CH169059A - Steilsichtkartei. - Google Patents

Steilsichtkartei.

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CH169059A
CH169059A CH169059DA CH169059A CH 169059 A CH169059 A CH 169059A CH 169059D A CH169059D A CH 169059DA CH 169059 A CH169059 A CH 169059A
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O Haberfeld Erwin
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O Haberfeld Erwin
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      Steilsichtliarte.i.       Zur Erleichterung der Übersicht in     Steil-          siehtkarteien    werden die Leitkarten zum Bei  spiel mit einer Übersichtstabelle für den der  betreffenden Karte folgenden Blatt-, oder  zum Beispiel     Kontokartenstapel    versehen  oder :die     Leitkarten    werden grösser gehalten  als die Karteikarten und erhalten auf dem  überstehenden Teil ein Übersichtsfeld mit  spaltenweiser Unterteilung derart,     dass    jede  Spalte auf eine bestimmte dazu mit dem Rei  ter an entsprechender Stelle versehene Kartei  karte hinweist.

   Im ersteren Fall können zwar  die Leitkarten dieselben Masse beibehalten,  wie die Kontokarten, jedoch ergibt     siell'hier-          bei    keine Übersicht,     dadie    Einordnung nicht  in genau alphabetischer Reihenfolge er  scheint. Im andern Fall     er--eben    sich     Leit-          karten    von einer Höhe, welche     diejenice    der  Kontokarten wesentlich überschreitet.

   Das  bedingt auch entsprechend hohe     Karteikästt#n     und     erso-Ilwert    die Handhabung der Kartei  und deren     tbersieht.        Dieeinmal    beschrifteten       Leitkarten    werden unbrauchbar, wenn sieh  die ihnen zugeordneten Karteikarten ändern.

      Die Erfindung betrifft ebenfalls eine       Steilsielitkarteidieser    Art und besteht darin,       ,dass    deren Leitkarten zu     Anzeigevorrichtun-          ,gen    mit in senkrechten Führungen beweg  lichen und auswechselbaren     NamenscUildern          aus-ebildet    sind und     dass    die Nummern der  <B>Zn</B>       Namenschilder    mit Nummern der     entspre-          ,chenden    Karteikarten übereinstimmen.  



  Die     Zei#chnung    stellt     Ausfül-irungsbei-          spiele    :des     Erfindungsgegenstandes        #dar,    und  zwar in       Fig.   <B>1</B> ein erstes Beispiel in Ansieht mit  zwei Reihen eingesetzter     Namenschildchen;          Fig.    2, zeigt ein solches Schild für sieh  in grösserem Massstab;

         Fig.   <B>3</B> zeigt die Ansicht eines andern  Beispiels für Leitkarten dieser Art und       Fig.    4 den zugehörigen auswechselbaren  Streifen für das Eintragen der Namen und  der     Kontaliummer    in     Vorderausieht    und in       Fi--.   <B>5</B> in Oberansicht;

    <B>kn</B>       Fig.   <B>6</B> zeigt ein fünftes Beispiel für eine  Leitkarte und           Fig.   <B>7</B> das zugehörige     Schildchen    in     An-          Sicht;          Fig.   <B>8</B> ist ein Schnitt nach Linie<B>8-8</B> in       Fig.   <B>7</B> und       Fig.   <B>9</B> ein Querschnitt nach Linie<B>9-9</B>  in     Fig.   <B>6;</B>       Fig.   <B>10</B> zeigt einen     Klemms-chieber    für  die Namenstreifen in     Oberansicht;

            Fig.   <B>11</B> ist die Vorderansicht eines     ähn-          liehen    Klemmschiebers für das Beispiel in       Fig.   <B>1</B> und       Fig.    12 die     Oberansiolit    zu diesem Klemm  schieber;       Fig.   <B>13</B> zeigt einen Satz Karteiblätter mit  einer zugehörigen     Leit-        und        Ubersichtskarte          sohaubildlich.     



