CH200515A - Heurüstmaschine. - Google Patents

Heurüstmaschine.

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CH200515A
CH200515A CH200515DA CH200515A CH 200515 A CH200515 A CH 200515A CH 200515D A CH200515D A CH 200515DA CH 200515 A CH200515 A CH 200515A
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CH
Switzerland
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hay
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air flow
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meshed
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Inventor
Hans Portmann
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Hans Portmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0056Other disintegrating devices or methods specially adapted for specific materials not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Henrüstmasehine.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist eine     Verbesserung    der im     Hauptpatent     beschriebenen     Heurüstmaschine.    Sie besteht  darin, dass die Auffangbahn aus zwei über  einander angeordneten     Rüttelsieben    besteht,  von welchen das obere     weitmaschig    und zur       Ableitung    des zerteilten Heus nach aussen       bestimmt    ist, während auf das untere, eng  maschige Rüttelsieb die wertvollen kleineren  Teile des Heus (Heublumen, Samen usw.)  zunächst zusammen mit dem Staub und den  Fremdkörpern fallen     können,

      wobei     Mittel     vorgesehen sind, um Staub und Fremd  körper von den wertvollen Teilen des Heus  zu     trennen    und     einzeln        gewinnen    zu     können.     



  Eine beispielsweise Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    ist in der beiliegen  den     Zeichnung    dargestellt. Es     zeigt:          Fig.    1     einen        Schnitt    durch die     Heurüst-          mäsehine    nach der     Linie    1-I in     Fig.    3,       Fig.    2 eine Einzelansicht der Rüttelsiebe  und ihrer Lagerung,       Fig.    3 eine Seitenansicht der Maschine.

    Auf dem Gestell 1 sind der Einfülltrich-         ter    2     und    die Schlägerwalze 3 angeordnet,  während die übrigen, gemäss der     Beschreibung     des Hauptpatentes vorhandenen, zur     Betä-          tigung    der Schlägerwalze gehörigen Ma  schinenteile in der     Zeichnung    weggelassen  wurden.

   An Stelle der im Hauptpatent be  schriebenen     Auffangbahn    für das zerteilte  Heu     sind    zwei     miteinander        verbundene          Rüttelsiebe    4     und    5 vorgesehen, welche mit  tels der     abgekröpften    Stäbe 6 und 7 in den  am Gestell     befestigten    Ösen 8 und 9 be  weglich gelagert     sind.    Die beiden Rüttel  siebe 4 und 5 sind durch die Stange 10 mit  der auf der Hauptwelle 11 der Maschine  sitzenden Kurbel 12 verbunden,

   wodurch die       hin-    und hergehende Bewegung der Rüttel  siebe erzeugt     wird.    Das Rüttelsieb 4 ist weit  maschig, das Rüttelsieb 5 dagegen eng  maschig. Unter der     obern    Hälfte des eng  maschigen Rüttelsiebes 5 ist     eine        glatte     Bahn 13 angebracht, welche zu dem Behälter  14     führt.    Während das obere, weitmaschige  Rüttelsieb 4 ins Freie führt,

   ist am     untern     Ende des .engmaschigen Rüttelsiebes 5 ein      quer zu den Rüttelsieben 4 und 5 verlaufen  der und über die     ganze    Breite     des        Rüttel-          siebes    5 reichender Kanal angebracht, wel  cher aus dem Halbrohr 15 und der ge  schweiften Leitbahn 16 zusammengesetzt     ist     und in der     Längsrichtung    oben     eine        Einfall-          öffnung    15a aufweist. Zwischen Halbrohr  15 und Leitbahn 16 ist ferner unten     ein     Längsschlitz 17 offen gelassen, unter wel  chem der Behälter 18 angebracht ist.

   Am  freien äussern Ende des Kanals 15, 16     ist     ein Flügelrad 19 mit     stark    quergestellten  Flügeln eingebaut, das mit der     Druckseite    in  den Kanal 15, 16     wirkt    und einen in der  Richtung der Pfeile L in     Fig.    3 wirkenden  Luftstrom erzeugt, der nicht nur     achsial,     sondern auch schraubenförmig verläuft.

