CH200719A - Tonaufnahmekamera. - Google Patents
Tonaufnahmekamera.Info
- Publication number
- CH200719A CH200719A CH200719DA CH200719A CH 200719 A CH200719 A CH 200719A CH 200719D A CH200719D A CH 200719DA CH 200719 A CH200719 A CH 200719A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- sound recording
- camera according
- recording camera
- dependent
- sound
- Prior art date
Links
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 17
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 244000027321 Lychnis chalcedonica Species 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
- G11B7/002—Recording, reproducing or erasing systems characterised by the shape or form of the carrier
- G11B7/003—Recording, reproducing or erasing systems characterised by the shape or form of the carrier with webs, filaments or wires, e.g. belts, spooled tapes or films of quasi-infinite extent
Landscapes
- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
Description
Tonaufnahmekamera. Vorliegende Erfindung betrifft eine Ton aufnahmekamera, die dadurch gekennzeich net ist, dass die Filmspulen mit horizontal liegenden Achsen innerhalb des Kamera gehäuses angeordnet sind und die Tonauf- zeichnungsstelle mit den dazugehörigen Trans port- und Führungselementen zwischen den beiden Filmspulen liegt.
Ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Tonaufnahme- kamera; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen zur Aufnahme der Kamera dienenden gasten bei weggenommenem Deckel und Fig. 4 einen Längsschnitt durch diesen Kasten;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit in Draufsicht, und Fig. 6 zeigt Teile dieser Einzelheit in Seitenansicht; Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung zur Ver stellung der Leitrolle im Aufriss, teilweise im Schnitt; Fig. 8 und 9 zeigen Einzelheiten hiervon;
Fig. 10 zeigt die Antriebsorgane für einen intermittierenden Antrieb des Filmmeter zählers in Ansicht und Fig. 11 eine Draufsicht auf dieselben Fig. 12 und 13 zeigen zwei Ansichten einer Vorrichtung zur Kontrolle des Ruhe lichtes; Fig. 14 zeigt eine Einzelheit im Längs schnitt, Fig. 15 eine Stirnansicht und Fig. 16 eine Draufsicht derselben; Fig. 17 zeigt eine elektrooptische Kon trolleinrichtung im Schnitt.
Im Gehäuse 1 der Kamera befindet sich in bezug auf die Längsausdehnung des Ge häuses an den beiden Enden desselben die Abwickelspule 2 und die Aufwickelspule 3, zwischen denen die für die Tonaüfzeiohnung erforderlichen Filmführungs- und Antriebs mittel liegen.
Es sind dies die als Zacken rolle 13 ausgebildete Filmantriebsrolle, die mit Andruckrollen 132 zusammen arbeitet, die Tonrolle 37, auf der die Tonaufzeichnung erfolgt und die mit der Schwungmasse 133 verbunden ist, sowie die federnd gelagerte Leitrolle 42. Ausserdem sind noch Führungs- und Umlenkrollen 134 vorgesehen.
Das Licht steuergerät für die Aufzeichnung befindet sich zusammen mit der Aufzeichnungsoptik in dem Gehäuse 46, das durch Öffnungen mit einem weiteren Gehäuse 17 verbunden ist, in dem sich die Tonlampe befindet, und an dem v eiter hinten beschriebene Mittel zur An bringung einer Kontrolleinrichtung auf dem Gehäuse 17 zur Kontrolle des Tonaufzeich- nungslichtes vorgesehen sind. Ferner ist im Gehäuse 17 eine Kontrollupe 18 vorgesehen. Die Tiefe des Gehäuses 1 wird im wesent lichen durch die Breite der Filmspulen be stimmt.
Dementsprechend ergibt sich ein schmales, längliches Gehäuse mit Abrundun gen an den beiden Enden, in denen die Film spulen liegen. An der eine Längsseite des Gehäuses bildenden Vorderseite befindet sich eine Doppeltür 4, 5, die durch den Griff 6 geöffnet werden kann und deren Flügel 4 und 5 um die Scharniere 7, 8 drehbar sind. Durch das Öffnen der Doppeltür werden die dahinterliegenden Filmführungselemente und die Tonaufzeichnungsstelle sichtbar.
