CH201469A - Becherwerk. - Google Patents

Becherwerk.

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CH201469A
CH201469A CH201469DA CH201469A CH 201469 A CH201469 A CH 201469A CH 201469D A CH201469D A CH 201469DA CH 201469 A CH201469 A CH 201469A
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CH
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bucket elevator
bucket
cup
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sheet
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Inventor
Paul Bartholet
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Paul Bartholet
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Publication date
Application filed by Paul Bartholet filed Critical Paul Bartholet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/02267Conveyors having endless traction elements
    • B65G2812/02415Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means
    • B65G2812/02613Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers
    • B65G2812/02673Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers the load-carriers being arranged above, between or beside the traction means
    • B65G2812/02683Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers the load-carriers being arranged above, between or beside the traction means and fixed or non-movably linked to the traction means
    • B65G2812/02693Conveyors having endless traction elements with load-carrying surfaces supported by traction means the load-carrying surfaces being separated from each other, e.g. individual load carriers the load-carriers being arranged above, between or beside the traction means and fixed or non-movably linked to the traction means for vertical or inclined conveyance
    • B65G2812/02702Details
    • B65G2812/02712Loading or unloading means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


      Becherwerk.       Die Erfindung betrifft ein     Becherwerk     zur Förderung von Getreide und andern losen  Massengütern.  



  Während bei langsam laufenden Becher  werken der     Becherinhalt    am Auslauf über  die innern     Becherkanten    in der Umlaufrich  tung abrutscht, tritt das Gut mit zunehmen  der Geschwindigkeit bei der Umlenkung der  Becher an der Kopfscheibe infolge der auf  tretenden Fliehkraft in immer stärkerem  Masse auch über die äussern     Becherkanten     aus, bis schliesslich nach Erreichung     einer     bestimmten Geschwindigkeit der     gesammte          Becherinhalt    ausschliesslich über die äussern       Becherkanten    hinweg die Becher verlässt.

   Die  austretenden Teile des Fördergutes beschrei  ben dabei unter dem Einfluss der Schwere  und des Luftwiderstandes     parabelähnliche     Bahnen, und zwar erstrecken sich diese um  so höher und divergieren um so stärker, je  grösser die Umlaufgeschwindigkeit der Becher  ist. Infolgedessen sind dieser Umlaufge  schwindigkeit praktisch Grenzen gesetzt.

   So-    bald nämlich die Geschwindigkeit des     Be-          cherwerkes    einen gewissen, bei Getreide zum  Beispiel je nach     Gurtscheibedurchmesser     zwischen 1,8 bis 3     m/sek.    schwankenden  Höchstwert überschreitet, erreicht die das  Entleerungsgebiet der Becher umhüllende  Kurve eine derartige Höhe und Divergenz,  dass die mit grosser Gewalt     abgeschleuderten     Einzelteile gegen das flache oder     sattelför-          mige    Dach des     Becherwerkes    anprallen und  dadurch Wertverminderungen infolge Bruch  beschädigungen des Gutes verursachen.

   Au  sserdem wird bei derart gesteigerter Umlauf  geschwindigkeit die Entleerung der Becher  schon sehr frühzeitig, unter Umständen sogar  ausschliesslich im ersten Teil der halbkreis  förmigen     Becherbahn    an der Kopfscheibe er  folgen, was zur Folge hat, dass ein grosser  Teil des     fortgeschleuderten        Becherinhaltes    in  den     Aufstiegschacht    zurückfallen, diesen ver  stopfen und die Arbeit des     Becherwerkes    be  einträchtigen kann.

   Jedenfalls hat die  oben angeführte Höchstgeschwindigkeit von      3     in/sek.    für Getreide bisher praktisch nicht  überschritten werden können, trotzdem an  sich das Bestreben besteht, durch Steigerung  der Umlaufgeschwindigkeit die Arbeitslei  stung des     Becherwerkes    entsprechend zu er  höhen.  



  Durch die Erfindung werden die oben an  geführten Nachteile vermieden. Die Erfin  dung besteht darin, dass einerseits die über  die Kopfscheibe des     Bechenverkes    führende  halbkreisförmige     Becherbahn    durch ein nach  der Austrittsöffnung des     Becherwerkes    zu  gekrümmtes Blech nach aussen abgeschirmt  ist, und dass anderseits das mit Bechern be  setzte Förderband im Betrieb mit so hoher  Geschwindigkeit umläuft, dass das     Förder-          gut    bei der Umlenkung der Becher an der  Kopfscheibe infolge der Fliehkraft über die  äussern     Becherkanten    hinaus gegen das ge  nannte Blech geschleudert und von letzterem  so abgelenkt wird,

   dass die Hauptmenge des  Gutes an der Innenfläche dieses Bleches ent  lang in kontinuierlichem bandförmigem       Strome    der Austrittsöffnung des     Beclierwer-          kes    zugeführt wird. Das gekrümmte Blech  wird zweckmässig nach einem Teilstück einer  Spirale gewölbt und gegenüber der Bahn der  äussern     Becherkanten    so angeordnet, dass das  Gut zunächst frei aus den Bechern     austreten     kann, dann aber sofort von diesem Blech auf  gefangen und nach der     Austragöffnung    wei  ter geleitet wird.  



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    1 den Längs  schnitt eines bekannten und in     Fig.    2 den  Längsschnitt eines Ausführungsbeispiels des       Becherwerkes    nach der Erfindung.  



