Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlenrisse. Es sind Maschinen zum: Auftragen von Klebstoff bekannt, bei denen der Klebstoff unter Druck durch eine Düse herausgepumpt wird. Zum Auftragen von Klebstoff auf winkelartig zueinander stehende Werkstüek- flächen, z.
B. die Bodenfläche und den Lap pen eines Schuhsohlenrüses, ist erfindungs gemäss die Düse in Anpassung an die Werk stückflächen zugespitzt und mit einem seit lichen Klebstoffaustrittsweg versehen, durch den der Klebstoff auf den mit ihr in Berüh rung stehenden Risslappen -aufgetragen wird.
Vorzugsweise ist die dreieckige Rückseite des Düsenendteils mit einer dreieckigen Platte versehen, deren untere Partie v an der Düsen fläche in einem gewissen Abstand gehalten ist, so dass ein seitlicher Spalt geschaffen wird, der sich von dem Scheitel der Platte bezw.,der Düse, längs mindestens einer ,Seite der Düse,
E-rstreokt. Durch diesen Spalt wird der Klebstoff .gleichmässig auf die Werk- stückflächen aufgetragen. Damit :die Düse den Klebstoff nicht überdie Klebflächen hin aus aufträgt und somit das Werkstück be- schmiert, ist zweckmässig .der Spalt durch eine auf der Innenfläche der dreieckigen Platte angeordnete :
Schulter nach oben hin begrenzt. Sollte dennoch das Oberende des Tförmigen Spaltes über die zu bestreichende Fläche hinausragen, so wird der Klebstoff durch.
die Saugwirkung des Unterteil & des Spaltes beim Auftragen des Klebstoffes in folge der Adhäsion des Klebstoffes am Werk- stück nach unten. gezogen und somit ein Auf trägen_ über die zu bestreichende Fläche hin aus verhindert.
Gewisse Klebstoffe, insbesondere aus polymerisiertem Chloropren hergestellte Kleb stoffe, verbinden sich nicht leicht mit dem Leder und werden von dem letzteren gewöhn lich abgestossen.
*Um dennoch den Klebstoff gleichmässig und dauernd haftend auf die winklig zueinander stehenden Werkstüek- flä.chen aufzutragen, wird für diesen Sonder- fall die dreieckige Rückseite der Düse zweck mässig mit zwei dreieckigen Platten versehen, die in einem gewissen Abstand von der Düse und voneinander stehen und somit zwei V-för- mige Spülte um den Umfang des Unterendes der Mittelplatte bilden, wobei ,
die beiden Spülte durch ein in der Zwischenplatte au- geordnetes Loch miteinander in Verbindung stehen können. Der der Düse nähere Spalt besitzt dann eine Benetzungs- oder Befeuch- tigungswirkung, so dass der durch den zwei ten Spalt aufgetragene Klebstoff auf dem Werkstück haftet und nicht von diesem ab gestossen wind.
Ferner kann eine Vorschubrolle vorge sehensein, .die durch Eingriff mit,der Sohle das Werkstück vorschiebt und weiterhin den Risslappen gegen: die Wirkung -der Düse ab stützt.
In Fällen, wo der Risslappen verhält nismässig steif ist und unregelmässig verläuft, wird vorzugsweise die Düse um ihre Spitze schwingbar .gelagert und beim Betrieb der Maschine durch ein kraftschlüssig betätigtes Getriebe hin- und hengeschwoungen.
Auf der Zeichnung ist die Maschine bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 eine Einzelansicht einer Steuer vorrichtung der Maschine, Fig. 3. ein Schaubild der Werkzeuge beim - Bearbeiten, eines Schuhes, Fig. 4 einen Schnitt eines den Risslappen stützenden Fingers;
Fig. 5 bis 11 sind verschiedene Ansichten bezw. Schnitte von verschiedenen Ausfüh- rungsformen der Düse; Fig. 12 ist eine Seitenansicht eines wei teren Ausführungsbeispiels des Erfindungs gegenstandes; Fig. 13 ist ein Grundriss@ eines Teils der in F'ig. 12. dargestellten Maschine;
Fig. 14 ist eine Perspektivansicht des in Fig. 13 dargestellten Maschinenteils; Fig. 15 und 16 sind Einzelansichten der in der in Fig. 1.3 dargestellten Maschine, ver wendeten Düse. Die in Fig. 1 .dargestellte Maschine be sitzt einen; die Werkzeuge tragenden Kopf 10, der auf einer Säule 12 sitzt.
