CH193451A - Elektromechanisches Wellenfilter. - Google Patents

Elektromechanisches Wellenfilter.

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CH193451A
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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  Elektromechanisches     Wellenfilter.       Die Erfindung betrifft ein elektromecha  nisches Wellenfilter.  



  Das erfindungsgemässe Wellenfilter ist  gekennzeichnet durch einen gespannten  Kupplungsdraht, ein Paar gespannter Quer  drähte, welche in ihrem Mittelpunkt mit dem  Kupplungsdraht mechanisch gekuppelt sind  und auf diesem in Abständen auseinander  liegen, und durch ein     Magnetsystem    zur Er  zeugung von Magnetfeldern, die senkrecht  zu den Querdrähten gerichtet sind, an deren  Enden getrennte elektrische Stromkreise an  geschlossen sind.  



  Dieses Filter kann mit Vorteil in jenen  Fällen verwendet werden, in denen relativ  hohe Frequenzen, beispielsweise     Trägertele-          phoniefrequenzen,    und breite Frequenzbän  der zu übertragen sind und lässt sich mit  niedrigeren Kosten herstellen als die bisher  für solche Zwecke     verwendeten    elektrischen  Bandfilter.  



  Durch passende Bemessung des Kupp-         lungsdrahtes    und der Querdrähte, denen wei  tere Querdrähte zu     Belastungszwecken    bei  gefügt werden können, und durch     zweekent-          sprechenda    Wahl der     .Stellen,    an denen die  Querdrähte mit dem Kupplungsdraht gekup  pelt werden, können die Drähte und die  durch die Kupplungsstellen erhaltenen Teil  stücke des Kupplungsdrahtes so abgestimmt  werden, dass ein kontinuierliches Übertra  gungsfrequenzband mit der     gewünschten     Breite erhalten wird.  



  Die Erfindung ist nachstehend an     einigen     beispielsweisen     Ausführungsformen,    die in  den     beiliegenden        Zeichnungen    schematisch  dargestellt sind, ausführlich beschrieben.

      In den     Zeichnungen    zeigt    die     Fig.    1 eine schematische Darstellung  eines     Ausftihrungsbeispiels    des Erfindungs  gegenstandes;  die     Fig.    ja dient zur Erläuterung der       Bewegungsvorgänge    bei einem stromführen-      den, in einem Magnetfeld liegenden Schwin  gungsdraht;  die     Fig.    2 zeigt     schematisch    die Anord  nung der elektrischen Stromkreise des elek  tromechanischen Filters nach     Fig.    1;  die     Fig.    3, 4, 5 und 6 zeigen den mecha  nischen Aufbau des Filters nach     Fig.    1 und  Einzelheiten desselben;

    die     Fig.    7, 8, 9, 10, 11, 14, 15 und 16  zeigen Schaltbilder zur Erläuterung des Er  findungsgedankens und  die     Fig.    12, 13 und 17 zeigen in schema  tischer Darstellung weitere Ausführungsfor  men des     Erfindungsgegenstandes.     



  <I>Beschreibung des</I>     körperlichen        Aufbaues.     Die     Fig.    1 zeigt in schematischer Darstel  lung die     Einrichtung    der elektromechani  schen     Schwingungsvorrichtung        eines    erfin  dungsgemässen Ausführungsbeispiels, in wel  chem, der Einfachheit halber, viele Einzel  heiten des     Aufbaues    weggelassen worden  sind. Das magnetische System umfasst     einen     Dauermagneten 11, der     mit    drei Polstücken  12, 12' und 13 versehen ist, die zusammen  zwei getrennte Luftspalte von der Form pa  ralleler enger Schlitze liefern.

   Das     Schwin-          gungssystem    besteht aus einem Paar ge  spannter Querdrähte 15 und 15', die im fol  genden als Umformungsdrähte bezeichnet  werden und in     entsprechenden    Luftspalten  des Magnetsystems angeordnet sind, sowie  aus einem gespannten     Kupplungsdraht    16,  der senkrecht zu den Umformungsdrähten  liegt und in deren     Mittelpunkt    er mit diesen  gekuppelt ist, sowie aus einem Satz von zu  sätzlichen Querdrähten 17, 17' und 18, die  nachstehend als Belastungsdrähte bezeichnet  werden und quer zum Draht 16 angeordnet  sind.

   Die Belastungsdrähte 17 und 17' sind       mit    dem     Kupplungsdraht    16 an den gleichen  Stellen gekuppelt     wie    die Drähte 15 und 15',  jedoch schräg gestellt, um dadurch     eine    In  terferenz mit den     Umformungsdrähten    aus  zuschliessen und sie aus der Beeinflussungs  zone des Magnetfeldes zu entfernen. Die  Tragvorrichtungen der gespannten Drähte  sind in der     Fig.    1 nicht gezeigt, hingegen    sind sie in den     Fig.    3 bis 6, die weiter unten  beschrieben werden, dargestellt. Die Pol  stücke 12 und 12' können mittelst Schrauben  unmittelbar am Magneten befestigt werden.

    Die verschiedenen Polstücke     sind    so     geformt,     dass sie für alle Drähte den erforderlichen  körperlichen Bewegungsraum schaffen und  sind dementsprechend in der     in    der Figur  dargestellten Weise mit Einschnitten für die  schräggestellten Belastungsdrähte 17 und  17' versehen.  



  In der     Fig.    3, die     Einzelheiten    der prak  tischen     Ausführung    zeigt, und     in    der zur  besseren Veranschaulichung die Teile ausein  ander genommen sind, werden der Kupp  lungsdraht 16 und die     Belastungsdrähte    17.  17' und 18 durch     eine    abnehmbare Platte 19  getragen, welche mittelst Sockeln 21 und 21'  und Führungsstiften 22 getragen wird. Die       Fig.    4 zeigt eine Seitenansicht dieser Anord  nung.

   Es ist bei dieser     Anordnung    ebenfalls  eine vertikale     Einstellmöglichkeit    vorgesehen,  die     mittelst    der an jedem Ende vorgesehenen  Schraube 23, die in den zugehörigen Sockeln  21     bezw.    21' geschraubt werden     kann.        Mit-          telst    dieser     Vorrichtung        kann    der zwischen  den Umformungsdrähten und dem Kupp  lungsdraht 16 erforderliche     mechanische     Kontakt hergestellt werden.