  Eine     Leitka.rte    a aus geeignetem, entspre  chend starren Werkstoff, z. B. Blech,     Press-          span,    Pappe, oder     dergl.,    für die auch eine  Stützplatte treten kann, die dann mit den       Ei",ekzapfen    a' versehen ist, besitzt Längs  schlitze<B>b,</B> die oben in     Verbreiterungen    c und  unten ebenso. in Verbreiterungen     d    auslaufen,  wie in     Fig.   <B>1</B> links dargestellt. Das Ende  des Schlitzes<B>b</B> bildet einen Stützzapfen e.  In diesem Schlitz<B>b</B> führen sich die einzelnen       Namens,ehildchen    oder Kärtchen.

   Diese be  sitzen eine     Ausstanzung   <B>f',</B>     mittelst,der    zwei  entgegengesetzt gerichtete Zungen<B>g_</B> gebil  det sind,     mitdenen        sich,die,    Kärtchen<B>f</B>     ent-          wederJurch    die obern     Erweiteruno-en    c oder  ,die untern Erweiterungen     d    oder     aueli    in  schräger Lage in den Schlitz<B>b</B> einführen  lassen, so     #dass    die Zungen     g,dur.oli    den Schlitz  und hinter die Leitkarte a greifen.

   Dadurch  lassen     sie,1-i    die Kärtchen<B>f</B> im Schlitz auf- und       absallieben.    Am untern Ende stützt sich die  erste Karte am Zapfen e ab, hinter dem sie  sieh einhakt. Die     Ausstanzung        f'    bildet  ferner durch entsprechende Ausbuchtungen  bei     h    Anschläge, für das nächstfolgende  Kärtchen<B>f,</B>     so,dass    sich alle Kärtchen<B>f</B> staf  felförmig abstützen und am obern Rande  einen Streifen     f'    für die     Besehriftung    frei  lassen.

   Die Höhe dieses Streifens richtet sieh  nach dem Abstand der Anschlagstelle<B>h</B> vom  untern Rand des Kärtchens<B>f.</B> Auf diesen         überstehen-den    Streifen erhalten die     Kärtehen     <B>f</B> die entsprechende Inschrift, zum Beispiel  einen Namen mit, einer Nummer in laufender       Folge"di#e    auf die entsprechende Karte     bezw.     Blatt der Kartei hinweist, so,     #dass    nach dieser  Nummer das entsprechende Karteiblatt an  seinem Tab, Reiter oder Merkplättchen sofort  gefunden und herausgezogen werden kann.  



  Um die Kärtchen gleichmässiger abzu  stützen, können zwei solcher Stützzapfen     e'.     wie in     Fig.   <B>1</B> rechts unten angegeben, aus  dem Werkstoff der Leitkarte a     heraus-          gestanzt    sein. Solche, Zungenpaare     e'    können  sich dann über die Höhe mehrmals wieder  holen, um auch noch Kärtchen     überdie    ganze  Höhe hinweg abstützen zu können, damit in  jedem Falle ein seitliches Kippen verhindert  ist.

   Der gleiche Zweck, kann auch     erreialit     oder noch unterstützt werden, wenn aus dem  Werkstoff der Leitkarte a Rippen i nach  oben     gepresst    werden, wie gleichfalls in       Fig.   <B>1</B> links angegeben.  



  <B>Z-,</B>    Anstatt sieh staffelförmig     übereinander-          ordnende    Kärtchen<B>f</B> zu verwenden, können       #dafür    auch einzelne     In#dexstreifen   <B>k</B> nach       Fig.   <B>3</B> dienen. Diese sind au den Enden       zweckmässio-    verstärkt oder zum Beispiel bei  <B>k'</B> umgebogen.

   Mit diesen Umbiegungen  federn sie leicht ab und stützen sich dadurch  in den     Führungssehienen   <B>1</B> auf den     Leit-          karten    a nach     Fig.   <B>3.</B> Diese     Führungssehie-          neu   <B>1</B> können zum Beispiel aus angeklammer  ten, profilierten     Bleelistreifen    bestehen. Es  ist jedoch auch möglich, solche Führungs  schienen aus den Leitkarten selbst zu bilden,  wie das Beispiel in     Fig.   <B>6</B> zeigt.

