CH197875A - Rollfilmkamera zur Aufnahme einer Serie von Bildern. - Google Patents

Rollfilmkamera zur Aufnahme einer Serie von Bildern.

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CH197875A
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Edward Campbell Robert
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Edward Campbell Robert
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    • GPHYSICS
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Description


      Rollfilmkamera    zur Aufnahme einer Serie von Bildern.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Rollfilmkamera, welche einen drehbaren,  zylindrischen     Verschlussschieber    mit minde  stens einer Belichtungsöffnung aufweist,  innerhalb welchem die     Abwickelspule,    die       Aufwickelspule    und ein Belichtungsschlitz  mit der Vorrichtung zum Festhalten des Roll  films in diesem Schlitz während des     Belich-          tens    angeordnet sind.  



  Die Rollfilmkamera gemäss der vorliegen  den Erfindung zeichnet sich dadurch aus,  dass der zylindrische     Verschlussschieber    und  die     Aufwickelspule    durch mit Zähnen ver  sehene Scheiben     intermittierend    gedreht wer  den, wobei die Zähne auf den Scheiben so an  geordnet sind, dass der     Verschlussschieber    und  die     Aufwickelspule    in der für das wechsel  weise vorzunehmende Abwickeln und Belich  ten des Films erforderlichen Reihenfolge ge  dreht werden und bei jeder Umdrehung der  Scheiben eine Belichtung erfolgt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht als Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  eine Spiegelreflexkamera.         Fig.    1 und 2 sind ein senkrechter Längs  schnitt und ein gleicher Querschnitt der  Kamera;       Fig.    3 ist ein Horizontalschnitt des     Ver-          schlussschiebers;          Fig.    4 ist ein Querschnitt zu     Fig.    3;       Fig.    5 ist ein Aufriss der Antriebsvorrich  tung in grösserem Massstab;

         Fig.    6 und 7 sind ein Grundriss und ein       Seitenriss        dieser        Vorrichtung;          Fig.    8 ist .ein     Querschnitt    der     Aufwickel-          spule.     



  Das Gehäuse D der gezeichneten Roll  filmkamera ist mit einem     Sucheraufsatz    A',  einer Mattscheibe     cd3,    einer Vergrösserungs  linse a, einem schwenkbaren Spiegel     a'    und  einem Objektiv     a2        vorgesehen.    Hinter dem       Objektiv        a2    ist ein auf beiden Stirnseiten  offener Zylinder B mit .der     Axe    senkrecht  zur     Objektivachse    an einer Stirnseite in nicht  gezeichneter     Weise    befestigt. Der Zylinder B  weist auf :der     Objektivseite    ein Bildfenster     b'     auf.

   Auf dem Zylinder D ist der     Verschluss-          schieber    mit zwei     konzentrischen    Zylindern           Cl,        C2    drehbar. Zwischen dem Zylinder     B     und dem     Verschlussschieber    ist auf einer Seite  eine Kugellaufbahn c angeordnet. Der Zylin  der     C'    ist in nicht gezeichneter Weise gegen  Drehen     gesichert    auf der im (Gehäuse D dreh  bar gelagerten hohlen Welle A angeordnet  und der Zylinder     C2    ist auf einer die Welle  A durchsetzenden Welle     c4    drehbar .gelagert.

    Die Welle c4 .greift mit einem Vierkant in  eine Platte     c3,    die mit einem     Konus    in einer       Deckplatte        D3    gehalten ist, welche in einen  am Gehäuse D festen Ring     D4    einsgeschraubt  ist. Die beiden Zylinder passen so ineinander,  dass, wenn die Welle A gedreht wird, der       Zylinder        C'        mitrotiert.    Die Zylinder     C1    und       C=        besitzengleichmä.ssi,g    auf den Umfang ver  teilt drei Belichtungsöffnungen     cl    von der  Breite des Bildfensters b.

