CH166330A - Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH166330A
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Co Carl S Haegler
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Carl S Haegler & Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/08Flat or ribbon cables

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  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description


  Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Die bisher bekannten elektrischen Lei  tungen, zum Beispiel für Schwachströme,  bestehen in der Regel aus zwei oder mehreren  für sich isolierten mit einander verdrillten  Leitungsdrähten, die eine Schnur bilden, die  meist noch mit einem besondern isolierenden  Überzug     versehen    ist. Derartige Schnüre  müssen zur Kontaktgebung am Ende von  der Umhüllung befreit werden, worauf man  die einzelnen Drähte mühsam blosslegen muss,  um sie zwischen Kontaktschrauben oder  Klemmen zu bringen. Sollen sie zum Beispiel  an Wänden befestigt werden, dann muss man  besondere Klammern oder Haken verwenden,  wobei die Gefahr unkontrollierter Kontakt  bildung immer sehr gross ist.  



       DielLeitung    nach der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass mindestens ein  Stromleiter in einen bandförmigen Träger  eingebettet ist. Hierbei kann man den Leiter       selbst    als Band ausbilden oder aber ihm  kreisförmigen oder linsenförmigen Querschnitt  geben. In allen fällen kann das Leitungs  band völlig von dem Leiter ausgefüllt sein    oder aber es können in ihm mehr oder weniger  breite Stellen vorhanden sein, die nicht vom  Leiter besetzt     sind.    Solche Stellen können  sich am Rande des Bandes oder nach seiner  Mitte zu,     bezw.    in der Mitte befinden. Durch  diese Stellen können leicht Nägel, Schrauben  oder dergleichen geführt werden, die zu Be  festigungszwecken dienen.

   Die Lage des  Leiters,     bezw.    der Leiter innerhalb des Bandes  kann nun entweder dadurch von aussen sicht  bar gemacht werden, dass man die Stelle,  unter der der Leiter liegt, fühlbar oder zum  Beispiel durch Färbung sichtbar macht, oder  aber, dass man die leiterfreien Stellen sicht  bar macht, was ebenfalls durch andere Farb  gebung geschehen kann.  



  Ein besonderer Vorzug solcher Leitungs  bänder ist es, dass man die Sichtbarkeit und  die leichte Zugänglichkeit der Leiter von  aussen dazu verwenden kann, ohne     A.uftren-          nung    des Bandes,     bezw.    Entfernung der Iso  lierung, Kontaktverbindungen zwischen den  Leitern oder zwischen verschiedenen Bändern,       bezw.    zwischen Bändern und besondern Ken-           taktstellen    herbeizuführen, indem man die  Bänder an den Leiter führenden Stellen mit  leitenden Organen, zum Beispiel Stiften, die  als Stromführer oder     -abnehmer    dienen,  durchbohrt.  



  Die Ausbildung von Leitern als Bänder  ermöglicht die Verlegung von Stromführungen  in engen Spalten, hinter Bildern, Möbeln  oder unter Teppichen. Die Bänder lassen sich  leicht aufrollen, zum Beispiel auf federnden  Rollen, so dass man sie je nach Bedarf     auf-          oder    abrollen kann.  



  Zur Ausführung des Erfindungsgedankens  stehen mannigfache Abwandlungen zur Ver  fügung, derart, dass die Bänder nicht nur  zur Leitung von Schwach-, sondern auch von  Starkströmen benutzt werden können. So  kann man zum Beispiel isolierte Leitungs  drähte oder Flachbänder in bandförmige Blei  folien einlegen oder     sonstwie    einarbeiten.  Auch in Gummibänder kann man Leiter,  die alsdann keiner     besondern    Isolierung mehr  bedürfen, einarbeiten, zum Beispiel derart,  dass man sie gleich beim Spritzen eines  Kautschukbandes in dieses einführt und mit  ihm zusammenvulkanisiert oder durch Ver  kleben einzelner     Kautschukbänder,    zwischen  denen die Leiter angeordnet sind.  



  Ein besonderes Verfahren zu Herstellung  einer elektrischen Leitung besteht darin, dass  mindestens ein den elektrischen Strom gut  leitendes, fadenförmiges Element als Bestand  teil der Kette neben nichtleitenden     Kettfäden     mit einem nichtleitenden     Einschlagfaden    zu  einem gewobenen Band verarbeitet wird.  



  Man kann bei diesem Verfahren sowohl  einen einzelnen, als auch eine Gruppe von       Kettfäden    durch einen einzelnen oder eine  Gruppe von Leitern ersetzen. Der Leiter  kann vor oder während des Einarbeitens iso  liert werden, zum Beispiel durch Umspinnen  oder Überziehen, zum Beispiel mit Gummi.  Der Überzug kann derart rauh ausgebildet  werden, zum Beispiel durch Rillen, dass er  durch die     Einschlagswindungen    gut gehalten  wird, so dass Herausziehen aus dem Bande  erschwert ist. Wenn man eine mit Überzug  versehene Gruppe von Leitern in das Band    einarbeitet, dann kann man dem Gebilde  einen linsenförmigen Querschnitt geben, um  zu scharfes Hervortreten aus dem fertigen  Bande zu vermeiden.  