   Der Kupplungs  draht 16 wird von den auf der Platte 19  befestigten Sockeln 24 und 25 getragen, von  denen der letztere mit einer Spannvorrich  tung versehen ist, die aus einem drehbar ge  lagerten Hebelarm 26, an dem das Ende des  Drahtes befestigt ist, und einer Einstell  schraube 27 mit Mutter besteht.  



  Die     Belastungsdrähte    sind alle     in    glei  cher Weise an Spannvorrichtungen, beispiels  weise 31, befestigt, die     einstellbar    auf der  Platte 19 angeordnet sind. Die Ausführung  ist     in    der     Fig.    5 näher dargestellt. An einem  Ende des Halters ist eine Platte 32 angebracht,  an welcher der gespannte Draht befestigt  ist. Am andern Ende ist ein Spannhebel vor  handen, welcher     ähnlich    ausgeführt ist wie  der zum Spannen des     Kupplungsdrahtes    16  dienende Teil.

   Die Einzelheiten des Spann  hebels und der     Einstellschrauben    und Mut-           tern    gehen aus der Zeichnung deutlich her  vor. Der Halter wird durch die Platte 19  mittelst der Stifte 28 und 28' getragen, wel  che mit der Platte 19 fest     verbunden    sind  und in entsprechende Löcher der Halter ein  gepasst sind. Eine vertikale Einstellung wird  mittelst der Schraube 29 erzielt, welche in  den Halter eingeschraubt ist und durch eine  Bohrung in der Platte 19 hindurchgeht. .Die  die Schraube 29 umgebende Feder 30 stösst  gegen den Halter und die Platte und hält  den Halter in der eingestellten Stellung.  



  Beim Zusammenbau der     Kupplungs-    und  Belastungsdrähte ist es vorteilhaft, diese  Drähte so anzuordnen, dass die schrägen Be  lastungsdrähte 17 und 17' auf der     obern     Seite des Kupplungsdrahtes aufliegen und  der Belastungsdraht 18 auf der untern Seite.  



  Die Umformungsdrähte 15 und 15' wer  den direkt vom Magnetsystem getragen und  sind mit einstellbaren     Spannmitteln    versehen,  die ähnlich sind wie diejenigen für- die andern  Drähte. Einzelheiten über die Art des Zu  sammenbaues sind in der     Fig.    6 dargestellt,  in welcher nur die wesentlichsten Teile des  Magnetsystems dargestellt sind. Der Draht  15 ist an einem Ende an einer Platte 33 be  festigt, die auf der Platte 34 angebracht ist  und am andern Ende an einer Spannvorrich  tung, die aus einer Brücke 34 und einem  Spannhebel 35 besteht. Die Platte 33 und  die Brücke 34 sind von der Platte 14 isoliert,  und zwar durch die aus Isoliermaterial be  stehenden Platten 36 und 37, die durch pas  sende isolierte Schrauben an der Platte 14  befestigt sind.

   Dies ist notwendig, da die  Umformungsdrähte 15 und 15' die elektri  schen Eingangs- und Ausgangsströme füh  ren. Die andern Drähte der     Einrichtung     führen keine elektrischen Ströme, doch ist  es auch hier vorteilhaft, sie in ähnlicher  Weise gegen die     LTmformungsdrähte    wenig  stens an einem Ende eines jeden Drahtes zu  isolieren. Der     symmetrische    Aufbau des       Drahtsystemes    verhindert die Übertragung  des Stromes von einem Umformungsdraht  über den Kupplungsdraht 16 nach dem an  dern.    <I>Theorie der Arbeitsweise.</I>  



  Bevor die Arbeitsweise ausführlich dis  kutiert werden soll, soll die Arbeitsweise  des Filters anhand der     Fig.    2 kurz be  schrieben werden. In dieser Figur, welche  in schematischer Darstellung das System  der gespannten Drähte und dessen Verbin  dungen mit den zugeordneten Stromkreisen  zeigt, ist das Filter an die Eingangsklemmen       T1    und     TZ    und an die Ausgangsklemmen     T,     und     T.,    angeschlossen, an die die als Wider  stand ausgeführten     Abschlussimpedanzen    RT  angeschlossen sind. In Reihe mit einer die  ser     Abschlussimpedanzen    ist eine Wellen  spannungsquelle E geschaltet.  



  Strom aus der Quelle verursacht ein  Schwingen des Umformungsdrahtes 15 im  Luftspalt, in dem sich der Draht befindet,       transversal    zur Richtung des magnetischen  Feldes. Die Schwingungen des Drahtes 1.5  werden über den Kupplungsdraht 16 nach  dem Draht 15' übertragen.

   Die Schwingun  gen des Drahtes 15' induzieren in seinem  magnetischen     Feld    entsprechende elektromoto  rische Kräfte, welche im Ausgangsstromkreis  einen     Stromfluss        bewirken.    Die Banddurch  lässigkeit wird durch zweckentsprechende  Dimensionierung und     Abstimmung    der Um  formungsdrähte 15 und 15' und des Kupp  lungsdrahtes 16 und durch entsprechende       Belastung    desselben in geeigneten     Punkten     durch die Belastungsdrähte 17, 17' und 18  erreicht, welche ebenfalls entsprechend di  mensioniert und     abgestimmt    sein müssen.  



  Die zur Schaffung eines einzigen breiten  Übertragungsbandes führenden Überlegun  gen gehen aus nachfolgenden Darlegungen  hervor.  



  Es ist ersichtlich, dass die Umsetzungs  mittel, nämlich die gespannten Drähte 15  und 15' durch die die Umsetzung der elektri  schen Energie in mechanische Schwingungen  erzielt wird, biegsame Elemente sind, deren  verschiedene     Stellen    verschiedenen Bewegun  gen unterworfen werden. Die im elektri  schen System. infolge der Bewegung und der  im Mittelpunkt resultierenden mechanischen  Kräfte besitzen etwas komplizierten Charak-           ter.    Aus diesem Grunde soll zuerst die       Theorie    des gespannten Umformungsdrahtes  untersucht werden.  



  Die     Differentialgleichungen    für die Trans  versalbewegung des Antriebs- oder Umfor  mungsdrahtes     unterscheiden    sich von denjeni  gen einer gewöhnlichen gespannten Saite, da  jedes Element der Saite neben der Einführung  einer durch seine Masse und seine Beschleu  nigung     bestimmten    Reaktion auf eine ange  legte Kraft einer mechanischen Kraft unter  worfen wird, die elektrodynamisch durch das       Zusammenwirken    des Stromes und des Mag  netfeldes entsteht. Diese mechanische Kraft  ist für alle Elemente des Drahtes gleich gross.  Es sei:       l    die Länge des Drahtes in Zentimetern.

    p die lineare Dichte des Drahtes in Gramm  per Zentimeter,       -c    die Spannung des Drahtes in     Dyn,          ,8    die magnetische     Flussdichte    im Luft  spalt in C. G.     S.-Einheiten,     I der Strom im Draht in C. G.     S.-Ein-          heiten.     



