CH174147A - Kollergang. - Google Patents

Kollergang.

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CH174147A
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Christian Christensen Alfred
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Christian Christensen Alfred
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Description


      Kollergang.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Kollergang    mit am obern,     kreuzkopfartig     ausgebildeten Ende einer Königswelle gela  gerten     Schwenkarmen    für     Kollergangwalzen.     Dieser     Kollergang    ist hauptsächlich zum  Mahlen     vno    Sand, welcher insbesondere für  Bauzwecke verwendet wird, bestimmt.  



  Der vorliegende     Kollergang    besitzt er  findungsgemäss einen gemeinsamen Schmier  inittelbehälter zum     Schmieren    der Lager für  die Lagerzapfen der Schwenkarme der       Kollergangwalzen,    sowie der Lager zwischen  Königswelle und Maschinensäule.  



  Zweckmässig ist der     Schmiermittelbehälter     so hoch am obern Ende der Königswelle, zum  Beispiel an deren     Triebkopf,    ausgebildet,     da.ss     (las Schmiermittel .durch sein     Eigengewicht     zu den verschiedenen Lagern gelangen kann.  



  Ferner können zwischen der Königswelle  und der hohlen Maschinensäule, von dem       Hohlraum    der Maschinensäule aus gesehen,       hinter    den Lagern Dichtungsmittel vorge  sehen sein, die dem     Austreten    von Schmier-    mittel und dem     Eindringen    von     Staub    oder  Schmutz in den     Schmiermittelbehälter    und  die Lager     entgegenwirken.     



  Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 *ist eine Draufsicht eines Koller  ganges;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie 2  der     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht des rechten  Reibarmes, von der rechten Seite der     Fig.    1  gesehen;       Fig.    4 ist ein     Schnitt    nach der Linie     4--1     der     Fig.    1;

         Fig.    5 ist eine Draufsicht des Triebkopfes  am obern Ende der Königswelle und der  Säule in der Mitte des     Kollerganges;          Fig.    6 ist ein     Schnitt    nach der Linie 6-6  der     Fig.    1 und zeigt in Ansicht die Mahl  vorrichtung und insbesondere die     Abschaber     und die Pflüge;           Fig.    7 ist eine Draufsicht einer der  Schwenkarme und zeigt die stromlinien  förmige Ausbildung, zum Zwecke, das An  sammeln von Sand auf ,demselben zu ver  hindern;       Fig.    8 ist eine Seitenansicht der     Fig.    7,  vom untern Teil der     Fig.    7 gesehen;

         Fig.    9 ist eine Seitenansicht des äussern  Kratzeisens oder Pfluges;       Fig.    10 ist eine Vorderansicht der Be  festigungsfläche des innern     Kratzeisenarmes,     .die links auf     Fig.    5 in schräger Stellung  dargestellt ist;       Fig.    11 ist eine Vorderansicht des  äussern Teils des     AZahlrades    und zeigt die  vier Schraubenbolzen zur Befestigung des       Reifens    am Rad.  



  Auf .den Zeichnungen bezeichnet 1 die  Triebwelle einer geeigneten Kraftquelle,  zum Beispiel eines elektrischen Motors. Diese  Triebwelle ist in eine     Geschwindigkeits-          reduziereinheit    2 eingebaut, deren angetrie  bene Welle 3 ein     .Kegelrad    4 trägt,     welches     mit dem Kegelrad 5 in Eingriff steht.  



  Dieses Kegelrad ist mit Hilfe von Bol  zen 6 an einer Nabe 7     abnehmbar    befestigt,  derart, dass das ganze Getriebe entfernt wer  den kann, ohne die restliche     Zusammenstel-          lung    des     Mühlengetriebes    stören zu müssen.  Das     untere    Ende der Nabe 7 ist     -durch    eine  Platte 8 gehalten, die am     untern    Ende der  Königswelle 10, die in einer hohlen Säule  11 angeordnet ist, mit Hilfe von Balzen 9  befestigt ist.

   Die Nabe 7, .die mit einer  Flansche 7a versehen ist, auf welcher das  Kegelrad 5 mit den Bolzen     f        befestigt    ist,  wirkt als Stütze für einen     Öldichtungsring     12, der sich von der Flansche 7a bis zum  Boden der Säule 11 erstreckt.

