CH199750A - Spindelbandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen. - Google Patents

Spindelbandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen.

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CH199750A
CH199750A CH199750DA CH199750A CH 199750 A CH199750 A CH 199750A CH 199750D A CH199750D A CH 199750DA CH 199750 A CH199750 A CH 199750A
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twisting
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drum
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Wilhelm Bobrzyk
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Wilhelm Bobrzyk
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Description


      Spindelbandantrieb    für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen.    Die Erfindung betrifft einen Spindel  bandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche  Textilmaschinen, bei dem jedes Antriebs  band in endlosem Zustand eingezogen und  um eine auf der Hauptantriebswelle sitzende  Trommelscheibe, eine Spannrolle, eine     Leit-          rolle    und eine Gruppe von Spindeln herum  gelegt ist. Bei den bekannten Antrieben  dieser Art verläuft die Achse der Spannrolle  parallel zur Trommelachse. Damit das zwi  schen der Spannrolle und der Leitrolle  liegende     Bandtrum    an dem Umfang der  Trommelscheibe vorbeigeführt werden kann,  muss der Abstand zwischen der Spannrolle  und der Leitrolle unverhältnismässig gross  gemacht werden.

   Infolgedessen ergibt sich  eine grosse Maschinenbreite.  



  Das Wesen der Erfindung besteht     darin,          da.ss    die Spannrolle als     Schränkungsspann-          rolle        ausgebildet    und so zur Trommelscheibe  angeordnet und so schräg gestellt ist, und  dass die Spindeln der einen Seite zu den  Spindeln der andern Seite so zueinander ver-    setzt sind, dass die zwischen der     Schrän-          kungsspannrolle    und der Leitrolle befind  liche Bandstrecke an der Seitenfläche der  Trommelscheibe entlang und an derjenigen  Seite der     Trommelscheibenwelle    vorbei  geführt wird, die der auf der Trommel  scheibe aufliegenden Bandstrecke zugekehrt  ist.  



  Bei dieser Ausbildung des Antriebes  kann der Abstand zwischen der Spannrolle  und der Leitrolle wesentlich geringer ge  halten werden .als bei den bekannten Ma  schinen. Gibt man der Trommelscheibe den  üblichen Durchmesser von 300 mm, so erhält  man bei den bekannten Maschinen eine Ma  schinenbreite von etwa 1200 mm, während  man bei der neuen Anordnung mit einer  Maschinenbreite von     etwa    480 mm aus  kommt. Man erhält bei Anwendung des  neuen Antriebes demnach eine ausserordent  lich grosse Raumersparnis.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht ein Bei  spiel der Ausführung.           Fig.    1 zeigt die Einrichtung im     Aufriss,          Fig.    2 im Grundriss.  



  a ist die     Trommelscheibenwelle,    b eine  Trommelscheibe, c, und     c2    sind die Spindeln  der einen Seite,     c3    und c, die Spindeln der  andern Seite,<I>d</I> ist die Leitrolle,<I>f</I> die ein  seitig im Winkelhebel e gelagerte     Schrä,n-          kungsspannrolle.    g der Drehpunkt des Win  kelhebels,     h    das auch durch eine Feder oder  dergleichen ersetzbare Spanngewicht, i, und  zwar<I>i"</I>     i2,        i",   <I>i,</I> das die vier Spindeln trei  bende Band, und zwar i, die Strecke zwi  schen c, und b,     i2    die Strecke zwischen f und  <I>c,.</I>     i,

      die Strecke zwischen     c_    und     c3,        i,    die  auf der Trommelscheibe b aufliegende  Strecke.     k,    und     k2    sind die     Spindelbänke,    in  denen die Spindeln befestigt sind.

   Wie die  Zeichnung zeigt, liegt waagrecht von der  Spindel c, ausgehend das Band vom tiefsten  bis weit über den höchsten Punkt des       Trommelscheibenumfanges    hinweg an der       Tommelscheibe    b an, geht sodann unten um  die     Schränkungsspannrolle    f herum und über  dieselbe hinweg und wird durch die Schräg  stellung der     Schränkungsspannrolle    f an der  Seitenfläche der Trommelscheibe b entlang.  an der der Bandstrecke     i,    zugekehrten Ober  seite der     Trommelscheibenwelle    a vorbei zur  Leitrolle d geführt, die das Band waagrecht  zur Spindel c, leitet.

   Von da aus geht das  Band über die Spindel     c3    zu den Spindeln       c,2    und c,.  



  Die Spindeln c, und     c,    sitzen nicht ein  ander gerade gegenüber, sondern sind zuein  ander versetzt angeordnet, und zwar so, dass  das     Bandtrum        i,    und das     Bandtrum        i2    im  Grundriss gesehen nicht übereinander, son  dern nebeneinander liegen, und zwar so weit  auseinander, dass das     Bandtrum        i2    an der  Seitenfläche der Trommelscheibe entlang  läuft, ohne dieselbe zu berühren.