  Bei der in der     Fig.    Ja gezeigten Anord  nung bewegt sich ein Element des Drahtes  von der Länge     dx    in einem Abstand<I>x</I> vom  Mittelpunkt     unter    dem Einfluss von zwei  Kräften,     nämlich        einer    durch den Strom be  wirkten Kraft     ss        Idx    und einer mechanischen  Kraft, die gleich der Differenz der     Transver-          salkomponenten    der Spannung     -c    an den zwei  Enden des Elementes ist, das heisst,

   gleich  dem     Dekrement   <I>-</I>     dp    der     transversalen    me  chanischen Kraft. Die Resultierende dieser  Kräfte ist der durch die Masse und Beschleu  nigung     bestimmten    Reaktion des Elementes  entgegengesetzt, so dass folgende Gleichung  gilt:  
EMI0004.0029     
    worin y die     transversale    Verschiebung be  deutet.

   Unter der Annahme, dass die Bewe  gung     sinusförmig    sei     und    die Frequenz     co     besitze,     nimmt    diese Gleichung die nach  stehende Form an  
EMI0004.0035     
    worin     y    die     transversale    Geschwindigkeit be  deutet.  



  Aus der     Fig.    la geht hervor, dass  
EMI0004.0039     
    ist, oder annähernd gleich     tg   <I>a.</I> Nun ist  
EMI0004.0041     
    und daher ist die     Änderung    der lateralen  Verschiebung von einem Ende des Elementes  nach dem andern infolge der     transversalen     Kraft p durch die folgende Gleichung dar  stellbar:  
EMI0004.0044     
    und die Änderung der     transversalen    Ge  schwindigkeit durch die Gleichung:  
EMI0004.0046     
    Angenommen, es ändere sich p     sinusförmig     mit der Kreisfrequenz     c),    so nimmt diese  Gleichung folgende Form an:  
EMI0004.0049     
    Aus den Gleichungen (2) und (3) wird  die folgende Gleichung erhalten:

    
EMI0004.0050     
    welche die Bewegung des Drahtes ausdrückt.  Bei der Ableitung der     Gleichungen    (3)  und (4) wurde angenommen, dass der Draht  infolge seiner Dimensionen und des verwen  deten Materials eine     Biegungssteifheit    be  sitze, die gegenüber der     Biegungssteifheit     infolge der Spannung     vernachlässigbar    klein  sei, und dass die     Wirkungen    der     Biegungs-          steifheit    des Drahtes selbst im Bereich der       Betriebsfrequenzen        vernachlässigbar    sind.

        Die Gleichung (4)     kann    zwecks Ermitt  lung der von jeder Drahthälfte gelieferten  totalen mechanischen Reaktion, unter wel  cher die unter der Einwirkung der erzeugten  Kräfte entstehende Bewegung zu verstehen  ist, für jede Hälfte des Drahtes gelöst wer-    den. Da jede Hälfte die gleiche Reaktion  ergibt wie die andere, so ist die Reaktion für  den ganzen Draht einfach doppelt so gross  wie diejenige einer Hälfte.

   Misst man den  Abstand x von der Mitte des Drahtes aus,  so erhält man die Geschwindigkeit y an der  Stelle x aus folgender Gleichung:  
EMI0005.0002     
    worin     y"    die     Geschwindigkeit    in der Draht  mitte und  
EMI0005.0005     
    ist, worin f     o    die     Resonanzgrundfrequenz    des  ganzen Drahtes bedeutet.  



  Die durch den halben Draht im Mittel  punkt gelieferte mechanische Reaktion lässt  sich mittelst der Gleichung (3) aus der Glei-         chung    (5) ermitteln. Bezeichnet man diese  Reaktion mit     po,    so erhält man durch die  Gleichung (3)  
EMI0005.0010     
    Durch die     Differentiation    und Substitu  tion von     a)"    durch den Ausdruck der Glei  chung (6) wird die folgende Gleichung für  die Reaktion im Mittelpunkt erhalten:

    
EMI0005.0013     
    Unter der Annahme, dass in der     Mitte    des  Drahtes eine Antriebskraft F angreife     und    in  diesem Punkt eine mechanische Belastung  von der Impedanz Z vorhanden sei, erhält    man für die resultierende     Bewegung    dieses  Punktes die Gleichung:  
EMI0005.0017     
    oder  
EMI0005.0018     
    Nun ist die an den Klemmen des Drahtes vorhandene elektromotorische Kraft durch  die folgende Gleichung gegeben:  
EMI0005.0019     
    die durch die Integration in die folgende     Form    übergeht:  
EMI0005.0021     
      worin B den elektrischen Widerstand des  Drahtes darstellt.

   Die Gleichungen 10 und  12 besitzen die Form       If'=@yo-GI     und  <I>E = G</I>     yo        +   <I>B</I>     l,          worin        _.    und B die mechanischen und elek  trischen Impedanzen, und G der     Kraftfaktor     des     "Umformers"    sind. Der Kraftfaktor lässt  sich wie folgt ausdrücken:  
EMI0006.0009     
    Da das Winkelmass des ganzen Drahtes  gleich  
EMI0006.0010     
    ist, stellt der Winkel 0 das Winkelmass     einer     Viertellänge des Drahtes dar.

   Die elektrische  Impedanz B hat den Wert  
EMI0006.0012     
    welche Gleichung, da  
EMI0006.0013     
    ist, wie folgt geschrieben werden kann:  
EMI0006.0014     
    oder       B-B+Ze,+ZB2.     



  Für die mechanische Impedanz A erhält  man  
EMI0006.0016     
    Die mechanische Impedanz A besteht also  aus drei Teilen, erstens aus der     Belastungs-          impedanz    Z, zweitens einer Komponente  
EMI0006.0019     
    welche die Impedanz einer kurzgeschlossenen       Leitung    mit dem Wellenwiderstand  
EMI0006.0021     
    und     einer    dem     Winkelmass    0 entsprechenden  Länge ist. Die dritte Komponente  
EMI0006.0024     
    stellt die Impedanz einer gleichen Leitung  dar, die am fernen Ende offen ist.  



