CH166244A - Photographierautomat. - Google Patents

Photographierautomat.

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CH166244A
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CH
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Inventor
Walter Dr Zollinger
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Walter Dr Zollinger
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/53Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus for automatically delivering a finished picture after a signal causing exposure has been given, e.g. by pushing a button, by inserting a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description


      Photographierautomat.       Vorliegende Erfindung betrifft einen       Photographierautomat    mit zwei Objektiven  für zwei verschiedene wählbare Bildgrössen  und einem einzigen Negativband.  



  Bei bekannten     Photographierautomaten     wurden mittelst mehrerer wahlweise ver  wendbarer Objektive verschiedener Brenn  weite zunächst auf einem Negativstreifen  die Aufnahme und hierauf auf drei Bild  streifen die Positivkopien hergestellt. Das  Bildformat blieb hierbei immer dasselbe, da  für alle Objektive eine gemeinsame Kamera  und ein gemeinsames Negativband vorhan  den war. Es konnte zwar auch eine Mehr  fachphotographie ausgeführt werden, da  durch, dass durch mehrere     Objektive    das Ob  jekt gleichzeitig mehrfach nebeneinander ab  gebildet wurde. Das ganze Format war also  in mehrere kleinere Bilder unterteilt, die je  doch alle durch eine einzige Belichtung her  gestellt wurden.  



  Um auch die     Kleinformatbilder    getrennt  für sieh aufnehmen zu können, ist gemäss    der Erfindung hingegen für jede Bildgrösse  eine besondere Kamera vorgesehen und beide  Kameras sind gemeinsam nebst dem Bild  band verschiebbar angeordnet, um je nach  der herzustellenden Bildgrösse gegenüber den       zugehörigen    Objektiven eingestellt zu wer  den. Wie an sieh bei     Photographierautoma-          ten    bekannt, werden auf dem belichteten  Negativband durch Anwendung des Umkehr  verfahrens unmittelbar Positivbilder her  gestellt.  



       Zweckmässigerweise    ist hierbei die An  ordnung derart, dass das Format der einen  Kamera viermal grösser ist als jenes der an  dern, so dass wechselweise entweder ein ein  ziges grosses Bild oder aus der gleichen     Pa-          pierbandfläche    vier kleine Bilder hergestellt  werden     können.     



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Einrichtung in     perspektivi-          scher    Darstellung;           Fig.    ? zeigt eine Einzelheit in senkrech  tem Schnitt;       Fig.    3 zeigt ein Schaltungsschema der  Apparatur, und       Fig.    4 das Diagramm des Arbeitsvor  ganges;       Fig.    5 ist eine Gesamtansicht der Appa  ratur von der Rückseite bei weggenomme  nem Gehäusedeckel;       Fig.    6 zeigt einen     wagrechten    Schnitt  durch die grössere Kamera und       Fig.    7 eine Seitenansicht derselben;

         Fig.    8 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch die Papiervorschub- und     Kamerawech-          selvorrichtung,    und       Fig.    9 zeigt einen weiteren Sehniet durch  die untere Endpartie derselben;       Fig.    10 zeigt eine Seitenansicht dersel  ben, und       Fig.        1.1    einen Schnitt nach Linie     XI-XI     in     Fig.    8;       Fig.    12 zeigt das Schema des Papier  bandvorschubes;       Fig.    13 bis 17 zeigen schematisch die  verschiedenen Aufnahmestellungen der bei  den Kameras;

         Fig.    1.8 und 19 zeigen Einzelheiten der       Kamerawechselvorrichtung    in Ansicht und       Schnitt;     die     Fig.    20 bis 23 zeigen die Auslöse  vorrichtung für die Aufnahmen im Schnitt,  und zwar:       Fig.    20 in Seitenansicht mit leitweisem  Schnitt,       Fig.    21 und 22 in Draufsicht und       Fig.    23 in Teilansicht;       Fig.    24 zeigt den     Endschalter    in An  sicht und       Fig.    25 in Draufsicht.  



  Die in     Fig.    1 in perspektivischer Ansicht  dargestellte Einrichtung ist, wie gewöhnlich,  in einen grossen Kasten eingeschlossen, wel  cher aus einem Gehäuse G zur Aufnahme  der     Apparatur    und einer angebauten, an       einer    Längsseite     mittelst    Vorhanges     V    ver  schliessbaren Kammer     K    besteht, in welcher  die aufzunehmende Person auf einem Stuhl  Platz nimmt, so dass sie in die Schauöffnung    , hinter welcher     sieh    die Objektive befin  den, hineinblickt.

