CH201151A - Verfahren und Vorrichtung zum Anheben von Kraftwagen durch am abgefederten Wagenoberteil angreifende Winden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anheben von Kraftwagen durch am abgefederten Wagenoberteil angreifende Winden.

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CH201151A
CH201151A CH201151DA CH201151A CH 201151 A CH201151 A CH 201151A CH 201151D A CH201151D A CH 201151DA CH 201151 A CH201151 A CH 201151A
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CH
Switzerland
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handle
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Ernst Wirz
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Ernst Wirz
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/005Suspension locking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Anheben von Kraftwagen durch am abgefederten  Wagenoberteil angreifende Winden.    Bei     gefederten    Kraftwagen,     insbesondere     den heutigen Persenenautomobilen, ist es üb  lich, zwecks Radwechsel bezw. Pneumatik  wechsel oder zum     Auflegen    von     :Schneeketten     und dergl. eine Wagenwinde mitzuführen.  Dabei werden kurze     Wagenwinden    verwen  det, welche unter die tiefliegenden Radachsen  geschoben werden. Die     Betätigung    von Wa  genwinden unter den     Radachsen    ist sehr un  bequem, weil die     Blechverkleidungen    der mo  dernen Personenwagen reichlich tief zum  Erdboden herabreichen.  



  Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat  man in neuerer Zeit längere     Wagenwinden     verwendet, welche :direkt aussen am Gestell  rahmen, an .den     Trittbrettern    oder an den  Stossstangen angesetzt werden konnten. Hier  bei ergab     sich    jedoch :der     Nachteil,    dass von  der Winde ein :grösserer Hub als bei :den kur  zen, unter der Radachse angesetzten. Winden  bewältigt werden     musste,    weil sieh     zuerst,die     Wagenfedern     entspannten,    bevor die Räder  vom Boden abgehoben wurden.

      Bei diesen längeren Wagenwinden musste  der Wagen ferner in eine schiefe Stellung  gebracht werden, die     meistens    gefährlich ist  oder zum mindesten eine schädliche Ver  windung des Fahrgestellrahmens zur Folge  hat.  



       Durch        ;die        Erfindung    wird erreicht,     @dass     die am abgefederten     Wagenoberteil    angrei  fenden     Winden    nicht :den .grossen Hub aus  zuführen haben, sondern nur den wirklich  für den Radwechsel erforderlichen Hub, und  zwar     :dadurch,        :dass    die Wagenfedern :der zu  hebenden Räder vor dem Betätigen der Win  den blockiert werden, so     :dass    sie sich nicht       entspannen        können.     



       Ein        Ausführungsbeispiel    einer Vorrich  tung zur Blockierung :der Wagenfedern vor  dem Betätigen     :der    Winde ist in :der Zeich  nung     dargestellt.     



       Fig.    1     zeigt    die     Vorrichtung    an     einem     Fahrgestell von der Seite     ,gesehen;          Fig.    2 ist eine Draufsicht auf den Vorder  teil des Fahrgestelles;      Fig. 3 zeigt die Einrichtung zum Fest  stellen eines Zugseils der Vorrichtung in All  sicht;  Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie  I-II der Fig. 3 ;  Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach der Linie  III-IV der Fig. 4;  Fig. 6 ist eine schematische Darstellung  der Hubhöhen;  Fig. 7 und 8 zeigen eine Variante.  



  An dem Gestellrahmen 1 ist die Wagen  feder ? befestigt, welche auf der Radachse 3  abgestützt ist, auf welcher die Räder 4 sit  zen. 5 ist der Motor, 6 die vordere     Stossstange,     7 die hintere Stossstange und 8 das Trittbrett.  



  Die Vorrichtung zum Blockieren der Wa  genfedern weist Zugorgane auf, durch welche  die Wagenfedern in gespannter Lage fest  gehalten werden können. Als Zugorgane kön  nen beispielsweise Zugstäbe mit Haken, Seile  oder Ketten     dienen.    In. vorliegendem Fall  handelt es sich um in einer Hülse 9 angeord  nete Drahtseile 10. Das eine     Ende    jedes  Drahtseils 10 ist an der Wagenfeder 2 oder  an der Radachse 3 befestigt. Das andere  Ende des Drahtseils 10 ist in einem Klotz 11  befestigt, welcher in der Hülse 9 verschieb  bar ist. An dem Klotz 11 ist ein Griff 12  befestigt. In der Hülse 9 sind am     griffseiti-          gen    Ende Rasten 13 und 14 angebracht,  welche eine bajonettverschlussartige Fest  legung des Klotzes 11 nebst dem Drahtseil  10 gestatten.

    



  Die Hülse 9 ist am Gestellrahmen 1, an  einem Stossstangenhalter, unter dem Tritt  brett oder unter der seitlichen Karosserie  kante befestigt.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Der Griff 12 wird in die Rast 14 der  Hülse 9 eingelegt, so dass das Drahtseil 10  lose hängt, wie es beispielsweise im rechten  Teil der Fig. 1 dargestellt ist. Bei dieser  Lage der Teile kann die Wagenfeder 2 wäh  rend der Fahrt beliebig spielen.  



