CH178652A - Verfahren zum Stanzen von Blechen für Transformatoren. - Google Patents

Verfahren zum Stanzen von Blechen für Transformatoren.

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CH178652A
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0233Manufacturing of magnetic circuits made from sheets

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Description


  Verfahren zum Stanzen von Blechen für     Transformatoren.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zum Stanzen     voll    Blechen für  Transformatoren, das bezweckt, die Abfälle  auf ein Mindestmass herabzusetzen und da  durch die einzelnen Bleche zu verbilligen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Verfahrens zum     Stanzen    von  Blechen für Mantel- und Kerntransformatoren  schematisch dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die schematische Aufsicht eines  vollständigen Bleches der Manteltype, beste  hend ans zwei gleichen Teilblechen<I>I</I> und<I>11,</I>  welche in den Stossfugen     Z-förmige    Ansätze  besitzen, so dass durch Einlegen der uni<B>180"</B>  gedrehten nächsten Bleche sich diese Ansätze  überlappen.

   Die gestrichelten Linien deuten  die um 180   gedreht eingelegten Bleche an;       Fig.    2 die schematische Aufsicht eines  vollständigen Bleches der Kerntype, beste  hend aus zwei gleichen Teilblechen I und     1I,     welche in den Stossfugen     Z-förmige    Ansätze  besitzen, so dass durch Einlegen der um 180    gedrehten nächsten Bleche sich diese Ansätze  überlappen.

   Die gestrichelten Linien deuten  die um 180<B>"</B>gedreht eingelegten Bleche an;         Fig.    3     Stanzvorgang    der Teilbleche     mit-          telst        Folgeschrittwerkzeugen    in drei Opera  tionen in einem gemeinsamen Werkzeug,  nämlich: erste Operation Ausstanzen der  runden und rechteckigen Öffnungen, zweite  Operation Ausstanzen des linken Teilbleches,  dritte Operation Ausstanzen des rechten     Teil-          bleches.    Die verschiedenen Operationen sind  verschieden gestrichelt dargestellt;

   die run  den Löcher dienen gleichzeitig als Führungs  löcher F beim     Stanzvorgang;          Fig.    4     Stanzvorgang    der Teilbleche     mit-          telst        Folgeschrittwerkzeugen    in zwei Opera  tionen in einem gemeinsamen Werkzeug,  nämlich: erste Operation Ausstanzen der  runden und rechteckigen     Offnungen,    zweite  Operation Ausstanzen     beiderTeilbleche    gleich  zeitig.

   Beide Operationen sind verschieden  gestrichelt dargestellt; die runden Löcher  dienen gleichzeitig als Führungslöcher F;       Fig.    5     Stanzvorgang    der Teilbleche in  zwei Operationen mittelst     Folgeschrittwerk-          zeugen    in einem einzigen Werkzeug vereinigt,  nämlich: erste Operation Ausstanzen der  runden und rechteckigen     Offnungen,    zweite      Operation Ausstanzen eines Teilbleches.

   Der       Stanzvorgang    kann nach dem     Durchstanzen     des Streifens auf einer Seite durch Umkeh  ren desselben mit der andern Seite wieder  holt werden;       Fig.    6     Stanzvorgang    eines Teilbleches  durch     gieicbzeitiges    Ausstanzen der runden  Löcher und des fertigen Teilbleches mittelst  eines Blockschnittes.

   Die runden Löcher die  nen gleichzeitig als Führungslöcher     .F'    beim       Stanzvorgang;          Fig.    7     Stanzvorgang    von zwei Teilblechen  durch gleichzeitiges Ausstanzen der runden  Löcher und der fertigen Teilbleche mittelst  eines Blockschnittes;       Fig.    8 schematische Darstellung der An  wendung der gestanzten Teilbleche zum Zu  sammensetzen des Blechkörpers eines Dreh  stromtransformators mit fünf Schenkeln, wo  bei die drei mittleren Schenkel bewickelt  werden und die beiden Aussenschenkel als  gemeinsame     Ausgleichsjoche    dienen.  



  Die in     Fig.    1 gezeichneten Bleche für den  Eisenkörper eines     Manteltransformators    be  stehen aus gleichen Teilblechen<I>I</I> und     II,     welche sowohl im Kern, als auch in den  seitlichen Jochen mit     Z-förmigen        Ansätzen     versehen sind. Beim Zusammensetzen zweier  Teilbleche passen die Ansätze     a    und     L    des  einen in die zugehörigen Vertiefungen     a1     und     bi    des andern Teilbleches hinein.

   Die  Abstände zwischen dem Kern und den Jo  chen sind so gewählt, dass sie gleich der  Breite eines Kernbleches oder zweier     Joch-          bleche    eines andern Teilbleches sind, so     dass     beim Stanzen dieser Teilbleche das verwen  dete     Transformatorenblech    bis auf einer)  kleinen Rest vollständig     ausgenützt    werden  kann.

   Durch dieses Verfahren gelingt es,       das        Material        bis        zu        95%        auszunützen,        wäh-          rend    beim Ausstanzen eines voller)     Bleches     nach der alten bekannten Methode nur im       Maximum        50"/o    ausgenützt werden kann und  der Rest als Abfall verloren geht.

