CH161284A - Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen.

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CH161284A
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Limited Dobson Barlow
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Dobson & Barlow Limited
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  Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der     Vorbereitung     zum Spinnen.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  Einrichtungen zur Regelung der Zufuhr von  Fasermaterial, zum Beispiel Baumwolle, wäh  rend der Vorbereitung zum Spinnen und be  trifft insbesondere Einrichtungen jener Art,  bei welchen eine     Hauptzufuhrleitung    mit  einer oder mehreren Abzweigleitungen, wel  che jede zu einer getrennten Empfangsvor  richtung, zum Beispiel einer     Verarbeitungs-          maschine    führen, vorgesehen sind,

   wobei in  jeder Zweigleitung ein in Abhängigkeit von  der     Materialmenge    in der Zweigleitung     be-          einfluBter        Zufuhrregler    angeordnet ist und  von jedem Regler betätigte Mittel zur Re  gelung der Materialzufuhr in die Haupt  leitung vorgesehen sind.

   Das Fasermaterial  kann von Vorbereitungsmitteln aus, wie zum  Beispiel einem Speiseregler oder einem     Ka-          stenballenöffner,    welcher mit einer oder meh  reren Maschinen,     .z.    B. einem     Porcupine-          oder    andern Öffner kombiniert     ist,    oder von  irgend einer andern Vorratsquelle aus durch    die Hauptspeiseleitung zugeführt werden,  und die Zweigleitungen können das Faser  material an Speiseregler, Öffner oder Schlag  maschinen     entweder    einzeln oder     kombiniert     zur     Weiterverarbeitung    oder an irgendwelche  andern Abnahmevorrichtungen, zum Beispiel  an Mischvorrichtungen,

   abgeben.  



  Die Materialmengen, auf welche die       Speiseregler    eingestellt sind, können nach  :dem Gewicht oder nach der Masse     bezw.    dem  Volumen ermittelt werden.  



  Durch vorliegende Erfindung wird be  zweckt, bei Einrichtungen der     genannten    Art  das     Fasermaterial    gleichzeitig und regel  mässig einer Anzahl     Empfangsvorrichtungen     zuzuführen.  



  Dies wird bei der     Einrichtung        ,gemäss,    der  Erfindung unter Anwendung von Zufuhr  mitteln (und zwar     zweckmässigerweise        pneu-          matischen),    und einer automatischen Zeitein  stellung, durch welche das Material     inter-          mittierend    durch die Hauptleitung gefördert           wird,    dadurch erreicht, dass die     Zeiteinstell-          vorrichtung    mit der     Zufuhrregelvorrichtung     der Hauptleitung derart in Wirkungsver  bindung steht,

   dass die Zufuhr von Material  zur Hauptleitung     unterbrochen    wird, wenn  die Abgabe aus dieser Leitung aufhört.  



  Als Fördermittel kann ein Ventilator für  den Transport des Materials durch die Haupt  leitung von einer Maschine für die     Vorbe-          handlung    des Materials aus verwendet wer  den, wobei zwischen dem     Ventilator    und der  Hauptleitung eine automatische     Zeiteinstel-          lungsvorrichtung    mit einem Ventil für die       Regelung    dieser Leitung vorgesehen ist.

    Hierbei kann das genannte Ventil durch     Ver-          bindungsmittel,    welche ein biegsames Kabel  enthalten, mit einer     Vorrichtung    (zum Bei  spiel einer Riemengabel, einem Schalter- oder       Kupplungsbetätigungsmechanismus)    mit der  genannten Maschine verbunden sein, so dass  dieselbe entsprechend den     Öffnungs-    und  Schliessbewegungen des     Ventils    der     Zeitein-          stellvorrichtung    in     Betrieb    und stillgesetzt  wird.  



       In.    der Praxis ist das abwechselnde     In-          betrieb-    und     Stillsetzen    der     Maschine,    in  welcher das Material vorbehandelt wird,  manchmal nachteilig und es werden deshalb       zweckmässigerweise        Mittel    zur Beseitigung  dieses Nachteils vorgesehen.  



  Zu diesem Zweck kann die das Material  vorbehandelnde     Maschine    mit einer beweg  lichen     Zufuhrvorrichtung    zur Abgabe des  Materials in .die Hauptleitung und einer       Hilfsantriebsvorrichtung    für die genannte       Zufuhrvorrichtung        ausgerüstet    sein, wobei  diese     Hilfsantriebsvorrichtung    mit der Zeit  einstellvorrichtung derart in Wirkungsver  bindung steht, dass die     Zufuhrvorrichtung    ab  gestellt     wird,    wenn die Abgabe in     ider    Haupt  leitung aufhört.

   Auf diese Weise wird der  Hauptantrieb der     Materialvorverarbeitungs-          maschine    nicht durch die     Zeiteinstellvorrich-          tung    in Betrieb und stillgesetzt, sondern die  Maschine gibt weiter Material an .die Zu  fuhrvorrichtung ab,     ganz        .gleichgültig,    ob die  letztere in Betrieb oder ausser     Betrieb    ist.

      Die     genannte        Hilfsantriebsvorrichtung     enthält     zweckmässigerweise    eine     Kupplung,     durch welche die     Zufuhrvorrichtung    ange  trieben werden kann, und die     Zeiteinstell-          vorrichtung        ist        zweckmässigerweise    über ein  biegsames Kabel mit einem     Kupplungsbetä-          tigungsmechanismus    verbunden, so dass die       Zufuhrvorrichtung    in Übereinstimmung mit  ,

  den     Öffnungs-    und Schliessbewegungen des  genannten Ventils in und ausser Betrieb ge  setzt wird.  



