CH178293A - Vorrichtung zur Änderung des engsten Querschnittes einer Expansionsdüse für Prallzerkleinerer. - Google Patents

Vorrichtung zur Änderung des engsten Querschnittes einer Expansionsdüse für Prallzerkleinerer.

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CH178293A
CH178293A CH178293DA CH178293A CH 178293 A CH178293 A CH 178293A CH 178293D A CH178293D A CH 178293DA CH 178293 A CH178293 A CH 178293A
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Krafterzeugung Heph Motorische
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Hephaest A G Fuer Motorische K
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
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    • B02C19/066Jet mills of the jet-anvil type

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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Änderung des engsten Querschnittes einer Expansionsdüse  für     Pr        allzerkleiner    er.    In den     Prallzerkleinerern    zur Verarbeitung  irgendwelcher Stoffe wird verdichtetes Gas  (in der Regel Luft) nach     Durchfluss    durch  den engsten     Querschnitt    einer Öffnung ent  spannt, die in den meisten Fällen als Düse  oder gut abgerundete Mündung     ausgebildet     ist.

   Das strömende Gas erfasst den zu zer  kleinernden Rohstoff und     schleudert    ihn  gegen einen     Prallkörper.    Die     Zerkleinerung     erfolgt nicht nur beim Aufschlag an diesen       Prallkörper,    sondern auch durch Stösse und  Reibung zwischen aufeinander prallenden  Teilen des zu zerkleinernden Stoffes. Die in  .dem     Prallzerkleinerer    beim     Durchfluss    durch  den engsten Querschnitt auftretende kineti  sche Energie bildet ein Mass für die Leistung  des     Zerkleinerers.     



  Die Regelung dieser Leistung kann durch  Veränderung der Drehzahl oder durch Dros  selung des zugehörigen Verdichters, ferner  durch Veränderung der dem strömenden Gas  in dem.     Prallzerkleinerer    ausgesetzten Ober  fläche des     Rohgutes    und schliesslich durch    Veränderung des engsten     Durchflussquer-          chnittes    (Düsen- oder Mündungsquerschnitt)  erfolgen. Die letztere Regelungsart hat .den  Vorzug, dass sie mit einfachen Mitteln auszu  führen ist und auch     eine    nahezu verlustlose  Anpassung der     Leistung    des     Zerkleinerers    an  den Bedarf gestattet, und zwar auch bei un  veränderlicher Drehzahl des zugehörigen  Verdichters.

   In gewissen Fällen kann aber  natürlich auch eine Veränderung des engsten  Querschnittes der     Durchflussöffnung    gleich  zeitig mit einer Drehzahländerung oder auch  einer Drosselung zweckmässig sein. Es lassen  sich dadurch zum     Beisspiel    bei einem Prall  zerkleinerer für Brennstoffe in Verbindung  mit einer Feuerung Vorteile bezüglich der  Verbrennung erzielen.  



  Je nach den besonderen Umständen er  folgt die Veränderung des engsten Durch  flussquerschnittes, so dass für     kleinere    Lei  stung des     Zerkleinerers    dieser Querschnitt  vergrössert, oder aber dass eine umgekehrte  Abhängigkeit hergestellt wird. Der erste      Fall ist in der Regel bei Verwendung eines  Schleuderverdichters gegeben, wenn auch  zwecks Erreichung besonderer Wirkungen  gerade beim Schleuderverdichter auch das  umgekehrte Verfahren gewählt werden kann.  



  In allen Fälle     ist    es wesentlich, dass die  Veränderung des engsten Querschnittes der  Expansionsdüse möglich stetig und ohne Ver  änderung ihres Durchmessers erfolgt, da es  sich als zweckmässig     erwiesen    hat, ein be  stimmtes festes Verhältnis: zwischen dem  Düsendurchmesser und dem Durchmesser des  Mischrohres des     Prallzerkleinerers    stets auf  recht zu erhalten.  



