CH190862A - Verfahren zur Herstellung einer Packung für Beutel und dergl. und Packung, hergestelt nach diesem Verfahren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Packung für Beutel und dergl. und Packung, hergestelt nach diesem Verfahren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Packung für Beutel und dergl. und Packung, hergestellt nach diesem Verfahren. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Packung, insbesondere .für mit einem Haltefaden mit daran befestigter Etikette versehene Gegen stände, wie Beutel und dergleichen, und eine Packung, hergestellt nach diesem Verfahren.
Dieses Verfahren besteht darin, .dass ein aus einem Zuschnittblatt bestehender Um schlag sich überlappend zusammengeschlagen und an den offenen Seitenkanten durch Press- nähte zusammengerändert wird.
Die nach diesem Verfahren hergestellte Packung für Gegenstände mit Etikette ist gekennzeichnet durch einen aus einem recht eckigen Zuschnittblatt gebildeten, um den zu verpackenden Gegenstand .gelegten Umschlag, dessen Seitenkanten durch Rändeln geschlos sen sind und der .mit einem überlappenden Teil die Etikette so weit überdeckt, dass ,diese einen hebelartigen Griff zum Aufbrechen der Packung bildet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Packung, hergestellt nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung, dar gestellt, wobei insbesondere die einzelnen Phasen der Herstellung ersichtlich sind, und zwar zeigt:
Fig. 1 ein zur Bildung der Packung dienendes, zugeschnittenes Blatt des Ver packungsmaterials, Fig. 2 dieses Zuschnittblatt unter den zu verpackenden Gegenstand ,gelegt, Fig. 3 eine 'Seitenansicht zur Fig. 2, wo bei jedoch der obere und der untere Teil des Zuschn:
ittblattes um ihre Faltlinien hoch geklappt sind, Fig.4 eine Draufsicht wie in Fig. 2 bei umgeschlagenem untern Teil des Zuschnitt- blattes über den zu verpackenden Gegen stand, Fig. 5 die fertige Packung nach dem Um schlagen des obern Teils des Zuschnittblattes und Rändeln der offenen Kanten, ebenfalls in einer Draufsicht,
und Fig. 6 die fertige Packung in Seiten- ansicht und in grösserem Masssta)be.
Mit 1 ist ein als Verpackungsmaterial zugeschnittenes Grundblatt bezeichnet, das eine Faltlinie 2 zum Abteilen einer Lasche 3 aufweist. Der verbleibende Teil dieses Zu schnittblattes 1 ist durch eine weitere Falt- linie 4 halbiert. Mit 5 ist der zu verpackende Gegenstand, beispielsweise ein Aufgussbeutel für Tee, Kaffee etc. bezeichnet,
der eine an einem Faden 6 befestigte Etikette 7 trägt. Dieser Beutel 5 ist auf .den der Lasche 3 zu nächst liegenden Teil 8 des Zuschnittblattes 1 gelegt, derart, dass der Faden 6 unter dem Beutel 5 hindurchgeht und auf den mit 9 bezeichneten Teil des Zuschnittblattes, sowie parallel zu dessen Längsseiten zu liegen kommt und die Etikette 7 sich ausserhalb der Blattgrenze befindet.
Zur Führung des Fadens 6 ist am Rande des Teils 9 des Zu- schnittblattes in der Mitte ein kleiner Eili- schnitt 10 vorgesehen.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, wird hierauf der Teil 9 des Zuschnittblattes um die Faltlinie 4 umgeschlagen und auf den Beutel 5 .gelegt, wobei die Etikette 7 von selbst auf die Aussenseite des Teils 9 zu liegen kommt. Zur Fertigbildung der Packung wird die Lasche 3 um die Faltlinie 2 um geschlagen, wobei sie einen Teil .des Teils 9, sowie einen Teil der Etikette 7 überdeckt. Die offenen Seiten werden hierauf bei 11 und 12 zusammengerändelt, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist.
Der unter der Lasche 3 vorstehende Teil der Etikette 7 findet zweckmässig als Hebel zum Aufbrechen der Packung Verwendung. Das Öffnen geschieht, indem die Packung beispielsweise zwischen Daumen und Zeig finger der linken Hand am untern Ende er fasst wird, während Zeigfinger und Daumen der rechten; Hand die Etikette erfassen, nach oben drücken und so die Lasche 3 aufreissen. Die ganze Beanspruchung ruht somit auf der Etikette selbst, während deren Verbindungs- stelle mit dem Faden, der letztere und die Beutelhülle nicht beansprucht werden.
