Reguliereinrichtung für elektrische Stromverbraucher. Die Erfindung betrifft eine Regulierein richtung für elektrische Stromverbraucher, wie Kochplatten. Ofen, und dergleichen, mit beim Schalten wenigstens annäherungsweise geradlinig bewegten Kontakten. Diese Regu- liereinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein beweglicher Kontakt immer mit demselben festen Kontakt zusammenwirkt, und dass jeder der beweglichen Kontakte un abhängig von den übrigen mittelst je einer Kurvenscheibe gesteuert wird, wobei alle Kurvenscheiben um eine gemeinsame Achse drehbar angeordnet sind.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Einrich tung; Fig. 2 ist ein Querschnitt; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer $urvenscheibenwalze; Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Querschnitte nach den Linien IV-IV, V _Y, VI-VI und VII-VII in Fig. 3; Fig. 8-.11 zeigen Schaltschema für die vier Schaltstellungen.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine dreistufige Reguliereinrichtung in Verbin dung mit zwei Heizspiralen, welchen in ge wöhnlicher Weise Strom, entweder beiden Spiralen parallel (Stellung 3), oder nur einer Spirale (Stellung 2) oder beiden Spiralen in Reihe (Stellung 1) zugeführt werden kann; es können auch beide Spiralen zweipolig aus geschaltet werden (Stellung 0). Die gezeigte Einrichtung besitzt vier Einzelschalter. In Fig. 8 ist dies schematisch ersichtlich. Die festen Kontakte 1,.2 des ersten Schalters -wirken mit den beweglichen Kontakten 3, l desselben Schalters zusammen.
In ähnlicher Weise arbeiten die Kontakte 11, 12 und 13, 14 des zweiten Schalters, dann die Kontakte 21, 22 und 2.3, 24 des dritten Schalters und schliesslich die Kontakte 31; 32 und 33., 34 des vierten Sehalters zusammen. Jeder be wegliche Kontakt wirkt immer mit demsel ben festen Kontakt zusammen, so zum Bei spiel die Kontakte 3, 4 stets mit 1, 2 und die Bewegung erfolgt geradlinig, und zwar gemäss Fig. 8 parallel für alle Kontakte näm lich wagrecht hin und her.
Fig. 2 veranschaulicht eine körperliche Ausbildung der Schalter, und zwar mit den Kontakten 1, 2 und 3, 4. Jeder .der festen Kontakte 1, 2 ist an einer leitenden Schiene 5 bezw. 6 mit Verbindungsklemmen 7 bezw. 8 befestigt. Die beweglichen Kontakte 3, 4 bilden Endteile eines Brückenstückes 9, wel ches durch eine Niete 10 mit etwas Spiel an einem Querstück 15 befestigt ist, so dass es ein wenig auf und ab schwenken kann. Das Querstück 15 ist durch zwei Stifte 16, 17 mit einem andern Querstück 18 mit Lager 19 für ein Rädchen 20 verbunden.
Die Stifte 16, 17 werden geradlinig in Führungen 2'5, 26 im isolierenden Körper der Reguliereinrichtung gesteuert, und die .Stifte 16, 17 sind von Druckfedern 28 bezw. 29 zwischen der Füh rung 25 bezw. 26 und dem obern Querstück \15 umschlossen. Die Teile 15, 18 und 16, 1 7 bilden somit einen geradlinig beweglichen Rahmen, welcher durch die Federn mit den Kontakten 3, 4 gegen die Kontakte 1, 2 ge drückt wird; wegen der beweglichen Befesti gung des Brückenstückes am Querstück 15 wird immer eine gute Berührung an beiden Kontaktstellen erreicht.
Die drehbare Quer welle 30, welche im Körper 2.7 gelagert ist, geht durch die Rahmen aller Schalter und trägt für jeden Schalter eine Kurvenscheibe 35, respektive 36, respektive<B>37,</B> respektive 38, welche mit dem Rädchen 20 zusammen- wirkt, so dass jede Kurvenscheibe das beweg liche Brückenstück relativ zu den festen Kontakten bewegen kann.
