CH169474A - Verfahren zur Einregelung einer elektrischen Übergabeleistung zwischen zwei Kraftnetzen. - Google Patents

Verfahren zur Einregelung einer elektrischen Übergabeleistung zwischen zwei Kraftnetzen.

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CH169474A
CH169474A CH169474DA CH169474A CH 169474 A CH169474 A CH 169474A CH 169474D A CH169474D A CH 169474DA CH 169474 A CH169474 A CH 169474A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Verfahren zur Einregelung einer elektrischen Übergabeleistung  zwischen zwei Kraftnetzen.    <B>E</B>     luktrisehe    Kraftnetze sind untereinander       bäufig-    durch Leitungen gekuppelt über wel  che eine elektrische     Leistun-#        züm    Nachbar  netz geliefert oder von dort     bezouen    wird.  Die Grösse der Übergabeleistung ist durch  Tarifverträge oder auch aus Betriebsgründen  konstant zu halten.

   Praktisch liegt dabei der  Fall meistens derart,     dass    die Übergabe  leistung nur einen kleinen Bruchteil der     Lei-          .stung    der gekuppelten Netze, beispielsweise       10        '#    der Netzleistung, beträgt.

   Dieses  Grössenverhältnis und ausserdem das verschie  dene Verhalfen der     Drehzahlre-ler    machen  die     Konstanthaltung    der Übergabeleistung  sehr schwierig, wie sich aus folgender     Be-          trachtun-        er--ibt.    Wenn in dem einen der       L'        LI     beiden Netze eine Belastungsänderung auf  tritt, steigt oder sinkt zunächst die Frequenz,  <B>en</B>  bis der erste     Dreli7ahlregler    anspricht und  die Füllung der zugehörigen     Kraftmasehine          LI   <B>en</B>     t'     entsprechend der neuen Belastung einstellt.

    Wenn     nun--die    Belastungsänderung in dem    einen Netz vor sieh geht, der zuerst anspre  chende Drehzahlregler aber in dem andern  Netz liegt, tritt in der Übergabeleistung eine  <B>in</B>     zn     Änderung ein, die zwar im Vergleich zur  Netzleistung klein ist, aber einen sehr     erheb-          lielien    Bruchteil der Übergabeleistung selbst  darstellen kann. Von einer Konstanz der  Übergabeleistung ist also, da Belastungs  schwankungen ständig auftreten, ohne     beson-          dereVorkehrungen    nicht die Rede.

   Es     kommt-          hinzu,        dass    eine Änderung der Leistung eines  Generators in der Übergabeleistung teils ver  spätet, teils zu einem ganz -unbestimmten  Bruchteil zum Vorschein kommt, was     ver-          ursaclit    wird durch das Verhalten der andern  Maschinen, deren Massen bis zu einem Ein  griff des Drehzahlreglers erst beschleunigt  oder verzögert     wer'den    müssen und ausserdem  durch das Verhalten der Drehzahlregler  selbst,

   die ja notwendig eine gewisse Tole  ranz aufweisen und daher auf die durch die  Änderung der Leistung des geregelten Gene-           rators    erzeugte geringe     Frequenzänderung     verschieden ansprechen,<B>je</B> nachdem die Tole  ranz überschritten wird oder nicht.

   Nimmt  man die Regelung der Übergabeleistung nur  einfach in der Weise vor,     dass    die     Kraft-          maschinenregler    im einen oder andern Sinne  verstellt werden, solange eine Abweichung  der Übergabeleistung im einen oder andern  Sinne vorliegt, so treten<B>-</B> und das zeigt  auch der Versuch<B>-</B> in der Übergabeleistung       Pendelunuen    auf, was sich aus der Zeitver  zögerung zwischen der     Generatorleistung    und  der     Übergabeleistung    erklärt.  



  Zur Vermeidung solcher     Pendelungen     sollen gemäss der Erfindung die     Kraft-          maschinenregler    der zur Regelung der     Über-          ,gabeleistung    bestimmten Generatoren durch  zwei Regeleinflüsse verstellt werden, deren  erster derart wirkt,     dass    die Änderung der       Generatorleistung    von der Änderung der  Übergabeleistung eindeutig abhängig ist und  deren     zweit-er    eine durch die erste Regelung  noch nicht beseitigte     Abweieliung    der Über  gabeleistung von ihrem Sollwert zum Ver  schwinden bringt.