   Die Welle     e4    steht  aus der Welle A vor und trägt einen Knopf       A2.    Wenn die Welle A am Drehen verhin  dert ist,     bewirkt    eine Drehung der Welle     c4     mittels     des    Knopfes     AZ    eine Drehung des  Zylinders     C2    gegenüber dem Zylinder     Cl    und  damit eine Änderung der effektiven Weite  der Belichtungsöffnungen.  



  Die     Rollfilmabwickelspule    D'     (Fig.    7)  und die     Aufwiek        elspule        D'    sind im Zylinder       B    innerhalb des     Versahlussschiebers    ange  ordnet.  



  Die     Abwickelspule        D'    ist auf einer im  Gehäuse D     festen    Achse     -n    und die Auf  wickelspule     D2    auf einer Welle d  drehbar,  welche von einem Arm d getragen wird, der  auf .der Welle     l    ,drehbar ist.  



  Nach dem Wegnehmen der Deckplatte     D3     und dem Abstreifen des     Verschlussschiebers          Cl,        C2    von den Wellen     c4    und A sind die  Wellen<I>n</I> und     d'    zum Aufsetzen der Spulen       D'    und     Dz    durch die Öffnung des Ringes  D4 zugänglich.  



  Wenn ein neuer Rollfilm in die     Kamera,     eingesetzt werden soll, so wird -das vordere  Ende des Films von der     Abwickelspule    D'  abgezogen, durch einen Schlitz de     (Fig.    8)  in der Spule D\ hindurchgeführt und mit  einer Schraube     d8    befestigt, deren Kopf in  der Spule versenkt ist.

   Die Welle     d9    besitzt  einen an ihrem freien Ende offenen Längs-    schlitz<I>d',</I> in welchen die Schraube     d$    ein  greift, so dass die     Aufwickelspule        D'    .sich bei  der Drehung der Welle de     mitdreht.    Beim  Einsetzen     eines    neuen Films wird dieser  durch den Belichtungsschlitz     b1    hinter .dem  Fenster b im Zylinder B hindurchgezogen.

    Der Film wird in diesem Schlitz während  der     Belichtung    des Films durch eine     Press-          platt.e        b2    gehalten, welche durch einen unter  Federwirkung     stehenden    Stift     b'3    betätigt  wird.

   Das Ende dieses     !Stiftes    arbeitet mit  einer auf der Welle A festen Hülse     b4    zu  sammen, die drei Rasten     b5    besitzt, welche  gegen die Belichtungsöffnungen     cl    der Zylin  der     Cl,        C2    versetzt angeordnet sind.     Das    Ende  des Stiftes     b3    wird jeweils durch seine Fe  der in die     Rasten        b'    gedrückt und dann gibt  die     Presspla.tte    b\ den Film im Belichtungs  schlitz frei, so dass der Film von der     Auf-          wicl,:

  elspule        D=    durch den Spalt gezogen wer  den kann. Sobald infolge einer     Drehung,der     Hülse     b4    der Stift b<B>'</B> aus der Rast     b'        heraus-          gedrängt    wird, wird die Platte     b'    wieder auf  den Film     gedrückt,    und presst ihn im     Be-          liahtungssehlitz    b' fest.  



  Die Drehung des     Versahlussschiebers    C',       C,    die Betätigung der     Filmaufwickelspule     und     dass    Anheben des Spiegels     cl    aus  seiner normalen, in     Fig.    1 in vollen und in       Fig.    5 in     strichpunktierten    Linien angedeu  teten Stellung in seine gehobene, in     Fig.    5 in  vollen Linien     dargestellte        !Stellung    ausserhalb  des Weges des vom Objektiv     a\    kommenden  Lichtkegels werden von einem Federmotor E  bewirkt,

   dessen Feder mittels     eines    Knopfes  <B>31</B> auf einer im Gehäuse D gelagerten Welle       ara    aufgezogen     werden    kann. Ein nicht dar  gestelltes     Gesperre    verhindert die Welle     m-          am        Rückwärtsdrehen.    Zur Regulierung der  Geschwindigkeit des Federmotors E ist die  Bremsvorrichtung mit einer Schraubenfeder       e\    versehen, welche in Drehung versetzt und  auch durch eine     Regulierschraube        e3    zusam  mengedrückt werden kann, um den Abstand       zwischen    den Windungen der Feder zu ver  ändern.

