Elektrolytischer Wasserzersetzer, insbesondere Hochdruckzersetzer, mit koaxial angeordneten zylindrischen Elektroden. Das Hauptpatent betrifft einen elektro- lytischen Wasserzersetzer, insbesonderelIoch- druckzersetzer, mit koaxial angeordneten zylindrischen Elektroden, bei dem zwischen je zwei Elektroden ein auf jeder Seite durch ein gelochtes Blech bedecktes Diaphragma angeordnet ist und am untern Rand jeder Elektrode zwischen.
der als Anode wirkenden Fläche und dem gegenüberliegenden .geloch ten Blech ein Distanzring mit Kanälen für die Ableitung des Sauerstoffes sich befindet, während am obern Rande zwischen der als Kathode wirkenden Fläche und dem gegen überliegenden gelochten Blech senkrechte Distanzstege vorgesehen sind, die zwischen sich Verbindungskanäle zwischen dem Was- seretoffabscheidungsraum und dem darüber befindlichen Wasserstoffgas.eammelraum frei lassen.
Die Erfindung betrifft einen elektrolyti schen Wasserzersetzer, insbesondere Hoch- druckzersetzer, mit koaxial aalgeordneten zylindrischen Elektroden, bei dem zwischen je zwei Elektroden ein auf jeder ,Seite durch einen Elektrodenteil bedecktes Diaphragma angeordnet ist und am untern Rande jeder Elektrode zwischen der als Anode wirken den Fläche und dem ,
gegenüberliegenden Elektrodenteil ein Distanzring mit Kanälen für die Ableitung des Sauerstoffes sich be findet, während am obern Rande zwischen der als Kathode wirkenden Fläche und dem gegenüberliegenden Elektrodenteil senkrechte Distanzstege vorgesehen sind, die zwischen sich Verbindungskanäle zwischen, dem Was- serstoTfahscheideraum und dem darüber be findlichen Wasserstoffsammelraum freilas sen,
und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein das Diaphragma eng umschliessender Elek- trodenteil jeder Zelle aus einem verspleissten Drahtnetz besteht.
Damit wird ein einwandfreies, betriebs- sicheres Arbeiten,,des Zersetzers erreicht, in sofern, als sieh beide das Diaphra@gma be-
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deckenden <SEP> Elektrodenteile <SEP> ,jtxler <SEP> Zelle <SEP> fest
<tb> gegen <SEP> das <SEP> Dia.phragnia <SEP> legen. <SEP> andernfalls <SEP> ist
<tb> es <SEP> häufig <SEP> schwierig, <SEP> ein <SEP> gutes <SEP> gasdichtes
<tb> Anliegen <SEP> .der <SEP> Elektrodenteile <SEP> zylindrisch <SEP> ge formter, <SEP> ineinanderges.etztcrluktra < lt:n <SEP> ant
<tb> Diaphragrna. <SEP> zu <SEP> erreichen.
<tb>
Bestehen <SEP> gemäss <SEP> dein <SEP> Hauptpatent <SEP> die <SEP> irei den <SEP> Elektroden <SEP> einer <SEP> Zelle <SEP> aus <SEP> geloüliteti
<tb> Blechen, <SEP> die <SEP> nach <SEP> denn <SEP> Aufeitianderlz#";en <SEP> und
<tb> selbst <SEP> nach <SEP> Einwalzen <SEP> in <SEP> das <SEP> Diapliragnia <SEP> zit
<tb> einem <SEP> Zylinder <SEP> gebogen <SEP> werrlen, <SEP> so <SEP> kann <SEP> sich
<tb> hierbei <SEP> insbesondere <SEP> der <SEP> auf <SEP> der <SEP> Aussenfläelie
<tb> des <SEP> Diaphragmas <SEP> aufliegende <SEP> Elektrodenteil
<tb> zum <SEP> mindesten <SEP> teilweise <SEP> voni <SEP> Diaphragma
<tb> abheben. <SEP> Hierdurch <SEP> entstellen <SEP> a.m <SEP> @ia pliragnia. <SEP> Hohlräume <SEP> lxzw. <SEP> Kanäle.
<SEP> die <SEP> gtt.seti.
<tb> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Gefahr <SEP> des <SEP> Gasübertritts <SEP> zur <SEP> an dern <SEP> Elektrode <SEP> gegeben <SEP> ist. <SEP> Durch <SEP> die <SEP> Er findung <SEP> wird <SEP> diese <SEP> Schwierigkeit <SEP> ausge .chaltet.
<tb>
Es <SEP> können <SEP> a-ueli <SEP> leide <SEP> (las <SEP> Diaphragina
<tb> hedeckenden <SEP> @leidrodenteile <SEP> aus <SEP> einem <SEP> f)ralit netz <SEP> bestehen, <SEP> d. <SEP> 1i. <SEP> sowohl <SEP> der <SEP> an <SEP> das <SEP> Dia phragnia. <SEP> anliegende <SEP> Teil <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Elek trode. <SEP> als <SEP> auch <SEP> der <SEP> der <SEP> innern <SEP> Elektrode <SEP> je der <SEP> Zelle <SEP> wird <SEP> dann <SEP> durch <SEP> ein <SEP> verspleisstes
<tb> Drahtnetz <SEP> gebildet.