Zum Einsetzen und Herausnehmen der Filmspulen kann die Vorderwand des Apparatgehäuses noch weiter aufgeklappt werden, indem der Flügel 5 bezw. 4 an einem weiteren Flügel angebracht ist, der um das Scharnier 9 bezw. 30 drehbar gelagert ist.
Auf der Rückseite der Kamera befindet sich der Hauptantriebsmotor 11, der über ein Schneckengetriebe 12 eine Zackenrolle 13 an treibt, die als Vor- und Nachwickelrolle dient. Ferner befindet sich auf der Rückseite ein kleinerer Antriebsmotor 14 mit Serie charakteristik zum Antrieb der Aufwiekel- spule 3.
Diese Antriebsmittel sind durch eine Schale 15 abgedeckt. Aus dieser Schale 15 ragt an dem einen Ende ein Knopf 16 her- vor,, der mit .der Achse des Hauptantriebs- motors verbunden ist und gestattet; bei still stehendem Motor den Filmantrieb, z. B. beim Einlegen, zu bewegen.
Unten befindet sieh meiner Ausbuchtung 19 des Gehäuses ein Verstellhebel 20 zur Betätigung der Andruckrollen 132 ein Film meterzähler 21, sowie ein Drehknopf 22 für die Einstellung der Federspannung einer federnd gelagerten Leitrolle hinter der Ton- a,ufzeichnungsstelle.
Die Rückwand des Gehäuses ist im Innern mit Polstern 23; z. B. aus Sammet oder Gummi, ausgerüstet, die ein Klappern der Filmspulen verhindern und Stösse dämp fen, welche von der Filmspule auf das Ge häuse übertragen werden können, zumal wenn die Spulen selbst aus Eisen bestehen.
Um sicher zu stellen, dass die Filmspulen in der richtigen Lage eingelegt werden, ist es vorteilhaft, am Gehäuse eine entspeechende, hier nicht gezeichnete Nut vorzusehen, in die eine Führung an den Spulen bei richtiger Lage eingreift.
Mit 24 sind isolierende, vorzugsweise runde Pflöcke bezeichnet, die zum Aufstellen der Kamera auf eine Unterlage, die zweck mässig elastisch ist, dienen. Ein gasten 25 aus Holz oder Eisen; der wie ein Tisch mit Beinen versehen sein kann, ist mit zwei eisernen Querleisten 26 ausgerüstet, die je auf einer Unterlage 27 aufliegen.
Auf diesen beiden Leisten ist eine weitere in der Längs richtung des Rastens verlaufende eiserne Leiste 28 vorgesehen, auf welche die Ton kamera aufgesetzt wird, derart, dass die die Tonkamera tragenden Pflöcke bei 29 bezw: 30 abgestützt werden.
Es ergibt sich hier durch eine ausgezeichnete elastische Abstüt- zung der ganzen Kamera. In dem Trag kalten 25 sind Schaltungselemente 31 für den Anschluss der Motoren., Reguliereinrich- tungen 32 für die Tonlampe, Signaleinrich tungen 33 und weitere elektrische Zusatzein- richtungen untergebracht. Der gasten wird durch einen zweiteiligen Deckel 34,
35 ab geschlossen, dessen Teile abgenommen und aufgelegt werden können, ohne dass die Na- mera selbst bewegt werden muss, wenn bei spielsweise eine Kontrolle der in dem Kasten untergebrachten Nebeneinrichtungen erfor derlich ist.
Mit 37 (Fig. 1, 5 -und 12) ist die Ton rolle bezeichnet, die der Film durch Reibung mitnimmt, wobei dafür zu sorgen ist, dass die Reibung zwischen Film und Rolle geniigend gross ist. Im allgemeinen genügt es nicht, diese Reibungskraft durch einen entsprechend grossen Umschlingungswinkel herzustellen, es ist vielmehr zweckmässig zur Erhöhung der Reibung eine Andruckrolle 41 vorzu sehen, die aus Gummi besteht oder einen Gummiüberzug hat. Eine derartige Rollen anordnung ist in Fig. 5 dargestellt.