   Um  den kreisenden     Luftstrom    L im Kanal 15, 16  zu     verstärken,        sind    auf der durchgehenden  Welle 20 über die ganze     Länge    des Kanals  15, 16     achsial    verlaufende Leisten 21 und 22,       beilspielsweise    aus Blech, Holz oder     dergl.,          befestigt.    Am     innern    Ende des Kanals 15, 16  ist das Gehäuse 23 angeschlossen, in wel  chem auf der Welle 20 ein Ventilator 24  läuft, dessen Saugseite in den Kanal 15, 16  und dessen Druckseite in das Rohr 25 wirkt.

    Das letztere führt in der Richtung des  Pfeils     ,S    in     Fig.    3 in einen nicht     gezeichneten     Sack.  



  Auf dem Ende der Welle 20 ist in     einem     besonderen Gehäuse 26 ein zweiter Ventilator  27 angeordnet, dessen Saugseite mit dem zum  Aufbereitungsraum der Maschine führenden  Rohr 28 verbunden ist. Das Rohr 28 führt  zu dem in der Höhe der Schlägerwalze 3  angeordneten und in der Längsrichtung der  letzteren verlaufenden, auf den     Leisten    29  und 30     sitzenden    Halbrohr 31, welches mit  seiner offenen Seite dem Aufbereitungsraum  zugewendet ist und über die ganze innere  Breite des letzteren reicht. An die Druck  seite des Ventilators 27 ist das Rohr 32 an  geschlossen,     welches    in der Richtung des  Pfeils F ins Freie     führt.     



  Die     beschriebenen    Vorrichtungen wirken  wie folgt:  Das in den     Einfülltrichter    2.     geschüttete       Heu wird von der     Schlägerwalze    3 zerteilt       und    aufgezupft,

   Der dabei     zunächst    ausge  schiedene feinste     Staub    wird     durch    die offene  Seite     des        Halbrohres    31     mittels    Rohres  28 und     Ventilators    27 abgesaugt und durch  Rohr 32     ins    Freie     geführt.    Das     zerteilte    Heu  fällt auf     das    hin- und herbewegte Rüttelsieb  4 und gleitet     langsam        nach    aussen.

   Dabei  fallen alle kurzen     Bestandteile    des Heus, die  sogenannten Heublumen,     durch    die weiten  Maschen des     Rüttelsiebes    4 auf     das        darun-          ter    liegende, engmaschige     .Rüttelsieb    5:     Das          letztere    lässt durch seine feinen Maschen nur  den durch das Halbrohr 31 noch nicht aus  geschiedenen     Staub    und die feinen Unkraut  samen     passieren    und auf die glatte Bahn  13 fallen;

   von wo     Staub        und    Unkrautsamen  in den     Behälter    14     gelangen    und gesammelt  werden. Dieser     Vorgang    wird durch die ge  ringe     Rüttelbewegung    der Siebe 4     und    5       unterstützt    und gefördert.

   Die so     gereinig-          ten        Heublumen.    gelangen nun durch die       Rüttelbewegung    auf dem Sieb 5 in den  Kanal 15, 16; wo sie von dem durch das       Flügelrad    19     erzeugten    und durch     ,die     Leisten 21 und 22,     sowie        durch    die     Saug-          Seite    des Ventilators 24     verstärkten,        achsial     und     schraubenförmig    verlaufenden Luft  strom L erfasst,

   durch das     Rohr    25 geleitet       und    in     einem'än    das letztere angeschlossenen       Behälter    (Sack oder     dergl.)    gesammelt wer  den. Die beschriebenen Anordnungen zur Er  zeugung und Verstärkung des Luftstromes  L sind deshalb nötig,     um    zu verhindern,  dass die vom Flügelrad 19 geförderte Luft  durch die     Längsöffnungen    des Kanals 15;  16 (oben beim Sieb 5 und     unten    Schlitz 17)  wieder     ausströmt    und die Heublumen durch  den Schlitz<B>17</B> in den     Fremdkörperbehälter    18  zurückfallen können.

