Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial, zum Beispiel Baumwolle, wäh rend der Vorbereitung zum Spinnen und be trifft insbesondere Einrichtungen jener Art, bei welchen eine Hauptzufuhrleitung mit einer oder mehreren Abzweigleitungen, wel che jede zu einer getrennten Empfangsvor richtung, zum Beispiel einer Verarbeitungs- maschine führen, vorgesehen sind,
wobei in jeder Zweigleitung ein in Abhängigkeit von der Materialmenge in der Zweigleitung be- einfluBter Zufuhrregler angeordnet ist und von jedem Regler betätigte Mittel zur Re gelung der Materialzufuhr in die Haupt leitung vorgesehen sind.
Das Fasermaterial kann von Vorbereitungsmitteln aus, wie zum Beispiel einem Speiseregler oder einem Ka- stenballenöffner, welcher mit einer oder meh reren Maschinen, .z. B. einem Porcupine- oder andern Öffner kombiniert ist, oder von irgend einer andern Vorratsquelle aus durch die Hauptspeiseleitung zugeführt werden, und die Zweigleitungen können das Faser material an Speiseregler, Öffner oder Schlag maschinen entweder einzeln oder kombiniert zur Weiterverarbeitung oder an irgendwelche andern Abnahmevorrichtungen, zum Beispiel an Mischvorrichtungen,
abgeben.
Die Materialmengen, auf welche die Speiseregler eingestellt sind, können nach :dem Gewicht oder nach der Masse bezw. dem Volumen ermittelt werden.
Durch vorliegende Erfindung wird be zweckt, bei Einrichtungen der genannten Art das Fasermaterial gleichzeitig und regel mässig einer Anzahl Empfangsvorrichtungen zuzuführen.
Dies wird bei der Einrichtung ,gemäss, der Erfindung unter Anwendung von Zufuhr mitteln (und zwar zweckmässigerweise pneu- matischen), und einer automatischen Zeitein stellung, durch welche das Material inter- mittierend durch die Hauptleitung gefördert wird, dadurch erreicht, dass die Zeiteinstell- vorrichtung mit der Zufuhrregelvorrichtung der Hauptleitung derart in Wirkungsver bindung steht,
dass die Zufuhr von Material zur Hauptleitung unterbrochen wird, wenn die Abgabe aus dieser Leitung aufhört.
Als Fördermittel kann ein Ventilator für den Transport des Materials durch die Haupt leitung von einer Maschine für die Vorbe- handlung des Materials aus verwendet wer den, wobei zwischen dem Ventilator und der Hauptleitung eine automatische Zeiteinstel- lungsvorrichtung mit einem Ventil für die Regelung dieser Leitung vorgesehen ist.
Hierbei kann das genannte Ventil durch Ver- bindungsmittel, welche ein biegsames Kabel enthalten, mit einer Vorrichtung (zum Bei spiel einer Riemengabel, einem Schalter- oder Kupplungsbetätigungsmechanismus) mit der genannten Maschine verbunden sein, so dass dieselbe entsprechend den Öffnungs- und Schliessbewegungen des Ventils der Zeitein- stellvorrichtung in Betrieb und stillgesetzt wird.
In. der Praxis ist das abwechselnde In- betrieb- und Stillsetzen der Maschine, in welcher das Material vorbehandelt wird, manchmal nachteilig und es werden deshalb zweckmässigerweise Mittel zur Beseitigung dieses Nachteils vorgesehen.
Zu diesem Zweck kann die das Material vorbehandelnde Maschine mit einer beweg lichen Zufuhrvorrichtung zur Abgabe des Materials in .die Hauptleitung und einer Hilfsantriebsvorrichtung für die genannte Zufuhrvorrichtung ausgerüstet sein, wobei diese Hilfsantriebsvorrichtung mit der Zeit einstellvorrichtung derart in Wirkungsver bindung steht, dass die Zufuhrvorrichtung ab gestellt wird, wenn die Abgabe in ider Haupt leitung aufhört.
Auf diese Weise wird der Hauptantrieb der Materialvorverarbeitungs- maschine nicht durch die Zeiteinstellvorrich- tung in Betrieb und stillgesetzt, sondern die Maschine gibt weiter Material an .die Zu fuhrvorrichtung ab, ganz .gleichgültig, ob die letztere in Betrieb oder ausser Betrieb ist.
Die genannte Hilfsantriebsvorrichtung enthält zweckmässigerweise eine Kupplung, durch welche die Zufuhrvorrichtung ange trieben werden kann, und die Zeiteinstell- vorrichtung ist zweckmässigerweise über ein biegsames Kabel mit einem Kupplungsbetä- tigungsmechanismus verbunden, so dass die Zufuhrvorrichtung in Übereinstimmung mit ,
den Öffnungs- und Schliessbewegungen des genannten Ventils in und ausser Betrieb ge setzt wird.