  Die     Fig.    7 zeigt das Ersatzschema des  ganzen     Umformungssystemes.    Der in der  Form     eines    analogen elektrischen Stromkrei  ses dargestellte mechanische Teil weist die       Belastungsimpedanz    Z und die den Kom  ponenten     jk        tan    0 und<I>-</I>     jlc        cot    0 entspre  chenden Impedanzen 38 und 39. Sie sind als    Teilabschnitte homogener     Leitungen    mit der  Impedanz K und dem Winkelmass 0, deren  entfernte Enden kurzgeschlossen     bezw.    offen  sind, dargestellt.  



  Eine zweckmässigere     äquivalente    Form ist  in der     Fig.    9     schematisch    dargestellt. Diese  wird aus der     Fig.    7 durch eine Transforma  tion des zwischen den gestrichelt gezeichne  ten Linien     xx'    und     yy'    dargestellten Teils  erhalten. Den ersten     Schritt    dieser Transfor  mation deutet die     Fig.    8 an. Der Kraftfak  tor G wird durch den folgenden neuen Kraft  faktor  
EMI0006.0043     
    und     einen    idealen Transformator mit dem       Übersetzungsverhältnis        cos    0 : 1 ersetzt.

   Die       elektrische    Impedanz     Z"    wird durch     eine     gleichwertige     Nebenschlussimpedanz    auf der  mechanischen Seite, ausgedrückt durch die  Gleichung .  
EMI0006.0051     
    ersetzt.    Die     Kombination    des idealen Transforma  tors mit dieser     Nebenschlussimpedanz    und der  Impedanz     jk    tau 0 ist einem an der Stelle 40      der     Fig.    9 eingeschalteten Teilabschnitt einer  homogenen Leitung mit der Impedanz K und  dem Winkelmass O gleichwertig.  



  Die elektrische Impedanz     Zel    besitzt den  Charakter einer Kapazität, deren Wert pro  portional der Masse des     Umformungsdrahtes     ist, jedoch sich mit der Frequenz entspre  chend dem reziproken Wert des Faktors  (1-     sin    2     0%2   <B>0</B>)  ändert. Die Impedanz besitzt einen niedri  gen Wert und kann meist vernachlässigt        =erden    oder, falls dies gewünscht wird,  durch eine zweckentsprechende Impedanz  kompensiert werden.  



  Die Leitungselemente der     Fig.    9 besitzen  ein Winkelmass O und entsprechen daher in  der     Dänge    einem Viertel des Umformungs  drahtes.  



  Der vollständige mechanische Teil des  Filters umfasst alle auf der rechten Seite der  vertikalen Linie ZZ' der     Fig.    9 dargestellten  Elemente, wobei die Impedanz Z jene ist, die  durch die andern Drähte des Systems ein  schliesslich des Drahtes 15' des zweiten "Um  formers", gegeben ist.  



  Eine schematische Darstellung des voll  ständigen mechanischen Teils zeigt die       Fig.    10, in der die verschiedenen Elemente  gemäss der in der Elektrotechnik üblichen  Darstellung als     Übertragungsleitungen    dar  gestellt sind. Das System umfasst eine Reihe  von     Abschnitten    homogener Leitungen 40,  42, 44 und 46, die hintereinander geschaltet  sind, und dazwischen geschaltete Reihen  impedanzen 41, 43 und 45, die aus Abschnit  ten einer am     entfernten    Ende offenen homo  genen Leitung bestehen. Die hauptsächlichen  Parameter der Leitungselemente sind wie  folgt bemessen: Die Gründe für diese Be  messung und ihre Beziehungen zu den Draht  dimensionen werden weiter unten besprochen.

    Die hintereinander geschalteten Leitungen  besitzen alle Wellenwiderstände vom Werte  K, während die die Reihenimpedanzen bil  denden Leitungen Wellenwiderstände vom  Werte<I>2</I>     mK    besitzen, worin<I>m</I> ein Zahlen  wert grösser als 1 -ist. Die Winkelmasse der    zwischengeschalteten     Leitungen    42 und 44  sind gleich 2 O und jene aller übrigen Lei  tungen sind gleich O.  



  Mit dieser Bemessung besteht der ganze  Filter aus drei hintereinander geschalteten  gleichen symmetrischen Abschnitten, von der  in     Fig.    11     gezeigten    Art, und aus zwei Lei  tungsabschnitten mit der Wellenimpedanz K  und dem Winkelmass O, die durch eine Rei  henimpedanz getrennt sind, welche durch  einen offenen Leitungsstromkreis mit der  Wellenimpedanz<I>2</I>     mK    und dem Phasenwin  kel O gebildet wird.  



  Die Beziehung der verschiedenen Lei  tungsabschnitte der     Fig.    10 zu den verschie  denen Drähten des Filters     ist    wie folgt:  Der     Leitungsabschnitt    40     wird    durch den       beschriebenen    elektromechanischen     "Umfor-          mer"    15 geliefert.

   Der     Leitungsabschnitt    46  ist ein entsprechendes Element, das durch  den zweiten, den Draht 15' umfassenden       "Umformer"    geliefert     wird.    Die Leitungs  abschnitte 42 und 44 stellen zwei Zwischen  abschnitte des Kupplungsdrahtes 16 dar, die  in der     Fig.    2 mit b und c bezeichnet sind,  und durch die die     Schwingungen    vom Draht  15 nach dem Draht 15' übertragen werden.  Da die     Abschnitte    40 und 46 Wellenwider  stände K und Winkelmass O besitzen, folgt  daraus, dass die Abschnitte 42 und 44 die  gleichen Wellenwiderstände und Winkel  masse 2 0 besitzen müssen, um den symme  trischen Charakter der einzelnen Filter  abschnitte zu gewährleisten.

   Der Wellen  widerstand der     Umformerdrähte    bestimmt so  mit den     Wellenwiderstand    des Kupplungs  drahtes.  



  Die Leitungsabschnitte 41, 43 und 45  entsprechen den Belastungselementen. Der  Leitungsabschnitt 41 stellt eine Kombination  aus den folgenden Komponenten dar: erstens  der Impedanz     ik        cot    0 des Elementes 39       (Fig.    9), das durch den Umformungsdraht 15  geliefert wird,- zweitens die     Impedanz    des  Endabschnittes a des Kupplungsdrahtes, wel  cher auch als Belastungswiderstand wirkt,  und drittens der zusammengesetzten Impe  danz der beiden Hälften des schräggestellten      Belastungsdrahtes 17. Alle diese Komponen  ten entsprechen homogenen Leitungen, deren  entferntes Ende offen ist.  



