CH190079A - Pfropfentür an Kammeröfen. - Google Patents

Pfropfentür an Kammeröfen.

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CH190079A
CH190079A CH190079DA CH190079A CH 190079 A CH190079 A CH 190079A CH 190079D A CH190079D A CH 190079DA CH 190079 A CH190079 A CH 190079A
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CH
Switzerland
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door
chamber
graft
door leaf
support arm
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Inventor
Wollersheim Peter
C Otto Comp Ges Mit Be Haftung
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Wollersheim Peter
Otto & Co Gmbh Dr C
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Description


      Pfropfentür    an Kammeröfen.    Die Erfindung löst die Aufgabe, eine       Pfropfentür    für Kammeröfen mit waagrech  ten Kammern so auszubilden, dass der Tür  flügel beim Öffnen zunächst soweit in der       Längsrichtung    der Kammerachse     bewegt     werden kann, dass er hierauf     verschwenkt     werden kann.  



  Gemäss der Erfindung ist der Türflügel  drehbar am Ende eines waagrechten Trag  armes aufgehängt, der am andern Ende     ge-          lenkiz    mit einem zweiten waagrechten Trag  arm verbunden ist. Dieser zweite Tragarm  ist um einen seitlich ausserhalb der Kammer  öffnung liegenden Punkt drehbar und kann  an der Ofenverkleidung befestigt sein. Statt  eines Paares derartiger waagrechter Tragarme  können auch zwei oder mehrere Paare von  gelenkig miteinander verbundenen, in waag  rechten Ebenen drehbaren Tragarmen vor  handen sein.

   Das Öffnen der Tür kann in  der Weise erfolgen, dass der Türflügel     zu-          nsLebst    in Richtung der Kammerachse her-    ausgezogen     wird.    Es kann eine     Einrichtung     vorgesehen sein, um von der Schliessstellung  aus zunächst eine geradlinige Bewegung des  Türflügels in Richtung der Kammerachse  sicherzustellen; hierzu kann beispielsweise  ein am Türflügel vorgesehener Vorsprung  dienen, der in einer Nut der Ofensohle ge  führt ist.  



  Die Tragarme, die das Gewicht der Tür  nicht nur beim Herausnehmen, sondern im  allgemeinen auch in der Schliessstellung tra  gen sollen, müssen     natürlich    kräftig ausgebil  det sein. Bei einer besonderen Ausführungs  form besteht jeder Tragarm aus zwei waag  rechten Flacheisen und einem     diese    verbin  denden senkrechten     Doppel-T-Eisen.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung dar  gestellt, und zwar ist:       Fig.    1     ein    senkrechter Schnitt in der  Mittelebene der Ofenkammer durch dasselbe,  während           Fig.    2 im obern Teil eine Vorderansicht  der Tür, im untern Teil einen Schnitt nach  der Linie     11-II    von     Fig.    1 darstellt;       Fig.    3a ist ein waagrechter Schnitt durch  die in der Schliessstellung sich befindende  Tür nach der Linie     III-III    von     Fig.    1;

         Fig.    3b und     3c    entsprechen der     Fig.    3a  und zeigen den ausgefahrenen Türflügel in  verschiedenen Stellungen.  



  In den die Ofenkammer 1 begrenzenden  Wänden 2 sind die     Endheizzüge    3 vorgesehen       (Fig.    3a bis     ")e-).    Das feuerfeste     Mauerwerk     springt vor der Kammeröffnung zurück und  lässt auf diese Weise Raum für den metal  lenen Türrahmen 4, der mittels der Konsole  5 und der durch diese hindurchgehenden  Schrauben 6 von den Trägern 7 gehalten  wird. In     Vorsprüngen    8 des Türrahmens 4  sind Bolzen 9 angeordnet, auf denen je zwei  Flacheisen 10 angeordnet sind, die durch wei  tere Bolzen     1l    zusammengehalten werden.

    Je zwei zusammengehörige Flacheisen 10  sind durch ein     Doppel-T-Eisen    12 verbunden  und bilden zusammen mit dem     Doppel-T-          Eisen    12 einen Tragarm. Auf jedem Bolzen  11 ist ferner ein Paar 13 von Flacheisen, die  durch ein     Doppel-T-Eisen    14 miteinander  verbunden sind. Jedes Paar 13 bildet mit  dem zugehörigen     Doppel-T-Eisen    14 zusam  men einen Tragarm. Jeder Tragarm 13, 14  trägt einen Bolzen 15, der von einem Vor  sprung 16 der     Tüiplatte    17 umschlossen  wird.