Das automatische Zeiteinstellventil kann jedoch auch durch elektrische Übertragungs mittel in Wirkungsverbindung mit dem Kupplungs-Betätigungsmechanismus stehen.
Zweckmässigerweise ist auch eine Regel vorrichtung für die Materialvorverarbei- tungsmaschine vorgesehen, welche derart an geordnet ist, dass sie durch die Zufuhrregler in den Zweigleitungen, betätigt wird, um die Hauptantriebsvorrichtung dieser Ma schine zu steuern.
Zweckmässigerweise ist ferner bei einer derartigen Einrichtung, bei welcher die Ein mündung jeder Zweigleitung in der Haupt leitung durch ein Ventil gesteuert wird, eine Wirkungsverbindung. von der automatischen Zeiteinstellvorrichtung mit jedem der ge nannten Ventile vorgesehen, derart, dass die genannten Ventile geschlossen sind, so lange Material durch die Hauptleitung zugeführt wird, und geöffnet werden, wenn die Zufuhr durch diese Hauptleitung aufhört.
Es ist manchmal erwünscht, die Haupt leitung zur Zufuhr von Material aus ver schiedenen Vorratsquellen, zum Beispiel aus einer Anzahl von Vorverarbeitungsmaschinen zu,den Zweigleitungen zu benützen. Zu die sem Zweck kann die Hauptleitung derart an geordnet sein, dass sie auf verschiedenen Stel len ihrer Länge von einer Anzahlgetrenn ter Materialzufuhrquellen aus gespeist wird, wobei ein oder mehrere Ventile in der Haupt leitung vorgesehen sind, um zu bestimmen, welche der Zweigleitungen von einer beson deren Versorgungsquelle aus gespeist wird.
Wenn das Material in der Hauptleitung durch Saugwirkung gefördert wird, welche durch eine mit jeder Zweigleitung in Ver bindung stehende Rohrleitung erzeugt wird, ist es erwünscht, einstellbare Puffer in die ser Rohrleitung vorzusehen, durch welche der an der Einmündungsstelle jeder Zweigleitung in die Hauptleitung herrschende Unterdruck geregelt werden kann, um der Entfernung Rechnung zu tragen, um welche das Material von den Versorgungsstellen bis zu den Zweig leitungen angesogen werden muss.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in -der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt dieselbe eine Anlage, in welcher Baumwolle von einer oder zwei Vorverarbeitungsmaschinen aus drei Speise reglern zugeführt wird.
Fig. 1 zeigt das linksseitige Ende der Anlage in Ansicht; Fig. la ist eine Fortsetzung hiervon und zeigt das rechtsseitige Ende der Anlage; Fig. 2 ist eine Draufsicht nach Fig. 1, und Fig. 2a ist eine Draufsicht nach F'ig. ja; Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. ja Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab eine Einzelheit des in Fig. 3 dargestellten elek trischen Schalters;
Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Aufriss der automatischen Zeiteinstellvor- richtung nach Fig. la mit geöffnetem Ventil; Fig. 6 zeigt einen Aufriss -der Zeiteinstell- vorrichtung in der Fig. 5 entgegengesetzter Richtung gesehen, jedoch mit geschlossenem Ventil; Fig. 7 zeigt eine Stirnansicht der in Fig. 5 dargestellten Teile in Richtung des Pfeils 7 in jener Figur gesehen;
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht der Steuervorrichtung des Speisereglers, von welchem aus das Material der Hauptleitung zugeführt wird, mit den Teilen in den iStel- lungen,welche sie im Betrieb dieses Speise reglers einnehmen; Fig. 9 ist eine ähnliche Ansicht mit den Teilen in jenen Stellungen, welche sie ein nehmen, wenn der Speiseregler ausser Betrieb ist; Fig. 10 zeigt eine schematische Ansicht des rechtsseitigen Endes einer Anlage nach einer zweiten Ausführungsform; Fig. 10a zeigt als Fortsetzung hiervon das linksseitige Ende der Anlage;
Fig. 11 zeigt eine Draufsicht von Fig. 10, und Fig. 11a eine Draufsicht von Fig. 10a; Fig. 12 ist ein Querschnitt nach Linie 12-l2 der Fig. 10a in grösserem Massstab; Fig. 13 zeigt einen Aufriss der automa tischen Einstellvorrichtung von der Seite, welche der in Fig. 10a dargestellten gegen überliegt, gesehen, in grösserem Massstab;
Fig. 14 ist eine perspektivische Ansicht des Kupplungsbetätigungsmechanismus der Hilfsantriebsvorrichtung des ZufuhrIatten- tuches; Fig. 15 zeigt im Aufriss die Riemengabel für den Hauptantrieb des Horizontalöffners;
die Fig. 16 und 16a zeigen zusammen einen schematischen Aufriss einer Variante der in den Fig. 10 und 10a dargestellten Ausfüh rungsform mit elektrischer Steuerung des Kupplungsbetätigungsmechanismus der Hilfsantriebsvorrichtung des Zufuhrlatten- tuches. In diesen Figuren sind nur diejeni gen Teile der Anlage dargestellt,
welche für das Verständnis dieser elektrischen Steuer- mittel erforderlich sind und ausserdem sind zum besseren Verständnis die Teile der zwei Materialvorverarbeitungsmaschinen nebenein ander in Ansicht dargestellt;
Fig. 17 ist eine der Fig. 14 ähnliche An sicht, und zeigt das Solenoid für die Be tätigung des genannten Kupplungs-Betäti- gungsmechanismus; Fig. 18 zeigt in grösserem Massstabe im Schnitt nach Linie 18-18 der Fig. 16a elek trische Mittel für die Steuerung der Ventile in den Zweigleitungen von -der automatischen Zeiteinstellvorriehtung aus;
Fig. 19 ist ein .Schaltungsschema der elek trischen Stromkreise und ,Schalter für die Steuerung .der Solenoide auf den Material vorverarbeitungsmaschinen für die Steuerung des Hauptantriebes jeder dieser Maschinen; Fig. 20 zeigt im ,Schnitt eines der Ven tile in der Hauptleitung für die Steuerung eines Schalters in dem in Fig. 19 dargestell ten Stromkreis, und Fig. 21 ist ein Schnitt nach Linie 21-21 der Fig. 20.
