CH166902A - Vorrichtung zur besseren Ausnützung des Betriebsstoffes bei Vergasermotoren. - Google Patents
Vorrichtung zur besseren Ausnützung des Betriebsstoffes bei Vergasermotoren.Info
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Description
Vorriehtung zur besseren Ausnützung des Betriebsstoffes bei Vergasermotoren. Es ist bei Vergasermotoren bekannt, den im Betriebsstoffreservoir oder in andern Be hältern von selbst entstehenden Brennstoff dampf als Betriebsstoff auszunützen. Da, der von selbst sich bildende Brennstoffdampf die flüchtigen Anteile des flüssiogen Brenn stoffes enthält und sich auch nicht konden siert, wenn er selbst in den kalten Motor ge langt, empfiehlt sieh seine Zuführung in den Motor besonders zu Betriebsbeginn.
Soweit zum Zwecke rationeller Betriebsstoffaus- nützung bisher von selbst sieh bildender Betriebsstoffdampf im Gemisch mit Luft in den Motor weleitet wurde, erfolgte die Rege- lung der Zuführung entweder durch den Gang der Masehine oder durch eigene vom Automobilfahrer betätigte Steuerungsorgane. Bei der ersteren Regelung gibt ein vor gesehenes Organ den Zufluss des Brennstoff luft go emisches erst frei, wenn der Gang der Maschine eine bestimmte Geschwindiokeit erlanzt, nicht also zu Betriebsbeginn. Die letztere Regelung erweist sieh deshalb als wenig praktisch, weil sie die besondere Be dienung der Steuerungsorgane zur Voraus- setzung hat.
Es wurde auch vorgesehlagen, Steuerungsorgane dieser Art mit dem die Drosselklappe des Vergasers betätigenden Gestänge zu betätigen, damit bei Betätigung n kn der Vergaserdrossel das Absperrorgan mit- betätigt werde, das in der Leitung des von selbst entstehenden Brenngemisehes vorge sehen ist. Auch diese Ausbildung erlaubt nicht, dass das von selbst sieh bildende Dampfluftgemiseh zuerst zur Anwendung kommt.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vor richtung zur besseren Ausnützung des Be triebsstoffes bei Vergaseimotoren, bei welcher .die Zuführung des im BetriebsstoTfreservoir von selbst sieh bildenden Betriebsstüff- #dampfes in den, Motor,durch das, die Drossel klappe betätigende Gestäuge geregelt wird.
tD <B>C</B> Der angeführte Nachteil wird erfindungs gemäss dadurch behoben, #dass das Ges%no-e derart ausgebildet ist, dass es bei seiner Be- weo#tilic, aus der Ruhelage in die Betriebslage eD <B>C e3</B> zuerst nur ein Absperrorgan, das in einer Leitung zwischen dem Betriebsstoffreservoir und dem #vIotor vorgesehen ist,
bewegt und erst nach vollzogener bestimmter Bewegung dieses Absperrorganes auch auf die Drossel klappe wirkt und somit zuerst das im Be triebsstoffreservoir von selbst sieh bildende Dampfluftgemisch und erst nachher das im Vergaser entstehende Brennstofflufigemisch dem Motor zugeführt wird.
Es kommt vor, dass im Betriebsstoff reservoir eine zu grosse Menge an Dampfluft- gemiseh entsteht, wie dies insbesondere in heissen Gegenden oder in der heissen Jahres zeit der Fall ist, so dass dafür gesorgt sein muss, dass neben dem Dampfluftgemistli des Reservoirs noch ein Verdünnungsmittel, wie Luft oder Wasserdampf in den Motor geleitet wird. Um dies zuerreichen, kann indie Ver bindungsleitung zwischen Reservoir und Mo tor eine ins Freie führende Leitung münden, in welche ein Absperrorgan eingebaut ist, das zwangläufig durch die Steuerungsorgane des in der Verbindungsleitung zwischen Reser voir und Motor eingebauten Absperrorganes gesteuert wird.