  Das automatische     Zeiteinstellventil    kann  jedoch auch durch elektrische Übertragungs  mittel in Wirkungsverbindung mit dem       Kupplungs-Betätigungsmechanismus    stehen.  



       Zweckmässigerweise    ist auch eine Regel  vorrichtung für die     Materialvorverarbei-          tungsmaschine    vorgesehen, welche derart an  geordnet ist, dass sie durch die     Zufuhrregler     in den     Zweigleitungen,    betätigt wird, um  die     Hauptantriebsvorrichtung    dieser Ma  schine zu steuern.  



       Zweckmässigerweise    ist ferner bei einer  derartigen Einrichtung, bei welcher die Ein  mündung jeder Zweigleitung in der Haupt  leitung durch ein Ventil     gesteuert    wird, eine  Wirkungsverbindung. von der automatischen       Zeiteinstellvorrichtung    mit jedem der ge  nannten Ventile vorgesehen,     derart,    dass die  genannten     Ventile    geschlossen sind, so lange  Material durch die Hauptleitung zugeführt  wird, und geöffnet werden, wenn die Zufuhr  durch diese Hauptleitung     aufhört.     



  Es ist manchmal erwünscht, die Haupt  leitung zur Zufuhr von Material aus ver  schiedenen Vorratsquellen, zum Beispiel aus  einer Anzahl von     Vorverarbeitungsmaschinen          zu,den    Zweigleitungen zu benützen. Zu die  sem Zweck kann die Hauptleitung derart an  geordnet sein, dass sie auf verschiedenen Stel  len ihrer Länge von einer Anzahlgetrenn  ter     Materialzufuhrquellen    aus gespeist wird,  wobei ein oder mehrere Ventile in der Haupt  leitung vorgesehen sind, um zu bestimmen,  welche der Zweigleitungen von einer beson  deren Versorgungsquelle aus gespeist wird.  



  Wenn das     Material    in der Hauptleitung  durch Saugwirkung gefördert wird, welche      durch eine mit jeder Zweigleitung in Ver  bindung stehende Rohrleitung erzeugt wird,  ist es erwünscht, einstellbare Puffer in die  ser Rohrleitung vorzusehen, durch welche der  an der     Einmündungsstelle    jeder Zweigleitung  in die Hauptleitung herrschende Unterdruck  geregelt werden kann, um der Entfernung  Rechnung zu tragen, um welche das     Material     von den Versorgungsstellen bis zu den Zweig  leitungen angesogen werden muss.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in -der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt dieselbe eine Anlage,  in welcher Baumwolle von einer oder zwei       Vorverarbeitungsmaschinen    aus drei Speise  reglern zugeführt wird.  



       Fig.    1 zeigt das linksseitige Ende der  Anlage in Ansicht;       Fig.    la ist eine Fortsetzung hiervon und  zeigt das rechtsseitige Ende der Anlage;       Fig.    2 ist eine Draufsicht nach     Fig.    1,  und       Fig.    2a ist eine Draufsicht nach     F'ig.    ja;       Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab einen  Schnitt nach Linie 3-3 der     Fig.    ja       Fig.    4 zeigt in grösserem Massstab eine  Einzelheit des in     Fig.    3 dargestellten elek  trischen Schalters;

         Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab einen       Aufriss    der automatischen     Zeiteinstellvor-          richtung    nach     Fig.    la mit geöffnetem Ventil;       Fig.    6 zeigt einen     Aufriss        -der        Zeiteinstell-          vorrichtung    in der     Fig.    5 entgegengesetzter  Richtung gesehen, jedoch mit geschlossenem  Ventil;       Fig.    7 zeigt eine Stirnansicht der in       Fig.    5     dargestellten    Teile in Richtung des  Pfeils 7 in jener Figur gesehen;

         Fig.    8 ist eine perspektivische Ansicht der  Steuervorrichtung des Speisereglers, von  welchem aus das Material der Hauptleitung       zugeführt    wird, mit den Teilen in den     iStel-          lungen,welche    sie im Betrieb dieses Speise  reglers einnehmen;       Fig.    9 ist eine ähnliche Ansicht mit den  Teilen in jenen     Stellungen,    welche sie ein  nehmen, wenn der Speiseregler ausser Betrieb  ist;         Fig.    10 zeigt eine schematische Ansicht  des rechtsseitigen Endes einer Anlage nach  einer zweiten Ausführungsform;       Fig.    10a zeigt als Fortsetzung hiervon  das linksseitige Ende der Anlage;

         Fig.    11 zeigt eine Draufsicht von     Fig.    10,  und       Fig.    11a eine Draufsicht von     Fig.    10a;       Fig.    12 ist ein Querschnitt nach Linie  12-l2 der     Fig.    10a in grösserem Massstab;       Fig.    13 zeigt einen Aufriss der automa  tischen     Einstellvorrichtung    von der Seite,  welche der in     Fig.    10a dargestellten gegen  überliegt, gesehen, in grösserem Massstab;

         Fig.    14 ist eine perspektivische Ansicht  des     Kupplungsbetätigungsmechanismus    der       Hilfsantriebsvorrichtung    des     ZufuhrIatten-          tuches;          Fig.    15 zeigt im Aufriss die Riemengabel  für den Hauptantrieb des Horizontalöffners;

    die       Fig.    16 und     16a    zeigen zusammen einen       schematischen    Aufriss einer Variante der in  den     Fig.    10 und 10a dargestellten Ausfüh  rungsform mit elektrischer Steuerung  des     Kupplungsbetätigungsmechanismus    der       Hilfsantriebsvorrichtung    des     Zufuhrlatten-          tuches.    In diesen Figuren sind nur diejeni  gen Teile der Anlage dargestellt,

   welche für  das Verständnis dieser elektrischen     Steuer-          mittel    erforderlich sind und ausserdem sind  zum besseren Verständnis die Teile der zwei       Materialvorverarbeitungsmaschinen    nebenein  ander in Ansicht dargestellt;

