Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung. Die bisher bekannten elektrischen Lei tungen, zum Beispiel für Schwachströme, bestehen in der Regel aus zwei oder mehreren für sich isolierten mit einander verdrillten Leitungsdrähten, die eine Schnur bilden, die meist noch mit einem besondern isolierenden Überzug versehen ist. Derartige Schnüre müssen zur Kontaktgebung am Ende von der Umhüllung befreit werden, worauf man die einzelnen Drähte mühsam blosslegen muss, um sie zwischen Kontaktschrauben oder Klemmen zu bringen. Sollen sie zum Beispiel an Wänden befestigt werden, dann muss man besondere Klammern oder Haken verwenden, wobei die Gefahr unkontrollierter Kontakt bildung immer sehr gross ist.
DielLeitung nach der Erfindung ist da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Stromleiter in einen bandförmigen Träger eingebettet ist. Hierbei kann man den Leiter selbst als Band ausbilden oder aber ihm kreisförmigen oder linsenförmigen Querschnitt geben. In allen fällen kann das Leitungs band völlig von dem Leiter ausgefüllt sein oder aber es können in ihm mehr oder weniger breite Stellen vorhanden sein, die nicht vom Leiter besetzt sind. Solche Stellen können sich am Rande des Bandes oder nach seiner Mitte zu, bezw. in der Mitte befinden. Durch diese Stellen können leicht Nägel, Schrauben oder dergleichen geführt werden, die zu Be festigungszwecken dienen.
Die Lage des Leiters, bezw. der Leiter innerhalb des Bandes kann nun entweder dadurch von aussen sicht bar gemacht werden, dass man die Stelle, unter der der Leiter liegt, fühlbar oder zum Beispiel durch Färbung sichtbar macht, oder aber, dass man die leiterfreien Stellen sicht bar macht, was ebenfalls durch andere Farb gebung geschehen kann.
Ein besonderer Vorzug solcher Leitungs bänder ist es, dass man die Sichtbarkeit und die leichte Zugänglichkeit der Leiter von aussen dazu verwenden kann, ohne A.uftren- nung des Bandes, bezw. Entfernung der Iso lierung, Kontaktverbindungen zwischen den Leitern oder zwischen verschiedenen Bändern, bezw. zwischen Bändern und besondern Ken- taktstellen herbeizuführen, indem man die Bänder an den Leiter führenden Stellen mit leitenden Organen, zum Beispiel Stiften, die als Stromführer oder -abnehmer dienen, durchbohrt.
Die Ausbildung von Leitern als Bänder ermöglicht die Verlegung von Stromführungen in engen Spalten, hinter Bildern, Möbeln oder unter Teppichen. Die Bänder lassen sich leicht aufrollen, zum Beispiel auf federnden Rollen, so dass man sie je nach Bedarf auf- oder abrollen kann.
Zur Ausführung des Erfindungsgedankens stehen mannigfache Abwandlungen zur Ver fügung, derart, dass die Bänder nicht nur zur Leitung von Schwach-, sondern auch von Starkströmen benutzt werden können. So kann man zum Beispiel isolierte Leitungs drähte oder Flachbänder in bandförmige Blei folien einlegen oder sonstwie einarbeiten. Auch in Gummibänder kann man Leiter, die alsdann keiner besondern Isolierung mehr bedürfen, einarbeiten, zum Beispiel derart, dass man sie gleich beim Spritzen eines Kautschukbandes in dieses einführt und mit ihm zusammenvulkanisiert oder durch Ver kleben einzelner Kautschukbänder, zwischen denen die Leiter angeordnet sind.
Ein besonderes Verfahren zu Herstellung einer elektrischen Leitung besteht darin, dass mindestens ein den elektrischen Strom gut leitendes, fadenförmiges Element als Bestand teil der Kette neben nichtleitenden Kettfäden mit einem nichtleitenden Einschlagfaden zu einem gewobenen Band verarbeitet wird.
