CH199894A - Anzeigevorrichtung an Zeit- und Überstrom-Zeitrelais. - Google Patents

Anzeigevorrichtung an Zeit- und Überstrom-Zeitrelais.

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CH199894A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/63Over-consumption meters, e.g. measuring consumption while a predetermined level of power is exceeded

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Description


  Anzeigevorrichtung an Zeit- und     Überstrom-Zeitrelais.       Zeitrelais und     insbesondere        Überstrom-          Zeitrelais    werden heute vielfach mit     einem     sogenannten     Zeit-Schleppzeiger        ausgeführt,     der gestattet, am Relais die jeweilige Lauf  zeit abzulesen,     wenn    vor dem vollständigen       Ablauf    der am     Relais        eingestellten        Auslös,e-          zeit,    bei Verschwinden des Fehlers, dasselbe  in seine Anfangslage zurückfällt.

   In     Fig.    1  beiliegender Zeichnung ist ein derartiges be  kanntes Relais schematisch dargestellt. Für  die Einstellung der     Auslösezeit    auf der Skala  1 ist der Weg a massgebend. Die Anfangs  lage für den Hebel 2 bleibt für alle     Einstell-          werte    dieselbe; es wird entweder der Relais  kontakt 3 verstellt oder bei feststehendem  Relaiskontakt durch     Einbau    eines beweg  lichen Gliedes,     Keils    usw.     zwischen    die     Teile     2     und    3 der Weg a verändert. Beim An  sprechen des Relais wird die Schnecke 4 mit  dem Zeitrad 5 in Eingriff gebracht.

   Das  selbe bewegt sich     dann    in der     gezeichneten     Pfeilrichtung und nimmt den Schleppzeiger 6  über Hebel 7 und 8 mit. Die Zeitskala 9  für den Schleppzeiger ist feststehend. Beim    Verschwinden des Fehlers oder beim Strom  loswerden der Relaisspule wird die Schnecke  4 ausser     Eingriff    gebracht und durch eine  Feder 10 das Zeitrad 5     nebst    dem Arm 2 und  dem Hebel 7     in    die Anfangslage zurück  gestellt. Der Schleppzeiger 6 bleibt aber  unter dem     Einfluss    von     Friktionsfedern    11  in seiner     jeweiligen    Stellung stehen, so dass  die entsprechende Laufzeit des Relais ab  gelesen werden kann.

   Die Rückstellung des  Schleppzeigers erfolgt von Hand.  



  Die     Zeiteinstellvorrichtung        wird    ein  facher, wenn in ebenfalls bekannter     Weise,     wie in     Fig.    2 angegeben, die Anfangslage des  beweglichen Hebels 12 für die     Kontaktbetäti-          gung    mit der Zeiteinstellung verändert wird.  Die     Zeiteinstellung    für das Relais erfolgt  dann auf der feststehenden Skala 13 durch  Einstellen des     Kontaktweges    a über Hebel  14, 15.

   Damit der Schleppzeiger 16 bei jeder       Zeiteinstellung    auf den Skalen-Nullpunkt ge  bracht werden kann, sitzt derselbe unter  Druck einer Feder 17 und einer Scheibe 18  auf der     Zeitradwelle    19. Zum Festhalten      des Schleppzeigers in seiner Endstellung wird  ein besonderes Glied nötig (in     Fig.    2 durch  Klinke 20 dargestellt). Die Rückstellung des  Schleppzeigers 16 erfolgt von Hand, wobei  vorher die Klinke 20 zu lösen ist. Um nun  dieses Glied zum Festhalten des Schlepp  zeigers in der     Endstellung    zu unterdrücken,  wird erfindungsgemäss der Nullpunkt der       Schleppzeigerskala    beim Einstellen des Zei  gers für die Zeiteinstellung verstellt.

   Nach  dem Arbeiten des Relais ist für die Rück  stellung der     Schleppzeiger-Zeitskala    ihr Null  punkt auf den Ausgangspunkt des Zeigers  zurückzustellen.  



       Fig.    3 zeigt     ein    Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    für ein     Überstrom-          Zeitrelais    mit einem     Svnchronmotor    als Zeit  organ. Die     Zeiteinstellung    für dieses Re  lais erfolgt auf der feststehenden Zeitskala  21 durch Einstellen des Weges     a    über Hebel  22, 23. Der Hebel 22 wird durch eine in       Fig.    3 nicht gezeichnete Friktion oder     Raste     oder dergleichen in der jeweiligen Zeitein  stellung arretiert. Die Schnecke 24 ist über  das Kardangelenk 25 mit der Motorwelle 26  gekuppelt.

   Beim Ansprechen des Relais wird  die Schneckenwelle durch einen der Deutlich  keit wegen nicht eingezeichneten Magnet  anker in der Pfeilrichtung bewegt und mit  dem Zeitrad 27 in Eingriff gebracht. Der  Zeiger 28 sitzt fest, die     Schleppzeigerskala     29 dagegen lose auf der Welle. In die Skala  29 ist der     Mitnehmerstift    30 eingesetzt. Die       Friktionsfedern    31 dienen zum Festhalten  der     Schleppzeigerskala    29 in der jeweiligen  Stellung, wo sie stehen bleibt.  



  Beim Auftreten eines Überstromes wird  die Schnecke 24 mit dem Zeitrad in Eingriff  gebracht und dadurch die Kupplung mit dem       Synchronmotor    hergestellt. Das Zeitrad 27  bewegt sich in der gezeichneten Pfeilrich  tung, und der Zeiger 28 nimmt über den Mit  nehmerstift 30 die     Schleppzeiger-Zeitskala     29 mit.  



