CH200711A - Apparat zur Herstellung von Landkarten mittelst der Coincidenz von projizierten Bildern von aus der Luft aufgenommenen Messbildern. - Google Patents

Apparat zur Herstellung von Landkarten mittelst der Coincidenz von projizierten Bildern von aus der Luft aufgenommenen Messbildern.

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CH200711A
CH200711A CH200711DA CH200711A CH 200711 A CH200711 A CH 200711A CH 200711D A CH200711D A CH 200711DA CH 200711 A CH200711 A CH 200711A
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Georges Fourcade Henry
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Georges Fourcade Henry
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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Description


  Apparat zur     Herstellung    von Landkarten     mittelst    der     Coineidenz    von projizierten  Bildern von aus der Luft aufgenommenen     Ressbildern.       Vorliegende     Erfindung        bezieht    sich auf  die Herstellung     von        Landkarten        mittelst        der          Koincidenz    von     projizierten    Bildern von aus  der Luft aufgenommenen     Kessbildern.     



  Die Projektion von zwei Photographien  zum stereoskopischen     Kombinieren:    auf einem  Schirm wurde zuerst von     4'Almeida,    i. J.  1858     ausgeführt.    Er     benutzte    grüne und rote  Lichter zum Projizieren     der    Bilder und rote  und grüne Filter zum Betrachten derselben.  



  Die Idee der     Benutzung    des     Verfahrens     zur Herstellung von Landkarten aus der       Koincidenz    der Bilder, wenn die     Messbilder     und Objektive in     :denselben    relativen Stel  lungen angeordnet     sind,    wie sie     im,    Raum  waren, als die     Photographien        aufgenommen     wurden, stammt von     Scheimpflug.     



  Der Nachteil dieses Verfahrens ist der,  ,dass es nur dann genau angewandt     werden,     kann, wenn die als,     Landkarte    aufzunehmende       Landschaft    in einer Ebene liegt. Wenn :die  Objektive und     Massbilder    aber gehoben und  gesenkt werden müssen, um Punkte über und    unter dieser Ebene in     Koincidenz    zu bringen.  so     wird    die Konvergenz der beiden     Bilder-          strahlenbüschel        verändert,    - wenn die Bilder  wieder scharf     eingestellt    werden.

   Wird aber  die     Einstellung    nicht verändert, so bleibt  die     Konvergenz    wohl     dieselbe,    aber die Bil  der, weil ausser der     Einstellung,    werden     un-          seharf    und die     Prä.zi.sion        ist    verloren. Diese  Wirkung wird     vermindert,    indem man die  Öffnung der     Objektive        reduziert,    aber sie     -ist     immer noch beträchtlich, da genügend Licht  zugelassen werden muss., um die     Projektion     sichtbar zu machen.

   Der     Massstab        des        proji-          zierten    Bildes wird in der     Hauptsache    .durch  die     Brennweite    der     Objektive    bestimmt und  kann nur     innert    kleinen Grenzen     geändert     werden.  



  Verschiedene Änderungen d es Verfahrens,  wurden von     Gaos@er        (Deutschland),        Nistri     (Italien) und     Nelles    (Kanada) gemacht;  doch wurde bei allen der Versuch gemacht,  die     Gleichheit    der     Konvergenz    der     .Strahlen     im Raume     und    der -     Strahlen    in der Projek-           tion    aufrecht zu     erhalten,    mit dem     Resultat,     dass der     wesenitliche        Nachteil    des Verfahrens  verblieb.  



  Der Zweck der vorliegenden     Erfindung     ist die     Schaffung    von     Mitteln,    durch     welche          beide        Messibilder,    welche auf verschiedenen  Höhen aufgenommen worden sein können, in  allen     Höhenlagen    der     Projektionsebene    scharf       eingestellt        sind,    während ihre     geometrischen     Beziehungen     mathematisch        genau        erhalten     bleiben,

   und     gleichzeitig        ist    ein     weiterer     Spielraum in den     Massstäben    der zu erstellen  den     Landkarten        erreichbar.     



  Im     Gegensatz    zu der bis anhin     ange-          wandten    Methode,     bei    welcher die     Ne3bilder     in     Stellungen        gebracht    werden, welche jenen       entsprechen,    die sie im     Raume    einnahmen,

    sollen     diese        Stellungen        vorgängig    des     Ge-          brauches        des    Apparates     nach    vorliegender  Erfindung zuerst mit dem Apparat     selbst     oder unabhängig von     diesem    durch     bekannte     Verfahren     bestimmt    werden, und wird die       Kenntnis        dieser        Stellungen        benutzt,

      um die       photographischen        Messbilder    in ihre äqui  valenten     Projektionen    und auf wohl     bekannte     Weise in einem     Entzerrungsgerüt    auf     einer          horizontalen        Ebene    umzuwandeln.

