CH169232A - Verfahren zur Herstellung von Cetylalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cetylalkohol.

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CH169232A
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cetyl alcohol
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palmitic acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Cetylalkohol.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines     Dodecylalkohols    beschrie  ben, bei dem man einen     Ester    der     Laurin-          säure    unter Anwendung von     Hydrierungs-          katalysatoren    bei Temperaturen zwischen  150 und 4001' C mit einem Überschuss an  Wasserstoff bis zur Umwandlung der       Carboxylgruppe    in die     -CH-4OH-Gruppe    be  handelt.

      Es wurde nun gefunden, dass man       Cetylalkohol,    der als Zwischenprodukt für  die Herstellung von Textilhilfsmitteln und       dergl.    Verwendung finden kann, erhalten  kann, wenn man     Palmitinsäure    unter An  wendung von     Hydrierungskatgalysatoren    bei  Temperaturen zwischen 150 und 400   C  mit Wasserstoff behandelt. - Für das vor  liegende Verfahren eignen sich die gleichen       Katalysatoren,    wie sie im     Hauptpateut    be  schrieben sind. Auch für das vorliegende  Verfahren können sowohl die einfachen  Hydrierung     skatalysatoren,    z.

   B. die     Metalle    der    Eisengruppe, wie Kobalt oder Nickel, in sehr  fein verteilter Form verwendet werden, als  auch durch besondere Massnahmen aktivierte       Katalysatoren    oder     Mischkatalysatoren,    z.     B.     solche, die Kupfer, Kobalt, Mangan, Zink  und Chrom enthalten. Im Falle der Hydrie  rung von     Palmitinsäure,    die Kontaktgifte  enthält, ist es zweckmässig, giftfeste Kata  lysatoren,     beispielsweise    solche, die     Molyb-          dän    oder seine Verbindungen für sich oder  in Mischungen mit andern Stoffen enthalten,  zu verwenden.  



  Die     Palmitinsäure    kann gemäss dem Ver  fahren der vorliegenden Erfindung sowohl  in gasförmiger, als auch flüssiger Phase re  duziert werden. Man arbeitet zweckmässig       unter    erhöhtem Druck. Man kann hierbei  auch in Gegenwart von     Lösungs-    oder Ver  dünnungsmitteln, z. B.     niedrigmolekularen          aliphatischen    Alkoholen, arbeiten, wobei je  doch die Anwendung von Druck erforderlich  ist:.

   Zur     Durehführung    des vorliegenden Ver-           fahrens    kann man     aucb    das durch     Ver-          seifung    von Palmöl erhältliche     Fettsäure-          gemisch,    welches wesentliche Mengen     Pal-          mitinsäure    enthält, verwenden. Oftmals ist  es zweckmässig, bei der Hydrierung in gas  förmiger Phase dem Wasserstoff oder der  zu hydrierenden Substanz andere Gase oder  Dämpfe, z. B. Wasserdampf, Alkoholdampf,  Stickstoff, Kohlensäure     etc.,    zuzusetzen.

   Bei  dem vorliegenden Verfahren entstehen eben  so wie bei dem Verfahren des Hauptpaten  tes häufig als Nebenprodukte wachsartige       Produkte    von sehr wertvollen Eigenschaften,  die durch     Esterbildung_    aus dem entstande  nen hochmolekularen Alkohol und der noch  nicht hydrierten     Palmitinsäure    gebildet sind.  Diese wachsartigen Produkte können als  Ersatz von Bienenwachs und     dergl.    verwen  det oder ebenfalls in     Cetylalkohol    umgewan  delt werden.         Beispiel          Kobaltnitratlösung    wird bei Raumtem  peratur mit gesättigter     Ammoniumbicarbo-          natlösung    ,gefällt.

   Nach dem Auswaschen  mit Wasser und scharfen Absaugen des       Kobaltkarbonates        wird    dieses mit so viel  5%iger     Ätzkalilösung        angeteigt,    dass das  Gemisch 3     Mol-Prozent        Ätzkali,    bezogen auf  das Kobalt, enthält. Hierauf wird das so  hergestellte Gemisch im Vakuum bei     100'c          getrocknet,    fein gemahlen und bei 325 bis  <B>350'</B> C im Wasserstoffstrom reduziert.  



  Behandelt man     technische        Palmitinsäure,     die durch Verseifen von Palmöl gewonnen  wurde, bei<B>230'</B> C in Gegenwart des in der  oben beschriebenen Weise erhältlichen     Ka-          talysators    unter gutem Rühren so lange mit  Wasserstoff von     200        Atm.,    bis praktisch  keine Druckabnahme mehr     stattfindet,    so  erhält man ein helles, hartes, Reaktions  produkt, dessen     Verseifungszahl    kleiner als  2 ist. Die Destillation im Vakuum liefert  in einer Ausbeute von über     95%    ein rein    weisses Destillat, das aus     Cetylalkohol    be  steht.

   Das bei der Destillation eventuell zu  rückbleibende Wachs, der     Cetylester    der     Pal-          mitinsäure,    kann erneut der Reduktion un  terworfen werden, so     dass    die     Ausbeute    an  Alkohol praktisch vollständig ist. Bricht.  man die Reduktion ab, wenn die     Verseifungs-          zahl    auf die Hälfte der ursprünglichen Säure  zahl gefallen ist, so liegt nahezu reiner  künstlicher Walrat vor.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Cetyl- alkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man Palmitinsäure unter Anwendung von Hy- drierungskatalysatoren bei Temperaturen zwischen 150 und 400' C mit Wasserstoff behandelt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Ry- drierung der Karbonsäure in dampf- förmigem Zustand ausführt.
    2. Verfahreft gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hy drierung unter Anwendung von Druck ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Hy drierung unter Druck in flüssiger Phase ausführt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass man die Hydrierung unter Ver wendung von Lösungs- oder Verdün nungsmitteln ausführt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. man durch Verseifung von Palmöl erhaltene Pal- mitinsäure verwendet.
CH169232D 1930-04-07 1931-03-27 Verfahren zur Herstellung von Cetylalkohol. CH169232A (de)

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