Für den normalen Betrieb wird der er forderliche Andruck durch die Feder 57 er zeugt, welche auf den Hebel 58, an dem die Rolle 41 gelagert ist, wirkt. Der Hebel ist drehbar um den Punkt 59. Es ist eine beson dere Vorrichtung vorgesehen, die für die Be triebspausen und beim Einlegen des Filmes sowie beim Anlaufen betätigt werden kann und mittels der der Hebel 58 verschwenkt werden kann.
In den Betriebspausen soll nach Möglich keit die Andruckrolle nicht an der Tonrolle anliegen, da dadurch der Gummi deformiert und die Rolle schliesslich urrund wird. Um dies zu vermeiden, kann die Rolle durch einen Verstellhebel 20 abgehoben werden. Zu diesem Zweck ist an dem Hebel 58 eine Stange 61 angelenkt, deren eines Ende über einen Bolzen 62 mit einer Scheibe 63 ver bunden ist, die ebenso wie der Verstellhebel 20 fest auf der drehbar gelagerten Achse 64 sitzt.
Wird der Verstellhebel 20 im Uhr zeigersinn (Fig. 5) gedreht, so wird die An druckrolle 41 abgehoben. Die Endlage wird dadurch gesichert, dass die Scheibe 63 unter dem Einfluss der Feder 65 gegen einen Bol zen 66 gedrückt wird, der in der Endlage der Scheibe in ein Loch 67 einschnappt, so dass die abgehobene Rolle in abgehobener Stel lung stehen bleibt.
Wenn die Andruckrolle wieder angelegt werden soll, kann die Arre tierung in einfacher Weise dadurch auf- gehoben werden, dass ein Druck in Richtung der Achse entgegen der Wirkung der Spiral feder 65 ausgeübt wird, wodurch Scheibe und Bolzen 66 ausser Eingriff kommen, so dass die Scheibe gedreht werden kann. Die Dre hung der Scheibe kann zweckmässigerweise ausser von Hand über den Verstellhebel auch noch durch eine zusätzliche nach beiden Sei ten wirkende Feder (nicht dargestellt) be wirkt werden. Die Achse 64 ist in den Halte blechen 68 und 69 gelagert.
Wird der Verstellhebel entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 5) gedreht, so kann da durch die Andruckkraft erhöht werden. Dies ist besonders zweckmässig beim Anlaufen der Kamera, da dadurch die Anlaufzeit verkürzt werden kann.
Die Vorrichtung zur Verstellung der Leit- rolle 42 und zur Anzeige ihrer Lage ist in den Fig. 7 bis 9 dargestellt. Die Leitrolle 42 ist an einem Hebelarm 70 drehbar ge lagert. An dem einen Ende dieses Hebels ist die Spannfeder 43, sowie eine Stange 71 be festigt, die zur Anzeige der Lage der Leit- rolle dient, und zwar kann die Lage der Leit- rolle ausserhalb des Kameragehäuses ab gelesen werden, wie noch näher ausgeführt wird.
Zur Dämpfung der Bewegung der Leit- rolle greift an den einen Hebelarm des He bels 70 ausserdem noch eine Dämpfungsein- richtung 72 an, die in bekannter Weise als Luftkolbendämpfer ausgebildet sein kann.
In Fig. 7 sind zum besseren Verständnis der Darstellung die Leitrolle 42 und der He bel 70 um<B>90'</B> gedreht gezeichnet; in Wirk lichkeit liegt die Achse der Rolle 42 parallel zur Welle 80 auf der der Drehknopf 22 ge lagert ist.
Die Verstellung der Federspannung er folgt über einen Hebel 73, der bei 74 dreh bar gelagert ist und dessen freies Ende gegen die Scheibe 75 gedrückt wird, die exzen trisch auf der Hohlwelle 76 angeordnet ist, auf der ferner der Drehknopf 22 festge schraubt ist. Durch die Drehung des Knopfes 22 wird das Ende des Hebels 73, an dem die Feder sich befindet, verschwenkt, so dass gut- weder die Federspannung verringert oder ver grössert wird.
