CH166557A - Lager. - Google Patents

Lager.

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CH166557A
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Nomy Aktiebolaget
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Nomy Ab
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Description


      Zager.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Lager mit sphärischer Lauffläche. Ein  solches Lager kann beispielsweise als Radial  lager mit einem äussern und innern Ringele  ment und dazwischen angeordneten     kipp-          baren    Blöcken, Kugeln oder dergleichen be  stehen.  



  Die Erfindung bezweckt, bei Lagern der  erwähnten Art eine wirksame     Dichtung    zu  schaffen, die auch unter schwierigen Be  triebsverhältnissen, wie beim Schrägstellen  oder bei achsialer Verschiebung der Welle  und dergleichen,     -das        Austreten    von Schmier  öl aus dem Lager mit Sicherheit verhindert.       Weiter    erstrebt die Erfindung     eine    gute     Öl-          zirkulation    im Lager und die     Verhinderung          des    Eintrittes von     Fremdkörpern    (Staub oder  dergleichen) in die. Lagerlaufflächen.  



       Der    angestrebte Erfindungszweck wird  erreicht durch wenigstens ein die rotierenden  Teile des Lagers kappenartig einhüllendes  Organ, das seitlich an feststehende Lager  elemente, unabhängig vom eigentlichen    Lagergehäuse, angeschlossen und so ausgebil  det ist, dass es den Ölraum des Lagers in  zwei     miteinander    kommunizierende Ölräume  trennt und dass es zusammen mit rotierenden  Teilen eine oberhalb der Verbindungsstelle  der Ölräume liegende, mindestens angenähert  sphärisch ausgebildete Spaltdichtung bildet,  durch die verhindert wird, dass Öl aus dem       innern        Ölraum    auf die Welle und damit  ausserhalb :des Lagers gelangt.

   Im weiteren  kann durch geeignete Mittel eine Pumpwir  kung zwecks Erzeugung einer Ölzirkulation  im Lager hervorgerufen werden. Sowohl die  seitlichen Ölräume, als auch die Lufträume  über ihnen im Lageraussengehäuse können  durch geeignete Kanäle miteinander in Ver  bindung gebracht sein. Zusätzlich zu dem  erwähnten     kappenartigen    Organ können noch  ähnliche aber     siebartig    ausgebildete     Organe     vorgesehen sein, die ebenfalls fest an einen  stillstehenden Teil des. Lagers, zum Beispiel  dessen Aussenring, angeschlossen sind, und  die dazu dienen, den Zutritt von Fremd-      körpern zu den Lagerlaufflächen zu ver  hindern.  



  In der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des. Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht, und zwar  zeigt:  Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt  durch ein Lager mit kippbaren Gleitblöcken;  Fig. 2 zeigt einen Viertelschnitt durch das  Lager nach der Linie II-II der Fig. 1 und  Fig. 3 eine Einzelheit,des in Fig. 1 dar  gestellten Lagers, nämlich den Lagerdich  tungsspalt in vergrössertem Massstabe;  Fig. 4 zeigt ein Lager ähnlich dem in  Fig. 1 dargestellten, dessen, die rotierenden  Lagerteile einhüllende, kappenförmige Or  gane jedoch etwas. abweichend gegenüber dem  ersten     Beispiel    ausgebildet sind;  Fig. 5 zeigt als Filter wirkende Sieb  argane.

   Um diese Figur nicht zu kompli  zieren, sind die kappenförmigen Organe der  Fig. 1 und 4 fortgelassen;  Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht auf die  Sieborgane der Fig. 5 bei abgenommenen ge  dachtem Lagergehäuse.  



  Das in den Fig. 1 bis 3,dargestellte Aus  führungsbeispiel besteht aus dem eigent  lichen Lager, das in ein zweiteiliges. Lager  gehäuse     eingeschlossen    ist, dessen mit 10 und  11     bezeichneten    Hälften die gelagerte Welle  12 umschliessen. Auf der Welle 12.     ist        mit-          telst    einer Klemmhülse 13. der Lagerinnen  ring 14 festgesetzt, der den kippbaren     Lager-          blöeken    15 als Unterstützung dient.