In der Zeichnung, deren Figuren alle mehr oder weniger schematisch gehalten sind, bezeichnen gleiche Überweisungszahlen die gleichen Teile.
Bei der Ausführungsform der Anlage nach Fig. 1 bis 9 dient zur Abgäbe von Baumwolle eine Maschine 10, in diesem Falle eine automatische iSpeisevorrichtung, in wel cher die Baumwolle einer Vorverarbeitung unterzogen wird. Die Maschine 10 gibt die Baumwohle in einen Trichter 11 ab, an wel- ehen die Hauptleitung 1.2 angeschlossen ist.
An diese Hauptleitung sind drei senkrechte Zweigleitungen 13, 113 und 213 angeschlos sen, von welchen jede auf das Zufuhrlatten- tueb. 14 einer Speisevorrichtung 15 ausmün- ,det,
welche eine Verarbeitungsmaschine für die nachfolgende Behandlung der Baumwolle bindet. Jede Speisevorrichtung 15 kann mit einer Schlagmaschine oder irgend einer an dern Maschine oder Maschinengruppe zur Behandlung der Baumwolle zusammengebaut sein.
Mit jeder Zweigleitung ist ausserdem eine gemeinsame ,Saugleitung 16 verbunden, welche parallel zur Hauptleitung 12 ange ordnet ist und an derem von -der Maschine 10 abgelegenen Ende ein Saugventilator 17 angeordnet ist. In der Saugleitung 16 ist beim Ventilator 17 eine automatische Zeit- einstellvorrichtung von bekannter Konstruk tion angeordnet, welche allgemein durch die Überweisungszahl 18 bezeichnet und in den Fig. 5 bis 7 dargestellt ist.
Die Zeiteinstell- vorrichtung weist eine Ventilklappe 19 auf, welche durch eine zweifache Stufenscheibe 20 vermittels eines Zahnradvorgeleges ange trieben wird; das letztere hat ein Zahnrad 21 mit einer Anzahl Knaggen 22, 23, welche ihrerseits auf einen Nocken 24 einwirken, welcher auf der Achse 25 der Ventilklappe 19 ibefestigt ist.
Auf diese Weise wird die Ventilklappe 19 in schwingende Bewegung versetzt, so dass dieselbe sich bei jeder Um drehung des Zahnrades 21 einmal öffnet und schliesst, und -da der Ventilator 17 dauernd läuft, wird in der Leitung 16 ein intermit- tierender Luftstrom erzeugt. Die Bewegun gen des Ventils 19 können durch die Stellung der Knagge 22 beeinflusst werden, welehe zu diesem Zweck einstellbar auf dem Zahnrad 21 befestigt ist.
Zwischen jeder Zweigleitung und der Luftleitung 16 ist ein Gazefilter 26 (Fig. 3) eingesetzt, welches den Eintritt der Baum wolle in die Luftleitung verhindert, jedoch zulässt, dass Staub oder andere feine Verun- reinigungen aus der Baumwohle erbgesogen werden.
In jeder Zweigleitung ist ungefähr auf der Höhe des untern Endes des Filters 2'6 eine Ventilklappe 27 angelenkt, welche, wie strichpunktiert dargestellt, abwärts hängt, wenn der Luftstrom in der Leitung 16 unterbrochen wird, sich jedoch schliesst, wie voll ausgezogen dargestellt, wenn. der Luftstrom infolge der Saugwirkung des Ven- tilators in Tätigkeit ist. Die Ventilklappe 27 kann aus Jute oder dergleichen herge stellt sein.
