CH188729A - Spirometer. - Google Patents

Spirometer.

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CH188729A
CH188729A CH188729DA CH188729A CH 188729 A CH188729 A CH 188729A CH 188729D A CH188729D A CH 188729DA CH 188729 A CH188729 A CH 188729A
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spirometer
paddle wheel
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Dornseif Hugo
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Dornseif Hugo
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/087Measuring breath flow
    • A61B5/09Measuring breath flow using an element rotated by the flow
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/10Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission
    • G01F1/11Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission with mechanical coupling to the indicating device

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Description


      Spirometer.       Gegenstand -der Erfindung ist ein     Spiro-          meter    mit einem     Schaufelrad    und einem mit  dem Schaufelrad     gekuppelten    Zählwerk. Der  vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe  zugrunde, ein hygienisch einwandfreies       Spirometergerät    zu schaffen, das     aber    gleich  zeitig eine einfache     Bauart    und     gute        Mess-          O;enauigkeit    aufweist.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe     wird    erfin  dungsgemäss die Luft ,durch einen auf die  Schaufeln     mündenden        Leitkanal    zugeführt,  der nach einer im Umlaufsinne des Schaufel  rades gewundenen Schraube verläuft.

   Da  durch wird dem     Luftstrom    schon vor dem  Eintritt in das Schaufelrad eine kreisende       Bewegung    erteilt und ein kräftiges Ab  schleudern und Niederschlagen der mit       Krankheitskeimen    am meisten beladenen       Leuftfeuehtiglceit    an den Wandungen des  schraubenförmigen Zuführungskanals erzielt,  so dass .die Krankheitskeime im Apparat ab  gefangen werden können.     Gleichzeitig    wer  den durch den schraubenförmigen Kanal auch  Unregelmässigkeiten und Verluste in der    Luftströmung vermieden.

       Zweckmässig    kann  der kreisende Luftstrom in eine nach dem  Schaufelrad offene Kammer einmünden, in  dem zum     Beispiel    der Zuführungskanal als  gegen -das Schaufelrad offener Schacht mit       schraubenförmig    ansteigendem Boden ausge  bildet ist. Dadurch entsteht eine     senkrechte     Schachtwand, an der die sich niederschla  gende     Feuchtigkeit    mit den daran     haftenden          Krankheitskeimen        leicht    herabfliessen kann.

    Die an der     .Schachtwandung    sich nieder  schlagende     Feuchtigkeit    kann bei einer  zweckmässigen     Ausführungsform    durch einen  am Schachtboden angebrachten .Sammelbe  hälter abgefangen werden, in dem sich     eine     Schicht aus Faserstoff oder dergleichen be  findet, welche die Feuchtigkeit aufsaugt und  festhält.

       Zweckmässig    kann im     Sammel-          behälter    und in der     Faserschicht    ein     Desin-          fektionsmittel        eingebracht        sein,    das durch  Einwirkung der     Feuchtigkeit    diese selbst  und durch     Verdunstung    den ganzen Apparat  desinfiziert, wodurch etwaige     Krankheits-          keime    unschädlich gemacht werden.

   Diese      selbständige     Desinfizierung    des     Apparates     und der den Apparat     durchströmenden    Atem  luft ist besonders wichtig.  



  Um mit Sicherheit zu verhüten, dass die  sich an der     Schachtwand    ausscheidende  Feuchtigkeit etwa bis an das Flügelrad ge  langt und dadurch auch     da.s        Nessergebnis    be  einflusst, kann hinter dem obern Rande der       Schachtwand    eine Rille angeordnet sein, in  der sich etwa hochsteigende Feuchtigkeit an  sammelt und verdunstet oder durch eine Ab  flussöffnung in den     untern    Behälter abgeführt  wird.  



       Gleichzeitig    kann aber auch durch     die     Anordnung des     schachtförmigen    Zuführungs  kanals eine volle     Beaufschlagung,des    Schau  felrades und eine einfache und insbesondere  in Hinsicht auf die Reinigung zweckmässige  Bauart erzielt werden.  