   Die     kipp-          baren    Blöcke 15 besitzen aussen Laufflächen,  .die gegen die innere Lauffläche des sie um  schliessenden Lageraussenringes 16 anliegen,       wobei    sich, beim Umlauf der Blöcke zwischen  diesen Flächen die     bekannten    keilförmigen,  die Belastung übertragenden     ,Schmiermittel-          filme    bilden. -Der Umlauf der Blöcke 15  wird in bekannter Weise durch Mitnehmer  auf dem Umfang des innern Lagerringes 14  hervorgerufen, die -die Blöcke je     nach.    der  Umlaufsrichtung der Welle in dem einen  oder ändern Drehsinn vor sich her treiben.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     sind die durch die Aussenflächen der Lager-    Blöcke 15 und die Innenfläche des Ringes 16  gebildeten Gleitflächen des Lagers kugelig  gewölbt, wobei der     Mittelpunkt    der Wölbung  sich in oder in :der Nähe der Achse der Welle  12 befindet. Die Aussenfläche des äussern  Lagerringes 16 ist ähnlich ausgebildet, das  heisst sie besteht aus einer sphärischen Flanke       1'l,    die     wenigstens    annähernd denselben Mit  telpunkt hab wie die Lagerlauffläche. Sie  kann aber auch zylindrisch sein. Ersteres  ermöglicht eine     Einstellung        des.    Lageraussen  ringes schräg zu der senkrecht zur Achse  liegenden Lagermittelebene.  



  Zu beiden Seiten des eigentlichen Lagers,       das    heisst zu beiden Seiten der die Lager  blöcke aussen und innen begrenzenden Ringe  14 und 16 ist je ein kappenartig gestaltetes  Element 18 bezw. 18' angeordnet, welche  Elemente ,die Welle 12 mittelst Flanschen 19  lose umschliessen und mittelst     Flauschen    20  an den Seiten des,     äussern    Ringes 16 durch  Schrauben befestigt sind.

   Bei dieser Befesti  gung finden als     Distanzstücke    dienende Zwi  schenlager 21     (Fig.    2)     Verwendung,    die zwi  schen sich Kanäle 2,2 freilassen, die zur Ver  bindung der Innenräume 23, 2:3' des     innern     Lagers mit dem Innenraum des das Lager  umgebenden Gehäuses, insbesondere     unter-          halb    des, Ölstandes im Lager dienen.

   Weiter  hin sind in dem     Lageraussenring,    und zwar  über     den    ganzen Umfang     dieses,    Ringes ver  teilt, Durchgangskanäle 21 vorgesehen, durch  die hindurch sowohl -die seitlichen     Schmier-          mittelräumedes    Lagergehäuses, als auch die  darüber     stehenden    Lufträume des Gehäuses  in Verbindung stehen. Die Welle 12 trägt in  .der linken Lagerhälfte ein     mittelst    einer  Schraube 34 auf ihr     festgesetztes.        muffenarti-          ges    Element 24.

   Auf der andern (rechten)  Lagerhälfte ist ein ähnliches Element 24' auf       ,das-    Ende der Klemmhülse 13 aufgeschraubt  und mittelst einer Sicherungsscheibe 25 ge  gen unerwünschte Verdrehung gesichert. Der  Durchmesser der Muffe 24'     ist    so     .gross    ge  wählt,     dass    die Muffe mit dem untern Teil  ihres Umfanges in den     Ölspiegel    des Lagers  eintaucht.

   Die nach aussen zeigenden, seit  lichen Begrenzungsflächen     der        muffenartigen              Organe    24, 24', in die Rillen 35 eingearbeitet  sind, bilden zusammen     mit,den    sie umgeben  den, ähnlich ausgebildeten     Flächen.    der Kap  pen 18 bezw. 18' enge Dichtungsspalte 2.6,  die so gerichtet sind, dass sie einem Austreten  von Öl aus dem     innern    Lagergehäuse 23, 23'  entgegenwirken.

   Die sich     gegenüberliegenden     Flächen der Dichtungsspalte 2,6 sind beim  Ausführungsbeispiel nach :den Fig. 1 bis 3  wenigstens angenähert kugelig     gestaltet.    Der  Mittelpunkt der Kugel fällt bei dem dar  gestellten     Ausführungsbeispiel    mit dem  Kugelmittelpunkt der Lauffläche     zusammen     und die Grösse des Radius des Dichtungs  spaltes ist die gleiche wie die des Radius der  Lagerlauffläche.  