Man kann bei diesem Verfahren sowohl einen einzelnen, als auch eine Gruppe von Kettfäden durch einen einzelnen oder eine Gruppe von Leitern ersetzen. Der Leiter kann vor oder während des Einarbeitens iso liert werden, zum Beispiel durch Umspinnen oder Überziehen, zum Beispiel mit Gummi. Der Überzug kann derart rauh ausgebildet werden, zum Beispiel durch Rillen, dass er durch die Einschlagswindungen gut gehalten wird, so dass Herausziehen aus dem Bande erschwert ist. Wenn man eine mit Überzug versehene Gruppe von Leitern in das Band einarbeitet, dann kann man dem Gebilde einen linsenförmigen Querschnitt geben, um zu scharfes Hervortreten aus dem fertigen Bande zu vermeiden.
Bei sämtlichen Ausführungsarten der Bän der können an denselben Aussparungen, Schlitze, Laschen oder andere Einrichtungen angebracht sein, um Befestigung an Wänden und Gegenständen auch ohne besondere Be festigungsorgane, wie zum Beispiel Nägel, zu ermöglichen. So kann man zum Beispiel in den nicht vom Leiter belegten Stellen der Bänder Ösen oder Knopflöcher anbringen, oder an den Bändern selbst Schleifen, Knopfloch laschen oder dergleichen vorsehen.
In der beigefügten Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 stellt ein gewobenes Band dar, in das eine Gruppe dünner Leitungsdrähte ein gewebt ist als Teil der Kette.
Fig. 2 zeigt ein gleiches Band wie Fig. 1, das aber zwei Leiter besitzt.
Fig. 3 stellt den Querschnitt durch einen flachen Bleischlauch dar, der in seinem Innern zwei bandförmige isolierte Leiter birgt.
Fig. 4 stellt den Querschnitt durch ein Gummiband dar, in das zwei nicht isolierte Leiter einvulkanisiert sind, und das mit Ösen versehen ist.
In Fig. 1 und 2 stellt 1 die leiterfreien Stellen der Bänder, 2 die Leiter, 3 die Textil- Kettfäden dar. In Fig.3 sind mit 4 die bandförmigen, mit der Isolierung 6 versehenen Leiter bezeichnet, die bei 5 so dicht zusam menliegen, dass hier eine leiterfreie Stelle nicht gebildet wird. In Fig. 4 sind die Stellen 9, an denen die Leiter 7 liegen, von aussen sieht- und fühlbar. Am Rand des Bandes befinden sich leiterfreie Stellen 1, zwischen den Leitern sind in der leiterfreien Zone Ösen 10 angebracht.
Die Bänder selbst können in beliebiger Weise ausgestattet, zum Beispiel mit weitern Isolierungen, Überzügen, Lackierungen ver sehen werden. Gewobene Bänder können in bekannter Weise mit farbigen Struktur- oder MOiree-Effekten -versehen werden. Bandförmige Leiter nach der Erfindung eignen sich unter anderem für fliegende In stallationen, dasiemitLeichtigkeitanWänden, Möbeln, Gebäudeteilen usw. dadurch befestigt werden können, dass man entweder Nägel durch die nicht vom Leiter belegten Stellen der Bänder treibt, oder aber die Bänder mittelst vorhandener Ösen, Löcher usw.
an Nägel aufhängt. Handelt es sich zum Beispiel um gewebte Bänder, so kann man dieselben sogar mittelst Reisszwecken an Holzflächen oder an Gebäudeteilen befestigen.
In gewöhnlichen automatischen Tisch telephonen ist noch genügend Platz vorhanden, um eine Fünfmeterrolle eines gewebten Bandes nach der Erfindung unterzubringen, so dass also, wenn man den Hörer abnimmt, das auf federnder Rolle befindliche Band herausge-. zogen wird und beim Hinlegen des Hörers wieder selbständigin den Apparat hineingleitet.
Electrical conduit and process for its manufacture. The previously known electrical Lei lines, for example for low currents, usually consist of two or more mutually insulated wires twisted together, which form a cord, which is usually provided with a special insulating coating. Such cords have to be freed from the sheathing at the end for making contact, whereupon the individual wires have to be laboriously exposed in order to bring them between contact screws or terminals. If they are to be attached to walls, for example, then you have to use special clamps or hooks, whereby the risk of uncontrolled contact formation is always very high.