Neben dem untern Ende jeder Zweig leitung 13, 113 und 213 ist ein Speiseregler, 28, 128 und 228 in Form einer hängend angelenkten Klappe angeordnet. Jeder dieser Speiseregler hat als Gegengewicht einen Ge wichtshebel 29 und stellt sich je nach der Menge in der Zweigleitung enthaltenen Ma terials ein. Ausserdem sind die Speiseregler zur iStenerung eines elektrischen Stromkrei ses eingerichtet.
Zu diesem Zweck trägt ein Arm 3.0 jedes Speisereglers eine federbeein- flusste Stange 31, welche einen Teil eines seitlich an den Zweigleitungen 13, 113 und 213 montierten elektrischen Schalters 32 bezw. 132 bezw. 232 bildet, wie insbeson dere in Fig. 4 dargestellt. Wenn sich eine vorbestimmte Menge Baumwolle in einer der Zweigleitungen 13, 113 und 213 angesammelt hat, öffnet sich der zugehörige Speiseregler 28, 128 und 228 und sein Arm 30 überbrückt mittelst einer an der Stange 31 befestigten .
Kontaktplatte 33 zwei feste Kontaktbolzen 34 am entsprechenden Schalter 32, 132 und 232, wodurch der elektrische Stromkreis an diesem Schalter geschlossen wird.
Anstatt des dargestellten Schalters könnte natürlich auch zum Beispiel ein Quecksilberschalter verwendet werden.
Die Maschine 10 wird mittelst Trans missionsriemens angetrieben und hat eine Los- und Vollscheibe 35 bezw. 36, und die Lage des Riemens 3 7 wird mittelst einer Rie mengabel 38 eingestellt (Fig. 8 und 9). Die Riemengabel 38, welche,die Maschine 10 und infolgedessen die Baumwo lzufuhr zur Hauptleitung 12 steuert, wird mittelst eines biegsamen Kabels 39 betätigt, dessen eines Ende an einem Lenker 40 befestigt ist (Fig. 5), welcher einstellbar an einem Arm 41 angebracht ist, welcher auf der Achse 25 der Ventilklappe 19 befestigt ist.
Das Kabel 39 geht dann über Führungsrollen 42 und sein anderes Ende ist mittelst eines Verbin dungsstückes 43 am einen Arm eines zwei armigen Hebels 44 befestigt. Dieser Arm trägt ein Gewicht 45 und der andere Arm trägt die Riemengabel 38. Die soeben be schriebenen Teile sind derart. angeordnet, dass wenn die Zeiteinstell-Ventilklappe 19 offen ist, der Riemen 3 7 infolge der Wirkung rles Gewichtes 45 auf -der Vollscheibe 35 ge halten wird, aber wenn diese Ventilklappe geschlossen wird, infolge des vom Kabel 39 ausgeübten Zuges auf die Losscheibe 36 ge schoben wird.
Wenn also die Ventilklappe 19 geöffnet ist, wird aus der Maschine 10 Baumwolle in die Hauptleitung 12 abge geben, und wenn diese Ventilklappe geschlos sen ist, hört die Zufuhr von Baumwolle aus der Maschine auf.
Zum Stillsetzen des zweiarmigen Hebels 44 ist eine von jedem der Speiseregler 28, 128 und<B>228</B> gesteuerte Anhaltvorrichtung vorgesehen, welche jedoch so angeordnet ist, dass der Riemenausrücker nur dann ausser Wirkung gesetzt wird, wenn der Hlemen, auf der Losscheibe 36 sitzt. Die Schalter 32, 132, 23,2 sind in Serie in den vorge nannten Stromkreis eingeschaltet, in wel- chen ausserdem ein Solenoid 46 eingeschaltet ist.
Dieses Solenoid ist an der Maschine 10 in der Nähe des zweiarmigen Hebels 44 an gebracht und betätigt bei Erregung durch die Schliessung sämtlicher Schalter -32, 132 und 232 einem federbeeinflussten Vorsprung 47, welcher unter den in seiner obern Stellung befindlichen Gegengewichtarm in dessen Be wegungsbahn vorgeschoben wird, wenn der Riemen 37 von der Losscheibe 36 auf die Vollscheibe 35 überführt wird, wie in Fig. 9 dargestellt.
Es ergibt sich hieraus, dass trotz der Ausserbetriebsetzung des Riemenausrük- kers, durch welchen die Maschine 10 gesteuert wird, das biegsame Kabel 39 eine fortgesetzte Betätigung der automatischen Zeiteinstellvor- richtung erlaubt. Wenn der Riemen bei der Erregung des Solenoides 46 gerade auf der Vollscheibe .35 ist, steht der Gewichtsarm des Hebels 44 in seiner untern .Stellung und der Vorsprung 47 wird gegen die anliegende untere Flanke des Gewichtsarmes oder einen an demselben befestigten Teil 48 (Fig. 8) getrieben.