Der Kopf trägt weiterhin einen glebstoffbehälter 14 und eine Pumpe 1.6, die ,den Klebstoff vordem Behälter 14 durch eine Leitung 18 nach einer Düse 210 pumpt.
Die Düse trägt den Kleb stoff auf das Werkstück auf. Das: Werk stück, im vorliegenden Fall ein aufgeleisteter Schuh 22, ist mit einer auf dem Schuhboden festgenähten Laufsohle versehen, in die in bekannter Weise ein Riss eingeschnitten ist.
Die die .Sohle mit dem Schuhboden verbin dende Naht wind' bekanntlich in den. Riss ein genäht, worauf der Riss durch Festkleben des Risslappens <B>26</B> .gegen die Rissfläche 28 wie der geschlossen, wird. Der Schuh wird au der Düse 20 vorbeibewegt, wobei diese den. Kleb stoff auf den Rissilappen 2,6 und die Riss- fläohe 28 aufträgt.
Zwischen zwei durch Bolzen 34 mitein ander verbundenen Trägerplatten 30, 32, des Kopfstückes ist bei Q38 ein Block .3 & befestigt, der eine Stange 40 trägt. Auf der Stange ist der Träger 42 der Düse 20 angeordnet. Die .Stange ist in Achsialrichtung verstellbar und wird durch. eine Schraube 44 an Dre hung verhindert.
Der Träger 42 der Düse wird in eingestellter Lage auf der Stange 40 durch Klemmschrauben 46 (Fig. 3) ge halten. Der Schaftteil 51 der Düse weist einen Eanschteil 48 auf, der mit Flanschen 50 des Düsenträgers 42 verbolzt ist.
Die Klebstoffleitung 18 ist mit der Düse durch ein Passstüek 52 verbunden, das ein bei 29 gesteuertes Ventil 54 aufweist und bei 56 mit dem Flanschteil 48 des Düsenschaftes 51 verbunden ist. Das Passstück ist in ein T-Stüök 58 eingeschraubt, das ein Manometer 59 trägt und mit der Klebstoffleitung 18 verbunden ist.
Die Düse 20 selbst weist einen Flansohteil 5,5 und Nippel 57 (Fig. 1, 5 und 7) auf. Der Nippel ist bei 53 mit dem Schaftteil 51 verschraubt.
Das Werkstück wird durch eine Gummi rolle 60 vorgeschoben, die auf einem Arm <B>62</B> drehbar gelagert ist. Der Arm ist bei 64 schwingbar an dem Maschinengestell arge- ordnet, so dass sich :die Rolle in Anpassung an den Oberflächenverlauf des Werkstückes auf- und abbewegen kann. Die, Vorschub rolle 60 wird von einer Welle 68 über Ritzel 6,6 kraftschlüssig ;gedreht.
Die in dem Trä gerarm 62 gelagerte Welle 68 wird über Kegelradgetriebe 70 von einer Welle 72 ge- trieben, die von der Hauptwelle 74 aus über Schraubenrad 76 und Welle 78 getrieben wird. Die Welle 7 8 ist durch eine mit Kar dangelenken versehene Welle 80 mit der Welle 7'2 verbunden. Somit kann sich die Rolle 60 frei auf- und abbewegen, ohne dass ihr Kraftantrieb unterbrochen wird.
Der R-isslappen .26 wird durch einen hin- und herschwingen@den Finger 82; abgestützt, der auf dem Unterarm, eines Winkelhebels 84 (Fig. '3) festgeklemmt ist. Der Winkel hebel wird von dem mit dem Düsenträger 42 verbundenen Doppelarm 86 getragen. Eine in eine Nut 89 de\ Trägerblockes <B>36</B> eingrei fende, waagrechte Stange 88 schwingt den Finger 82 hin und her.