   In der Kammer sind die  Beleuchtungskörper, sowie an deren Rück  seite ein über Rollen     IIr    laufender verstell  barer     Hintergrund        h'    untergebracht, ausser  dem ein an einer Leitungsschnur     angebrach-          i:

  er        Druckknopfschalter    D, welchen der zu  Photographierende in die     Hand    nimmt, so  wie der Einwurf F für den     Münzautomaten.     An der Seitenwand des Gehäuses G ist ein       Einstellhebel        I1    zum Einstellen des Bildfor  mates, ein     Blendenkopf        B    zum Einstellen  der Blende und eine Mulde     :2    für die aus  tretenden Bilder angeordnet..

   Im obern Teil  des Gehäuses ist die Aufnahmeapparatur     inii     den beiden Kameras, im untern Teil die Her  stellungsapparatur, das heisst die für das  Umkehrverfahren nötigen Bäder, die     Wasch-          und    Trockenvorrichtung angeordnet, und un  ter letzteren der     Antriebsmotor    nebst Vor  gelege.  



  An der Innenseite der Schauöffnung  der Gehäusewand ist ein als     Kameraträger          dienender    Lichttrichter 1 befestigt, gegen  welchen die beiden Kameras     Clg    und     Cl-,    an  liegen     (Fig.    5, 6 und 7).     Jede    Kamera.

       (,iit-          hält    t einen     Objektivsatz        (2g),    bei welchen ,je  ein Linsensatz mit einem     Umkehrprisma        Pz-          kombiniert,    zwecks Umbrechung der Strah  len in die     Mittelare    des seitlich unter 90         a.naesetzten    zugehörigen Kamerakasten     3f,

            bezw.        3k    vorgesehen ist und der Übergang  vom Objektiv zum Kamerakasten wird  durch je einen Trichter     4g        bezw.    47c bewirkt  und beide Trichter sind an ihren     Öffnungen     von Flanschen umgeben, an welchen die  Randflächen der beiden Kamerakasten     3g     und     3k.,    die zusammen einen starren     Körper     3 bilden, mit Lichtdichtungen anliegen     (Fi;--          6    und 8).

   Auch hat jede Kamera, ihre  Blende, sowie ihren     Zentralverschluss   <B>5g.</B>  Der Kastenkörper 3 hat eine nach oben sich       erstreckende    Verlängerungsplatte     3cc,    an wel  cher der     Papierspulenkasten    6     befestigt    ist.  und ist an der Rückseite durch eine Papier  führungsplatte 7 abgeschlossen.

   Der     Ka-          merakastenkörper    3 ist mitsamt dem     Papier-          spulenkasten    6 querverschiebbar gelagert           mittelst    Rollen 11, die an seitlich heraus  ragenden Armen 8 des Kastenkörpers 3 sit  zen und auf einer Stange 9 laufen, die auf  einer an der     Ci-eliäusewand    befestigten Kon  sole 10 befestigt ist. Am untern Ende des  Kastenkörpers 3 ist ausserdem eine     U-Schiene     12 befestigt, mit welcher der     Kastenkörper     auf einer im Gehäuse fest angeordneten  Rolle<B>13</B> geführt ist.

   In der     Normalstellung     für Aufnahmen grossen Formates     bezw.    die  Aufnahmen kleinen Formates der einen  Bildhälfte liegt der     Kastenkörper    gegen  einen am Randflansch des Trichters     4g    ge  bildeten seitlichen Anschlag 4a an.  



  Zur     Regelring    der Blenden der beiden       ha.nieras    dient eine im Gehäuse Gelagerte,  den Kopf B trabende Welle 14, auf welcher  zwei Stirnräder 15, 16 befestigt sind, von       welehen    je eines mit einem- die betreffende  Blende     betätigenden    Zahnsegment     17g        bezw.          1.71e    in Eingriff steht.  



       Die    Öffnung und     Schliessun-    der     Ka-          lneraverschlüsse    wird durch     zweiarmige        IIe-          bel        1.8g    und 1.81e     bewirkt,    welche am     Fla,nsell-          vorsprung        4a    seitlich gelagert sind und mit  je einem     gegabelten    Ende am     betreffenden     Verschluss angreifen.

   während das     abwärts          liezw.    aufwärts gebogene Ende des andern       Armes    jedes     Hebels        auf    einer horizontalen       Nockentrommel    19 läuft     (Fig.    6 und 7).

    Beide Hebel sind durch eine Zugfeder     \?0     miteinander verbunden, welche sie an die       Ansellläge        20a        anpresst.    Die     Nockenscheibe     19 hat an der obern Seite einen Nocken     19a          (Fig.    21)

   für einmalige Belichtung pro Um  drehung bei     Grossformataufnahmen    und an  der Unterseite vier Nocken     1.9b    für vier  malige Belichtung pro Umdrehung bei       Kleinaufnahmen.    hie     Nockentrommel    ist  auf der senkrechten Antriebswelle     \?    1 be  festigt und unterhalb der     Noekentrommel    19  ist eine     Nockenseheibe    22 mit Stiften 22a  angeordnet, die bei jeder Umdrehung fünf  mal eine an der     Crehäusewandung    befestigte  Glocke 23 zum Ertönen     bringen.     