   Zur Ausführung des     Ver-          falirens    nach der Erfindung wird     mitVorteil     eine Einrichtung verwendet, bei der für den  ersten     Regeleinfluss    eine derart wirkende  Regeleinrichtung vorgesehen ist,     dass    stetig  C     el     zu- oder abnehmenden Übergabeleistungen  stetig ab-     resp.    zunehmende     Generatoren-          leistungen    zugeordnet sind, derart,     dass    einer  Übergabeleistung eine und nur eine     Genera-          torleistung    entspricht.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ist  zur Einregelung einer     Übergabeleistungzwi-          sehen    zwei     Krafinetzen    auf einen vor  geschriebenen Betrag bestimmt. Diese Über  gabeleistung, die im allgemeinen auf einem       honstanten    Betrag gehalten werden     muss,     kann, wenn es die mit der Tageszeit     wech-          ,zelnden        Belastuno-en    erforderlich machen, auf  einen andern vorgeschriebenen Betrag,<B>ge-</B>  gebenenfalls zeitweise auf Null     gebraclit     werden.

   In diesem letzten Falle wird durch  Einwirkung des ersten und zweiten Regel  einflusses die Übergabeleistung langsam ver  mindert, bis sie Null oder genügend     kleinge-          C       worden ist, so     dass    gegebenenfalls die Über  gabeleitung aufgetrennt werden kann.  



  'Ausführungsbeispiele von Einrichtungen,  mit denen das Verfahren durchgeführt wer  den kann, sind in der Zeichnung dargestellt.  



  Bei der Einrichtung gemäss     Fig.   <B>1</B> er  folgt die     Fernübertra,-ung    der     Istwerte    nach  dem     Impulszeitsystem.    Die     Kraftmaschinen-          regler    der zur     Einregelung    der Übergabe  leistung bestimmten Generatoren werden  dort mit einer mittleren Geschwindigkeit, die  proportional dem zeitlichen Differentialquo  tienten der     Istwertabweiehung    ist, verstellt,  wodurch die eindeutige Abhängigkeit zwi  schen der Änderung der Übergabeleistung  und der Änderung der     Generatorleistung    ge  schaffen ist,

   und zusätzlich mit einer der  Abweichung selbst proportionalen mittleren  Geschwindigkeit, wodurch eine von der ersten  Regelung noch nicht beseitigte Abweichung  der Übergabeleistung zum Verschwinden ge  bracht wird. Die Periodendauer der     Mess-          übertragung,    das heisst der zeitliche Abstand  zwischen dem Beginn zweier Übertragungen,  soll dabei möglichst klein gewählt werden,

    damit die aus zwei     aufeinanderfolgend    über  tragenen     Istwerten    zu bildenden     Differenzen-          quotienten    den     Differentialquotienten    mög  lichst     nahekommen.    Aus diesem Grunde soll  die Zeit zwischen zwei Übertragungen kleiner  gewählt werden als diejenige Zeit, in der sich  die Übergabeleistung betriebsmässig um so  viel verändert, als die zulässige Abweichung  des     Istwertes    vom Sollwert beträgt.  



  In     Fig.   <B>1</B> bedeutet<B>1</B> die von der     Über-          zn          gabestelle    nach dem Kraftwerk führende       Übertragungsleitunlg,    an deren Ende das  <B>.n</B>       Impulsempfangsrelais    2 angeschlossen ist.  



  <B>3</B> ist der     Sollwertapparat,    in welchem die  jeweils geltenden Sollwerte durch einen       Zeigeraussehlag    dargestellt werden, der  gleichzeitig mit dem Zeigerausschlag in der  Übergabestelle zur Herstellung der Regel  impulse abgetastet wird, 4 die     Verstellein-          richtung    des     Kraftmaschinenregiers,    welche  im wesentlichen aus einem     Verstellmotor    be  steht,

   der entsprechend den beiden Regelein  flüssen zu Rechts- und Linkslauf     veranlasst         und dessen Betätigungsströme von einer     Drei-          leiterstromquelle    geliefert werden.<B>5</B> und<B>6</B>       Bind    zwei untereinander gleiche Hilfsappa  rate.

   welche die     Herstellun-    von     Re-el-          zn   <B>in</B>       impulsen    entsprechend der Differenz zweier       aufeinanderfolo-ender        Istwerte.    das heisst die  Herstellung von Impulsen entsprechend dem       Differenzquotienten    oder     Differentialquotien-          fen    erlauben.  