   In einer Er  weiterung 13 .dieses Ringes ist eine Filzdich  tung 14 vorgesehen, die in     ,der    nachstehend       beschriebenen    Weise mit     Schmiermittel    ver  sehen wird.     Zwischen    :

  dem     innern    Teil     dieser     Erweiterung 13 und dem Kragen 15 der  Nabe 7 ist ein Paar von Lederdichtungen  16 angeordnet, die durch die in .den Käfigen  18 vorgesehenen Federn 17 in der richtigen  Lage gehalten werden.     Über    .der Nabe und         darauf    ruhend ist der innere Laufring 19  für eine Anzahl von     Rollenlagern    20 ange  ordnet, .deren äusserer Laufring 21 mit der  innern Wandung am untern Ende der     .Säule     11 in Verbindung steht und mittelst einer  Schulter mit dem obern Ende des Ringes  12 in Eingriff gebracht ist, wodurch die  genannten Teile zusammengehalten werden.  



  Innerhalb der Säule 11 befindet sich die  Kammer 22, die auf Wunsch mit Schmier  mittel gefüllt werden kann, oder aber es  können in den Räumen 23 und 24 einfache  Lager vorgesehen sein,     falls    die     beschriebenen     Rollenlager keine Verwendung finden.  



  Die     Rollenlager    26 am obern Ende der  Säule 11 sind mit einem äussern Laufring  <B>2 7</B>     und        einem        innern        Laufring        28        versehen.     



  Der äussere Laufring ruht an einem Kragen  29 und steht im Eingriff mit demselben. Der  Kragen 29 ist innen mit     einer    Lederdichtung  30 mit einer Feder 31 und     einem    Käfig 32  versehen und an der äussern Seite     befinden     sich ein Paar Filzringe<B>33,</B> die     in    der     dar-          gestellten    Weise durch die herabhängende  Flansche 34 des Triebkopfes 35, welcher oben  am     innern    Laufring 28 ruht, zusammenge  drückt werden.

   Dieser Kopf 35     ist    an der  Welle 10 durch     Muttern    und     Unterlagschei-          ben    befestigt, .die allgemein mit 36 bezeich  net sind.  



  Im     kreuzkopfartig        ausgebildeten    Trieb  kopf 35 ist ein     Schmiermittel    enthaltender  und mit einem Deckel 38 abgeschlossener  Behälter 37 ausgebildet. Der     Decke'1    38 ist  mit einem abnehmbaren Rohr 39, das einen  Deckel 40 besitzt, versehen, wobei der  Deckel 40 eine     Schmiermittelmessstange    41  trägt. Das     .Schmiermittel    in diesem Behäl  ter kann durch den Kanal 42 den Lager  zapfen 43 und durch einen     weiteren,    nicht  gezeigten Kanal den Lagerzapfen 44 errei  chen. An den beiden Lagerzapfen 43, 44  sind die     .Schwenkarme    53, 53a der Koller  gangwalzen 45, 46 gelagert.  



  Diese Lagerzapfen sind demgemäss an       einer        bequemen    Stelle am     obern    Teil der  Maschine entweder durch Eigengewicht  oder durch Druck geschmiert. Aus dem-      selben Behälter gelangt Schmiermittel durch  den Kanal 47 zu den     obern    Lagern 26 und  von dort durch die Kammer 22 zu den untern  Lagern 20.

   Das unter Eigengewicht abwärts  und auswärts sich bewegende Schmiermittel  nimmt. jedes Fremdmaterial, wie Staub,       Gries    und Sand mit und tränkt gründlich  die Filzdichtungen und     Lederunterlagschei-          ben,    um eine Mehrzahl von nacheinander  folgenden, ölgetränkten und     dichten    Ver  bindungen aufrechtzuerhalten, wodurch das  Eindringen von     Fremdstoffen    in die Lager  verhindert     wird.     



  Um das Schmieren durchzuführen, hat  der Arbeiter lediglich den Behälter 37 mit       Schmiermittel    zu füllen, wodurch die     uii-          unterbrochene    Speisung der Lager gesichert  ist. Der Triebkopf 35, .der die Zapfen 43 und  44 in den Hülsen 48 und 49 trägt, ist mit  seitlich angeordneten, offenen Kammern 50  versehen, in welchen eine Anzahl von La  mellen 51 vorgesehen sind, .die den die     Ab-          wärtsbew-egung    der Mahlräder 45 und 46 be  grenzenden Begrenzungsarm 52 abstützen.  Zwecks Einstellung der Abwärtsbewegung  wird eine Lamelle entfernt.  