Auf diese Weise kann der Riemen- ausrücker den Riemen bei der nächsten Schliessbewegung der Ventilklappe 19 auf die Losscheibe rücken, aber unmittelbar nachher wird der Vorsprung 47 unter den Gewichts- arm des Hebels 44 gerückt und verhindert eine weitere Betätigung desselben.
Durch die Unterbrechung des .Stromkreises, welche beim :Öffnen irgend eines der Schalter 32, 132 und 133 eintritt, wird das Solenoid 46 ab erregt und bewirkt die Zurückziehung des Vorsprunges 47 durch dessen Feder, so dass der Eiemenausrücker seine normale Tätig keit entsprechend den Üffnungs- und Schliess bewegungen der Ventilklappe 19 wieder auf nehmen kann.
Die Wirkung .der beschriebenen Anlage ist folgendermassen: Inder Annahme, dass der Ventilator 17, die Zeiteinstellungsvorrichtung 18 und der nicht dargestellte Antriebsmotor der Ma schine 10 im Betrieb sind, gibt die genannte Maschine, sobald die Zeiteinstellventilklappe 19 geöffnet wird, Baumwolle in die Haupt leitung 12 ab. Die Baumwolle wird durch den Luftstrom in der Rohrleitung 16 durch diese Hauptleitung hindurch und in die Zweigleitungen 13, 113 und 213 gezogen. Durch den Luftstrom wird ausserdem die Schliessung der Ventilklappen 27 bewirkt, so dass sich .die Baumwolle über diesen Klap pen anhäuft.
Wenn die Zeiteinstellvorrich- tung die Schliessung der Ventilklappe 19 be wirkt, wird die Maschine 10 stillgesetzt, so dass keine Baumwolle mehr an die Haupt leitung 12 abgegeben wird, und da in der Rohrleitung 16 keine Saugwirkung mehr be steht, öffnen sich die Ventilklappen 27 und die angehäufte Baumwohle fällt in die Zweig leitungen herunter und zu den Speisereglern 28, 1:28 und 228.
Die .durch diese @Speise- regler hindurchgehende Baumwolle wird von den Speiselattentüchern 14 der Speisevorrich tungen 1:5 aufgenommen. Wenn die Baum- wollansammlung in einer Zweigleitung eine bestimmte Menge übersteigt, wird der darin vorgesehene iSpeiseregler gezwungen, weiter offen zu bleiben, wodurch sich eine grössere Öffnung für die Abgabe der angesammelten Baumwolle aus jener Zweigleitung auf das Speiselattentuch 14 ergibt.
Gleichzeitig wird auch der entsprechende Schalter 32, 132 oder 232 geschlossen, der elektrische Stromkreis wird indessen nicht geschlossen und das Solenoid 46 wird nicht erregt, ehe alle Schalter geschlossen sind. Infolgedessen ar beitet,die Maschine 10 normal weiter.
Wenn eine der Zweigleitungen die bestimmte Menge Baumwolle enthält, das heisst gefüllt ist, werden alle Schalter 32, 132 und 232 ge schlossen und die Maschine 10 wird still gesetzt, bis die Baumwollmenge in jeder Zweigleitung unter diese bestimmte Menge fällt, wodurch der zugehörige Speiseregler den entsprechenden Schalter öffnet und den elektrischen Stromkreis unterbricht, wodurch die Zufuhr von Baumwolle in die Haupt leitung von neuem veranlasst wird.
Bei der in Fig. 10 bis 21 dargestellten Anlage ist die Maschine 10 ein Horizontal öffner mit einem Speiselattentuch 50, wel ches die Baumwolle in den Trichter 11 der Hauptleitung 12 einfüllt. Bei -der in Fig. 10 bis 14 dargestellten Einrichtung werden die Ventilklappen 27 in den Zweigleitungen nicht wie oben beschrie ben pneumatisch, sondern mechanisch betä tigt mittelst eines Gewichtsarmes 51, der mit einem Lenker 52 verbunden ist, an wel chem das eine Ende eines Kabels 53 befestigt ist.
Die Kabel 53 laufen über Führungsrol len 54 und sind miteinander vereinigt, so dass sie ein einziges Kabel bilden, welches durch einen Lenker 55 am einen Arm 56 eines zweiarmigen Hebels befestigt ist, wel cher auf der Achse der Zeiteinstellvorrich- tungsklappe 19 (Fig. 13) befestigt ist.
Die Arme 51 und 56 sind in bezug auf ihre Ventilklappen so angeordnet, dass die Ventil klappen 27 geschlossen sind, wenn die Zeit einstellvorrichtungsklappe 19 offen ist, wo durch verhindert wird, dass die Baumwolle im untern Teil .der Zweigleitungen 13, 113 und 213 aufwärtsgezogen wird. Umgekehrt sind die Klappen 27 offen, wenn die Zeit einstellvorrichtungsklappe 19 geschlossen ist.