  Das     in    der obigen     Kombination    vorkom  mende Element 39 besitzt ein Winkelmass O.  Wenn jedes andere Element so bemessen  wird, dass sie das gleiche Winkelmass besit  zen, so ist die resultierende Impedanz der  Kombination gleich derjenigen     einer    ein  fachen offenen     Leitung    mit dem Winkelmass  O und einem Wellenwiderstand, der gleich  der Summe der einzelnen Wellenimpedanzen  ist.  



  Das Leitungselement 43 stellt die Summe  der Impedanzen der beiden Hälften des  Querdrahtes 18 dar, wobei jede Hälfte     eine     offene Leitung darstellt, die in Übereinstim  mung mit der     Symmetrie    des Systems ein  Winkelmass 0 besitzen muss. Das Leitungs  element 45 stellt     eine    dem Element 41 ähn  liche Kombination dar und schliesst die bei  den Hälften des Drahtes 17' ein, sowie den       Abschlussabschnitt    d des Kupplungsdrahtes  und die Reihenimpedanz, die durch den Um  formungsdraht 15' beigesteuert wird.

   Die       Beisteuerung    wirksamer Belastungsimpedan  zen vom Wert<I>-</I>     jk        cot        0@    durch die Umfor  mungsdrähte bestimmt die Winkelmasse der  andern Belastungselemente. Weiter ist, da  die     Abschlussabschnitte    des Kupplungsdrah  tes 16 ebenfalls Belastungsimpedanzen dar  stellen, das Winkelmass der verschiedenen       Abschnitte    des Kupplungsdrahtes in gleicher  Weise durch     die    Dimensionen der Umfor  mungsdrähte     bestimmt.     



  Die Wellenwiderstände der Querdrähte 17  und 17' müssen derart sein, dass sie mit den  ihnen beigeordneten Elementen einen Wel  lenwiderstand<I>2</I>     mK    liefern, der jenem des       Leitungsabschnittes    43 entspricht. Diese Im  pedanz ist doppelt so gross wie diejenige des  Drahtes 18, da jede Hälfte des Drahtes in  gleicher Weise zur Belastung beisteuert. Da  die Umformungsdrähte und die Abschluss  abschnitte des     Kupplungsdrahtes    jeder einen  Wellenwiderstand     K    beisteuert, folgt,     dafl     die Drähte 17 und 17' einen Wellenwider  stand vom Werte     (m-1)        K    besitzen müssen.

      Die Funktion der Belastungsdrähte bei  der Steuerung der Breite des Übertragungs  bandes des Filters geht aus     einer    Unter  suchung der Bildimpedanz hervor, welche die  gleiche ist wie diejenige des Filterabschnit  tes der     Fig.    11. Die Bildimpedanz des Ab  schnittes kann durch bekannte Formeln aus  den Impedanzen für offene und kurzgeschlos  sene Leitungen errechnet werden. Ihr Wert  ist gleich  
EMI0008.0026     
    worin W die Bildimpedanz ist.    Die Gleichung 17 zeigt, dass die Impe  danz einen reellen Wert besitzt, der einem  reinen Widerstand entspricht,     wenn    m     cot2    0  kleiner als 1 ist.

   Da die Impedanz nur in  einem Übertragungsband     einen    Widerstands  charakter aufweist, folgt, dass die Bandgren  zen sich durch die Gleichung  
EMI0008.0030     
    ausdrücken lassen. Das Filter besitzt eine  unbestimmte Anzahl von Übertragungsbän  dern, die alle gleiche Bandbreite besitzen  und um Frequenzen angeordnet sind, für wel  che     cot    0 gleich 0 oder ein ungerades Viel  faches von     n(,        ist.    Aus der den Wert für     C)     gebenden Gleichung folgt, dass die     14littel-          frequenzen    aufeinanderfolgender Bänder  <I>2<B>f.,</B></I> 6<B><I>f.,</I></B> 10 f     o    usw. sind.

   Das einzige Fre  quenzband, das von Interesse ist, ist das un  terste, bei dem die     Mittelfrequenz    gleich der  doppelten     Resonanzgrundfrequenz    der Um  formungsdrähte ist.  



  Die Gleichungen 17 und 18 zeigen an,  dass die Bandbreite vom Werte     m    abhängt  und abnimmt, wenn     7n    zunimmt. Die grösste  Bandbreite wird erhalten, wenn m gleich 1  ist; in diesem Falle liegen die Bandgrenzen  bei f     o    und 3 f     o.    Da die Wellenwiderstände  der Querdrähte 17 und 17' gleich     (m-1)        K     sind, folgt, dass im Grenzfalle diese Drähte  einen Wellenwiderstand 0 besitzen, das heisst  die     Belastungsdrähte    wären nicht vorhanden.

    Durch die     Verwendung    von Belastungsdräh  ten und eines entsprechenden zentralen Be-           lastungsdrahtes    kann die gewünschte Band  breite erhalten werden.  



  Obschon der mechanische Teil des Sy  stems eine unbestimmte Zahl von Bändern  besitzt, erscheint im     gesamten.    elektromecha  nischen System nur das unterste Frequenz  band. Die Eliminierung der höheren Fre  quenzbänder ist auf die     Frequenzcharak-          teristik    des elektromechanischen     "LTmfor-          mers"    zurückzuführen. Aus der     Fig.    9 ist  ersichtlich, dass der mechanische Teil mit den  elektrischen Stromkreisen durch Kraftfakto  ren G' gekuppelt ist, :deren Wert     .durch    die  Gleichung 15 gegeben ist und mit der Fre  quenz ändert.

   Bei der Mittelfrequenz des  ersten Bandes besitzt das Winkelmass O den  Wert     n%2    und der Kraftfaktor den Wert von       G'1,    der durch  
EMI0009.0011     
    gegeben ist, und der bei den Mittelfrequen  zen der aufeinander folgenden höheren Bän  der nur noch     'h,        '/"        i/,    usw. dieses Wertes  ist. Da der     Übertragungswirkungsgrad    pro  portional dem Quadrat des Kraftfaktors ist,  ist der Verlust in den höheren Frequenzbän  dern sehr gross.  