  Der     Sollwertapparat   <B>3</B> besteht aus einem  Zeiger<B>7,</B> der selbsttätig oder von Hand ent  sprechend dem jeweils geltenden Sollwert       ein-,estellt    wird, ferner aus einem     Abtast-          zeiger   <B>8,</B> der durch eine elektromagnetische  Kupplung<B>9</B> mit einem Antriebsmotor<B>10</B>  von konstanter Geschwindigkeit gekuppelt       #verden    kann. Die Kupplung<B>9</B> wird mit  Hilfe des Elektromagnetes<B>11</B> ein- und     aus-          --erückt.    Es ist ferner ein Relais     11.)    und ein  weiteres Relais<B>13</B> vorhanden.  



  Der     Verstellmechanismus    4 enthält einen       Verstellmotor    14, eine     Dreileiterstromquelle     <B>15</B> und vier     getrennte,Stromzweige    zwischen  dem -Motor 14 und der Stromquelle<B>15,</B> deren  jeder einen Widerstand<B>(16, 17, 18, 19)</B> und  <B>je</B> zwei Relaiskontakte enthält. Der Motor       14    verstellt das     Einlassorgan    für den Be  triebsstoff der     Kraftmaschine.     



  Die Hilfseinrichtungen<B>5</B> und<B>6</B> besitzen  ein gemeinsames Drehrelais an sieh bekann  ter Bauart, das aus einer     Wiekluno,    21 und       t'     einer     sehriffweise    bewegten Welle 252 besteht  und abwechselnd die Kontakte<B>23</B> und 24  schliesst. Die Einrichtung<B>5</B> besteht aus  einem Antriebsmotor<B>25,</B> einer     elektromagne-          i,ischen    Kupplung<B>26</B> mit Elektromagnet;<B>27</B>       el   <B>en</B>       und    einem Zeiger<B>28,</B> ferner einem Relais<B>29.</B>  Ausserdem ist noch ein Hilfsstromkreis mit  einem Relais<B>31</B> vorhanden.

   Die Einrich  tung<B>6</B> ist, genau so aufgebaut wie die Ein  richtung<B>5.</B> Die entsprechenden Teile mögen  mit gestrichenen Bezugszeichen versehen ge  dacht werden. Den Einrichtungen<B>5</B> und<B>6</B>  ist ferner ein weiterer     (remeinsamer    Hilfs  stromkreis mit einem Relais<B>32</B> zugeordnet.  



  Die     Einrielituno-    arbeitet in     folcender     Weise: In der Übergabestelle wird periodisch  etwa im Abstand von     eini",en    Sekunden der  e         Abtastzeiger    des     Istwertgeberinstrumentes     in Betrieb gesetzt, so     dass    das Empfangs  relais 2 an der Fernleitung<B>1</B> jeweils für Zei  ten     erreut    ist, die dem augenblicklichen     Ist-          wert    der Übergabeleistung proportional sind.

    Beim Ansprechen des Relais 2 wird der  Arbeitskontakt     2al    geschlossen, so     dass    der       Elektroma#met   <B>11</B> erregt und die Kupplung  <B>;Z</B> C     tD     <B>9</B> eingerückt wird. Der Elektromagnet<B>11</B>  bleibt über seinem     Selbsthaltekontakt        Ilal     erregt, auch nachdem das Relais 2 wieder  abgefallen ist und sich deshalb der Arbeits  kontakt     2al    geöffnet hat. Durch den Ar  beitskontakt 2a2 wird gleichzeitig das Relais  <B>13</B> erregt, das über seinen     Selbsthaltekonfakt     Mal erregt bleibt.

   Wenn der     Abtastzeiger   <B>8</B>  den     Sollwertzeiger   <B>7</B> erreicht, wird ein  Stromkreis über diese beiden Zeiger für das  Relais 12 gebildet, welches also anspricht  <B>kn</B>  und durch Öffnung seines     Ruliekontaktes     12r1 das Relais<B>13</B> abschaltet, und durch  Öffnung seines Ruhekontaktes 12r2 gleich  zeitig den     Selbsthaltestromkreis    für den       Elektromao-neten   <B>11</B> unterbricht, so     dass    der       Abfastzeiger   <B>8</B> in seine Anfangslage zurück  kehren kann.