  Vorteilhaft kann in den     Einblaskanal    ein       Rückschlabo-ventil    eingebaut sein, das sich nur  dann öffnet, wenn ein bestimmter vorge  schriebener     Einblasdruck    vorhanden ist, und  das ein     Zurücksaugen    .der Luft verhindert.  Beim Absinken des     Einblasdruckes    unter den  Mindestdruck .schliesst sich das Ventil. Es  kann also durch den Apparat nicht einge  atmet werden, weil sich das Ventil dann so  fort schliesst.

   Hierdurch wird einerseits ver  mieden,     da.ss    der Prüfling im Apparat befind  liche Desinfektionsmittel oder Krankheits  stoffe     einatmet.    Anderseits aber wird da  durch auch     ermöglicht,    .den     Einblasdruck     dauernd zu beobachten und ihm während der  ganzen     Prüfung    auf einer gleichbleibenden  und der Lungenkraft angemessenen Höhe     ztt     halten. Auch schlägt sich am Ventil ein Teil  der Luftfeuchtigkeit nieder, der dann nicht  mehr bis zu dem Flügelrad gelangen, son  dern leicht abgefangen werden und zum Bei  spiel in den     Sammelbehälter    abfliessen kann.  



  Das Ventil kann aus einer nach oben  schwingbaren Klappe bestehen, die mit einem  nach aussen sichtbaren Druckzeiger verbunden  und zum     Beispiel    vor     de-r    innern Mündung  eines     tangential    in den Schraubenkanal ein  mündenden     Einblasstutzens    angebracht ist.

      Der Durchmesser der Düse und die Ge  staltung .der Düse und der Klappe kann dabei  so bemessen sein, dass bei vorschriftsmässig  geöffneter Klappe die Luftmenge unter  einem     bestimmten    vorgeschriebenen     Druck     austritt, der so     bemessen    ist,     dass    er dem gün  stigsten     Ausatmungsdruck    entspricht und  einerseits einen schädlichen Überdruck in der  Lunge     vermeidet,    anderseits aber auch so be  messen ist, dass das Ausblasen der Luft in  einer nicht allzu langen Zeit erfolgt, so dass  keine Atemnot     eintritt.    Hierdurch wird ver  hütet, dass     mit    zu hohem Druck und mit  Überanstrengung eingeblasen wird,

   wodurch  der     Einbl.aseude    unter Umständen Schaden  erleiden könnte.  



  Dadurch, dass bei einer zweckmässigen       Ausführungsform    der Prüfling beim Aus  atmen neben der Luftmenge an einem     Zähl-          werksanzeiger    auch den Druck der ausströ  menden     Atemluft    an einem     Druckzeiger    be  obachtet, ist der Apparat nicht     nur    als ein  wandfreier     Messapparat,    sondern in hervor  ragender Weise auch als Übungsgerät ge  eignet.  



  Das Ventil kann ferner mit einer vor  zugsweise     federförmigen    Bremse für das  Laufrad verbunden sein, die das Laufrad erst  bei dem vorgeschriebenen     Mindestdruck    und  ordnungsmässig geöffneter Klappe freigibt  und beim Absinken des     Einblasdruckes    unter  den Mindestdruck, insbesondere also bei Auf  hören des Einblasens am Schluss der Mes  sung, das Laufrad sofort ,abbremst. Zweck  mässig kann die Ventilklappe selbst mit einer  leicht biegsamen, zum Beispiel aus einem       Borstenbündel    bestehenden Bremsfeder in .die  Schaufeln des Windrades eingreifen.

   Da  durch wird erreicht, dass das Ventil, sobald  die Bremse in Eingriff     kommt,    durch die  lebendige Kraft .des     Windrades    fest gegen  das Düsenmundstück gedrückt wird und  einen dichten Abschluss herstellt, der -das  schädliche Einatmen durch den Apparat mit  Sicherheit verhindert.  



  Um nun trotz der starken Bremsung und  Rückwirkung der Bremse auf das Ventil ein       leichtes        Üffnen    des     Ventils    und einen leich-           ten    Anlauf des Schaufelrades zu erzielen,  kann ein von Hand zu     betätigender    Auslöser  für die     Schaufelradbremse    vorgesehen sein.  



