CH169727A - Zu prägender Blechstreifen für den Formzylinder von Rotationsdruckern. - Google Patents

Zu prägender Blechstreifen für den Formzylinder von Rotationsdruckern.

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CH169727A
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Adrema Maschinenbauges M B H
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Adrema Maschinenbauges M B H
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Description


  Zu prägender Blechstreifen für den Formzylinder von     Rotationsdruekerno       Gegenstand der Erfindung ist ein auf den  Formzylinder von Rotationsdruckern aufzu  spannender, mit einem eingeprägten Druck  satz zu versehender Blechstreifen, .der an sei  nen beiden Querrändern mit     Befestigungs-          oder        Aufspannlöchern    versehen ist.  



  Das Wesen eines Blechstreifens entspre  chend der Erfindung liegt darin,     dass    an den  mit den     Aufspann-    oder Befestigungslöchern  versehenen Querrändern Versteifungen vor  gesehen sind, um bei der     Aufspannung    des  Blechstreifens auf das     Formzylindersegment     ein Ausdehnen oder Ausreissen der     Befesti-          bungslöcher    zu verhindern.  



  Ein solcher Blechstreifen kann an jedem  Ende mindestens drei     Aufspann-        bezw.    Be  festigungslöcher aufweisen, die in ungleichen  Abständen voneinander angeordnet sind. Eine  derartige Ausbildung des Blechstreifens hat  den Vorteil, dass die     Aufspannung    auf das       Formzylindersegment    stets nur in der rich  tigen Lage, also nicht etwa mit auf dem  Kopf stehenden Zeilen, erfolgen kann, indem    die Anordnung der Löcher an den Querrän  dern in ungleichem     Abstande    erkennen lässt,  längs welchen Längsrandes die oberste Zeile  geprägt werden muss.  



  Die gekennzeichnete Ausbildung des  Blechstreifens bietet auch die Möglichkeit,  die     Einspannvorrichtung    der Prägemaschine  so auszubilden, dass die Blechstreifen nur in  der richtigen Lage in die Prägemaschine ein  gespannt werden     können,    so dass die Reihen  des Drucksatzes derart in den Blechstreifen  eingeprägt werden, wie dies für die spätere  Befestigung des Blechstreifens am Form  zylindersegment erforderlich ist.  



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.    1,     ä,     4, 6 und 8 verschiedene Ausführungsbeispiele  von Blechstreifen nach der Erfindung in  Aufsicht dargestellt, während die       Fig.    2, 5, 7 und 9 Längsschnitte durch.  die dargestellten Beispiele wiedergeben.  Sämtliche dargestellten Blechstreifen be  stehen aus verhältnismässig dünnem .Zink  blech, Aluminiumblech oder einem andern      geeigneten Blech und besitzen eine im wesent  lichen rechteckige Gestalt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Fig.    1  und 2 ist der Blechstreifen a an seinen bei  den     Querrändern--mit    je zwei     Aufspann-    oder  Befestigungslöchern<I>b, c</I>     bezw.   <I>b',</I>     -c'    ver  sehen, und die äussern Querränder des Blech  streifens sind umgebördelt und aufeinander  gefaltet, wie dies     Fig.    2 erkennen lässt, so  dass die Löcher b, c     bezw.    b', c durch zwei  Blechschichten hindurchgehen.

   An den Quer  rändern besitzt der dargestellte,     ungeprägte     Blechstreifen eine solche Breite, wie er sie  für die     Aufspannung    auf den Formzylinder  haben muss, während er in dem zu prägen  den Mittelteil eine etwas :grössere Breite be  sitzt, wie dies erforderlich ist,     damit.sich    der  Streifen gut bis in der Nähe seiner Längs  ränder prägen lässt.

   Die über die Breite an  den Querrändern hinausstehenden schmalen  Randpartien d, e werden nach der Fertig  prägung des :Streifens     a        mittelst    einer geeig  neten     Schneidvorrichtung    abgeschnitten; die  Aussparungen f an den beiden Enden des  Streifens haben daher den Vorteil, dass die       Schneidvorrichtung    nur einfaches Material  und nicht doppeltes Blechmaterial, wie es an  den Querrändern vorhanden ist, durchzu  schneiden braucht. Da die     .Streifen    nicht auf  ihrer gesamten Länge geschnitten werden,  kann das     Messer    der     Schneidvorrichtung    ent  sprechend kürzer gehalten werden.  



  Die in     Fig.    3 dargestellte Ausführungs  form unterscheidet sich von der eben be  schriebenen nur dadurch, dass der Blechstrei  fen     a    auf jeder :Seite mit drei Befestigungs  löchern b, g, c     bezw.   <I>b', g', e'</I> versehen ist,  von denen die Löcher g, g' einen kleineren  Durchmesser besitzen als die Löcher b, c       bezw.   <I>b',</I> c' und näher zu den Löchern<I>b, b'</I>  liegen als zu den Löchern c, c'.  