  Wie     Fig.    1 erkennen lässt, steht der Öl  spiegel im Lagergehäuse     unterhalb    der     gela-          gerten    Welle 12. Beim Umlauf der Welle  wird das Öl innerhalb des von .den Kappen  18, 18' eingeschlossenen Raumes infolge der  Einwirkung der Zentrifugalkraft heftig in  Bewegung gesetzt. Dieses gilt insbesondere  für die rechte Kammer,     in,der    die Muffe 24'  gewissermassen wie eine Pumpe wirkt. Diese       Ölbewegung    ist jedoch auf das. Lagerinnere  beschränkt, während das Öl im Aussen  gehäuse in Ruhe verbleibt.  



  Durch die     Dichtungsspalten    26 hindurch  vermag Öl nicht auszutreten, da die Zentri  fugalkraft dem entgegenwirkt, indem sie Öl,  das auf diesen Dichtungsflächen abzurinnen  versucht, stets wieder in das innere Lager  gehäuse     zurückschleudert.    Sollte doch etwas       0l    durch diese Dichtungsfläche     hindurch     auszurinnen versuchen, was beispielsweise       bei    stillstehendem Lager     denkbar    wäre, so  wird dieses     Lecköl    in den Rillen 35 abge  fangen, die es in den Ölbehälter des Innen  lagers zurückleiten.

   In keinem Fall kann  also Öl auf die Welle gelangen und dadurch  an der Durchführungsstelle der Welle durch       -das    äussere     Lagergehäuse    aus dem Lager aus  treten.  



  Auch Ölverluste, die dadurch entstehen  können,     dass    durch das Lager hindurchströ  mende Luft Öldämpfe mitreisst, sind vermie  den, und zwar dadurch,     dass    .die Lufträume    zu beiden Seiten des Innern des     Lageraussen-          gehäuses    durch     Bohrungen    im     Lageraussen-          ring    27, die, wie schon erwähnt, auf ,dem  ganzen Umfang dieses Ringes     vorgesehen     sind, untereinander     verbunden    sind, so, dass  Luft, ohne gezwungen zu sein, das innere  Lagergehäuse, in dem sich die     Öldämpfe    vor  zugsweise bilden, zu durchstreichen,

   von  einer     Lagerseite    auf die andere     überzutreten     vermag. Infolge der raschen Drehbewegung  .der Muffe 24' wird :das Öl unten von dem       Umfang,der    Muffe verdrängt, so     dass.    der     Öl-          spiegel        in,    dem Innengehäuse an der Innen  wand der Kappe 18' eine .Stauung     erfährt.     Infolge dieses,

   höheren Ölstandes wird das  -Öl aus dieser Kammer durch     idie        untern    Ver  bindungskanäle 22 in die rechte Aussenkam  mer des Lagergehäuses überfliessen und aus  dieser durch die Kanäle 27 hindurch     in.    die  linke Kammerdes     Aussengehäuses    und durch  .die auch dort vorhandenen Verbindungs  kanäle hindurch in die linke Kammerdes     in-          nern    Lagergehäuses 23.

   Aus dieser heraus  fliesst es dann in die rechte     Innenkammer,des          innern    Lagers zurück, wobei es seinen Weg  zwischen den Blöcken, aber auch durch die  Lauffläche hindurch, nimmt, was eine vor  zügliche     Schmierung    dieser Fläche gewähr  leistet. Öl, das etwa durch die obern     Kanäle     22 hindurch aus dem Innenlager austreten       sollte,    was an sich nicht erwünscht ist und  auch kaum vor sich gehen wird, weil :das Öl  gegen die innere zylindrische Wandung der  Kappe 18' geschleudert     wird,    fliesst über :die  Aussenseite dieser Kappe in das äussere La  gergehäuse zurück.

   Um zu     verhindern,        dass          derartiges,        Lecköl    mit der Welle in Berüh  rung kommt, sind in -den Aussenwandungen  der Kappen 18     bezw.        1_8'    Nuten 36 vorge  sehen (siehe auch     Fig.    3), die das Öl ab  fangen und dem Unterteil     des    Aussen  gehäuses zuführen.  



