CH190079A - Pfropfentür an Kammeröfen. - Google Patents
Pfropfentür an Kammeröfen.Info
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Landscapes
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
Pfropfentür an Kammeröfen. Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Pfropfentür für Kammeröfen mit waagrech ten Kammern so auszubilden, dass der Tür flügel beim Öffnen zunächst soweit in der Längsrichtung der Kammerachse bewegt werden kann, dass er hierauf verschwenkt werden kann.
Gemäss der Erfindung ist der Türflügel drehbar am Ende eines waagrechten Trag armes aufgehängt, der am andern Ende ge- lenkiz mit einem zweiten waagrechten Trag arm verbunden ist. Dieser zweite Tragarm ist um einen seitlich ausserhalb der Kammer öffnung liegenden Punkt drehbar und kann an der Ofenverkleidung befestigt sein. Statt eines Paares derartiger waagrechter Tragarme können auch zwei oder mehrere Paare von gelenkig miteinander verbundenen, in waag rechten Ebenen drehbaren Tragarmen vor handen sein.
Das Öffnen der Tür kann in der Weise erfolgen, dass der Türflügel zu- nsLebst in Richtung der Kammerachse her- ausgezogen wird. Es kann eine Einrichtung vorgesehen sein, um von der Schliessstellung aus zunächst eine geradlinige Bewegung des Türflügels in Richtung der Kammerachse sicherzustellen; hierzu kann beispielsweise ein am Türflügel vorgesehener Vorsprung dienen, der in einer Nut der Ofensohle ge führt ist.
Die Tragarme, die das Gewicht der Tür nicht nur beim Herausnehmen, sondern im allgemeinen auch in der Schliessstellung tra gen sollen, müssen natürlich kräftig ausgebil det sein. Bei einer besonderen Ausführungs form besteht jeder Tragarm aus zwei waag rechten Flacheisen und einem diese verbin denden senkrechten Doppel-T-Eisen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung dar gestellt, und zwar ist: Fig. 1 ein senkrechter Schnitt in der Mittelebene der Ofenkammer durch dasselbe, während Fig. 2 im obern Teil eine Vorderansicht der Tür, im untern Teil einen Schnitt nach der Linie 11-II von Fig. 1 darstellt; Fig. 3a ist ein waagrechter Schnitt durch die in der Schliessstellung sich befindende Tür nach der Linie III-III von Fig. 1;
Fig. 3b und 3c entsprechen der Fig. 3a und zeigen den ausgefahrenen Türflügel in verschiedenen Stellungen.
In den die Ofenkammer 1 begrenzenden Wänden 2 sind die Endheizzüge 3 vorgesehen (Fig. 3a bis ")e-). Das feuerfeste Mauerwerk springt vor der Kammeröffnung zurück und lässt auf diese Weise Raum für den metal lenen Türrahmen 4, der mittels der Konsole 5 und der durch diese hindurchgehenden Schrauben 6 von den Trägern 7 gehalten wird. In Vorsprüngen 8 des Türrahmens 4 sind Bolzen 9 angeordnet, auf denen je zwei Flacheisen 10 angeordnet sind, die durch wei tere Bolzen 1l zusammengehalten werden.
Je zwei zusammengehörige Flacheisen 10 sind durch ein Doppel-T-Eisen 12 verbunden und bilden zusammen mit dem Doppel-T- Eisen 12 einen Tragarm. Auf jedem Bolzen 11 ist ferner ein Paar 13 von Flacheisen, die durch ein Doppel-T-Eisen 14 miteinander verbunden sind. Jedes Paar 13 bildet mit dem zugehörigen Doppel-T-Eisen 14 zusam men einen Tragarm. Jeder Tragarm 13, 14 trägt einen Bolzen 15, der von einem Vor sprung 16 der Tüiplatte 17 umschlossen wird.
