CH192565A - Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlenrisse. - Google Patents

Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlenrisse.

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CH192565A
CH192565A CH192565DA CH192565A CH 192565 A CH192565 A CH 192565A CH 192565D A CH192565D A CH 192565DA CH 192565 A CH192565 A CH 192565A
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CH
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United Shoe Machinery Paterson
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United Shoe Machinery Corp
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Maschine zum     Auftragen    von     Klebstoff    auf     Schuhsohlenrisse.       Es sind Maschinen     zum:    Auftragen von       Klebstoff        bekannt,    bei     denen    der     Klebstoff     unter     Druck    durch eine Düse herausgepumpt  wird. Zum Auftragen von Klebstoff auf       winkelartig        zueinander        stehende        Werkstüek-          flächen,    z.

   B. die Bodenfläche und den Lap  pen eines     Schuhsohlenrüses,    ist erfindungs  gemäss die     Düse    in     Anpassung    an die Werk  stückflächen zugespitzt und mit einem seit  lichen     Klebstoffaustrittsweg    versehen,     durch     den der     Klebstoff    auf den mit ihr in Berüh  rung stehenden     Risslappen        -aufgetragen    wird.

         Vorzugsweise    ist die     dreieckige    Rückseite des       Düsenendteils    mit einer dreieckigen     Platte          versehen,        deren        untere    Partie v an der Düsen  fläche in einem     gewissen    Abstand     gehalten     ist, so dass ein seitlicher Spalt geschaffen  wird, der sich von dem Scheitel der     Platte          bezw.,der    Düse, längs mindestens einer     ,Seite     der     Düse,

          E-rstreokt.    Durch diesen Spalt wird  der Klebstoff .gleichmässig auf die     Werk-          stückflächen    aufgetragen. Damit :die Düse    den     Klebstoff    nicht     überdie    Klebflächen hin  aus     aufträgt    und     somit    das     Werkstück        be-          schmiert,    ist zweckmässig .der Spalt durch  eine auf der Innenfläche der dreieckigen  Platte     angeordnete        :

  Schulter    nach oben hin       begrenzt.        Sollte    dennoch das Oberende des       Tförmigen        Spaltes    über die zu     bestreichende          Fläche        hinausragen,    so wird der Klebstoff  durch.

   die     Saugwirkung    des     Unterteil &     des       Spaltes    beim Auftragen des Klebstoffes in  folge der Adhäsion des Klebstoffes am     Werk-          stück    nach     unten.    gezogen und somit ein Auf  trägen_ über die zu     bestreichende    Fläche hin  aus verhindert.  



       Gewisse        Klebstoffe,        insbesondere    aus       polymerisiertem        Chloropren        hergestellte    Kleb  stoffe, verbinden sich nicht leicht mit dem       Leder    und werden von dem letzteren gewöhn  lich abgestossen.

   *Um dennoch den Klebstoff  gleichmässig und dauernd haftend auf die       winklig    zueinander     stehenden        Werkstüek-          flä.chen    aufzutragen, wird für diesen Sonder-      fall die     dreieckige    Rückseite der Düse zweck  mässig     mit    zwei     dreieckigen    Platten versehen,  die in einem gewissen Abstand von der Düse  und voneinander stehen und somit zwei     V-för-          mige    Spülte     um    den Umfang des Unterendes  der     Mittelplatte        bilden,    wobei     ,

  die    beiden  Spülte durch     ein    in der     Zwischenplatte        au-          geordnetes    Loch miteinander in Verbindung  stehen können. Der der Düse nähere Spalt  besitzt dann     eine        Benetzungs-    oder     Befeuch-          tigungswirkung,    so dass der durch den zwei  ten Spalt     aufgetragene    Klebstoff auf     dem          Werkstück    haftet und nicht von diesem ab  gestossen     wind.     



       Ferner        kann        eine        Vorschubrolle    vorge  sehensein, .die durch     Eingriff        mit,der    Sohle  das Werkstück vorschiebt und     weiterhin    den       Risslappen        gegen:    die Wirkung     -der    Düse ab  stützt.

   In Fällen, wo der     Risslappen    verhält  nismässig steif ist     und        unregelmässig    verläuft,  wird vorzugsweise die     Düse    um ihre Spitze       schwingbar    .gelagert und beim     Betrieb    der       Maschine    durch ein     kraftschlüssig    betätigtes  Getriebe hin- und     hengeschwoungen.     



