Verfahren zur Einregelung einer elektrischen Übergabeleistung zwischen zwei Kraftnetzen. <B>E</B> luktrisehe Kraftnetze sind untereinander bäufig- durch Leitungen gekuppelt über wel che eine elektrische Leistun-# züm Nachbar netz geliefert oder von dort bezouen wird. Die Grösse der Übergabeleistung ist durch Tarifverträge oder auch aus Betriebsgründen konstant zu halten.
Praktisch liegt dabei der Fall meistens derart, dass die Übergabe leistung nur einen kleinen Bruchteil der Lei- .stung der gekuppelten Netze, beispielsweise 10 '# der Netzleistung, beträgt.
Dieses Grössenverhältnis und ausserdem das verschie dene Verhalfen der Drehzahlre-ler machen die Konstanthaltung der Übergabeleistung sehr schwierig, wie sich aus folgender Be- trachtun- er--ibt. Wenn in dem einen der L' LI beiden Netze eine Belastungsänderung auf tritt, steigt oder sinkt zunächst die Frequenz, <B>en</B> bis der erste Dreli7ahlregler anspricht und die Füllung der zugehörigen Kraftmasehine LI <B>en</B> t' entsprechend der neuen Belastung einstellt.
Wenn nun--die Belastungsänderung in dem einen Netz vor sieh geht, der zuerst anspre chende Drehzahlregler aber in dem andern Netz liegt, tritt in der Übergabeleistung eine <B>in</B> zn Änderung ein, die zwar im Vergleich zur Netzleistung klein ist, aber einen sehr erheb- lielien Bruchteil der Übergabeleistung selbst darstellen kann. Von einer Konstanz der Übergabeleistung ist also, da Belastungs schwankungen ständig auftreten, ohne beson- dereVorkehrungen nicht die Rede.
Es kommt- hinzu, dass eine Änderung der Leistung eines Generators in der Übergabeleistung teils ver spätet, teils zu einem ganz -unbestimmten Bruchteil zum Vorschein kommt, was ver- ursaclit wird durch das Verhalten der andern Maschinen, deren Massen bis zu einem Ein griff des Drehzahlreglers erst beschleunigt oder verzögert wer'den müssen und ausserdem durch das Verhalten der Drehzahlregler selbst,
die ja notwendig eine gewisse Tole ranz aufweisen und daher auf die durch die Änderung der Leistung des geregelten Gene- rators erzeugte geringe Frequenzänderung verschieden ansprechen,<B>je</B> nachdem die Tole ranz überschritten wird oder nicht.
Nimmt man die Regelung der Übergabeleistung nur einfach in der Weise vor, dass die Kraft- maschinenregler im einen oder andern Sinne verstellt werden, solange eine Abweichung der Übergabeleistung im einen oder andern Sinne vorliegt, so treten<B>-</B> und das zeigt auch der Versuch<B>-</B> in der Übergabeleistung Pendelunuen auf, was sich aus der Zeitver zögerung zwischen der Generatorleistung und der Übergabeleistung erklärt.
Zur Vermeidung solcher Pendelungen sollen gemäss der Erfindung die Kraft- maschinenregler der zur Regelung der Über- ,gabeleistung bestimmten Generatoren durch zwei Regeleinflüsse verstellt werden, deren erster derart wirkt, dass die Änderung der Generatorleistung von der Änderung der Übergabeleistung eindeutig abhängig ist und deren zweit-er eine durch die erste Regelung noch nicht beseitigte Abweieliung der Über gabeleistung von ihrem Sollwert zum Ver schwinden bringt.
Zur Ausführung des Ver- falirens nach der Erfindung wird mitVorteil eine Einrichtung verwendet, bei der für den ersten Regeleinfluss eine derart wirkende Regeleinrichtung vorgesehen ist, dass stetig C el zu- oder abnehmenden Übergabeleistungen stetig ab- resp. zunehmende Generatoren- leistungen zugeordnet sind, derart, dass einer Übergabeleistung eine und nur eine Genera- torleistung entspricht.
Das Verfahren nach der Erfindung ist zur Einregelung einer Übergabeleistungzwi- sehen zwei Krafinetzen auf einen vor geschriebenen Betrag bestimmt. Diese Über gabeleistung, die im allgemeinen auf einem honstanten Betrag gehalten werden muss, kann, wenn es die mit der Tageszeit wech- ,zelnden Belastuno-en erforderlich machen, auf einen andern vorgeschriebenen Betrag,<B>ge-</B> gebenenfalls zeitweise auf Null gebraclit werden.