       Schraubenzähne        J    auf der Trommel  des Motors E greifen in die Windungen der  Feder     e2.    Durch     Veränderung,des        Abstandes         zwischen den Windungen -der Feder     e2    wird  die     Reibung    au den Zähnen     e'-    und damit :die  Geschwindigkeit :des Motors E verändert.  



  Die     Trommel    des     Motors    E trägt einen  Zahnkranz e, welcher einen auf einem in das  Gehäuse D :geschraubten     Aclhsstift    f 1 :dreh  baren Zahnkolben f antreibt.     Dieser    Zahn  kolben f bildet mit :drei mit Zähnen     versehe-          nen    Scheiben F, F' und F' ein Stück.  



  Die     Scheibe    F betätigt :die     Aufwickel-          spule        DZ    und besitzt an ihrem Umfang drei  Zähne     f2,    *während der     Rest    :des :Scheiben  umfanges eine glatte, zylindrische -     Fläche     bildet. Die Zähne     f2    der Scheibe F greifen  in Zähne<I>g</I> an :der Nabe des auf der Welle<I>A</I>  drehbaren Armes d.  



  Wenn, die 'Scheibe F .gedreht wird und  deren Zähne     d2    in :die Zähne<I>g</I> eingreifen, so  wird der     Arm    d     .ausgeschwungen.    Das Ver  hältniG     zwischen    dem Teilkreis der Zähne f \  auf der Scheibe F     und,dem        Teilkreis,der    Ver  zahnung g des Armes d ist :derart, dass bei  einem Eingriff :der Zähne     f2    in :die Zähne<I>g</I>  (d. h. bei jeder Umdrehung der     Scheibe    F)  der Arm d um ca. '90   ausgeschwungen wird.

    Da die Spule     DZ    im Arm d gelagert ist, so  bewirkt die Bewegung dieses Armes von dem       Beliehtung@ssehlitz    b' weg ein     Nachziehen     einer Länge Film von der (Spule     D.:durch    den  Belichtungsschlitz b'. Der     Arm    d ist so lang,  dass diese     Filmlänge    ,gleich der     Länge    :des bei  einer Belichtung belichteten Films ist.

   Um  ein Abwickeln des Films von ,der :Spule     DZ     während :dieses     Vorganges    zu verhindern, ist  auf dem Arm<I>d</I> eine Sperrklinke<I>k'</I> ange  ordnet, welche in ein auf :der Welle     d     ,sitzen  des Sperrad     d'    eingreift.  



  Ein     Zahnkolben   <B>'</B> ist auf :der Welle     d'     drehbar :gelagert und greift in eine Verzah  nung     dz        :eines        im,Cxehäuse    D fest angeordne  ten Quadranten     d3.    Mit der Welle d  ist das  eine Ende     einer    :Spiralfeder     d4    befestigt, die  mit dem andern Ende von innen am Zahnkol  ben d'     anliegt.     



  Beim     Auss        ehwingen    ,des     Armes    d aus :der  Stellung in     Fig.    5 ,dreht sich das -Zahnrad     d'     dem     Quadranten        dz    entlang und das äussere  Ende der Feder     d4        gleitet    innen am Zahn-         kolben        d'.    Bei der Rückkehr des Armes d  sperrt sich dagegen die Feder     d4    gegen den  im     Uhrzeigersinn    rotierenden Zahnkolben d',  so dass auch :

  die Welle     d9    über die Feder     d4     im     Uhrzeig,ersinn    !gedreht wird. Durch die  so bewirkte Drehung der Welle d , während  welcher die Klinke k' wirkungslos über die  Zähne des (Sperrades     d'    .gleitet, wird die  Länge des Films, welche durch den Belich  tungsschlitz     bi    ,gezogen wurde, auf     :dieSpule          D'    aufgewickelt.  