  Erfindungsgemäss wird dies nun bei der  Gegenstand .der Erfindung bildenden Vor  richtung zur Änderung des engsten Quer  schnittes einer     Expansionsdüse    für     Prallzer-          kleinerer    durch einen kegelartigen, in der  Achsrichtung der Düse verschiebbaren Kör  per durch dessen Verschiebung die Änderung  des engsten Düsenquerschnittes bewirkt wird,  ermöglicht. Gleichzeitig mit der Verände  rung des engsten     Durchflussquerschnittes     kann auch eine Änderung der dem Gasstrom  aufgesetzten     Oberfläche,des    Rohgutes durch  geführt werden, indem bei Einstellung auf  kleinere Leistung diese Oberfläche verklei  nert wird.  



  Dies erfolgt zweckmässig dadurch, dass  der verschiebbare Körper mit dem Mischrohr  des     Prallzerkleinerers    in Bewegungsabhän  gigkeit gebracht     wird.    Es kann damit. bei  spielsweise der     Vorteil    verbunden werden,  die Nulleistung des     Zerkleinerers    durch die       Schlussstellung    des Mischrohres zu verwirk  lichen, wenn die Veränderung des engsten       Durchflussquerschnittes    der Düse entspre  chend der Nulleistung aus konstruktiven  oder andern Gründen vermieden werden soll  mit Rücksicht auf die Betriebsverhältnisse  .des zugehörigen Verdichters.

   (Unzulässige  Drucksteigerung bei Verwendung von Kol  ben- oder     Kapselverdichtern,    Vermeidung der       Bombage    beim     Schleuderverdichter.)-          Bei    der Anwendung der Vorrichtung ge  inäss der Erfindung auf einen     Prallzerklei-          nerer,    der als     Einblasemühle    für Brennstoffe    in einer Feuerung dient, kann in vorteilhaf  ter Weise der engste Querschnitt der Düse  selbsttätig in Abhängigkeit von der Tem  peratur der Feuergase verändert werden, bei  spielsweise zu dem Zweck, die     Feuergastem-          peratur    an irgendeiner Stelle konstant zu  halten.

   Im Falle einer     Dampferzeugungsan-          lage    kann man die Veränderung des engsten       Querschnittes    der Düse ausserdem auch  selbsttätig in Abhängigkeit vom Druck, von  der Temperatur oder von der Menge des  erzeugten Dampfes vornehmen,     indem        der     kegelartige Körper mit einer von einer sol  chen Grösse gesteuerten Vorrichtung verbun  den wird. Man kann ,dadurch eine selbsttätige  Anpassung der Brennstoffzufuhr in Abhän  gigkeit von einer der genannten Betriebsgrö  ssen erreichen.

   Anstatt die Abhängigkeit nur  von einer dieser Betriebsgrössen herzustellen,  kann der engste     Querschnitt    der Düse auch  selbsttätig in gleichzeitiger     Abhängigkeit     von mindestens zwei der genannten Betriebs  grössen verändert werden. Der engste Quer  schnitt der Düse kann aber auch .schliesslich  in Abhängigkeit von irgend einer, mit der       Leistung    des     Antriebmotors    des zugehörigen  Verdichters in Beziehung .stehenden     De-          triebsgrösse        selbsttätig    verändert werden.

   Da  bei kann die Leistung des     Antriebmotors     selbst von Hand oder aber auch .selbsttätig  in Abhängigkeit von irgend einer Betriebs  grösse veränderlich sein.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung.  Aus den     Fig.    1 und 2 sind die     Kennlinien     des Betriebes eines mit der Vorrichtung     ver-          sehenen        Prallzerkleinerers    in Verbindung mit  einem Kolben- oder     Kapselverdichter,        bezw.     einem Schleuderverdichter ersichtlich;       Fig.   <B>3</B> zeigt einen mit dem ersten Bei  spiel     versehenen        Prallzerkleinerer    mit einem.

    von Hand zu betätigenden Regelkörper zur  Veränderung des Düsenquerschnittes;       F'ig.    4 zeigt eine     Ausführungsform    für  selbsttätige     Betätigung    des Regelkörpers in  Abhängigkeit von irgendeiner     Betriebsgrösse     und bei der     Ausführungsform    nach           Fig.    5 findet eine selbsttätige Verände  rung des engsten     Durchflussquerschnittes     unter Bewegungsabhängigkeit des Regelkör  pers und des Mischrohres statt.  



