AT92045B - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

Info

Publication number
AT92045B
AT92045B AT92045DA AT92045B AT 92045 B AT92045 B AT 92045B AT 92045D A AT92045D A AT 92045DA AT 92045 B AT92045 B AT 92045B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grid
anode
tube
embodiment according
electrodes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Siegmund Ing Strauss
Original Assignee
Siegmund Ing Strauss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegmund Ing Strauss filed Critical Siegmund Ing Strauss
Application granted granted Critical
Publication of AT92045B publication Critical patent/AT92045B/de

Links

Landscapes

  • Electron Tubes For Measurement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Elektrouenröhre.   



   Es ist bekannt, dass bei Kathodenstrahlenrelais mit drei Elektroden das Gitter als Abschluss eines   Glasrohres   so ausgebildet wird, dass es mit diesem in das eigentliche   Vakuumrohr   eingeführt wird. Ferner sind Elektronenröhren mit fadenförmiger Glühkathode und diese umgebende Gitterelektrode sowie auch Anoden und Gitter bekannt, die an ein Glasrohr angebracht sind, das in das Innere der Röhre ragt, Die vorliegende Erfindung bezweckt, nicht nur das Gitter, sondern alle Elektroden an dem Glasrohr zu befestigen, um die Massenherstellung solcher Röhren in Einklang mit den gegenwärtig geltenden Grundsätzen der zweckmässigsten elektrischen Anordnung zu bringen und die Herstellung   möglichst   zu vereinfachen. 



   Die gegenwärtigen   Kathodenverstärlnr   haben eine   vollständig   elektrische Trennung der Entladungsräume des Glühfadens von jenem der Anode   zurVoraussetzung. Bei der Hochvakuum-Velstärker-   röhre werden deshalb nicht nur die drei Elektroden einander möglichst genähert, sondern es wird dem Gitter, ohne dass dasselbe bis zur Glaswand reicht, eine so grosse Ausdehnung gegeben, dass die aus der Glühkathode austretenden Elektronen zur Anode nur gelangen können, wenn sie das Gitter treffen, um das Gitter herum aber nicht. Nun versagen derartige   Verstärker-und Senderröhren, auch   wenn die Glühkathode nicht durchgebrannt ist, im Laufe der Zeit.

   Der Grund hiefür ist die Tatsache, dass aus den Elektroden sowie aus der Glaswand im Laufe der Zeit Spuren von Restgasen austreten, wodurch das ganze Röhreninnere leitend wird, da diese Restgas schwach ionisiert werden. Der störende Einfluss dieser Ionisierung macht sich aber durch das Auftreten von Nebenschlüssen um das Gitter herum dadurch bemerkbar, dass die Verstärkung aussetzt. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind nun einfache, konstruktive   Massnahmen,   um solche   Verstärker-und   Senderröhren, aber auch Röhren, die von vornherein Gasreste beinhalten, bis zum Durchbrennen des   Glühfadens   verwenden zu können.   Es wird nämlich   das Gitter auf einem besonderen, in das Innere der   Verstarkerrohre reichenden Rohre   so angebracht und zugleich diesem Gitter eine solche Form gegeben, dass auch, wenn sonst störende Gasreste vorhanden sind, doch das Auftreten von Nebenschlüssen der obbezeichneten Art ausgeschlossen ist. Der Raum, in welchem sich die Glühkathode befindet, bleibt dann auch beim Auftreten von Ionisation von jenem, in welchem die Anode untergebracht ist, dauernd elektrisch getrennt. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform mit aufgeschobenen Elektrodenzylindern, wobei der   Gitterraum   nach oben zu mit wesentlich gleichem leitenden Material abgesohlossen ist. 



   Fig. 2 stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei welcher beispielsweise zwei zylinderförmige Hilfselektroden sowie der Anodenzylinder auf dem tellerförmig erweiterten Glasrohr angebracht sind. 



   Fig. 3 zeigt die konzentrische Anordnung mehrerer   Hilfselektrodenzylinder,   die oben offen sind und deren Abstand durch unten und oben eingelegte Ringe aus isolierendem Material aufrecht erhalten wird. 



   Fig. 4 zeigt eine Anordnung mit   kastenförmigen   Elektroden. 



   Am oberen Rande einer Glasröhre R in Fig. 1 ist der oben geschlossene Gitterzylinder G aufgeschoben und durch die Schelle   S   gehalten. Über den Gitterzylinder ist der beispielsweise oben offene Anodenzylinder A geschoben, der entsprechend grösseren Durchmesser hat, aus zwei Teilen bestehen kann und nur unten, wo er durch eine Schelle   81   gehalten wird, verengt ist. Der   Glühdraht   H ist unten durch einen Träger T gehalten und oben durch einen beispielsweise zweifach abgesetzten Drahtbügel B, der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 nach erfolgtem Zusammenbau das äussere Glasgefäss   K   angeschmolzen.

   Das Rohr   R wird unten   in bekannter Weise gequetscht und bildet gleichzeitig den Fuss. 
 EMI2.2 
 Anodenzylinder A und konzentrisch der, oder bei Bedarf die, Gitterzylinder   Gl, G2.   Der   Glühfaden R   ist wieder unten durch einen Träger T, oben durch den zweifach abgesetzten Bügel B gehalten und durch das   Isolierstück   J von den Zylindern isoliert. Die Gitterzylinder   Gl,     G2   sind oben abgeschlossen. 