  Auf der Zeichnung     ist    die Maschine bei  spielsweise     dargestellt.     



       Fig.    1     zeigt    eine     Seitenansicht        eines    ersten  Ausführungsbeispiels,       Fig.    2 eine Einzelansicht einer Steuer  vorrichtung der     Maschine,          Fig.    3. ein Schaubild der Werkzeuge beim  -     Bearbeiten,    eines     Schuhes,          Fig.    4 einen Schnitt eines den     Risslappen          stützenden    Fingers;

         Fig.    5 bis 11 sind     verschiedene    Ansichten       bezw.        Schnitte    von verschiedenen     Ausfüh-          rungsformen    der Düse;       Fig.    12 ist eine     Seitenansicht    eines wei  teren     Ausführungsbeispiels    des Erfindungs  gegenstandes;       Fig.    13 ist     ein        Grundriss@    eines Teils der  in     F'ig.    12. dargestellten Maschine;

         Fig.    14 ist eine     Perspektivansicht        des    in       Fig.    13 dargestellten Maschinenteils;       Fig.    15 und 16 sind     Einzelansichten    der  in der in     Fig.    1.3 dargestellten     Maschine,    ver  wendeten Düse.         Die    in     Fig.    1     .dargestellte    Maschine be  sitzt     einen;    die Werkzeuge tragenden Kopf  10, der auf einer Säule 12 sitzt.

   Der Kopf  trägt     weiterhin    einen     glebstoffbehälter    14  und     eine    Pumpe 1.6, die ,den     Klebstoff    vordem  Behälter 14 durch     eine        Leitung    18 nach     einer     Düse 210 pumpt.

   Die     Düse        trägt    den Kleb  stoff auf das     Werkstück    auf.     Das:    Werk  stück, im vorliegenden Fall ein     aufgeleisteter     Schuh 22, ist mit einer auf dem Schuhboden  festgenähten     Laufsohle    versehen, in die in  bekannter Weise ein Riss     eingeschnitten    ist.

    Die die     .Sohle    mit dem Schuhboden verbin  dende     Naht        wind'        bekanntlich    in     den.    Riss ein  genäht, worauf der     Riss    durch Festkleben des       Risslappens   <B>26</B> .gegen die     Rissfläche    28 wie  der     geschlossen,    wird. Der Schuh wird au der  Düse 20     vorbeibewegt,    wobei diese     den.    Kleb  stoff auf den     Rissilappen    2,6 und die     Riss-          fläohe    28     aufträgt.     



       Zwischen    zwei durch Bolzen 34 mitein  ander verbundenen     Trägerplatten        30,    32, des       Kopfstückes        ist    bei     Q38    ein Block     .3 &         befestigt,     der eine Stange 40 trägt. Auf der Stange  ist der Träger 42 der Düse 20 angeordnet.  Die .Stange ist in     Achsialrichtung    verstellbar  und wird     durch.        eine    Schraube 44 an Dre  hung verhindert.

   Der Träger 42 der Düse       wird    in     eingestellter    Lage auf der Stange  40 durch Klemmschrauben 46     (Fig.    3) ge  halten. Der     Schaftteil    51 der     Düse    weist  einen     Eanschteil    48 auf, der mit Flanschen  50 des Düsenträgers 42 verbolzt ist.

   Die       Klebstoffleitung    18     ist    mit der Düse durch  ein     Passstüek    52 verbunden, das ein bei 29       gesteuertes    Ventil 54     aufweist    und bei 56 mit  dem     Flanschteil    48 des     Düsenschaftes    51  verbunden     ist.    Das     Passstück    ist in ein       T-Stüök    58 eingeschraubt, das ein Manometer  59     trägt    und mit der     Klebstoffleitung    18  verbunden ist.

   Die Düse 20 selbst weist  einen     Flansohteil    5,5 und Nippel 57     (Fig.    1,  5 und 7) auf. Der Nippel ist bei 53 mit dem       Schaftteil    51 verschraubt.  



