CH166330A - Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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Description
Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung. Die bisher bekannten elektrischen Lei tungen, zum Beispiel für Schwachströme, bestehen in der Regel aus zwei oder mehreren für sich isolierten mit einander verdrillten Leitungsdrähten, die eine Schnur bilden, die meist noch mit einem besondern isolierenden Überzug versehen ist. Derartige Schnüre müssen zur Kontaktgebung am Ende von der Umhüllung befreit werden, worauf man die einzelnen Drähte mühsam blosslegen muss, um sie zwischen Kontaktschrauben oder Klemmen zu bringen. Sollen sie zum Beispiel an Wänden befestigt werden, dann muss man besondere Klammern oder Haken verwenden, wobei die Gefahr unkontrollierter Kontakt bildung immer sehr gross ist.
DielLeitung nach der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Stromleiter in einen bandförmigen Träger eingebettet ist. Hierbei kann man den Leiter selbst als Band ausbilden oder aber ihm kreisförmigen oder linsenförmigen Querschnitt geben. In allen fällen kann das Leitungs band völlig von dem Leiter ausgefüllt sein oder aber es können in ihm mehr oder weniger breite Stellen vorhanden sein, die nicht vom Leiter besetzt sind. Solche Stellen können sich am Rande des Bandes oder nach seiner Mitte zu, bezw. in der Mitte befinden. Durch diese Stellen können leicht Nägel, Schrauben oder dergleichen geführt werden, die zu Be festigungszwecken dienen.
Die Lage des Leiters, bezw. der Leiter innerhalb des Bandes kann nun entweder dadurch von aussen sicht bar gemacht werden, dass man die Stelle, unter der der Leiter liegt, fühlbar oder zum Beispiel durch Färbung sichtbar macht, oder aber, dass man die leiterfreien Stellen sicht bar macht, was ebenfalls durch andere Farb gebung geschehen kann.
Ein besonderer Vorzug solcher Leitungs bänder ist es, dass man die Sichtbarkeit und die leichte Zugänglichkeit der Leiter von aussen dazu verwenden kann, ohne A.uftren- nung des Bandes, bezw. Entfernung der Iso lierung, Kontaktverbindungen zwischen den Leitern oder zwischen verschiedenen Bändern, bezw. zwischen Bändern und besondern Ken- taktstellen herbeizuführen, indem man die Bänder an den Leiter führenden Stellen mit leitenden Organen, zum Beispiel Stiften, die als Stromführer oder -abnehmer dienen, durchbohrt.
Die Ausbildung von Leitern als Bänder ermöglicht die Verlegung von Stromführungen in engen Spalten, hinter Bildern, Möbeln oder unter Teppichen. Die Bänder lassen sich leicht aufrollen, zum Beispiel auf federnden Rollen, so dass man sie je nach Bedarf auf- oder abrollen kann.
Zur Ausführung des Erfindungsgedankens stehen mannigfache Abwandlungen zur Ver fügung, derart, dass die Bänder nicht nur zur Leitung von Schwach-, sondern auch von Starkströmen benutzt werden können. So kann man zum Beispiel isolierte Leitungs drähte oder Flachbänder in bandförmige Blei folien einlegen oder sonstwie einarbeiten. Auch in Gummibänder kann man Leiter, die alsdann keiner besondern Isolierung mehr bedürfen, einarbeiten, zum Beispiel derart, dass man sie gleich beim Spritzen eines Kautschukbandes in dieses einführt und mit ihm zusammenvulkanisiert oder durch Ver kleben einzelner Kautschukbänder, zwischen denen die Leiter angeordnet sind.
Ein besonderes Verfahren zu Herstellung einer elektrischen Leitung besteht darin, dass mindestens ein den elektrischen Strom gut leitendes, fadenförmiges Element als Bestand teil der Kette neben nichtleitenden Kettfäden mit einem nichtleitenden Einschlagfaden zu einem gewobenen Band verarbeitet wird.
Man kann bei diesem Verfahren sowohl einen einzelnen, als auch eine Gruppe von Kettfäden durch einen einzelnen oder eine Gruppe von Leitern ersetzen. Der Leiter kann vor oder während des Einarbeitens iso liert werden, zum Beispiel durch Umspinnen oder Überziehen, zum Beispiel mit Gummi. Der Überzug kann derart rauh ausgebildet werden, zum Beispiel durch Rillen, dass er durch die Einschlagswindungen gut gehalten wird, so dass Herausziehen aus dem Bande erschwert ist. Wenn man eine mit Überzug versehene Gruppe von Leitern in das Band einarbeitet, dann kann man dem Gebilde einen linsenförmigen Querschnitt geben, um zu scharfes Hervortreten aus dem fertigen Bande zu vermeiden.