Die Stange ist durch einen Knickhebel 92, 94 (Fig. 1 und 2) mit einem kraftschlüssig getriebenen Hebel 90 verbunden. Die Gelenkverbindung zwischen der Stange 88 und -dem Knickhebelglied 92 wird von einem Schwingträger 96 getragen, der um einen in den Block 36 eingesetzten Zapfen 9-8 schwingt. Eine auf die Stange 88 aufgeschobene Feder 100 lagert ,gegen den Block 36 und ist bestrebt,
den Finger 82 au sser Eingriff mit dem Risslappen zu schwin gen, wobei die .Stange 88 gegen einen An schlagring 102 geschoben wird. In der Ruhe lage der Maschine ist somit der Finger 82 zurückgezogen, so dass das Werkstück leicht zwischen den Finger und die Düse eingesetzt bezw. aus der Maschine herausgenommen werden kann.
Die Stange 88 ist mit -dem Winkelhebel 84 durch einen Block 104 verbunden, der längs der Stange 88 verstellbar ist und durch Muttern 106 in eingestellter Labe gehalten vdird. Der Block 10.1 (Fig. 4) trägt einen Drehbolzen 108, auf dem eine Egzentermuffe 110 sitzt.
Die Muffe wird durch ein mit einer Klinke 114 zusammenwirkendes Sperr- rad 112 in eingestellter Lage :gesperrt. Bei Drehung :der Muffe 110 wird der Finger 82 bezüglich die Düse eingestellt.
Der- Finger 82 wind nur in der Streck lage des Knickhebels 92, 94 (Fig. 1) durch den Hebel 90 betätigt. Der Unterarm 12,0 des Hebels wird durch eine Kurvennut 116 gesteuert, :
die in einer auf der Welle 74 be festigten Plankurvenscheibe 118 eingeschnit ten ist. Der Arm 12-0 ist mit dem Ober- arm des Hebels 90 bei 12;2 verbunden. Durch dieses Getriebe führt der Finger 82 ungefähr 2400 .Schwingungen in der Minute aus.
Die Hauptwelle 74 treibt ebenfalls, die Pumpe 10' über Zahnradgetriebe 124.
Eine von dem Trethebel der Maschine gesteuerte Stange 13,0 trägt auf ihrem Ober ende eine senkrechte, abgeplattete Stange 13,2. In einen Schlitz 134 der Stange<B>132</B> greift ein von einem Gabelhebel 13:
6 getragener Bolzen ein. Der Gabelhebel ist in dem Masohinengestell schwingbar gelagert und sein freies Ende ist durch eine Stange 1,38 mit einem das Ventil 54 steuernden Hebel 140 .gelenkig verbunden. Der Steuerhebel 140 ist auf einer Stange 142.
befestigt, die in dem Ansatz 144 des Blockes ,36 .gelabert ist. Die Stange 142, ist mit dem Ventil. 54 durch eine Kardangelenke aufweisende Zwischenwelle 146 verbunden. Das eine Kardangelenk ist leicht auseinandernehmbar und wird in Arbeitslage .durch eine auf die Stange 1.42 aufgeschobene Feder 148 gehalten.
Die Schliesslage idies Ventils wird durch eine An sehlagschraube 1,50 bestimmt, gegen die der Hebel 140 durch eine Feder 152- gezogen wird. Die Abwärtsbew boimg .der Trethebel- stange 130, 13,22 wird durch Anschlagen. des Ansatzes 156 eines mit ihr verzapften Hebels 154 ,gegen einen festen Anschlag 158 be grenzt.