  Die im     Prallzerkleinerer    umgesetzte Lei  stung ist
EMI0003.0004  
   wobei     dpi     der Druckabfall im     Prallzerkleinerer,    V das  auf den     Ansaugezustaud    des Verdichters be  zogene Gasvolumen,     Ti    die absolute An  saugetemperatur .des Gases,     T2    dessen abso  lute Temperatur beim     Eintritt    in den     Prall-          zerkleinerer    und K eine Konstante ist.

   Diese  Beziehung gilt allerdings nur annähernd, da  streng genommen das durch Anfangstempe  ratur und Druckverhältnis     bestimmte        adi-          abatische        Wärmegefälle    je     Gewichtseinheit     des Gases zu berechnen wäre. Für eine gene  relle Betrachtung und besonders auch für  verhältnismässig kleinen Druckabfall, ist aber  die aufgestellte     Bezeichnung    durchaus ge  nügend und sehr übersichtlich.

   Im allgemei  nen wird mit Vorteil das Gas vor dem Ein  tritt in den     Zerkleinerer    stark vorgewärmt,  so     da,ss        Tbeträchtlich    höher ist als     T1.    Es  soll die weitere Vereinfachung gemacht wer  den, dass das Verhältnis     T2    bei     Belastungs-          T1          änderung    des     Zerkleinerers    wenigstens an  nähernd konstant bleibt, eine Annahme, die  in Hinsicht auf die hier vorliegende gene  relle Betrachtung durchaus zulässig ist.

    Dann ergibt sich die einfache Beziehung  <I>=</I>     K        J   <I>p, .</I>     p,    Die     Suarme    der Strö  mungswiderstände, welche dem     Zerkleinerer     vor- und nachgeschaltet sein können,     be-          zeiclitleri    wir     trrit    4     1r2,    und mit         d   <I>p -</I>     d        pl        _%'        J        .P2       die ganze vom Verdichter zu leistende Druck  erhöhung.

   Die im     Prallzerkleinerer    im eng  sten     Querschnitt    der Expansionsdüse er  zeugte Geschwindigkeit ist         ?.o   <I>=</I>     K        @d        pi.       Dies gilt zum mindesten für verhältnismässig  kleinen Druckabfall mit für diese Betrach-         tung    genügender Annäherung. Für den eng  sten Querschnitt ergibt sich dann die Be  ziehung:  
EMI0003.0050  
    (Gleichung 1) oder
EMI0003.0051  
   (Glei  chung 2).  



  In den     Fig.    1 und 2 sind die Kennlinien  für Kapsel- oder Kolbenverdichter irgend  welcher Art und für Schleuderverdichter  aufgetragen. Als Abszisse ist das Ansauge  volumen V, als Ordinate der erzeugte Ge  samtdruck     d   <I>p</I> gewählt. Die Drehzahl n  dient als Parameter. Der     Normalpunkt    A hat  die Abszisse und Ordinaten von je 100 Ein  heiten und auch hie zugehörige Drehzahl ist  mit 100 bezeichnet. Der für Widerstände  ausserhalb des     Prallzerkleinerers    aufzuwen  dende Druckabfall     d   <I>p 2</I> ist beim Normal  punkt mit etwa 10     Einheiten    angenommen.  Sein Verlauf in Funktion des durchströmen  den Volumens ist eine Parabel.

   Der für den       Prallzerkleinerer    zur Verfügung stehende  Druckabfall d     pi    ergibt sich als die Differenz  von     Q   <I>p</I> und 4     p2        ohne    weiteres aus dem  Diagramm. Im Falle des Kolben- oder Kap  selverdichters     (Fig.    1) bleibt das Volumen  bei einer bestimmten Drehzahl nahezu kon  stant. Der Einfluss der innern     Undichthei-          ten    macht sich so geltend, dass die Kennlinie  für     n    = konstant indem gezeichneten Sinne  ein wenig von der vertikalen abweicht.

   Für       die,Schleuderverdichter        (Fig.    2) ergeben .sich  dagegen Kennlinien, welche sich mehr\ der  Horizontalen angleichen, weil bei konstanter  Drehzahl der Druck sich     verhältnismässig     wenig, dagegen das Volumen in     weiten    Gren  zen ändert.  