  Das     Werkstück    wird durch eine Gummi  rolle 60 vorgeschoben, die auf einem Arm  <B>62</B> drehbar     gelagert    ist. Der Arm ist bei 64  schwingbar an dem     Maschinengestell    arge-      ordnet, so dass sich :die Rolle     in    Anpassung  an den     Oberflächenverlauf        des        Werkstückes     auf- und     abbewegen        kann.        Die,    Vorschub  rolle 60 wird von einer     Welle    68 über     Ritzel     6,6 kraftschlüssig ;gedreht.

   Die in dem Trä  gerarm 62 gelagerte Welle 68 wird über       Kegelradgetriebe    70 von einer Welle 72     ge-          trieben,    die von der Hauptwelle 74 aus über  Schraubenrad 76 und Welle 78 getrieben  wird. Die Welle 7 8 ist durch eine mit Kar  dangelenken     versehene    Welle 80 mit der       Welle    7'2     verbunden.    Somit kann sich die  Rolle 60 frei auf- und     abbewegen,    ohne dass  ihr     Kraftantrieb    unterbrochen wird.  



  Der     R-isslappen        .26        wird    durch einen     hin-          und        herschwingen@den    Finger 82; abgestützt,  der auf dem     Unterarm,    eines Winkelhebels  84     (Fig.    '3) festgeklemmt ist. Der Winkel  hebel wird von dem mit dem Düsenträger 42  verbundenen Doppelarm 86 getragen. Eine in  eine Nut 89 de\     Trägerblockes   <B>36</B> eingrei  fende,     waagrechte    Stange 88 schwingt den  Finger 82 hin und her.

   Die     Stange    ist durch  einen     Knickhebel    92, 94     (Fig.    1 und 2) mit  einem kraftschlüssig getriebenen Hebel 90  verbunden. Die     Gelenkverbindung    zwischen  der     Stange    88 und     -dem        Knickhebelglied    92  wird von einem     Schwingträger    96 getragen,  der um einen in den Block 36     eingesetzten     Zapfen 9-8     schwingt.    Eine auf die     Stange    88       aufgeschobene    Feder 100     lagert    ,gegen den  Block 36 und ist bestrebt,

   den Finger 82 au  sser Eingriff mit dem     Risslappen    zu schwin  gen, wobei die     .Stange    88 gegen     einen    An  schlagring 102 geschoben     wird.    In der Ruhe  lage der Maschine ist somit der Finger 82  zurückgezogen, so dass das     Werkstück    leicht  zwischen den Finger und die     Düse    eingesetzt       bezw.    aus der Maschine herausgenommen  werden kann.  



  Die Stange 88 ist mit -dem Winkelhebel  84 durch einen Block 104 verbunden, der  längs der Stange 88 verstellbar     ist    und durch  Muttern 106 in eingestellter     Labe    gehalten       vdird.        Der    Block     10.1        (Fig.    4) trägt einen  Drehbolzen 108, auf dem eine     Egzentermuffe     110 sitzt.

   Die Muffe wird durch ein mit       einer    Klinke 114     zusammenwirkendes    Sperr-         rad    112 in     eingestellter        Lage        :gesperrt.    Bei  Drehung :der     Muffe    110     wird    der     Finger    82  bezüglich     die        Düse    eingestellt.  



  Der-     Finger    82 wind nur in der Streck  lage des     Knickhebels    92, 94     (Fig.    1) durch  den Hebel 90     betätigt.    Der     Unterarm    12,0  des Hebels     wird        durch    eine     Kurvennut    116  gesteuert, :

  die in     einer    auf der     Welle    74 be  festigten     Plankurvenscheibe    118 eingeschnit  ten     ist.        Der        Arm        12-0        ist        mit    dem     Ober-          arm    des Hebels 90 bei     12;2    verbunden. Durch  dieses Getriebe     führt    der Finger 82 ungefähr  2400     .Schwingungen    in der Minute aus.

   Die       Hauptwelle    74 treibt ebenfalls, die Pumpe       10'    über     Zahnradgetriebe    124.  