  Wie     ersichtsich,    sind die     Köllergang-          walzen    durch .Schwenkarme 53 getragen, die  mit den Armen 52 versehen sind. Das. eine  Ende dieses Armes 53 ist mit einer Hülse  54 versehen, .die an einem der Zapfen 43  und 44 gelagert ist, wobei das andere Ende  als eine Hülse 55 ausgebildet ist, die .die  Walzenachse     @56        trägt.    Die     Drehase    der  Walzenachse 56 ist hinter die Zentrallinie  des     Kollerganges    versetzt, wodurch die Wal  zen zurückgehalten sind und sich mit grö  sserer Freiheit drehen können.  



  Die Walze selbst besteht aus einem  Mahlrad<B>57,</B> das an der Achse 56 mit Hilfe  von Distanzlagern 58, die .durch die Platte  <B>5</B>9 und     Schraubenbolzen    60     befestigt    sind,  gelagert ist. Das äussere Lager und das Ende  der Achse sind durch eine Deckplatte 61  abgedeckt, .die mit Hilfe der Bolzen 62 in  der Vertiefung 63 des Rades 57 abnehmbar  befestigt ist. Das Schmiermittel wird diesen  Lagern durch die Öffnung 64 zugeführt. Die    Lager sind innerhalb des Rades 57 in einer  Kammer 65 gelagert, die für das     nötige     Schmiermittel Platz bietet.

   Das hintere Ende  dieser Kammer ist durch eine abnehmbare,  im Querschnitt rechtwinklig abgebogene       Platte    66 verschlossen, die am Mahlrad 57  mit Hilfe von     ,Sebraubenbolzen    67 befestigt  ist. Der Winkelteil 68 dieser     Vers:chluss-          platte    bildet einen Sitz für die Ringleder  dichtung 69, die durch eine Flansche 61a der  Hülse 55 in ihre Lage gedrückt wird,     wobei     das innere Ende der     Flansche    mit der Flan  sche 70 an der Platte 66 in Eingriff steht.

    Das Innere des     Kragens    68 ist mit einer  federbelasteten     Lederabdichtung    71 versehen,  .die als ein weiteres Mittel zum Zurückhalten  des Schmiermittels und zum Ausschluss von  Fremdstoffen dient. Das Rad 57 hat einen  konischen äussern Rand 72, welcher mit einer  Anzahl von konischen Keilstücken 73 in  Berührung steht, die durch Bolzen 74 und       Klemmplatten    75, die auf einer     Schulter    76  am Umfang des Rades 57 ruhen, befestigt  sind.

   Die Keilstücke 73 und die Klemm  platten 75 stehen mit der innern konischen  Fläche 77     bezw.    mit der Schulter 79 eines  Mahlreifens 78 in     Berührung.    In dieser  Weise ist der Reifen mit Hilfe     einer    Anzahl  von Bolzen (beim Ausführungsbeispiel deren  vier) abnehmbar befestigt, so dass bei Ab  nutzung der äussern Fläche des Reifens der  selbe schnell abgenommen und ausgewech  selt werden kann. Hierdurch     wird    an An  schaffungskosten gespart und die Kosten der  Instandhaltung der     Mahlradoberfläche    wer  den vermindert.

      Die Arme 53 der Mahlräder ,sind mit  einem keilförmigen Rücken versehen, .damit  der Sand von den     Armen    herunterfällt und  sich nicht dort ansammelt, was nach und  nach das Eindringen des Sandes in die  Lager verursachen     würde    und zu dessen  Verhütung die obigen Massnahmengetroffen  wurden.  



  Da. der Sand nicht hineindringen kann  und der verbleibende wenige Staub an das       Hineindringen    verhindert ist,     wird    in der      vorliegenden Mahlmühle für die Lager die       grösstmöglichste    Sicherheit geschaffen.  