Die Lage der Rolle 42 wird über die Stange 71 und ein Zahnrad 78 auf einen Zeiger 79 übertragen, der ebenso wie das Rad 78 fest auf der Welle 80 angeordnet ist. Der Drehknopf 22 und der Zeiger 79, der inner halb des Drehknopfes angeordnet ist, befin den sich ausserhalb des Kameragehäuses 1, damit während des Betriebes die Lage der Leitrolle überwacht und eingestellt werden kann, ohne dass dazu die Kamera selbst ge öffnet werden muss. Die Welle 80 ist hierbei koaxial in der den Drehknopf tragenden Hohlwelle 76 angeordnet, die ihrerseits bei 82 gelagert ist. Die Längsbewegung der Stange 71 wird mittels des Zahnrades 78 in eine Drehbewegung für den Zeiger 79 umgewan delt. Zu diesem Zweck ist die Stange 71 im Bereich des Zahnrades 78 als Zahnstange aus gebildet, wie Fig. 8 zeigt.
Die Anordnung ist nun so getroffen, dass bei Drehung des Knopfes 22 im Uhrzeiger sinn in bezug auf Fig. 9 sich auch der Zei ger 79 im Uhrzeigersinn dreht. Die Normal lage des Zeigers wird durch eine Marke 83 bestimmt. Entfernt sich der Zeiger von die ser Normallage beispielsweise entgegen dem Uhrzeigersinn, so kann die Normallage da durch wieder hergestellt werden, dass der Drehknopf 22 im Uhrzeigersinn gedreht wird, indem dadurch die Spannung der Feder 43 über die exzentrische Scheibe 75 ver grössert wird. Bei Betätigung des Dreh knopfes 22 erhält der Zeiger dieselbe Dreh richtung wie der Drehknopf. Hierdurch ist dem Tonmeister eine einfache Möglichkeit gegeben, ohne grosse -Überlegung die richtige Lage der Leitrolle bei Abweichungen von der Normallage herzustellen.
Die Übertragung der Anzeige kann auch mit elektrischen Mitteln bewirkt werden, ebenso wie die Verstellung der Spannung der Feder.
An der Kamera ist in bekannter Weise ein Filmmeterzähler 21 (Fig. 1) vorgesehen. Dieser Filmmeterzähler ist mit der Hauptantriebswelle, auf der die Zackenrolle 13 sitzt, gekuppelt: Die Betätigung erfolgt aber nicht, wie es üblich ist, durch kontiniüer- lichen Antrieb, sondern durch intermittieren- den Antrieb.
Die Antriebsorgane sind in Fig. 10 und 11 dargestellt. Auf der An triebswelle der Zackenrolle 13 sitzt eine Scheibe 84 mit einem Bolzen 85. Bei der kontinuierlichen Drehung der Scheibe 84 wird durch den Bolzen 85 nach dem Prinzip des Malteserkreuzes ein Sternrad 86 vorzugs weise aus Fiber absatzweise gedreht. Mit dem Sternrad 86 ist ein Bolzen 87 verbunden, der über einen Hebel 88 die intermittierende Be wegung auf den Filmmeterzähler 21 über trägt. Der Zähler selbst kann ein bekannter Zähler sein.
Der Vorteil der beschriebenen Anordnung besteht darin; dass der Antrieb des Zählers nicht dauernd in Anspruch ge nommen ist und so die Abnutzung vermin dert wird.
Eine besondere in den, Fig. 12 und 13 dargestellte Vorrichtung ermöglicht die Kon trolle des Ruhelichtes, und zwar nachdem es die Aufzeichnungsoptik passiert hat. Die Kontrolle wird beispielsweise in den Be triebspausen ausgeübt. Zu diesem Zweck ist zwischen der im Gehäuse 46 angeordneten Aufzeichnungsoptik und der Tonrolle 37 ein einschwenkbares Prisma 89 vorgesehen, wel ches das von der Tonlampe herrührende Licht auf eine lichtelektrische Zelle 90, z. B. Sperr schichtphotozelle wirft; die in einem Kon trollkreis, beispielsweise in einem Anzeige instrumentenkreis, liegt.