Jede Kurvenscheibe hat wenigstens eine kontaktgebende Aussparung so nahe an der Wellenachse, dass ihr Rädchen es gestattet, den Schalter zu schliessen. Die Scheibe 35 für den ersten Schalter hat drei derartige Aus sparungen 39, 40 und 45 (Fig. 4). Die Scheibe 36 hat eine, 46 (Fig. 5), die Scheibe 37 wiederum eine, 47 (Fig. 6), und die Scheibe 38 zwei, 48 und 49 (Fig. 7). Zweck mässig hat jede Kurvenscheibe ausser den kontaktgebenden Aussparungen andere ar- retierende Aussparungen, indem für jede Scheibe eine Aussparung für jede der vier Drehstellungen vorgesehen ist.
Aber die ar retierenden Aussparungen, welche in Fig. 4 bis 7 alle mit 50 bezeichnet sind, sind nicht so tief, dass das Rädchen 20 die Kontakte zusammenführen könnte, wenn es in eine der Aussparungen 5,0 hineingreift.
Wenigstens eines der Rädchen wird sich aber immer in einer Aussparung 50 in jeder Drehstellung der Welle 30 befinden und weil zwischen die Aussparungen- in jeder Kurvenscheibe ein Vorsprung 51 mit grösserem Abstand von der Achse der Welle 30 angeordnet ist, werden die Rädchen 20 ausser die Kontakte zu steu ern auch die Arretierorgane der Schalter bil den, welche die Welle dazu bringt, bestimmte Drehstellungen einzunehmen.
Gemäss Fig. 8 bis 11 sind zwei Heiz spiralen 52, 53 mit dem einen Ende gemein sam mit Kontakt 31 gekuppelt. Das andere Ende der Spirale 52 ist mit Kontakt 1 ge kuppelt und da.s andere Ende der Spirale 53 mit<B>11,</B> sowie 21 gekuppelt. Die eine Strom leitung 54, ist mit den Kontakten 2 und 12 gekuppelt, während die andere Stromleitung 55, mit 22, und 32 gekuppelt ist. Gemäss Fig. 8 sind alle vier Schalter offen. Die Regulier einrichtung ist in Nullstellung und alle Schalter sind zweipolig unterbrochen.
Dies entspricht der Scheibenstellung, die in Fig. 4 bis 7 dargestellt ist, in welcher alle Räd chen in die Aussparungen 50 hineingreifen, Gemäss Fig. 9 ist der erste, der zweite und der vierte Schalter geschlossen, was einer Stellung entspricht, in welcher alle Kurven scheiben in Fig. 4 bis 7 aus der vorigen .Stel lung um 90 in Uhrzeigerrichtung gedreht sind. Die Spiralen 52, 53 sind parallel ge schaltet. Gemäss Fig. 10 sind der erste und vierte Schalter geschlossen, was der Stellung nach einer weiteren Drehung um<B>90'</B> ent spricht. Nur,die Spirale 52 ist eingeschaltet.
Endlich sind gemäss Fig. 11 der erste und der dritte Schalter geschlossen, was einer weiteren Drehung der Scheiben um<B>90'</B> im Uhrzeigersinne entspricht. Die Spiralen sind in Reihe geschaltet. Die Reguliereinrichtung könnte so gebaut sein, dass die Schalter in beiden Drehsinnen gedreht werden können. Die kontaktgeben den Aussparungen 39 und so fort werden zweckmässig ein wenig tiefer gemacht als es zum Schliessen der Kontakte erforderlich ist, so dass infolge der Wirkung der Federn 28, 29 ein plötzlicher Stromschluss bewirkt wird.
Dagegen geht die Trennung der Kontakte nur langsam vor sich, und zwar in Ab- liän-;ig@eit von der Form der Kurvenschei- ben.
Alle Kurvenscheiben sind auf der Welle starr befestigt, entweder als getrennte Ein- zeIst:üelke oder zu einer zusammenhängenden Walze (Fig. 3) aus Ebonit, Porzellan oder anderem zweckmässigem Isoliermaterial ver- ei nigt.
Man kann natürlich innerhalb des Rah mens der Erfindung verschiedene Abände rungen vornehmen. Beispielsweise kann jedes ssriiekenstück ein Arm sein, welcher an einem Ende drehbar gelagert ist, so dass das andere kontakttragende Ende nach einem kurzen Kreisbogen bewegt wird, welcher an- näherungsweise eine geradlinige Bewegung hin und her relativ zu seinem festen Kontakt ergibt.
Die Reguliereinrichtung kann natürlich huch mit einer grösseren oder geringeren Zahl von Schaltern ausgeführt werden als in Ver bindung mit der vorliegenden Ausführungs form gezeigt und beschrieben ist.