  Mit 1 ist das beispielsweise     zweischächtig     ausgeführte Gehäuse eines     Beclierwerkes,     mit 2 dessen Kopfscheibe, mit 3 der Becher  gurt und mit 4 die Bahn der äussern Becher  kanten bezeichnet. Überschreitet bei einem       Becher-werk    alter Bauart wie in     Fig.    1  die Umlaufgeschwindigkeit einen gewissen  Höchstwert, so prallen die über die äussern       Becherkanten    hinweg geschleuderten     Jlassen-          teilchen    mit grosser Gewalt gegen das flache  oder sattelförmige Dach 5 des Gehäuses 1,

    erleiden hierbei Bruchbeschädigungen und    fallen zum grossen Teil wieder in den Auf  stiegschacht des     Becherwerkes    zurück, so  dass dieser verstopft und der Betrieb des     Be-          cherwerkes    in Frage gestellt wird.  



  Bei dem     Becherwerk    nach der     Fig.    2  werden diese Nachteile auch bei wesentlich  gesteigerter     Umlaufgeschwindigkeit    der Be  cher dadurch vermieden, dass die oberhalb  der waagrechten Achsebene der Kopfscheibe  2 liegende halbkreisförmige     Becherbahn    4  durch ein nach einem Teilstück einer Spirale  gewölbten Blech 6, 6' derart nach aussen ab  geseliirmt ist, dass die Garbe der heraus  geschleuderten Gutteilchen durch dieses Blech  zerstört und so zusammengedrückt wird, dass  die Hauptmenge des Gutes in kontinuierli  chem     bandförmigem    Strome der Innenfläche  dieses Bleches entlang der Austrittsöffnung  7 des     Becherwerkes    zugeführt wird,

   wobei  ein Zurückfallen des Gutes in den Aufstieg  und     Micklaufschacht    mit Sicherheit vermie  den wird. Das gekrümmte Blech 6, 6' ist       gegenüber    der Bahn der äussern     Becherkan-          ten    so angeordnet, dass das Gut im Bereiche  der halbkreisförmigen     Becherbahn    zunächst  frei aus den Bechern kann, dann aber sofort  von diesem Blech aufgefangen und nach der       Austragöffnung    7 zweiter geleitet wird.

   Der  Abstand der Bahn der äussern     Beclierkanten     4 bis zum gekrümmten Blech 6, 6' ist, in der  senkrechten     Drittellinie    durch die Kopfscheibe  gemessen, annähernd gleich wie die Aus  ladung der     Elevat.orbecher.     



  Die Bahn der     abgeschleuderten        Dlassen-          lcilehen    ist in den     Fig.    1 und 2 der Einfach  lich halber gradlinig eingezeichnet worden.  



  Die     Umlaufgeschwindigkeit    des     Becher-          werkes    kann unter Umständen bis zu  der durch die Materialfestigkeit gebotenen  Höchstgrenze gesteigert werden.  



  Die Erfindung ist in gleich vorteilhafter  \'eise sowohl bei zwei- als auch bei     ein-          schächtigen        Becherwerken    anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Becherwerk zur Förderung von Getreide lind andern losen illassengütern, dadurch ge kennzeichnet, dass einerseits die über die Kopfscheibe des Becherwerkes führende halb kreisförmige Becherbahn durch ein nach der Austrittsöffnung des Becherwerkes zu ge krümmtes Blech nach aussen abgeschirmt ist, und dass anderseits das mit Bechern besetzte Förderband im Betrieb mit so hoher Ge schwindigkeit umläuft,
    dass das Fördergut bei der Umlenkung der Becher an der Kopf scheibe infolge der Fliehkraft über die äu ssern Becherkanten hinaus gegen das ge nannte Blech geschleudert und von letzterem so abgelenkt wird, dass die Hauptmenge des Gutes an der Innenfläche dieses Bleches ent lang in kontinuierlichem bandförmigem Strome der Austrittsöffnung des Becherwer- kes zugeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Becherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech gegenüber der Bahn der äussern Becherkanten so angeordnet ist, dass das Gut im Bereiche der halbkreisförmigen Becherbahn zunächst frei aus den Bechern austreten kann, dann aber von diesem Blech aufgefangen und nach der Austrag öffnung des Becherwerkes weiter geleitet wird.
    z. Becherwerk nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand der Bahn der äussern Becherkanten bis zum gekrümm ten Blech, in der senkrechten Mittellinie durch die Kopfscheibe gemessen, minde stens annähernd gleich ist wie die Aus ladung der Elevatorbecher. 3. Beeherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech nach einem Teilstück einer Spirale gewölbt ist.
    4. Becherwerk nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das gekrümmte Blech in der Haube des Becherwerk- schachtes eingebaut ist.
CH201469D 1937-09-21 1937-12-09 Becherwerk. CH201469A (de)

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DE201469X 1937-09-21

Publications (1)

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CH201469A true CH201469A (de) 1938-11-30

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ID=5766424

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CH201469D CH201469A (de) 1937-09-21 1937-12-09 Becherwerk.

Country Status (1)

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CH (1) CH201469A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134027B (de) * 1961-06-20 1962-07-26 Franz Clouth Rheinische Gummiw Ent- oder Beladeeinrichtung fuer Senkrechtfoerderer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134027B (de) * 1961-06-20 1962-07-26 Franz Clouth Rheinische Gummiw Ent- oder Beladeeinrichtung fuer Senkrechtfoerderer

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