  Die     achsial    aus dem     Schaufelrad    austre  tende Luft kann durch eine kegelförmig  nach aussen laufende     Leitwand    radial zu  Austrittsschlitzen umgeleitet werden. Zweck  mässig kann auf der     Aussenseite    des     Gehäuses     oberhalb der Austrittsöffnungen noch eine  weitere Leitwand vorgesehen sein, so     dass    der  austretende Luftstrom vollständig radial     um-          Cr    leitet wird und mit der Aussenwandung  des Gehäuses nicht in Berührung kommt.

    Dadurch wird erreicht,     :dass    bei Bedienung  des Apparates keine Teile berührt werden,       welche    mit der austretenden Atemluft in Be  rührung kommen. Hierbei kann     das    Zähl  werk gleichachsig zu dem Schaufelrad in  dem von der     kegeligen    Leitwand umschlos  senen Raum untergebracht werden. Dadurch  ist das Eindringen von Luftfeuchtigkeit und  Bakterien in das Zählwerk vermieden. Fer  ner wird eine     gute    verlustfreie Luftführung  im Sinne der ,durch die Schleuderkraft und  die Strömung     bedingten    Richtung und eine  gedrungene und einfache     Bauweise    erzielt.  



  Auf der Zeichnung     ist,die    Erfindung in  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 die Vorrichtung in vergrössertem       Massstabe    teilweise in Ansicht und teilweise  im Schnitt seitlich zur     Längsmittelebene    nach  .der Linie     A-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 eine     Draufsicht    auf den untern       Gehäuseteil    mit teilweisem Schnitt nach der  Linie     C   <B>-D</B> der     Fig.    1,

         Fig.    4 einen senkrechten Mittelschnitt  durch die     Vorrichtung    nach der Linie     E-F     der     Fig.    1 und 2..  



  Im     dargestellten    Beispiel ist 1 das     achsial          beaufsehlagte        Flügelrad    :der Vorrichtung, das  durch :den von unten her zugeführten Luft  strom angetrieben wird     und    .dessen Achse 2  mit einem Zählwerk 3 verbunden ist, das die  Zahl der Umdrehungen misst und damit ein  Mass     abgibt    für die in einem     Atemzug    durch  das Flügelrad hindurchgeblasene Luft.    Das Schaufelrad 1 läuft in einem zylin  drischen, zweiteiligen Gehäuse 4, 5 um.

   Die  eingeblasene Luft wird durch einen auf die  Schaufeln mündenden     Leitkanal    zugeführt,  der nach einer im Umlaufsinne des Schaufel  rades gewundenen     Schraube    verläuft. Dieser       Einblaskanal    ist als eine gegen das Schau  felrad 1 offene Rinne     ausgebildet    und an :den  sich     tangential    ein     Schlauchanschlussstück    7  anschliesst. Der     Gehäuseteil    4, in dem das  Schaufelrad 1 umläuft, ist oberhalb des  Schaufelrades :auf einen kleineren Durchmes  ser kegelförmig verjüngt. In der kegel  förmigen Verjüngung sind Schlitze 8 zum  Austritt der das Schaufelrad verlassenden  Luft vorgesehen.

   An die kegelförmige Ver  <B>jüngung</B> schliesst sich wieder ein zylindrischer  Gehäuseteil 9 an. In .diesem Gehäuseteil ist  ein Uhrwerk untergebracht, so     d:ass    ausser der  Drehzahl auch die Versuchszeit     gemessen     werden kann. Der     Drehzahlmesserr    3 befin  det sich     unter    :dem Uhrwerk und wird von  einem topfartigen, kegelförmig nach unten  verjüngten Gehäuseteil 10 umschlossen,     -der     bis an das Schaufelrad 1 reicht, :dort aber nur  noch einen der :doppelten Schaufelgrösse (in  radialer Richtung gemessen) entsprechend  kleineren Durchmesser hat als das Schaufel  rad aussen.