Die T'rethebelstange 130 steuert ebenfalls die Schwingung des den Risslappen abstützen den Fingers 82., indem sie den Kniehebel 9.2, 94 entweder streckt oder in Knicklage be- wegt. In einen.Schlitz 160 des .Stangenfart satzes 13;2 :
greift eine von dem Kniegelenk des Kniehebels 92, 94 getragener Bolzen 162 ein (Fig. 1 und 2). Wird somit der Trethebel herabgezogen, so wird der Kniehebel ge streckt, wobei die Schwingung des Hebels 90 über die Stange 88 auf den Finger 82 übertragen wird. Bei freigegebenem Tret- hebel wird der Kniehebel geknickt, worauf die Schwingungen .des Hebels 90 nicht mehr auf den Finger 8:2 übertragen werden.
Die Vorschubrolle 60 wird nachgiebig gegen das Werkstück angehalten. Ein an dem Maschinengestell aasgelenkter Hebel 164 trägt .einen Block 16,6, der die Trethebel- stange 180 umgreift und durch eine Feder 172 gegen einen Anschlagring 170 der Stange .gehalten wird. Der Hebel 164 ist mit dem die Vorschubrolle 60 tragenden Arm. 6,2 durch einen Lenker 174 verbunden.
Beim Herabziehen der Trethebelstange in die in Fi:g. 1 dargestellte Lage wird die Vorschub rolle 160 in Eingriff mit dem bezüglich der Düse 20 bereits eingestellten Werkstück be wegt, worauf,das Ventil 54 geöffnet und der Klebstoffluss beginnt und schliesslich.
durch Bewegung des Kniehebels 92, 94 in Knick lage die Schwingbewegung des Fingers 82 eingeleitet wird. Beim Hochschieben der Trethebelstange vollziehen sich dieselben Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge.
Die Düse 2:0 der Maschine zeigt nach unten und ist in der Vorschubrichtung des Werkstückes geneigt. Das Unterende 184 der Düse ist zugespitzt, so dass die Düse in den .Sohlenriss eingesetzt werden kann. :Die scharfe Vorderkante 182 der Düse ist an ihrem untern Ende mit einer Ausflussöffnung 186 für den Klebstoff versehen.
In die drei eckige Rückenfläche 188 (Fig. 5) des Düsen endes mündet bei 19:2 eine Klebstoffleitung 190,ein. Die Ausflussöffnung 186 steht mit der Leitung 190 durch eine Zweigleitung 187 (Fig. 7) in Verbindung.
Zum gleichmässigen Auftragen des Kleb stoffes auf den Risslappen 26, die Rissfläche 28 und .den R.issgrund ist die Düse auf ihrer Rückseite mit einer Platte 180 (Fig. 5) ver sehen. Zwischen dem untern Endteil der Platte 180 und der Düsenfläche 188 besteht ein kleiner Abstand, so dass ein V-förmiger Spalt 194 (Fig. 7) am Umfang der Platte 180 gebildet wird;
durch :die so gebildeten seit lichen Austrittswege wird der durch die Lei tung 190 gepumpte Klebstoff auf den Lap pen 26 und die Fläche 2:8 aufgetragen. Der Spalt 194 reicht bis an die Schulter 196 der Platte 180. Die Platte ist ferner mit einer Schulter 198 versehen, die auf eine Schulter 200 der Düse (Fig. 5 und 7) passt. Die Platte 180 ist etwas kleiner als die entspre- chende Fläche 18-8 der Düse.
Zum Einstel len der Platte dient ein Bolzen 202., der in ein Loch 2,04 der Düse eingesetzt wird. Die Platte wird durch eine Schraube 2,06, 2.10 be festigt. Die Ausflussöffnung 192 der Lei tung 190 ist mit,dem Scheitel der Düse durch eine Rille 2,12 (Fig. 5 und 6) verbunden, so dass der Klebstoff ebenfalls auf den Riss- grund aufgetragen wird.
In der Arbeitslage der Düse wird der Risslappen 26 gegen die Seite 214 (Fig. 5) d-er Düse und die Rissfläche 28 gegen die gegenüberliegende .Seite der Düse .gehalten, die durch die Kante 216 begrenzt ist. Bei Schuhen gewisser Art ist die Rissfläche 28 nicht eben, sondern gewölbt.