In diesem letzten Falle wird durch Einwirkung des ersten und zweiten Regel einflusses die Übergabeleistung langsam ver mindert, bis sie Null oder genügend kleinge- C worden ist, so dass gegebenenfalls die Über gabeleitung aufgetrennt werden kann.
'Ausführungsbeispiele von Einrichtungen, mit denen das Verfahren durchgeführt wer den kann, sind in der Zeichnung dargestellt.
Bei der Einrichtung gemäss Fig. <B>1</B> er folgt die Fernübertra,-ung der Istwerte nach dem Impulszeitsystem. Die Kraftmaschinen- regler der zur Einregelung der Übergabe leistung bestimmten Generatoren werden dort mit einer mittleren Geschwindigkeit, die proportional dem zeitlichen Differentialquo tienten der Istwertabweiehung ist, verstellt, wodurch die eindeutige Abhängigkeit zwi schen der Änderung der Übergabeleistung und der Änderung der Generatorleistung ge schaffen ist,
und zusätzlich mit einer der Abweichung selbst proportionalen mittleren Geschwindigkeit, wodurch eine von der ersten Regelung noch nicht beseitigte Abweichung der Übergabeleistung zum Verschwinden ge bracht wird. Die Periodendauer der Mess- übertragung, das heisst der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn zweier Übertragungen, soll dabei möglichst klein gewählt werden,
damit die aus zwei aufeinanderfolgend über tragenen Istwerten zu bildenden Differenzen- quotienten den Differentialquotienten mög lichst nahekommen. Aus diesem Grunde soll die Zeit zwischen zwei Übertragungen kleiner gewählt werden als diejenige Zeit, in der sich die Übergabeleistung betriebsmässig um so viel verändert, als die zulässige Abweichung des Istwertes vom Sollwert beträgt.
In Fig. <B>1</B> bedeutet<B>1</B> die von der Über- zn gabestelle nach dem Kraftwerk führende Übertragungsleitunlg, an deren Ende das <B>.n</B> Impulsempfangsrelais 2 angeschlossen ist.
<B>3</B> ist der Sollwertapparat, in welchem die jeweils geltenden Sollwerte durch einen Zeigeraussehlag dargestellt werden, der gleichzeitig mit dem Zeigerausschlag in der Übergabestelle zur Herstellung der Regel impulse abgetastet wird, 4 die Verstellein- richtung des Kraftmaschinenregiers, welche im wesentlichen aus einem Verstellmotor be steht,
der entsprechend den beiden Regelein flüssen zu Rechts- und Linkslauf veranlasst und dessen Betätigungsströme von einer Drei- leiterstromquelle geliefert werden.<B>5</B> und<B>6</B> Bind zwei untereinander gleiche Hilfsappa rate.
welche die Herstellun- von Re-el- zn <B>in</B> impulsen entsprechend der Differenz zweier aufeinanderfolo-ender Istwerte. das heisst die Herstellung von Impulsen entsprechend dem Differenzquotienten oder Differentialquotien- fen erlauben.
Der Sollwertapparat <B>3</B> besteht aus einem Zeiger<B>7,</B> der selbsttätig oder von Hand ent sprechend dem jeweils geltenden Sollwert ein-,estellt wird, ferner aus einem Abtast- zeiger <B>8,</B> der durch eine elektromagnetische Kupplung<B>9</B> mit einem Antriebsmotor<B>10</B> von konstanter Geschwindigkeit gekuppelt #verden kann. Die Kupplung<B>9</B> wird mit Hilfe des Elektromagnetes<B>11</B> ein- und aus- --erückt. Es ist ferner ein Relais 11.) und ein weiteres Relais<B>13</B> vorhanden.
Der Verstellmechanismus 4 enthält einen Verstellmotor 14, eine Dreileiterstromquelle <B>15</B> und vier getrennte,Stromzweige zwischen dem -Motor 14 und der Stromquelle<B>15,</B> deren jeder einen Widerstand<B>(16, 17, 18, 19)</B> und <B>je</B> zwei Relaiskontakte enthält. Der Motor 14 verstellt das Einlassorgan für den Be triebsstoff der Kraftmaschine.