<tb>
Auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> als <SEP> Beispiel <SEP> eine
<tb> Ausführungsforiii <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> vera-nseliau licht, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> im <SEP> Längsschnitt <SEP> durch <SEP> zwei
<tb> benachbarte. <SEP> holilzylindrieli <SEP> ausgebildete
<tb> Elektroden <SEP> a, <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> ihren <SEP> beiden <SEP> 1)i polar <SEP> wirkenden <SEP> Elektrodenbleehen <SEP> a_ <SEP> die
<tb> beiden <SEP> 7,r--llenräume <SEP> einer <SEP> elektrolvtiselien
<tb> Zelle <SEP> bilden; <SEP> dabei <SEP> kann <SEP> zweckmässigerweise
<tb> die <SEP> eine <SEP> Elektrode <SEP> mit <SEP> dem <SEP> grösseren <SEP> Durch messer <SEP> als <SEP> die <SEP> äussere <SEP> und <SEP> die <SEP> andere <SEP> Elek trode <SEP> mit <SEP> dem <SEP> kleineren <SEP> Durchmesser <SEP> als <SEP> die
<tb> innere <SEP> bezeichnet <SEP> werden.
<tb>
Jede <SEP> dieser <SEP> Elektrode <SEP> n <SEP> <I>aa</I> <SEP> besteht <SEP> aus
<tb> einem <SEP> doppelsehenkligen <SEP> Blechstück. <SEP> dessen
<tb> äusserer, <SEP> das <SEP> Diaphragma. <SEP> b <SEP> tragender <SEP> Elek trodenteil <SEP> a, <SEP> gelocht <SEP> ist. <SEP> Anstatt <SEP> die <SEP> beiden
<tb> Elektrodenteile <SEP> <I>a <SEP> a,. <SEP> ac_</I> <SEP> dieser <SEP> Elektrode <SEP> durch
<tb> Lrmsehlagen <SEP> eines <SEP> längeren <SEP> Blechst.ückr's <SEP> um
<tb> rr-inen <SEP> Draht <SEP> oder <SEP> Blechstreifen <SEP> 30 <SEP> oder <SEP> vor
<tb> seinem <SEP> Biegen <SEP> in <SEP> die <SEP> Zylinderform <SEP> herzustel len, <SEP> ist <SEP> es <SEP> einfacher, <SEP> jeden <SEP> Schenkel <SEP> <I>a" <SEP> a.,</I>
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für <SEP> sich <SEP> anzufertigen <SEP> mid <SEP> zylindrisch <SEP> zu <SEP> bie gen.
<SEP> Hierauf <SEP> werden <SEP> die <SEP> beiden <SEP> zvlindri sehen <SEP> Teile <SEP> bei <SEP> a1., <SEP> an <SEP> der <SEP> Z@;-isclienlage <SEP> 30
<tb> verschweisst. <SEP> Die <SEP> so <SEP> liergtstellte <SEP> Elektrode
<tb> entwickelt <SEP> im <SEP> Zersetzen <SEP> heim <SEP> Stromdureli grang <SEP> auf' <SEP> der <SEP> ()herfläche <SEP> des <SEP> Elektrodenteils
<tb> a, <SEP> und <SEP> auf <SEP> der <SEP> Innenfliiche, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> auf
<tb> der <SEP> dem <SEP> z%%-ischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Elektrodentei len <SEP> <I>a,</I> <SEP> und <SEP> <I>a_</I> <SEP> gebildeten <SEP> Rauin <SEP> zugekehrten
<tb> Fläche <SEP> des <SEP> Teils <SEP> a.,. <SEP> soweit <SEP> diese <SEP> von <SEP> Strom linien <SEP> getroffen <SEP> wird, <SEP> ein <SEP> Gas. <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Sauer stoff.
<SEP> das <SEP> innerhalb <SEP> dieses <SEP> Raueies <SEP> ini <SEP> Elek trolyten <SEP> aufsteigt <SEP> und <SEP> in <SEP> zweckmässiger
<tb> Weise <SEP> abgeleitet <SEP> wird. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> diesem <SEP> Raum
<tb> abgekehrten <SEP> Seite <SEP> des <SEP> Elektronenteils <SEP> <I>aa_</I> <SEP> je der <SEP> Elektrode <SEP> entsteht <SEP> auf <SEP> Grund <SEP> der <SEP> hi polaren <SEP> Selialtung <SEP> der <SEP> Elektrode <SEP> die <SEP> der <SEP> auf
<tb> der <SEP> vorerwähnten <SEP> Elektrodenfläche <SEP> vorhan denen <SEP> Polarität <SEP> entgegengesetzte <SEP> Polarität.