  Der enge Dichtungsspalt 26, der dem  Austreten von<B>01</B> aus dem     innern    in das       äussere    Lagergehäuse wirksam entgegen  wirkt, bleibt auch erhalten, wenn sich die  Welle aus irgendeinem Grunde heraus schräg  einstellen     sollte,    weil die Begrenzungswände      dieses Spaltes Kugelform besitzen und in  folgedessen ohne     Änderung    der Spaltbreite  gegeneinander verdreht werden können. Auch  bei einer Verschiebung der Welle, wie sie  beispielsweise durch Längenausdehnungen       hervorgerufen    sein kann, bleibt die Spalt  breite erhalten.

   In diesem Falle wird näm  lich die     Verschiebung    der Welle durch die  sphärisch geformte Lauffläche hindurch auf  den Aussenring 16 und damit auf die     Kap-          pen.    18, 18' übertragen, die     sich        somit    um  .den gleichen Betrag verschieben, wie die  Welle, so dass die     Spaltbreite    unverändert  bleibt.

   Dabei     vermag    der Aussenring mit  seinem Umfang achsial auf der Innenfläche  <B>3</B>3 des     Aussengehäuses    zu     verschieben    oder  aber, das heisst wenn die Aussenfläche des  Aussenringes 16! gewölbt ist, wie dieses aus  der Fig. 1 hervorgeht, vermag sich der  Aussenring schräg zur Lagermittelebene ein  zustellen, was ebenfalls die Breite des Spal  tes 26 unbeeinflusst lässt.    Die in.

   Fig. 4 dargestellte Ausführungs  form     unterscheidet    sich gegenüber derjenigen  nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, dass  die kappenförmigen Organe 1:8, 18' mit ihren       Aussenflanschen    20 derart an den Seitenflä  chen des Lageraussenringes 16 befestigt sind,  dass zwischen diesen Flächen keine Durch  gangskanäle 22: (Fig. 1) vorhanden sind.  Diese     Ausführungsform    ist insofern derjeni  gen nach Fig. 1 vorzuziehen, als, sie jede  Möglichkeit ausschliesst, dass etwa das im       innern        Lagergehäuse    herumgewirbelte 01  oben aus diesen Kanälen     hinausgeschleudert     werden kann.

   Infolge eines     derartigen,        wenn          auch.    nur geringen     Ölaustrittes,    können     Öl-          dämpfe    im Luftraum des Aussengehäuses ent  stehen, die sich an den     Innenwandungen    die  ses Gehäuses niederschlagen und     eventuell     auf die Welle abrinnen. Die     Ölzirkulation     vollzieht sich im Falle der Fig. 4 im wesent  lichen wie bei Fig. 1 durch Öffnungen 30  der Kappen 18, 18'     hindurch,    die neben Boh  rungen 31 in diesen     Kappen    angebracht sind.

    Durch die Öffnungen 30 hindurch wird     das     01 aus der rechten     Hälfte    des     innern    Lagers  durch. Pumpwirkung in die rechte Hälfte des    äussern Lagers herübergedrückt, wodurch es  durch die unter dem Ölspiegel liegenden Boh  rungen 27 in die linke äussere Lagerhälfte  und linke innere Lagerhälfte abfliesst     und     aus letzterem Raum in die innere     rechte     Lagerhälfte gewissermassen zurückgesaugt  wird.

           Das.    das Lager umschliessende Gehäuse  kann mit Wellendichtungen an sich bekann  ter Art versehen sein, die jedoch in den  Zeichnungen nicht besonders veranschau  licht sind, da einmal Dichtungen     bekannter     Art Verwendung finden können und da die  Art und Weise der eventuellen Gehäuseab  dichtung auch für die vorliegende Erfindung       unwesentlich    ist.