  Im     Papierspulenkasten    6 ist die Papier  spule 24 gelagert. Das verwendete Papier  band P hat drei Lochreihen für den Vor-    Schub, und zwar haben die Querreihen die  ser Löcher jeweils Bildabstand (Grossformat)  voneinander. Das Papierband läuft von der  Vorratsspule über eine Führungsrolle 25 in  den Führungsschlitz des Kastenkörpers 3  hinein und ist dort zwischen der Rückwand  des Kastenkörpers und der     Platte    7 geführt.

    An der Rückseite der Platte 7 ist ein Schie  ber 26 verschiebbar angeordnet, und in die  sem sind nebeneinander in Flucht der Strei  fenlochung drei     federbeeinflusste    Doppelklin  ken 27 gelagert, deren wirksame Enden den  halben Lochabstand h (Bildhöhe bei Gross  format) haben     (Fig.    12) und durch Längs  schlitze in der     Platte    7     hindurchtreten.     Wenn der     Schieber    26 um den Betrag h/2  gesenkt     wird,    nehmen die in die Löcher ein  greifenden Haken am Ende der     obern    Klin  ken 27 das Papierband P mit, und wenn der  Schieber zurückgeführt worden ist,

   greifen  die als Dorne ausgebildeten Enden der un  tern Klinken in dessen Löcher ein und ver  schieben beim nächsten     Schieberhub    das  Band wieder um     h./2,    so dass es nun um  die volle, einem Lochabstand h entsprechende  Bildhöhe verschoben worden ist.  



  Die     Fig.    13 bis 17 zeigen diesen Arbeits  vorgang für     die    Aufnahme von vier kleinen  Bildern.     Fig.    13 zeigt die Stellung für eine  Bildaufnahme in Grossformat.  



  In der Stellung nach     Fig.    14 wird das  erste untere Bild links (von der Bildseite  gesehen) belichtet, dann wird der Kamera  kastensatz 3 seitlich verschöben um     1/2    Band  breite, wie in     Fig.    15 angedeutet, das rechte  untere Bild belichtet, hierauf durch Ver  schieben des Schiebers 26 das Papierband P  um 1/2     1i,    abwärts vorgeschoben, dann das  obere rechte Bild belichtet     (Fig.    1.6),

   hier  auf der     Kamerakastensatz    3     wieder    um 1/2       Bandbreite        bezw.    um eine     Kleinbildbreite     seitlich zurückgeschoben     (Fig.    17), das letzte  Bild oben links belichtet und hierauf kann  der belichtete. Bildteil abgeschnitten werden.  Die Verschiebung des Schiebers 26 wird  durch einen Hebel 28 bewirkt, der an der  Konsole 10     angelenkt    ist und dessen äusseres  Ende am Schieber 26 angreift.

   Am Hebel      28 ist eine Rolle 29 gelagert, welche in der       Führungsnut    80a einer     Nockenscheibe    30  läuft, die zwei wirksame Vorsprünge auf  dem Umfang besitzt, so dass das äussere Ende  des Hebels bei jeder Umdrehung der Welle  21 zweimal um den Betrag     1a/2    gesenkt und  gehoben wird.  



  Die gleiche Verschiebung erfolgt natür  lich auch, wenn nur eine einzige Aufnahme  in Grossformat gemacht wird; dabei wird  aber der Verschluss 5k nicht     betätigt.    Nach  erfolgtem Vorschub wird der belichtete  Bandteil abgeschnitten. Zu diesem Zweck  ist     zwischen    den beiden Kamerakästen 3     g     und     3k,    deren unterer, wie     Fig.    11 zeigt,  durch eine Trennwand in zwei     nebeneinan-          derliegende    Kammern unterteilt ist, ein Mes  ser 31 horizontal verschiebbar angeordnet       (Fig.    8 und 9), an welchem ein gegabelter  Bügel 32 seitlich angreift,

   der um eine in  Lappen<B>31</B> des Kamerakastens     31c    gelagerte  Achse 40 schwingt und durch seitliche Zug  federn 33 in der Ruhelage gehalten wird.  An der     Unterkante    der     Platte    7 ist ein mit  dem Messer 31     zusammenwirkendes    Gegen  messer     31a    befestigt. Der Bügel 32 ragt mit  seinem untern Ende in den Bereich eines auf  der Welle 21 befestigten Nockens 34, an wel  chem er mit einer Rolle aufläuft     (Fig.    5).       Hinter    dem untern Kamerakasten 3 k ist  eine Deckplatte 35 angeordnet, welche mit  telst Lenkern 36 seitlich am Kamerakasten       angelenkt    ist.