Die Hilfseinrichtungen<B>5</B> und<B>6</B> besitzen ein gemeinsames Drehrelais an sieh bekann ter Bauart, das aus einer Wiekluno, 21 und t' einer sehriffweise bewegten Welle 252 besteht und abwechselnd die Kontakte<B>23</B> und 24 schliesst. Die Einrichtung<B>5</B> besteht aus einem Antriebsmotor<B>25,</B> einer elektromagne- i,ischen Kupplung<B>26</B> mit Elektromagnet;<B>27</B> el <B>en</B> und einem Zeiger<B>28,</B> ferner einem Relais<B>29.</B> Ausserdem ist noch ein Hilfsstromkreis mit einem Relais<B>31</B> vorhanden.
Die Einrich tung<B>6</B> ist, genau so aufgebaut wie die Ein richtung<B>5.</B> Die entsprechenden Teile mögen mit gestrichenen Bezugszeichen versehen ge dacht werden. Den Einrichtungen<B>5</B> und<B>6</B> ist ferner ein weiterer (remeinsamer Hilfs stromkreis mit einem Relais<B>32</B> zugeordnet.
Die Einrielituno- arbeitet in folcender Weise: In der Übergabestelle wird periodisch etwa im Abstand von eini",en Sekunden der e Abtastzeiger des Istwertgeberinstrumentes in Betrieb gesetzt, so dass das Empfangs relais 2 an der Fernleitung<B>1</B> jeweils für Zei ten erreut ist, die dem augenblicklichen Ist- wert der Übergabeleistung proportional sind.
Beim Ansprechen des Relais 2 wird der Arbeitskontakt 2al geschlossen, so dass der Elektroma#met <B>11</B> erregt und die Kupplung <B>;Z</B> C tD <B>9</B> eingerückt wird. Der Elektromagnet<B>11</B> bleibt über seinem Selbsthaltekontakt Ilal erregt, auch nachdem das Relais 2 wieder abgefallen ist und sich deshalb der Arbeits kontakt 2al geöffnet hat. Durch den Ar beitskontakt 2a2 wird gleichzeitig das Relais <B>13</B> erregt, das über seinen Selbsthaltekonfakt Mal erregt bleibt.
Wenn der Abtastzeiger <B>8</B> den Sollwertzeiger <B>7</B> erreicht, wird ein Stromkreis über diese beiden Zeiger für das Relais 12 gebildet, welches also anspricht <B>kn</B> und durch Öffnung seines Ruliekontaktes 12r1 das Relais<B>13</B> abschaltet, und durch Öffnung seines Ruhekontaktes 12r2 gleich zeitig den Selbsthaltestromkreis für den Elektromao-neten <B>11</B> unterbricht, so dass der Abfastzeiger <B>8</B> in seine Anfangslage zurück kehren kann.
Ist der Istwert kleiner als der Sollwert, so bleibt Relais 12 nur sehr kurz- zeitio, angezogen, ist der Istwert grösser als t' t' <B><I>kn</I></B> der Sollwert, so bleibt Relais<B>1:
9,</B> über seinen Selbsthaltekontakt 12al so lance erreut, bii, der mit diesem im Selbsthaltekreis in Reihe liegende Arbeitskontakt 2a3 wieder öffnet, also bis zur Beendigung des Istwertimpulses. Relais<B>13</B> ist demgemäss während einer dem Sollwert proportionalen Zeit erregt; das Relais 2 dagegen, wie oben bemerkt, wäh rend einer dem Istwert proportionalen.
Die Betätigung der Reglerverstellvorrich- tung entsprechend der Istwertsabweieliung, also die zweite der obengenannten Regler- beeinflussungen, geht dabei folggndermassen vor sich. Die beiden Relais 2 und<B>13</B> sprechen gleichzeitig an. In den Stromzweigen mit den Widerständen<B>16</B> und<B>17</B> des Verstell- motors 14 werden also gleichzeitig mit der Schliessuno, der Arbeitskontakte 2a4 und 13a-2, die Ruhekontakte Url und 2r1 geöffnet.
Zu Beginn der beiden Impulse bleiben die Strom- zweige<B>1:6</B> und<B>17</B> also stromlos; sie werden erst betätigt, wenn entweder der Istwert- oder der Sollwertimpuls sein Ende erreicht. Ist der Istwert grösser als der Sollwert, so ist Konfakt 2a4 noch geschlossen, wenn das ab hängig vom Sollwert erregte Relais<B>13</B> bereits abgefallen ist und seinen Ruhekontakt 13r1 wieder geschlossen hat.