  Die :den     Verschlussschieber        Cl,        C2        betä-          tigende    Scheibe F'     besitzt    fünf Zähne     f3,     welche in eine auf der Welle A     befestigte,          mit    Zähnen versehene !Scheibe H eingreifen.  Diese Scheibe H besitzt drei<U>G</U>ruppen norma  ler Zähne h; jede Gruppe ist von der andern  durch einen Blockierzahn h' getrennt.

   Bei  jeder Umdrehung der Scheibe     F'    greifen  deren Zähne f 3 in eine Gruppe Zähne h und  bewegen :die :Scheibe H um eine     Drittelsüm-          :drehung.    Der     Verschlussschieber    C',     C2    besitzt  drei Belichtungsöffnungen c'; infolgedessen  wird bei jeder     Umdrehung    :der 'Scheibe     F'     eine Öffnung c' in Belichtungsstellung<B>ge-</B>  bracht.

   Die Zähne h sind relativ zu den Be  lichtungsöffnungen so     eingestellt,        dass,    wenn  eine Öffnung c'     in    der     Belichtungs        stellung     ist, die entsprechende Gruppe von Zähnen h  .der :Scheibe H ungefähr in der Hälfte des       Weges        ihrer    Bewegung ist     und    wenn- die  Zähne f 3 ausser Eingriff mit den Zähnen h       kommen,    so hat die     Öffnung        cl    :

  die Belich  tungsstellung     passiert.    Wenn die Zähne f 3  aus dem Eingriff mit den Zähnen h kommen,  so     legt    sich der     nachfolgende    Blockierzahn h'  auf den     glatten    Umfangsteil :

  der Scheibe F'  und verhindert eine     weitere    Drehung der  Scheibe     Il,    -bieder     Blockierzahn   <I>h'</I> durch die  Zähne f 3 wieder     bewegt    wird, wenn die  Scheibe .gedreht wird, um die     nächste    Gruppe  Zähne h mit den Zähnen f 3 in Eingriff zu  bringen, worauf der     Verschlussschieber    wie  der betätigt wird.     Letzterer    macht eine Um  drehung auf je drei     Belichtungen.     



  Die     iScheibe    F" besitzt am Umfang auf  beiden (Seiten :der Zahngruppen f 3 eine Ver  tiefung<I>f 4</I> für     @Jielpcllir@ähn@        h',         Die den Spiegel a'     betätigende        @Scheibe        FZ          ist    fast auf die Hälfte ihres Umfanges     aus-          geschnitten    und besitzt drei Zähne     f5    am vol  len Teil ihres Umfanges auf der in der Dreh  richtung vordern     Seite.        Bei    jeder Umdrehung  der Scheibe     F2    greifen die Zähne f 5 in die  Zähne<I>k</I> eines auf 

  einer     Hülse        k°    sitzenden  Zahnkranzes K. Die Hülse     k4    ist auf einem  Zapfen     k5    gelagert, der in das Gehäuse     P          eingeschraubt    ist, und     besitzt    einen zweiten  Zahnkranz     K2,    der in einen auf der den  Spiegel     ei        tragenden    Welle kg     befestigten     Zahnkolben K' eingreift.

   Der Zahnkranz K  besitzt einen Blockierzahn k", der jeweils  am vollen Teil ,der Scheibe     FZ    anliegt, wenn  die     Zähme        f'der        letzteren    ausser Eingriff mit  den     normalen    Zähnen k kommen. Während  .des Eingriffes der Zähne f 5 wird der Spie  gel     a1    aus der Stellung zwischen dem<B>Objek-</B>  tiv     a2    und dem Belichtungsfenster b in seine  horizontale, in     Fig.    5 voll ausgezogene Stel  lung geschwenkt. Das Anliegen des Blockier  zahnes k" am vollen Umfangsteil der Scheibe       FZ    hält den Spiegel a' in der hochgeschwenk  ten Lage.