   Ist der     Istwert    kleiner als der  Sollwert, so bleibt Relais 12 nur sehr     kurz-          zeitio,    angezogen, ist der     Istwert    grösser als       t'        t'   <B><I>kn</I></B>  der Sollwert, so bleibt Relais<B>1:

  9,</B> über seinen       Selbsthaltekontakt        12al    so     lance        erreut,        bii,     der mit diesem im     Selbsthaltekreis    in Reihe  liegende     Arbeitskontakt    2a3 wieder öffnet,  also bis zur Beendigung des     Istwertimpulses.     Relais<B>13</B> ist demgemäss während einer dem  Sollwert proportionalen Zeit erregt; das  Relais 2 dagegen, wie oben bemerkt, wäh  rend einer dem     Istwert    proportionalen.  



  Die Betätigung der     Reglerverstellvorrich-          tung    entsprechend der     Istwertsabweieliung,     also die zweite der     obengenannten        Regler-          beeinflussungen,    geht dabei     folggndermassen     vor sich. Die beiden Relais 2 und<B>13</B> sprechen  gleichzeitig an. In den Stromzweigen mit  den Widerständen<B>16</B> und<B>17</B> des     Verstell-          motors    14 werden also gleichzeitig mit der       Schliessuno,    der Arbeitskontakte 2a4 und     13a-2,     die Ruhekontakte     Url    und 2r1 geöffnet.

   Zu  Beginn der beiden Impulse bleiben die Strom-      zweige<B>1:6</B> und<B>17</B> also stromlos; sie werden  erst betätigt, wenn entweder der     Istwert-    oder  der     Sollwertimpuls    sein Ende erreicht. Ist  der     Istwert    grösser als der Sollwert, so ist       Konfakt    2a4 noch geschlossen, wenn das ab  hängig vom Sollwert erregte Relais<B>13</B> bereits  abgefallen ist und seinen Ruhekontakt 13r1  wieder geschlossen hat.

   Der Motor 14 wird  also während einer der Differenz zwischen  Ist- und Sollwert proportionalen Zeit um  laufen, und zwar in dem Sinne,     dass    der     Be-          triebsstoffzufluss    der     Kraftmaschine    verklei  nert wird. Der Stromzwei,- mit     demWider-          stand   <B>17</B> bleibt bei dem angenommenen       Grössenverhältnis    zwischen dem     Istwert    und  dem Sollwert stromlos, da der Arbeitskontakt  <B>13a2</B> schon wieder geöffnet ist, wenn der  Ruhekontakt 2r1 sieh schliesst.

   Ist der     Ist-          wert    kleiner als     der        Sollwert,   <B>so</B> wird     der     Stromzweig mit dem Widerstand<B>17</B> für eine  der     Istwertsabweichung    proportionale Zeit  geschlossen, und der Motor 14 wird zum Lauf  im umgekehrten Sinne     veranlasst,    derart,     dass     der     Betriebsstoffzufluss    der Kraftmaschine  vergrössert wird.  



  Die Regelung entsprechend dem     Diffe-          renzenquotienten    zweier     aufeinanderfolgen-          der        Istwerte,    also die erste     der        obengenann-          ten        Reglerbeeinflussungen    sei anhand der       Fig.    2 erläutert. Nach Beendigung eines     Ist-          wertimpulses,    also zur Zeit t' wird der Ruhe  kontakt     2r2.    geschlossen und damit die Wick  lung 21 des Drehrelais erregt.

   Dieses arbeitet  in der Weise,     dass    bei jeder Erregung die  Welle     22    eine halbe Umdrehung vollführt  und     demo-emäss    entweder der Kontakt<B>23</B> oder  24 von der auf der Achse befestigten     Nocken-          scheibe    kurzzeitig geschlossen wird.

   An  genommen, der Kontakt<B>23</B> sei geschlossen  worden, so wird der Elektromagnet<B>27</B> erregt  und- hält sieh über seinen Kontakt 2     7al,    auch       n        ac        'hdem        Kontakt        23        wieder        ;Z        oeöffnet        #mrd.     



  Die Kupplung<B>26</B> wird eingerückt     und   <B>da-</B>  durch der Zeiger<B>28</B> mit dem Antriebsmotor  25 verbunden.     In    der Bahn des Zeigers<B>28</B>  befindet sich ein Kontakt<B>30</B> in einem sol  chen Abstand,     dass    die Berührung nach der  Zeit     T,    die gleich der Periode der Istwerts-         abtastung    in der Übergabestelle ist, statt  findet. Der Zeitpunkt der Berührung des  Kontaktes<B>30</B> durch den     Zei(rer   <B>28</B> ist in       Fig.    2 mit<B>C</B> bezeichnet.