Der Motor 14 wird also während einer der Differenz zwischen Ist- und Sollwert proportionalen Zeit um laufen, und zwar in dem Sinne, dass der Be- triebsstoffzufluss der Kraftmaschine verklei nert wird. Der Stromzwei,- mit demWider- stand <B>17</B> bleibt bei dem angenommenen Grössenverhältnis zwischen dem Istwert und dem Sollwert stromlos, da der Arbeitskontakt <B>13a2</B> schon wieder geöffnet ist, wenn der Ruhekontakt 2r1 sieh schliesst.
Ist der Ist- wert kleiner als der Sollwert, <B>so</B> wird der Stromzweig mit dem Widerstand<B>17</B> für eine der Istwertsabweichung proportionale Zeit geschlossen, und der Motor 14 wird zum Lauf im umgekehrten Sinne veranlasst, derart, dass der Betriebsstoffzufluss der Kraftmaschine vergrössert wird.
Die Regelung entsprechend dem Diffe- renzenquotienten zweier aufeinanderfolgen- der Istwerte, also die erste der obengenann- ten Reglerbeeinflussungen sei anhand der Fig. 2 erläutert. Nach Beendigung eines Ist- wertimpulses, also zur Zeit t' wird der Ruhe kontakt 2r2. geschlossen und damit die Wick lung 21 des Drehrelais erregt.
Dieses arbeitet in der Weise, dass bei jeder Erregung die Welle 22 eine halbe Umdrehung vollführt und demo-emäss entweder der Kontakt<B>23</B> oder 24 von der auf der Achse befestigten Nocken- scheibe kurzzeitig geschlossen wird.
An genommen, der Kontakt<B>23</B> sei geschlossen worden, so wird der Elektromagnet<B>27</B> erregt und- hält sieh über seinen Kontakt 2 7al, auch n ac 'hdem Kontakt 23 wieder ;Z oeöffnet #mrd.
Die Kupplung<B>26</B> wird eingerückt und <B>da-</B> durch der Zeiger<B>28</B> mit dem Antriebsmotor 25 verbunden. In der Bahn des Zeigers<B>28</B> befindet sich ein Kontakt<B>30</B> in einem sol chen Abstand, dass die Berührung nach der Zeit T, die gleich der Periode der Istwerts- abtastung in der Übergabestelle ist, statt findet. Der Zeitpunkt der Berührung des Kontaktes<B>30</B> durch den Zei(rer <B>28</B> ist in Fig. 2 mit<B>C</B> bezeichnet.
Der Stromkreis des Relais<B>31</B> wird durch den Arbeitskontakt 27a.2 aleielizeitio, mit dem Einrücken der <B>Z,</B> el Kupplung<B>2,6</B> vorbereitet und durch den. Arbeitskontakt 2a6 zu Beginn des Istwertes <B>J,</B> geschlossen.
Das Relais<B>31</B> bleibt über seinen Selbsthaltekontakt 31al erregt, bis durch den Ruhekontakt 29r1 des Relais<B>29</B> nach Beendigung der Zeit T der Selbsthalte- kreis wieder unterbroehenwird. GleicilzQitir, damit wird der Ruhekontakt 29r2 geöffnet, der im Selbsthaltekreise des Elektromagnetes <B>27</B> liegt.
Durch den Arbeitskontakt 31a2 wird ein weiteres Zwischenrelais <B>32 ge-</B> schaltet, das also ebenfalls vom Beginn des Istwertes J, bis zum Zeit punkt t" erreut ist.
Das Relais<B>32</B> besitzt einen Ruhekontakt 32r1 und einen Arbeitskontakt 32al, welche iii Reihe mit den Widerständen<B>18</B> und<B>19</B> in den zwei übricen Stromzweio-en des Ver- tD zn stellmotors 14 liegen. Der Ruhekontakt 32r1 liegt mit einem Arbeitskontakt 2a5 des Re lais<B>2</B> in Reihe, der ArbeitskorAakt 32al mit einem Ruhekontakt 2r3 des Relais 2.
Wie aus der Fig. 2 hervorgelit, sind die Relais<B>31</B> und<B>32;</B> vom Bevinn des Impulses J, bis<B>zum</B> e:' Zeitpunkt t" erregt, also für eine dem vorher- übertragenen Impuls J" entsprechende Dauer.