  Der Triebkopf 35 ist mit einer vertikalen  und schräg     angeordneten        Anschlussplatte    80  versehen, in welcher eine Anzahl von läng  lichen Schlitzen ausgebildet ist. In diesen  Schlitzen 81 sind die Einstellbolzen 82 für  die vertikale     Einstellung        des        innern        @Pflug-          armes    83 angeordnet, dessen     unteres    Ende  mit Schlitzen 85 zur     Aufnahme    der Bolzen  84 zwecks seitlicher     Einstellung    des innern       Pfluges    86 versehen ist.  



  Der Triebkopf ist auch mit einem sich  seitlich erstreckenden, geschlitzten Arm 87  versehen, in welchem zur Aufnahme der     Ein-          stellbolun    89 Schlitze 88 ausgebildet sind.  In der     obern    Fläche dieses Armes ist eine  radial     gestellte    Einkerbung 90 zur Auf  nahme der entsprechenden Rippe 91 auf der       untern    Fläche des äussern Pflugarmes 92 aus  gebildet, wodurch der Pflugarm während  seiner Bewegung nach innen oder nach aussen       zwecks        Einstellung    mit Hilfe der Bolzen 89  geführt wird.

   Das äussere Ende des     Armes     92 ist mit einer vertikal gestellten     Anschluss-          platte    93 versehen, in welcher Schlitze 94  für die Aufnahme von Bolzen 95 ausgebildet  sind,     wobei    .die Bolzen zur Befestigung des  äussern Pflugarmes 96 in seiner eingestellten  Vertikallage .dienen. Der Pflug selbst ist  mit 98 bezeichnet und wird durch die  Bolzen 97 eingestellt. Bei 99 ist er abgerun  det.  



  Das     Mahlgefäss    besteht aus einer Grund  platte 100     mit    einer Ringflansche 101, die  die Seitenwand 102 abstützt und einer aus  gegenseitig sperrenden Teilen ausgebildeten,  abnehmbaren Einlage 103, .die     mittelst    Bol  zen 104 befestigt ist. Innerhalb dieser Ein  lage sind die Reibplatten 105     vorgesehen,     ,die die .Säule 11 in einer Vertiefung 107  in -der     Grundplatte    100 befestigenden Bolzen  106 verdecken. An der     untern    Seite dieser  Grundplatte ist mit Hilfe .der Bolzen 10.8  das Zahnradgehäuse 2 befestigt und sie ist  mit Füssen 109 versehen.  



  Die     Grundplatte    100 ist mit einer Tür  <B>110</B> versehen, .die     dureh    einen Hebel 1.12 mit-         telst    der in der Hülse 114 wirkenden Welle  113     betätigbar    ist. Diese Tür kann, wie auf       Fig.    1 mit vollen     bezw.    mit punktierten  Linien gezeigt, angeordnet sein oder     es    kön  nen zwei Türen vorgesehen sein.  



  Abänderungen, die sich zwecks Anpas  sung an verschiedene     Arbeitsbedingungen     und Verwendungen nötig erweisen, lassen  sieh, ohne den Rahmen der Erfindung zu  verlassen, durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kollergang mit am obern, kreuzkopfartig ausgebildeten Ende einer Königswelle ge lagerten Schwenkarmen für Kollergang- walzen, gekennzeichnet durch einen gemein samen Schmiermittelbehälter zum Schmieren der Lager für die Lagerzapfen der Schwenk arme der Kollergangwalzen, sowie der Lager zwischen Königswelle und Maschinensäule. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Kollergang nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehmiermittel- behälter so hoch am obern Ende der Königswelle ausgebildet ist, dass das Schmiermittel durch sein Eigengewicht zu den verschiedenen Lagern gelangen kann. 2. Kollergang nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schmier mittelbehälter am Triebkopf der Königs welle ausgebildet ist.
    3. Kollergang nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Königs welle und der hohlen Maschinensäule, von dem Hohlraum .der Maschinensäule aus ge sehen, hinter den Lagern Dichtungsmittel vorgesehen sind, die dem Austreten von Schmiermittel und dem Eindringen von Staub oder Schmutz in den Schmiermittel- behälter und die Lager entgegenwirken. 4. Kollergang nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass hinter den La gern je mehr als eine Dichtung vorgesehen ist.
CH174147D 1933-03-13 1933-04-24 Kollergang. CH174147A (de)

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