   Der Stromkreis des  Relais<B>31</B> wird durch den Arbeitskontakt  27a.2     aleielizeitio,    mit dem Einrücken der  <B>Z,</B>     el     Kupplung<B>2,6</B> vorbereitet und durch den.  Arbeitskontakt 2a6 zu Beginn des     Istwertes     <B>J,</B> geschlossen.

   Das Relais<B>31</B> bleibt über  seinen     Selbsthaltekontakt        31al    erregt, bis  durch den Ruhekontakt 29r1 des Relais<B>29</B>  nach Beendigung der Zeit     T    der     Selbsthalte-          kreis    wieder     unterbroehenwird.        GleicilzQitir,     damit wird der Ruhekontakt 29r2 geöffnet,  der im     Selbsthaltekreise    des Elektromagnetes  <B>27</B> liegt.

   Durch den Arbeitskontakt 31a2  wird ein weiteres     Zwischenrelais   <B>32 ge-</B>  schaltet, das also ebenfalls vom Beginn des       Istwertes        J,        bis        zum        Zeit        punkt        t"        erreut        ist.     



  Das Relais<B>32</B> besitzt einen Ruhekontakt     32r1     und einen Arbeitskontakt     32al,    welche     iii     Reihe mit den Widerständen<B>18</B> und<B>19</B> in  den zwei     übricen        Stromzweio-en    des     Ver-          tD        zn          stellmotors    14 liegen. Der Ruhekontakt     32r1     liegt mit einem Arbeitskontakt 2a5 des Re  lais<B>2</B> in Reihe, der     ArbeitskorAakt        32al    mit  einem Ruhekontakt 2r3 des Relais 2.

   Wie  aus der     Fig.    2     hervorgelit,    sind die Relais<B>31</B>  und<B>32;</B> vom     Bevinn    des Impulses     J,    bis<B>zum</B>  e:'  Zeitpunkt     t"    erregt, also für eine dem     vorher-          übertragenen    Impuls     J"    entsprechende Dauer.

    Die Zeit von der Beendigung dieses reprodu  zierten Impulses     J"    bis zur Beendigung des  Impulses<B>J,</B> oder umgekehrt ist gleich dem       Differenzenquotienten    der     Istwerte    (da die  Zeit     T    konstant ist) oder annähernd gleich  dem Differentialquotienten der     Istwerts-          abweic'hung.    Werden also der Ruhe- und.

    Arbeitskontakt der Relais 2 und<B>32</B> in die  Stromzweige der Widerstände<B>18</B> und<B>1.9</B>  genau so eingeschaltet wie der     R.-ii he-    und       Arbeitskonfakt    der Relais 2 und<B>13</B> in die  Stromzweige der Widerstände<B>16</B> und<B>17 -</B>  die Abbildung zeigt diese Schaltung sowohl  für die Widerstände<B>16</B> und<B>17,</B> als auch für  die Widerstände<B>18</B> und     19        -,   <B>so</B> -wird der       Verstellmotor    14 im Sinne der     Ver"rösserun-          oder    Verkleinerung der     Brennstoffzu-fuhr    ver-      stellt,

       woran±    die Laufzeit des Motors den       Verstellwe-,    des     Einlassventils    der Kraft  maschine bestimmt und damit die neue     Gene-          ratorleistung,    so     dass    also eine     eindeuti-,e          Abhäne,hrheit    zwischen der Änderung der       Generatorleistung    und der Änderung der  Übergabeleistung besteht. Diese Verstellung  findet während der Differenzzeiten     J,-J",          J-1-1,    statt, die innerhalb jeder Periode T  gebildet werden.

   Die mittlere Geschwindig  keit der Verstellung, m. a. )V. der erste       Re-eleinfluss    ist     folo-Iiell    dem Differential  quotienten proportional. Die     Fig.    2     lässt        èr-          ner    übersichtlich auch den zweiten     Regel-          (-influss    erkennen, der in der ebenfalls wäh  rend jeder Periode T, aber während der       Differenmeiten        S-J        bezw.        J-S    stattfinden  den Betätigung des Motors 14 besteht.  



       Zu        Beendi-,ung    dieses Impulses     J,.    wird  durch die Drehung der     Nockenseheibe    des  Drehrelais die     Einrichtun--   <B>6</B> betätigt, so     dass     an den     Istwertimpuls   <B>J,</B> ein neuer Impuls  von der Dauer T angeschlossen wird, der in  der nächsten Regelperiode zur Bildung des  Differenzimpulses. zwischen dem dann über  tragenen     Istwert   <B><U>J.</U></B> und dem     Istwert        il     dient.  