Das Speiselattentuch 50 wird intermittie- rend angehalten und in Betrieb gesetzt durch einen nachstehend beschriebenen Mechanis mus, welcher durch die Zeiteinstellklappe be- tätigt wird. Auf einer Seite des Speiselatten- tuches ist um eine Achse parallel dazu ver- schwenkbar ein Kurbelarm 57 gelagert, wo von ein Arm mit dem Lenker 58 gelenkig verbunden ist.
An diesem Lenker ist das eine Ende eines Kabels 59 befestigt, dessen an ,deres Ende an einem Lenker 60 fest ist, wel cher verstellbar am andern Arm 61 des zwei armigen Hebels auf der Achse der Zeiteinstell- klappe 19 befestigt ist. Der Arm der Kurbel 57, welcher mit dem Lenker 58 verbunden ist, ist mit einem Gewicht 62 belastet, und der andere Arm des genannten Hebels trägt eine Kupplungsgabel 63, welche derart angeordnet ist, dass sie ein Kupplungsorgan 64 betätigt (Fig. 14). Das Kupplungsorgan 64 ist auf einer Büchse 65 verkeilt, welche lose auf einer Achse 66 sitzt, die das nicht dargestellte Kettenrad trägt, um welches das Speise lattentuch läuft.
Ein zweites Kupplungs organ 67 ist auf der Achse 66 befestigt, und ein Zahnrad 68 ist auf der Büchse 65 auf gekeilt. Das Zahnrad 68 wird von andern, nicht dargestellten Zahnrädern angetrieben, welche einen Teil des oben erwähnten Hilfs- antriebsvorgeleges bilden. Der soeben be schriebene Kupplungsbetätigungsmechanis- mus ist derart ausgebildet, dass bei geöffneter Zeiteinstellklappe 19 die Kupplungsorgane 64 und 6 7 miteinander in Eingriff stehen und das Speiselattentuch 50 angetrieben wird und Baumwolle in den Trichter 11 der Hauptleitung einführt.
Wenn die Zeitein- stellklappe 19 geschlossen wird, kommen die Kupplungsorgane 64, 6 7 ausser Eingriff und das Speiselattentuch wird stillgesetzt. Der Hauptantrieb der Maschine 10 wird durch diesen Mechanismus nicht berührt und die Maschine wird dauernd weiter angetrieben, selbst wenn das Speiselattentuch 50 still- ,gesetzt worden ist.
Die automatische Zeiteinstellvorrichtung enthält einen Ventilator 7.5 für intermittie- rende Wirkung, welcher mittelst Lenkern von der Ventilklappe 19 der Zeiteinstellvorrich- tung aus betätigt wird und so angeordnet ist, dass der Ventilator geöffnet wird, wenn die Klappe sich schliesst, so dass Luft in den Ventilator 17 hinter die Klappe angesaugt werden kann, um auf diese Weise die Ent stehung eines Unterdruckes zu verhindern, wenn die letztere geschlossen wird, in glei cher Weise wird der Ventilator geschlossen, wenn sich die Klappe 19 öffnet, wodurch Verluste verhindert werden,
welche die Wirksamkeit des auf die Baumwolle ein wirkenden Luftstromes beeinträchtigen würde.
Die in den Fig 10 bis 21 dargestellte Anlage enthält ausserdem eine zweite Na- terialvorverarbeitungsmaschine 110 in Form eines Horizontalöffners mit einem Speiseplat- tentuch 150, welches die Baumwolle an eine Rohrleitung 76 abgibt, die zu dem vom Trich ter 11 abliegenden Ende der Hauptleitung führt. Die Rohrleitung 76 hat in der Nähe des Speiselattentuches 150 einen gleichen Trichter wie der Trichter 11.
Das Speise- lattentuch 150 wird durch ein Iiilfsantriebs- vorgelege ähnlich wie das für das Speise lattentuch 50 beschriebene angetrieben und ebenfalls durch das flexible Kabel 59 von der Zeiteinstellvorrichtung gesteuert.
Zu diesem Zweck ist .das Kabel am rechten Ende der Anlage, wie im Grundriss (Fig. 11) darge stellt, geteilt, indem ein Teil des Kabels zum Lenker 58 und der andere Teil zu einem ent sprechenden Lenker 158 auf dem Kupplungs- betätigungsmechanismus des Speiselatten- tuches 150 läuft.
Die andern Teile des Hilfs- antriebsvorgeleges und des Kupplungsbetäti- gungsmechanismus des Speiseaufgabetuches 150 sind mit den gleichen Überweisungszah len bezeichnet wie die entsprechenden Teile für das Speiselattentuch 50.