   Wenn  aber die     Neigung    der     Plattenebene    in der  Luft     gegenüber    der     Geländeebene    zu gering  ist, um auf irgend     einem        Projektionsniveau     die Genauigkeit     ernstlich    zu     beeinflussen,    so  können die     Luftmessbilder    ohne     vorgängige          Entzerrung        benutzt        werden,

      weil     beim        nach-          stehend        beschriebenen        Apparat    die Genauig  keit nur durch die     Lage        (Schiefe    bei der  Aufnahme)

   und .nicht     durch    Änderung in  der Höhe     beeinflusst        wird.    Eventuell können  die     Mefbilder        selbst    oder die sie projizieren  den Spiegel zur     direkten        Hervorbringung    der  Entzerrung     schief        gestellt        werden.     



  Die     Erfindung        besteht    in der Kombi  nation von zwei     Projektionssystemen    und  zwei     Selbstfokussiersystemen.     



       Jedes        Selbstfokussiersystem    weist zweck  mässig ein drehbar     gelagertes,    zur     Zusam-          menwirkung    mit einer     vertikal        beweglichen          Brücke        eingerichtetes        Lineal        und    ein mit       einem        Plattenwagen        verbundenes,

      auf der    genannten     Brücke        horizontal        bewegliches          Distanzstück    auf. Das     Distanzstück        wird          zweckmägigerweise    mit     Hilfe        einer    mit dem       Plattenwagen    verbundenen     Rolle    vom     Lineal     aus auf der     Brücke        horizontal    verschoben,

         wobei        das        Lineal    an einer fest mit der ge  nannten     Brücke    und     an    einer mit dem     Plat-          tenwagen        in        Verbindung        stehenden        Rolle     anliegt.  



  Zweckmist ein     Projektionsobjektiv     in bezug auf     seinen        Spiegel        derart        angeord-          net,    dass die     Distanz        zwischen        beiden        variiert     werden     kann.     



  Zweckmässig     besitzt    der     Apparat    auch  ein     zweites        gerades        Lineal,        welches    in ver  änderlichem     Abstand    von der Ebene     des          Brettes,    auf     welches    die     Projektion        gemacht          wird,        drehbar        gelagert        ist,

      indem der Dreh  zapfen     dieses        Lineals        vertikal    verstellbar  und an     eines        Skala        auf        eine    Höhe einstell  bar ist, welche von jener     des    andern     Dreh-          zapfens    um einen     Betrag        differiert,    welcher  der     Differenz    in der     Höhe    der     Luftstationen          entspricht.     



  Die Zeichnung     veraimltsulioht    den     Er-          findungeegen tand        beispielsweise.     



       Fig.    1,     D    und 8     sind    erklärende     Schemata     und     Fig.    4     ist    ein     AufriB    zur     schematischen          Darstellung        des        Apparates.     



  In     erster    Linie     soll        das        Prinzip,    auf wel  ohes     sich    die vorliegende Erfindung     aufbaut,          beschrieben        und        eine        theoretieche        Erklärung     ihrer     wesentlichen    Merkmale     gegeben    werden.  



  Auf     Fig.    1     bezugnehmend,        bezeichnen        t1     und B ein Paar     entzerrter,    im Abstand b       angeordneter,    auf     dieselbe        Bildweite        n        ge-          brachter    Kopien, von in den Höhen     h;,    und     1i,,     über einer Basisebene     1G1    N aufgenommenen       Luftmessbildern.     



