CH200515A - Heurüstmaschine. - Google Patents
Heurüstmaschine.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C19/00—Other disintegrating devices or methods
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Description
Henrüstmasehine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung der im Hauptpatent beschriebenen Heurüstmaschine. Sie besteht darin, dass die Auffangbahn aus zwei über einander angeordneten Rüttelsieben besteht, von welchen das obere weitmaschig und zur Ableitung des zerteilten Heus nach aussen bestimmt ist, während auf das untere, eng maschige Rüttelsieb die wertvollen kleineren Teile des Heus (Heublumen, Samen usw.) zunächst zusammen mit dem Staub und den Fremdkörpern fallen können,
wobei Mittel vorgesehen sind, um Staub und Fremd körper von den wertvollen Teilen des Heus zu trennen und einzeln gewinnen zu können.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegen den Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch die Heurüst- mäsehine nach der Linie 1-I in Fig. 3, Fig. 2 eine Einzelansicht der Rüttelsiebe und ihrer Lagerung, Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine.
Auf dem Gestell 1 sind der Einfülltrich- ter 2 und die Schlägerwalze 3 angeordnet, während die übrigen, gemäss der Beschreibung des Hauptpatentes vorhandenen, zur Betä- tigung der Schlägerwalze gehörigen Ma schinenteile in der Zeichnung weggelassen wurden.
An Stelle der im Hauptpatent be schriebenen Auffangbahn für das zerteilte Heu sind zwei miteinander verbundene Rüttelsiebe 4 und 5 vorgesehen, welche mit tels der abgekröpften Stäbe 6 und 7 in den am Gestell befestigten Ösen 8 und 9 be weglich gelagert sind. Die beiden Rüttel siebe 4 und 5 sind durch die Stange 10 mit der auf der Hauptwelle 11 der Maschine sitzenden Kurbel 12 verbunden,
wodurch die hin- und hergehende Bewegung der Rüttel siebe erzeugt wird. Das Rüttelsieb 4 ist weit maschig, das Rüttelsieb 5 dagegen eng maschig. Unter der obern Hälfte des eng maschigen Rüttelsiebes 5 ist eine glatte Bahn 13 angebracht, welche zu dem Behälter 14 führt. Während das obere, weitmaschige Rüttelsieb 4 ins Freie führt,
ist am untern Ende des .engmaschigen Rüttelsiebes 5 ein quer zu den Rüttelsieben 4 und 5 verlaufen der und über die ganze Breite des Rüttel- siebes 5 reichender Kanal angebracht, wel cher aus dem Halbrohr 15 und der ge schweiften Leitbahn 16 zusammengesetzt ist und in der Längsrichtung oben eine Einfall- öffnung 15a aufweist. Zwischen Halbrohr 15 und Leitbahn 16 ist ferner unten ein Längsschlitz 17 offen gelassen, unter wel chem der Behälter 18 angebracht ist.
Am freien äussern Ende des Kanals 15, 16 ist ein Flügelrad 19 mit stark quergestellten Flügeln eingebaut, das mit der Druckseite in den Kanal 15, 16 wirkt und einen in der Richtung der Pfeile L in Fig. 3 wirkenden Luftstrom erzeugt, der nicht nur achsial, sondern auch schraubenförmig verläuft.
Um den kreisenden Luftstrom L im Kanal 15, 16 zu verstärken, sind auf der durchgehenden Welle 20 über die ganze Länge des Kanals 15, 16 achsial verlaufende Leisten 21 und 22, beilspielsweise aus Blech, Holz oder dergl., befestigt. Am innern Ende des Kanals 15, 16 ist das Gehäuse 23 angeschlossen, in wel chem auf der Welle 20 ein Ventilator 24 läuft, dessen Saugseite in den Kanal 15, 16 und dessen Druckseite in das Rohr 25 wirkt.
Das letztere führt in der Richtung des Pfeils ,S in Fig. 3 in einen nicht gezeichneten Sack.
Auf dem Ende der Welle 20 ist in einem besonderen Gehäuse 26 ein zweiter Ventilator 27 angeordnet, dessen Saugseite mit dem zum Aufbereitungsraum der Maschine führenden Rohr 28 verbunden ist. Das Rohr 28 führt zu dem in der Höhe der Schlägerwalze 3 angeordneten und in der Längsrichtung der letzteren verlaufenden, auf den Leisten 29 und 30 sitzenden Halbrohr 31, welches mit seiner offenen Seite dem Aufbereitungsraum zugewendet ist und über die ganze innere Breite des letzteren reicht. An die Druck seite des Ventilators 27 ist das Rohr 32 an geschlossen, welches in der Richtung des Pfeils F ins Freie führt.
Die beschriebenen Vorrichtungen wirken wie folgt: Das in den Einfülltrichter 2. geschüttete Heu wird von der Schlägerwalze 3 zerteilt und aufgezupft,
Der dabei zunächst ausge schiedene feinste Staub wird durch die offene Seite des Halbrohres 31 mittels Rohres 28 und Ventilators 27 abgesaugt und durch Rohr 32 ins Freie geführt. Das zerteilte Heu fällt auf das hin- und herbewegte Rüttelsieb 4 und gleitet langsam nach aussen.