In die Hauptleitung 12 sind Schieber 77, 78, 79 und 80 eingesetzt, und zwar einer auf jeder Seite jeder Zweigleitung. Durch Einstellung dieser Schieber können eine oder mehrere Zweigleitungen nach Belieben von einer der Maschinen 10 oder 1.10 aus ge speist werden. In der Zeichnung ist der Schieber 78 geschlossen gezeichnet. Infolge dessen wird die Zweigleitung 213 von der Maschine 11-0 und die Zweigleitungen<B>113</B> und 13 werden von der Maschine 10 aus ge speist.
Um die Stärke des Luftstromes entspre chend der Entfernung, um welche die Baum wolle von den Maschinen 10, 110 zu den Zweigleitungen 13. 113 und 213 abgesaugt werden muss, regeln zu können, sind in der Luftleitung 1,6 einstellbare Puffer 74 gegen über der gelochten Trennwand 26 vor jeder Zweigleitung eingesetzt. Es ist ein stärkerer Luftstrom erforderlich, wenn die Zweig leitung 213 von der Maschine. 110 gespeist werden soll, als wenn die Zweigleitungen 113 und 13 von der Maschine 10 gespeist wer den soll. Infolgedessen wird der zur Zweig leitung 213' gehörige Puffer 74 entspre chend weiter geöffnet werden müssen, als die zu den beiden andern Zweigleitungen ge hörigen Puffer. Durch dieses Mittel kann die Saugwirkung in jeder Zweigleitung regu liert werden.
Beide Maschinen 10 und 110 werden durch Transmissionsriemen angetrieben, und zwar hat jede eine Fest- und Iosscheibe 35 bezw. 36 und die Stellung des Transmissions- riemens wird mittelst einer R.iemenausrück- gabel 38 gesteuert; jede Riemenausrückgabel wird durch eine Vorrichtung gesteuert, wel che durch einen oder mehrere der Speise regler 28, 128, 228 betätigt wird.
Zu diesem Zweck sind die Schalter 32, 132 und 232 in einem elektrischen Stromkreis angeordnet, in welchem ausserdem zwei Solenoide 69 und 169 angeordnet sind, wobei das Solenoid 69 der Maschine 10 und das Solenoid 169 der Maschine 110 zugeordnet ist (Fig. 19). Durch die Schieber 77, 78, 79 und 80 werden Schal ter 177, 178, 179 und 180 im genannten elektrischen .Stromkreis betätigt. Die Anord nung eines Schiebers nebst Schalter ist in den Fig. 20 und 21 dargestellt.
Der Schieber, zum Beispiel 78, ist verschiebbar zwischen zwei Führungen in die Hauptleitung 12 ein gesetzt und mit einem .Schlitz 81 versehen, in welchen der Betätigungsknopf 82 des zu gehörigen Schalters 178 hineinragt. Die An ordnung ist derart, dass beim Schliessen des Schiebers 78, wie in Fig. 20 dargestellt, der Schalter 178 ebenfalls geschlossen wird und umgekehrt bei geöffnetem Schieber auch der Schalter offen ist. Der Kern 70 jeden Sole noides 69, 169 ist mit dem einen Arm eines Hebels 71 verbunden, dessen anderer Arm durch eine .Stange 72 mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels 73 verbunden ist, welcher den Riemenausrücker 38 trägt.
Nimmt man an, der Schieber 78 sei ge schlossen, wie in der Zeichnung dargestellt, so speist die Maschine 110 die Zweigleitung 213 und die Maschine 10 speist die Zweig leitungen 113 und 13. Da der Schieber 78 geschlossen ist, ist der Schalter 178 ebenfalls geschlossen.
Wenn also die Zweigleitung 213 eine anormale Menge Baumwolle enthält, ist der Schalter 232 geschlossen und .der Strom kreis von der Hauptleitung durch die Schalter 178, 232 und das Solenoid 169 ist demnach geschlossen. Infolgedessen wird das Solenoid 169 erregt, der zugehörige Riemenausrücker 38 wird betätigt und rückt den Riemen von der Festscheibe 35 auf die Iosscheibe 36 der Maschine 110, wodurch diese abgestellt wird.
Sobald sich der Schalter 232 öffnet, wird das Solenoid 169 aberregt und bewirkt, dass der Riemenausrücker den Riemen auf die Fest scheibe 35 zurückdrückt, wodurch die Ma schine 110 wieder in Betrieb gesetzt wird.
Wenn sowohl die Zweigleitungen<B>113,</B> als auch 13 eine anormale Menge Baumwolle enthalten, werden beide Schalter 132 und 32 geschlossen und der Stromkreis von der Hauptleitung wird geschlossen durch die Schalter 178, 132, 32 und das Solenoid 69, welches auf diese Weise erregt wird, wodurch die Riemenausrücker 38 in Tätigkeit tritt und die Maschine 10 abstellt. Wenn man die Zweigleitungen 213 und 113 von der Ma schine 110 aus speisen will, wird der Schie ber 78 geöffnet und der Schieber 79 geschlos sen, wodurch auch der Kontakt 179 geschlos sen wird.