  Es lassen sich nun in einfacher Weise  weitere Kennlinien     eintragen    für konstante,  im     Prallzerkleinerer    umgesetzte Leistung,  also für N = korst. Solche Kurven .sind ein  getragen für N = 100, 75, 50 und 25. Wei  terhin ergibt sich für konstanten     Durchfluss-          querschnitt.    eine     Kurvenschar    f = konstant.  Dabei     .sind    die     Werte    von N und f für den      Normalpunkt A ebenfalls mit 100 bezeich  net.  



  Den     einfachsten    Teil bietet 'die Verbin  dung des     Prallzerkleinerers    mit einem Kol  ben- oder Kapselverdichter konstanter Dreh  zahl. Hier ergibt sich, wie     Fig.    1 zeigt, dass  für verkleinerte Leistung der engste Durch  flussquerschnitt vergrössert werden muss, und  zwar in dem angenommenen Beispiel für  1/4 Last von 100 auf 220 Einheiten.

   Für den       Fall,        dass    die Drehzahl veränderlich gemacht  ist, erkennt man,     dass    zwecks Vermeidung  von Drosselverlusten der engste     Durchfluss-          querschnitt    in dem Gebiete rechts von der  Kurve f = 100 für kleinere Leistung ver  grössert, in dem     Gebiete    links von dieser       Kurve    jedoch verkleinert werden muss. Im  allgemeinen wird das beste Resultat nament  lich auch im Hinblick auf die Anschaffungs  kosten, für den- Fall     n    - konstant erzielt  werden.  



  Im Falle der Verwendung eines Schleu  derverdichters bietet -ebenfalls die konstante  Drehzahl (im besonderen bei elektromotori  schem Antrieb) die grösste Einfachheit. Hier  jedoch kommt man bei Übergang von A aus  zu kleineren     Leistungen    in das Gebiet links  der Kurve     f    = 100. Der engste     Durchfluss-          querschnitt    ist     also    hier zu     verkleinern,    und  zwar in dem vorliegenden Beispiel für       1/.4    Last von 100 bis auf nahezu 20 Einhei  ten.

   Handelt es sich beispielsweise um einen       Prallzerkleinerer    für     Brennstoffe    in Verbin  dung mit einer Feuerung, in welche die im       Prallzerkl.einerer    entstehende Staubluft     un-          mittelbar    eingeblasen wird, so kann es von  grossem     Vorteil    sein, die Menge dieser Staub  luft unveränderlich oder nahezu unveränder  lich zu erhalten,

   wie sich     dies    bei Verwen  dung eines Kapsel- oder     Kolbenverdichters     mit unveränderlicher -     D'rehzab1    in     Verbin-          Jung    mit einer entsprechenden Querschnitts  änderüng von selbst ergibt. Es sind Kohlen  staub     Feuerungsarten        bekannt,    bei welchen  die Staubluft -mit     verhältnismässig    grosser       Geschwindigkeit    in den Feuerraum so einge  führt wird, dass die Feuergase rotieren.

   In  diesem Falle kann     es    wünschbar oder -sogar    notwendige Forderung sein, dass zur Erhal  tung der     Rotation    zum mindesten die Ge  schwindigkeit der Staubluft und demgemäss  bei unveränderlich angenommenem     Quer-          schnitt    für die Staubluft am Brenner auch  die     Staubluftmenge    wenigstens angenähert  unveränderlich bleibt oder doch über ein ge  wisses Mass bei abnehmender Leistung nicht       vermindert        wird.        Dies    kann     umsomehr    von  Bedeutung .sein, wenn die übrige Verbren  nungsluft ebenfalls nicht durch Querschnitts  änderung am Brenner,

       sondern    durch Drosse  lung oder Drehzahländerung des zugehörigen  Verdichters der Belastung der Feuerung an  gepasst     wird.    Es kann also sehr wohl die be  gründete Forderung auftreten, dass auch im  Falle der Verwendung eines Schleuderver  dichters für den Betrieb des     Prallzerklei-          nerers    das Arbeitsgebiet erheblich unter die  Kurve n = 100 und sogar rechts von der  Kurve f =     1'00    zu verlegen ist. In letzterem  Falle würde also auch bei Verwendung -des  Schleuderverdichters der engste     Querschnitt     bei Verkleinerung der Leistung vergrössert  werden.