An der Türplatte 17 ist ein metallener Tragschuh 18 mittelst Schrauben 19 an gebracht, der die aus einzelnen feuerfesten Steinen aufgebaute, einen Pfropfen bildende Ausmauerung 27 des Türflügels trägt. Die Ausmauerung wird durch eine senkrechte Stange 20, die in einer Vertiefung 21 des Tragschuhes 18 ruht, gehalten. Die senk rechte Stange 20 wird -durch Winkel 22, die an der Türplatte befestigt sind, in ihrer Lage gehalten. Auf der Unterseite des Trag schuhes 18 ist ein Vorsprung 23 vorgesehen, der in eine in der Längsrichtung der Kam mer verlaufende, in der Kammersohle und im Türrahmen vorgesehene Nut 24 hineinragt. 25 sind die in bekannter Weise angeordneten Türriegel.
Um den Türflügel in der Schliessstellung erfassen zu können, ist an der Türplatte ein mit Löchern 26 versehenes Winkelstück vor gesehen. In diese greift der die Tür bedie nende Arbeiter mittelst eines Hakens ein und zieht den Türflügel zunächst in der Achs richtung der Kammer heraus, bis er in die in Fig. 3b dargestellte Lage gelangt ist. In dieser Stellung stossen die Flacheisen 10 ge gen die Träger 7 an, so dass sie nicht weiter gedreht werden können.
Der Türflügel wird nun um die Bolzen 11 über die in Fig. 3b ge strichelte Lage hinaus in die in Fig. 3c dar gestellte Endstellung geschwenkt, wobei der Türflügel um<B>180</B> gedreht wird, so dass die Dichtungsfläche nach aussen liegt und leicht von Verschmutzungen gereinigt werden kann. Beim Einfahren des Türflügels muss dafür gesorgt. werden, dass der Vorsprung 23 wieder in die Nut 24 eingreift, um ein störungsloses Einschieben des Türflügels sicherzustellen.
Zwischen dem untern Flacheisen 10 des obern und dem obern Flacheisen 10 des un tern Tragarmes kann noch eine starre Ver bindung, beispielsweise durch ein senkrecht stehendes U-Eisen, vorgesehen sein, um Biegebeanspruchungen, die auf den Türflügel bei ungleicher Stellung der beiden Tragarme ausgeübt würden, zu vermeiden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pfropfentür an Kammeröfen mit waag rechten Kammern, dadurch gekennzeichnet, dass der Türflügel drehbar am Ende eines waagrechten Tragarmes aufgehängt ist, der am andern Ende gelenkig mit einem zweiten waagrechten Tragarm verbunden ist, und dass dieser zweite Tragarm um einen seitlich der Kammeröffnung liegenden Punkt dreh bar ist, das Ganze derart, dass der Türflügel beim Öffnen zuerst in eine in der Verlänge rung der Kammer liegende Lage gebracht wird, aus der er ausgeschwenkt werden kann.UNTERANSPRtrCHE 1. Pfropfentür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Türflügel an zwei Paaren von gelenkig miteinander verbun denen, in waagrechten Ebenen drehbaren Tragarmen aufgehängt ist. 2. Pfropfentür nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Tür mit einer Einrichtung ver sehen ist, die beim Öffnen der Tür vor dem Ausschwenken des Türflügels und ebenso beim Schliessen eine geradlinige Bewegung des Türflügels in Richtung der Kammerachse sicherstellt.3. Pfropfentür nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die im Unteranspruch 2 ge nannte Einrichtung aus einem am Tür- Hügel vorgesehenen Zapfen und einer in der Kammersohle und in dem Türrahmen vorgesehenen, in der Schliesslage mit dem Vorsprung in Eingriff stehenden Nut be steht. 4. Pfropfentür nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragarm aus zwei waagrechten Flacheisen und einem senkrechten, diese beiden Flacheisen ver bindenden Doppel-T-Eisen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE190079X | 1935-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH190079A true CH190079A (de) | 1937-04-15 |
Family
ID=5721955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH190079D CH190079A (de) | 1935-11-18 | 1936-01-17 | Pfropfentür an Kammeröfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH190079A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT380566B (de) * | 1984-06-08 | 1986-06-10 | Herbert Hofmann Ing He | Ofen fuer die waermebehandlung von werkstuecken und werkstoffen |
-
1936
- 1936-01-17 CH CH190079D patent/CH190079A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT380566B (de) * | 1984-06-08 | 1986-06-10 | Herbert Hofmann Ing He | Ofen fuer die waermebehandlung von werkstuecken und werkstoffen |
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