   Der     Ventilator    24 saugt  daher immer etwas mehr     Luft    aus dem  Kanal 15, 16, als das     Flügelrad    19 zu för  dern vermag: Dagegen vermag der Luftstrom  L etwaige     Fremdkörper    und schwerere Bei  mengungen der Heublumen     (Steine,    Erde,  Metalle usw.) nicht     mitzureissen,    diese fallen  vielmehr durch den Schlitz 17 in den Fremd  körperbehälter 18.

   Statt nur eines Halb-           rohres    31 können     in    der Höhe der Schläger  walze 3 auch mehrere derartige, an den Ven  tilator 27 angeschlossene Halbrohre in den       Heuaufbereitungsraum        eingebaut    sein, sei  es beispielsweise     übereinander,    oder einander  gegenüberliegend beidseits der Längsseiten  der Schlägerwalze 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heurüstmaschine nach dem Patentan spruch des Haüptpatentes, gekennzeichnet durch eine Auffangbahn, die aus zwei über einander angeordneten Rüttelsieben besteht, von welchen das obere weitmaschig ist und zur Ableitung des zerteilten Heus nach aussen bestimmt ist, während auf das untere, engmaschige Rüttelsieb die wertvollen klei neren Teile des Heus zunächst zusammen mit dem Staub und den Fremdkörpern fallen können, wobei Mittel vorgesehen sind,
    um Staub und Fremdkörper von den wertvollen Teilen des Heus zu trennen und einzeln ge winnen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Heurüstmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Schlägerwalze (3) mindestens ein nach dem Heuaufbereitungsraum offenes Halbrohr (31) angeordnet ist, welches an die Saugseite eines Ventilators (27) an geschlossen ist und die Absaugung des feineren, sich bei der Zerteilung des Heus bildenden Staubes ermöglicht.
    2. Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprach 1, dadurch gekenn zeichnet, dass unter dem engmaschigen Rüttelsieb (5) eine Gleitbahn (13) und ein an sie anschliessender Sammelbehälter (14) angeordnet sind, derart, dass die Heu blumen von dem gröberen Staub und den Unkrautsamen befreit und die letzteren Bestandteile im Behälter (14) gesammelt werden können. 3.
    Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende des engmaschigen Rüttelsiebes (5) ein Sortier- kanal (15, 16) angeordnet ist, der eine nach dem Rüttelsieb (5) offene Einfall öffnung (15a) und unten einen Längs schlitz (17) aufweist, derart, dass .die auf dem engmaschigen Rüttelsieb (5) -zurück bleibenden, wertvollen Heublumen, sowie etwaige gröbere Fremdkörper durch die Einfallöffnung (15a) in den Sortierkanal (15, 16) fallen und dadurch getrennt werden können,
    dass die Heublumen von einem im Sortierkanal (15, 16) er zeugten Luftstrom erfasst werden und die schwereren Fremdkörper durch den untern Schlitz (17) in ein Sammelgefäss (18) fallen können. 4.
    Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende des Kanals (15, 16) ein Flügelrad (19) mit quergestellten Flügeln mit seiner Druck seite in den Kanal (15, 16) wirkt und einen Luftstrom (L) erzeugt, während an der Gegenseite des Kanals (15, 16) die Saugseite eines @ Ventilators (24) einen den durch das Flügelrad (19) erzeugten Luftstrom (L) unterstützenden Saugluft strom erzeugt.
    5. Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer schraubenlinienartig verlaufenden Rich tung des Luftstromes (L) auf der Welle (20) des Flügelrades (19) achsial gerich tete Leisten (21 bezw. 22) aufgesetzt sind.
CH200515D 1937-12-27 1937-12-27 Heurüstmaschine. CH200515A (de)

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CH184806T 1937-12-27

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CH200515D CH200515A (de) 1937-12-27 1937-12-27 Heurüstmaschine.

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