  Die Impedanz     Z",    welche durch den       "Umformer"    dem elektrischen Stromkreis er  teilt wird, besitzt den folgenden, durch die  Gleichung 15 gegebenen     Wert:     
EMI0009.0019     
    welche bei der     Mittelfrequenz    des untersten  Übertragungsbandes folgenden Wert erhält:  
EMI0009.0021     
    worin m die Masse des     Umsetzerdrahtes    -ist.  Dies ist äquivalent der Impedanz einer Ka  pazität vom Werte  
EMI0009.0023     
    Die Wirkung dieser Impedanz kann prak  tisch über das ganze Band durch     Beifügen     einer     Reiheninduktanz    ausgeglichen werden,    die so bemessen ist, dass sie bei der Mittel  frequenz mit der Kapazität zur Resonanz  kommt.

   Der Wert der     Ausgleichsinduktanz     wird aus den Gleichungen 6 und 21 gefunden  und ist gleich -  
EMI0009.0027     
    Die     Fig.    2 zeigt     Induktanzen    L, die in  die elektrischen Eingangs- und Ausgangs  stromkreise in Reihe mit den Umformungs  drähten eingeschaltet sind.  



  Beim Aufbau des Filters     wird    für die  Umformungsdrähte 15 und 15' vorzugsweise  eine Aluminiumlegierung verwendet, bei  spielsweise     Duraluminium.    Solche Materia  lien besitzen     eine    hohe     Zugfestigkeit    und  ausser einer     niedrigen    Dichte     eine    relativ hohe       elektrische    Leitfähigkeit.

       Infolge    der     niedri-          gen    Dichte ist die Länge für     eine    gegebene  Resonanzfrequenz und die     Spannung    grösser  als für andere Materialien, und es     sind    daher       grössere    Werte für den     Kraftfaktor    zulässig,  Die andern Drähte     können    aus dem gleichen  Material hergestellt werden, doch wird in  manchen Fällen     Stahlsaitendraht    infolge der  grösseren Zugfestigkeit bevorzugt.

   Im Falle  des Belastungsdrahtes erlaubt die grössere  Dichte des Stahldrahtes relative hohe Wel  lenimpedanzen ohne übermässig grosse mecha  nische     Spannungen.     



  Werden alle Drähte aus dem gleichen  Material     hergestellt    und den gleichen mecha  nischen     Spannungen        unterworfen,    so werden  die Drähte 17, 17' und 18 gleich lang aus  fallen, die Drähte 15 und 15' doppelt und  der Draht 16 dreimal so lang. Ihre     Reso-          nanzgrundfrequenzen    sind umgekehrt propor  tional zu ihren Längen. Die Belastungs  drähte 17, 17' und 18 zeigen Resonanz bei  der Mittelfrequenz des ersten Übertragungs  bandes oder die doppelte     Resonanzfrequenz    f     a     der Umformungsdrähte.

   Der Kupplungsdraht  zeigt Resonanz bei einer Frequenz, die gleich       2/3    der Frequenz des     Umformungsdrahtes        ist.     



       Wenn    für die verschiedenen Drähte ver  schiedenes Material verwendet     wird,    kann die       erforderliche    Beziehung der     Winkelmasse    und      der     Wellenimpedanzen    durch geeignete Be  messung der- Längen und der Durchmesser  der Drähte und der mechanischen Spannun  gen aufrecht erhalten werden. Die Bezie  hung zwischen den     Resonanzgrundfrequen-          zen    bleibt unverändert.

   Die Längen und       Durchmeaeser    der Drähte     sollten    so gewählt  werden, dass die verlangten     Resonanzen     durch mechanische Spannungen erhalten  werden, die sich für das verwendete Material  eignen.  



  Die     Fig.    12 zeigt eine weitere Filterform,  die von derjenigen der     Fig.    1 und 2 darin  abweicht, dass der zentrale Belastungsdraht  18 weggelassen ist, und dass der Kupplungs  draht um die Länge einer der     Zwischen-          abschnitte    b öder c gekürzt ist. Das Filter  weist zwei     Abschnitte    auf und stellt das Mi  nimum dar, das gebaut werden kann. Na  türlich können so viele zusätzliche Abschnitte       beigefügt    werden, als     gewünscht    werden, in  dem die Länge des     Kupplungsdrahtes,    und  Querdrähte, wie der Draht 1-8, beigefügt  werden.  



  Die direkt mit den gespannten Drähten  15 und 15'     gekuppelten    Belastungsdrähte  
EMI0010.0016     
  
    <U>lrn""4,@am@."@@r@"., <SEP> "y.a- <SEP> ra <SEP> a", <SEP> C+",",</U>       stellt sind. Das System enthält eine Reihe  von homogenen     Leitungsabschnitten    40, 42,  44 und 46, die hintereinander geschaltet sind,       und    zwischengeschaltete Reihenimpedanzen  41, 43 und 45, die aus homogenen Leitungs  abschnitten bestehen, die an ihren     entfernten     Enden offen sind. Alle die     Leitungselemente     haben das gleiche Winkelmass O.

   Das heisst,  alle besitzen die gleiche Wellenlänge bei  jeder     gegebenen    Frequenz, obschon ihre tat  sächliche Länge verschieden sein kann, und  zwar in Abhängigkeit der     linearen    Dichte  der einzelnen Drähte und der darin vorhan  denen Spannungen.  



  Die     Endabschnitte    40 und 46, welche von  den     Umformungsdrähten    zum System füh  ren, besitzen die Wellenimpedanz     K.    Die  Zwischenabschnitte 42 und 44, welche den  Teilen des Kupplungsdrahtes entsprechen, die  in der     Fig.    13 mit b und c bezeichnet sind,  besitzen den     Wellenwiderstand        9)21        K,    worin       m.,    ein Zahlenwert .grösser als 1 ist.

   Das       Leitungselement    43, welches den beiden  Hälften des Drahtes 17     entspricht,    hat einen       Wellenwiderstand   <I>2</I>     7n2   <I>K.</I> Das Leitungs  element 41 stellt die Kombination der durch  den Umformungsdraht 15 (39 in der     Fig.    7)  
EMI0010.0036     
  
    <B><U>l</U></B><U> <SEP> # <SEP> <B>T <SEP> 7</B> <SEP> ' <SEP> <B>7 <SEP> /l <SEP> '1</B></U>         umgekehrt sind, bilden die     Endteile    des Fil  ters, wobei die Leitungselemente K 0 durch  die Umformungsdrähte und die Elemente       miK   <I>0,</I> durch die Endteile der Kupplungs  drähte beigesteuert werden.