         Fig.    17 ist eine der     Fig.    14 ähnliche An  sicht, und zeigt das     Solenoid    für die Be  tätigung des genannten     Kupplungs-Betäti-          gungsmechanismus;          Fig.    18     zeigt    in grösserem     Massstabe    im  Schnitt nach Linie 18-18 der     Fig.    16a elek  trische Mittel für die Steuerung der     Ventile     in den Zweigleitungen von -der automatischen       Zeiteinstellvorriehtung    aus;

         Fig.    19 ist ein     .Schaltungsschema    der elek  trischen Stromkreise und     ,Schalter    für die       Steuerung    .der     Solenoide    auf den Material  vorverarbeitungsmaschinen für die Steuerung  des     Hauptantriebes    jeder dieser Maschinen;           Fig.    20 zeigt im     ,Schnitt    eines der Ven  tile in der Hauptleitung für die Steuerung  eines Schalters in dem in     Fig.    19 dargestell  ten Stromkreis, und       Fig.    21 ist ein     Schnitt    nach Linie 21-21  der     Fig.    20.  



  In der Zeichnung, deren Figuren alle  mehr oder weniger     schematisch    gehalten sind,       bezeichnen    gleiche     Überweisungszahlen    die  gleichen Teile.  



  Bei der Ausführungsform der Anlage  nach     Fig.    1 bis 9 dient zur Abgäbe von  Baumwolle eine     Maschine    10, in diesem Falle  eine     automatische        iSpeisevorrichtung,    in wel  cher die Baumwolle einer     Vorverarbeitung          unterzogen    wird. Die     Maschine    10 gibt die       Baumwohle    in     einen    Trichter 11 ab, an     wel-          ehen    die     Hauptleitung    1.2 angeschlossen ist.

    An diese Hauptleitung sind drei senkrechte  Zweigleitungen 13, 113 und 213 angeschlos  sen, von welchen jede auf das     Zufuhrlatten-          tueb.    14     einer        Speisevorrichtung    15     ausmün-          ,det,

      welche eine     Verarbeitungsmaschine    für  die nachfolgende Behandlung der Baumwolle       bindet.    Jede     Speisevorrichtung    15 kann mit       einer        Schlagmaschine    oder irgend einer an  dern     Maschine    oder     Maschinengruppe    zur  Behandlung der Baumwolle zusammengebaut  sein.

   Mit jeder     Zweigleitung    ist     ausserdem     eine gemeinsame     ,Saugleitung    16 verbunden,  welche parallel zur Hauptleitung 12 ange  ordnet ist und an     derem    von -der     Maschine     10 abgelegenen Ende ein     Saugventilator    17  angeordnet ist. In der Saugleitung 16 ist  beim Ventilator 17 eine automatische     Zeit-          einstellvorrichtung    von bekannter Konstruk  tion angeordnet, welche allgemein durch die       Überweisungszahl    18 bezeichnet und in den       Fig.    5 bis 7 dargestellt ist.

   Die     Zeiteinstell-          vorrichtung        weist    eine Ventilklappe 19 auf,  welche durch     eine    zweifache     Stufenscheibe     20     vermittels        eines        Zahnradvorgeleges    ange  trieben wird; das letztere hat ein Zahnrad  21 mit     einer    Anzahl     Knaggen    22, 23, welche  ihrerseits auf einen Nocken 24 einwirken,  welcher auf der Achse 25 der     Ventilklappe     19     ibefestigt    ist.

   Auf diese Weise wird die       Ventilklappe    19 in schwingende Bewegung    versetzt, so dass dieselbe sich bei jeder Um  drehung des     Zahnrades    21 einmal öffnet     und     schliesst, und -da der Ventilator 17 dauernd  läuft, wird in der Leitung 16 ein     intermit-          tierender    Luftstrom erzeugt. Die Bewegun  gen des Ventils 19 können durch die Stellung  der     Knagge    22     beeinflusst    werden,     welehe    zu  diesem Zweck einstellbar auf dem Zahnrad 21       befestigt    ist.  



       Zwischen    jeder Zweigleitung und der  Luftleitung 16 ist ein     Gazefilter    26     (Fig.    3)       eingesetzt,    welches den Eintritt der Baum  wolle in die Luftleitung     verhindert,    jedoch  zulässt, dass Staub oder andere     feine        Verun-          reinigungen    aus der Baumwohle     erbgesogen     werden.

   In jeder Zweigleitung ist ungefähr  auf der Höhe des untern Endes des     Filters     2'6     eine    Ventilklappe 27     angelenkt,    welche,       wie    strichpunktiert dargestellt, abwärts  hängt, wenn der Luftstrom in der Leitung  16 unterbrochen wird, sich jedoch schliesst,  wie voll     ausgezogen    dargestellt,     wenn.    der  Luftstrom     infolge    der     Saugwirkung    des     Ven-          tilators    in     Tätigkeit    ist. Die Ventilklappe  27 kann aus Jute oder dergleichen herge  stellt sein.

      Neben dem untern Ende jeder Zweig  leitung 13, 113 und 213 ist ein Speiseregler,  28, 128 und 228 in Form einer hängend       angelenkten    Klappe angeordnet. Jeder dieser  Speiseregler hat als     Gegengewicht    einen Ge  wichtshebel 29 und stellt sich je nach der  Menge in der Zweigleitung enthaltenen Ma  terials ein. Ausserdem sind die Speiseregler  zur     iStenerung    eines     elektrischen    Stromkrei  ses eingerichtet.