Die Zeit von der Beendigung dieses reprodu zierten Impulses J" bis zur Beendigung des Impulses<B>J,</B> oder umgekehrt ist gleich dem Differenzenquotienten der Istwerte (da die Zeit T konstant ist) oder annähernd gleich dem Differentialquotienten der Istwerts- abweic'hung. Werden also der Ruhe- und.
Arbeitskontakt der Relais 2 und<B>32</B> in die Stromzweige der Widerstände<B>18</B> und<B>1.9</B> genau so eingeschaltet wie der R.-ii he- und Arbeitskonfakt der Relais 2 und<B>13</B> in die Stromzweige der Widerstände<B>16</B> und<B>17 -</B> die Abbildung zeigt diese Schaltung sowohl für die Widerstände<B>16</B> und<B>17,</B> als auch für die Widerstände<B>18</B> und 19 -, <B>so</B> -wird der Verstellmotor 14 im Sinne der Ver"rösserun- oder Verkleinerung der Brennstoffzu-fuhr ver- stellt,
woran± die Laufzeit des Motors den Verstellwe-, des Einlassventils der Kraft maschine bestimmt und damit die neue Gene- ratorleistung, so dass also eine eindeuti-,e Abhäne,hrheit zwischen der Änderung der Generatorleistung und der Änderung der Übergabeleistung besteht. Diese Verstellung findet während der Differenzzeiten J,-J", J-1-1, statt, die innerhalb jeder Periode T gebildet werden.
Die mittlere Geschwindig keit der Verstellung, m. a. )V. der erste Re-eleinfluss ist folo-Iiell dem Differential quotienten proportional. Die Fig. 2 lässt èr- ner übersichtlich auch den zweiten Regel- (-influss erkennen, der in der ebenfalls wäh rend jeder Periode T, aber während der Differenmeiten S-J bezw. J-S stattfinden den Betätigung des Motors 14 besteht.
Zu Beendi-,ung dieses Impulses J,. wird durch die Drehung der Nockenseheibe des Drehrelais die Einrichtun-- <B>6</B> betätigt, so dass an den Istwertimpuls <B>J,</B> ein neuer Impuls von der Dauer T angeschlossen wird, der in der nächsten Regelperiode zur Bildung des Differenzimpulses. zwischen dem dann über tragenen Istwert <B><U>J.</U></B> und dem Istwert il dient.
Anband der Fig. 2 ist leicht zu ersehen, dass unter Umständen zwei der vier Strom zweige für den Motor 14 gleichzeitig betätigt n<I>in</I> werden können. Es müssen dann unter Um ständen Ströme entgegengesetzter Richtung ,durch den Motoranker fliessen.
Damit sieh in diesem Falle die Ströme einwandfrei super- ponieren, sollen die Widerstände<B>16-19</B> so bemessen sein, dass der grösste Teil der Halb- spannun- der Quelle an den Widerständen n und nur ein kleiner Teil am Motaranker. An Stelle der beiden Impulsgeber<B>5</B> und <B>6,</B> die wechselweise in Tätigkeit treten und jedes eine Abta.4zeit T besitzen, können zwei andere Impulsgeber von der Abtastzeit '1/2 <I>T</I> treten,
die bei jeder Periode in derselben Reihen folge nacheinander in Tätigkeit treten. Dies ergibt gewisse Vereinfachungen in der Schaltung, da die Einrichtungen für den wechselweisen Anschluss der Impulsgeber er spart werden können. Eine zweite Einrichtung, mit der das Regoelverfahren nach der Erfindung durch- 0.eführt werden kann, zeigt schematisch die Fig.3. Bei dieser Einrichtung ist ein kon tinuierlich arbeitendes Intensitätssystem für die Fernanzeige des Istwertes vorgesehen.
<B>U</B> m den eindeutigbn Zusammenhang zwi8chen den Änderuncen der Übergabeleistung und tD el der Generatorleistung sicherzustellen, muss die Fernübertragung aueli hier bis zu einem ,gewissen Grade trägheitsfrei arbeiten.
Als äusserste zulässige Grenze für die Trägheit el soll vorgeschrieben sein, dass bei der -,röss- ten betriebsmässig auftretenden Änderun,-s- ,O*eschwindigl,-eit der Über abeleistung die <B>9 in</B> durch die Trägheit der Fernübertragung be.- dingte Abweichung des Istwertes an der Empfangsseite von dem Betrage auf der Sendeseite die zulässige Abweichung der Übergabeleistung vom Sollwerte nicht über schreitet.