   Der in der     Fig.     1.6 gezeigte Abschnitt hat drei Elemente, eine  durch eine Leitung mit offenem Ende und  der Impedanz K gebildete Reihenimpedanz,  zweitens einen durch eine     Leitung    mit der  Impedanz     mlK    gebildeten Übertragungsweg  und     drittens    eine durch eine Leitung mit  offenem Ende und mit einer Impedanz     %K     gebildete Reihenimpedanz, die alle das Win  kelmass 0 besitzen. Zwei dieser Abschnitte  bilden - in bezug aufeinander umgekehrt  eingesetzt - den zentralen Teil des Filters.  Die in diesen Abschnitten durch offene Lei  tungen gebildeten Reihenimpedanzen K 0  werden durch die Umformungsdrähte bei  gesteuert und entsprechen dem Element 39  der     Fig.    7.

   Die andern Elemente werden, wie  bereits beschrieben, durch den Kupplungs  draht 16 und den Belastungsdraht 19 gelie  fert.  



  Obschon die Filterabschnitte keinen sym  metrischen Aufbau haben, besitzen die Bild  impedanzen an ihren entgegengesetzten Klem  men ähnliche     Frequenzchrakteristiken,    die  nur in bezug auf ihre Grösse verschieden sind  und ein festes Übersetzungsverhältnis auf  weisen. Sie entsprechen daher in bezug auf  ihre Eigenschaften symmetrischen Abschnit  ten in Verbindung mit idealen Transforma  toren mit Übersetzungsverhältnissen, die von  1 verschieden sind. Durch die richtige Be  messung der Elemente kann eine Anpassung  der Bildimpedanzen der verschiedenen Ab  schnitte erzielt werden, so dass die Abschnitte  hintereinander geschaltet werden     können,     ohne dass Reflexionserscheinungen an den  Verbindungsstellen auftreten.  



  Die Beziehungen der Impedanzen der ver  schiedenen Leitungselemente, die für die An  passung der Bildimpedanzen erforderlich  sind, lassen sich wie folgt bestimmen:    Es werde zuerst der     Abschnitt    der     Fig.    15  betrachtet. Die     Bildimpedanz    an den     linken     Klemmen lässt sich leicht aus dem Produkt  der offenen und kurzgeschlossenen Impedan  zen an diesen Klemmen errechnen. Die of  fene Impedanz     Z"    ist einfach jene der am  entfernten Ende offenen     Leitung    K 0 und  lässt sich durch folgende Gleichung geben:         Z"   <I>= - j</I>     K        cot    0.

      Die geschlossene Impedanz Z, ist die Im  pedanz der Leitung K 0, die am fernen Ende  durch eine Impedanz abgeschlossen ist, die  durch eine offene     Leitung        mlK   <I>0</I> gebildet  wird. Der Ausdruck für Z,     wird    leicht aus  der Formel (46) erhalten, die sich auf Seite  150 des Wertes von     K.    S.     Johnson        "Circuit     de     Transmission        pour        Communications        UM-          phoniques"    (Paris,     Gauthier-Villars     &      Cie.,     Ausgabe 1928) findet.

   Als ihr Wert ergibt  sich:  
EMI0011.0033     
    Die Bildimpedanz, die mit     WI    bezeich  net     wird,    ist gleich der Quadratwurzel des  Produktes von Z, und Z, und hat den Wert:  
EMI0011.0036     
    In gleicher Weise ist die     Bildimpedanz          W',    an den rechten     Klemmen    gleich  
EMI0011.0040     
    Der     Frequenzfaktor        (1-m,        cotz   <B>(9</B>) ist in  beiden Ausdrücken gleich und zeigt gleiche       Frequenzänderüngen    an.

   Die Grössen der Im  pedanzen besitzen das folgende     Verhältnis:     
EMI0011.0046     
    In ähnlicher Weise können die Bildimpe  danzen     W,    und     WJ    an den linken und rech=       ten    Klemmen des in der     Fig.    16 gezeigten  Abschnittes errechnet werden.

   Es ergeben  sich dafür die folgenden Ausdrücke:  
EMI0011.0051     
    
EMI0012.0001     
    In diesem Falle sind die     Frequenzfaktoren     ebenfalls gleich und die Grössen weisen ein  festes     Verhältnis    auf, das durch die folgende  Gleichung gegeben ist:  
EMI0012.0004     
         Damit    die zwei Arten von Abschnitten  wie in der     Fig.    14 zusammengefügt werden  können, ohne dass     eine        Reflexion        auftritt,     müssen die Werte von     m.    und     m2    so gewählt  werden, dass     Wz    und     W,    gleich werden.

   Da  mit die     Frequenzfaktoren    gleich werden,  muss  
EMI0012.0015     
    sein, und damit die Werte gleich ausfallen,  muss  
EMI0012.0016     
         sein.     Beide Bedingungen sind erfüllt, wenn         m2   <I>=</I>     ml        (mi    - 1) ist.

   (31)    Die Gleichung 31 gibt die Beziehung zwi  schen dem Wellenwiderstand des     Belastungs-          drahtes    17 und-jenes des Kupplungsdrahtes       116.    Im     Grenzfalle,    wo der Kupplungsdraht  den gleichen     Wellenwiderstand    besitzt wie  die Umformungsdrähte, das heisst, wo     m,.    =1  ist, wird     m2    gleich     Null,    und es ist     kein    Be  lastungsdraht     erforderlich.     



  Wenn alle Drähte aus dem gleichen Ma  terial bestehen, den gleichen Durchmesser  und die gleiche mechanische Spannung be  sitzen, so     fallen,    die Drähte 15, 15'     und    16  gleich lang aus und der Draht 17 halb so  lang. Die     vier        Abschnitte   <I>a, b,</I> c und<I>d</I> des  Drahtes 16 werden alle gleich lang. Diese       Beziehungen        sind        in    der     Fig.    13 dargestellt.  Die     Resonanzgrnndfrequenz    der Drähte ist       umgekehrt    proportional ihrer Länge.

   Der     Be-          lastungsdraht    17 besitzt Resonanz bei der       Mittelfrequenz    des ersten     Übertragungsban-          des    oder die     doppelte    Resonanzfrequenz f     o       der     Umformungsdrähte.    Der Kupplungs  draht 16 besitzt Resonanz bei der gleichen  Frequenz wie der     Umformungsdraht.     