Die Einschwenkung des Prismas kann bei geschlossenem Kameragehäuse von aussen be wirkt werden. Zu diesem Zweck ist das Prisma an einem Hebel 91 gelagert, der bei 92 drehbar gelagert ist. An diesem Hebel befindet sich ein Arm 93 mit einer Schräg fläche. An der Schrägfläche liegt ein ab gestumpfter Kegel 94 an, der über einen Stift 95 mit einem Druckknopf 96 ausser halb des Kameragehäuses 1 verbunden ist. Wird der Druckknopf 96 senkrecht nach unten gedrückt, so bewegt sich der Arm 93 in Richtung des Pfeils 98; durch diese Be wegung wird das Prisma in dem untern Teil des Hebels 91 zwischen Aufzeichnungs objektiv und Film eingeschwenkt. Wird der Druckknopf losgelassen, so bringt die Feder 99 das Prisma wieder in seine Ruhelage, so dass der Aufzeichnungsweg frei ist.
Die Rück- wärtsbewegung des Druckknopfes wird durch die Feder 100 unterstützt. Zur Begrenzung der Bewegung des Hebels 91 sind Anschläge 101 und 102 vorgesehen. Für eine länger dauernde Kontrolle kann das Prisma durch eine nicht dargestellte Vorrichtung in der Kontrollstellung arretiert werden. Das Ganze kann derart ausgebildet sein, dass die Ver schiebung des Hebels durch Drehung eines Stiftes bewirkt wird, der beispielsweise mit einer Kurvenscheibe ausgerüstet ist.
Beim Einlegen des Filmes ist es unter Umständen zweckmässig, eine Beleuchtung in der Kamera zu haben. Das Ganze kann der art ausgebildet sein, dass hierzu die nicht dar gestellte, im Gehäuse 17 angeordnete Ton lampe verwendet werden kann, wodurch eine zusätzliche Beleuchtung von aussen, die ausser dem nicht immer zur Hand ist, vermieden ist. Für die Kontrolle des Tonlichtes sind nicht nur optische Einrichtungen an der Ka mera vorgesehen, sondern es ist ferner auch eine elektrooptische Kontrolleinrichtung mit einer lichtelektrischen Zelle vorgesehen. Diese Einrichtung kann selbst eine Anzeigevor richtung aufweisen, oder sie kann an eine solche angeschaltet werden.
Die in Fig. 17 dargestellte elektrooptische Kontrolleinrich- tung besitzt ein Gehäuse 117, in dem die licht elektrische Zelle 116 angeordnet ist. Diese Kontrolleinrichtung kann auf das Gehäuse 17 aufgebracht und wieder von demselben abgenommen werden. Zu diesem Zweck ist in der obern Platte 109 des Gehäuses 17 (Fig. 14) eine verschliessbare Kontroll- öffnung 110 vorgesehen, die im Strahlungs bereich der Tonlampe liegt.
Zum Verschluss dient der Schieber 111 (Fig. 14, 15, 16), der durch die Leisten 112 geführt wird. Der Schieber besitzt eine Öffnung 113, in die im geschlossenen Zustande ein Stift 114 zur Ar retierung eingreift, der durch eine Blattfeder 115 gegen den Schieber gedrückt wird. Die Öffnung und Schliessung der Lichtöffnung 110 erfolgt beim Anbringen und Abnehmen der Kontrolleinrichtung, die eine Kontroll- photozelle 116 aufweist,
die in einem be sonderen nach unten offenen Gehäuse 117 gehaltert ist (Fig. 17) an dem untern Teil dieses Gehäuses befindet sich ein Bolzen 118. Beim Anbringen der Kontrolleinrichtung wird der Bolzen 118 in die Öffnung 113 des Schiebers 111 gebracht, wodurch der Arretierstift 114 entgegen der Blattfeder zurückgedrückt wird, bis die Arretierung freigegeben ist, dann kann mit dem Photozellengehäuse der Schieber 111 nach links in bezug auf Fig. 14 und 16 verschoben werden, wodurch die Lichtöffnung 110 frei wird und die Photo zelle oberhalb dieser Lichtöffnung zu liegen kommt.