   Zu diesem Zweck trägt ein  Arm 3.0 jedes Speisereglers eine     federbeein-          flusste    Stange 31, welche einen Teil eines  seitlich an den Zweigleitungen 13,     113    und  213     montierten        elektrischen    Schalters 32       bezw.    132     bezw.    232 bildet,     wie    insbeson  dere in     Fig.    4 dargestellt. Wenn sich eine  vorbestimmte Menge Baumwolle in einer der  Zweigleitungen 13, 113 und 213 angesammelt  hat, öffnet sich der zugehörige Speiseregler  28, 128 und 228 und sein Arm 30 überbrückt  mittelst einer an der Stange 31 befestigten .

        Kontaktplatte 33 zwei feste Kontaktbolzen  34 am     entsprechenden    Schalter 32, 132 und  232, wodurch der     elektrische    Stromkreis an  diesem Schalter geschlossen wird.  



  Anstatt des dargestellten Schalters  könnte natürlich auch zum Beispiel ein  Quecksilberschalter verwendet werden.  



  Die Maschine 10 wird mittelst Trans  missionsriemens angetrieben und hat eine  Los- und Vollscheibe 35     bezw.    36, und die  Lage des Riemens 3 7 wird mittelst einer Rie  mengabel 38     eingestellt        (Fig.    8 und 9). Die  Riemengabel 38,     welche,die        Maschine    10 und  infolgedessen die     Baumwo        lzufuhr    zur  Hauptleitung 12 steuert, wird mittelst eines  biegsamen Kabels 39 betätigt, dessen eines  Ende an einem Lenker 40 befestigt ist       (Fig.    5), welcher einstellbar an einem Arm  41 angebracht ist, welcher auf der Achse 25  der Ventilklappe 19 befestigt ist.

   Das Kabel  39 geht dann über Führungsrollen 42 und  sein anderes Ende ist mittelst eines Verbin  dungsstückes 43 am einen Arm eines zwei  armigen Hebels 44 befestigt. Dieser Arm  trägt ein Gewicht 45 und der andere Arm  trägt die Riemengabel 38. Die soeben be  schriebenen Teile sind derart. angeordnet, dass  wenn die     Zeiteinstell-Ventilklappe    19 offen  ist, der Riemen 3 7 infolge der Wirkung     rles     Gewichtes 45 auf -der Vollscheibe 35 ge  halten wird, aber wenn diese Ventilklappe  geschlossen wird, infolge des vom Kabel 39  ausgeübten Zuges auf die Losscheibe 36 ge  schoben wird.

   Wenn also die Ventilklappe 19  geöffnet ist, wird aus der Maschine 10  Baumwolle in die Hauptleitung 12 abge  geben,     und    wenn diese Ventilklappe geschlos  sen ist, hört die Zufuhr von Baumwolle aus  der Maschine auf.  



  Zum     Stillsetzen    des zweiarmigen Hebels  44 ist eine von jedem der Speiseregler 28,  128 und<B>228</B> gesteuerte     Anhaltvorrichtung     vorgesehen, welche jedoch so angeordnet ist,  dass der     Riemenausrücker    nur dann ausser  Wirkung gesetzt wird, wenn der     Hlemen,     auf der Losscheibe 36 sitzt. Die Schalter  32, 132, 23,2 sind in     Serie    in den vorge  nannten Stromkreis eingeschaltet, in wel-         chen    ausserdem ein     Solenoid    46 eingeschaltet  ist.

   Dieses     Solenoid    ist an der Maschine 10  in der Nähe des zweiarmigen Hebels 44 an  gebracht und betätigt bei Erregung durch die  Schliessung sämtlicher Schalter -32, 132 und  232 einem     federbeeinflussten        Vorsprung    47,  welcher unter den in seiner obern Stellung  befindlichen     Gegengewichtarm    in dessen Be  wegungsbahn vorgeschoben wird, wenn der  Riemen 37 von der Losscheibe 36 auf die  Vollscheibe 35 überführt wird, wie in     Fig.    9  dargestellt.

   Es ergibt sich hieraus, dass trotz  der     Ausserbetriebsetzung    des     Riemenausrük-          kers,    durch welchen die Maschine 10 gesteuert       wird,    das biegsame Kabel 39 eine fortgesetzte  Betätigung der automatischen     Zeiteinstellvor-          richtung    erlaubt. Wenn der Riemen bei der  Erregung des     Solenoides    46     gerade    auf der  Vollscheibe     .35    ist, steht der Gewichtsarm  des Hebels 44 in seiner untern .Stellung und  der Vorsprung 47 wird gegen die anliegende  untere Flanke des Gewichtsarmes oder einen  an demselben befestigten Teil 48     (Fig.    8)  getrieben.

   Auf diese Weise kann der     Riemen-          ausrücker    den Riemen bei der nächsten       Schliessbewegung    der     Ventilklappe    19 auf die  Losscheibe rücken, aber unmittelbar nachher       wird    der Vorsprung 47 unter den     Gewichts-          arm    des Hebels 44 gerückt und verhindert  eine weitere     Betätigung    desselben.

   Durch die  Unterbrechung des .Stromkreises, welche beim  :Öffnen irgend eines der Schalter 32, 132  und 133 eintritt, wird das     Solenoid    46 ab  erregt und bewirkt die Zurückziehung des  Vorsprunges 47 durch dessen Feder, so dass  der     Eiemenausrücker    seine normale Tätig  keit entsprechend den     Üffnungs-    und Schliess  bewegungen der     Ventilklappe    19     wieder    auf  nehmen kann.  