  Die     Bildweite        der        entzerrten    Kopien ist  gleich der     Bildweite    der     Luftmessbilder,          multipliziert    mit dem Verhältnis     des        Mass-          stabes    der     entzerrten    Kopie zum     Massstab          des        Original-Luftmessbildes.    Die     Bildweite          des        Luftmessbildes        ist    die     Länge     <RTI  

   ID="0002.0235">   der        Senk-          rechten        zwischen        dem        innern,    perspektivi  schen     Zens        und        der        Ebene        des        Messbildes.         Für     die    Wiedergabe im     Massstabe    s der       Punkte    auf der Basisebene gilt, wenn B die       Luftbasis    ist,  
EMI0003.0005     
         ferner,

      wenn F die gleiche     Brennweite        .jedes     der beiden Projektionsobjektive ist, nach der       Linsenformel     
EMI0003.0010     
    Für die     Projektion,    im gleichen Mass  stabe, der Punkte auf einer andern Ebene  <I>P</I>     Q    auf der Höhe c über<I>IN N</I> hat man  wieder:

    
EMI0003.0013     
    so     da3    es zur Aufzeichnung im     Kartenmass-          stab    der in den     aufeina-nderfolgenden    Höhen  lagen c, 2e, 3c     etc.        herauszuschneidenden        Um-          risse    der Höhenkurven genügt, die Ebene       1I    N um  
EMI0003.0023     
         etc.    zu heben, oder umgekehrt     das    Linsen  system um dieselben Beträge gleichmässig zu  senken,     vorausgesetzt,

          da3    die Platten     it     und B     automatisch    oder auf andere     Weise     mit der Ebene der Projektion in konjugierter  Lage, d. h. in     .Scharfeinstellung    gehalten  werden. Mittelsteines durch     Zwischenglieder       das     Linsenssystem        vertikal        betätigenden     Handrades     kann    der     Aufzeichnungsstift    in  scheinbarem Kontakt mit jeder Einzelheit  gehalten und der     Grundriss    unbeachtet der  Änderung in der Höhe aufgezeichnet wer  den.  



  Auf die ein Schema des Apparates dar  stellende     Fig.    2     bezugnehmend,    ist voraus  zusetzen, dass die Platten<I>A</I> und<I>B,</I> die     Pro-          jektionslin3en    und .die     Reflektoren    auf einer       horizontalen    Brücke     abgestützt    sind (siehe       Fig.        4);

  diese    - Brücke kann     mittelst    eines  Paares     gleichzeitig    durch ein Handrad     be-          tätigbarer    Spindeln von der Ebene<I>M N,</I> auf  welche die     Projektionen        gemacht    werden,     wie          später        mit    Bezug auf     Fig.    4 eingehender     be-          schrieben    wird,     vertikal        bewegt    werden.

   Im  Schema nach     Fig.    2 hat man es wie in     Fig.    4  mit gebrochenen     optischen        Agen    zu tun, in  denen f     y    =     JJ        -I-    m     ist;

      dabei befinden sieh  .die Linsen-, Spiegel- und     Plattenzentren    auf  .derselben Horizontalen und können mitein  ander in -der Höhe     verstellt    werden     (mittelst     der horizontalen Brücke), wobei die Diffe  renzen zwischen     f,        a,    und<I>f 1 b,</I> welche für ein  Plattenpaar konstant ist, entweder durch       Sa,    oder durch     SI,        aufgenommen    werden.

   Die       Punkte,        in.    denen     die        optischen        Agen    die  Spiegel schneiden, sind durch die Länge der       Basis    in     dem    benutzten Massstab getrennt.  



  Die     Platten.    werden mittelst gerader       Lineale    ,gezwungen, in der     zur    Projektions  ebene     konjugierten    Ebene (also     in        Scharfein-          stellung)    zu     bleiben,    wobei ein Punkt     jedes     Lineals beständig einen konstanten Abstand       1a,        lb    zur Plattenebene besitzt.

       Jedes.        Lineal     ist     fernem    um einen Punkt in der Höhe  2 F -     S.        bezw.    2 F -     Sb    über der     Projek-          tionsebene        drehbar        gelagert    und steht mit       einem        Fixpunkt        in        Kontakt,

      der auf     -der          Brücke    in einer Höhe F über jenem erst  erwähnten     Punkt    sich     befindet    und mit die  sem     und    der Brücke in der Höhe verstellbar  ist.

   Der über der     Brücke,    in der Höhe F vom       ersterwähnten    Punkt gelegene Fixpunkt     ist     ebenfalls um die horizontale Distanz F vom  Drehpunkt     am-        untern.    Ende     .des,    Lineals     ent-          @fernt.    Jedes     der    vorstehend     beschriebenen              selbstfokussierenden    Systeme ist in der be  liebigen     aber        konstanten        Distanz        1a,

          lb    auf  einer     Seite        ,des        Apparates    angeordnet.  