  Beim Verschwinden des     Überstromes    wird  die Schnecke 24     ausser    Eingriff gebracht und  durch die     Rückstellfeder    32 das     Zeitrad    27  mit dem     Zeiger-28    in die Anfangslage zu-    rückgeführt, während die     Schleppzeigerskala     29 in ihrer Endlage durch die     Friktionsèdern     31 gehalten wird (siehe Stellung     Fig.    4).  



  Nach dem Ablesen der Laufzeit des Re  lais wird der     Nullpunkt    der Schleppzeiger  skala 29 auf den Ausgangspunkt des Zeigers  28 von Hand     zurückgebracht.    Die Schlepp  zeiger-Zeitskala 29 liegt mit ihrem     Mit-          nehmerstift    30 wieder am     Zeiger    28 an. Die  Einrichtung ist damit für     eine    nächste Funk  tion bereit.  



  Als     weitere        Anzeigevorrichtung    werden  an modernen     Relais        optische    Signaleinrich  tungen     angebracht,    die die erfolgte Aus  lösung durch das Relais anzeigen. Es kann  nun eine Signalscheibe so mit dem     Zeit-          Schleppzeiger    kombiniert. werden, dass im Re  laisgehäuse nur ein Ausschnitt auf der Front  seite nötig ist, wobei     Zeit-Schleppzeiger    und  Signalscheibe     durch    einen gemeinsamen  Knopf von aussen zurückgestellt werden kön  nen.

   Ein derartiges Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    zeigen die     Fig.    5  und 6. Auf der Frontseite des Relais be  findet sich hinter einem Ausschnitt 38, der  durch eine durchsichtige Scheibe geschlossen  ist, die     Schleppzeigerskala    33 und der Zeiger  34. Die     Auslösezeit    wird auf der Zeitskala  35 eingestellt. Spricht das Relais an, so wird  beim Ablauf desselben die     Schleppzeigerskala     33 mitgenommen.

   Verschwindet der Fehler  vor dem vollständigen Zeitablauf, so fällt das  Relais in seine Anfangslage zurück und  nimmt dabei den Zeiger 34 zurück, während  die     Schleppzeigerskala    in ihrer Endstellung  durch     Friktionsfedern    gehalten wird. Es  kann nun durch den Ausschnitt 38 die Re  laislaufzeit abgelesen werden.  



  Die Rückstellung der     Schleppzeigerskala     33 in die     Nullstellung    erfolgt durch den  Drehknopf 36.  



  Bleibt der Fehler aber während der gan  zen     Auslösezeit    bestehen, so fällt bei Kon  taktgabe durch die Relaiskontakte eine       Signalscheibe    37 und erscheint vor der       Schleppzeigerskala    33 (siehe     Stellung        Fig.6).     Die Rückstellung der Signalscheibe 37 er  folgt auch     durch    den     Drehknopf    36.     Damit         die     Schleppzeigerskala    und die Signalscheibe  durch denselben Drehknopf     zurückgestellt     werden können, sind beide Rückstellhebel  über eine Feder verbunden.  



  Die Signalscheibe 37 kann entweder me  chanisch, z. B. vom Zeitrad oder vom Relais  kontakt aus oder durch einen kleinen, im       Auslösekreis    eingeschalteten Elektromagnet  betätigt werden. Beide     Einrichtungen    kön  nen so kombiniert werden, dass wahlweise die  eine oder andere     Einrichtung    benützt werden  kann. Für die optische und allenfalls akusti  sche     Signalisierung    der     Schalterauslösung     kann die     betreffende    Einrichtung     mit    einem  elektrischen Kontakt ausgerüstet sein, der  erst bei     Rückstellung        bezw.    Abstellung des  Signals wieder geöffnet wird.

   Neben dem  Schleppzeiger kann noch ein Zählwerk vor  gesehen werden, das die Anzahl der     Anspre-          chungen    des Relais addiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzeigevorrichtung an Zeit- und Mer- strom-Zeitrelais mit einem Schleppzeiger für den Zeitablauf, dadurch gekennzeichnet, dass der Nullpunkt der Schleppzeiger-Zeitskala beim Einstellen des Zeigers für die Zeitein stellung verstellt wird und nach dem Ar beiten des Relais für die Rückführung der Schleppzeiger-Zeitskala ihr Nullpunkt auf den Ausgangspunkt des Zeigers zurückzu stellen ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, mit einem optischen Signal, dadurch ge kennzeichnet, dass für den Schleppzeiger und das Signal nur ein Ausschnitt auf der Frontseite des Relaisgehäuses vorhanden ist und beide Organe von aussen ohne Öff nen des Relais durch ein gemeinsames Mit tel in gleicher Drehrichtung zurückstell- bar sind. 2. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das optische Signal für me chanische und elektrische Betätigung ein gerichtet ist und wahlweise die eine oder andere Betriebsart verwendbar ist. 3.
    Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das optische Signal mit einem elektrischen Kontakt versehen ist, der durch das Zurückstellen des Signals beeinflusst wird. 4. Anzeigevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anspre- chungen des Relais durch ein Zählwerk addiert werden.
CH199894D 1937-07-30 1937-07-30 Anzeigevorrichtung an Zeit- und Überstrom-Zeitrelais. CH199894A (de)

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