CH166353A - Schutzvorrichtung für Ballen und andere druckempfindliche Stellen des Fusses. - Google Patents
Schutzvorrichtung für Ballen und andere druckempfindliche Stellen des Fusses.Info
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Description
Sehutzvorriehtung für Ballen und andere druekempfindliehe Stellen des Fusses. Ballen an den Füssen sind nicht nur schmerzhaft, sondern verunmöglichen, insbe sondere bei Damen, das Tragen schöner Schuhe; sie gestatten auch nicht die Verwen dung vor) billigeren Normalschuhen. Jedes Paar neuer Schuhe gibt neue Reibungsstellen und die Schmerzen vergrössern sich, bis die Ballen sich in den neuen Schuhen wieder eingebettet haben.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, alle diese Übelstände zu beheben.
Es wurden bisher Ballenkappen aus Gummi verwendet, die den Ausgleich für die Schuh formen brachten. Diese Kappen aber haben den Übelstand, dass die an und für sich schon äusserst empfindlichen Stellen der Ballen noch viel mehr Entzündungen unterworfen waren, weil bekanntermassen Hautstellen, die von Gummi bedeckt sind, erhöhter Erhitzung un terworfen sind und demzufolge auch An schwellungen und Entzündungen sehr häufig auftraten.
Dieser Nachteil wird gemäss vor liegender Erfindung dadurch behoben, dass über die druckempfindliche Stelle eine Kappe aus<B>Gummi usw.</B> gelegt wird, welche an dem über die druckempfindliche Stelle zu legenden Teil mit Durchbrechungen versehen ist und Schlitze aufweist, in welchen Streifen aus Gaze usw. festgelegt werden können.
Die Kappe kann eine halbe Schale bil den, und gegen das Fussgelenk oder gegen die Grosszehe, oder auf beiden Seiten kann sie ein- oder mehrere Einschnitte aufweisen, um die Ventilation und Adhäsion zu ver bessern. Es kann die Schale in der Anwen dung mit Gazestreifen belegt werden, die nach Belieben präpariert sein können, mit Salbe oder Puder, um Entzündungen und Schmerzen der Ballenpartien oder Hühner augen auf den Ballen günstig beeinflussen zu können. Es wird dann nicht nur die Rei bung von den Ballen ferngehalten, sondern es werden die entzündeten Stellen und Hühner augen durch das entsprechende Medikament auf den Gazenpartien, die vorn und hinten an der Schale eingezogen werden können, beeinflusst.
Im ähnlichen Sinne kann auch am Kleinzehenballengelenk und auf dem zweiten, dritten, vierten und fünften Zehen gelenk eine ganze oder eine halbe Schale zur Verwendung kommen mit denselben Adhä sionsstellen, Luftlöchern und Schlitzen. Die Kappen für die verschiedenen Zehenformen können auch die Form eines grollen Ringes besitzen, damit sie beim Gehen den nötigen Halt an den Zehen finden. Auch bei der kleinen Zehe kann der Gummiring vorn und hinten, also am unteren Teil auslaufend- ver dickt sein und in der Mitte mit Luftlöchern versehen werden; es können präparierte Gaze streifen eingelegt werden zur Heilung von Entzündungen und Abschuppung von ver härteten Stellen und Hühneraugen.
Das Klein zehengelenk und Kleinzehenballengelenk sind ebenfalls grossen Reibungen und daher Ent zündungen und Eiterungen ausgesetzt; Hühner augen sind an jenen Stellen häufig.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Schutzvorrichtung für Ballen und andere druckempfindliche Stellen des Fusses, bestehend aus einer über die druck empfindliche Stelle zu legende Kappe aus Gummi usw. Die. Kappe ist an dem über die druckempfindliche Stelle zu legenden Teil mit Durchbrechungen versehen und weist Schlitze auf, in welchen Streifen aus Gaze usw. festgelegt werden können. Diese Kappen haben den Vorzug, dass sie jeden Abend weggelegt werden können, die Haut sich somit stärken und atmen kann. Sie können jeden Tag an die gewünschte Stelle neu auf gelegt werden; weiter sind sie hygienisch, da sie gewaschen und gereinigt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht von aussen einer Ballenkappe; Fig. 2 ist ein Längsschnitt; Fig. 3 ist ein Querschnitt; Fig. 4 ist eine Ansicht von innen.
Die gezeichnete, aus weichem- Gummi bestehende Kappe 1 ist der Stelle des Fusses, auf welche sie zu liegen kommt, angepasst. Die Kappe 1 besitzt einen mittleren Teil 2 mit Durchbrechungen 3. Dieses Mittelstück kommt über die schmerzende Stelle zu liegen. Zu beiden Seiten des Mittelstückes sind Auf lagerstellen 4, 5 vorgesehen, die sich auf dem nicht schmerzenden Teil des Fusses abstützen. Die schmerzhafte Stelle bleibt also von der Kappe unberührt. Gegen die beiden Enden zu sind in der Kappe 1 Schlitze 6 vorge sehen, durch welche zum Beispiel ein Stoff streifen 7 gezogen werden kann. Letzterer ist zum Beispiel mit einem Heilmittel oder mit einem schmerzlindernden Mittel belegt. Der Streifen kann leicht entfernt und ersetzt werden. Die Kappe lässt sich durch Waschen reinigen.
Die schmerzende Stelle erfährt durch die Kappe keinen Druck. Die Verstärkungen 4, 5 können in Form von Rippen ausgebildet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzvorrichtung für Ballen und andere druckempfindliche Stellen des Fusses, beste hend aus einer über die druckempfindliche Stelle zu legende Kappe aus Gummi usw., dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe an dem über die druckempfindliche Stelle zu legenden Teil mit Durchbrechungen versehen ist, und dass sie Schlitze aufweist, in welchen Streifen aus Gaze usw. festgelegt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe Auf lagerstellen aufweist, die sich auf den nicht schmerzenden Teil des Fusses abstützen. 2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, wie in Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH166353T | 1932-08-03 |
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| CH166353A true CH166353A (de) | 1933-12-31 |
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| CH166353D CH166353A (de) | 1932-08-03 | 1932-08-03 | Schutzvorrichtung für Ballen und andere druckempfindliche Stellen des Fusses. |
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1932
- 1932-08-03 CH CH166353D patent/CH166353A/de unknown
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