   Wenn die Scheibe     F2    soweit ge  dreht worden ist,     dass.    der Blockierzahn k"  nicht mehr auf dem Umfang anliegt, ist der  Zahnkolben K frei und der Spiegel a' fällt  durch sein Eigengewicht in Beine, in     Fig.    5  in strichpunktierten Linien     dargestellte    Stel  lung zurück.     Dabei        wird    der Zahnkolben K  in seine     ursprüngliche        Stellung    gedreht, so  dass seine Zähne<I>k</I> wieder mit den Zähnen<I>f 5</I>  der     Scheibe        F2    in Eingriff kommen können.

    Am     Zahnkolben    K' ist eine Klinke     k'        ange-          lenkt,    welche in ein Schaltrad     K3    eingreift,       .las    bei jeder     Hochschwenkung    des Spiegels       a'    um einen Zahn     geschaltet    wird.

   Das Schalt  rad     K3    trägt, was die     Zeichnung    nicht zeigt,       ,durch    ein     Fenster    im Gehäuse D sichtbare  Ziffern, welche die Schaltschritte     des        @Schalt-          rades        K3    anzeigen,     und    da letzteres auf jede       Umdrehung,

  der    sich in     Übereinstimmung    mit  der Scheibe F drehenden Scheibe     FZ    einmal  bewegt wird und die     Scheibe    F' den     Ver-          schlussschieber        C',        C2    bei jeder     Umdrehung     einmal     betätigt,    so     zeigt    die     .furch    das Fen-         ster        sichtbare    Ziffer die Anzahl der vorge  nommenen     Belichtungen    an.  



  Die Zähne f 2 auf der Scheibe F, die  Zähne<I>f</I>     g    auf der     Scheibe    F', die Zähne<I>f 5</I>  und der Ausschnitt an der Scheibe     FZ    sind der  art zueinander angeordnet, dass sich bei     jeder     Drehung des     Zahnkolbens    f durch .den Fe  dermotor E folgende Reihenfolge der Opera  tionen ergibt:

   Zuerst     wird    der Spiegel a'<I>aus</I>  der in     Fig.    5 strichpunktiert gezeichneten in  die     vollgezeichn        te    Stellung     hochgeschwenkt;     dann wird eine der drei Belichtungsöffnun  gen     cl    im     Verschlussschieber        C1,        C2    vor dem  Fenster b vorbei bewegt und schliesslich wird  der Arm d geschwenkt, um die     belichtete     Länge .des Films durch den Spalt b' zu zie  hen und eine Länge unbelichteten Films für  die nächste Belichtung in     denselben    zu brin  gen.

   Die durch den Spalt b' gezogene Film  länge wird beim     Rückschwingen    des     Armes     d, wie oben beschrieben, auf die     iSpule        D2     aufgewickelt. In     F'ig.    5 und 6 sind die Teile  in den Stellungen gezeigt, .die sie unmittel  bar nach einer Belichtung und vor dem       Durchziehen    des belichteten Films durch den  Schlitz<I>b'</I> einnehmen.

   Die     Zähne        f"    der  Scheibe<I>F'</I> haben     sich    nach der Drehung     .des          Zahnkolbens    K zum     Hochschwenken    des  Spiegels a' um mehr als eine     Viertelsdrehun     vorwärtsbewegt, wobei der Spiegel durch An  liegen     des        Blockierzahnes        k'    am vollen Teil  der Scheibe     F2    in der     hochgeschwenkten    Stel  lung gehalten wird.

