CH187478A - Spiralbohrer. - Google Patents

Spiralbohrer.

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CH187478A
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Lackner Emerich
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Description


  Spiralbohrer.         SpiralbohrerfürMetallbearbeitung    besitzen  bekanntlich in der Regel zwei kongruente,  an der     Bohrerbrust    liegende     Schneidkanten,     die von einer an der     Bohrerspitze    befindlichen  Kante, der     sogenanuten        Bohrerseele    nach  aussen verlaufen und eine gerade Form auf  weisen.

   Demgegenüber sind bei dem den Ge  genstand der Erfindung bildenden Spiral  bohrer mit zwei kongruenten     Schneidkanten     gemäss der Erfindung beide     Schneidkanten     im Abstand von der     Bohrerseele    mit einem  konkav gekrümmten Teil versehen und der  art geformt, dass am Schnittpunkt zwischen  dem konkaven Teil und dem an die Bohrer  seele anschliessenden Teil jeder     Schneidkante     keine spitze Ecke vorliegt.

   Es wurde gefun  den, dass derart ausgebildete Spiralbohrer  üblichen Spiralbohrern erheblich überlegen  sind, indem sie eine beträchtlich grössere       Schneidleistung    in der     Zeiteinbeit    ergeben,       benw.    bei gleichem Vorschub und gleicher       Drehzahl    einen viel geringeren Kraftaufwand       erfordern.        Hierbei    ist     die    Widerstandsfähig-         keit    des erfindungsgemässen     Bobrers    gegen  Abnützung jener des üblichen Spiralbohrers  zumindest gleichwertig, in vielen Fällen so  gar überlegen.

   Diese Vorteile des erfindungs  gemässen Bohrers treten im modernen Betrieb,  bei dem zwecks     möglichster    Erhöhung der       Schneidleistung    hochwertige, legierte Werk  zeugstähle zur Anwendung gelangen, beson  ders in Erscheinung.  



  Es ist bereits ein Spiralbohrer vorgeschla  gen worden, dessen zwei     Schneidkanten    aus  konvexen und konkaven Teilen zusammen  gesetzt sind, jedoch untereinander derart  verschieden geformt sind, dass jede Schneid  kante nur mit ihrem konvexen Teil schneidet,  und zwar eine andere Ringzone des Bohr  lochgrundes bearbeitet als die andere Schneid  kante. Bei dieser Bauart ist nur ein Teil  der     Schneidkanten    zur     Schneidarbeit    ausge  nützt und dieser Teil ist daher derart über  lastet, dass die     Schneidleistung    erheblich  hinter jener des erfindungsgemässen Bohrers  zurückbleibt, dessen beide     Schneidkanten    in      üblicher Weise kongruent sind.

   Gemäss einem  weiteren Vorschlage sind bei einem geraden,  d. h. nicht spiraligen Bohrer stark konkav  gekrümmte     Schneidkanten        vorgesehen,    deren  Krümmung stetig verläuft und bereits an  der     Bohrerseele    beginnt. Hierdurch wird die       Bohrerspitze        gesobwächt,    so dass sie einer  baldigen Abnützung unterliegt. Dieser Man  gel tritt auch bei einem Bohrer nach einem  weiteren Vorschlag auf, bei dem jede Schneid  kante aus zwei stark konkav gekrümmten  Teilen besteht, von denen der innere an der       Bohrerseele    ansetzt.

   Bei diesem Bohrer bildet  jedoch das wesentliche Merkmal eine am  Schnittpunkt zwischen beiden konkaven Tei  len einer Schneide ausgebildete, stark vor  springende Ecke, die derart spitz,     bezw.     scharf ist, dass sie durch starke Beanspruchun  gen, wie sie der moderne Betrieb bedingt,  nach kurzer Zeit zerstört wird.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in einer beispielsweisen Ausführungs  form dargestellt.     Fig.    1 ist eine Ansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht in grösserem Massstab.  



  Der Spiralbohrer weist zwei auf den  Brustflächen 1 liegende     Schneidkanteii    auf,  die gemäss der üblichen Ausführung entlang  von Geraden     a    verlaufen. Diese geraden       -Schneidkanten    ergeben sich bekanntlich aus  der Verschneidung zwischen den im Quer  schnitt     gekrümmten    Flanken der     Spiralnuten     9 und den an der     Bohrerbrust    1 liegenden       Anschliffflächen.    Jede     Schneidkante    besitzt  im Abstand von der     Bohrerseele    2, nämlich  zwischen dem Punkt 5 und dem     Bohrerum-          fang    (Punkt 8)

   einen konkav gekrümmten  Teil 4, während der an die     Bohrerseele    2  anschliessende Teil 6 gerade ist. Der Teil 6  kann aber auch schwach konvex oder schwach  konkav gekrümmt sein. In jedem Falle muss  aber die Ausbildung des äussern Teils 4 und  des innern Teils 6 derart sein, dass an ihrem  Schnittpunkt 5, wie dargestellt, keine spitze,       bezw.    scharfe Ecke entsteht, d.     h.    dass der  Übergang zwischen diesen Teilen ohne wesent  liche Richtungsänderung erfolgt.

   Diese Be  dingung ist erfüllt, wenn der Punkt 5 nicht  wesentlich über die durch die Punkte 7 und    8 gehende Gerade     a    vorsteht und wenn die  Krümmung des konkaven Teils 4,     bezw.     falls der Teil 6 konkav ist, auch die Krüm  mung dieses Teils genügend flach ist. Zweck  mässig verhält sich die Länge des Teils 4  zur Länge des Teils 6 wie etwa 2:1.  



  Die Herstellung des beschriebenen Boh  rers kann derart erfolgen, dass ein Bohrer  mit geraden     Schneidkanten    in geeigneter  Weise an den an die     Schneidkanten    an  schliessenden Flanken 8 der     Spiralnuten    9  angeschliffen wird, um das zwischen der  Geraden     ta    und der Linie     4'befindliche    Ma  terial zu entfernen.

   Zweckmässig erhalten  jedoch die     Spiralnuten    9 im voraus durch  gehend einen solchen Querschnitt, dass der  übliche Anschliff an der     Bohrerbrust    1 so  gleich die dargestellte Form der Schneid  kanten ergibt, so dass ein besonderer An  schliff an den Flanken 8 beim     jedesmaligen     Nachschleifen der     Bohrerbrust    entbehrlich  ist. Der gewünschte Querschnitt der     Spiral-          nuten    9 kann durch geeignete Profilierung  des diese Nuten herstellenden     Fräsers    ohne  Schwierigkeit erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spiralbohrer mit zwei kongruenten Schneid kanten, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schneidkanten im Abstand von der Bohrer seele (2) einen konkav gekrümmten Teil (4) besitzen und derart geformt sind, dass am Schnittpunkt (5) zwischen dem konkaven Teil (4) und dem an die Bohrerseele (2) an schliessenden Teil (6) jeder Schneidkante keine spitze Ecke vorliegt. UNTERANSPRüCHE:- 1. Spiralbohrer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Bobrer- seele (2) anschliessende Teil (6) jeder Schneidkante gerade ist. 2.
    Spiralbohrer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des kon kaven Teils (4) einer Schneidkante etwa zwei Drittel der gesamten Länge der Schneidkante beträgt.
CH187478D 1935-05-20 1935-10-30 Spiralbohrer. CH187478A (de)

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AT187478X 1935-05-20

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CH187478A true CH187478A (de) 1936-11-15

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ID=3663891

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CH187478D CH187478A (de) 1935-05-20 1935-10-30 Spiralbohrer.

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