   Dieses     Zählwerksgehäuse    nutzt  also den mittleren, von dem austretenden       Luftstrom    nicht     beanspruchten    Raum voll aus  und bildet aussen .gleichzeitig eine     Leitfläche     für :die vom Schaufelrad zu den Austritts  schlitzen 8 strömende     Innft.     



  Am Kopfende des     Gehäuses    9 ist ein  Zifferblatt 11 mit einer Doppelskala für die  Zeit und :die Drehzahl angebracht, vor dem  die     Zeiger    12, 13 .des Zeit- und Drehzahl  messers spielen. Das     Zifferblatt    11 kann  durch einen in einer Ringnut 14 des Uhr  werkgehäuses 9 gehaltenen Stellring 15 nach  erfolgter Messung     wieder    in die Ausgangs  bezw. Nullstellung zurückgedreht werden.  Der     Stellring    15 weist     Mitnehmernasen    16  auf, die in entsprechende Aussparungen des  Zifferblattes 11 eingreifen.  



  Von dem Uhrwerk sind nur der seitlich  aus dem     Gehäuse    11 herausragende     Knopf    17      zum Aufziehen und Stoppen und die Zeiger  achse 18 mit Zeiger 13 und Antriebsrädchen  19 dargestellt. Die Zeigerachse 20 des Dreh  zahlwerkes 3 ist durch das Uhrwerk und die  hohle Zeigerachse 18 des Uhrwerkes hin  durchgeführt.  



  Die Achse des Schaufelrades 1 ist mit  ihrem     obern    Ende in einem Lager 21 des  Drehzahlwerkes 3 und mit     ihrem    untern  Ende in einem Lager 22 des den     Einbla.s-          kanal    6 enthaltenden Gehäuseteils 5 gehalten.  Das untere Lager 22 ist zum Ausgleich von       Ungenauigkeiten    in     Längsrichtung        verstell-          bar    ausgebildet, indem es aus einer in dem  mittleren Teil 5' des Gehäuseteils 5     ver-          schraubbaren        Stiftschraube    besteht.  



  Vor dem innern Ende des     Sehlauchan-          sehlussstückes    oder     -stutzens    7 ist eine Klappe       2angebracht,    die um eine oberhalb der  innern     Mündung    des Stutzens 7 vorgesehene  Waagrechte Achse 24 frei     .drehbar    angeord  net ist. Unter dem Einfluss des Eigengewich  tes schwingt die Klappe 23 nach unten und  Legt sich dicht schliessend vor die innere     Off-          nung    ,des     Anschlussstutzens.    Die Klappe 23  öffnet sieh unter dem. Druck der einge  blasenen Luft, aber erst dann, wenn der  Luftdruck ein     bestimmtes    Mass überschreitet.

    Der     Anschlussstutzen    ist innen als Düse aus  gebildet, um eine gute     Druckwirkung    auf die  Klappe 23 zu erzielen. Der Durchmesser der  Düse und die Gestaltung der Düse und der  Klappe ist nun so bemessen, dass bei vor  schriftsmässig geöffneter Klappe 23 die Luft  menge unter einem bestimmten, für die Mes  sung günstigsten Druck austritt. Dieser       Druck    hat dem günstigsten     Ausatmungsdruck     zu entsprechen, so     -dass    einerseits ein schäd  licher     Überdruck    in der Lunge vermieden  wird, anderseits aber auch das Ausblasen der  Luft in einer nicht allzu langen Zeit erfolgt,  so dass keine Atemnot eintritt.

   Dieser gün  stigste     Ausatmungsdruck    liegt bei 0,07     at     Überdruck. Damit sind die Masse des Ventils  lind das erforderliche     Klappengewicht    be  stimmt.  



  Im Bereich der Klappe 23 sind die ein  ander gegenüberliegenden Wandungen des         Einblaskanals        bezw.        Einblassehaehtes    abge  flacht. In diesen abgeflachten     Wandungs-          teilen    25, 26 ist die     Schwingungsachse    24 der  Klappe 23 gelagert. Das eine Ende der  Achse ist durch die Wandung des Gehäuse  teils 5 nach aussendurchgeführt und trägt  aussen einen Zeiger 27, der die jeweilige Stel  lung der Klappe 23 und damit den zuge  hörigen Druck anzeigt. Der Zeiger spielt vor  einer an der Aussenwandung des Gehäuses  angebrachten Skala, die in     Druckeinheiten     (atü) geeicht .ist.