   Die     Zähne        f3    der Scheibe  F' sind gerade ausser Eingriff mit einer       Zahngruppe    h der Scheibe H gekommen und  der Blockierzahn     hl    liegt an .der glatten Um  fangsfläche der Scheibe F' an, so dass die  Scheibe     H'    blockiert ist. Die Zähne<I>f 2</I> der       Scheibe    F     sind    im Begriffe, in die Zähne g  am Arm d einzugreifen, um den     letzteren    zu       verschwenken    und die belichtete Länge des  Films durch den     Belichtungsschlitz        b'    nach  zuziehen.  



  Um die Scheiben F, F',     F2    in ihrer Dre  hung abzustoppen, nachdem sie ungefähr eine       Umdrehung        ausgeführt    haben, :sind zwei An  s     hläge   <I>f</I>     e    und     f'    an der Scheibe F' in dem  von der Scheibe     F2    nicht überdeckten Sektor      angeordnet.

   Am Gehäuse     1)    ist eine     iSperr-          klinke    L     (Fig.    2 und 7)     angelenkt,    die     in,die     in     Fig.        @2    voll und in     Fig.    7     ,gestrichelt    ge  zeichnete Stellung oder     :eine    hierzu um etwa  <B>90'</B> versetzte Stellung oder in die in     Fi:g.    7       vollgezeichnete        Zwischenstellung    gebracht  werden     kann.        Wenn    die Sperrklinke L in  der einen :

  oder andern Endstellung     ist,    liegt  sie im Weg eines der Anschläge f     s    und     f'     und     verhindert    eine Drehung :der Scheiben  <I>F,</I>     F1,        F2    und eine     Betätigung        ,des        Verschluss-          achiebers    und anderer     Teile,des    Mechanismus.  Beide     Endstellungen    1, und 2 der Sperrklinke  L sind in     Fig.    5 mit. gestrichelten     Linien    an  gedeutet.

   Der     eine    oder der andere ]Stift f     e          bezw.        f'        schlägt    jeweils an der     iSperrklinke    L  an, wenn die Zähne der     iScheiben    F, F' und       F2        :ausser    Eingriff sind,     wenn    :

  die Zähne f  der     iScheibe        FZ    sich in geringem Abstand vor  dem Blockierzahn     k\    am Zahnkolben     g    be  finden, der     Verschlussschieber        C',        C2        in        .seiner          Verschlussstellung,    der Spiegel     a1    .gesenkt und  die vom Arm d getragene Spule     D2    in ihrer  normalen Stellung     ist.        Sobald    ,die     iSperrklinke     L in die Zwischenstellung bewegt wird,

   und  den     Mechanismus    freigibt, treten :die Zähne  f 5 der Scheibe     FZ    in Funktion, um zunächst  den     Spiegel        a'        ho:chzuschwenken    und damit  den Zyklus der Operationen zu     beginnen.     



  Um ,den M     @eehanismus    für eine     einzige        Be-          lichtung        auszulösen.,        wird    die Sperrklinke L  von :der einen     Endstellung        in    die andere um  gestellt,     so,dass    sie, wenn ursprünglich in :der  Stellung 1 für den     Anschlag    des     Stiftes    f       eingestellt,    in die     ;Stellung    2 bewegt wird.

    Während dieser     Bewegung    ist der     zweite    An  schlagstift     f'    über die     Stellung    2     hinau8be-          wegt    worden und die     iSperrklinke    liegt nun  hinter dem zweiten 'Stift     f'        und    letzterer       schlägt    erst auf die     Klinke,        wenn,dieSchei-          ben    F, F',     F2        etwa        eine    Umdrehung voll  zogen haben.

   Der     Mechanismus    ist dann wie  der     .arretiert.        Wird,die    Sperrklinke L wieder  in die Stellung 1 bewegt, so erfolgt eine wei  tere Umdrehung der Scheiben F, F'     und        F2.     



