CH166554A - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten.

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CH166554A
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Boris Dr Phil Hellmann
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Boris Dr Phil Hellmann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F9/00Accessories for smokers' pipes
    • A24F9/04Cleaning devices for pipes
    • A24F9/12Devices for cleaning tobacco pipes by steam, air, or water

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  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein Verfahren und eine Einrichtung  zum Reinigen und Desinfizieren von Rauch  geräten.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass die Rauchwege der Rauchgeräte mit  einem flüssigen Mittel, das Aceton und einen  nitrierten Kohlenwasserstoff enthält, gefüllt  und nach einiger Zeit die gelösten Verunreini  gungen mit Wasser ausgespült werden. Das  flüssige Mittel kann auch noch eine ver  dünnte Mineralsäure oder     Essigsäureanhydrid     enthalten.  



  Zum Durchführen des Verfahrens wird  vorteilhaft eine Einrichtung verwendet, die  in beiliegender Zeichnung in zwei     bespiels-          weisen    Ausführungsformen dargestellt ist.  



       Fig.    1 zeigt eine     Einrichtung    zum Rei  nigen von Pfeifen, im     Schnitt;          Fig.    2     zeigt    dieselbe im Grundriss;       Fig.    3 und 4 zeigen eine     Einrichtzng     zum Halten von Zigarren- und Zigaretten  spitzen.

      Die Einrichtung nach     Fig.    1 bis 4 weist  ein zum     Halten    der Pfeifen 1, der Zigarren  spitzen 2 oder der Zigarettenspitzen 3 be  stimmtes, mit Löchern 4 versehenes Holz  stück 5 auf, in welches die zu     reinigenden     Rauchgeräte eingeführt werden     können.    Das  Stück 5 hält die Rauchgeräte in einer voraus  bestimmbaren Lage fest. Zum einseitigen       Schliessen    der Rauchgänge der Rauchgeräte  1, 2 oder 3 ist eine aus Gummi bestehende  Kappe 6 vorgesehen, die über das Mundstück  des Rauchgerätes 1, 2 oder     3.    gestülpt und  durch einen Holzpfropfen 7 geschlossen ist.

    Nach erfolgtem einseitigen Abschluss der  Rauchgeräte     können    diese mit einem flüssi  gen Mittel gefüllt werden, das beispielsweise  aus Aceton, einem     nitrierten    Kohlenwasser  stoff und einer verdünnten Mineralsäure be  steht. Die letztere kann auch ersetzt werden  durch     Essigsäureanhydrid    für den Fall, dass  das Mittel mit Metallteilen einer zu reinigen  den Pfeife in     Berührung    kommen sollte.

   Als  Mineralsäure     kann    verdünnte Salzsäure Ver  wendung     finden.    Die     Verbrennungsprodukte         sind bei gewöhnlicher Temperatur schon     in     wenigen Stunden vollständig gelöst und kön  nen dann     mittelst    Wasser ausgespült werden.  Das Holzstück 5 wird, wenn es zum Halten  der Zigarren-,     Zigarettenspitzen    dient, vor  teilhaft auf Träger 8 gelegt.  



  Statt Holz kann beliebiges anderes Ma  terial verwendet werden.  



  Sobald eine Reinigung der Rauchgeräte  erforderlich erscheint,     kann    diese folgender  massen durchgeführt werden:  Das Rauchgerät     wird    in den Halter 5 ein  geführt und die Kautschukkappe 6 über das  Mundstück gestülpt, welche dann mit. dem  Holzpfropfen geschlossen wird. Alsdann     wird     das Rauchgerät mit dem Lösungsmittel ge  füllt und hernach für einige Zeit, zum Bei  spiel über Nacht, der Ruhe überlassen. Nach       wenigen        Stunden    oder am folgenden Morgen       wird    das     betreffende    Rauchgerät entleert und  sodann mit Wasser ausgespült, um so die  letzten Reste der Schmutzlösung zu entfernen.

    Hierauf wird das noch feuchte Gerät wieder  um in den Halter 5 gebracht und so der       Luftzirkulation    zum Trocknen ausgesetzt.  



  Diese     Reinigung    ist eine mühelose, weil  die Ablösung der     Verunreinigungen    vom  Lösemittel vollbracht wird, und zwar schon  bei gewöhnlicher Temperatur; man braucht  also keine Energiezufuhr mehr dazu und man       kommt    daher auch nicht in Berührung mit  den übelsiechenden Verunreinigungen.  



  Durch die Desinfektionskraft des Lösungs  mittels wird der Wiedergebrauch selbst sol  cher Rauchgeräte ermöglicht, die vorher von  mit ansteckenden     Krankheiten        behafteten     Personen benutzt worden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I: Verfahren zum Reinigen und Desinfizie ren von Rauchgeräten, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Rauchwege der Rauch geräte mit einem flüssigen Mittel, das Aceton und einen nitrierten Kohlenwas serstoff enthält, gefüllt und nach einiger Zeit die gelösten Verunreinigungen mit Wasser ausgespült werden. II. Einrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein mit Bohrungen zur Aufnahme der Rauchgeräte versehenes Halterstück (5), welches zum Festhalten der mit flüssigem Lösungsmittel gefüll ten Rauchgeräte bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch eine verdünnte Mineralsäure enthält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch Essigsäureanhydrid enthält. ä. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch verdünnte Salzsäure enthält. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab schluss der einen Seite der Rauchwege der Rauchgeräte eine Kautschukkappe (6) vorgesehen ist, die geschlossen ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab schluss der einen Seite der Rauchwege der Rauchgeräte eine Kautschukkappe (6<B>)</B> vorgesehen ist, die mit einem Pfrop fen ausgerüstet ist.
CH166554D 1932-04-05 1932-04-05 Verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten. CH166554A (de)

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