  Die Wirkung .der beschriebenen Anlage  ist folgendermassen:  Inder Annahme, dass der Ventilator 17,  die     Zeiteinstellungsvorrichtung    18 und der  nicht dargestellte Antriebsmotor der Ma  schine 10 im     Betrieb    sind, gibt die genannte  Maschine, sobald die     Zeiteinstellventilklappe     19 geöffnet wird, Baumwolle in die Haupt  leitung 12 ab. Die Baumwolle wird durch      den Luftstrom in der Rohrleitung 16 durch  diese Hauptleitung hindurch und in die  Zweigleitungen 13, 113 und 213 gezogen.  Durch den Luftstrom wird ausserdem die  Schliessung der Ventilklappen 27 bewirkt,  so dass sich .die Baumwolle über diesen Klap  pen anhäuft.

   Wenn die     Zeiteinstellvorrich-          tung    die     Schliessung    der     Ventilklappe    19 be  wirkt, wird die Maschine 10 stillgesetzt, so  dass keine Baumwolle mehr an die Haupt  leitung 12 abgegeben wird, und da in der  Rohrleitung 16 keine     Saugwirkung    mehr be  steht, öffnen sich die     Ventilklappen    27 und  die angehäufte Baumwohle fällt in die Zweig  leitungen herunter und zu den Speisereglern  28, 1:28 und 228.

   Die .durch diese     @Speise-          regler        hindurchgehende    Baumwolle wird von  den     Speiselattentüchern    14 der Speisevorrich  tungen 1:5 aufgenommen. Wenn die     Baum-          wollansammlung    in einer Zweigleitung eine  bestimmte Menge übersteigt, wird der darin  vorgesehene     iSpeiseregler    gezwungen, weiter  offen zu bleiben, wodurch sich eine grössere  Öffnung für die Abgabe der angesammelten  Baumwolle aus jener     Zweigleitung    auf das       Speiselattentuch    14 ergibt.

   Gleichzeitig     wird     auch der entsprechende Schalter 32, 132 oder  232 geschlossen, der elektrische Stromkreis       wird    indessen nicht geschlossen und das       Solenoid    46 wird nicht erregt, ehe alle  Schalter geschlossen sind. Infolgedessen ar  beitet,die Maschine 10 normal weiter.

   Wenn  eine der     Zweigleitungen    die bestimmte Menge  Baumwolle enthält, das heisst gefüllt ist,  werden alle Schalter 32, 132 und 232 ge  schlossen und die     Maschine    10 wird still  gesetzt, bis die Baumwollmenge in jeder       Zweigleitung    unter diese bestimmte Menge  fällt, wodurch der zugehörige Speiseregler  den entsprechenden Schalter öffnet und den  elektrischen Stromkreis     unterbricht,    wodurch  die Zufuhr von Baumwolle in die Haupt  leitung von neuem veranlasst wird.  



  Bei der in     Fig.    10 bis 21 dargestellten  Anlage ist die Maschine 10 ein Horizontal  öffner mit einem     Speiselattentuch    50, wel  ches die Baumwolle in den Trichter 11 der  Hauptleitung 12 einfüllt.    Bei -der in     Fig.    10 bis 14     dargestellten          Einrichtung    werden die Ventilklappen 27 in  den     Zweigleitungen    nicht wie oben beschrie  ben pneumatisch, sondern mechanisch betä  tigt     mittelst    eines Gewichtsarmes 51, der       mit    einem Lenker 52     verbunden    ist, an wel  chem das eine Ende eines Kabels 53 befestigt  ist.

   Die Kabel 53 laufen über Führungsrol  len 54 und sind miteinander vereinigt, so  dass sie ein einziges Kabel bilden, welches  durch einen Lenker 55 am einen Arm 56  eines zweiarmigen Hebels befestigt ist, wel  cher auf der Achse der     Zeiteinstellvorrich-          tungsklappe    19     (Fig.    13) befestigt ist.

   Die  Arme 51 und 56 sind in bezug auf     ihre     Ventilklappen so angeordnet, dass die Ventil  klappen 27 geschlossen sind, wenn die Zeit  einstellvorrichtungsklappe 19 offen ist, wo  durch verhindert wird, dass die Baumwolle  im untern Teil .der Zweigleitungen 13, 113  und 213 aufwärtsgezogen wird.     Umgekehrt     sind die Klappen 27 offen,     wenn    die Zeit  einstellvorrichtungsklappe 19 geschlossen ist.  



  Das     Speiselattentuch    50 wird     intermittie-          rend    angehalten und in Betrieb gesetzt durch  einen nachstehend beschriebenen Mechanis  mus, welcher durch die     Zeiteinstellklappe        be-          tätigt    wird. Auf einer Seite des     Speiselatten-          tuches    ist um eine Achse parallel dazu     ver-          schwenkbar    ein Kurbelarm 57     gelagert,    wo  von ein Arm mit dem Lenker 58 gelenkig  verbunden ist.

   An diesem Lenker ist das eine  Ende eines Kabels 59 befestigt, dessen an  ,deres Ende an einem Lenker 60 fest ist, wel  cher verstellbar am andern Arm 61 des zwei  armigen Hebels auf der Achse der     Zeiteinstell-          klappe    19 befestigt ist. Der Arm der Kurbel 57,  welcher mit dem Lenker 58     verbunden    ist,  ist mit einem Gewicht 62 belastet, und der  andere Arm des genannten Hebels trägt eine  Kupplungsgabel 63, welche derart angeordnet  ist, dass sie ein Kupplungsorgan 64 betätigt       (Fig.    14). Das Kupplungsorgan 64 ist auf  einer Büchse 65 verkeilt, welche lose auf  einer Achse 66 sitzt, die das nicht dargestellte  Kettenrad trägt, um welches das Speise  lattentuch läuft.