Dabei fallen alle kurzen Bestandteile des Heus, die sogenannten Heublumen, durch die weiten Maschen des Rüttelsiebes 4 auf das darun- ter liegende, engmaschige .Rüttelsieb 5: Das letztere lässt durch seine feinen Maschen nur den durch das Halbrohr 31 noch nicht aus geschiedenen Staub und die feinen Unkraut samen passieren und auf die glatte Bahn 13 fallen;
von wo Staub und Unkrautsamen in den Behälter 14 gelangen und gesammelt werden. Dieser Vorgang wird durch die ge ringe Rüttelbewegung der Siebe 4 und 5 unterstützt und gefördert.
Die so gereinig- ten Heublumen. gelangen nun durch die Rüttelbewegung auf dem Sieb 5 in den Kanal 15, 16; wo sie von dem durch das Flügelrad 19 erzeugten und durch ,die Leisten 21 und 22, sowie durch die Saug- Seite des Ventilators 24 verstärkten, achsial und schraubenförmig verlaufenden Luft strom L erfasst,
durch das Rohr 25 geleitet und in einem'än das letztere angeschlossenen Behälter (Sack oder dergl.) gesammelt wer den. Die beschriebenen Anordnungen zur Er zeugung und Verstärkung des Luftstromes L sind deshalb nötig, um zu verhindern, dass die vom Flügelrad 19 geförderte Luft durch die Längsöffnungen des Kanals 15; 16 (oben beim Sieb 5 und unten Schlitz 17) wieder ausströmt und die Heublumen durch den Schlitz<B>17</B> in den Fremdkörperbehälter 18 zurückfallen können.
Der Ventilator 24 saugt daher immer etwas mehr Luft aus dem Kanal 15, 16, als das Flügelrad 19 zu för dern vermag: Dagegen vermag der Luftstrom L etwaige Fremdkörper und schwerere Bei mengungen der Heublumen (Steine, Erde, Metalle usw.) nicht mitzureissen, diese fallen vielmehr durch den Schlitz 17 in den Fremd körperbehälter 18.
Statt nur eines Halb- rohres 31 können in der Höhe der Schläger walze 3 auch mehrere derartige, an den Ven tilator 27 angeschlossene Halbrohre in den Heuaufbereitungsraum eingebaut sein, sei es beispielsweise übereinander, oder einander gegenüberliegend beidseits der Längsseiten der Schlägerwalze 3.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heurüstmaschine nach dem Patentan spruch des Haüptpatentes, gekennzeichnet durch eine Auffangbahn, die aus zwei über einander angeordneten Rüttelsieben besteht, von welchen das obere weitmaschig ist und zur Ableitung des zerteilten Heus nach aussen bestimmt ist, während auf das untere, engmaschige Rüttelsieb die wertvollen klei neren Teile des Heus zunächst zusammen mit dem Staub und den Fremdkörpern fallen können, wobei Mittel vorgesehen sind,um Staub und Fremdkörper von den wertvollen Teilen des Heus zu trennen und einzeln ge winnen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Heurüstmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Schlägerwalze (3) mindestens ein nach dem Heuaufbereitungsraum offenes Halbrohr (31) angeordnet ist, welches an die Saugseite eines Ventilators (27) an geschlossen ist und die Absaugung des feineren, sich bei der Zerteilung des Heus bildenden Staubes ermöglicht.2. Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprach 1, dadurch gekenn zeichnet, dass unter dem engmaschigen Rüttelsieb (5) eine Gleitbahn (13) und ein an sie anschliessender Sammelbehälter (14) angeordnet sind, derart, dass die Heu blumen von dem gröberen Staub und den Unkrautsamen befreit und die letzteren Bestandteile im Behälter (14) gesammelt werden können. 3.Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende des engmaschigen Rüttelsiebes (5) ein Sortier- kanal (15, 16) angeordnet ist, der eine nach dem Rüttelsieb (5) offene Einfall öffnung (15a) und unten einen Längs schlitz (17) aufweist, derart, dass .die auf dem engmaschigen Rüttelsieb (5) -zurück bleibenden, wertvollen Heublumen, sowie etwaige gröbere Fremdkörper durch die Einfallöffnung (15a) in den Sortierkanal (15, 16) fallen und dadurch getrennt werden können,dass die Heublumen von einem im Sortierkanal (15, 16) er zeugten Luftstrom erfasst werden und die schwereren Fremdkörper durch den untern Schlitz (17) in ein Sammelgefäss (18) fallen können. 4.Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Ende des Kanals (15, 16) ein Flügelrad (19) mit quergestellten Flügeln mit seiner Druck seite in den Kanal (15, 16) wirkt und einen Luftstrom (L) erzeugt, während an der Gegenseite des Kanals (15, 16) die Saugseite eines @ Ventilators (24) einen den durch das Flügelrad (19) erzeugten Luftstrom (L) unterstützenden Saugluft strom erzeugt.5. Heurüstmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer schraubenlinienartig verlaufenden Rich tung des Luftstromes (L) auf der Welle (20) des Flügelrades (19) achsial gerich tete Leisten (21 bezw. 22) aufgesetzt sind.
Applications Claiming Priority (2)
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