  Anband der     Fig.    2 ist leicht zu ersehen,       dass    unter Umständen zwei der vier Strom  zweige für den Motor 14 gleichzeitig betätigt  n<I>in</I>  werden können. Es müssen dann unter Um  ständen Ströme entgegengesetzter Richtung  ,durch den Motoranker fliessen.

   Damit sieh in  diesem Falle die Ströme einwandfrei     super-          ponieren,    sollen die Widerstände<B>16-19</B> so  bemessen sein,     dass    der grösste Teil der     Halb-          spannun-    der Quelle an den Widerständen  n       und        nur    ein kleiner Teil am     Motaranker.          An    Stelle der beiden Impulsgeber<B>5</B> und  <B>6,</B> die wechselweise in Tätigkeit treten und  jedes eine     Abta.4zeit    T besitzen, können zwei  andere Impulsgeber von der     Abtastzeit        '1/2   <I>T</I>  treten,

   die bei jeder Periode in derselben  Reihen folge nacheinander in Tätigkeit treten.  Dies ergibt gewisse     Vereinfachungen    in der  Schaltung, da die Einrichtungen für den  wechselweisen     Anschluss    der Impulsgeber er  spart werden können.    Eine zweite Einrichtung, mit der das       Regoelverfahren    nach der Erfindung     durch-          0.eführt    werden kann, zeigt schematisch die       Fig.3.    Bei dieser Einrichtung ist ein kon  tinuierlich arbeitendes Intensitätssystem für  die Fernanzeige des     Istwertes    vorgesehen.

    <B>U</B> m den     eindeutigbn    Zusammenhang     zwi8chen     den     Änderuncen    der Übergabeleistung und       tD        el     der     Generatorleistung    sicherzustellen,     muss     die Fernübertragung     aueli    hier bis zu einem  ,gewissen Grade     trägheitsfrei    arbeiten.

   Als  äusserste zulässige Grenze für die Trägheit       el     soll vorgeschrieben sein,     dass    bei der     -,röss-          ten    betriebsmässig auftretenden     Änderun,-s-          ,O*eschwindigl,-eit    der Über     abeleistung    die  <B>9 in</B>  durch die Trägheit der Fernübertragung     be.-          dingte    Abweichung des     Istwertes    an der  Empfangsseite von dem Betrage auf der  Sendeseite die zulässige Abweichung der  Übergabeleistung vom Sollwerte nicht über  schreitet.  



  In     Fig.3    bedeutet<B>33</B> das Steuerorgan  für die Regelung, des Betriebsstoffzuflusses  der     Kraftmaschine,    34 einen Steuerkolben,  <B>35</B> einen     Öl-Servomotor,    welcher die Verstel  lung des Steuerorganes<B>33</B> bewirkt;<B>36</B> ist  ein     Verstellmotor,    der durch Spannen oder  Entspannen der Spiralfeder<B>37</B> eine Verstel  lung der     Kraftmaschinenregler.einleitet;   <B>38</B>  ist der     vewöhnliche        Drehzahl-Fliehkraft-          reo,ler    zur     Konstanthaltung    der Frequenz.

   Es  ist ferner eine     Fernmess-Empfangseinrichtung     <B>39</B> vorhanden, nach welcher die an der     Über-          CY        -          "abestelle    herrschenden Leistungen über  tragen werden. 40 ist ein     Potentiometer-          widerstand,    dessen     Schleifkontakt    sich, wie  die Abbildung zeigt, stets in einer dem     Be-          friebsstoffventil   <B>33</B> entsprechenden Lage be  findet. Ein weiteres     Potentiometer    41 kann  unabhängig von der Stellung des Betriebs  stoffventils<B>33</B> verstellt werden.  



  Die Einrichtung arbeitet in folgender       )Äreise:    In der     Fernmess-Empfangseinrich-          fun,y   <B>39</B> wird ein Gleichstrom     J"    hergestellt,       welcherdem    jeweiligen Betrag der Übergabe  leistung proportional- ist.

   Im Ruhezustand  heben sieh die Ströme<B>J"</B> und die von den  Spannungsteilern 40 und 41 gelieferten      Ströme     J"    und     J4,    gerade auf; durch die  Wicklung des     Dreilspulrelais    42 fliesst also  kein Strom, und sein Kontaktarm befindet  sich daher in der neutralen Lage. Ändert       siell    die Übergabeleistung, so tritt auch in  dem Strom<B>J",</B> eine Veränderung ein, so     dass     das Relais 42 nach der einen oder andern  Richtung ausschlägt und infolgedessen der       Verstellmotor   <B>3,6</B> im einen oder andern Sinne  anläuft.

