CH172181A - Reguliereinrichtung für elektrische Stromverbraucher. - Google Patents

Reguliereinrichtung für elektrische Stromverbraucher.

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CH172181A
CH172181A CH172181DA CH172181A CH 172181 A CH172181 A CH 172181A CH 172181D A CH172181D A CH 172181DA CH 172181 A CH172181 A CH 172181A
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electrical power
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Bureau A S Elektrisk
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Description


      Reguliereinrichtung    für elektrische Stromverbraucher.    Die Erfindung betrifft eine Regulierein  richtung für elektrische Stromverbraucher,  wie Kochplatten. Ofen, und dergleichen, mit  beim Schalten wenigstens annäherungsweise  geradlinig bewegten     Kontakten.    Diese     Regu-          liereinrichtung    ist dadurch gekennzeichnet,  dass ein beweglicher Kontakt immer mit  demselben festen Kontakt zusammenwirkt,  und dass jeder der beweglichen Kontakte un  abhängig von den übrigen mittelst je einer  Kurvenscheibe gesteuert wird, wobei alle  Kurvenscheiben um eine gemeinsame Achse  drehbar angeordnet sind.  



  Die     Zeichnung    zeigt beispielsweise     eine     Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der Einrich  tung;       Fig.    2 ist ein Querschnitt;       Fig.    3 zeigt eine Seitenansicht einer       $urvenscheibenwalze;          Fig.    4, 5, 6 und 7 sind Querschnitte nach  den Linien     IV-IV,    V _Y,     VI-VI    und       VII-VII    in     Fig.    3;         Fig.    8-.11 zeigen Schaltschema für die  vier Schaltstellungen.  



  Die     Zeichnung    zeigt beispielsweise eine  dreistufige     Reguliereinrichtung    in Verbin  dung mit zwei Heizspiralen, welchen in ge  wöhnlicher Weise     Strom,    entweder beiden  Spiralen parallel     (Stellung    3), oder nur einer  Spirale (Stellung 2) oder beiden Spiralen in  Reihe (Stellung 1) zugeführt werden kann;  es können auch beide Spiralen zweipolig aus  geschaltet werden     (Stellung    0). Die gezeigte  Einrichtung besitzt vier Einzelschalter. In       Fig.    8 ist dies schematisch ersichtlich. Die  festen Kontakte 1,.2 des ersten Schalters       -wirken    mit den beweglichen Kontakten 3,     l     desselben Schalters zusammen.

   In ähnlicher  Weise arbeiten die Kontakte 11, 12 und 13,  14 des zweiten Schalters, dann die Kontakte  21, 22 und 2.3, 24 des dritten Schalters und  schliesslich die Kontakte 31; 32 und     33.,    34  des vierten Sehalters zusammen. Jeder be  wegliche Kontakt     wirkt    immer mit demsel  ben     festen    Kontakt zusammen, so zum Bei  spiel die Kontakte 3, 4 stets mit 1, 2 und      die Bewegung erfolgt geradlinig, und zwar  gemäss     Fig.    8 parallel für alle Kontakte näm  lich     wagrecht    hin und her.  



       Fig.    2 veranschaulicht eine körperliche  Ausbildung der Schalter, und zwar mit den  Kontakten 1, 2 und 3, 4. Jeder .der festen  Kontakte 1, 2 ist an einer leitenden Schiene  5     bezw.    6 mit     Verbindungsklemmen    7     bezw.     8 befestigt. Die beweglichen     Kontakte    3, 4  bilden Endteile     eines    Brückenstückes 9, wel  ches durch eine Niete 10 mit etwas Spiel an  einem Querstück 15 befestigt ist, so dass es  ein wenig auf und ab schwenken kann. Das  Querstück 15 ist durch zwei Stifte 16, 17 mit  einem andern Querstück 18 mit Lager 19 für  ein Rädchen 20 verbunden.