Zum Auftra gen von Klebstoff auf Risse dieser Art wird vorzugsweise die in Fig. 9 und 10, darge stellte Düse verwandt. Die gegen die Riss- fläche 28 anliegende Seite dieser Düse ist konkav und besitzt eine konkav gebogene Unterkante ,2.20 in Anpassung an die kon vexe Rissfläche 28.
Die der Platte 180 ent sprechende Platte 1180 besitzt eine entspre chend :gebogene Kante 222. Die Schulter 1196 der Platte 1180 ist zu der Schulter 1198 nicht parallel, um das Auftragen des Kleb stoffes auf Risslappen und R.issfläche zu be grenzen. Die dreieckige Rückenfläche dieser Düse ist bei 224 (F'ig. 9) ausgehöhlt und die Aushöhlung ist ringsum von einer d ammarti- gen Erhebung 226 umgeben.
Die Ausneh- mung 2.24 ist mit der Düsenspitze durch eine Nut 2.28 (Fig. 9) verbunden, die der Nut 212 der in Fig. 5 dargestellten Düse entspricht.
Wird die Düse zum Auftragen von Kleb stoff verwandt, der aus polymerisiertem Chloropren besteht, so wird vorzugsweise die in Fig. 6 und 8 dargestellte Bauform der Düse verwandt. In diesem Falle ist :die Düse mit zwei Platten 230, 23,2 versehen.
Die Platten werden in .gewissem Abstand vonein ander durch einen Bolzen 234 gehalten und können sich etwas seitlich um eine ,Schraube 2,06 bewegen. Zu .diesem Zwecke steht die Schulter ,240 der Innenplatte 2,30 in einem gewissen Abstand von der Schulter 200 der Düse.
Die Zwisehenplatte 230, deren obere Innenseite 241 (Fig. 8) gegen die Rückfläche der Düse anliegt, besitzt eine der ,Schulter 196 entsprechende Schulter 2,42 (Fig. 6),,die einen dem Spalt 194 (Fi:g. 7) entsprechenden Spalt 2,49 mit der Düse bildet.
Die Platte 230 besitzt ebenfalls ein Loch 244, das: der Ausflussöffnung 192. :gegenüberliegt, so dass. ein Teil des Klebstoffes unmittelbar nach dem Spalt<B>251</B> (Fig. 8 und 11) zwischen den Platten 230, 23:2 :gelangt. Der :Spalt 2,51 wird durch eine auf der Vorderseite der Platte 230 ausgebildete :Schulter 246 begrenzt.
Somit bestehen zwei V-förmige iSpalten, die durch das Unterende 248 der Zwischenplatte 230 getrennt werden. Die Kante des Unterendes 248 ist bei 2,5,0 gezahnt, so dass der Kleb stoff gleichmässig ausgebreitet oder ausge strichen wird.
Dass Unterende 248 der Platte 230 ist .kleiner als das Unterende der Düse, und das Unterende 252 der Platte 2-32 ist wiederum kleiner als das der Zwischenplatte 230.
Durch diese Anordnung und weiterhin durch die Möglichkeit einer geringen seit lichen Verschiebung der beiden Deckplatten bezüglich der Düse wird ein glatter Durch lauf der Düse @dureh ,den Sohlenriss, insbeson- dere beim Bearbeiten von stark gekrümmten Stellen,
ermöglicht. Der durch den ersten Spalt 249 ausgepresste Klebstoff hat insbe- sondere die Wirkung, den Risslappen 28 und die Rissfläche 2,8 zu befeuchten, so dass, der durch den Spalt 2.51 ausgedrückte Klebstoff besser daran haftet.
Bei der in Fig. 12- bis 16 in einem wei teren Ausführungsbeispiel :dargestellte Na- sohine wird der Klebstoffbehälter 312 eben falls von dem Kopfstück 310 getragen. Wei- terhin wird, wie bekannt, der Klebstoff durch eine Pumpe von dem Behälter 312 aus. durch eine Leitung 314 gepumpt.
