CH198822A - Elektrodentrageinrichtung an elektrothermischen Öfen. - Google Patents

Elektrodentrageinrichtung an elektrothermischen Öfen.

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CH198822A
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Det Norske Aktie Elektrokemisk
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      Elektrodentrageinrichtung    an elektrothermischen Öfen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Elek-          trodentrageinrichtung    an elektrothermischen  Ofen. Es ist bereits eine Trageinrichtung für  kontinuierliche, mit Metallmantel versehene  Elektroden in     Aluminiumöfen    bekannt, bei  welcher die Elektroden länglichen Quer  schnittes mittels horizontal angeordneter  Reihen von Kontakten, die von der Aussen  seite in die Elektrode eingeführt sind, auf  gehängt sind. Die Kontakte werden hierbei  von längsgehenden Eisenbalken getragen, die  mittels     Querverbindungsteilen    zusammen  gehalten werden.

   Die Tragbalken     sind    hier  bei etwas länger als die Elektrode selbst und  die     Querverbindungsstücke        sind    etwas länger  als die kurzen Seiten der Elektrode. Die  Enden der Tragbalken und die Enden der  Querverbindungsstücke greifen an den Ecken  übereinander, wodurch zwischen den horizon  talen Tragbalken genügend Platz zum Ein  führen der Kontakte zur Verfügung steht.

    Die Tragbalken bestehen beispielsweise aus         U-Eisen    Normalprofil Nr. 10, und auch die       Querverbindungsstücke        sind    10 cm hoch, so  dass zwischen je zwei     übereinanderliegenden     Tragbalken ein freier Zwischenraum von  10 cm Höhe besteht.     In    dieser Weise     sind     also<B>50</B>     /WO    der     Elektrodenoberfläche    im Fas  sungsbereich von den Tragbalken gedeckt,  während die übrigen 50 %     ungeschützt    liegen.  



  Die Aufhängung erfolgt     mittels    des un  tersten     Tragbalkenpaares.    Sobald ein Trag  balken bis an die     Kruste    gelangt ist, die das  Bad im Ofen deckt, muss er von der Elektrode  entfernt werden. Dadurch werden nicht nur  der 10 cm breite Streifen der Elektroden  fläche, der von dem Tragbalken bedeckt war,  sondern auch der oberhalb folgende 10 cm  hohe     Streifen    freigelegt.

   Da der     Elektroden-          mantel        gewöhnlich    aus     Aluminium    besteht,  das bei 660   C     schmilzt,    wird     infolgedessen     die Elektrode an der     Badoberfläche    der Luft  oxydation stark     ausgesetzt.        Dies    kann unter       ungünstigen    Umständen, z.

   B. wenn der Ofen      aus     irgend    einem     Grunde    etwas     wärmer    als       gewöhnlich    arbeitet, zu den bekannten ge  fährlichen Korrosionserscheinungen der     Elek-          i-rode    führen. Diese Korrosion kann unter       ;gewissen    Umständen so weit     fortschreiten,          chiss    auch der Teil der Elektrode, welcher  durch die beiden oberhalb liegenden     Trag-          1:alken    bedeckt ist, angegriffen wird.

   Die  Ofengase werden dann an der Innenseite       dieser    Balken emporsteigen und durch den       oberhalb    liegenden freien Zwischenraum     ent-          eichen.    Diese     Verhältnisse    sind für den Be  trieb der Elektrode sehr gefährlich und kön  nen sogar dazu führen, dass die ganze Elek  trode wegen der tiefgreifenden Korrosion zer  schlagen werden muss.  



  Dieser Nachteil wird nun bei der erfin  dungsgemässen Einrichtung dadurch beseitigt,  dass     aus    mehreren lösbar miteinander ver  bundenen Teilen bestehende metallische Rah  men vorgesehen sind, welche derart aufeinan  der gelegt werden können, dass sie zusammen  einen ringsum geschlossenen     Behälter    zur  Aufnahme der frischen     Elektrodenmasse    im  obern Teil der Elektrode bilden. Dabei kön  nen die Rahmen die gesamte Oberfläche der  Elektrode von der     Badoberfläche    aufwärts  lückenlos decken. Zur Einführung der Kon  takte können Löcher in den Rahmen vor  gesehen sein.

   Die Löcher können in den  Rahmenbalken oder so zwischen den Rahmen  balken liegen, dass eine Hälfte des Loches in  der Oberkante des untern Rahmenbalkens  und die andere Hälfte in der Unterkante des       daraufliegenden    Rahmenbalkens ausgeschnit  ten ist. Die einzelnen Rahmen können auch  fest miteinander verbunden werden, so dass       gleichzeitig    mehrere Rahmen am Tragen der  Elektrode teilnehmen können.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.  In dieser zeigt:       Fig.    1 einen Ofen in senkrechtem Schnitt  und       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch  die     Elektrodentrageinrichtung;          Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab eine  Einzelheit der Rahmen in Draufsicht.    Bei der dargestellten     Anordnung    wird  die     Elektrodenmasse    1 in den     feststehenden     Eisenmantel 2 eingefüllt, entsprechend dem  täglichen Verbrauch an Elektrode.