Die Verbindungsleitung zwischen Brenn stoffreservoir und Motor kann durch einen Behälter führen, der zum Druckausgleich und überdies dazu dient, mitgerissene Flüs- sigkeitsteilehen zum Absetzen zu bringen. In diesem Behälter kann ein Schwimmer vorge sehen sein, durch den die Verbindungsleitung geschlossen wird, sobald der angesammelte flüssige Betriebsstoff über eine gewisse Höhe steigt. Durch den Abschluss mittelst des Schwimmers soll vermieden werden, dass An teile des flüssigen Brennstoffes inden Motor gelangen.
<B>C</B> Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung zusammen mit einem Motor und einem Vergaser in Ansicht und teilweisem Schnitt schematisch dargestellt.
Aus dem Benziureservoir 1 eines Automo bils führt die Leitung 2 durch den Behälter <B>3</B> und das Ventil 4 in das Ansaugrohr<B>5</B> des Motors 6. Die Leitung 7 führt aus dem Reservoir 1 in den Vergaser 8. Mit der im Ansaugrohr 5 angeordneten Drosselklappe 9 ist ein Hebel 10 verbunden, der an seinem freien Ende einen Stift 11 besitzt, der im Schlitz 12 cles Körpers 13 beweglich ist. Der Körper 13 ist einerseits durch einen Seilzug 14 mit dem Ventilkörper 15 des Ventils 4 und anderseits durcheine Stange 16 mit dem (auf der Zeichnung nicht ersichtlichen) Gas pedal verbunden. Eine ausdem Freien kom mende Leitung 17 weist ein Ventil 18 auf und mündet in das Ventil 4. Eine Gabel 19, die bei 20 mit dem Seilzug 14 fest verbunden ist, hat an ihrem freien Ende zwei Arme 21, zwischen denendie Ventilstange 22 des Ven tilkörpers 23 des Ventils 18 beweglich ist.
Die Stange 22 trägt eine Druckfeder 24 und an ihrem Ende einen Anschlag 25. Eine Zugfeder 26, ist am Hebel 10 der Drossel klappe und an einer festen Stütze 27 be festigt. Ein Schwimmer 28 aus Kork befin det sich im Behälter 3.
Die Wirkungsweise, der dargestellten tD Vorrichtung ist im folgenden angegeben: Im Reservoir 1, das mit der Aussenluft in Verbindung ist, bildet sieh ein Gemisch aus Benzindämpfen und Luft, das durcli die Lei tung 2 in den Behälter 3 gelangt. Wird der Ventilkörperdes Durchgangsventils 4 durch Betätigung des Gaspedals gehoben, so ge langt das aus dem Reservoir kommende Gas- Luftgemiscli durch den weiteren Teil der Leitung 2 in das Ansaugrohr 5 und in den Motor 6.
Bei so geringfügiger Betätigung des Gaspedals, dass der Körper 13 sieh nicht um die ganze Länge des Schlitzes 12 bewegt, bleibt der Hebel 10 der Drosselklappe 9 un- beeinflusst. Während dieser geringfügigen Bewegung wird der Körper<B>13</B> längs des Stiftes r, 11 n (auf der Zeichnung na-ch rechts) <B>b ,</B> ewegt. Der Stift<B>11</B> gelangt, ohne. dass:
er sieh bewegt, an,das linke Ende des Schlitzes 12. Erst nach DuroliführLing dieser gering fügigen Bewegung des Körpers<B>13,</B> sobald also, der Stift<B>11</B> (in !der linken Ecke, des Schlitzes) auf Widerstand stösst, wird der Hebel<B>10</B> bewegt und damit die Drossel klappe<B>9</B> geöffnet. Das die Drosselklapppe be,tä.tigen,de, Gestänge kann sich also aus der Ruhelage so, weit in die Betriebslage bewe gen, ahne da,3 & P, Drüsselklappe, geöffnet wird.