   In der Schliesslage     wird    diese  Deckplatte 35, welche das Papierband P  lediglich führt, ohne auf dasselbe zu     drük-          ken,    durch seitlich an ihr angreifende und  am Kamerakasten 3k verankerte Zugfedern  37 gehalten. Der Gabelbügel 32 hat am  obern Ende     beidseitig    Vorsprünge     32a,    wel  che an Rollen 39, die seitlich an der Deck  platte gelagert sind, anliegen.

   Sobald nun  der Gabelbügel 32 durch den Nocken 34       verschwenkt    wird, schiebt er das Messer 31  gegen das Papierband P, welches abgeschnit  ten wird, und hebt zugleich die Deckplatte  35 ab, so dass das abgeschnittene Bild frei  herunterfallen kann, um in die Leitrinne 38  hineinzurutschen     (Fig.    5, und 8), worauf das    Messer und die Deckplatte unter der Wir  kung ihrer     Rückführfedern    33     bezw.    37 in  ihre Normalstellung     zurückgeführt    werden.  



  Zur seitlichen Verschiebung des Kamera  kastenkörpers 3 bei der Herstellung kleiner  Bilder dient die in     Fig.    1.8 und 19 darge  stellte Vorrichtung. Auf dem obern Ende  der Welle 21, welche in einer am Gehäuse  befestigten Konsole 41 gelagert ist, ist eine  Sperrscheibe 42 und unter dieser ein Trieb  dreieck 43 befestigt, welches an zwei Spit  zen eine Verzahnung hat.     Über    den Zahn  segmenten hat die Sperrscheibe 42 des Trieb  dreieckes 43     Kreisausschnitte    42a.

   Auf einer  in der Konsole 41 befestigten Achse 44 ist:  auf gleicher Höhe mit dem Triebdreieck ein       Triebling    45 von gleicher Verzahnung ge  lagert und auf diesem sitzt auf gleicher  Höhe mit der Sperrscheibe 42 ein Nocken 46,  welcher zwei einander gegenüberliegende  Kreisausschnitte hat, welche zur Aufnahme  und Sperrung der Sperrscheibe 42 dienen.

    Über dem Nocken 46 sitzt ein Arm 47 mit  einem Bolzen. 48, der in den Längsschlitz  49a eines Hebels 49 eingreift, der am     @Ge-          häuse        verschwenkbar        befestigt    ist.     Das     äussere Ende des Hebels 49 greift mittelst  eines Lenkers 50 am Arm 8 des Kamera  kastenkörpers 3 an (siehe auch     Fig.    10). In  der Ruhestellung des     Kamerakastenkörpers     sperrt die Sperrscheibe 42 den Nocken 46, in  dessen einem Ausschnitt sie liegt, so dass sich  der Hebel 49 nicht     verschwenken    kann.

   So  bald nun im Verlauf der Weiterdrehung der  Welle 21 der eine Ausschnitt 42a der Sperr  scheibe 42 gegenüber dem Nocken 46 an  langt, kann sich dieser drehen, und da  gleichzeitig das eine Zahnsegment des Trieb  dreieckes 43 den     Triebling    45 und mit ihm  den Arm 47 dreht,     wird    der Hebel 49     ver-          schwenkt    und verschiebt den Kamerakasten  körper 3 um eine halbe Bildbreite (b/2).

    Beim Weiterdrehen der Welle 21 während  der     stattfindenden    zweiten und dritten Auf  nahme (der Schieber 26 hat inzwischen den  Vorschub des Papierbandes P um eine halbe  Bildhöhe     h_/2        bewirkt)    sperrt     wieder    die  Sperrscheibe 42 den Nocken 46, bis sich das      gleiche Spiel mit dem zweiten     Zahnsegment     des Triebdreieckes 43     wiederholt,    so dass der       Kainerakastenkörper    3 in die Ausgangsstel  lung     zuriiclzgeführt    wird.  



  Zur Steuerung     des    Arbeitsvorganges' die  ser Vorrichtungen dienen die in F i-. 20 bis  25 dargestellten Organe. Auf der Welle 21  ist die bereits oben erwähnte     Noekentrommel     19 verschiebbar aufgesetzt,     Lind    zwar ist auf       deren    verlängerter     1Vrabe    eine Büchse 51 frei  drehbar angeordnet, welche seitlich eine Ga  bel     51c1    hat, in welcher ein     Exzenter    52 ruht,  der     aid    einer quer im Gehäuse angeordneten  Welle ) befestigt ist,

   auf deren zum Ge  häuse     herausragendem    Ende der     Einstell-          liebel    Ü     (    F     ig.    l., 5 und 23) sitzt. Durch     Um-          le--en    des Hebels<I>Il</I>     aus    der einen in die an  Ciere Vertikalstellung kann die     Exzenter-          trommel    19 aus der voll gezeichneten, in die       stri(,-lipLLinktiert    gezeichnete     Stellung        (Fig.     20)     ..ehoben    werden.