   Zweckmässig     ist    .es, das  Lager und auch sein Gehäuse möglichst sym  metrisch auszubilden, so dass das Lager  gehäuse beliebig,     das    heisst stehend oder hän  gend,     montiert        werden    kann.     Aus.,dem    glei  chen Grunde ist es zweckmässig, sowohl in  ,der obern, wie in der untern Hälfte des  Lagergehäuses Ölfüllöffnungen anzuordnen,  und zwar in solcher Höhe, dass sie gleichzei  tig als Niveaumesser für den     Ölspiegel    im  Gehäuse dienen können, das heisst dass, sobald  der erwünschte Ölspiegel beim     Einfüllen    des  Öls erreicht ist, weiter einfliessendes 01 durch  ,diese Löcher abrinnt.

      Um zu     verhindern"dass        Fremdkörper,    wie  Staub oder dergleichen durch die Wellenein  führungen zu den Laufflächen des Lagers  gelangen oder auch Fremdkörper, die sich in  dem eingefüllten Öl vorfinden     können,    sind,  wie     Fig.    5 zeigt, besonders     siebartig    ausge  bildete     Kappen    vorgesehen, die dieselben Be  zugszeichen     tragen    wie die     Kappen    18, 18'  der     Fig.    1 und 4.

   Diese Kappen wirken als  Filter, die die rotierenden Teile des Lagers  umschliessen und die gegen die Welle ab  gedichtet sind, wobei ihr äusserer Flansch 41       (Fig.    6) an den Seitenflächen des Lager  aussenringes 16 mittelst Schrauben 44 be  festigt ist. Ihr gegen die Welle gerichteter  Dichtungsflansch 42 ist umgebördelt     und          zwischen    den     flanschartigen    Teilen 41 und  42, die durch drei     Arme        miteinander    verbun-      den sind (Fig. 6), ist das Filtersieb 46 ge  spannt oder, wie in.

   Fig. 5 angedeutet, ge  wellt befestigt, so dass es die Durchgangsöff  nungen 45 zwischen den Armen 48 über  deckt. Öl, das eventuell sich auf der Innen  fläche des Filters oben ansetzen sollte, fliesst  durch die Bördelung des Flansches 42 in das  Gehäuse zurück, ohne mit der Welle in Be  rührung zu kommen.     Selbstverständlich     können die Filterkappen 18, 18' konstruktiv  mit kappenartigen Organen 18, 18' der Fig. 1  und 4 vereinigt werden.     Verunreinigungen     (C<B>)</B> im eingefüllten Öl setzen sich ausserhalb  der Kappen auf dem Grund des Aussengehäu  ses ab, weil sich hier     das,    Öl im     Gegensatz    zu  dem<B>01</B> im     innern    Lagergehäuse in Ruhe be  findet.

   Um aus dem Aussengehäuse in das  Innengehäuse überzutreten, muss das Öl die  Filter, die zweckmässig sehr feinmaschig  sind, und zum Beispiel aus 14     00O    Maschen  pro cm' bestehen können, passieren, so dass  jede     Gewähr    dafür geboten ist, dass alle Ver  unreinigungen von den Laufflächen des La  gers ferngehalten werden.  



