CH196902A - Strassensäule. - Google Patents

Strassensäule.

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CH196902A
CH196902A CH196902DA CH196902A CH 196902 A CH196902 A CH 196902A CH 196902D A CH196902D A CH 196902DA CH 196902 A CH196902 A CH 196902A
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Hans Reichert
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Hans Reichert
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Description


  Strassensäule.    Die neuzeitlichen     Verkehrbedürfnisse    ha  ben die Notwendigkeit mit sich gebracht, auf  öffentlichen Plätzen Strassensäulen aufzustel  len, die zur     Unterbringung    von verkehrs  wichtigen     Einrichtungen,    wie Fernsprechern,       Feuermeldern,    Notrufanlagen, Rettungsein  richtungen, Uhren oder Lautsprecheranlagen  dienen. Die Aufstellung der bisher bekannten  Säulen dieser Art     scheitert    jedoch häufig  daran, dass sie einen zu grossen Platz be  anspruchen, und der für sie benötigte Raum  an den für die     Aufstellung    in Frage kommen  den Örtlichkeiten nicht zur Verfügung steht.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, eine für die genannten Zwecke be  stimmte Strassensäule zu schaffen, die mög  lichst wenig Platz     beansprucht,    den Verkehr  nur wenig behindert und daher auch an ver  kehrsreichen     Örtlichkeiten    Aufstellung fin  den kann. Diese Aufgabe wird gemäss der  Erfindung dadurch gelöst, dass die Säule  einen runden Querschnitt besitzt und durch  eine Schiebetür zugänglich ist.

   Durch die    gleichzeitige Anwendung dieser beiden Merk- wird ein Aufbau geschaffen, der auch  an räumlich sehr beengten Örtlichkeiten, an  denen die Aufstellung zum Beispiel einer       Fernsprechzelle    bisher nicht durchführbar er  schien, aufgestellt werden kann.     Dieser    Vor  teil ergibt sieh aus der Verwendung einer  Schiebetür, die nicht, wie eine in     Scharnieren     eingehängte Tür, nach innen oder aussen  schlägt. Schlägt nämlich eine Schwenktür  nach innen, so muss der Zellenraum     verhält-          nismässig_gross    sein, damit man die Tür von  innen wieder schliessen kann.

   Schlägt die Tür  aber nach aussen, so wird dadurch der Ver  kehr behindert und     man    kann die Säule nur  in grösserem Abstand von der Bordschwelle  aufstellen, was aber in vielen Fällen unmög  lich ist. Vorraussetzung für die Verwendung  der Schiebetür ist anderseits der runde  Querschnitt der Säule.  



  In dem Kopf ist in der Mitte ein Laut  sprecher untergebracht, wobei Teile des  Kopfes als     Tonführungs-    und     Abstrahlfläche     ausgebildet sind.      Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht der Strassen  säule:       Fig.    ? ist ein Querschnitt nach der Linie       1I-II    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt das Fundament der Säule in  einem Längsschnitt;       Fig.    4 veranschaulicht die     Anordnung    des  Lautsprechers im Kopf der Säule.  



  In der im Querschnitt runden Säule 1, die  aus Blech oder einem andern beliebigen Bau  stoff hergestellt sein kann, ist. eine Fern  sprechzelle 2 untergebracht, die den Fern  sprecher 3 sowie     zweckmässig    mit der Fern  sprechleitung verbundene Notrufanlagen 4  enthält, die mit Polizei,     Rettungsamt,    Feuer  wehr oder andern öffentlichen Einrichtungen  verbunden sein können. Die Tür 5 zur Fern  spreelizelle ist als Schiebetür ausgebildet,  und     --egenüber    der Tür ist in der Säulen  wandung ein Fenster 6 vorgesehen.  



  Im Fundament der Säule befindet sich ein  fahrstuhlähnliches Gehäuse, im folgenden als  Fahrstuhl 7 bezeichnet, mit seiner zweck  mässig     hydraulisch    zu betätigenden Hebevor  richtung, die von der Zelle \? aus durch  Schalter, Hebel oder     dergl.        gesteuert    wer  den kann. Eine derartige     Hebevoi-ricbtun@r     ist an sieh bekannt und bedarf daher keiner  besonderen Erläuterung.     Dureb    diese Hebe  vorrichtung wird der Fahrstuhl 7 bei Bedarf  in die Fernsprechzelle ? und nach Gebrauch  wieder nach unten versenkt.