   In der obern Stellung  wird     (lei-    am     obern    Nocken 19a auflaufende  Hebel Mg, welcher den     Verschluss    der Ka  mera,     C'g    für Grossformat steuert, betätigt  und in der voll gezeichneten untern     Stellung     durch die vier untern Nocken 19b der     I3ebel     187, welcher den     Verschluss    der Kamera     Cl,-,     für das Kleinformat steuert.  



  An der     Nockentrommel    19 ist mittelst Bol  zen 54 die     Nockenscheibe    22 befestigt,     wel-          cbe    an der Unterseite vier kurze Nocken 22b  hat, die unmittelbar an der Peripherie sit  zen, während auf einem Kreis von etwas  geringerem     Durchmesser    fünf längere     Nok-          kenstifte    22a sitzen.

   Über der     Nockenscheibe          2'2    ist auf der Welle 21 ein Arm 54a fest  geklemmt, welcher     durch    einen     Mitnehmer-          bolzen    55 mit der Scheibe 22 verbunden ist  und die     Sicherung    der     Nockenseheibe        Lind          Nockentrommel    gegen Drehung gegenüber       eler    Welle     21.    bewirkt.

   Am äussern Ende des       Armes    54 sitzt ein Bolzen 56, welcher durch  die     Nockenscheibe    22 hindurch nach unten       ragt    und in der Ruhelage über die Unter  seite der     Nockenscheibe    gleich weit hervor  ragt wie die     Nocken        ?2b.     



  In der Nähe der beschriebenen Nocken  vorrichtung ist ein     Elektromagnet    57 orts-    fest     angeordnet,    dessen Anker 57a mit sei  nem freien Ende in den Drehbereich der  Nocken 22b hineinragt. In der Ruhelage des  Ankers     57a    stossen die Nocken 22b an den  selben an, während bei Anziehen des An  kers die Nocken sich darüber     hinwegdrelien.          iei    gehobener     Nockenscheibe    22 kommt nur  noch der Bolzen 56 zum Anschlag an den  Anker 57a. Die Wicklung dieses Magnetes  ist in den     Stromkreis    des eingangs erwähn  ten Druckknopfschalters D geschaltet und  wird durch diesen ab- und zugeschaltet.

      Es ist ferner noch der in     Fig.    24 und  ?5 dargestellte Endschalter 58 vorgesehen,  welcher in Nähe der Welle \31 ortsfest an  geordnet ist und durch eine Welle 59 an  getrieben wird. Diese treibt über zwei  Schneckengetriebe 60 und 61 die Achse 62       der    Reibscheibe 62a kontinuierlich mit ge  ringer     Geschwindigkeit    an und die Reib  scheibe nimmt bei ihrer     Drehbewegung    die       darüberliegende    Schaltscheibe 63 mit. Auf  dem     obern    Ende der Schalterachse 64 ist der  Kontaktarm 65 befestigt, an dessen Nabe  zwei Federn sitzen, welche die Schaltscheibe  nachgiebig gegen die Reibscheibe pressen.

    Unter dem Kontaktarm sitzen die zu über  brückenden     Kontakte    66+ und 66-. Auf dem  Kontaktarm 65 ist an einem Stift eine Zug  feder     6"r    verankert, welche     anderends    an  einem auf der Schaltscheibe 63 sitzenden  Bolzen 68 angreift. Auf der Welle 21 ist  ein     Schaltdaumen    70 befestigt, welcher bei  seiner Drehung an eine auf den Bolzen 68  aufgesetzte Rolle 69 anstösst, wenn sich die  selbe in der strichpunktierten Stellung     (Fig.     ?5) befindet, und durch die Feder 67 wird  dann der Kontaktarm 65 mit Schnappwir  kung in die vollgezeichnete Einschaltstel  lung gedreht.

   Durch die.     Drehung    der Schalt  scheibe in Pfeilrichtung wird dann die Fe  der 67 wieder gespannt und rückt bei Über  schreiten der     Totpunktlage    den Kontaktarm  mit     Schnapi)wirkung    wieder aus. Als Hub  begrenzung dient hierbei ein einstellbarer  Bolzen 71, gegen welchen sich in der einen  Stellung die Flanke des Kontaktarmes 65      und in der andern ein vorspringender Stift  65a anlegt.  



  Im Fuss des Gehäuses ist der Antriebs  motor     ibl    aufgestellt, welcher über ein  Schneckengetriebe T und ein     Reibradgetriebe          43    unter Vermittlung einer Reibungskupp  lung die senkrechte Antriebswelle 21 an  treibt.  