  Eine von dem Trethebel der Maschine  gesteuerte Stange 13,0 trägt auf ihrem Ober  ende     eine        senkrechte,        abgeplattete    Stange     13,2.          In    einen Schlitz 134 der Stange<B>132</B>     greift     ein von     einem    Gabelhebel 13:

  6 getragener  Bolzen     ein.        Der    Gabelhebel     ist    in dem       Masohinengestell        schwingbar    gelagert und  sein freies Ende ist     durch        eine    Stange 1,38  mit     einem        das        Ventil    54 steuernden Hebel  140     .gelenkig        verbunden.    Der Steuerhebel 140  ist auf einer     Stange    142.

       befestigt,    die in dem  Ansatz     144    des Blockes     ,36        .gelabert    ist. Die       Stange    142,     ist    mit dem     Ventil.    54 durch eine  Kardangelenke     aufweisende    Zwischenwelle  146 verbunden. Das     eine    Kardangelenk ist  leicht     auseinandernehmbar    und wird in       Arbeitslage        .durch    eine auf die Stange 1.42  aufgeschobene Feder 148 gehalten.

   Die  Schliesslage     idies    Ventils wird durch eine An  sehlagschraube     1,50        bestimmt,    gegen     die    der  Hebel 140 durch     eine    Feder 152- gezogen  wird. Die     Abwärtsbew        boimg    .der     Trethebel-          stange        130,        13,22        wird    durch     Anschlagen.    des  Ansatzes 156     eines    mit ihr verzapften Hebels  154 ,gegen einen     festen    Anschlag 158 be  grenzt.  



  Die     T'rethebelstange    130     steuert    ebenfalls  die     Schwingung    des den     Risslappen    abstützen  den     Fingers        82.,    indem sie den Kniehebel 9.2,  94 entweder streckt oder in Knicklage     be-          wegt.    In     einen.Schlitz    160     des        .Stangenfart          satzes        13;2        :

  greift    eine von dem Kniegelenk  des Kniehebels 92, 94     getragener    Bolzen 162           ein        (Fig.    1 und 2). Wird somit der Trethebel  herabgezogen, so     wird    der Kniehebel ge  streckt, wobei die     Schwingung    des Hebels  90 über die     Stange    88 auf den Finger 82  übertragen wird. Bei freigegebenem     Tret-          hebel        wird    der Kniehebel     geknickt,    worauf  die     Schwingungen    .des Hebels 90 nicht mehr  auf den Finger 8:2     übertragen    werden.  



  Die     Vorschubrolle    60 wird nachgiebig  gegen das Werkstück     angehalten.    Ein an dem       Maschinengestell        aasgelenkter    Hebel 164  trägt .einen Block 16,6, der die     Trethebel-          stange    180 umgreift und durch eine Feder  172 gegen einen Anschlagring 170 der  Stange .gehalten wird. Der Hebel 164 ist mit  dem die     Vorschubrolle    60 tragenden     Arm.        6,2     durch einen     Lenker    174 verbunden.

   Beim  Herabziehen der     Trethebelstange    in die in       Fi:g.    1     dargestellte        Lage    wird die Vorschub  rolle 160 in     Eingriff    mit dem bezüglich der  Düse 20     bereits        eingestellten    Werkstück be  wegt,     worauf,das        Ventil    54 geöffnet und der       Klebstoffluss    beginnt und schliesslich.

   durch  Bewegung des Kniehebels 92, 94 in Knick  lage die     Schwingbewegung        des    Fingers 82  eingeleitet     wird.    Beim Hochschieben der       Trethebelstange    vollziehen sich dieselben  Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge.  



  Die     Düse    2:0 der     Maschine    zeigt nach  unten und ist in der     Vorschubrichtung    des  Werkstückes     geneigt.    Das Unterende 184  der Düse ist     zugespitzt,    so dass die Düse in  den     .Sohlenriss        eingesetzt    werden kann.     :Die     scharfe Vorderkante 182 der Düse ist an  ihrem     untern    Ende mit einer     Ausflussöffnung     186 für den Klebstoff versehen.

   In die drei  eckige Rückenfläche 188     (Fig.    5) des Düsen  endes mündet bei 19:2 eine     Klebstoffleitung          190,ein.    Die     Ausflussöffnung    186 steht mit  der     Leitung    190 durch eine     Zweigleitung     187     (Fig.    7) in Verbindung.  