<tb> Die <SEP> .gleiche <SEP> Polarität <SEP> weist <SEP> auch <SEP> der <SEP> finit <SEP> dein
<tb> Teil <SEP> <I>a1</I> <SEP> leitend <SEP> verbundene <SEP> Elektrodenteil <SEP> c
<tb> auf, <SEP> an <SEP> dein.
<SEP> wie <SEP> in <SEP> untergeortlneti,m <SEP> -1Iasst@
<tb> auf <SEP> der <SEP> entsprecliunden <SEP> Fläche <SEP> des <SEP> Teils <SEP> n...
<tb> das <SEP> andere <SEP> Ga. <SEP> z. <SEP> B. <SEP> der <SEP> Wasserstoff. <SEP> ent wicIz,@it <SEP> Diese <SEP> s <SEP> Gas <SEP> steigt <SEP> in <SEP> denn <SEP> Ra.uni
<tb> zwischen <SEP> dein <SEP> Elehtrodenteil <SEP> n_ <SEP> der <SEP> diesen
<tb> 7.cllenra,uni <SEP> der <SEP> elektrolytischen <SEP> Zelle <SEP> acli
<tb> der <SEP> äussern <SEP> Scite <SEP> ])in <SEP> abgrenzenden <SEP> nächst folgenden <SEP> Elektrode <SEP> und <SEP> dem <SEP> Elelcti-otlenteil
<tb> c, <SEP> in <SEP> diaaein <SEP> Falle <SEP> dein <SEP> Kathocleni-anni. <SEP> liocli
<tb> und <SEP> verlässt <SEP> iliii <SEP> ilui-cli <SEP> die <SEP> in <SEP> den <SEP> gtiiel;
,@n <SEP> ?0
<tb> vorgesehenen <SEP> Aussparungen. <SEP> .Tcxle <SEP> Zelle <SEP> W steht <SEP> demnach <SEP> aus <SEP> zwei <SEP> Räumen. <SEP> und <SEP> zwar
<tb> aus <SEP> dem <SEP> durch <SEP> die <SEP> Elektrodenteile <SEP> a, <SEP> und <SEP> a_
<tb> jeder <SEP> Elektrode <SEP> ",(-,bildeten <SEP> Raum. <SEP> z. <SEP> B. <SEP> dein
<tb> Anodenraum, <SEP> und <SEP> aus <SEP> dem <SEP> zwischen <SEP> dem
<tb> Elektrodenteil <SEP> c <SEP> und <SEP> dein <SEP> Teil <SEP> <B><U>a..</U></B> <SEP> der <SEP> nächst. folgenden <SEP> Elektroden <SEP> vorhandenen <SEP> Raum.
<tb> z. <SEP> B. <SEP> dem <SEP> Nathodenraum.
<tb>
Der <SEP> Elektrodenteil <SEP> c <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Elek trode <SEP> ,jeder <SEP> Zelle, <SEP> der <SEP> unter <SEP> Zwischenlebgung
<tb> eines <SEP> Diaphragnias <SEP> b <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Elektrodenteil
<tb> <I>a,</I> <SEP> der <SEP> innern <SEP> Elektrode <SEP> aufgezogen <SEP> ist, <SEP> und
<tb> finit <SEP> dem <SEP> andern <SEP> Teil <SEP> a_ <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Elektrode
<tb> leitend <SEP> verbunden <SEP> ist. <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> einem
<tb> Drahtgeflecht. <SEP> das <SEP> durch <SEP> Verspleissen <SEP> zu
<tb> einem <SEP> das <SEP> Asbestdiaphragma <SEP> b <SEP> eng <SEP> umgeben den <SEP> zylindrischen <SEP> Netz <SEP> zusammengehalten ist.
Hierdurch lässt sich am einfachsten ein dichter Schluss zwischen dem Asbest b und dem als Elektrodenteildienenden Geflecht c herstellen.
Da -das Geflecht c die gleiche Spannung hat wie die nächst äussere Elektrode, so kön nen gegebenenfalls keilförmige .Stücke 20 oder auch ein .geschlossener Ring eingefügt werden, ,der den Abstand zwischen den Nach barelektroden festlegt,
wodurch insgesamt ein sehr einfacher Zusammenbau erzielt wird. Um die Blechwände der Elektroden auch im richtigen Abstand zu halten und eine Alög- lichkeit zur Anordnung von Frischiwasser- k anälen f und von waagrecht verlaufenden Sauerstoffabführungs kanälen o' aus jeder Zelle zu schaffen, werden zwischen den Blechwänden a1,
c'. Bodenringe 1.5 arge- . ordnet. Zwischen zwei Elektroden liegen zu den gleichen Zwecken unten die Blechstrei fen<B>16.</B>