CH166554A - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
verfahren und Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauchgeräten. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren und eine Einrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Rauch geräten.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeich net, dass die Rauchwege der Rauchgeräte mit einem flüssigen Mittel, das Aceton und einen nitrierten Kohlenwasserstoff enthält, gefüllt und nach einiger Zeit die gelösten Verunreini gungen mit Wasser ausgespült werden. Das flüssige Mittel kann auch noch eine ver dünnte Mineralsäure oder Essigsäureanhydrid enthalten.
Zum Durchführen des Verfahrens wird vorteilhaft eine Einrichtung verwendet, die in beiliegender Zeichnung in zwei bespiels- weisen Ausführungsformen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Einrichtung zum Rei nigen von Pfeifen, im Schnitt; Fig. 2 zeigt dieselbe im Grundriss; Fig. 3 und 4 zeigen eine Einrichtzng zum Halten von Zigarren- und Zigaretten spitzen.
Die Einrichtung nach Fig. 1 bis 4 weist ein zum Halten der Pfeifen 1, der Zigarren spitzen 2 oder der Zigarettenspitzen 3 be stimmtes, mit Löchern 4 versehenes Holz stück 5 auf, in welches die zu reinigenden Rauchgeräte eingeführt werden können. Das Stück 5 hält die Rauchgeräte in einer voraus bestimmbaren Lage fest. Zum einseitigen Schliessen der Rauchgänge der Rauchgeräte 1, 2 oder 3 ist eine aus Gummi bestehende Kappe 6 vorgesehen, die über das Mundstück des Rauchgerätes 1, 2 oder 3. gestülpt und durch einen Holzpfropfen 7 geschlossen ist.
Nach erfolgtem einseitigen Abschluss der Rauchgeräte können diese mit einem flüssi gen Mittel gefüllt werden, das beispielsweise aus Aceton, einem nitrierten Kohlenwasser stoff und einer verdünnten Mineralsäure be steht. Die letztere kann auch ersetzt werden durch Essigsäureanhydrid für den Fall, dass das Mittel mit Metallteilen einer zu reinigen den Pfeife in Berührung kommen sollte.
Als Mineralsäure kann verdünnte Salzsäure Ver wendung finden. Die Verbrennungsprodukte sind bei gewöhnlicher Temperatur schon in wenigen Stunden vollständig gelöst und kön nen dann mittelst Wasser ausgespült werden. Das Holzstück 5 wird, wenn es zum Halten der Zigarren-, Zigarettenspitzen dient, vor teilhaft auf Träger 8 gelegt.
Statt Holz kann beliebiges anderes Ma terial verwendet werden.
Sobald eine Reinigung der Rauchgeräte erforderlich erscheint, kann diese folgender massen durchgeführt werden: Das Rauchgerät wird in den Halter 5 ein geführt und die Kautschukkappe 6 über das Mundstück gestülpt, welche dann mit. dem Holzpfropfen geschlossen wird. Alsdann wird das Rauchgerät mit dem Lösungsmittel ge füllt und hernach für einige Zeit, zum Bei spiel über Nacht, der Ruhe überlassen. Nach wenigen Stunden oder am folgenden Morgen wird das betreffende Rauchgerät entleert und sodann mit Wasser ausgespült, um so die letzten Reste der Schmutzlösung zu entfernen.
Hierauf wird das noch feuchte Gerät wieder um in den Halter 5 gebracht und so der Luftzirkulation zum Trocknen ausgesetzt.
Diese Reinigung ist eine mühelose, weil die Ablösung der Verunreinigungen vom Lösemittel vollbracht wird, und zwar schon bei gewöhnlicher Temperatur; man braucht also keine Energiezufuhr mehr dazu und man kommt daher auch nicht in Berührung mit den übelsiechenden Verunreinigungen.
Durch die Desinfektionskraft des Lösungs mittels wird der Wiedergebrauch selbst sol cher Rauchgeräte ermöglicht, die vorher von mit ansteckenden Krankheiten behafteten Personen benutzt worden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I: Verfahren zum Reinigen und Desinfizie ren von Rauchgeräten, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Rauchwege der Rauch geräte mit einem flüssigen Mittel, das Aceton und einen nitrierten Kohlenwas serstoff enthält, gefüllt und nach einiger Zeit die gelösten Verunreinigungen mit Wasser ausgespült werden. II. Einrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein mit Bohrungen zur Aufnahme der Rauchgeräte versehenes Halterstück (5), welches zum Festhalten der mit flüssigem Lösungsmittel gefüll ten Rauchgeräte bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch eine verdünnte Mineralsäure enthält. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch Essigsäureanhydrid enthält. ä. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das flüssige Mittel noch verdünnte Salzsäure enthält. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab schluss der einen Seite der Rauchwege der Rauchgeräte eine Kautschukkappe (6) vorgesehen ist, die geschlossen ist. 5.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab schluss der einen Seite der Rauchwege der Rauchgeräte eine Kautschukkappe (6<B>)</B> vorgesehen ist, die mit einem Pfrop fen ausgerüstet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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