   Die Stifte 16, 17  werden geradlinig in Führungen 2'5, 26 im  isolierenden Körper der     Reguliereinrichtung          gesteuert,    und die .Stifte 16, 17 sind von  Druckfedern 28     bezw.    29 zwischen der Füh  rung 25     bezw.    26 und dem obern Querstück  \15 umschlossen.     Die    Teile 15, 18 und 16, 1 7       bilden    somit einen geradlinig beweglichen  Rahmen, welcher durch die Federn mit den  Kontakten 3, 4 gegen die Kontakte 1, 2 ge  drückt wird; wegen der beweglichen Befesti  gung des Brückenstückes am Querstück 15  wird immer eine gute Berührung an beiden  Kontaktstellen erreicht.

   Die drehbare Quer  welle 30, welche im Körper 2.7 gelagert ist,  geht durch die Rahmen aller Schalter und  trägt für jeden Schalter eine Kurvenscheibe  35, respektive 36, respektive<B>37,</B>     respektive     38, welche mit dem Rädchen 20     zusammen-          wirkt,    so dass jede     Kurvenscheibe    das beweg  liche Brückenstück relativ zu den festen  Kontakten bewegen kann.  



  Jede Kurvenscheibe hat     wenigstens    eine  kontaktgebende Aussparung so nahe an der  Wellenachse, dass ihr Rädchen es gestattet,  den Schalter zu schliessen. Die Scheibe 35 für  den ersten Schalter hat drei derartige Aus  sparungen 39, 40 und 45     (Fig.    4). Die  Scheibe 36 hat eine, 46     (Fig.    5), die Scheibe  37 wiederum eine, 47     (Fig.    6), und die  Scheibe 38 zwei, 48 und 49     (Fig.    7). Zweck  mässig hat jede Kurvenscheibe ausser den  kontaktgebenden     Aussparungen    andere ar-         retierende        Aussparungen,    indem für jede  Scheibe eine Aussparung für jede der vier  Drehstellungen vorgesehen ist.

   Aber die ar  retierenden Aussparungen, welche in     Fig.    4  bis 7 alle mit 50 bezeichnet sind, sind     nicht     so tief, dass das Rädchen 20 die     Kontakte     zusammenführen könnte, wenn es in eine der       Aussparungen    5,0 hineingreift.

       Wenigstens     eines der Rädchen     wird    sich aber immer  in einer Aussparung 50 in jeder Drehstellung  der Welle 30 befinden und weil zwischen die  Aussparungen- in jeder Kurvenscheibe ein  Vorsprung 51 mit grösserem Abstand von der  Achse der Welle 30 angeordnet ist, werden  die Rädchen 20 ausser die Kontakte zu steu  ern auch die     Arretierorgane    der Schalter bil  den, welche die Welle dazu     bringt,        bestimmte     Drehstellungen einzunehmen.  



  Gemäss     Fig.    8 bis 11 sind zwei Heiz  spiralen 52, 53 mit dem einen Ende gemein  sam mit     Kontakt    31 gekuppelt. Das andere  Ende der Spirale 52 ist mit Kontakt 1 ge  kuppelt und     da.s    andere Ende der Spirale 53  mit<B>11,</B> sowie 21 gekuppelt. Die eine Strom  leitung 54, ist mit den Kontakten 2 und 12       gekuppelt,    während die andere Stromleitung  55, mit 22, und 32 gekuppelt ist. Gemäss     Fig.     8 sind alle vier Schalter offen. Die Regulier  einrichtung ist in Nullstellung und alle  Schalter sind zweipolig unterbrochen.

   Dies  entspricht der Scheibenstellung, die in     Fig.     4 bis 7 dargestellt ist, in welcher alle Räd  chen in die Aussparungen 50 hineingreifen,  Gemäss     Fig.    9 ist der erste, der zweite und  der vierte Schalter geschlossen, was einer  Stellung entspricht, in welcher alle Kurven  scheiben in     Fig.    4 bis 7 aus der vorigen .Stel  lung um 90   in Uhrzeigerrichtung gedreht  sind. Die     Spiralen    52, 53 sind parallel ge  schaltet. Gemäss     Fig.    10 sind der erste und  vierte Schalter geschlossen, was der Stellung  nach einer weiteren Drehung um<B>90'</B> ent  spricht.     Nur,die    Spirale 52 ist eingeschaltet.