   Hier     wer-          ,den    die     Leitkartenränder        a."    nach innen um  gebogen und bilden so Führungsschienen.  Sie können an den Kanten zum Beispiel  .durch     Dralitklaininern    in der bestimmten  Lage gehalten werden oder es sind schmale       Abstandstreifen    mit eingeklebt. Die Index  streifen<B>k</B> werden zwischen einem Paar     sol-          ,eher        Führungssehienen    von oben oder unten  oder     au-oh    von der Mitte her durch leichtes  Aufbiegen     und    Nachgeben eingeschoben.

   Als  Werkstoff für die Indexstreifen ist zweck-      mässig ein etwas     federn-des    Papier oder  schwacher Karton gewählt.  



  Es lassen sieh aber auch die Indexstreifen  <B>k</B> in ähnlicher Art staffelförmig anordnen,  wie die     Namensschildchen   <B>f</B> in     Fig.    2. Es  kommen dann     Schildchen        in    nach,     Fig.   <B>7</B> und  <B>8</B>     zür        Anwenduno-,    die     anden    seitlich     gegen-          überlie--enden    Stellen     inder    Mitte oben oder,  wie dargestellt, unten Zapfen     in'    aufweisen,  die     zweek-mässi--    etwas verstärkt sind und  mit denen sie sich in Aden.

       Sehienenpaaren   <B>1</B>       bezw.        a"    führen. Diese Kärtchen in über  greifen sich dann     -leichfalls    staffelförmig,  wie die Kärtchen stützen sich aber mit  ihren Zapfen     in'    aufeinander ab, so,     dass     ,gleichfalls ein schmaler Streifen     wi"        fürdie     Beschriftung frei bleibt. Zweckmässig wer  den die     Schienenpaare   <B>1</B> oder     a"    am untern  Ende     abgüschlossen,    damit der unterste Strei  fen     bezw.    das unterste Kärtchen einen An  schlag findet.  



  Um die ]Kärtchen<B>k</B> oder     in    in ihrer be  stimmten Lage festzuhalten, kann ein       Klemmsehieber    Anwendung finden, der der  letzten Karte     nachges-ehoben    -wird und zum  Beispiel aus einem Streifen n aus federndem       Werk-stoff    besteht,     d-er    an den Enden mit       Kleminzungen    n' U-förmig die Führungs  schienen<B>1</B> oder     a"    umgreift und an ihnen so  viel     Reibum,    besitzt,     dass    er sich nicht von  selbst verschieben kann.

   In ähnlicher Weise  könnte auch bei dem Beispiel in     Fig.   <B>1.</B> ein       Sehieber    o     Anwenduno,    finden, der     Klemm-          7111101en   <B>0'</B> besitzt, mit denen er durch den  Schlitz<B>b</B> hinter die     Leitkarte    -reift. Der       Sehieber    könnte dazu noch eine senkrechte       FübrungSleiste        o"    besitzen, mit, der er im  Schlitz     1)        uleitet.    Dadurch werden die Kärt  chen ebenfalls in ihrer     wagreehten    Lage fest  gehalten.  



       Das        Ausführungsbeispiel        naah        Fig.   <B>6</B> und       el        kl     <B>7</B> der Schildchen     in    stellt im wesentlichen  eine weitere     Ausbildun-    der Ordnerstreifen<B>1.</B>  nach     Fig.   <B>3</B> und 4 dar,     nurdass    diese Streifen       linn    noch über sich ein Beschriftungsfeld  fragen, so     dass    auf diesen     Sc'hilchen    mehr An  gaben vermerkt werden können,     alsdie    Strei  fen<B>k</B> aufzunehmen vermögen.

      Die Benutzung des     Leitindexüs    nach den       vorbeschriebenen    Ausführungsbeispielen er  gibt sieh im wesentlichen aus     Fig.   <B>13.</B> Hinter  einer     Leitkarte    a sind die verschiedenen       Kontokarten,        KontobUtter    oder     a11gemein          Karteiblä,tter   <B>p</B> eingeordnet.

   Diese tragen  die entsprechenden     Indices,    also zum Beispiel  Tabs     übli-cher    Form oder auch Reiter oder,  wie das Beispiel zeigt, eingesteckte     Merk-          plUtchen        q    in     laufen-der    Folge.