   Ein zweites Kupplungs  organ 67 ist auf der Achse 66 befestigt, und      ein Zahnrad 68 ist auf der Büchse 65 auf  gekeilt. Das Zahnrad 68 wird von andern,  nicht dargestellten Zahnrädern angetrieben,  welche einen Teil des oben erwähnten     Hilfs-          antriebsvorgeleges    bilden. Der soeben be  schriebene     Kupplungsbetätigungsmechanis-          mus    ist derart ausgebildet, dass bei geöffneter       Zeiteinstellklappe    19 die Kupplungsorgane  64 und 6 7 miteinander in Eingriff stehen  und das     Speiselattentuch    50     angetrieben    wird  und Baumwolle in den Trichter 11 der  Hauptleitung einführt.

   Wenn die     Zeitein-          stellklappe    19 geschlossen wird, kommen die       Kupplungsorgane    64, 6 7 ausser Eingriff und  das     Speiselattentuch    wird stillgesetzt.     Der     Hauptantrieb der Maschine 10 wird durch  diesen Mechanismus nicht berührt und die  Maschine wird dauernd weiter angetrieben,       selbst    wenn das     Speiselattentuch    50     still-          ,gesetzt    worden ist.  



  Die automatische     Zeiteinstellvorrichtung     enthält einen Ventilator 7.5 für     intermittie-          rende    Wirkung, welcher mittelst Lenkern von  der Ventilklappe 19 der     Zeiteinstellvorrich-          tung    aus betätigt wird und so angeordnet ist,  dass der Ventilator geöffnet wird, wenn die       Klappe    sich schliesst, so dass Luft in den  Ventilator 17 hinter die Klappe angesaugt  werden kann, um auf diese Weise die Ent  stehung eines Unterdruckes zu verhindern,  wenn die letztere geschlossen wird, in glei  cher Weise wird der Ventilator geschlossen,  wenn sich die Klappe 19 öffnet, wodurch  Verluste verhindert werden,

   welche die  Wirksamkeit des auf die Baumwolle ein  wirkenden Luftstromes     beeinträchtigen     würde.  



  Die in den     Fig    10 bis 21 dargestellte  Anlage enthält ausserdem eine zweite     Na-          terialvorverarbeitungsmaschine    110 in Form  eines     Horizontalöffners    mit einem     Speiseplat-          tentuch    150, welches die Baumwolle an eine  Rohrleitung 76 abgibt, die zu dem vom Trich  ter 11 abliegenden Ende der Hauptleitung       führt.    Die Rohrleitung 76 hat in der Nähe  des     Speiselattentuches    150 einen gleichen  Trichter wie der Trichter 11.

   Das Speise-         lattentuch    150 wird durch ein     Iiilfsantriebs-          vorgelege    ähnlich wie das für das Speise  lattentuch 50 beschriebene angetrieben und  ebenfalls durch das flexible Kabel 59 von der       Zeiteinstellvorrichtung    gesteuert.

   Zu     diesem     Zweck ist .das Kabel am rechten Ende der  Anlage, wie im Grundriss     (Fig.    11) darge  stellt, geteilt, indem ein Teil des Kabels zum  Lenker 58 und der andere Teil zu einem ent  sprechenden     Lenker    158 auf dem     Kupplungs-          betätigungsmechanismus    des     Speiselatten-          tuches    150 läuft.

   Die andern Teile des     Hilfs-          antriebsvorgeleges    und des     Kupplungsbetäti-          gungsmechanismus    des     Speiseaufgabetuches     150 sind mit den gleichen Überweisungszah  len bezeichnet wie die entsprechenden Teile  für das     Speiselattentuch    50.  



  In die Hauptleitung 12 sind Schieber 77,  78, 79 und 80 eingesetzt, und zwar einer  auf jeder Seite jeder Zweigleitung. Durch  Einstellung dieser Schieber     können    eine oder  mehrere Zweigleitungen nach Belieben von  einer der Maschinen 10 oder 1.10 aus ge  speist werden. In der Zeichnung ist der  Schieber 78 geschlossen gezeichnet. Infolge  dessen wird die     Zweigleitung    213 von der  Maschine 11-0 und die Zweigleitungen<B>113</B>  und 13 werden von der Maschine 10 aus ge  speist.  



  Um die Stärke des Luftstromes entspre  chend der Entfernung, um welche die Baum  wolle von den     Maschinen    10, 110 zu den  Zweigleitungen 13. 113 und 213 abgesaugt  werden muss, regeln zu können, sind in der  Luftleitung 1,6 einstellbare Puffer 74 gegen  über der gelochten Trennwand 26 vor jeder  Zweigleitung eingesetzt. Es ist ein stärkerer  Luftstrom erforderlich, wenn die Zweig  leitung 213 von der Maschine. 110 gespeist  werden soll, als wenn die Zweigleitungen 113  und 13 von der Maschine 10 gespeist wer  den soll. Infolgedessen wird der zur Zweig  leitung 213' gehörige Puffer 74 entspre  chend weiter geöffnet werden müssen, als die  zu den beiden andern Zweigleitungen ge  hörigen Puffer.     Durch    dieses Mittel kann  die Saugwirkung in jeder Zweigleitung regu  liert werden.

        Beide     Maschinen    10 und 110 werden  durch     Transmissionsriemen    angetrieben, und  zwar hat jede eine Fest- und     Iosscheibe    35       bezw.    36 und die     Stellung    des     Transmissions-          riemens        wird        mittelst    einer     R.iemenausrück-          gabel    38 gesteuert; jede     Riemenausrückgabel     wird durch eine     Vorrichtung    gesteuert, wel  che durch einen oder mehrere der Speise  regler 28, 128, 228 betätigt wird.