   Die Skala befindet sich an  einer Abflachung 28 -der Gehäusewandung.  Die günstigste Stellung der Klappe 23 ist an  der Skala noch durch eine rote Marke ge  kennzeichnet. Der Druck kann auf diese  Weise leicht     festgestellt    und während der  ganzen     Ausblasezeit    auf dem     günstigsten     Wert gehalten werden.  



  Die Klappe ist mit einer Nase 29 ver  sehen, die in der Schliessstellung nach oben  gerichtet ist.     Diese    Nase 29 ist mit einem       Borstenbündel    42 versehen, das beim Schlie  ssen der Klappe 2,3 unmittelbar zwischen die  Schaufeln des     Windrades    eingreift und so       das    Flügelrad abbremst. Wird die Klappe  23 geöffnet, so     sehivingt    die Nase 29 mit den  Bremsborsten nach unten und gibt das Schau  felrad frei, so dass es durch den     auftretenden     Duftstrom .gedreht werden kann. Beim Auf  hören des vorschriftsmässigen Druckes  schliesst sich die Klappe wieder und das  Laufrad     bezw.    Zählwerk wird wieder abge  bremst.

   Ein Nachlaufen, welches das     Mess-          ergebnis    beeinträchtigt,     ist    dadurch vermie  den. Es wird nur diejenige     Luftmenge    ge  messen, die unter dem vorgeschriebenen  Druck eingeblasen wurde. Durch den An  griff des Windrades an den Borsten 42 wird  die Klappe 23 fest gegen das Düsenmund  stück gedrückt und somit ein fester Ver  schluss erzielt.  



  Damit nun zu Beginn der     ,Messung    -das  Öffnen des Ventils 23 und das Anlaufen des  Windrades 1 durch die Bremse 42 nicht un  nötig gehemmt wird und ein insbesondere  für Lungenkranke schädlicher     Überdruck     zum     Überwinden    dieser Hemmung     ausgeübt         werden muss, ist ein von Hand zu be  tätigender     Au.slösestift        448    vorgesehen. Die  ser     Auslösestift    ist dem     Einblasstutzen        .7     gegenüber in .der Wand des den Leitkanal  bildenden     Behälters    5 waagrecht verschiebbar  befestigt.

   An seinem nach aussen ragenden  Ende ist der Stift 48 mit einem     kappen-          förmigen        Betätigungsknopf    49 versehen.  Dieser Führungsknopf greift schliessend in  eine     Bohrung    50 begrenzter Tiefe an der       Aussenseite    des Behälters 5 ein. Der Stift  kann nun soweit nach innen vorgeschoben  werden,     bis    der Knopf 49 ;auf :den Grund  der Bohrung 50 stösst. Dabei drückt .das  innere freie Ende des     Stiftes    gegen den.

    Bremshebel     bezw.    .die     Nase    29     .des    Ventils 23  und schwenkt die Klappe     bezw.    das Borsten  bündel soweit herum,     dass    es ausser Eingriff       rnit    den Schaufeln des Windrades kommt.  Damit ist die Hemmung der Bremse aufge  hoben, und das     Messrad    kann     auch    bei schwa  chem     Anfangsblasdruck    mit voller Empfind  lichkeit anlaufen. Auch braucht zu Anfang  kein übermässig starker Luftdruck ausgeübt  zu werden, der dem Prüfling schaden oder       Messungenauigkeiten    verursachen würde.

    Wird nun nach dem Auslösen -der Bremse       durch.    Vorstossen des     Stiftes    48 der Hand  knopf 49 wieder freigegeben, so kehrt der  Stift unter .dem Einfluss einer     Rückführfeder          51.    in     seins        Ausgangsstellung    zurück. Diese       Rückführfeder    ist auf das     äussere    Ende des       Stiftes    48 aufgebracht.