  Das Schaltungsschema der     beschriebenen     Apparatur ist aus     Fig.    3 ersichtlich.     Der          3fotorstroml@reis    des Antriebsmotors M wird  durch einen Quecksilberkippschalter Q ge  steuert und letzterer wird     mittelst    eines Re  lais 72 geschlossen, dessen Stromkreis durch  den Kontakt der     Münzeinwurfvorrichtung    F  geschlossen wird. An einen besonderen  Lichtstromkreis ist die dauernd leuchtende  obere Lampe     Lo    des Aufnahmeraumes an  geschlossen, sowie über den Quecksilber  schalter Q die Aufnahmelampen<I>La,</I> welche  zugleich mit dem Antriebsmotor bei jeder  Aufnahme eingeschaltet werden.

   An den  Stromkreis dieser Aufnahmelampen ist  ausserdem der Elektromagnet 57 angeschlos  sen, welcher     mittelst    des Druckknopfschal  ters D     eingeschaltet    wird. In den Motoren  stromkreis ist parallel zum Quecksilber  schalter Q der Endschalter 58 eingelegt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Apparatur sei anhand des in     Fig.    4 darge  stellten     Arbeitsdiagrammes    beschrieben:    Die zu photographierende Person setzt  sich auf den Stuhl im     Aufnahmeraum    K mit  dem Gesicht     gegen.    die     Aufnahmeöffnung    S  nachdem die den     Apparat    beaufsichtigende  Person die     Blendenöffnung    mittelst des  Knopfes B und je nach     Wunsch    die Bild  grösse     mittelst    des Hebels     H    eingestellt hat.

         Angenommen,    der Hebel sei zunächst für  eine Aufnahme in Kleinformat, also von  vier     Bildern,    eingestellt worden. Wirft nun  die aufzunehmende Person das vorgeschrie  bene Geldstück in den Einwurf des Münz  automates, so wird hierdurch der Stromkreis  des Relais 72 geschlossen, dieses wird erregt  und schliesst den Quecksilberkippschalter     Q,     wodurch sowohl der Antriebsmotor M, als    auch die Aufnahmelampen<I>La</I> eingeschaltet  werden, und nun dreht sich das Getriebe bis  zum     Reibradgetriebe,    welches jedoch die  Welle 21 noch nicht zu drehen vermag, da  der Anker     57s.    des Elektromagnetes 57 die       Nockenscheibe    22 noch arretiert und deshalb  rutscht.

   Nun drückt die aufzunehmende Per  son den Druckknopfschalter D. Hierdurch  wird der Anker 57a angezogen, gibt den  ersten Nocken 22b(, der     Nockenscheibe    22  frei, und diese mit der Welle 21 fängt sich  nun an zu drehen, wobei der Endschalter  58 durch den Daumen 70 eingeschaltet wird.  Wenn die Drehung 0-I zurückgelegt ist,  beginnt der Papiervorschub, indem das Pa  pierband P, welches nach der vorhergehenden  Aufnahme unterhalb des Kamerakastens  durch das Messer 31 abgeschnitten worden  war; durch den Schieber 26 um die     Bildhöhe          1a/2    vorgeschoben wird.

   Bei     II    ist der Vor  schub beendigt, und der nächstfolgende  Nocken     22b,    stösst an den Anker     57a,    wo  durch die     Nockenscheibe    22 mit der Welle  21 wieder arretiert wird. Nun drückt man  wieder den     Druckknopfschalter    D, so dass  der Anker 57 den Nocken     22b,    freigibt und  der über den ersten Nocken 19b gleitende       Hebel   <I>187c</I> den Verschluss der Kamera     Ck     öffnet, so dass bis     III    die Belichtung des  ersten Kleinbildes erfolgt.

   Zwischen     II    und       III    schliesst sich der Verschluss wieder, und  hierauf     wird    der     Kamerakastenkörper   <B>3</B>, wie  oben beschrieben, seitlich um eine Bildbreite  b/2 verschoben     (Fig.    14), wonach der Nocken  22b2 die     Nockenscheibe    22 nebst Welle 21  wieder arretiert, nachdem durch Einwirkung  des benachbarten Stiftes 22a ein Klingel  zeichen gegeben worden ist. Jetzt     wird    wie  der der Druckknopf gedrückt. Der Anker  57a gibt bei IV den Nocken     22b2    frei, und  der Hebel 18k öffnet wieder den Verschluss  der Kamera     Clc,    so dass die nächste Auf  nahme erfolgt.

   Der     Verschluss    schliesst sich  wieder, und bei V beginnt der Vorschub des  Papierbandes P durch den Schieber 26 um  eine Bildhöhe h/2 nach unten     (Fig.15).     Dann wird durch den Nocken 22b3 die       Nockenscheibe    22 bei     VI    wieder arretiert,      nachdem durch den Stift<I>22a</I> ein Klingel  zeichen erzeugt wurde. Man drückt     dun     Druckknopfschalter<I>D,</I> und der Hebel     18k     öffnet wieder den Verschluss der Kamera     C7c,     so dass die Belichtung des dritten Bildes er  folgt.