   Nach dem  Mass der     Spindelversetzung    bestimmt sich die  Lage der Trommelscheibe b zu den Spindeln  c, und     c4    und der Grad der Schrägstellung  der     Schränkungsspannrolle    f.  



  Es ist klar zu erkennen, dass bei dieser  Anordnung das Band nicht vollständig um    die     Trommelscheibenwelle        herumgeht,    son  dern eine offene Schleife bildet, und     da.ss    es  dadurch ermöglicht ist, ohne weitere Mass  nahmen, wie z. B. Losschrauben von Einzel  teilen, endlose Binder um die Spindeln, die  Trommelscheibe, die     Leitrolle    und die       Schränkungsspannrolle    zu legen, und so die  endlosen Bänder in die Maschine einzuziehen.  



  Der Durchmesser der     Schränkungsspann-          rolle    wird zweckmässig so gross wie möglich  gewählt. Je grösser er ist, um so grösser kann  der     Umschlingungswinkel    des Bandes um die  Trommelscheibe gemacht werden. Ohne  Schwierigkeiten kann man hierdurch     ge-          wünschtenfalls    sogar erreichen. dass der Um  schlingungswinkel den weitaus grössten Teil  des     Trommelscheibenumfanges    einnimmt.  



  Bei der durch die Einrichtung erzielten  sehr guten Mitnahme des Bandes durch die  Trommel     ist    es unnötig, die Bänder stark zu  spannen. Es genügt     eine    ausserordentlich  weiche Bandspannung, um     eine        sehr    gute  Mitnahme des Bandes durch die Trommel  scheibe und hierdurch die Gleichheit der  Drehzahlen der Spindeln zu erreichen. Die  Folge hiervon ist,     dass,    die Bänder geschont  werden. dass ferner die Lagerdrücke in den  Lagern der Spindeln, der Trommelscheiben  welle und den     Rollen,    somit     Lagerverschleiss     und Kraftverbrauch sehr gering werden.

    Auch das Spanngewicht kann leicht sein,  wodurch an Material gespart wird. , Auch  die     Trommelscheibenbreite    kann sehr gering  sein. Dieselbe braucht nur so breit. sein wie  die Bandbreite. Hierdurch wird viel an Bau  stoff, an Bearbeitung und an Gewicht ge  spart. Die Trommelscheibe wird sehr leicht.  Grosse Unwuchten und Lagerdrücke können  deshalb nicht mehr entstehen.  



  Sehr günstig wirkt der grosse     1'Im-          schlingungswinkel    des Bandes um die       Schränkungsspannrolle,    der bei Veränderun  gen der     Bandlänge    nur einen vorteilhaft ge  ringen Ausschlag der     Schränkungsspannrolle     erfordert.  



  Es ist möglich, die Leitrollen auf eine        gemeinsame    Welle zu setzen, ebenso diese       r         Welle besonders anzutreiben, so dass die  Spannrolle sich zwischen zwei     angetriebenen     Scheiben befindet, wodurch die Unterschiede  in den Spannungen der Bandstrecken     i,.    und       i.    ausgeglichen werden.  



  Die Spannrolle kann Ränder beiderseits  der Lauffläche erhalten, die Lauffläche je  nach der Bandbreite und dem Rollendurch  messer so gestaltet sein, dass Auf- und Ab  lauf des Bandes günstig sind. In den meisten  Fällen genügt eine zylindrische oder konvexe  Lauffläche.  



  Die Einrichtung kann für Linkslauf und  für Rechtslauf der Spindeln verwandt wer  den, ohne dass eine Umstellung nötig ist.  



  Durch das Band können vier oder mehr  Spindeln gemeinsam betrieben werden.  



  An Stelle von     Bänder4    können auch  Riemen, Schnüre oder dergleichen     verwandt     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spindelbandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen, bei dem jedes Antriebsband in endlosem Zustand ein gezogen und um eine auf der Hauptantriebs welle sitzende Trommelscheibe, eine Spann rolle, eine Leitrolle und eine Gruppe von Spindeln herumgelegt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spannrolle als Schrän- lungsspannrolle ausgebildet und so zur Trommelscheibe angeordnet und so schräg gestellt ist, und die Spindeln der einen Seite zu den Spindeln der andern Seite so zuein ander versetzt sind,
    dass die zwischen der Schränkungsspannrolle und Leitrolle befind liche Bandstrecke an der Seitenfläche der Trommelscheibe entlang und an derjenigen Seite der Trommelscheibenwelle vorbei geführt wird, die der auf der Trommel scheibe aufliegenden Bandstrecke zugekehrt ist.
CH199750D 1936-12-23 1937-11-08 Spindelbandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen. CH199750A (de)

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CH199750D CH199750A (de) 1936-12-23 1937-11-08 Spindelbandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen.

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CH (1) CH199750A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908461C (de) * 1951-04-26 1954-04-05 Edmund Hamel Mehrspindel-Bandantrieb fuer Spinn- und Zwirnspindeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908461C (de) * 1951-04-26 1954-04-05 Edmund Hamel Mehrspindel-Bandantrieb fuer Spinn- und Zwirnspindeln

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