  Auf     Fig.    3     bezugnehmend,        bezeichnet     <I>A B</I> das bei B drehbare Lineal, welches mit  einem Punkt P des Plattenwagens     und        einem       Fixpunkt     über    der     Brücke    in     Berührung     steht.

    
EMI0004.0018     
  
    Es <SEP> ist: <SEP> <I>y <SEP> = <SEP> F <SEP> tg <SEP> a</I> <SEP> Daraus <SEP> bildet <SEP> cnan
<tb>  ' <SEP> x <SEP> <I>=,F</I> <SEP> cot <SEP> a       folgenden Ausdruck:  
EMI0004.0019     
    Wenn man<I>F</I>     -+-   <I>x = f 1</I>     setzt,    so ist    <I>F+</I>     y-0Q=f,       Da<I>0 Q</I> gleich<I>f 2</I> und P     Q    eine     Konstante     (nämlich<B>=</B><I>F)</I> ist,     so    bleibt.

   die Platte     bei     jeder Höhenverstellung der optischen     Axe,     gegenüber der Ebene<I>M N,</I> in der zu     dieser          konjugierten        Ebene,        wenn    die     Platte    mit P  durch     eine        Strecke    von     konstanter    Länge  verbunden ist.  



  Es ist     ferner    aus     Fig.    3, die sich auf den  ungebrochenen     Strahlengang    bezieht:       2a=x-F=fl-2F;    da aber     fl=m+S     ist,     russ    in     Fig.    2 die     Einstellung    des Lineal  drehpunktes     über   <I>M N</I> daher wie     früher     schon     erwähnt,    sein:<I>2:F -</I>     S.     



  Nachdem der Apparat für ein Platten  paar eingestellt ist, auf welchen Skalen zum       Kalibrieren    des     Instrumentes        angebracht     sind, bleiben die     Nullpunkte    der Apparat  skalen für irgend ein     Plattenpaar        konstant.     



  Auf     Fig.    4     bezugnehmend,    welche ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes schematisch     darstellt,    bezeichnet a  eine längs zwei Säulen b vertikal     verstell-          bare        Brücke    und c im     Gewindeeingriff    mit  der     Brücke    a stehende, durch eine Quer  welle d und Kegelgetriebe e miteinander ver  bundene und durch ein Handrad f zwecks       Hebung    oder Senkung der Brücke a gleich  zeitig     antreibbare    Spindeln.

   Die     vertikale          Verschiebung    der Brücke ist. auf der Skala g  ablesbar. h sind von der Brücke a verschieb  bar getragene und die zu projizierenden  Platten     haltende    Träger, i sind     Laternen,    zur  Beleuchtung der     Platten,    k die     Projektions-          objektive,    welche von gleicher     Brennweite       sind und l sind     diee        mit    den     respektiven    Pro  jektionsobjektiven und Platten     zusammen-          wirkenden    Spiegel.

   Die Zentren der beiden       Platten,-der        beiden    Objektive und der beiden  Spiegel     liegen    in einer Geraden.     Die    beiden  Spiegel l können so     verstellt        werden,    dass  ihre     Distanz        dem        horizontalen    Abstand zwi  schen den beiden     Luftstationen    im     Massstab     der     aufzuzeichnenden        Landkarte    gleich ist,

    welche     Distanz    durch     eine    Skala m auf der  Brücke a     angezeigt    ist.     Eines    der Projek  tionsobjektive<I>k</I> ist auf der     Brücke   <I>a</I> derart       angeordnet,    dass es,     darauf        horizontal    ver  schoben \     und-    auf die-     ge*aµchte    Stelle der  Skala m     eingestellt    werden kann, so dass es  in einem     Abstand"    vom     entsprechenden    Spie  gel 1 liegt,

   welcher der Differenz in der  Höhe der     Luftstationen    auf der Höhenskala     g          entspricht.        Das    andere     Objektiv    k kann rela  tiv zu ihrem     entsprechenden        ,Spiegel        ortsfest     sein; es kann aber auch     gegenüber    seinem  Spiegel l     einstellbar        sein.     



  Auf jeder     Seite    des     Apparates    befindet  sich ein     Selbstfokussiersystem    mit einem ge  raden, bei q     angele"n    und mit den ent  sprechenden     Plattenträgern        verbundene    Li  neal P.

       Jeder        Träger        h    ist mit einem eine  Rolle o     tragenden        Distanzstück    n versehen,  welche Rolle     durch    ein Zugorgan     n1    und ein       Gegengewicht    n11 an das gerade Lineal     p          herangezogen    wird.