  Bei sämtlichen Ausführungsarten der Bän  der können an denselben Aussparungen,  Schlitze, Laschen oder andere Einrichtungen  angebracht sein, um Befestigung an Wänden  und Gegenständen auch ohne besondere Be  festigungsorgane, wie zum Beispiel Nägel,  zu ermöglichen. So kann man zum Beispiel  in den nicht vom Leiter belegten Stellen der  Bänder Ösen oder     Knopflöcher    anbringen, oder  an den Bändern selbst Schleifen, Knopfloch  laschen oder dergleichen vorsehen.  



  In der beigefügten     Zeichnung    sind mehrere  Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.       Fig.    1 stellt ein gewobenes Band dar, in  das eine Gruppe dünner Leitungsdrähte ein  gewebt ist als Teil der Kette.  



       Fig.    2 zeigt ein gleiches Band wie     Fig.    1,  das aber zwei Leiter besitzt.  



       Fig.    3 stellt den Querschnitt durch einen  flachen Bleischlauch dar, der in seinem Innern  zwei bandförmige isolierte Leiter birgt.  



       Fig.    4 stellt den     Querschnitt    durch ein  Gummiband dar, in das zwei nicht isolierte  Leiter einvulkanisiert sind, und das mit  Ösen versehen ist.  



  In     Fig.    1 und 2 stellt 1 die leiterfreien  Stellen der Bänder, 2 die Leiter, 3 die     Textil-          Kettfäden    dar. In     Fig.3    sind mit 4 die  bandförmigen, mit der Isolierung 6 versehenen  Leiter bezeichnet, die bei 5 so dicht zusam  menliegen, dass hier eine leiterfreie Stelle  nicht gebildet wird. In     Fig.    4 sind die Stellen  9, an denen die Leiter 7 liegen, von aussen  sieht- und fühlbar. Am Rand des Bandes  befinden sich leiterfreie Stellen 1, zwischen  den Leitern sind in der leiterfreien Zone  Ösen 10 angebracht.  



  Die Bänder selbst können in beliebiger  Weise ausgestattet, zum Beispiel mit weitern  Isolierungen, Überzügen, Lackierungen ver  sehen werden. Gewobene Bänder können in  bekannter Weise mit farbigen Struktur- oder       MOiree-Effekten    -versehen werden.      Bandförmige Leiter nach der Erfindung  eignen sich unter anderem für     fliegende    In  stallationen,     dasiemitLeichtigkeitanWänden,          Möbeln,    Gebäudeteilen usw. dadurch befestigt  werden können, dass man entweder Nägel  durch die nicht vom Leiter belegten Stellen  der Bänder treibt, oder aber die Bänder  mittelst vorhandener Ösen, Löcher usw.

   an  Nägel     aufhängt.    Handelt es sich zum Beispiel  um gewebte Bänder, so kann man dieselben       sogar        mittelst    Reisszwecken an     Holzflächen     oder an Gebäudeteilen befestigen.  



  In gewöhnlichen automatischen Tisch  telephonen ist noch genügend Platz vorhanden,  um eine     Fünfmeterrolle    eines gewebten Bandes  nach der     Erfindung    unterzubringen, so dass  also, wenn man den Hörer abnimmt, das auf  federnder Rolle befindliche Band     herausge-.     zogen wird und beim Hinlegen des Hörers  wieder     selbständigin    den Apparat hineingleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Elektrische Leitung, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Stromleiter in einen bandförmigen Träger eingebettet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein drahtförmiger Stromleiter vorhanden ist. 2. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein bandförmiger Stromleiter vorhanden ist. 3. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das den Stromleiter tragende Band aus isolierendem Material besteht. 4. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter mit einer isolierenden Hülle versehen ist. a. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter in ein Gummiband eingebettet ist.
    n. Leitung nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass ein isolierter Strom leiter in ein Bleiband eingebettet ist. 7. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Strom leiters von aussen leicht ersichtlich ist. B. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die leiterfreien. Stellen des Trägers in anderer Farbe gehalten sind. 9. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die leiterfreien Stellen mit Löchern oder Schlitzen versehen sind. 10. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mit Auf hängevorrichtungen versehen ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass mindestene ein einziger Strowleiter als Bestandteil der Kette neben nichtleitenden Kettenfäden mit einem nichtleitenden Ein schlagsfaden zu einem Bande verwoben wird. UNTERANSPRVOHE: 11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein einzelner faden förmiger Leiter als Kettefaden bei der Herstellung des gewobenen Bandes ver wendet wird.
    12. VerfahrennachPatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere fadenförmige Leiter als Kettfäden bei der Textilband herstellung verwendet werden. 13. Verfahren nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mehrere fadenförmige Leiter zusammen als einzelner Fettfaden bei der Textilbandherstellung verwendet werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen fadenför- miger Leiter als Kettfäden bei der Textil bandherstellung verwendet werden.
    <B>15.</B> Verfahren nach PatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in ein Band mit einer Isolierung ver sehen wird. Verfahren nach PatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in das Band mit einer isolierenden Um- spinnung versehen wird. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in das Band mit einem isolierenden Über zug versehen wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein fadenförmiger Leiter, der mit einem, eine gerillte Ober fläche besitzenden Überzug versehen ist, in ein Band eingearbeitet wird, wobei die gerillte Oberfläche die Festhaltung des Leiters erleichtern soll.
CH166330D 1932-09-09 1932-09-09 Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH166330A (de)

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