   Mit ihrem einen Ende  stützt sie sich am Grunde der Bohrung 50,  mit ihrem andern Ende an der Decke des       kappenförmigen    Knopfes 49 ab.     Zur    Begren  zung der     Rückbewegung    durch die     Rückführ-          feder    51 ist auf dem Stift ein     Anschlagring     52 befestigt, der sich gegen die Innenwan  dung des Behälters 5     anlegt.    Dieser Ring 5'2  besteht aus Gummi, um     gleichzeitig    eine     gute     Abdichtung .des     I'ührungsloch#es    für den Stift  zu erzielen,

   damit keine Luft an dem     Stift     entlang nach aussen     entweichen    kann.  



  Durch die schraubenförmige Führung des  Luftstromes wird die     in,    :der Luft vorhandene  Feuchtigkeit durch Fliehkraft nach aussen  gegen die     Schachtwand    geschleudert, schlägt    sieh dort nieder und fliesst     durch    eine .an der  tiefsten Stelle des     Schachtes        bezw.        Kanals    6  vorhandene Öffnung     3,2    in     eine    im untersten  Teile des     Gehäuses    5 vorgesehene Kammer  33 ab.

   Die Öffnung 32 liegt gerade unter  der Düsenmündung und der Klappe, was des  halb besonders günstig ist, weil ,sich an dieser       Stelle    ,die meiste Feuchtigkeit niederschlägt.  In dem     Sammelbehälter    33     befindet    sich eine       Faserstoffscheibe    34, welche die Feuchtigkeit  aufsaugt und festhält. Diese Faserstoff  schicht kann noch     mit    einem     Desinfektions-          mittel        getränkt    sein, um etwaige Krankheits  keime unschädlich zu machen.

   Um zu ver  hüten,     :dass        die        etwa    an der Schachtwand  durch .den Luftstrom nach oben     getriebene     Feuchtigkeit bis an das Flügelrad gelangt,  ist hinter dem     obern    Rande 35 der Schacht  wand eine Rille 36 angeordnet, in der sich  die     hochsteigende    Feuchtigkeit     ansammeln     und aus der sie durch eine     Abflussöffnung     37 in den     untern    Behälter abgeleitet werden  kann.

   Der     Sammelbehälter        ist        unten    durch  einen gleichzeitig als     Stehrand    ausgebildeten  Deckel 38 verschlossen.     Zwischen    Deckel -38  und dem untern Rand 39 der     Sammelkam-          mer    ist noch     eine        Gummiringdichtung    40 ein  gebracht.  



  Die     Laufradflügel    ragen nach     aussen    über  den äussern     Schachtrand    35     hinaus,    so dass       auch,die    am Aussenrande hochsteigende Luft  immer     noch    voll auf die Flügelfläche auf  trifft und damit restlos zur     Auswirkung     kommt.  



  Schliesslich ist aussen oberhalb der Aus  trittsöffnung 8 noch eine Leitwand 41 ange  bracht, die den     austretenden    Luftstrom voll  ständig radial nach aussen     umlenkt    und ihn  so von     dem        Einstellrand    15 des Zifferblattes  fernhält. Dadurch     wird    erreicht,     dass    sich an  dem Einstellrand keine Krankheitskeime,  keine Feuchtigkeit oder schädliche Stoffe  niederschlagen können. Die     Leitwand    41 liegt  in der Fortsetzung der durch das     Uhlwerks-          gehäuse        10t    gebildeten     Leitfläche.     



       Natürlich    ist die Erfindung nicht auf das       dargestellte    Beispiel     beschränkt,    vielmehr  sind noch mancherlei     Abänderungen    und an-           dere        Ausführungen    möglich.     Insbesondere     könnte das Ventil auch anders, zum Bei  spiel als     Tellerventil    ausgebildet sein.

   Es       könnte    auch dauernd     unter    dem Einfluss  einer Feder     stehen.    Ferner könnte an nie  Düse auch noch ein besonderer Druckmesser  angeschlossen und das Ventil mit einer Ver  riegelung versehen sein, die erst dann von  Hand oder selbsttätig     ausgerückt    wird, so  bald der Druckmesser den richtigen Druck  anzeigt. Es wird dann auch das Ventil sich  sofort auf den     richtigen    Wert einstellen, so  dass das Flügelrad sich gleich mit der rich  tigen Drehzahl zu drehen beginnt, sobald die  Luft einströmt. Ferner     könnte    an Stelle  eines verschiebbaren     auch    ein schwenkbarer  Auslöser vorgesehen sein.