Die Vorteile dieser Packung gegenüber den bisher gebräuchlichen Ausführungen be stehen darin, dass zu deren Bildung Klebe mittel wie bis anhin nicht erforderlich sind und der Gegenstand innerhalb der Packung keinerlei Einflüssen oder schädigenden Ein- wirkunken durch solche Klebemittel aus gesetzt ist. Die Packung ist ohne Verletzung der Hülle nicht zu öffnen, so dass jede Ge währ gegen unbefugtes Öffnen gegeben ist.
Bei Beuteln mit an einem Faden befestig ten Etiketten braucht zum Öffnen der Packung .der Faden nicht mehr wie bis anhin benutzt zu werden. Dieser Faden kann sich daher vom Gegenstande nicht mehr .loslösen, was bis jetzt nach den gemachten Erfah- rungPn öfters der Fall war.
Dieser Umstand ist besonders dann von besonderer Wichtig keit, wenn die Etikette, beispielsweise beim Aufgiessen von in den Beuteln untergebrach ten Mitteln wie Kaffee und Tee als Halte mittel zu dienen hat, indem .die Etikette über den Rand des Gefässes<B>,gelegt</B> wird, in wel chem das Aufgiessen zu erfolgen hat.
Auch könnte der Aufgussbeutel, wenn er aus Zelluloseglashaut hergestellt ist, und wenn der Faden in Längsrichtung des Beu tels um den Beutel herumgelegt ist, :durch Ziehen oder Reissen zerrissen werden.
Die Etikette ,des Aufbgussbeutels erfüllt dann ihren Zweck: nicht allein darin, als Halteelement beim Aufgiessen und zu Re klamezwecken zu dienen, sondern bietet, wie g<B>o</B> ben esagt, zugleich auch die Möglichkeit, ei mit der eigenartigen Verpackung als Mittel zum Aufbrechen derselben Verwendung zu finden. Dies ist durchaus neu und ermöglicht eine einfache, harmonisch abgestimmte Her stellung auf fabrikatonischem Wege und er übrigt zugleich besondere Mittel zum Auf reissen der Packung.
Die Umhüllung ist dem zu umhüllenden Produkt so angepasst, da.ss kein Aufreissen nötig ist, sondern ein Auf brechen mittels der Etikette an einem Punkte genügt, um die Aussenhüllung vom Aufguss- beutel abstreifen zu können.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer Packung, insbesondere für mit einem Haltefaden mit daran befestigter Etikette versehene Gegenstände wie Beutel und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem Zuschnittblatt bestehender Um schlag sich überlappend zusammen geschlagen und an den offenen Seiten kanten durch Pressnähte zusammen gerändert wird. 1I. Packung, hergestellt nach dem Verfah ren nach Patentanspruch I,für Gegen stände mit Etikette, gekennzeichnet durch einen aus einem rechteckigen Zuschnitt blatt .gebildeten, um den zu verpackenden Gegenstand ,gelegten Umschlag, dessen iSeitenkanten durch Rändeln geschlossen sind und der mit einem überlappenden Teil die Etikette so weit überdeckt, ,dass diese letztere einen hebelartigen Griff zum Aufbrechen der Packung bildet. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung einer Packung für Gegen stände mit Etikette und Haltefaden, da- durch ,gekennzeichnet, dass .der zu ver packende Gegenstand auf die obere Hälfte des Zuschnittblattes und der Haltefaden desselben unter diesem hin laufend parallel zur Blattlängsage über die untere Hälfte des Zuschnittblattes ge legt wird,so dass die Etikette ausserhalb der Blattgrenze zu liegen kommt und sich beim Herumschlagen des untern Blattes auf den obern Teil auf die Aussen seite des untern Teils des Zuschnitt blattes legt, über welchen, diesen Teil überlappend, dann ,der über die obere Kante .des zu verpackenden Gegenstandes hervorstehende Teil des.Zuschnittblattes als Lasche gefaltet wird, worauf das so gefaltete Zuschnittblatt an seinen offenen Kanten durch je eine Pressnaht zusam- mengerändelt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, @dass das Zuschnittblatt an seiner un tern Querkante mit einem Einschnitt zur Führung des Haltefadens der Etikette versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE190862X | 1935-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190862A true CH190862A (de) | 1937-05-15 |
Family
ID=5725860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190862D CH190862A (de) | 1935-04-13 | 1936-02-10 | Verfahren zur Herstellung einer Packung für Beutel und dergl. und Packung, hergestelt nach diesem Verfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH190862A (de) |
-
1936
- 1936-02-10 CH CH190862D patent/CH190862A/de unknown
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