  Zum     gleichmässigen    Auftragen des Kleb  stoffes auf den     Risslappen    26, die     Rissfläche     28 und .den     R.issgrund    ist die Düse auf ihrer  Rückseite mit einer     Platte    180     (Fig.    5) ver  sehen.     Zwischen    dem     untern        Endteil    der  Platte 180 und der     Düsenfläche    188     besteht       ein     kleiner    Abstand, so dass ein     V-förmiger     Spalt 194     (Fig.    7) am Umfang der Platte 180  gebildet wird;

   durch :die so     gebildeten    seit  lichen     Austrittswege        wird    der durch die Lei  tung 190     gepumpte        Klebstoff    auf den Lap  pen 26 und die Fläche 2:8 aufgetragen. Der  Spalt 194 reicht bis an die Schulter 196 der  Platte 180. Die Platte     ist    ferner mit einer  Schulter 198 versehen,     die    auf eine Schulter  200 der Düse     (Fig.    5 und 7)     passt.    Die  Platte 180 ist     etwas    kleiner als die     entspre-          chende        Fläche    18-8 der Düse.

   Zum Einstel  len der Platte dient ein Bolzen     202.,    der in  ein Loch     2,04    der Düse     eingesetzt    wird. Die  Platte wird durch eine Schraube 2,06, 2.10 be  festigt. Die     Ausflussöffnung    192 der Lei  tung 190 ist     mit,dem    Scheitel der Düse durch  eine Rille     2,12        (Fig.    5 und 6) verbunden, so  dass der Klebstoff ebenfalls auf den     Riss-          grund    aufgetragen wird.  



  In der Arbeitslage der     Düse    wird der       Risslappen    26 gegen die Seite 214     (Fig.    5)       d-er    Düse und die     Rissfläche    28 gegen die  gegenüberliegende .Seite der Düse     .gehalten,     die durch die Kante 216     begrenzt        ist.    Bei       Schuhen    gewisser Art ist die     Rissfläche    28  nicht eben, sondern gewölbt.

   Zum Auftra  gen von     Klebstoff    auf Risse dieser     Art        wird          vorzugsweise    die in     Fig.    9 und 10, darge  stellte Düse verwandt. Die gegen die     Riss-          fläche    28 anliegende Seite dieser Düse     ist     konkav und     besitzt    eine konkav     gebogene          Unterkante        ,2.20    in     Anpassung    an die kon  vexe     Rissfläche    28.

   Die der     Platte    180 ent  sprechende     Platte    1180 besitzt eine entspre  chend :gebogene Kante 222. Die Schulter  1196 der Platte 1180 ist zu der Schulter 1198  nicht parallel,     um    das Auftragen     des    Kleb  stoffes auf     Risslappen    und     R.issfläche    zu be  grenzen. Die dreieckige Rückenfläche dieser       Düse    ist bei 224     (F'ig.    9) ausgehöhlt und die  Aushöhlung ist ringsum von einer d     ammarti-          gen    Erhebung 226 umgeben.

   Die     Ausneh-          mung    2.24 ist     mit    der     Düsenspitze    durch eine  Nut 2.28     (Fig.    9)     verbunden,    die     der    Nut 212  der in     Fig.    5 dargestellten     Düse    entspricht.  



  Wird die Düse     zum    Auftragen von Kleb  stoff verwandt, der     aus    polymerisiertem           Chloropren    besteht, so wird vorzugsweise die  in     Fig.    6 und 8 dargestellte     Bauform    der  Düse     verwandt.    In     diesem    Falle ist :die Düse  mit zwei     Platten    230,     23,2    versehen.

   Die  Platten werden in     .gewissem        Abstand    vonein  ander durch einen Bolzen 234 gehalten und  können sich etwas seitlich um     eine        ,Schraube          2,06    bewegen. Zu     .diesem    Zwecke steht die  Schulter ,240 der     Innenplatte        2,30    in einem       gewissen    Abstand von der Schulter 200 der  Düse.

   Die     Zwisehenplatte    230, deren obere       Innenseite    241     (Fig.    8) gegen die Rückfläche  der Düse anliegt,     besitzt    eine der     ,Schulter     196 entsprechende Schulter 2,42     (Fig.        6),,die     einen dem Spalt 194     (Fi:g.    7) entsprechenden  Spalt     2,49    mit der Düse bildet.