   Der fest  stehende Eisenmantel 2 ist aus Eisenplatten  zusammengesetzt und hängt im     Sandver-          schluss    3, der an der     Plattform    4 befestigt  ist. Die Rahmen 5 werden     um    den Mantel 2  aufmontiert, und werden mit der Elektrode       zusammen,    allmählich     gesenkt,    in dem Masse,  wie die Elektrode am untern Ende auf  gebraucht     wird.    Die Stromzufuhr     ist    in     Fig.    2  näher gezeigt und     geschieht    in bekannter  Weise     mittels    des Rahmens 6, der     Schienen    7  und der Kontakte B.

   Diese sind nur angedeu  tet und werden in die     Elektrodenmasse    durch  Löcher in den einzelnen Rahmen 5 eingeführt.  Der Tragrahmen 6 besorgt die Stromzufuhr  zur Elektrode und dient gleichzeitig zum  Aufhängen der Elektrode, zu welchem Zweck  er gehoben und gesenkt werden kann mittels  zweier Spindeln 9, die mit einer über der       Elektrodenfassung    liegenden Zentralwelle 10  verbunden sind, die     mittels    einer Bette 11  und eines     Kettenrades    12 bedient werden  kann.  



  Die     Eckverbindung    der einen Rahmen 5  zusammensetzenden Rahmenbalken ist aus       Fig.    3 ersichtlich. Die Rahmenbalken 5a und  5b sind     U-Eisen,    z. B. Normalprofil Nr. 18,  und zwar überragen die Querbalken 5b die  Enden der Längsbalken 5a. Jeder Längs  balken 5a hat an den Enden des     Steges    Keil  hülsen 15, und jeder Querbalken 5b hat zwei  ähnliche Keilhülsen 17, die in einiger Ent  fernung von den beiden Enden so angesetzt  sind, dass ihre äussern Enden     ungefähr    bündig  mit der     Stegflansche    der     Längsbalken    ab  schliessen. Sämtliche Keilhülsen sind an  geschweisst.

   In die Keilhülse 15 ist ein  Nasenkeil 16 eingesetzt, welcher durch einen  Schlitz<B>5e</B> im Steg des     Querbalkens        5b    hin  durchragt und am     vordern    Ende einen Längs  schlitz hat. Ein ähnlicher Nasenkeil 18 ist in  der Hülse 17 so eingesetzt, dass sein vorderer  Endteil, dessen     äussere    Flanke Anzug hat,  durch den Schlitz des Nasenkeils 16 hin  durchtritt. Auf diese Weise sind sämtliche      Balken des Rahmens sicher und fest zu  sammengehalten und     können    rasch und ein  fach gelöst und wieder zusammengesetzt wer  den, indem lediglich die Nasenkeile heraus  geschlagen und wieder eingesetzt werden  müssen.  



  In     Fig.    1, ist     zugleich    angedeutet, wie der  Ofen zwecks     Gasabsaugung    geschlossen aus  gebildet werden kann. 12 sind Löcher im  feststehenden Eisenmantel. Das Gas strömt  durch diese in einen Gaskanal 13 an der  Innenseite des Eisenmantels. Von diesem  wird das Gas durch ein     Sammelrohr    14 weg  geleitet, das über der Elektrode angebracht ist.  



  Durch die beschriebene Anordnung ergibt  sich eine Reihe von Vorteilen im Ofenbetrieb.  Die ganze     Elektrodenoberfläche    wird sehr  wirksam geschützt und in den durch die  Rahmen gebildeten Behälter kann die     Elek-          trodenmasse    ohne weiteres eingefüllt werden;  durch die Praxis hat     sich-ergeben,    dass der  Aluminiummantel der Elektrode weggelassen  werden kann.  



  Um zu verhindern, dass die rohe     Elek-          trodenmasse,    die dann in direkter Berührung  mit den Rahmenbalken gebacken wird, ver  kokt werde und an diesen anhafte, wodurch  das Entfernen der     Rahmenbalken    von der  Elektrode     erschwert,    wenn nicht gar     ver-          unmöglicht    würde, genügt es, die der     Elek-          trodenmasse    zugewendete Kontaktfläche der  Rahmenbalken sauber zu halten.

   Man kann  jedoch die Rahmenbalken mit einer inwendi  gen Schicht von Graphit versehen, eventuell  einer Mischung von Graphit und Öl, Alaun  und Teer oder     dergl.,    wodurch das Entfernen  der Rahmenbalken noch mehr erleichtert  wird. Falls man es wünscht, kann man na  türlich auch einen dünnen Aluminiummantel  anwenden, z. B. in Form von Aluminium  folien. Wenn die Folien aufgerollt sind, kann  die Rolle ganz einfach auf der Elektroden  plattform in einer solchen Weise angebracht  werden, dass die Folie von der Rolle in dem       Masse,    wie die Elektrode in den Ofen hinab  sinkt,     automatisch    abgezogen wird.  