   Die De     eke    des  Fahrstuhles     i    ist also     glei.elizeitig    der Fuss  boden der Fernsprechzelle     \?.     



  In dem Fahrstuhl 7 ist     dureli    eine beson  dere Tür 14 zugänglich die     Rettungseinrieli-          tung    untergebracht, die eine fahrbare Trage  in zusammengeklapptem Zustande.     so ie          zweckmässig    auch einen     3lledikamenten-          sehra,nk    aufweist. Durch die von der     Schiebe-          tür    5     freigegebr_@ne    Türöffnung kann die  Trage aus dem Fahrstuhl zur     Beriutzurig     herausgenommen werden.  



  Eine     Ausführung    der     Hebevorrichtuirgy     und der     Rettungseinrichtung    ist in     Fig.    3  dargestellt. 1? ist die durch das llotor-    Pumpenaggregat 1:3     betätigte        Hebevorrich-          tung    in der     Ruhestellung.    Die Druckknöpfe  zur Bedienung     (ler        Hebevorrichtung    sind in  dem     obern    Zellenraum,

   so     dass    die     Hebevor-          richtung    von dort     hedient        werden        kann.    Auf  der     Hebevorrichtinig    befindet sieh die fahr  bare Trage 15, sowie der     14ledikamenten-          sclirriril;    16. die, wenn die Hebevorrichtung       iii        der        Gebrauchsstellung    ist. nach Öffnen  der     Schiebetür    14     zugiinglieh        werden.     



  Der Kopf der Säule trägt einen Würfel  mit der Uhr B. Er ist ferner als Schalltrichter  des Lautsprechers 17 ausgebildet, wodurch  eine     wirkungsvolle        Cbertragung    nach allen       Seiten        gewährleistet    wird. Die     Betriebsgeräte     für den Lautsprecher können in dem Raum  über der Fernsprechzelle     \?        unterlIebraebt     sein. Hier können sich     aneh    Teile der Hebe  vorrichtung für den Fahrstuhl 7 befinden,  wenn es nicht möglich ist. sämtliche dieser  Teile im Fundament der     Säule    unterzubrin  gen.

   Es sollte dann jedoch zweckmässig da  für gesorgt werden, dass die     Verbindungen     zum Fahrstuhl den Raum der Fernsprech  zelle 2 nicht beeinträchtigen; sie können     zum     Beispiel in den Wänden oder noch besser in  den Stützeisen oder sonstigen Stützkörpern  der Tür und des Fensters nach unten geführt  werden.  



  Der Lautsprecher kann     beispielsweise    in  der aus     Fig.    4 ersichtlichen Weise angeord  net  erden. Der Lautsprecher 17 strahlt hier  bei den Schall nach unten     ab    und     dieser    wird  durch die     Führungswände    18, 19 aus den       Selia.llöffniingen    20,     ?1    nach allen     Seiten           < ;leielimä.ssig    verteilt.  



  Der Kopfrand 10 steht über den Säulen  umfang etwas vor, jedoch nur soviel,     dass    da  durch das architektonische Bild     niebt    gestört  wird. (In der Praxis wird etwa bei einer im       (wanzen    5,0     in    hohen Säule der     Vberstand     etwa ?00 min betragen dürfen.) In diesem  Rand 10 ist die     Bi-leuclitung.c@iiir-iclitung    11  untergebracht, die ihr     Licht        gleichmässig     über den ganzen     Unifang    der Säule verteilt.

    und     zwar        möglichst    bis     zuiri        Fnl:,    ohne: stö  rend     iiaclr    aussen zu lallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strassensäule mit dem Verkehr dienenden Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule runden Querschnitt hat und durch eine Schiebetür zugänglich ist. UNTERANSPRUCH: Strassensäule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Kopf der Säule, in der Mitte, ein Lautsprecher vorgesehen ist und dass Teile des Kopfes als Tonfüh- rungs- und Abstrahlfläche ausgebildet sind.
CH196902D 1936-04-09 1937-04-09 Strassensäule. CH196902A (de)

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CH196902D CH196902A (de) 1936-04-09 1937-04-09 Strassensäule.

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