CH167136A - Spinnspule. - Google Patents

Spinnspule.

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CH167136A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Spinnspule.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Spinnspule aus     mindestens    einem im  prägnierten Faserstoff, insbesondere für das       Nassbehandeln    textiler Wickelkörper, gekenn  zeichnet durch eine Imprägnierung mit min  destens einem bei Zimmertemperatur     festen,     indifferenten chlorierten aromatischen Koh  lenwasserstoff.  



  Die Herstellung derartiger     Spinnspulen     von besonders guten Eigenschaften     aus    Faser  stoffen,     wie    Papier oder Holz, erfolgt zweck  mässig so,     dass    man diese Stoffe mit zum Bei  spiel wachs- oder harzartigen, indifferenten  chlorierten aromatischen     Kohlenwasserstof-          fen    mit oder ohne     Zumischung    von wider  standsfälligen Harzen, Wachsen und derglei  chen behandelt.

   Diese Behandlung kann zum  Beispiel durch Eintauchen der Ausgangs  stoffe, der halbfertigen oder fertigen Spulen  in derartige geschmolzene chlorierte aroma  tische     Kohlenwasserstoffe    und     Entfernen    des       Überschusses    durch Abtropfen oder Ab-    schleudern     vorgenommen    werden. Man kann  auch so verfahren,     dass.    man     Lösungen    in  flüchtigen     Lösungsmitteln    verwendet.

   Als  chlorierte     Kohlenwasserstoffe    eignen sich  zum     Beispiel    polychlorierte     Naphthaline    oder       Diphenyle.    Die neue     Spinnspule    bedeutet so  wohl bezüglich der Herstellung, als auch der  Verwendung einen     technischen    Fortschritt  gegenüber den     bisher    durch     Tränkung    mit  Leinöl hergestellten Spulen. Die     Herstellung     ,der neuen Spulen     erfordert    nur einen kleinen  Bruchteil der bisher benötigten Zeit.

   Eine       derartige        Imprägnierung    ermöglicht     ferner     eine     Verringerung    der Wandstärke, das heisst  eine Ersparnis an Rohmaterial, die zum Bei  spiel bei Verwendung von Chlornaphthalin  mit einem Chlorgehalt von     etwa    50     bis    55     %          1b3        bis        z/3    des sonst benötigten Papiers betra  gen kann.

   Auch die Gefahr der Selbstent  zündung ist bei der     Herstellung    der neuen  Spulen     beseitigt.    Die neuen     Spulen    erweisen  sich als sehr widerstandsfähig gegen aJka-      lische Flüssigkeiten und gegen Bleichlösun  gen, was für die Verwendung der     .Spulen    in       Farb-        und    Bleichbädern von grosser Bedeu  tung     ist    und die bisher     teilweise    notwendige  nachträgliche Lackierung unnötig macht.

         Eine    Erhöhung der Haltbarkeit in alkali  schen Farbbädern wird durch Verwendung  der     chlorierten        gohlenwasserstoffe    schon bei  ,den bisher üblichen mit Leinöl hergestellten  Kreuzspulen aus Papier     erreicht,    wenn man  dem Leinöl derartige Stoffe, wie zum Bei  spiel mehrfach chlorierte     Diphenyle,    zu  mischt.

   Wenn es auch bekannt     war,    Holz mit       Chlornaphthalinen,    zum Beispiel für     Web-          schützen    zu tränken, so. konnte doch daraus  nicht entnommen werden, dass bei Spinn  spulen, die in     wässerigen    Lösungen, zum  Teil bei erhöhter Temperatur Verwendung  finden, sich die     .genannten    Vorteile ergeben,  insbesondere auch     das    hierfür     meist    verwen-         dete    Papier     in    so weitgehendem Masse gegen  chemische und mechanische     Beanspruchung     geschützt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spinnspule aus mindestens einem impräg nierten Faserstoff, insbesondere für das Nass behandeln textiler Wickelkörper, gekenn zeichnet durch eine Imprägnierung mit min destens einem bei Zimmertemperatur festen, indifferenten chlorierten aromatischen Koh lenwasserstoff. UNTERANSPRUCH: Spinnspule nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Imprägnierung mit min destens einem chlorierten Naphthalin.
CH167136D 1932-02-29 1933-02-21 Spinnspule. CH167136A (de)

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