  Mittels der Folien lässt sich auch leicht  zwischen Elektrode und Plattform eine gute         Abdichtung    erzielen. Ferner werden die  Löcher für die     Kontakte    in den     Rahmen     durch die Folie gedeckt, so dass keine     Elek-          trodenmasse    durch dieselben herausfliessen  kann.

   Es hat sich jedoch herausgestellt, dass  nur an der obersten Schicht der Elektroden  masse Gefahr besteht, dass die Masse durch  die     .Kontaktlöcher        hinausfliesst.    Sobald die       Yasse    in der Elektrode etwas getrocknet ist,  ist sie so zusammenhängend, dass sie     nicht     mehr aus den     Kontaktlöchern    herausfliessen  kann.

   An der obersten     Schicht    der     Elek-          trodenmasse        können    die Löcher     entweder     durch     Einführung    der Kontakte in die     Eisen-          form,    bevor die     Mause    bis zu den     betreffen-          den    Löchern aufgefüllt wird, oder in anderer  Weise zugedeckt werden. .  



  Dieses Decken der Löcher in den Rahmen  kann mit Vorteil mittels des     feststehenden     Eisenmantels 2 erfolgen, dessen untere     gante     an der Innenseite des durch die Rahmen ge  bildeten     Elektrodenbehälters    zwischen diesem  und der     Elektrodenmasse    liegt und bis     unter     die oberste Reihe von Löchern ragt. Beim  Senken der Elektrode müssen dann der Be  hälter und die Masse gegenüber dem Mantel  abwärts gleiten.  



  Infolge des     Wegfallens    des Elektroden  mantels kann die Höhe der Elektrode stark       reduziert        werden.    Aus     praktischen        Gründen     muss nämlich der     Elektrodenmantel    aus  Stücken von mindestens 1 m Länge auf  gebaut werden. Bei der     Zusammenfügung     muss der obere Teil des alten Mantels über  die Eisenrahmen oder (in geschlossenen Ofen)  über die Ofenhaube hinausragen. Bei der ge  zeichneten     Anordnung    erreicht man demge  mäss eine Reduktion der Gesamthöhe der  <B>Ei</B>     laktrode    von     über    1 m auf nur etwa 1 bis  1,20 m.

   Die Folge hiervon ist, dass man die       beiden    Seiten des Aufhängungsgetriebes  mittels einer durchgehenden Welle oberhalb  der     Elektrode    direkt miteinander verbinden  kann.  



  Der elektrische Strom wird den Kontak  ten     mittels    Kabeln oder     dergl.    zugeführt, die  mit den äussern Enden der Kontakte ver  binden werden. Man kann     jedoch    auch die           Ka.ht91    mit     dein        Elekti-o(lenl)t#liülter    verbinden       mid    die Kontakte in die Löcher des Rahmens  so einpassen. eventuell     einschleifen,    dass man       uiiie        ausreichende    und gute Kontaktfläche  erhält.  



  Die beschriebene Einrichtung kann     na-          türlieli    auch für Elektroden anderer     Quer-          sclinittsforin,    als der rechteckigen, angewandt  werden, z. B. für Elektroden mit kreisförmi  gem oder länglichem Querschnitt.  



  Es sind schon Elektroden hergestellt wor  den, bei welchen die grosse Achse des Quer  schnittes 3.5 bis 4,5 m lang ist; es kann aber  noch     höher    gegangen werden. Man kann     da-          durch        Einzelelektroden    für     .111    bis 0()000     Amp.     und mehr erstellen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRLTCH Elektrodentrageinrichtung an elektrother mischen Ofen, gekennzeichnet durch aus mehreren lösbar miteinander verbundenen Teilen bestehende metallische Rahmen, wel che derart aufeinandergelegt werden können, dass sie zusammen einen ringsum geschlos senen Behälter zur Aufnahme der frischen Elektrodenmasse im obern Teil der Elektrode bilden. UNTERANSPUÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die strom führenden Kontakte durch Löcher in den Rahmen in die Elektrode eingesetzt sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kontakte in Löchern in den Rahmen eingepasst sind und dass ihnen der elektrische Strom durch die Rahmen hindurch zugeführt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch an ge schlossenen Ofen, gekennzeichnet durch einen feststehenden Eisenmantel, dessen oberes Ende an der Plattform befestigt ist, welche oben die Elektrode umgibt und dessen unterer Teil in Verbindung mit den Rahmen eine Dichtung bildet.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und ZTn- teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Eisenmantel so weit in die Rahmen hinunterragt, dass er die oberste Reihe von Löchern deckt. ä. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Eisenmantel Löcher zum Absaugen der Ofengase aufweist.
CH198822D 1936-07-08 1937-06-22 Elektrodentrageinrichtung an elektrothermischen Öfen. CH198822A (de)

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