   Es ergibt sich dann     gleichzeitig    mit  der Veränderung des, engsten     Durchfluss-          querschnittes    eine Veränderung der Drehzahl  des Verdichters. Die gleichen Betriebspunkte  .des Verdichters können aber auch bei kon  stanter Drehzahl durch Drosselung, vorzugs  weise in der     Saugleitung    des Verdichters ver  wirklicht werden; hierbei sind     allerdings     Verluste in Kauf zu nehmen. Es bleiben aber  immerhin noch die     erwähnten    verbrennungs  technischen Vorteile     bestehen.     



  In     Fig.    3 ist 1 das     Gehäuse    eines     Prall-          zerkleinerers,    an das unten die im Durch  messer unveränderliche     Expansionsdüse    D  mit engstem     Querschnitt    2 angeschlossen ist.

    In der Achse dieser     Düse    steht der an der  Stange 3' befestigte, kegelartige Körper     3,     welcher     vermöge    Gewinde 4     und    zugehöriger  Mutter 5 durch Betätigung des Handrades 6       achsig    verschoben werden     kann.    7 ist der       Eintrittsstutzen    für das von einem Verdich  ter geförderte und     gegebenenfalls    in einem       Wärmeaustauscher    erwärmte Gas.

   8 ist das  in der     Düsenachse    stehende Mischrohr, durch           welches    das von dem auf     verhältnismässig     grosse Geschwindigkeit gebrachten Gas bei 9  entnommene Rohrgut gegen den     Prallkörper     1.0 geschleudert wird. Das Rohgut tritt bei  11 in den     Prallzerkleinerer    ein und häuft sich  dort in der in der Zeichnung angegebenen  Art. 12 sind Schaufeln, welche eine Sichtung       .des    erzeugten Staubes bewirken, derart, dass  zu grobes Gut wieder auf das Rohgut zu  rückfällt. Bei 13 tritt das eingeführte Gas  mit dem erzeugten Staub gemeinsam aus.  



  In     Fig.    4 steht die Expansionsdüse D mit  engstem Querschnitt an der Stelle 20 in Ver  bindung mit einem in Achsrichtung der Düse  D verschiebbaren kegelartigen Körper 21.  Dieser Körper 21 steht durch die Stange 22  in Verbindung mit einem     Kalben    23, der in  einen Zylinder 24 läuft und einerseits unter  der Wirkung der zum Beispiel verstellbaren  Feder 25 steht; anderseits kann er durch die  Verbindung 26 unter den Einfluss irgend  einer Betriebsgrösse gestellt sein und :somit  in Abhängigkeit von dieser Betriebsgrösse  den engsten Querschnitt der Düse D nach  einem gewollten Gesetz verändern. Um die  Vorrichtung     einem    gewollten Gesetz anzu  passen, steht vor allem auch die Formgebung  des Körpers 21 zur Verfügung.

   Als Beispiel  sei folgender Fall besprochen: In dem     Prall-          zerkleinerer    wird Kohlenstaub erzeugt, der  in die Feuerung einer     Dampferzeugungs-          anlage    unmittelbar eingeblasen wird. Der den       Prallzerkleinerer    antreibende Verdichter sei  ein Schleuderverdichter, welcher von einer       Gegendruckturbine    von verhältnismässig klei  ner Leistung angetrieben wird. Die Kraftab  gabe dieser Turbine sei wenigstens ange  nähert proportional dem Dampfdrucke vor  den     Expansionsdüsen    dieser Turbine.

   Ver  bindet man den Düsenraum der Dampftur  bine mit 26, so steht die Grösse des engsten  Querschnittes im     Prallzerkleinerer    in Ab  hängigkeit von diesem Drucke und dadurch  in     mittelbarer    Abhängigkeit von der auf  genommenen Leistung des Schleuderverdich  ters. Wird     'beispielsweise    an der Dampftur  bine von Hand, oder auch selbsttätig in Ab  hängigkeit von irgend einer Betriebsgrösse    der Dampf     erzeugungsanlage,eine    kleinere  Leistung eingestellt, so sinkt der Druck über  dem Kolben 23, die Feder drückt den Körper  21 nach oben, wodurch der engste Quer  schnitt der Düse D verkleinert wird.