Wenn also in den Zweigleitungen 2'13 und 113 eine genügende Menge Baum walle enthalten ist, um die Schliessung der Schalter 232 und 132 zu bewirken, wird der Stromkreis durch das Solenoid 169 geschlos sen und die Maschine 110 abgestellt. In glei cher Weise wird beim Schliessen des Schal ters 32 das Solenoid 69 erregt, und die Ma schine 10 abgestellt.
Sämtliche Zweigleitungen können nach Belieben von den Maschinen 10 oder 110 aus durch Schliessen der Schieber 77 bezw. 80 gespeist werden. Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird durch die Stellung -der Schieber 77, 78, 79 und 80 be stimmt, welche der Speiseleitungen vom einen oder dem andern .der Öffner gespeist wird und ausserdem automatisch bestimmt, welcher von den Riemenausrückern 38 durch die Speiseregler gesteuert wird, welche die Schalter 32, 132 und 232 betätigen.
Die Fig. 16 bis 18 zeigen Mittel zur elek trischen Steuerung der Klappen 27 in den Zweigleitungen und ebenso der Speiselatten tücher 50, 150 durch die automatische Zeit einstellvorrichtung. Auf dem Rad der Zeit einstellklappe ist ein Nocken 83 fest, wel- eher einen Schalter 8.1 auf dem Gehäuse der automatischen Zeiteinstellvorrichtung betä tigt.
Der Schalter 84 steuert einen elektri schen Stromkreis, welcher drei Solenoide 85 enthält, welche an der .Seite jeder Zweig leitung 218, 113 und 13 angeordnet sind, und zwei Solenoide 86, wovon je eines für jeden Kupplungsbetätigungsmechanismus des, Hilfs- antriebsvorgeleges für =die Speiselattentücher 50, 150. Jedes Solenoid 85 hat einen Anker 87, welcher einstellbar mit einem Arm 88 der Klappe 27 verbunden ist.
Der Anker 89 jeden Solenoides 86 ist mittelst eines Kardangelenkes mit dem Kurbelarm 57 des genannten Kupplungsbetätigungsmechanis- mus des zugehörigen Speiselattentuches ver bunden. Der Nocken 83, Schalter 84 und Arm 88 sind derart ausgebildet und angeord net, dass, sobald der Schalter 84 geschlossen ist und infolgedessen die .Solenoide 85 und 86 erregt werden, die Klappen 27 geschlos sen werden und die Speiselattentücher Baum wolle zuführen. Dies tritt ein, \wenn die automatische Zeiteinstellklappe 19 offen ist.
Wenn sich die letztere Klappe schliesst, be wirkt der Nocken 83 das Öffnen des Schal ters 84. Die Solenoide 85, 86 werden dann aberregt, so dass die Klappen 27 sich öffnen und die Speiselattentücher 50, 150 abgestellt werden.
Die beschriebenen Anordnungen können hauptsächlich für die Zuführung von Baum wolle dienen, sind jedoch nicht hierauf be schränkt. Durch die Erfindung sollen in all gemeiner Weise Mittel geschaffen werden, durch welche regelmässig bestimmte Mengen Fasermaterial von einer Speisequelle aus auf eine Anzahl von Empfangsapparaten verteilt werden können, und dass die Verteilung des Fasermaterials auf die verschiedenen Emp- fangsstationen ohne die Anwendung der in den bekannten Systemen üblichen mechanisch betätigten Zufuhr- und Abgabevorrichtungen geschieht.
Ausserdem ermöglicht die Erfin dung, soviel getrennte Empfangsstationen zu speisen als die Vorratsquelle und die Kraft des Luftstromes gestatten, und die Material- zufuhr zu den Empfangsstationen wird unter ,den verschiedensten Betriebsbedingungen der Zufuhren gesteuert.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass bei den beschriebenen Ausführungsformen die Hauptleitung unbedingt von einer Speise maschine aus gespeist wird. Das Material kann in die Hauptleitung von einer Misch maschine aus eingesaugt werden, in welchem Falle eine Wirkungsverbindung des Speise reglers jeder Zweigleitung mit einer in pas sender Weise angeordneten Steuervorrichtung vorgesehen wäre, so dass die Zufuhr des Ma terials in die Hauptleitung automatisch durch .die Materialmenge in jeder einzelnen Zweig leitung gesteuert würde.
Die Steuervorrich tung kann so ausgebildet sein, dass .sie den Ventilator in und ausser Betrieb setzt, oder es kann auch als solche ein zusätzliches Ventil in der Luftleitung zwischen -der Zeiteinstell- klappe und dem Ventilator vorgesehen sein, welche von den Speisereglern durch mechani sche oder elektrische Übertragungsmittel automatisch gesteuert wird.