   Die     Platte     230 besitzt ebenfalls ein Loch     244,    das: der       Ausflussöffnung    192. :gegenüberliegt, so     dass.     ein Teil des     Klebstoffes    unmittelbar nach  dem Spalt<B>251</B>     (Fig.    8 und 11) zwischen den  Platten     230,        23:2    :gelangt. Der :Spalt 2,51 wird  durch eine auf der Vorderseite der Platte     230     ausgebildete :Schulter 246 begrenzt.

   Somit       bestehen    zwei     V-förmige        iSpalten,    die durch  das Unterende 248 der     Zwischenplatte    230  getrennt werden. Die     Kante    des     Unterendes     248 ist bei     2,5,0    gezahnt, so     dass    der Kleb  stoff gleichmässig ausgebreitet oder ausge  strichen wird.

       Dass        Unterende    248 der     Platte     230 ist .kleiner als das Unterende der     Düse,     und das     Unterende    252 der     Platte        2-32    ist  wiederum kleiner als das der     Zwischenplatte     230.

   Durch diese Anordnung und weiterhin  durch die Möglichkeit einer geringen seit  lichen     Verschiebung    der beiden Deckplatten       bezüglich    der     Düse    wird ein     glatter    Durch  lauf der Düse     @dureh    ,den     Sohlenriss,        insbeson-          dere    beim     Bearbeiten    von     stark        gekrümmten     Stellen,

       ermöglicht.    Der durch den     ersten          Spalt    249     ausgepresste        Klebstoff    hat     insbe-          sondere    die Wirkung, den     Risslappen    28 und  die     Rissfläche    2,8 zu befeuchten, so dass, der  durch den Spalt     2.51        ausgedrückte        Klebstoff          besser    daran     haftet.     



       Bei    der in     Fig.    12-     bis    16 in     einem    wei  teren Ausführungsbeispiel     :dargestellte        Na-          sohine    wird der     Klebstoffbehälter    312 eben  falls von dem Kopfstück 310 getragen. Wei-         terhin        wird,    wie bekannt, der Klebstoff durch  eine     Pumpe    von dem     Behälter    312 aus. durch  eine     Leitung    314 gepumpt.

   Die Maschine       besitzt    ein     Manometer        3.1,6    und ein den Kleb  stofffluss     steuerndes        Ventil        3,18.    Das Ventil  steht     durch        eine    Welle     320    in Verbindung       mit    einem     nichtdargestellten        Trethebel,    durch  den das     Ventil    entsprechend gesteuert     wird.     Die Welle     .320        ist    durch     eine    mit Kardan  gelenken 324,

       3'26    versehene Welle 322 mit  dem     Ventil        3118    verbunden. Der     das    Ventil  tragende Arm     .3218        ist    bei     3:

  30    auf     einem     festen Trägerstück     33,2        schwingbar        gelagert.     Seine     Lage        wird    durch eine Anschlag  schraube     3341        bestimmt.        Die        Ausflussöffnung          336        :des    Ventils     31$    ist mit der Düse     340     durch eine     Schlauchleitung        3,3;8    verbunden.  



  Die     spitzzulaufende    Düse     3,40        (Fig.    15)  trägt den Klebstoff in dem Riss 342 auf die       Rissfläche    346- und den     Risslappen        348    einer  Schuhsohle 345     (Fig.    1.6) auf.

   Die durch  den     Schaftteil    351 der auf einem Träger 350       sitzenden    Düse ,gehende     Klebstoffleitung        3452     ist an dem     Unterende    der Düse     (Fig.    16) mit  einer     Verzweigung        3454    versehen, wodurch  seitliche     Ausflussöffnungen356,        358        (Fig.    16)  gebildet werden.

       Der        Vorderteil    3,60     (Fig.12     und 15)     ider    Düse ist verjüngt, wodurch die       Vorschubbewebgung    der Sohle erleichtert  wird; das Rückende     3.62    ist ebenfalls zuge  spitzt, so     dass-die        Düse    beim Bearbeiten von  scharf     gebogenen    Stellen der Sohle nicht ge  hemmt wird. Das     Vorderende    360     ist    etwas  breiter an der     Ausflussstelte        3:56,    358 als das  Hinterende 362 (siehe     Fig.    16).