   Die Spannung oder Entspannung  der Spiralfeder<B>37</B> bewirkt eine Verschiebung  des Steuerkolbens 34, so     dass    der Servomotor  <B>35</B> Drucköl erhält und das Betriebsstoff  ventil<B>33</B> mehr geöffnet oder geschlossen  wird. Die Stellung des Schleifkontaktes auf  dem     Potentiometer    40 ist     zwangläufig    mit  der Stellung des     Betriebsstoffventils   <B>33</B> ge  kuppelt, so     dass    auch der Strom     J",        derStel-          lung    des Ventils<B>33</B> proportional ist.

   Der       Kraftmaschinenregler    wird also derart ver  stellt,     dass    die Änderung des Stromes       t'        j1119     durch die Änderung des Stromes     J,#    aus  geglichen ist,

   so     dass    der Anker des Relais  42 wieder in seine neutrale Lage     zurück-          kelirt.    Die bei dem beschriebenen Arbeits  vorgang eingetretene bleibende Abweichung  der Übergabeleistung wird nun durch eine  langsame Verstellung des     Kraftmaschinen-          reglers    mit Hilfe einer Verstellung des       Potentiometers    41 wieder zum     Verschwinder.     ,gebracht. Die Verstellung des     Potentiometers     41 kann dabei von Hand oder automatisch  erfolgen.

   Insbesondere können hierzu mit  Vorteil     sogenannte        Fahrplanapparate        ver-          #vendet    werden, die ähnlich dem bei     Fig.   <B>1</B>  beschriebenen Apparat einen zeitlich von  vornherein festliegenden Wert des Wider  standes 41 einstellen.  



  Es sind also bei dieser Einrichtung drei  mit verschiedener Geschwindigkeit wirkende  Regler in Reihe geschaltet, nämlich:  <B>1.</B> der normale Drehzahlregler<B>38,</B> der im  Falle einer Netzstörung sich an der     Fre-          2D          quenzhaltung    beteiligt;

    2. der Leistungsregler, welcher     Änderun-          t'     gen der Übergabeleistung bis auf eine     blei-          2n          bende    Abweichung rasch und     pendelungsfrei          herausregelt,    und    <B>3.</B> der     lan--sam    arbeitende Leistungsregler,  de r auch die bleibende Abweichung wieder  zum Verschwinden bringt.  