   Fig. 3 zeigt eine   Ausfuhrungsionn,   bei welcher der notwendige genaue Abstand der konzentrisch angeordneten Zylinder voneinander durch Distanzringe D aus isolierendem Material aufrechterhalten wird. Das Rohr R ist oben wieder tellerartig erweitert und trägt auch den Anodenzylinder   A.   Die Gitter-   zylinder Gl, G2   sind jedoch nicht an diesem Teller befestigt, sondern stehen nur auf und sind vom Anodenzylinder durch die isolierenden Distanzringe D voneinander entfernt gehalten. Stäbe   S   aus isolierendem Material, die durch entsprechende Löcher in den Zylindern durchgesteckt sind, halten die Ringe unten und oben in ihrer richtigen Lage fest. Den oberen Abschluss der Zylinder bildet eine Platte   P2   aus Glas oder einem anderen   Isoliermatenal.

   Gleichartige   Distanzringe werden auch am oberen Rande der Elektroden angewendet und durch zwei gegenüberstehende Löcher in dem Anodenzylinder A ein Stab 8 aus isolierendem Material gesteckt, damit ein einheitlicher, starrer Zusammenbau unter möglichster Aufrechterhaltung der notwendigen Abstände gewährleistet wird. 



   Das Rohr R kann aber auch am oberen Ende rechteckig geformt sein, wie dies die Fig. 4 zeigt. 
 EMI2.3 
 beispielsweise in verkehrter V-Form innerhalb der gitterförmigen Hilfselektrode in an sich bekannter Weise angebracht sein. Der Gitterkasten ist hiebei oben abgeschlossen, hingegen der Anodenkasten offen. Die Aufhängung führt isoliert durch den oberen   Gitterdeekel.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektronenröhre zum Verstärken und Erzeugen von elektrischen Schwingungen mit zueinander konzentrisch angeordneten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem tellerartigen Ansatz (P) eines Glasrohres (B) die Elektroden (A, G) und der Glasbehälter   (K)   angebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch kegennzeichnet, dass die zylindrische Gitterelektrode (G) auf einer Seite durch einen gitterartig durchbrochenen Boden abgeschlossen ist, der ein Isolierstück (J) zur Durchführung der Zuleitung (B) zur Glühkathode (H) trägt.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Glasrohr am oberen Ende rechteckig geformt ist, so dass die als rechteeldger Kasten gebildete Anode (A) und Gitter- elektrode (G) aufgeschoben werden können. (Fig. 4. ) 4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter (Gl, G2) und Anodenzylinder (A) unten und oben durch isolierende Ringe (D) od. dgl. in ihren gegenseitigen Abständen festgehalten werden, zum Zwecke, einen einheitlichen starren Zusammenbau unter möglichster Aufrechterhaltung der nötigen Abstände zu gewährleisten.
AT92045D 1921-02-10 1921-02-10 Elektronenröhre. AT92045B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT92045T 1921-02-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92045B true AT92045B (de) 1923-04-10

Family

ID=3612092

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92045D AT92045B (de) 1921-02-10 1921-02-10 Elektronenröhre.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92045B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764008C (de) * 1938-06-09 1945-01-11 Philips Patentverwaltung Elektrische Entladungsroehre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764008C (de) * 1938-06-09 1945-01-11 Philips Patentverwaltung Elektrische Entladungsroehre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE812942C (de) Elektrische Entladungsroehre mit gebuendeltem Elektronenstrom
DE549243C (de) Vakuumschalter
AT92045B (de) Elektronenröhre.
DE550178C (de) Elektrische Entladungsroehre
DE639569C (de) Wassergekuehlte, zerlegbare elektrische Entladungsroehre mit unmittelbarem Anschlussan eine Hochleistungspumpe
GB573209A (en) Improvements relating to the construction and assembly of electron discharge tubes
DE616438C (de) Gas- oder dampfgefuellte steuerbare Entladungsroehre
DE1949112A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Anzeigevorrichtungen
DE892195C (de) Elektronenroehre
AT119780B (de) Mehrfachröhre mit abgetrenntem Einzelsystem.
DE1214796B (de) Kathodenstrahlerzeugungssystem und Verfahren zum Zusammenbau des Strahlerzeugungssystems
AT143231B (de) Braunsche Röhre.
DE712961C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einem den Quetschfuss umhuellenden und die darin enthaltenen Durchfuehrungen von den Elektroden abschirmenden Kasten
DE681827C (de) Elektrodenanordnung fuer Braunsche Roehren
AT135172B (de) Gasgefüllte elektrische Entladungsröhre.
AT143035B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE639908C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Gas- oder Dampffuellung
DE679112C (de) Entladungsroehre mit Dampf- oder Gasfuellung fuer stetig gesteuerte starke Stroeme
DE469246C (de) Metalldampfgleichrichter mit in der Entladungsbahn angeordneten elektrisch leitenden, an der Stromfuehrung jedoch nicht unmittelbar beteiligten durchbrochenen Querwaenden
AT132856B (de) Elektrisches Entladungsgefäß mit Glühkathode.
DE499962C (de) Gluehkathodenroehre mit einer oder mehreren Steuerelektroden, bei der die Elektroden moeglichst kugelfoermig ausgestaltet und mit nach aussen liegender Anode konzentrisch zueinander in einem evakuierten Gefaess angeordnet sind
DE428475C (de) Quecksilberdampfgleichrichter
DE720325C (de) Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess
DE909376C (de) Entladungsroehre
AT155252B (de) Elektrische Entladungsröhre.