   Auf der  Leitkarte a werden     die    zugehörigen Schild  eben in genau alphabetischer Folge     eingeor-d-          net.    Kommt eine neue Karteikarte<B>p</B> hinzu,  so erhält diese die nächstfolgende, Nummer  auf ihrem Reiter oder     dergl.,    wogegen das  zugehörige     Schildchen    auf der     Leitkarte    a  in der     alphabetisehen    Folge zwischengescho  ben wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH-</B> Steilsichtkartei, dadurch gekennzeichnet., dass deren Leitkarfen zu Anzeigevorriol-itun- gen mit in senkrechten Führungen beweg- liehen und auswechselbaren Namenschildern ausgebildet sind und dass die Nummern der Namen.schildür mit Nummern der entspre- clienden Karteikarten übereinstimmen.
    UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Steilsichtkartei nach Patentansprucli, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Leit-karte der Sel:äldchen <B>(f)</B> senkreelite Führungs schlitze<B>(b)</B> besitzt, an denen sieh die Schildchen<B>(f)</B> mit hintergreifenden, von innen nach aussen ( gerieliteten Zungen<B>(g)</B> führen.
    2. Steilsiehtkartei nach Patentanspruch. und Unteranspruell <B>1,</B> dadurc11 gekennzei-cli- net, dass die Führungsschlitze<B>(b)</B> an wenigstens einem Ende für die Einfüh rung der Zungen<B>(g)</B> erweitert sind.
    <B>3.</B> Steilsichtkartei na-eh Patentanspruch, und Untexansprüchen <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausstanzungen <B>(f)</B> der Schildchen<B>(f)</B> ausser den Füh.- rungszungen <B>(g)</B> der Höhe der Beschrif tungszeile entsprechende Anschläge (h) für das näclistfolgende Schilde-hen bil- ,den. 4. St6iIsialitli:
    artei nach Patenfanspruch und Unterausprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungsschlitz <B>(b)</B> am untern Ende durch einen An- schlagza-pfen (e) für die unterste Karte begrenzt ist. <B>5.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruch und Unteransprüv,hen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Anschlag zapfen (e') zu beiden Seiten des Füh- rungss,chlitzes <B>(b)</B> angeordnet sind.
    <B>6.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Führuno, .der Schildchen aus einem untersehnit- tenen Schienenpaar (a') uii-d die Schild- .chen aus Streifen<B>(k)</B> bestehen, die mit ihren verstärkten oder federnd umgebo genen Enden inden Schienen gleiten.
    <B>7.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruch und Unteransprucli <B>6,</B> dadurch gekennzeich net, #dass die Führungsschienen (a') durch Umbiegen der Seitenränder der Leitkarte gebildet sind. <B>8.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>6</B> und<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Schildchen <B>(k)</B> seitliche Zungenpaare (m') für den Ein griff indie Leitsehienen (a') tragen.
    <B>9.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass den Schild eben ein Sehieber nachgeschaltet ist, der ,durch Klemmittel entgegen Reibungs druck gehalten ist. <B>10.</B> Steilsichtkartei nach Patenta.nspruch und Unteransprüchen<B>5</B> und<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sieh der Klemm- sQhieber (o) mit einer Ipiste (o") im Längsschlitz<B>(b)</B> der Leitkarte (a) führt.
    <B>11.</B> Steilsichtkartei nach Patentanspruell und Unteransprüchen<B>6</B> bis<B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Streifen<B>(k)</B> am obern Rande ein Besehriftungsfeld trägt (Fig. <B>6).</B>
CH169059D 1932-11-09 1933-04-10 Steilsichtkartei. CH169059A (de)

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CH169059D CH169059A (de) 1932-11-09 1933-04-10 Steilsichtkartei.

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CH (1) CH169059A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477886A (en) * 1945-11-20 1949-08-02 Oscar E Mccaskill Stock sheet for postage stamps
US2529926A (en) * 1944-08-08 1950-11-14 William A Downs Visible index

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2529926A (en) * 1944-08-08 1950-11-14 William A Downs Visible index
US2477886A (en) * 1945-11-20 1949-08-02 Oscar E Mccaskill Stock sheet for postage stamps

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