Bei sämtlichen Ausführungsarten der Bän der können an denselben Aussparungen, Schlitze, Laschen oder andere Einrichtungen angebracht sein, um Befestigung an Wänden und Gegenständen auch ohne besondere Be festigungsorgane, wie zum Beispiel Nägel, zu ermöglichen. So kann man zum Beispiel in den nicht vom Leiter belegten Stellen der Bänder Ösen oder Knopflöcher anbringen, oder an den Bändern selbst Schleifen, Knopfloch laschen oder dergleichen vorsehen.
In der beigefügten Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 stellt ein gewobenes Band dar, in das eine Gruppe dünner Leitungsdrähte ein gewebt ist als Teil der Kette.
Fig. 2 zeigt ein gleiches Band wie Fig. 1, das aber zwei Leiter besitzt.
Fig. 3 stellt den Querschnitt durch einen flachen Bleischlauch dar, der in seinem Innern zwei bandförmige isolierte Leiter birgt.
Fig. 4 stellt den Querschnitt durch ein Gummiband dar, in das zwei nicht isolierte Leiter einvulkanisiert sind, und das mit Ösen versehen ist.
In Fig. 1 und 2 stellt 1 die leiterfreien Stellen der Bänder, 2 die Leiter, 3 die Textil- Kettfäden dar. In Fig.3 sind mit 4 die bandförmigen, mit der Isolierung 6 versehenen Leiter bezeichnet, die bei 5 so dicht zusam menliegen, dass hier eine leiterfreie Stelle nicht gebildet wird. In Fig. 4 sind die Stellen 9, an denen die Leiter 7 liegen, von aussen sieht- und fühlbar. Am Rand des Bandes befinden sich leiterfreie Stellen 1, zwischen den Leitern sind in der leiterfreien Zone Ösen 10 angebracht.
Die Bänder selbst können in beliebiger Weise ausgestattet, zum Beispiel mit weitern Isolierungen, Überzügen, Lackierungen ver sehen werden. Gewobene Bänder können in bekannter Weise mit farbigen Struktur- oder MOiree-Effekten -versehen werden. Bandförmige Leiter nach der Erfindung eignen sich unter anderem für fliegende In stallationen, dasiemitLeichtigkeitanWänden, Möbeln, Gebäudeteilen usw. dadurch befestigt werden können, dass man entweder Nägel durch die nicht vom Leiter belegten Stellen der Bänder treibt, oder aber die Bänder mittelst vorhandener Ösen, Löcher usw.
an Nägel aufhängt. Handelt es sich zum Beispiel um gewebte Bänder, so kann man dieselben sogar mittelst Reisszwecken an Holzflächen oder an Gebäudeteilen befestigen.
In gewöhnlichen automatischen Tisch telephonen ist noch genügend Platz vorhanden, um eine Fünfmeterrolle eines gewebten Bandes nach der Erfindung unterzubringen, so dass also, wenn man den Hörer abnimmt, das auf federnder Rolle befindliche Band herausge-. zogen wird und beim Hinlegen des Hörers wieder selbständigin den Apparat hineingleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Elektrische Leitung, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Stromleiter in einen bandförmigen Träger eingebettet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein drahtförmiger Stromleiter vorhanden ist. 2. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein bandförmiger Stromleiter vorhanden ist. 3. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das den Stromleiter tragende Band aus isolierendem Material besteht. 4. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter mit einer isolierenden Hülle versehen ist. a. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter in ein Gummiband eingebettet ist.n. Leitung nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass ein isolierter Strom leiter in ein Bleiband eingebettet ist. 7. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Strom leiters von aussen leicht ersichtlich ist. B. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die leiterfreien. Stellen des Trägers in anderer Farbe gehalten sind. 9. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die leiterfreien Stellen mit Löchern oder Schlitzen versehen sind. 10. Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mit Auf hängevorrichtungen versehen ist.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Leitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass mindestene ein einziger Strowleiter als Bestandteil der Kette neben nichtleitenden Kettenfäden mit einem nichtleitenden Ein schlagsfaden zu einem Bande verwoben wird. UNTERANSPRVOHE: 11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein einzelner faden förmiger Leiter als Kettefaden bei der Herstellung des gewobenen Bandes ver wendet wird.12. VerfahrennachPatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere fadenförmige Leiter als Kettfäden bei der Textilband herstellung verwendet werden. 13. Verfahren nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mehrere fadenförmige Leiter zusammen als einzelner Fettfaden bei der Textilbandherstellung verwendet werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen fadenför- miger Leiter als Kettfäden bei der Textil bandherstellung verwendet werden.<B>15.</B> Verfahren nach PatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in ein Band mit einer Isolierung ver sehen wird. Verfahren nach PatentanspruchII, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in das Band mit einer isolierenden Um- spinnung versehen wird. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der fadenförmige Leiter spätestens bei der Einarbeitung in das Band mit einem isolierenden Über zug versehen wird. 18.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein fadenförmiger Leiter, der mit einem, eine gerillte Ober fläche besitzenden Überzug versehen ist, in ein Band eingearbeitet wird, wobei die gerillte Oberfläche die Festhaltung des Leiters erleichtern soll.
Applications Claiming Priority (1)
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