  Je nach der Anordnung der entsprechen  den Befestigungsstifte an dem Formzylinder  müssen die Blechstreifen a dann so geprägt  werden, dass jeweils die oberste Zeile ent  weder in der Nähe der Löcher<I>b, b'</I> oder in  der Nähe der Löcher c, c' zu liegen kommt.    Die in den     Fig.    4 und 5 dargestellte Aus  führungsform unterscheidet sich von der eben  beschriebenen dadurch, dass aus dem Material  des Blechstreifens<I>a</I> noch die Löcher<I>b, c</I>  umgebende,     ösenförmige    Ansätze h, h' aus  gestanzt sind     (Fig.    5), die um die zweite  Blechschicht     herumgenietet    sind und die so  die     Aufspannlöcher    weiter versteifen.  



  Bei sämtlichen bisher beschriebenen Aus  führungsformen können die beiden Quer  ränder des Blechstreifens statt einmal auch  mehrere Male aufeinander     umgebördelt    sein,  so dass dann die die     Aufspannlöcher    enthal  tenden Randstreifen von mehr als zwei Blech  schichten gebildet werden.  



  In den     F'ig.    6 und 7 ist eine Ausführungs  form des Blechstreifens dargestellt, bei der  zur Versteifung der die     Aufspannlöcher    ent  haltenden Enden des Blechstreifens beson  dere Versteifungsstreifen<I>i, i'</I> dienen. Auf  der linken -Seite der     Fig.    6 und 7 ist an  genommen, dass nur der äussere Rand k des  Blechstreifens um den Versteifungsstreifen i       herumgebördelt    ist, und dass zur Befestigung  des Versteifungsstreifens i an dem Blech  streifen<I>a</I> die aus dem Blechstreifen<I>a</I> her  ausgestanzten     ösenförmigen    Ansätze     ta    dienen.  



  Auf der rechten Seite der     Fig.    6     und    7  ist angenommen, dass .das Material des Blech  streifens a vollständig über den Versteifungs  streifen i     hinübergebördelt    ist, so dass die       ösenartigen,    ausgestanzten     Ansätze        la    durch  drei Blechschichten hindurchgehen.  



  Die in den     Fig.    8 und 9 dargestellte Aus  führungsform eines Blechstreifens unterschei  det sich von der eben beschriebenen dadurch,  dass die Querränder des Blechstreifens nicht  über ihre ganze Höhe versteift sind, sondern  nur die Umgebung der     Aufspannlöcher    b, c       bezw.    b', c'.

   Bei dieser     Ausführungsform    sind  um die Löcher b, c     bezw.    b', c' aus dem  Material des Blechstreifens a ringförmige  Wulste 1 herausgedrückt, und weiterhin sind  aus dem Material des Blechstreifens die die       Aufspannlöcher    umgebenden,     ösenartigen    An  sätze     h        ebenfalls    herausgedrückt.  



  In die zwischen den     Wulsten    1 und den       Osen        )a    liegenden Hohlräume sind Verstei-           fungsringe    m eingelegt, um die die äussern  Enden der     ösenförmigen    Ansätze     h        (Fig.    9)       herumgebördelt    sind, wodurch sie mit dem  Blechstreifen a vernietet werden. Bei dieser  Ausführungsform können die Aussparungen       f    fehlen, da das Material des Blechstreifens  längs seiner Längsränder über die ganze  Länge des Blechstreifens nur von einer Blech  schicht gebildet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Auf den Formzylinder von Rotations druckern aufzuspannender, mit einem ein geprägten Drucksatz zu versehender Blech streifen, der an seinen beiden Querrändern mit Befestigungs- oder Aufspannlöchern ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den mit den Aufspann- oder Befestigungslöchern versehenen Querrändern des Blechstreifens Versteifungen vorgesehen sind, um bei der Aufspannung des Blechstreifens auf den Formzylinder ein Ausdehnen oder Ausreissen der Befestigungslöcher zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querränder des Bleehstreifens ein oder mehrere Male aufeinander umgebör delt sind, so dass die Aufspann- oder Be festigungslöcher durch zwei oder mehrere Blechschichten hindurchgehen. \?. Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Versteifung der die Aufspannlöcher enthaltenden Querränder Versteifungs streifen aus Blech dienen, die mit dem Material des Blechstreifens vernietet sind. 3.
    Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und dadurch gekennzeichnet, dass die die Ver steifung bewirkenden Teile durch aus der einen äussern Blechschicht herausgestanzte, die Befestigungslöcher umgebende, ösen- artige Ansätze miteinander vernietet sind. 4. Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blech streifen an seinen beiden versteiften En den schmäler als im Mittelteil ist. 5.
    Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass um die Befestigungslöcher herum ring förmige Wulste aus dem Material des Blechstreifens herausgedrückt sind und in die von diesen Wulsten und den aus dem Blechstreifenmaterial herausgestanz- ten, ösenartigen Ansätzen der Befesti gungslöcher gebildeten Hohlräume Ver steifungsringe eingelegt sind, über die die äussern Enden der ösenartigen Ansätze des Blechstreifens hinübergebördelt sind.
    \. Zu prägender Blechstreifen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er an seinen beiden Querrändern mit mehr als zwei Aufspann- oder Befestigungs löchern versehen ist, die in ungleichem Abstande voneinander angeordnet sind.
CH169727D 1932-07-23 1933-06-29 Zu prägender Blechstreifen für den Formzylinder von Rotationsdruckern. CH169727A (de)

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