   Dies  kann bei unveränderlicher     Drehzahl    .des  Schleuderverdichters aber auch in weitem Be  reiche bei veränderlicher Drehzahl .die er  wünschte Einstellung sein. Wollte man da  gegen mit Rücksicht auf die Erhaltung mög  lichst hoher Gasgeschwindigkeiten in der  Feuerung den Betrieb in das Gebiet rechts  von der Kurve f = 100     (Fig.    2) verlegen,  so wäre die Vorrichtung insoweit umgekehrt  einzurichten, dass die Feder 25 über dem Kol  ben 23 angeordnet würde, während der  Druck im Düsenraum der Dampfturbine un  ter dem Kolben wirken würde.  



  In     Fig.    5 ist 30 der engste Querschnitt  der Expansionsdüse D, in welcher der kegel  artige Körper 31     koaxial    verschiebbar an  geordnet ist. An der letzteren tragenden       Stange    32 ist ein Kern 33 angebracht, wel  cher in einem     Solenoid    34     achsial    beweglich  angeordnet ist.

   Dieses     Solenoid    kann bei  spielsweise unter dem Einfluss des aufge  nommenen Motorstromes des zum     Prallzer-          kleinerer    gehörigen Verdichters stehen, .der  art, dass der engste     Durchflussquerschnitt    der  Düse in Abhängigkeit von der an dem ge  nannten Elektromotor     eingestellten    Belastung  sich verändert.

   Das koaxial zur Düse 30 ver  schiebbar angeordnete Mischrohr 35 des       Prallzerkleinerers,    welches durch Rippen ge  führt ist, steht durch das Gestänge 37, 38,  39, welches sich auf die festen Drehpunkte  40, 41 stützt, mit dem verschiebbaren Kör  per 31 in Verbindung, und zwar so, dass bei  Vergrösserung des engsten     Querschnittes    das  Rohr sich nach unten bewegt und dadurch  die dem Gasstrom ausgesetzte Oberfläche des  Rohgutes verkleinert. Die Anordnung kann  so getroffen sein,     @dass    in der untersten mög  lichen Stellung des Körpers 31 das Rohr 35  .die Kohlenzufuhr ganz abschliesst.  



  Als eine weitere konstruktive Ausfüh  rungsform der selbsttätigen Veränderung des  engsten Düsenquerschnittes sei noch das Bei-      spiel- der Verbindung der     Verstellorgane    für  den Körper 31 mit einem Thermostaten er  wähnt.  



  Bei allen Beispielen wird wie ersichtlich  der engste Querschnitt der Expansionsdüse  durch Verschieben des kegelartigen Körpers  verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Änderung des engsten Querschnittes einer Expansionsdüse für Prallzerkleinerer, gekennzeichnet durch einen kegelartigen, in Achsrichtung der Düse ver schiebbaren Körper, durch dessen Verschie bung die Änderung des engsten Düsenquer schnittes bewirkt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der verschieb bare Körper bei Anwendung des Prallzer- kleinerers als Einblasemühle für Brenn stoff mit einer in Abhängigkeit von der Temperatur der Feuergase arbeitenden Steuervorrichtung verbunden ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verschieb bare Körper bei Anwendung .des Prallzer- kleinerers in einer Dampferzeugungsan- lage mit einer von einer Zustandsgrösse des entnommenen Dampfes gesteuerten Vorrichtung verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung für den ver schiebbaren Körper in gleichzeitiger Ab hängigkeit von mindestens zwei der Be triebsgrössen Feuergastemperatur, Dampf druck, Dampftemperatur und Dampf menge steht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuervor richtung für den verschiebbaren Körper von einer mit der Leistung der Antriebs maschine des zugehörigen Verdichters in Beziehung stehenden Betriebsgrösse ab hängig ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und ,den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der verschiebbare Kör per mit dem Mischrohr des Prallzerklei- . nerers in Bewegungsabhängigkeit steht.
CH178293D 1934-03-22 1934-03-22 Vorrichtung zur Änderung des engsten Querschnittes einer Expansionsdüse für Prallzerkleinerer. CH178293A (de)

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