The line according to the invention is characterized in that at least one current conductor is embedded in a strip-shaped carrier. In this case, the conductor itself can be designed as a band or it can be given a circular or lens-shaped cross section. In all cases, the line tape can be completely filled by the head or there can be more or less wide areas in it that are not occupied by the head. Such points can be on the edge of the tape or towards its center, respectively. in the middle. Through these points nails, screws or the like can easily be passed, which are used for fastening purposes.
The position of the head, respectively. the conductor within the band can now either be made visible from the outside by making the point under which the conductor lies tangible or, for example, by coloring it, or by making the conductor-free areas visible, which is also possible can be done by different coloring.
A particular advantage of such cable ties is that the visibility and easy accessibility of the conductors can be used from the outside without having to separate the tape or Removal of the insulation, contact connections between the conductors or between different tapes, respectively. between strips and special key points by piercing the strips at the points leading to the conductor with conductive organs, for example pins that serve as current conductors or consumers.
The formation of conductors as tapes enables the laying of current leads in narrow gaps, behind pictures, furniture or under carpets. The tapes can be easily rolled up, for example on springy rollers, so that they can be rolled up or down as required.
Various modifications are available for carrying out the inventive concept, such that the tapes can be used not only for conducting low but also high currents. For example, you can insert insulated wires or flat strips into ribbon-shaped lead foils or work them into them in some other way. Conductors that then no longer require any special insulation can also be incorporated into rubber bands, for example in such a way that they are inserted into the rubber band when it is injected and vulcanized together with it, or by gluing individual rubber bands between which the conductors are arranged.
A special method for producing an electrical line consists in that at least one thread-like element which conducts the electrical current well is processed into a woven tape as part of the chain in addition to non-conductive warp threads with a non-conductive weft thread.
In this process, both a single and a group of warp threads can be replaced by a single or a group of ladders. The conductor can be insulated before or during incorporation, for example by spinning or covering, for example with rubber. The coating can be made so rough, for example by grooves, that it is held well by the turning windings, so that it is more difficult to pull it out of the band. If a coated group of conductors is worked into the band, then the structure can be given a lenticular cross-section in order to avoid too sharp a protrusion from the finished band.
In all embodiments of the bands can be attached to the same recesses, slots, tabs or other devices to allow attachment to walls and objects without special fastening organs, such as nails. For example, eyelets or buttonholes can be attached to the areas of the straps not occupied by the conductor, or loops, buttonholes or the like can be provided on the straps themselves.
Several exemplary embodiments of the invention are shown in the accompanying drawing. Fig. 1 illustrates a woven belt into which a group of thin conductor wires is woven as part of the warp.
Fig. 2 shows the same tape as Fig. 1, but has two conductors.
Fig. 3 shows the cross section through a flat lead hose, which contains two band-shaped insulated conductors in its interior.
4 shows the cross section through a rubber band into which two non-insulated conductors are vulcanized and which is provided with eyelets.
In Fig. 1 and 2, 1 represents the conductor-free areas of the tapes, 2 the conductors, 3 the textile warp threads. In Fig. 3, 4 denotes the tape-shaped conductors provided with insulation 6, which are so close together at 5 that a vacant position is not created here. In FIG. 4, the points 9 at which the conductors 7 are located can be seen and felt from the outside. At the edge of the tape there are ladder-free areas 1, between the ladders eyelets 10 are attached in the ladder-free zone.
The belts themselves can be equipped in any way, for example with additional insulation, coatings, and varnishes. Woven ribbons can be provided with colored structure or MOiree effects in a known manner. Tape-shaped conductors according to the invention are suitable, among other things, for flying installations, which can be easily attached to walls, furniture, parts of buildings, etc. by either driving nails through the areas of the tapes not occupied by the conductor, or the tapes using existing eyelets, holes etc.
hangs on nails. For example, if it is a question of woven tapes, they can even be attached to wooden surfaces or parts of buildings by means of tacks.
In ordinary automatic desk phones there is still enough space to accommodate a five-meter roll of woven tape according to the invention, so that when you pick up the receiver, the tape located on the resilient roll is taken out. is pulled and when the receiver is put down, it automatically slides back into the device.