch Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit die Arbeitslei stung des Becherwerkes entsprechend zu er höhen.
Durch die Erfindung werden die oben an geführten Nachteile vermieden. Die Erfin dung besteht darin, dass einerseits die über die Kopfscheibe des Bechenverkes führende halbkreisförmige Becherbahn durch ein nach der Austrittsöffnung des Becherwerkes zu gekrümmtes Blech nach aussen abgeschirmt ist, und dass anderseits das mit Bechern be setzte Förderband im Betrieb mit so hoher Geschwindigkeit umläuft, dass das Förder- gut bei der Umlenkung der Becher an der Kopfscheibe infolge der Fliehkraft über die äussern Becherkanten hinaus gegen das ge nannte Blech geschleudert und von letzterem so abgelenkt wird,
dass die Hauptmenge des Gutes an der Innenfläche dieses Bleches ent lang in kontinuierlichem bandförmigem Strome der Austrittsöffnung des Beclierwer- kes zugeführt wird. Das gekrümmte Blech wird zweckmässig nach einem Teilstück einer Spirale gewölbt und gegenüber der Bahn der äussern Becherkanten so angeordnet, dass das Gut zunächst frei aus den Bechern austreten kann, dann aber sofort von diesem Blech auf gefangen und nach der Austragöffnung wei ter geleitet wird.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 den Längs schnitt eines bekannten und in Fig. 2 den Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels des Becherwerkes nach der Erfindung.
Mit 1 ist das beispielsweise zweischächtig ausgeführte Gehäuse eines Beclierwerkes, mit 2 dessen Kopfscheibe, mit 3 der Becher gurt und mit 4 die Bahn der äussern Becher kanten bezeichnet. Überschreitet bei einem Becher-werk alter Bauart wie in Fig. 1 die Umlaufgeschwindigkeit einen gewissen Höchstwert, so prallen die über die äussern Becherkanten hinweg geschleuderten Jlassen- teilchen mit grosser Gewalt gegen das flache oder sattelförmige Dach 5 des Gehäuses 1,
erleiden hierbei Bruchbeschädigungen und fallen zum grossen Teil wieder in den Auf stiegschacht des Becherwerkes zurück, so dass dieser verstopft und der Betrieb des Be- cherwerkes in Frage gestellt wird.
Bei dem Becherwerk nach der Fig. 2 werden diese Nachteile auch bei wesentlich gesteigerter Umlaufgeschwindigkeit der Be cher dadurch vermieden, dass die oberhalb der waagrechten Achsebene der Kopfscheibe 2 liegende halbkreisförmige Becherbahn 4 durch ein nach einem Teilstück einer Spirale gewölbten Blech 6, 6' derart nach aussen ab geseliirmt ist, dass die Garbe der heraus geschleuderten Gutteilchen durch dieses Blech zerstört und so zusammengedrückt wird, dass die Hauptmenge des Gutes in kontinuierli chem bandförmigem Strome der Innenfläche dieses Bleches entlang der Austrittsöffnung 7 des Becherwerkes zugeführt wird,
wobei ein Zurückfallen des Gutes in den Aufstieg und Micklaufschacht mit Sicherheit vermie den wird. Das gekrümmte Blech 6, 6' ist gegenüber der Bahn der äussern Becherkan- ten so angeordnet, dass das Gut im Bereiche der halbkreisförmigen Becherbahn zunächst frei aus den Bechern kann, dann aber sofort von diesem Blech aufgefangen und nach der Austragöffnung 7 zweiter geleitet wird.
Der Abstand der Bahn der äussern Beclierkanten 4 bis zum gekrümmten Blech 6, 6' ist, in der senkrechten Drittellinie durch die Kopfscheibe gemessen, annähernd gleich wie die Aus ladung der Elevat.orbecher.
Die Bahn der abgeschleuderten Dlassen- lcilehen ist in den Fig. 1 und 2 der Einfach lich halber gradlinig eingezeichnet worden.
Die Umlaufgeschwindigkeit des Becher- werkes kann unter Umständen bis zu der durch die Materialfestigkeit gebotenen Höchstgrenze gesteigert werden.
Die Erfindung ist in gleich vorteilhafter \'eise sowohl bei zwei- als auch bei ein- schächtigen Becherwerken anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Becherwerk zur Förderung von Getreide lind andern losen illassengütern, dadurch ge kennzeichnet, dass einerseits die über die Kopfscheibe des Becherwerkes führende halb kreisförmige Becherbahn durch ein nach der Austrittsöffnung des Becherwerkes zu ge krümmtes Blech nach aussen abgeschirmt ist, und dass anderseits das mit Bechern besetzte Förderband im Betrieb mit so hoher Ge schwindigkeit umläuft,dass das Fördergut bei der Umlenkung der Becher an der Kopf scheibe infolge der Fliehkraft über die äu ssern Becherkanten hinaus gegen das ge nannte Blech geschleudert und von letzterem so abgelenkt wird, dass die Hauptmenge des Gutes an der Innenfläche dieses Bleches ent lang in kontinuierlichem bandförmigem Strome der Austrittsöffnung des Becherwer- kes zugeführt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Becherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech gegenüber der Bahn der äussern Becherkanten so angeordnet ist, dass das Gut im Bereiche der halbkreisförmigen Becherbahn zunächst frei aus den Bechern austreten kann, dann aber von diesem Blech aufgefangen und nach der Austrag öffnung des Becherwerkes weiter geleitet wird.z. Becherwerk nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand der Bahn der äussern Becherkanten bis zum gekrümm ten Blech, in der senkrechten Mittellinie durch die Kopfscheibe gemessen, minde stens annähernd gleich ist wie die Aus ladung der Elevatorbecher. 3. Beeherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech nach einem Teilstück einer Spirale gewölbt ist.4. Becherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech in der Haube des Becherwerk- schachtes eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201469X | 1937-09-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201469A true CH201469A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=5766424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201469D CH201469A (de) | 1937-09-21 | 1937-12-09 | Becherwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201469A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134027B (de) * | 1961-06-20 | 1962-07-26 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Ent- oder Beladeeinrichtung fuer Senkrechtfoerderer |
-
1937
- 1937-12-09 CH CH201469D patent/CH201469A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134027B (de) * | 1961-06-20 | 1962-07-26 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Ent- oder Beladeeinrichtung fuer Senkrechtfoerderer |
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