   Vor V     II    schliesst sich der Verschluss  wieder, und der     Kamerakasten        Ö    wird  um eine Bildbreite     b/2        zurückverschoben          (Fig.    16). Bei     VIII        @vird    die     Nockenscheibe     22 wieder durch den Nocken 22b4 arretiert,  wobei wieder ein Klingelzeichen ertönt. Es  wird wieder der Druckknopfschalter D ge  drückt, und der Hebel     187r.    öffnet den Ver  schluss der Kamera     Ck,    worauf die Belich  tung des vierten Bildes     (Fig.17)    erfolgt.

    Dann schliesst sich der Verschluss wieder,  und bei     IX    beginnt der Vorschub des     Papier-          inessers    31, welches vor 0 den belichteten       Papierteil    abschneidet, wobei gleichzeitig die  Deckplatte     35    gelüftet wird, so dass das ab  geschnittene     Papierblatt    herunterfallen kann  und ein Klingelzeichen. ertönt, welches die  Beendigung des Aufnahmevorganges anzeigt.  



  Will man eine Aufnahme in Grossformat  machen, so stellt man nach Einwurf eines  Geldstückes den Hebel H um 180   um, wo  durch der Hebel     18h%    ausser Eingriff mit  den Nocken 1.9b der     Noekentrommel    19 und  der Hebel     18g    in Eingriff mit dem Nocken  19a derselben kommt, ferner die Nocken 22b  (1-4) ausser Eingriff mit dem Magnetanker       57a    gehoben werden und nur nach der durch  den     unversehobenen    Bolzen 56 gebildete  Nocken     22b"    mit dem Magnetanker zusam  menwirken kann.

   Drückt man nun auf den  Druckknopf, so gibt der Magnetanker den  Nocken     22b"    frei, die     Nockenscheibe    beginnt  sich mit der Welle 21 zu drehen, und der  auf dem Nocken 19a der     Nockentrommel     auflaufende Hebel 18g öffnet den     Ver-          schluss    der Kamera     Cy,    so dass die Belich  tung der Aufnahme von 0-I erfolgt. Bei I  wird der Verschluss wieder geschlossen, und  es erfolgt der Vorschub des Papierbandes in  zwei Phasen um je     1/a    Bildhöhe h, worauf  das belichtete Stück durch das Messer 31  abgeschnitten und die     Noekenscheibe    22  nebst Welle 21. wieder arretiert wird.