In Fig.3 bedeutet<B>33</B> das Steuerorgan für die Regelung, des Betriebsstoffzuflusses der Kraftmaschine, 34 einen Steuerkolben, <B>35</B> einen Öl-Servomotor, welcher die Verstel lung des Steuerorganes<B>33</B> bewirkt;<B>36</B> ist ein Verstellmotor, der durch Spannen oder Entspannen der Spiralfeder<B>37</B> eine Verstel lung der Kraftmaschinenregler.einleitet; <B>38</B> ist der vewöhnliche Drehzahl-Fliehkraft- reo,ler zur Konstanthaltung der Frequenz.
Es ist ferner eine Fernmess-Empfangseinrichtung <B>39</B> vorhanden, nach welcher die an der Über- CY - "abestelle herrschenden Leistungen über tragen werden. 40 ist ein Potentiometer- widerstand, dessen Schleifkontakt sich, wie die Abbildung zeigt, stets in einer dem Be- friebsstoffventil <B>33</B> entsprechenden Lage be findet. Ein weiteres Potentiometer 41 kann unabhängig von der Stellung des Betriebs stoffventils<B>33</B> verstellt werden.
Die Einrichtung arbeitet in folgender )Äreise: In der Fernmess-Empfangseinrich- fun,y <B>39</B> wird ein Gleichstrom J" hergestellt, welcherdem jeweiligen Betrag der Übergabe leistung proportional- ist.
Im Ruhezustand heben sieh die Ströme<B>J"</B> und die von den Spannungsteilern 40 und 41 gelieferten Ströme J" und J4, gerade auf; durch die Wicklung des Dreilspulrelais 42 fliesst also kein Strom, und sein Kontaktarm befindet sich daher in der neutralen Lage. Ändert siell die Übergabeleistung, so tritt auch in dem Strom<B>J",</B> eine Veränderung ein, so dass das Relais 42 nach der einen oder andern Richtung ausschlägt und infolgedessen der Verstellmotor <B>3,6</B> im einen oder andern Sinne anläuft.
Die Spannung oder Entspannung der Spiralfeder<B>37</B> bewirkt eine Verschiebung des Steuerkolbens 34, so dass der Servomotor <B>35</B> Drucköl erhält und das Betriebsstoff ventil<B>33</B> mehr geöffnet oder geschlossen wird. Die Stellung des Schleifkontaktes auf dem Potentiometer 40 ist zwangläufig mit der Stellung des Betriebsstoffventils <B>33</B> ge kuppelt, so dass auch der Strom J", derStel- lung des Ventils<B>33</B> proportional ist.
Der Kraftmaschinenregler wird also derart ver stellt, dass die Änderung des Stromes t' j1119 durch die Änderung des Stromes J,# aus geglichen ist,
so dass der Anker des Relais 42 wieder in seine neutrale Lage zurück- kelirt. Die bei dem beschriebenen Arbeits vorgang eingetretene bleibende Abweichung der Übergabeleistung wird nun durch eine langsame Verstellung des Kraftmaschinen- reglers mit Hilfe einer Verstellung des Potentiometers 41 wieder zum Verschwinder. ,gebracht. Die Verstellung des Potentiometers 41 kann dabei von Hand oder automatisch erfolgen.
Insbesondere können hierzu mit Vorteil sogenannte Fahrplanapparate ver- #vendet werden, die ähnlich dem bei Fig. <B>1</B> beschriebenen Apparat einen zeitlich von vornherein festliegenden Wert des Wider standes 41 einstellen.
Es sind also bei dieser Einrichtung drei mit verschiedener Geschwindigkeit wirkende Regler in Reihe geschaltet, nämlich: <B>1.</B> der normale Drehzahlregler<B>38,</B> der im Falle einer Netzstörung sich an der Fre- 2D quenzhaltung beteiligt;
2. der Leistungsregler, welcher Änderun- t' gen der Übergabeleistung bis auf eine blei- 2n bende Abweichung rasch und pendelungsfrei herausregelt, und <B>3.</B> der lan--sam arbeitende Leistungsregler, de r auch die bleibende Abweichung wieder zum Verschwinden bringt.
Um auch willkürliche Eingriffe in der, Regelbetrieb zu ermöglichen, kann zwech- mä,ssi#, noch ein weiterer Widerstand, der ebenso wie der Widerstand 41 geschaltet wird, vorgeselien werden.