   Diese Ver  minderung des Abfalles ermöglicht es, der)  Blechkörper eines Transformators um mehr       wie        40        %        billiger        herzustellen,        so        dass        der     fertige Transformator dadurch einen um    nahezu '/s kleineren Herstellungspreis bedingt.  Durch diese Zweiteilung eines vollen Bleches  wird auch die Montage des Transformators       wesentlich    einfacher.

   Das Verfahren zum  Stanzen der Teilbleche kann entweder durch       Folgeschrittwerkzeuge    in mehreren Opera  tionen ausgeführt werden, wie in den     Fig.     3, 4 und 5 dargestellt ist. Die Bleche kön  nen auch mittelst gewöhnlicher Blockschnitte  ausgestanzt     werden.,    wie in den     Fig.    6 und 7  angegeben ist. Diese Verfahren gestatten  auch     Stanzautomaten    zu verwenden.

   Die in  der Zeichnung angegebenen Ansätze im Kern  und in den Jochen der Teilbleche sind des  halb notwendig, damit beim Einlegen von  je zwei     urri   <B>180'</B> gedrehten Teilblechen sich  die Ansätze gegenseitig überlappen, wodurch  die     Stossfugenamperewindungen    bekanntlich  sehr stark reduziert werden.  



  Die gezeichneten Bleche der Kerntype  bestehen ebenfalls aus je zwei gleichen Teil  blechen     I    und     II    (Fix. 2), bei welchen in  den Kernen     Z-förrnige    Ansätze angebracht  sind, so dass die Ansätze     a    des einen     Teil-          bleches    beim     Zusammensetzen    in die ent  sprechenden Vertiefungen     a1    des     andern    Teil  bleches passen.

   Diese Ansätze an den Teil  blechen müssen nicht unbedingt planparallel  mit den zugehörigen Schenkeln sein, wie in  der Zeichnung angegeben ist, sondern kön  nen auch auslaufend     trapezförmig    ausgebildet  werden, jedoch bietet die planparallele Aus  führungsform eine vielseitigere Anwendungs  möglichkeit. Der Abstand zwischen zwei  Kernen ist gleich der Breite zweier Kerne,  so dass es möglich ist, das verwendete Trans  formatorenblech bis auf einen kleinen Rest  vollständig auszunutzen.  



  Die Teilbleche der Kerntype lassen sich  auch durch     Folgeschrittwerkzeuge    in mehre  ren Operationen     herausstanzen,    wie in den       Fig.    3, 4 und 5 dargestellt ist, oder aber  sie können auch einzeln oder zu zweien     mit-          telst        Blockschnitten    gestanzt werden, wie  die     Fig.    6 und 7 darstellen. Auch bei diesen  Teilblechen der Kerntype sind die     Z-förmigen     Ansätze in den Stossfugen der Kerne unbe  dingt notwendig, damit sich dieselben beim      Zusammensetzen des Blechkörpers gegensei  tig überlappen und damit die Stossfugen  amperewindungen reduziert werden.  



  Die angegebenen Teilbleche der Mantel  type lassen sich auch zum Zusammensetzen  des Eisenkörpers eines     Drehstromtransfor-          inators    anwenden, wenn nach     Fig.    8 pro  volles Blech vier Teilbleche verwendet wer  den. Werden die folgenden vier Teilbleche  um     18011    gedreht eingelegt, so überlappen  sich auch hier die     Z-förmigen    Ansätze gegen  seitig, wodurch praktisch ein     stossfugenfreier          Xraftflussübergang    gesichert ist.

   Ein auf diese  Art zusammengesetzter Eisenkörper eines       Drehstromtransformators    hat gegenüber einem  normalen     dreischenkligen    Transformator den  Vorteil, dass die einzelnen Phasen durch die  beiden     Auf)enschenkel    entlastet werden, wo  durch die     Beeinflussbarkeit    aller drei Phasen  untereinander verringert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Stanzen von Transforma- torenblechen, dadurch gekennzeichnet, dass unter sich gleiche Teilbleche gestanzt wer den, die einen Jochteil und mindestens zwei darauf senkrecht stehende Teile besitzen, deren Abstand gleich der Breite eines senk recht vorstehenden Teils oder ein Vielfaches davon ist und die mit Z-förmigen Ansätzen versehen sind, zum Zwecke der besseren Blechausnützung. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren zum Stanzen von Transforma- torenblechen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zu stan zenden Teilbleche der Manteltype ange hören. 2. Verfahren zum Stanzen von Transforma- torenblechen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zu stan zenden Teilbleche der Kerntype angehören. 3. Verfahren zum Stanzen von Transforma- torenblechen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbleche mittelst Folgeschrittwerkzeugen in zwei Operationen gestanzt werden. 4.
    Verfahren zum Stanzen von Transforma- torenblechen nach dein Pateutansprueb, dadurch gekennzeichnet; dass die Teilbleche mittelst Folgeschrittwerkzeugen in drei Operationen gestanzt werden. Verfahren zum Stanzen von Transforina- torenblechen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbleche durch Blockschnitte gestanzt werden.
CH178652D 1934-02-06 1934-02-06 Verfahren zum Stanzen von Blechen für Transformatoren. CH178652A (de)

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