    Endlich sind gemäss     Fig.    11 der erste und  der dritte Schalter geschlossen, was einer  weiteren     Drehung    der Scheiben um<B>90'</B> im       Uhrzeigersinne        entspricht.    Die Spiralen sind  in Reihe geschaltet.      Die Reguliereinrichtung könnte so gebaut  sein, dass die Schalter in beiden Drehsinnen  gedreht werden können. Die kontaktgeben  den Aussparungen 39 und so fort werden  zweckmässig ein wenig tiefer gemacht als es  zum     Schliessen    der Kontakte erforderlich ist,  so dass infolge der Wirkung der Federn 28,  29 ein plötzlicher     Stromschluss    bewirkt wird.

    Dagegen geht die Trennung der Kontakte  nur langsam vor sich, und zwar in     Ab-          liän-;ig@eit    von der Form der     Kurvenschei-          ben.     



  Alle Kurvenscheiben sind auf der Welle       starr    befestigt, entweder als getrennte     Ein-          zeIst:üelke    oder zu einer zusammenhängenden  Walze     (Fig.    3) aus     Ebonit,    Porzellan oder  anderem zweckmässigem     Isoliermaterial        ver-          ei        nigt.     



  Man kann natürlich innerhalb des Rah  mens der Erfindung verschiedene Abände  rungen vornehmen. Beispielsweise kann jedes       ssriiekenstück    ein Arm sein, welcher an  einem Ende drehbar gelagert ist, so dass das       andere        kontakttragende    Ende nach einem  kurzen Kreisbogen bewegt wird, welcher     an-          näherungsweise    eine geradlinige Bewegung  hin und her relativ zu seinem festen Kontakt       ergibt.     



  Die Reguliereinrichtung kann natürlich       huch    mit einer grösseren oder geringeren Zahl  von     Schaltern    ausgeführt werden als in Ver  bindung mit der vorliegenden Ausführungs  form gezeigt und beschrieben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reguliereinrichtung für elektrische Strom verbraucher, wie Kochplatten, Öfen und :der gleichen, mit beim Schalten wenigstens an näherungsweise geradlinig bewegten Kontak- ten, dadurch gekennzeichnet, dass ein be weglicher Kontakt immer mit demselben festen Kontakt zusammenwirkt, und jeder der beweglichen Kontakte unabhängig von den übrigen mittelst je einer Kurvenscheibe gesteuert -wird, wobei alle Kurvenscheiben um eine gemeinsame Achse drehbar angeord net sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Reguliereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei elek trisch miteinander zu verbindende bezw. voneinander zu trennende Kontakte mit einem Brückenstück mit begrenzter Be weglichkeit zusammenarbeiten, so dass sichere Anlage an den zwei Kontaktstel len erhalten wird. 2. Reguliereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder beweg liche Kontakt an wenigstens einem feder belasteten Führungsstück befestigt ist, welches ein Steuerrädchen trägt, das mit. der zugehörigen Kurvenscheibe zusam menwirkt. 3.
    Reguliereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eine der Kurvenscheiben für jede Kontaktstellung mit dem entsprechenden Steuerrädchen zusammenwirkende Aus sparungen aufweist, zum Zwecke, das Feststellen der Scheiben in diesen Stelliui- gen durch diesselben Kräfte zu bewirken, welche unter Kontrolle der Scheibe die Kontaktbildung bewirken.
CH172181D 1932-07-28 1933-07-25 Reguliereinrichtung für elektrische Stromverbraucher. CH172181A (de)

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CH172181D CH172181A (de) 1932-07-28 1933-07-25 Reguliereinrichtung für elektrische Stromverbraucher.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746118C (de) * 1938-05-26 1944-05-24 Siemens Ag Nockenfahrschalter fuer elektrisch angetriebene Gleichstromfahrzeuge
DE748549C (de) * 1940-12-29 1944-11-04 Nockenwalzenschalter
DE958755C (de) * 1942-11-24 1957-02-21 Dr Techn Wolfgang Kniel Nockenschalter
DE1004700B (de) * 1952-04-12 1957-03-21 Busch Jaeger Duerener Metall Elektrischer Nockenschalter mit rechteckigem annaehernd quadratischem Sockel

Cited By (4)

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DE1004700B (de) * 1952-04-12 1957-03-21 Busch Jaeger Duerener Metall Elektrischer Nockenschalter mit rechteckigem annaehernd quadratischem Sockel

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