   Auch könnte statt  eines     besonderen        Stiftes    der Druckzeiger  selbst als Handhabe zum Auslösen der  Bremse ausgebildet sein. Dadurch     wird          stets    die gesamte eingeblasene Luft gemessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spirometer mit einem Schaufelrad und einem mit dem Schaufelrad gekuppelten Zählwerk, gekennzeichnet durch einen auf die Schaufeln mündenden Leitkanal, der nach einer im Umlaufsinne des Schaufelrades ge wundenen Schraube verläuft.
    UNTERA:@TSPRirCHE 1. Spirometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom in eine nach :dem Schaufelrad offene Kam mer einmündet, und ,dass hierzu der schraubenförmige Zuführungskanal als gegen das Schaufelrad offener Schacht mit schraubenförmig ansteigendem Bo- .den ausgebildet ist.
    2. Spirometer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, ,dass am Boden des Zuführungsschachtes für die an der Schachtwandung sich nie derschlagende Feuchtigkeit ein Sammel- behälter mit abnehmbarem Boden vorge sehen ist, der durch eine an der tiefsten Stelle des Zuführungskanals befindliche Öffnung mit dem Schacht in Verbindung steht.
    B. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sich in dem Sammelbehäl ter eine Schicht aus Faserstoff befindet, welche die Feuchtigkeit aufsaugt und mit einem Desinfektionsmittel getränkt ist.
    4. Spirometer nach Patentanspruch und ITn- teransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass hinter dem obern Rande der Schachtwand eine Rille angeordnet ist, in,der sich an der Wand etwa hoch steigende Feuchtigkeit ansammeln und aus der sie dann durch eine Abflussöff- nung in den untern Behälter abgeführt werden kann.
    5. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Luftzuführung ein Rückschlagventil eingebaut ist, das sich nur dann öffnet, wenn ein bestimmter vorgeschriebener minimaler Einblasdruck vorhanden ist und ein Zurücksaugen der Luft .durch den Apparat verhindert.
    6. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ventil aus einer schwingbaren Abschlussklappe besteht, die mit einem aussen sichtbaren Druck zeiger verbunden ist. 7.
    Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ventil mit einer federförmigen Bremse für ,das Laufrad verbunden ist, die das Laufrad nur .dann freigibt, wenn der .günstigste Druck vor handen und das Ventil geöffnet ist. B.
    Spirometer nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ventilklappe selbst mit einer leicht biegsamen, aus einem Bor stenbündel bestehenden Bremsfeder in die Schaufeln .des Windrades eingreift. 9. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Anordnung eines von Hand zu betätigenden Auslösers für die Bremse.
    10. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass der Auslöser aus einem in der Wand des Spirometers verschieb baren Stift besteht, der durch einen aussen angebrachten Betätigungsknopf mit seinem innern freien Ende gegen das Ventil .gestossen werden kann und nach Wiederloslassen des Knopfes durch eine Feder in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
    11. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine kegelförmig nach aussen lau fende, die achsial aus dem Schaufelrad austretende Luft ,zu den Austrittsschlit zen radial umleitende Leitwand, hinter der das Zählwerk gleichachsig zum Schaufelrad angeordnet ist.
    1.2. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis B und 11, dadurch gekennzeichnet, .dass auf der Aussenseite des Gehäuses eine weitere Leitwand als Fortsetzung -der innern Leitwand vor gesehen ist, welche die Luft allmählich ganz in die radiale Richtung umleitet und sie von der Aussenwandung des Ge häuses fernhält.
    13. Spirometer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass .die Laufradflügel über die Aussenränder des Zuführungsschachtes etwas hinausragen, so dass auch die an der äussern Schachtwand hochsteigende Luft immer noch restlos auf die Flügel fläche auftrifft.
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