   Zu diesem  Zweck sind die Schalter 32, 132 und 232  in einem elektrischen Stromkreis angeordnet,  in welchem ausserdem zwei     Solenoide    69 und  169 angeordnet sind, wobei das     Solenoid    69  der     Maschine    10 und das     Solenoid    169 der  Maschine 110 zugeordnet ist     (Fig.    19). Durch  die     Schieber    77, 78, 79 und 80 werden Schal  ter 177, 178, 179 und 180 im genannten       elektrischen    .Stromkreis betätigt. Die Anord  nung eines Schiebers nebst Schalter ist in  den     Fig.    20 und 21 dargestellt.

   Der Schieber,  zum Beispiel 78, ist verschiebbar zwischen  zwei Führungen in die Hauptleitung 12 ein  gesetzt und mit einem     .Schlitz    81 versehen,  in welchen der Betätigungsknopf 82     des    zu  gehörigen Schalters 178 hineinragt. Die An  ordnung ist derart, dass beim Schliessen des  Schiebers 78, wie in     Fig.    20 dargestellt, der  Schalter 178 ebenfalls geschlossen wird und  umgekehrt bei geöffnetem Schieber auch der  Schalter offen ist. Der Kern 70 jeden Sole  noides 69, 169 ist mit dem einen Arm eines  Hebels 71 verbunden, dessen anderer Arm  durch eine .Stange 72     mit    dem einen Arm       eines    zweiarmigen Hebels 73 verbunden ist,  welcher den     Riemenausrücker    38 trägt.

    Nimmt man an, der Schieber 78 sei ge  schlossen,     wie    in der Zeichnung     dargestellt,     so speist die Maschine 110 die Zweigleitung  213 und die Maschine 10 speist die Zweig  leitungen 113 und 13. Da der Schieber 78       geschlossen    ist, ist der Schalter 178 ebenfalls  geschlossen.

   Wenn also die Zweigleitung 213  eine anormale Menge Baumwolle enthält, ist  der Schalter 232 geschlossen     und    .der Strom  kreis von der Hauptleitung durch die Schalter  178, 232 und das     Solenoid    169 ist demnach       geschlossen.    Infolgedessen wird das     Solenoid     169 erregt, der zugehörige     Riemenausrücker       38 wird betätigt und rückt den Riemen von  der Festscheibe 35 auf die     Iosscheibe    36 der  Maschine 110, wodurch diese abgestellt wird.

    Sobald sich der Schalter 232 öffnet, wird das       Solenoid    169     aberregt    und bewirkt, dass der       Riemenausrücker    den Riemen auf die Fest  scheibe 35 zurückdrückt, wodurch die Ma  schine 110 wieder in Betrieb gesetzt wird.  



  Wenn sowohl die Zweigleitungen<B>113,</B> als  auch 13 eine anormale Menge Baumwolle       enthalten,    werden beide Schalter 132 und 32  geschlossen und     der    Stromkreis von der  Hauptleitung wird geschlossen durch die  Schalter 178, 132, 32 und das     Solenoid    69,  welches auf diese Weise erregt wird, wodurch  die     Riemenausrücker    38 in     Tätigkeit        tritt     und die Maschine 10 abstellt. Wenn man die  Zweigleitungen 213 und 113 von der Ma  schine 110 aus speisen will, wird der Schie  ber 78 geöffnet und der Schieber 79 geschlos  sen, wodurch auch der Kontakt 179 geschlos  sen wird.

   Wenn also in den Zweigleitungen       2'13    und 113 eine genügende Menge Baum  walle enthalten ist, um die Schliessung der  Schalter 232 und 132 zu bewirken, wird der  Stromkreis durch das     Solenoid    169 geschlos  sen     und    die Maschine 110 abgestellt. In glei  cher Weise wird beim     Schliessen    des Schal  ters 32 das     Solenoid    69 erregt, und die Ma  schine 10 abgestellt.  



  Sämtliche     Zweigleitungen    können nach  Belieben von den Maschinen 10 oder 110  aus durch Schliessen der Schieber 77     bezw.    80  gespeist werden. Wie aus der vorstehenden  Beschreibung hervorgeht, wird durch die  Stellung -der Schieber 77, 78, 79 und 80 be  stimmt, welche der Speiseleitungen vom einen  oder dem andern .der Öffner gespeist wird  und ausserdem     automatisch    bestimmt, welcher  von den     Riemenausrückern    38 durch die  Speiseregler     gesteuert    wird, welche die  Schalter 32, 132 und 232 betätigen.  



  Die     Fig.    16 bis 18 zeigen Mittel zur elek  trischen     Steuerung    der Klappen 27 in den  Zweigleitungen und     ebenso    der Speiselatten  tücher 50, 150 durch die     automatische    Zeit  einstellvorrichtung. Auf dem Rad der Zeit  einstellklappe ist ein Nocken 83     fest,    wel-      eher einen Schalter     8.1    auf dem Gehäuse der  automatischen     Zeiteinstellvorrichtung    betä  tigt.

   Der Schalter 84     steuert    einen elektri  schen Stromkreis, welcher drei     Solenoide    85  enthält, welche an der .Seite jeder Zweig  leitung 218, 113 und 13 angeordnet sind, und  zwei     Solenoide    86, wovon je eines für jeden       Kupplungsbetätigungsmechanismus        des,        Hilfs-          antriebsvorgeleges    für =die     Speiselattentücher     50, 150. Jedes     Solenoid    85 hat einen Anker  87, welcher     einstellbar    mit einem Arm 88  der Klappe 27 verbunden ist.