   An der Türplatte 17 ist ein metallener  Tragschuh 18     mittelst    Schrauben 19 an  gebracht, der die aus einzelnen feuerfesten  Steinen aufgebaute, einen Pfropfen bildende       Ausmauerung    27 des Türflügels trägt. Die       Ausmauerung    wird durch eine senkrechte  Stange 20, die in einer Vertiefung 21 des  Tragschuhes 18 ruht, gehalten. Die senk  rechte Stange 20 wird     -durch    Winkel 22, die  an der Türplatte befestigt sind, in ihrer Lage  gehalten. Auf der Unterseite des Trag  schuhes 18 ist ein Vorsprung 23 vorgesehen,  der in eine in der Längsrichtung der Kam  mer verlaufende, in der     Kammersohle    und im  Türrahmen vorgesehene Nut 24 hineinragt.    25 sind die in bekannter Weise angeordneten  Türriegel.  



  Um den Türflügel in der Schliessstellung  erfassen zu können, ist an der     Türplatte    ein  mit Löchern 26 versehenes Winkelstück vor  gesehen. In diese greift der die Tür bedie  nende Arbeiter mittelst eines Hakens ein und  zieht den Türflügel zunächst in der Achs  richtung der Kammer heraus, bis er in die  in     Fig.    3b dargestellte Lage gelangt ist. In  dieser Stellung stossen die Flacheisen 10 ge  gen die Träger 7 an, so dass sie nicht weiter  gedreht werden können.

   Der     Türflügel    wird  nun um die Bolzen 11 über die in     Fig.        3b    ge  strichelte Lage hinaus in die in     Fig.    3c dar  gestellte Endstellung geschwenkt, wobei der  Türflügel um<B>180</B>   gedreht wird, so dass die  Dichtungsfläche nach aussen liegt und leicht  von Verschmutzungen gereinigt werden kann.  Beim Einfahren des Türflügels muss dafür  gesorgt. werden, dass der     Vorsprung    23     wieder     in die Nut 24 eingreift, um ein störungsloses  Einschieben des     Türflügels    sicherzustellen.  



  Zwischen dem untern Flacheisen 10 des  obern und dem obern Flacheisen 10 des un  tern Tragarmes kann noch eine starre Ver  bindung, beispielsweise durch ein senkrecht  stehendes     U-Eisen,    vorgesehen sein, um  Biegebeanspruchungen, die auf den Türflügel  bei ungleicher Stellung der beiden Tragarme  ausgeübt würden, zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pfropfentür an Kammeröfen mit waag rechten Kammern, dadurch gekennzeichnet, dass der Türflügel drehbar am Ende eines waagrechten Tragarmes aufgehängt ist, der am andern Ende gelenkig mit einem zweiten waagrechten Tragarm verbunden ist, und dass dieser zweite Tragarm um einen seitlich der Kammeröffnung liegenden Punkt dreh bar ist, das Ganze derart, dass der Türflügel beim Öffnen zuerst in eine in der Verlänge rung der Kammer liegende Lage gebracht wird, aus der er ausgeschwenkt werden kann.
    UNTERANSPRtrCHE 1. Pfropfentür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Türflügel an zwei Paaren von gelenkig miteinander verbun denen, in waagrechten Ebenen drehbaren Tragarmen aufgehängt ist. 2. Pfropfentür nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Tür mit einer Einrichtung ver sehen ist, die beim Öffnen der Tür vor dem Ausschwenken des Türflügels und ebenso beim Schliessen eine geradlinige Bewegung des Türflügels in Richtung der Kammerachse sicherstellt.
    3. Pfropfentür nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die im Unteranspruch 2 ge nannte Einrichtung aus einem am Tür- Hügel vorgesehenen Zapfen und einer in der Kammersohle und in dem Türrahmen vorgesehenen, in der Schliesslage mit dem Vorsprung in Eingriff stehenden Nut be steht. 4. Pfropfentür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragarm aus zwei waagrechten Flacheisen und einem senkrechten, diese beiden Flacheisen ver bindenden Doppel-T-Eisen besteht.
CH190079D 1935-11-18 1936-01-17 Pfropfentür an Kammeröfen. CH190079A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT380566B (de) * 1984-06-08 1986-06-10 Herbert Hofmann Ing He Ofen fuer die waermebehandlung von werkstuecken und werkstoffen

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