Der im Motor durch die Motorkolben erzeugte Unterdruck ruft nun die im Ver gaser 8 stattfindende Vergasung von Benzin und Ansaugung von Luft hervor und verur sacht schliesslich die Ansaugung des im Ver gaser erzeugten Gas-Luftgemisches zusam men mit dem aus dem Reservoir kommenden Gas-Luftgemisch in den Motor. Bei weiterer Betätigung des Gaspedals überträgt sich, von einem gestimmten Zeitpunkt angefangen, die Bewegung des Seilzuges 14 auch auf den Ventilkörper 23 des Ventils 18. Die Gabel arme 21 der Gabel 19, die, längs, der Stange 22 gegen deren freies Ende gleiten, nehmen <B><I>Z,</I></B><I> kn</I> die Stange und den Ventilkörper mit, sobald die Druckfeder 24 entsprechend zusammen- gedriiekt ist. Eine Zugfeder 26 dient dazu, L, den Hebel 10 in seine Aufangsstellung, bezw.
die Drosselklappe in die Schliessstellung zu- riiekzubringen. Der Schwimmer 28 schwimmt auf dem im Behälter 3 angesammelten Ben zin und schliesst, sobald er durch das anstei gende Benzin entsprechend gehoben ist, die Zuleitung aus dein Reservoir ab.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur besseren Ausnützung des Betriebsstoffes bei Vergasermotoren, bei wel cher die Zuführung des im Betriebsstoff reservoir von selbst sich bildenden Betriebs stoffdampfes in den Motor durch das die Drosselklappe betätigende Gestäage geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge stänge derart ausgebildet ist, dass es bei seiner Bewegung aus der Ruhelage in die Betriebslage, zuerst nur ein Absperrorgan, das in einer Leitung zwischen dem Betriebs stoffreservoir und dem Motor vorgesehen ist,bewect und erst nach vollzogener bestimm ter Bewegung dieses Absperrorganes aueli <B>en</B> In auf die Drosselklappe wirkt und somit zuerst das im Betriebssieffreservoir von selbst sich bildende Dampfluftgemiseh und erst nachher das im Vergaser entstehen de Brennstoffluft- gemiseh dem Motor zugeführt wird. <I>ne</I><B>C</B> UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Betäti gung des Ventils (4) dienenden Elemente (14, 16) durch einen einen Schlitz auf weisenden Körper (13) verbunden sind, mit welchem der Hebel (10) der Drossel klappe (9) derart verbunden ist, dass die ser Hebel erst nach vollzogener Bewegung .der Elemente (14, 16) um die Länge des Schlitzes (12) betätigt wird. 2.Vorrichtung nach Patentamspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungsleitung zwischen Betriebsstoffreservoir und Motor eine ins Freie führende Leitung mündet, in die ein Absperrorgan eingebaut ist, das zwang läufig dureh die Steuerungsorgane des in der Verbindungsleitung zwischen Be triebsstoffreservoir und Motor eingebauten Absperrorganes gesteuert wird. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die ins Freie führende Leitung (17) in das Ventil (4) mündet und dass die, Ventilstange (22) des in die ser Leitung eingebauten Ventils (18) eine Druckfeder (24) und einen Anschlag (215) aufweist<B>und</B> mittelst einer Gabel<B>(19)</B> mit dem, Seilzug (14) derart verbunden ist, dass die Gabelarme (21), die längsder Stange (22-) beweglich sind, bei entspre- chen#d zusammengedrückter Feder (24) den Ventilkörper<B>(23)</B> des Ventils<B>(18)</B> vom Sitz abzuheben vermögen. 4.Vorrichtung nach Pätentanspruch und Unteransprüchen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch.gekenn- zeichnet,,dass die Verbindungsleitung zwi- sehen dem Betriebsstoffreserveir undclem Motor durch einen Behälter führt, der zum Druckausgleich und als Abscheider für mitgerissene Teilchen flüssigen Be triebsstoffes dient.<B>5.</B> Vorrichtung nach Pat#ntanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass,,der Behälter einen Schwim mer enthält, der bei einem bestimmten Flüssigkeitsstand die Mündung der Ver- bindungsleitung in den Behälter abzu schliessen vermag.
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