   Statt des     Gewichtes     kann auch     eine    Feder angewandt     werden.     Das     gerade    Lineal p wird auch in     Kontakt     mit einer     Rolle        t    gehalten, welche von einer  an der     Brücke    a     befestigten    Stange     t1    ge  tragen wird.

       l'1        ist    ein     Bügel    mit     Federein-          lage,    um das     Lineal        gegen    die Rolle     t    zu  halten.

   Der     Drehzapfen    q     des        Lineals    liegt      auf einer Höhe über der Ebene     des        Brettes    r,  auf welches die Projektion     gemacht    wird,       welche    der zweifachen     Brennweite    :der Pro  jektionsobjektive     1e    ist,     weniger    der     Distanz     längs der     optischen    Ase,     zwischen:    dem vor  dern     Knotenpunkt    der Linsen und dem zu  gehörigen Spiegel.

   Einer der Drehzapfen     q     ist jedoch an einem vertikal einstellbaren       Sohieber    angebracht und wird     mittelst    einer  Skala s auf eine Höhe     eingestellt,    welche  von jener     des    andern Dreh     zapfens        q    um einen  Betrag differiert, welcher der     Differenz    in  ,der Höhe ;

  der     Luftstationen    auf der Höhen  skala g     gleich.        ist.    Die Rollen t sind in     einem     Höhe über den Rollen o     ortsfest        gelagert,     welche der Brennweite     der        Projektionsobjek-          tive    .gleich ist, und habenden gleichen hori  zontalen Abstand von den Drehzapfen     q    der  Lineale p.  



  Die Einzelheiten     des    Erfindungsgegen  standes können in ihrer Ausführung     variieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Herstellung von Landkarten mittelst der Koincidenz von projizierten Bil dern von aus der Luft aufgenommenen MeB- bildern enthaltend in Kombination zwei Pro jektionssysteme und zwei .Selbstfokussier- systeme. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, bei wel chem jedes Selbstfokussiersystem ein dreh bar gelagertes, zur .Zusammenwirkung mit einer vertikal beweglichen Brücke ein gerichtetes Lineal und ein mit einem Plattenwagen verbundenes, auf der ge nannten Brücke horizontal bewegliches Distanzstück aufweist. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, bei welchem das, Distanzstück mit Hilfe einer mit dem Plattenwagen verbundenen Rolle vom Lineal aus auf der Brfeke horizontal verschoben wird, wobei ,das Lineal an einer fest mit der ge- nannten Brücke und an einer mit dem Plattenwagen: in Verbindung stehenden Rolle anliegt. 3.
    Apparat nach P'atentansprueh und Unter- anspruch. 1, bei welchem der Drehzapfen des geraden Lineals auf einer Höhe über dem Brett, auf welches .die Projektion ge macht wird, liegt,
    welche der zweifachen Brennweite der Projektionsobjektive weni ger dem Abstand längs der optischen Age zwischen dem vordern Knotenpuekt des Objektivs und dem Spiegel ist. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 und 3;, dadurch gekennzeich net, dass das zweite Lineal in. veränder lichem Abstand von der Ebene des;
    Bret tes, auf welches die Projektion gemacht wird, drehbar gelagert ist, indem der Drehzapfen dieses Lineals vertikal ver- stellbar und,an einer Skala auf eine Höhe einstellbar ist,
    welche von jener des an dern Drehzapfens um einen Betrag @diffe- riert, welcher der Differenz in der Höhe der Luftstationen entspricht. 5.
    Apparat nach Patentanspruch und: Unter- ansprüchen: 1 und 2, bei welchem die Rolle, welche mit der Brücke in feste Ver bindung stehst, in bezug auf die andere mit dem Distanzstück am Plattenwagen in Verbindung stehende Rolle auf einer Höhe über letzterer Rolle liegt,
    welche gleich der Brennweite der Projektions- objektive und in gleichem horizontalen Abstand vom Drehzapfen des Lineals ist. 6. Apparat nach Patentanspruch, bei wel chem das eine Projektionsobjektiv in Be zug auf seinen Spiegel derart angeordnet ist, dass die Distanz zwischen beiden variiert werden kann. 7.
    Apparat nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
CH200711D 1937-03-17 1937-03-17 Apparat zur Herstellung von Landkarten mittelst der Coincidenz von projizierten Bildern von aus der Luft aufgenommenen Messbildern. CH200711A (de)

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