  Soll nun ein Wagenheber 18 an dem ab  gefederten Wagenoberteil angesetzt werden,  so wird vorher die Wagenfeder gegen Ent  spannung blockiert, indem der Griff 12 aus    der Rast 14 entfernt und im Schlitz 15 in  Fig. 3 nach links geschoben wird, bis das  Drahtseil 10 gespannt ist; dann wird der  Griff 12 in eine der Rasten 13 eingelegt, wo  durch das Drahtseil in gespannter Lage ge  halten wird. Jetzt bleibt die Wagenfeder 2  gespannt, also nach Fig. 6 im Zustand     u#,     so dass der     Wagenheber    18 betätigt werden  kann, wobei er nur einen der Hölle h2-h1  entsprechenden Hub von ca. 10 cm zu bewäl  tigen hat, um das Rad vom Boden abzuheben.

    Würde die Wagenfeder in den entspannten       Zustand    f übergehen, so müsste der Gestell  rahmen um die Höhe h3-hl gehoben werden,  also um mindestens 20 ein.  



  Die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Fest  stelleinrichtung unterscheidet sich von der in  den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Einrichtung  dadurch, dass der Klotz 11 länger gehalten  und der Bedienungsgriff 12 ausserhalb der  Hülse 9 angebracht ist. Der Griff 12 wird  dann mittels eines Arretierungszapfens 16  in den Rasten 13 bezw. 14 gehalten. Diese  Einrichtung weist gegenüber der andern den  Vorteil auf, dass die Hülse 9 am Schlitz 15  in Aussergebrauclislage vom Klotz 11 ver  schlossen ist, so dass kein Schmutz in die  Hülse 9 eindringen kann. Ferner kann die  Hülse 9 vollständig unter dem Wagen liegen  und lediglich der Bedienungsgriff 12 braucht  sich in Reichweite ausserhalb des Karosserie  randes bezw. des Karosserieraumes 17 zu be  finden.

   Das Drahtseil 10 ist gemäss     Fig.    7  zwecks guter Befestigung vollständig durch  die Hülse 9 hindurchgeführt.  



  Bei Wagen, an welchen mechanische oder  hydraulische Stossdämpfer verwendet sind,  können letztere zum Beispiel mit     einer    von  aussen     betätigbaren    Reguliereinrichtung ver  sehen sein, mittels welcher die     Bremskraft     des Stossdämpfers so     erhöhtwerden    kann, dass  jegliche Bewegung der Wagenfeder unmög  lich wird, so dass hierdurch die Wagenfeder       bloekiert    werden kann, bevor der Wagenheber  18 angesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATEN T AN SPRüCHE I. Verfahren zum Anheben von Kraftwagen durch am abgefederten Wagenoberteil an- greifende Winden, dadurch gekennzeich net, dass die Wagenfedern der zu heben den Räder vor dem Betätigen der Win den gegen Entspannung blockiert wer den. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind zum Festhalten der Wagenfedern (2) in gespannter Lage. UNTERANSPRÜCHE : 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stossdämp fer mit einer von aussen bedienbaren Re- guliereinrichtung versehen :sind, mittels welcher die Bremskraft des Stossdämp fers bis zur Blockierung,der Wagenfeder verstärkt werden kann. 2..
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Zugseile (10) vorgesehen sind, deren eines Ende mit ,der Wagenfeder (2) verbunden und deren anderes Ende mit einer Feststelleinrich- tung versehen ist, welche am abgefeder ten Wagenoberteil befestigt ist. a 3..
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Seile (1,0) in einer Hülse (9) angeordnet ,sind, in welcher ein das eine Ende des .Seils festhaltender glotz (11) verschiebbar ;gelagert ist, von welchem ein Griff (1'2) ausgeht, dessen Lage an in,der Hülse (9) angebrachten Einschnit ten (13, 14) fixiert werden kann. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in,der Aussergebrauchs lage des Griffes das Seil (10) in loser Form mit der Wagenfeder (2) verbun den ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2: und 3, dadurch ,ge kennzeichnet, dass die Feststelleinrich tung für das Zugseil (10) im Karosserie raum liegt, wobei nur der Bedienungs griff (12) aus .demselben herausragt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II_ und Unteransprüchen 2 und<B>3"</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der das Zugseil (10) haltende glotz (11) :die .Hülse (9) in Aussergebrauchslage ,gegen eindringen- ,den (Schmutz schützt. 7.
    Vorrichtung .nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und ,3, dadurch ge kennzeichnet, dass ,das Zugseil (10) zwecks guter Befestigung vollständig .durch die Hülse (9) hindurchgeführt isst.
CH201151D 1937-05-01 1937-05-01 Verfahren und Vorrichtung zum Anheben von Kraftwagen durch am abgefederten Wagenoberteil angreifende Winden. CH201151A (de)

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