  Selbstverständlich sind die Ausführungs  möglichkeiten des Erfindungsgedankens  durch die dargestellten     Ausführungsbeispiele     nicht erschöpft,     sondern    es sind im Rahmen  der Erfindung noch viele, konstruktiv an  dere Ausführungsformen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lager mit sphärischer Lauffläche, ge kennzeichnet durch wenigstens ein die rotie renden Teile des Lagers kappenartig einhül lendes Organ, das seitlich an feststehende Lagerelemente, unabhängig vom eigentlichen Lagergehäuse, angeschlossen und so ausgebil det ist, dass es den Ölraum des Lagers in zwei miteinander kommunizierende Ölräume trennt, und dass es zusammen mit rotieren den Teilen eine oberhalb der Verbindungs stelle der Ölräume liegende,
    mindestens an genähert sphärisch ausgebildete Spaltdieb- tung bildet, durch die verhindert wird, dass Öl aus dem innern Ölraum auf die Welle und damit ausserhalb des Lagers gelangt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radien der Lager lauffläche und,der die Spaltdichtung be grenzenden Flächen mindestens: ange nähert denselben Mittelpunkt haben: 2.
    Lager nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radien gleich sind. B. Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 2, gekennzeichnet durch in den, den Dichtungsspalt bildenden Flächen vorgesehene Rillen, durch die eventuelles Lecköl dem innern !Ölgehäuse wieder zugeführt und dadurch ein Über- tritt in das äussere Gehäuse verhindert wird. 4. Lager nach Patentanspruch., dadurch ge kennzeichnet, dass die den Dichtungsspalt begrenzenden Flächen wenigstens an genähert kugelig gestaltet sind. 5.
    Lager nach Patentanspruch zur Auf nahme von Radialbelastungen, dadurch gekennzeichnet, dass, der dem eigentlichen Lager zugehörige Lageraussenring der ,die die rotierenden Teile des Lagers ein hüllenden Elemente (18, 18') trägt, ver schiebbar im Lagergehäuse angeordnet ist. 6.
    Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläche des Aussenringes ge wölbt ist, derart, dass er sich bei achsialer Verschiebung der Lagerwelle schräg zu ihr einzustellen vermag.
    7. Lager nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Wölbung der Um fangsfläche des Aussenringes bestim mende Radius mindestens angenähert denselben Mittelpunkt hat wie die Radien der Lagergleitfläche und der den Dichtungsspalt begrenzenden Flächen. B. Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den Lagerinnenring beiderseits begrenzende Organe.
    (24, 24') mit verschieden grossen Durchmessern vorgesehen sind, das Ganze derart, dass sie im innern Ölgehäuse eine Pumpwir kung hervorrufen, durch die 01 in das Aussengehäuse hineingedrückt wird. 9. Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, gekennzeichnet durch Kanäle, durch die hindurch der Pump wirkung unterliegendes 01 aus dem in- nern Ölgehäuse in das äussere Ölgehäuse übertritt, sowie durch Kanäle, die die Rückführung des Öls in das innere 01- gehäuse gestatten. 10.
    Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 8 und 9, gekennzeichnet .durch im Lageraussenring vorgesehene achsiale Kanäle (2:7) durch die hindurch infolge der Pumpwirkung zu der äussern Ölkammer einer Lagerseite gefördertes Öl aus dieser Ölkammer in die äussere Öl kammer der andern Lagerseite überzu treten vermag. 11. Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 1.0, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kanäle (27) auf dem Aussenring des Lagers verteilt angeord net sind, derart, dass durch diese Kanäle auch die Lufträume zu beiden Seiten des Lagers ständig miteinander in Verbin dung stehen. 12.
    Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass, im Luftraum des Lagers ausmündende Ölaustrittskanäle derart angeordnet sind, dass das aus ihnen aus tretende 01 auf die die rotierenden Teile des, Lagers einhüllenden Kappen (18, 18') überfliesst. 13.
    Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis, 12, dadurch gekenn zeichnet, dass .diese Kappen (18, 1-8') Öl- fangringe aufweisen, durch die das 01 .dem Ölraum des äussern Lagergehäuses zugeführt wird, ohne dass es die Welle berührt, zum Zwecke, urerwünschten Öl austritt zwischen Welle und Odem Lager aussengehäuse zu vermeiden. 14.
    Lager nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis<B>13,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem innern 01 gehäuse -des Lagers. und dem äussern 01 gehäuse siebartig ausgebildete Kappen angeordnet und fest mit einem still stehenden Teil des Lagers verbunden sind. 15. Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die siebartig ausgebildeten Kappen, mit zwei Siebträgern verbunden sind, von denen der eine an dem Lager . aussenring befestigt ist, während sich der andere dichtend gegen die Welle anlegt. 16.
    Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn zeichnet, dass die Siebträger durch Arme miteinander starr verbunden sind. 17. Lager nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeich net, dass das Sieb zum Zwecke der Er zielung einer grossen Siebfläche gewellt zwischen seinen Trägern angeordnet ist. 18. Lager nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass seine sämtlichen Teile ein schliesslich der -die rotierenden Lagerteile seitlich abdeckenden Kappen ein einheit liches. Ganzes bilden, das> als solches. in - das zugehörige Lagergehäuse eingesetzt werden kann. 19.
    Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es als mit kippbaren Lagerblöcken versehenes Radiallager ausgebildet ist.
CH166557D 1931-10-31 1932-10-25 Lager. CH166557A (de)

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