  Für Serienaufnahmen     wird    die Sperr  klinke L in die in     Fig.    7     mit    vollen     Linien     .dargestellte     Mittelstellung        eingestellt,    in wel-    eher sie von :den     Anschlagstiften    f     g        und        f'     frei ist,     so,dass    die Kamera ihre     Belichtungen     fortsetzt, bis die     iSperrklinke    in eine ihrer  Endstellungen bewegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera zur Aufnahme einer 'Serie von Bildern, welche einen :drehbaren, zylin drischen Versohlussschieber mit mindestens einer Belichtungsöffnung aufweist, innerhalb welchem die Abwickelspule, :
    die Aufwickel- apule und der Belichtungsschlitz mit,der Vor richtung zum Festhalten des Films in diesem Schlitz während der Belichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zylin drische Verschlusssühieber und die Aufwickel- spule durch mit Zähnen versehene Scheiben intermittierend gedreht werden, wobei die Zähne auf den Scheiben so angeordnet sind, dass der Verschlussschieber und die Auf wickelspul:e in,der für :
    das wechselweise vor zunehmende Abwickeln und Belichten des Films erforderlichen - Reihenfolge betätigt werden und bei jeder Umdrehung der Schei ben eine Belichtung erfolgt. UNTERANSPRüCHE f . Rollfilmkamera nach Patentanspruch, da .durch .gekennzeichnet"dass,die Aufwickel- spule von einem Schwingarm getragen wird, welcher von der zum Drehen -der Spule dienenden Scheibe :derart betätigt wird, -dass er :
    sich, nachdem eine Belich tung gemacht worden ist, vom Belich tungsschlitz wegbewegt, um :die belichtete Länge des Films aus dem Belichtungs- schlitz herauszuziehen und sie durch eine unbelichtete Länge zu ersetzen, worauf der Arm freigegeben und bei einem nun eintretenden Rücklauf des Armes :die ab ,gezogene Filmlänge aufgewickelt wird. 2.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass ein durch :die .die Bewegung des Verschlussschiebers be- herrseheide Scheibe angetriebenes Zahn rad mit einem Blockierzahn versehen ist, welcher ,sich an einen glatten Teil der Seheibe anlegt, um ein Drehen :des Zahn- rades und daher des Versehlussschiebers zu verhindern, wenn die Zähne des Rades ausser Eingriff mit den Zähnen der Scheibe sind. 3.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, bei welcher der Ver- schlussschieber mehrere Belichtungsöffnun gen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Blockierzähne auf dem genannten Zahnrad die Zähne dieses Rades in eine der Anzahl der Belichtungsöffnungen im zylindrischen Verschlusssehieber entspre chende Anzahl Gruppen teilen, so dass der Verschlussschieher bei einer Umdrehung der Scheibe nur um eine der Distanz zwi- sehen je zwei Belichtungsöffnungen ent sprechende Teildrehung gedreht wird. 4.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheiben von einem Federmotor angetrieben werden und dass ihre Drehung am Ende einer Um drehung und -demzufolge nach jeder Be lichtung durch eine Sperrklinke gestoppt werden kann, welche im Weg des einen oder andern eines Paares von Vorsprüngen auf einer der Scheiben liegt und welehie Klinke zum Einschalten des Federmotors für -die nächste Belichtung aus dem Wege der Vorsprünge ausrückbar ist. 5.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen zwischen dem Belichtungsfenster und dem Objektiv schwenkbar angeordneten Spiegel, für welchen eine weitere, annähernd halbkreis förmige, mit den andern Scheiben rotie rende Scheibe angeordnet ist, um den Spiegel aus der Stellung vor dem Belich tungsfenster hochzusehwenken und ihn in der gehobenen Stellung zu halten, bis die Belichtung vollzogen und die Belichtungs öffnung vom Belichtungsfenster wegbe wegt worden ist. 6.
    Rollfilmkamera nacb Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss- schieber aus zwei ineinander geschobenen Zylindern besteht, von denen jeder Belich tungsöffnungen aufweist, wobei die effek tive Weite der Beliehtun.gsöffnun.gen durch Verdrehung des einen Zylinders gegenüber dem andern eingestellt werden kann.
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