   Dadurch  wird verhindert, dass das Hinterende der  Düse     den:        aufgetragenen.    Klebstoff wieder ab  wischt.     Gegebenenfalls    kann das     Hinterende     noch mit waagrechten Rillen     :364        (Fig.    15)  versehen     sein,    um ein     Abwischen    des     auf-          getragenen        Klebstoffes    zu vermeiden.  



  Da der     Risslappen        -348    häufig sehr steif  ist und     unregelmässig    verläuft, ist es zweck  mässig, die     Düse        um        ihren    Scheitel     36:

  6    zu       schwingen,    der     mit,der    in dem     Rissgrund    lie  genden Naht 36,8 in Eingriff steht.     Zum     Schwingen der     Düse        ist    ihr Träger 350 mit  einem     Parallelgestänge    370,     3,72        (Fig.    12! und      14) verzapft, das von parallelen,     senkrechten          Lenkern    374,<B>376</B>     betätigt    wird.

   Die     Lenker     374, 3-76     sind    bei 377     bezw.        3$4    auf einem  festen Träger     3,78        schwingbar    gelagert. Der       Lenker        376    wird     kraftschlüssig    hin- und       hergeschwungen    und     betätib-t        somit        ,das    ge  samte     Gestänge.    Seine Nabe 282 trägt einen  Seitenansatz<B>3186,</B> dessen Rolle 388 durch  einen Exzenter 390     gesteuert    wird.

   Der  Exzenter     3,90    sitzt auf einer in Lager 394 an  geordneten Welle     .392.    Die Rolle 388 wird  durch eine Feder 396     in    Eingriff mit dem       Exzenter    390 gehalten.  



  Die     Vorschubrolle    400 sitzt auf dem Un  terende einer schrägen Welle 40,2, die in  einem Arm 404 drehbar gelagert ist. -Der  Arm ist     durch    Schrauben 380     mit,dem    Trä  ger 332     verbunden.    Der     zylinderförmige    Teil  405 -der Rolle 400 stützt den     Risslappen    ab  (Fix. 12). Die Welle 40,2 wird von einer  Welle '408 über Zahngetriebe     40e6    gedreht.  Die Welle     40!8    selbst wird durch eine Welle  412 über     Zahngetriebe    410 betätigt.

   Die  Welle     '39,2,    die die Düse hin- und her  schwingt,     wird    durch     Ritzel    414, 416 auf  den Wellen 40$     bezw.        392        getrieben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlenrisse, mit einer Düse, durch die der Klebstoff unter Druck aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zu- gespitzte Ende der Düse mit mindestens einem seitlichen Klebstoffaustrittsweg ver sehen ist, durch den der Klebstoff auf einem ihm gegenüberliegenden Risslappen aufgetra- gen;
    wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d-ass- die @dreieckige Rück- seite d es Düsenendteils- mit einer dreiecki gen Platte versehen ist, deren untere Par tie von der genannten Düsenfläche in einem gewissen Abstand gehalten ist, so dass ein Spalt gebildet wird,
    der sich von dem Scheitel der Platte bezw. der Düse längs mindestens einer Seite der Düse er streckt. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d a3 die Düse mit einer am verjüngten Erde ausmündenden gleb- stoffleitung versehen ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch ;gekennzeichnet, @dass der Spalt durch eine auf der Innenseite der dreieckigen Platte vorgesehene Schul- ter nach oben hin begrenzt ist. 4.
    ,äälaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d ass die dreieckige Rück seite des Düsenendteils mit zwei dreiecki- gen Platten versehen ist, deren untere Endteile in einem gewissen Abstand von der Düse und voneinander stehen, wodurch zwei V-förmige Spalten am Unterenden der Düse ,gebildet sind,
    die durch eine in der Zwischenplatte angeordnete Öffnung mit einander in Verbindung stehen. 5. Maschine nach Patentanspruch mit einer Vorschubrolle,dadurch gekennzeichnet, dass letztere eine derartige Lage ein nimmt, dass ein Teil der Vorschubrolle mit ,
    der Sohle in Eingriff steht und das Werk- stücnk vorschiebt und der andere Teil der Vorschubrolle einen Risslappen abstützt. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse um ihren Scheitel schwingbar gelagert ist und durch ein kraftschlüssig betätigtes Getriebe hin- und hergeschwun- gen wird. .
CH192565D 1935-09-25 1936-09-01 Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlenrisse. CH192565A (de)

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