CH169495A - Entladungsröhre mit durch die Entladung aufzuheizender Glühelektrode und gasförmiger Füllung. - Google Patents
Entladungsröhre mit durch die Entladung aufzuheizender Glühelektrode und gasförmiger Füllung.Info
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Description
Entladungsröhre mit durch die Entladung aufzuheizender Glühelektrode und gasförmiger Füllung. Es wurde schon vorgeschlagen, eine Ent ladungsröhre mit gasförmiger Füllung mit einer oder mehreren durch die Entladung aufzuheizenden, Stoffe mit hoher Elektronen emissionsfähigkeit aufweisenden Glühelek- troden zu versehen, und ausserdem auf der Röhrenwand einen leitenden Belag zwecks Erleichterung der Zündung anzubringen. Die Erfindung bezweckt nun, die Zün dung derartiger Röhren noch mehr zu er leichtern, das heisst die Zündungsspannung noeh weiter herabzusetzen. Gemäss der Erfindung ist zu diesem Zwecke in einer Röhre, die mindestens eine durch die Entladung aufzuheizende Elek trode aufweist, welche mindestens an einem Teil ihrer Oberfläche eine hohe Elektronen emissionsfähigkeit besitzt, die Röhrenwand an einer in der Nähe dieser Elektrode liegen den und von dem Belag bedeckten Stelle ein geschnürt. Hierdurch wird die kleinste Ent fernung des Belages von der Elektrode ver- ringert, was eine Erniedrigung der Zünd- spannung bewirkt und einen günstigen Ein fluss auf die Aufheizung der Elektrode haben kann. Zweckmässig wird die Röhrenwand derart eingeschnürt, dass die kleinste Ent fernung des Wandbelages von der Elektrode nicht mehr als etwa 2 mm beträgt. Es ist auch zweckmässig, den :Wand- belag breit zu machen, so dass er sich über einen Drittel der Röhrenwand oder mehr er streckt. Der breite Wandbelag kann dabei vorteilhaft zu gleicher Zeit als Reflektor ausgebildet werden, wobei der Belag mit gutem Erfolg aus Silber hergestellt werden kann. Es hat sich herausgestellt, dass erfindungs gemäss beschaffene Röhren sich sehr gut derart dimensionieren lassen, dass sie mit einer Span nung von 110 Volt gezündet werden können. Der Gasdruck braucht dabei nicht ausser ordentlich niedrig gehalten zu werden. Die Benutzung eines höheren Gasdruckes ist mit Rücksicht auf die Vermeidung einer & r störung der regelmässig sehr dünnen und empfindlichen aktiven Schicht der Elektrode sehr günstig. Im Falle, dass die Röhre Argon enthält, kann man zum Beispiel Drücke von etwa 8 mm verwenden. Eine praktische Ausführungsform für eine Spannung von 110 Volt wird erhalten, wenn man, -bei der eben .erwähnten Gasart, dem erwähnten Gasdruck und einem Röhren durchmesser von 30 mm eine zwischen den Elektroden gemessene Röhrenlänge von 15 cm wählt. In die Röhre können neben dem Gase, zum Beispiel Argon, auch ein oder mehrere verdampfbare Metalle, zum Beispiel Queck silber, Kadmium und Zink, eingebracht wer den. Mehrere verdampfbare Metalle werden im allgemeinen zum Erzeugen eines Misch lichtes verwendet. Es ist in der Regel nicht zweckmässig, übermässig grosse Metallmengen in die Röhre einzuführen. Es ist vielmehr im allgemeinen ratsam, gerade nur derartige Metallmengen, insbesondere zum Beispiel Quecksilber, zu benutzen, welche ausreichen, um einen Hochdruck zu erzeugen, so dass die Metalle bei Hochdruckbetrieb völlig ver dampft werden. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Er findung. In der Zeichnung ist eine aus Glas be stehende Entladungsröhre r dargestellt. Die Röhre enthält zwei Elektroden e,. und e., die mit einem stark elektronenemittierenden Stoff, wie zum Beispiel Bariumoxyd, ver sehen und durch die Entladung aufheizbar sind, .das heisst, es wird kein besonderer, von der Entladung unabhängiger Heizstrom durch die Elektroden geführt, sondern diese werden durch den Entladungsstrom erhitzt. Die Röhrenwand ist an der Aussenseite mit einem leitenden Belag b bedeckt, der mit den Stromzuführungsdrähten der beiden Elektroden elektrisch verbunden und in der Nähe einer der Elektroden bei s unterbrochen ist. Die Röhre ist in der Nähe der Elek troden bei d eingeschnürt, wodurch der Be lag näher an die Elektroden herangebracht ist. Die Röhre wird zweckmässig so weit eingeschnürt, als es gerade noch möglich ist, ohne dass eine unzulässige Erwärmung der Wand zustande kommt. Durch diese Mass nahme wird eine wirksame Zündungserleich terung erreicht, und zwar nicht nur bei niedrigen Gasdrücken, sondern auch bei höheren Drücken, zum Beispiel mit 8 mm Argon. . Der Wandbelag ist breit ausgestaltet, erstreckt sich über :etwa einen Drittel bis auf die Hälfte der Gesamtoberfläche der Röhre und ist aus Silber hergestellt, bildet somit einen Reflektor. Als eine günstige Breite der Unterbrechung s des Belages bei Anbringung desselben an der Aussenseite des Gefässes und einer Wanddicke von etwa 0,5 mm hat sich eine Breite von 2 bis 2,5 mm ergeben. Der Wandbelag kann gegebenenfalls auch netzwerkartig ausgebildet sein. Zur Vorschaltung für die erfindungsgemäss beschaffene Röhre kommen beispielsweise Drosselspulen oder einfach Ohmsche Wider stände in Frage, die insbesondere als Glüh lampen zur Ultrarotstrahlung, bezw. zur Mischlichterzeugung oder als Eisenwasser- stoffwiderstände zum Konstanthalten der Stromstärke ausgebildet sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit durch die Entladung aufzuheizender, mindestens an einem Teil ihrer Oberfläche eine hohe Elektronen emissionsfähigkeit besitzender Glühelektrode, mit Gas- oder Dampffüllung und mit einem auf der Röhrenwand angebrachten, elektrisch Leitenden Belag, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrenwand an einer in der Nähe der Elektrode liegenden und von dem Wand belag bedeckten Stelle eingeschnürt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhren- wand derart eingeschnürt ist, dass die kleinste Entfernung des Wandbelages von der Elektrode nicht mehr als etwa 2 mm beträgt. 2.Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wand belag derart breit ausgestaltet ist, dass er sieh mindestens über ein Drittel des Röhrenumfanges erstreckt. . 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wand belag als Reflektor ausgebildet ist. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie Argon mit einem Druck von etwa 8 mm enthält. 5. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre mehrere verdampfbare, zur Erzeugung eines Mischlichtes geeignete Metalle ent hält. 6.Entladungsröhre nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass sie als Me talle für die Erzeugung von Mischlicht Kadmium und Zink enthält. i. Entladungsröhre nach Patentanspruch, verdampfbares Metall enthaltend, für Hochdruckbetrieb, dadurch gekennzeich net, dass die Röhre eine derart beringe Menge verdampfbaren Metalles enthält, dass diese beim Betriebe völlig ver dampft. 8. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre einen Durchmesser von etwa 30 mm und eine zwischen den Elektroden gemessene Länge von etwa 15 cm besitzt.
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Also Published As
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