Die Maschine besitzt ein Manometer 3.1,6 und ein den Kleb stofffluss steuerndes Ventil 3,18. Das Ventil steht durch eine Welle 320 in Verbindung mit einem nichtdargestellten Trethebel, durch den das Ventil entsprechend gesteuert wird. Die Welle .320 ist durch eine mit Kardan gelenken 324,
3'26 versehene Welle 322 mit dem Ventil 3118 verbunden. Der das Ventil tragende Arm .3218 ist bei 3:
30 auf einem festen Trägerstück 33,2 schwingbar gelagert. Seine Lage wird durch eine Anschlag schraube 3341 bestimmt. Die Ausflussöffnung 336 :des Ventils 31$ ist mit der Düse 340 durch eine Schlauchleitung 3,3;8 verbunden.
Die spitzzulaufende Düse 3,40 (Fig. 15) trägt den Klebstoff in dem Riss 342 auf die Rissfläche 346- und den Risslappen 348 einer Schuhsohle 345 (Fig. 1.6) auf.
Die durch den Schaftteil 351 der auf einem Träger 350 sitzenden Düse ,gehende Klebstoffleitung 3452 ist an dem Unterende der Düse (Fig. 16) mit einer Verzweigung 3454 versehen, wodurch seitliche Ausflussöffnungen356, 358 (Fig. 16) gebildet werden.
Der Vorderteil 3,60 (Fig.12 und 15) ider Düse ist verjüngt, wodurch die Vorschubbewebgung der Sohle erleichtert wird; das Rückende 3.62 ist ebenfalls zuge spitzt, so dass-die Düse beim Bearbeiten von scharf gebogenen Stellen der Sohle nicht ge hemmt wird. Das Vorderende 360 ist etwas breiter an der Ausflussstelte 3:56, 358 als das Hinterende 362 (siehe Fig. 16).
Dadurch wird verhindert, dass das Hinterende der Düse den: aufgetragenen. Klebstoff wieder ab wischt. Gegebenenfalls kann das Hinterende noch mit waagrechten Rillen :364 (Fig. 15) versehen sein, um ein Abwischen des auf- getragenen Klebstoffes zu vermeiden.
Da der Risslappen -348 häufig sehr steif ist und unregelmässig verläuft, ist es zweck mässig, die Düse um ihren Scheitel 36:
6 zu schwingen, der mit,der in dem Rissgrund lie genden Naht 36,8 in Eingriff steht. Zum Schwingen der Düse ist ihr Träger 350 mit einem Parallelgestänge 370, 3,72 (Fig. 12! und 14) verzapft, das von parallelen, senkrechten Lenkern 374,<B>376</B> betätigt wird.
Die Lenker 374, 3-76 sind bei 377 bezw. 3$4 auf einem festen Träger 3,78 schwingbar gelagert. Der Lenker 376 wird kraftschlüssig hin- und hergeschwungen und betätib-t somit ,das ge samte Gestänge. Seine Nabe 282 trägt einen Seitenansatz<B>3186,</B> dessen Rolle 388 durch einen Exzenter 390 gesteuert wird.
Der Exzenter 3,90 sitzt auf einer in Lager 394 an geordneten Welle .392. Die Rolle 388 wird durch eine Feder 396 in Eingriff mit dem Exzenter 390 gehalten.
Die Vorschubrolle 400 sitzt auf dem Un terende einer schrägen Welle 40,2, die in einem Arm 404 drehbar gelagert ist. -Der Arm ist durch Schrauben 380 mit,dem Trä ger 332 verbunden. Der zylinderförmige Teil 405 -der Rolle 400 stützt den Risslappen ab (Fix. 12). Die Welle 40,2 wird von einer Welle '408 über Zahngetriebe 40e6 gedreht. Die Welle 40!8 selbst wird durch eine Welle 412 über Zahngetriebe 410 betätigt.
Die Welle '39,2, die die Düse hin- und her schwingt, wird durch Ritzel 414, 416 auf den Wellen 40$ bezw. 392 getrieben.