  Um auch willkürliche Eingriffe in der,  Regelbetrieb zu ermöglichen, kann     zwech-          mä,ssi#,    noch ein weiterer Widerstand, der  ebenso wie der Widerstand 41 geschaltet  wird,     vorgeselien    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Einregelung einer elek trischen Übergabeleistung zwischen zwei Kraftnetzen auf einen vorgeschriebenen Betrag, dadurch gekennzeichnet, dass die C<B>Zn</B> Kraftmaschinenregler der zur Regelung der ÜbergaMeistung bestimmten -Gene ratoren durch zwei Reo-eleinflüsse ver stellt werden, deren erster derart wirkt, dass die Änderuno, der Generatorleistun-- von der Änderung der überg#Lbeleistung eindeutig abhängig ist,
    und deren zwei ter eine durch die erste Regelung noch nicht beseitigte Abweichung der Über gabeleistung von ihrem Soll-,vert zum Verschwinden bringt. II. Einrichtung zur Ausführung des Ver- n fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausführung des ersten Regeleinflusses ein derart wirken- 7 der Regler vorgesehen ist,
    dass stetig zu- oder abnehmenden Übergabeleistungen stetig ab- resp. zunehmende Generator- leistungen zugeordnet sind, derart, dass einer Übergabeleistung eine und mir eine Generatorenleistung entspricht.
    UNTERANSPRüCHE- 1. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch --eliennzeichnet, dass die Einrege lung einer vorgeschriebenen Übergabe leistung Null durch Verstellung des Soll- wertzeigers <B>(7)</B> auf Null erfolgt, wobei der erste Regeleinfluss die Änderung der Übergabeleistung bis in die Nähe dieses Betrages bewirkt, und die noch nicht be- seitio,te Abweichun- vom Sollwert durch den zweiten Regeleinfluss zum Ver schwinden gebracht wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Kraft- maschinenregler der zur Einregelung der Ebergabeleistunc, bestimmten Generato- reil mit einer mittleren Geschwindi--keit die proportional dem zeitlichen Differen- tialquotienten der Istwertabweieliuno- ist und zusätzlieli mit einer der Abweichung selb,
    st proportionalen mittleren Geschwin- di-keit verstellt werden. n <B>3.</B> Einrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprucli 2, für die Fernübertra,- (,#uno# des Istwertes nach einem absatz- r, n weise arbeitenden Impulssystern, da durch o,ekennzeichnet, dass der Abstand zwischen zwei Übertra-un-en kleiner ge wählt ist als diejenige Zeit,
    in der sieh die Über-,abeleistun-- betriebsmässi- um <B>so</B> viel verändert" als die zulässi,),e Ab- weichun- des lstwertes vom Sollwert be trägt. 4.
    Einrichtung naeh Patentanspruch II für die.Fernanzei",e des Istwertes nach einem Intensitäts-Ferninesssystem, dadurch ge- gekennzeichnet, dass bei der ()-rössten betriebsmässio# auftretenden Änderungs- gesehwindi-keit der Übero,
    abeleistung die durch die Trächeit der Fernübertra- n (yuno. bedin-te Abweichtin- des Istwertes n n<B>Z,</B> r, an der Empfangsseife von dem Betrage auf der Sendeseite die zulässige Abwei- in ehung der Übergabeleistung vom Soll <B>e,</B> t' werte nicht überschreitet.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch<U>ge-</U> kennzeichnet, dass die Fernübertragung des Istwertes naeli dem Impulszeitsystem ei,fol#",f und dass gleichzeitig mit jedem Zeitimpuls (J) ein Zeitimpuls (S) ent sprechend dem zugehörigen Sollwert,
    so- t' el wie ein dem vorher überfTagenen Ist- werte <B>(J")</B> entsprechender Zeit impuls ge bildet wird.
    und dass iii der zwischen der der Impulse<B>W</B> und (8) einerseits und der Imptilse <B>(J)</B> und (JJ anderseils liegeiiden Zeit die Kraft- maschineiire ler nach Betrac und Vor- t' Cl zeichen entsprechend diesen Differenz zeiten verstellt werden.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2,<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Zeitimpulse (JJ durch<B>je</B> einen von zwei getrennten Im pulsgebern<B>(5, 6)</B> hergestellt werden, die jeweils bei Beendigung der Fernübertra- t' Uting des Impulses (J") anlaufen -und Zeitimpulse von der Periodendauer (T) der Istwerfabtastung herstellen.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2,<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Zeitimpulse Gl#) durch zwei Impulsgeber mit gleichen Laufzeiten hergestellt werden, deren erster bei Beendigung der Fernübertra- .ung des Impulses (J") anläuft und nach der halben Periodendauer der Abtastung (l/#, T) den Anlauf des zweiten Impuls gebers veranlasst, während er selbst in seine Ruhelage zurückkehrt.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansprucli II und Unteransprueli 4, dadurch gekennzeich net, dass ein der Übergabeleistung ent sprechender Gleichstrom und ein zweiter, der Generatorenleistung entsprechender Gleichstrom in entgegengesetzter Rich- tuno- durch ein auf Stromriclitung ver schieden ansprechendes Relais (42) ge leitet werden,
    welches bei Überwiegen des einen Stromes eine Verstellung des Kraftmaschinenreglers im einen Sinne und bei Überwiecen des andern eine Ver- siellung im andern Sinlie bewirkt.
    <B>9.</B> Einrichtung nach Patentansprucli II und Unteransprüchen 4 und<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass ein weiterer Gleich strom durch das zur Verstellung des Kraftmaschinenre--lers dienende Relais (4--1) geleitet und derart geändert wird, t' 21 dass eine von der ersten Regelung noch nicht erfasste Abweichung der Übergabe leistung zum Verschwinden gebracht wird.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Patentansprucli II und Unterausprüchen 4,<B>8</B> und<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass noch ein weiterer Gleichstrom durch das Relais (42) ge- tD leitet wird, der zum Z,9#,ecl,-e der Ände rung des Sollwertes derübergabeleistung verändert werden kann.
    <B>1.</B> Einrichtung nach Patentansprueli II und Unteransprüclien 4,8 und<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Widerstände der Regelungseinrielltung so abgestuft sind, 22 t' dass die Verstellgeschwindigkeit der ZD ersten Regelung grösser ist als die der zweiten.
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