Da sich in dem Gehäuse 17 die Tonlampe befindet, kann also auf diese Weise die Tonlampe kontrolliert werden. Wird die Kontrolleinrichtung abgenommen, so muss sie erst nach rechts verschoben wer den und nimmt dabei den Schieber 111 mit, da der Bolzen 118 an dem Photozellengehäuse sich noch in der Öffnung 113 des Schiebers befindet. Wird die Kontrolleinrichtung ab genommen, so drückt die Blattfeder 115 den Stift 114 in die Öffnung des Schiebers und arretiert den Schieber.
Auf diese Weise wird beim Abnehmen der Kontrolleinrichtung ein automatischer Verschluss der Lichtöffnung bewirkt und vermieden, dass von aussen Licht durch die Kontrollöffnung 110 in das Ge häuse 17 dringen kann.
Zur Verriegelung und Entriegelung des um das Scharnier 9 bezw. 10 (Fig. 1) dreh baren Türflügels 129 bezw. 130 ist je ein von aussen nicht sichtbarer Riegel vorgesehen, wobei das Ganze derart ausgebildet ist, dass die die Riegel betätigenden Übertragungs organe von aussen nicht sichtbar sind.
Um zu verhindern, dass die Aussenflügel der Kameratüren zu weit ausgeschwenkt wer den, ist an den Scharnieren 9 und 10 (Fig. 1) eine Sperrung vorgesehen, die das Öffnen der Türen soweit gestatten, dass die dahinter- lingenden Filmspulen leicht eingesetzt und herausgenommen werden können.
Claims (1)
- PATtN'rAXSPP,ÜC9 Tonaufnahmekamera, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filmspulen (2, 3) mit hori zontal liegender Achse innerhalb des Ka meragehäuses (1) angeordnet sind und die Tonaufzeichnungsstelle mit den dazugehöri gen Transport- und Führungselementen zwi- sehen den beiden Filmspulen (2, 3) liegt.UNTERANSPRüCHE: 1. Tonaufnahmekameranach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Längsseite des Kameragehäuses zwei Tür flügel (4, 5) vorgesehen sind, die beim Öffnen die Tonaufzeichnungsstelle und die Führungsteile des Filznes freilegen und dass diese Türflügel an zwei weiteren Türflügeln angeordnet sind, bei deren Öffnen die Filmspulen (2, \.3) freigelegt werden.2. Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite der Kamera ein Hauptantriebs- motor (11), der eine Zackenrolle (13) über ein Schneckengetriebe (12) antreibt, und ein weiterer Antriebsmotor (14) mit Se riecharakteristik, der die Aufwickelspule (3) antreibt, angeordnet sind. 3. TonaufnahmekameranachPatentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Gehäusewand Polster (23) vorgesehen sind, gegen die sich die Filmspulen (2, 3) anlegen.4. TonaufnahmekameranachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie über Pflöcke (24) auf einer elastischen Unter lage aufgestellt ist. 5. Tonaufnahmekameranach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera auf einem Kasten (25) steht, in dem die elektrischen Anschlusselemente (31) und Reguliereinrichtungen (32) untergebracht sind und der zwei abnehmbare Deckelteile (34, 35) aufweist, die bei feststehender Kamera abgehoben werden können.6. Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch mit einer Andruckrolle für die Tonrolle, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, mittels der die Andruckrolle (41) in den Betriebspausen von der Tonrolle abge hoben und beim Anlaufen mit stärkerem Druck an diese angedrückt werden kann. 7. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die An druckrolle an einem Hebel (58) angeord net ist, mit dem eine Stange (61) ver bunden ist, die mit ihrem andern Ende an einer Scheibe (63) befestigt ist, durch deren Drehung die Andruckrolle bewegt werden kann.B. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (63) durch eine Feder (65) gegen einen Arretierbolzen (ä6) gedrückt wird, der bei einer bestimmten Lage der Scheibe, in der sich die Andruckrolle in abgehobener Stellung befindet, in ein Loch (67) eingreift.9. Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch mit vom Film mitgenommener Schwung- masse und federnd gelagerter Leitrolle hinter der Tonaufzeichnungsstelle, da durch gekennzeichnet, dass die Lage der Leitrolle ausserhalb des Kameragehäuses angezeigt wird, indem die durch die ver lagerte Leitrolle entstehende Längsbewe gung in eine Drehbewegung umgesetzt wird.10. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Drehbewegung die Spannung der auf die Leitrolle einwirkenden Spannfeder ge ändert werden kann, indem das eine Ende der Feder dabei eine Längsbewegung macht. 11. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Korrektur der Lage der Leitrolle die Drehbewegung für die Änderung der Fe derspannung und die Drehbewegung des Anzeigers gleichsinnig sind.12. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung der Leitrolle über eine mit einer Verzahnung versehenen Stange (71) und ein Zahnrad (78) auf eine Welle (80) übertragen wird, die ausserhalb der Xa- mera einen Zeiger (79) trägt.13. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial mit der Welle (80) eine Hohlwelle (76) angeordnet ist, auf der eine Scheibe (75) exzentrisch gelagert ist, die mit einem Hebel (73) zusammenarbeitet, das Ganze derart, dass durch Drehen eines Knopfes (22) über die Scheibe (75) und den Hebel (73) die Spannung der auf die Leitrolle einwirkenden Feder (43) verändert wird. 14. Tonaufnahmekamera nach Unteransprü chen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (79) innerhalb des Knop fes (22) angeordnet ist.<B>15.</B> Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch mit einem Filmmeterzähler, dadurch ge kennzeichnet, dass der Filmmeterzähler (21) absatzweise angetrieben wird. 1.6. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer kontinuierlich angetriebenen Achse eine Scheibe (84) befestigt ist, die mit einem Stift (85) versehen ist, der ein Sternrad (86) absatzweise bewegt, das über einen exzentrisch gelagerten Bolzen (87) und einen Hebel (88) seine Bewegung auf den Filmmeterzähler (21) überträgt.17. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Sternrad aus Fiber besteht. 18. Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch mit einer Kontrolleinrichtung zur Kon trolle des Lichtes der Tonlampe, da durch gekennzeichnet, dass die Kamera derart ausgebildet ist, dass für die Kon trolle der Tonlampe ein lichtablenkendes Mittel (89) zwischen Tonaufzeichnungs- objektiv und Film eingeschwenkt werden kann.19. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das licht ablenkende Mittel ein Prisma ist, das in seiner Kontrollstellung die Lichtstrahlen der Tonlampe auf eine lichtelektrische Zelle (90) wirft, die in einem Anzeige kreis liegt.20. I'onaufnahmekamera nach Ünteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- schwenkung des lichtablenkenden Mittels durch eine Vorrichtung von aussen bei ge schlossenem Kameragehäuse vorgenom men werden kann. 21.Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Prisma (89) an einen Hebel (91) gelagert ist, der durch Betätigen eines Druck stiftes (95) verschwenkt werden kann, und dass zwischen Druckstift und Hebel (91) ein eine Schrägfläche aufweisendes Organ angeordnet ist. 22. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fe der (99) vorgesehen ist, die das Bestre ben hat, das Prisma in seine Ruhestellung zurückzuführen.23. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be grenzung der Bewegung des Prismas An schläge (101, und 102) vorgesehen sind. 24. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Prisma in seiner Kontrollstellung arre tiert werden kann. 25.Tonaufnahmekamera nach Patentanspruch mit einer abnehmbaren Einrichtung zur Kontrolle des Tonlichtes auf elektro optischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die Tonlampe umschliessenden Teil der Kamera eine im Strahlungs bereich der Tonlampe liegende Kontroll- öffnung vorgesehen ist, wobei das Ganze derart ausgebildet ist,dass diese Kontroll- öffnung beim Anbringen der Kontrollein- richtung geöffnet und beim. Abnehmen derselben zwangsläufig geschlossen wird. 26.Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 25, gekennzeichnet durch einen Schieber (111), der von der Kontrolleinrichtung beim Anbringen, bezw. Abnehmen der selben zum Freigeben bezw. Verschliessen der Kontrollöffnung verschoben wird. 27. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber in seiner Abschlufietellung durch einen Stift (i14) arretiert ist.28. Tonaufnahmekamera nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daB beim Anbringen der :Kontrolleinrichtung die Arretierung des Schiebers durch den Stift (111) über einen Bolzen (118) an der Kontrolleinrichtung aufgehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200719X | 1935-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200719A true CH200719A (de) | 1938-10-31 |
Family
ID=5762516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200719D CH200719A (de) | 1935-12-21 | 1936-12-17 | Tonaufnahmekamera. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200719A (de) |
-
1936
- 1936-12-17 CH CH200719D patent/CH200719A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE9102362U1 (de) | Vorrichtung zum Bewegen eines Gehäuses mit einem klappbaren Element aus einer ersten Position in eine zweite Position | |
| DE1547412C3 (de) | Stereoskop zum Betrachten von Dias | |
| DE2546507C2 (de) | Ausschwenkbare Schiebetür mit einem Elektromotor zum Verschieben und Ausschwenken der Schiebetür | |
| CH493000A (de) | Tragbare, ausbalancierte Kamera mit Filmmagazin | |
| CH200719A (de) | Tonaufnahmekamera. | |
| DE869148C (de) | Vorrichtung zur selbsttaetigen Einstellung von Blende und Belichtungsdauer bei fotografischen Aufnahmegeraeten | |
| DE2649158A1 (de) | Vorrichtung zur fotografischen aufzeichnung von schriftzeichen und/oder symbolen in einer fotografischen kamera gleichzeitig mit einer bildaufzeichnung | |
| AT88539B (de) | Apparat zum Kopieren von Filmtiteln und dergl. | |
| EP0053579B1 (de) | Röntgenanlage | |
| AT158291B (de) | Tonaufnahmekamera. | |
| DE604238C (de) | Photographische Kamera fuer Rundbildaufnahmen | |
| DE1141527B (de) | Reproduktionskamera | |
| DE449195C (de) | Tonwiedergabevorrichtung, Sprechmaschine o. dgl., mit einem Bildwurfgeraet | |
| CH400608A (de) | Optisches Betrachtungsgerät mit einer Projektionsvorrichtung | |
| DE896452C (de) | Zusatzvorrichtung zum Auf-, Ab- und UEberblenden fuer kinematografische Aufnahmegeraete | |
| DE665302C (de) | Vorrichtung zum Projizieren bewegter Bilder, bei der vor oder hinter aus Linien bestehenden Bildern ein Liniengitter vorueberbewegt wird | |
| DE1772408C3 (de) | Optisches Aufnahme- und Wiedergabegerät | |
| DE1019055B (de) | Geraet zur Herbeifuehrung des hypnotischen Zustandes von Behandlungsbeduerftigen | |
| DE611227C (de) | Einstellvorrichtung fuer photographische Objektivverschluesse | |
| DE172049C (de) | ||
| AT125974B (de) | Apparat zur Vorführung sprechender Bewegungsbilder. | |
| DE1236927B (de) | Rollfilmkamera mit Wechselkassette | |
| DE586135C (de) | Photographische Kamera mit bandfoermigem Schichttraeger und verschiebbarem Raster sowie einer Abschneidvorrichtung zum Abtrennen der belichteten Abschnitte | |
| CH297899A (de) | Bildwerfer für Lichtbilder. | |
| DE1198197B (de) | Vorrichtung, um eine Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung fuer Blitzlichtbelichtung ver-wendbar zu machen |