  Das oben beschriebene     Filter    besitzt nur       einen        einzigen    Belastungsdraht und hat im  ganzen vier     Abschnitte.    Das Filter kann  durch Einfügen von zusätzlichen Abschnit  ten von der     in    der     Fig.    16 gezeigten Art er  weitert werden, doch müssen sie, da sie einen       unsymmetrischen    Aufbau besitzen, paarweise  eingefügt werden, wobei die zwei     Abschnitte     eines jeden Paares     in    bezug aufeinander um  gekehrt einzusetzen sind, um auf diese Weise       einen    symmetrischen Doppelabschnitt zu bil  den.

   Ein Filter mit einem zusätzlichen Paar  von     Abschnitten    ist in der     Fig.    17 schema  tisch     dargestellt.    Es umfasst die Umfor  mungsdrähte 15 und 15' wie     in    der     Fig.    13,  einen Kupplungsdraht 16', der jenem der       Fig.    2 entspricht, jedoch um zwei     Abschnitte     mit dem Winkelmass 0 verlängert ist, zwei       Belastungsdrähte    17 und 17', die dem Be  lastungsdraht 17 der     Fig.    13 entsprechen,

    und einen     dritten    Belastungsdraht 18     mit     gleichem Wellenwiderstand     K    wie die Um  formungsdrähte, jedoch von halber Länge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromechanisches Wellenfilter, gekenn zeichnet durch einen gespannten Kupplungs draht (16), ein Paar gespannter Querdrähte (15, 15'), welche in ihrem Mittelpunkt mit dem Kupplungsdraht mechanisch gekuppelt sind und auf diesem in Abständen auseinan der liegen, und durch ein. Magnetsystem zur Erzeugung von Magnetfeldern, die senkrecht zu den Querdrähten gerichtet sind, an deren Enden getrennte elektrische Stromkreises an geschlossen sind. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Wellenfilter - nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Quer drähte auf eine und dieselbe, zum voraus bestimmte Frequenz abgestimmt sind, und dass der zwischen ihnen liegende \heil des Kupplungsdrahtes auf eine Un terharmonische dieser Frequenz abge stimmt ist. 2. Wellenfilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zusätzliche Belastungsdrähte bildende Querdrähte (18) mit dem Kupplungsdraht (16) me chanisch gekuppelt und zwischen den Umformungsquerdrähten (15, 15') in Ab ständen angeordnet sind. 3.
    Wellenfilter nach Unteranspruch -2, da durch gekennzeichnet, dass die Quer drähte (15, 15', 18) auf dem Kupplungs draht in solchen Abständen auseinander liegen, dass der Abstand zweier benach barter Querdrähte doppelt so gross ist wie der Abstand eines jeden Endes des Kupp lungsdrahtes vom nahesten Querdraht. 4. Wellenfilter, insbesondere Breitbandfil- ter. nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querdrähte (15.
    15', 18) in gleichen Abständen längs dem Kupplungsdraht (16) angeordnet sind, und dass der erste und der letzte der die Umformungsdrähte bildenden Querdrähte auf eine und dieselbe, zum voraus bestimmte Frequenz abgestimmt sind und der Kupplungsdraht derart auf eine niedrigere Frequenz, da.ss Kupp lungsdrahtteile, welche zwischen den ge nannten Querdrähten liegen, beim dop pelten Frequenzwert der zum voraus be stimmten Frequenz Resonanz aufweisen. 5.
    Wellenfilter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass weitere zu sätzliche, Belastungsdrähte bildende Querdrähte an den Verbindungsstellen der Umformungsdrähte (15, 15') mit dem Kupplungsdraht mechanisch ver bunden sind. 6. Wellenfilter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Be lastungsdraht (18) auf eine Frequenz ab gestimmt ist, die doppelt so gross ist wie die Abstimmfrequenz der Umformungs drähte. 7. Wellenfilter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, da.ss die weiteren Belastungsdrähte (1.7, 17') auf eine und dieselbe Frequenz abgestimmt sind, die doppelt so gross ist wie die Abstimmfre- quenz der Umformungsdrähte. B.
    Wellenfilter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Umfor mungsdrähte auf die mittlere Frequenz eines zum voraus bestimmten Übertra gungsbandes und die zusätzlichen Quer drähte und die zwischen diesen liegen den Teile des Kupplungsdrahtes auf eine doppelt so grosse Frequenz abgestimmt sind. 9. Wellenfilter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Umfor mungsdrähte und der Kupplungsdraht gleiche Wellenwiderstände vom Wert K besitzen, und dass die zusätzlichen Quer drähte so dimensioniert sind, dass sie eine Wellen,v#,iderstandsbelastung von 2 mK, worin<I>na</I> ein zahlenmässiger Faktor grö sser als 1 ist. 10.
    Wellenfilter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Quer drähte Wellenwiderstände aufweisen, welche von demjenigen des Kupplungs drahtes verschieden sind, und dass die Längen der verschiedenen Drähte und die relativen Werte ihrer Wellenwider stände so bemessen sind, dass sie ein zwi schen zwei zum voraus bestimmten Fre quenzen liegendes Übertragungsband lie fern. 11.
    Wellenfilter nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass drei Quer drähte vorhanden sind und die beiden äussern Querdrähte Wellenwiderstände vom Wert K besitzen, dass ferner der mittlere Querdraht einen Wellenwider stand vom Wert<I>m</I> (m-1) K und der Kupplungsdraht einen solchen vom Wert mK besitzt, worin m ein Zahlenwert grö sser als 1 ist.
    12. Wellenfilter nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass drei Quer drähte vorhanden sind, dass ferner die beiden äussern Querdrähte W ellenwider- stäude vom Wert K und ein Gesamt winkelmass vom Wert 419 besitzen, dass ferner der mittlere Querdraht einen Wel lenwiderstand vom Wert m (m -1) K und ein Winkelmass vom Wert 2 0 und der Kupplungsdraht einen Wellenwider stand vom Wert mK und ein Winkel mass vom Wert 4 0 besitzt, worin 7n ein Zahlenwert grösser als 1 ist. 13.
    Wellenfilter nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Kupp- lungsdraht einen Wellenwiderstand vom Wert mK und die Querdrähte abwechs lungsweise Wellenwiderstände mit den Werten K und<I>m</I> (uz <I>-1)</I> K und die äussern Querdrähte Wellenwiderstände vom Wert K besitzen, worin m ein Zah lenwert grösser als 1 ist.
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