   Vor    dem Stillstand der Welle 21 wird mit Hilfe  einer Hebelübersetzung die eingeworfene  Münze von ihrer Unterstützung befreit, der  Kontakt aufgehoben, der Stromkreis durch  das Relais     unterbrochen    und die Belichtung  abgeschlossen. Die aus der Papierführung  des     Kamerakastenkörpers    3 herausfallenden  belichteten Papierblätter fallen in die Füh  rungsrinne 38     (Fig.    5), welche dieselben  nach unten zur Behandlung in eine     Entwick-          lungs-,    Wasch- und Trockeneinrichtung wei  terleiten, in welcher die Bilder nach dem       bekannten    Umkehrverfahren fertiggestellt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographierautomat mit zwei Objek tiven für zwei verschiedene wählbare Bild grössen und einem einzigen Negativband, da durch gekennzeichnet, dass für jede Bild grösse eine besondere Kamera vorgesehen und beide Kameras gemeinsam nebst dem Bild band verschiebbar angeordnet sind, um je nach der herzustellenden Bildgrösse gegen über den zugehörigen Objektiven eingestellt zu werden, und dass auf dem belichteten Negativband durch Anwendung des Umkehr verfahrens unmittelbar Positivbilder her gestellt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Photographierautomat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera für Grossformat, deren Bild grösse vier oder mehr Bildern von der Grösse der Kamera für Kleinformat ent spricht, zusammen mit der letzteren übereinander an einem gemeinsamen, an einer Wand des Apparategehäuses an gebrachten Lichttrichter befestigt ist und beide Kameras den Objektiven vor gelagerte Prismen aufweisen, neben wel chen die Objektive um 90 zur Achse der einfallenden Lichtstrahlen versetzt angeordnet sind, wobei an beiden Ob jektiven Übergangstrichter angeordnet sind, an welche die einen gemeinsamen Kastenkörper bildenden beiden Kamera- kästen seitlich verschiebbar angeschlos sen sind.
    ?. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des Kamerakastenkörpers durch eine Deck platte abgeschlossen ist, z-,vischen welcher und dem Kastenkörper das Papierband von oben nach unten lichtdicht durchge führt ist, wobei in der Trennwand zwi schen dem obern Kamerakasten für Gross format und dem senkrecht darunter be findlichen Kamerakasten für Kleinformat ein wageecht verschiebbares Messer zum Abschneiden des belichteten Papierteils gelagert ist,
    welches mit einem an der Unterkante der bis an dieses Messer reichenden Deckplatte befestigten Gegen messer zusammenwirkt, und der den un tern Kamerakasten abschliessende Teil der Deckplatte getrennt für sich als ab- hebbare Deckplatte ausgebildet ist.
    3. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und -), dadurch gekennzeichnet, dass jede Ka mera einen eigenen Verschluss und eine eigene Blende aufweist und die Blenden beider Kameras mittelst Zahnsegmenten gesteuert werden, die mit Stirnrädern auf einer gemeinsamen Welle kämmen, deren Betätigungshebel zum Apparate gehäuse herausragt, während die beiden Verschlüsse durch je einen doppel- armigen Hebel gesteuert werden und die beiden Hebel über und unter einer verti kal verschiebbaren, um eine vertikale Achse sich drehenden Nockentrommel ge lagert sind, so dass,
    je nach der Stellung der Nockentrommel, bei deren Drehung der Verschlusshebel der Grossformat- oder jener der Kleinformatkamera be tätigt wird.
    4. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Ka- merakastenkörper unter Vermittlung eines Lenkers ein ortsfest aasgelenkter Hebel angreift, der durch Kurbelzapfen eines Trieblings verschwenkt wird, wel cher intermittierend durch zwei Zahn - segmente eines Triebdreieckes gedreht wird und durch die Verschwenkung des genannten Hebels den Kamerakastenkör- per seitwärts verschiebt,
    wenn bei Auf nahmen von Kleinformatbildern ein Bild belichtet worden ist und das daneben liegende belichtet werden soll. 5. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite der Deckplatte ein vertikal verschiebbarer Schieber angebracht ist, in welchem eine der Anzahl Lochreihen des Papierbandes entsprechende Anzahl federbeeinflusster Doppelklinken gelagert sind, bei welchen der Abstand der wirk samen Endteile der Bildhöhe des Klein formates bezw. dem halben Abstand der Lochungen des Papierbandes entspricht und von welchen die obern Klinken mit Haken,
    die untern mit Dornen in die Löcher eingreifen, so dass bei Verschie bung des Schiebers um eine Bildhöhe das Papierband jeweils um die entspre chende Strecke vorgeschoben wird und abwechselnd die Haken und die Dorne den Vorschub bewirken.
    6. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende des Kamerakastenkörpers ein den Kamerakasten für Kleinformat umfas sender Gabelbügel aasgelenkt ist, welcher bei seiner Verschwenkung den Vorschub des Papiermessers entgegen Rückführ- federn und gleichzeitig das Abheben einer mittelst zweier Armpaare seitlich am Kamerakastenkörper aasgelenkten, mit Rückführfedern zusammenwirkenden untern Papierführungsplatte bewirkt,
    so dass das abgeschnittene Papierblatt frei in eine Auffangrinne herunterfallen kann. \l. Photographierautomat gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, da- durch gekennzeichnet, dass die Nocken trommel für die Betätigung der An triebshebel der Kameraverschlüsse ach- sial verschiebbar auf der Antriebswelle angeordnet ist, auf der Nabe der Nok- kentrommel eine Büchse mit einem ga belartigen Vorsprung angeordnet ist, in welchem ein Exzenter gelagert ist,
    wel cher auf einer zum Apparategehäuse herausgeführten und auf dem vorstehen den Ende mit einem Einstellhebel ver- sehenen Welle befestigt ist, derart, dass durch das Umstellen des Einstellhebels die Nockentrommel gehoben oder gesenkt wird und die unterhalb der Nocken trommel auf der Antriebswelle sitzende Nockenscheibe, welche an ihrer Unter seite mit vier kürzeren Nocken, sowie fünf längeren Stiften, letztere zur Be tätigung eines Läutewerkes, versehen ist, an der Nockentrommel mittelst Bolzen befestigt ist, und über der Nockenscheibe auf der Antriebswelle ein Arm fest geklemmt ist,
    welcher mittelst eines Mit nehmerbolzens die Nockenscheibe mit dreht und mit einem weiteren als Nok- ken dienenden Bolzen versehen ist, der durch eine Bohrung der Nockenscheibe hindurch nach unten ragt, und zwar der art, dass er in der untern Stellung der Nockentrommel mitsamt den übrigen Nocken in den Bereich des Ankers eines in der Nähe der Antriebswelle ortsfest angebrachten Elektromagnetes hinein ragt, während in der obern Stellung der Nockentrommel die vier Nocken dersel ben aus dem Bereich des Ankers gehoben sind und nur der genannte Bolzen noch in dessen Bereich hineinragt.
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