   Der Anker  89 jeden     Solenoides    86 ist mittelst eines  Kardangelenkes mit dem Kurbelarm 57 des  genannten     Kupplungsbetätigungsmechanis-          mus    des zugehörigen     Speiselattentuches    ver  bunden. Der Nocken 83, Schalter 84 und  Arm 88 sind derart ausgebildet und angeord  net, dass, sobald der Schalter 84 geschlossen  ist und infolgedessen die     .Solenoide    85 und  86 erregt werden, die Klappen 27 geschlos  sen werden und die     Speiselattentücher    Baum  wolle zuführen. Dies tritt ein, \wenn die       automatische        Zeiteinstellklappe    19 offen ist.

    Wenn sich die letztere Klappe schliesst, be  wirkt der Nocken 83 das Öffnen des Schal  ters 84. Die     Solenoide    85, 86 werden dann       aberregt,    so dass die Klappen 27 sich öffnen  und die     Speiselattentücher    50, 150 abgestellt  werden.  



  Die beschriebenen Anordnungen können  hauptsächlich für die Zuführung von Baum  wolle dienen, sind jedoch nicht hierauf be  schränkt. Durch die Erfindung sollen in all  gemeiner Weise Mittel geschaffen werden,  durch welche regelmässig bestimmte Mengen  Fasermaterial von einer     Speisequelle    aus auf  eine Anzahl von Empfangsapparaten verteilt  werden können, und dass die Verteilung des  Fasermaterials auf die verschiedenen     Emp-          fangsstationen    ohne die Anwendung der in  den bekannten Systemen üblichen mechanisch       betätigten    Zufuhr- und Abgabevorrichtungen  geschieht.

   Ausserdem ermöglicht die Erfin  dung, soviel getrennte Empfangsstationen zu  speisen als die Vorratsquelle und die Kraft  des Luftstromes     gestatten,    und die Material-    zufuhr zu den Empfangsstationen wird unter  ,den verschiedensten Betriebsbedingungen der  Zufuhren gesteuert.  



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass  bei den beschriebenen Ausführungsformen die  Hauptleitung unbedingt von einer Speise  maschine aus gespeist     wird.    Das Material  kann in die     Hauptleitung    von einer Misch  maschine aus     eingesaugt    werden, in welchem  Falle eine     Wirkungsverbindung    des Speise  reglers jeder Zweigleitung mit einer in pas  sender Weise angeordneten     Steuervorrichtung     vorgesehen wäre, so dass die Zufuhr des Ma  terials in die Hauptleitung automatisch durch  .die Materialmenge in jeder einzelnen Zweig  leitung gesteuert würde.

   Die Steuervorrich  tung kann so ausgebildet sein, dass .sie den  Ventilator in und ausser Betrieb setzt, oder  es kann auch als solche ein zusätzliches Ventil  in der     Luftleitung    zwischen     -der        Zeiteinstell-          klappe    und dem Ventilator vorgesehen sein,  welche von den Speisereglern durch mechani  sche oder elektrische Übertragungsmittel  automatisch gesteuert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen mit einer Hauptzufuhrleitung mit einer oder mehreren, je zu einer getrenn ten Empfangsstation führenden Einzellei tung, Zuführmitteln und einer automatischen Zeiteinstellvorrichtung, durch welche das Ma terial intermittierend durch die Hauptleitung gefördert wird, wobei in jeder Zweigleitung ein von der Materialmenge in derselben be einflusster Speiseregler und durch diesen Speiseregler betätigte Mittel zur .Steuerung der Materialzufuhr in die Hauptleitung vor gesehen sind,
    gekennzeichnet durch eine Wir kungsverbindung der Zeiteinstellvorrichtung mit der Zufuhrregelungsvorrichtung der Hauptleitung in einer derartigen Anordnung, dass die Zufuhr von Material in die Haupt leitung unterbrochen wird, wenn die Spei sung aus dieser Leitung aufhört.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, bei welcher das Material mittelst eines Ven tilators in die Hauptleitung von !einer Maschine abgesaugt wird, in welcher das Material einer Vorverarbeitung unter worfen wird, wobei die automatische Zeiteinstellvorrichtung zwischen dem Ventilator und der Hauptleitung ange ordnet ist und eine Ventilklappe für die Regelung .des Durchganges dieser Lei tung vorgesehen ist, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die Ventilklappe über ein biegsames Kabel mit einer Ausrück- oder Ausschaltvorrichtung in Wirkungs verbindung steht, derart, dass die ge nannte Maschine entsprechend den Off nungs- und Schliessbewegungen der Zeit einstellklappe in und ausser Betrieb ge setzt wird. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Abstellvorrichtung, welche durch sämtliche Speiseregler betätigt wird, um in bestimmten Zeiten die Zufuhrregler- mittel der Hauptleitung ausser Betrieb zu setzen. 3.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, bei welcher die genannte Maschine mittelst Transmis- sionsriemen angetrieben ist, gekennzeich net durch einen zweiarmigen Hebel, bei welchem der eine Arm den Riemenaus- rücker trägt und der andere, mit einem Gewicht versehene Arm mit dem einen Ende des biegsamen Kabels verbunden ist, dessen anderes Ende in Wirkungs verbindung mit dem beweglichen Organ .der Zeiteinstellvorrichtung steht, so dass der Riemen von der Los- auf die Fest scheibe und umgekehrt gerückt wird,
    um die Zufuhr des Materials zur Haupt leitung in Synchronismus mit der inter- mittierenden Förderung in dieser Leitung zu regeln, wobei die Abstellvorrichtung derart angeordnet ist, dass sie bei Be tätigung durch sämtliche Speiseregler eine Bewegung des zweiarmigen Hebels in der Richtung des Umlegers des Rie mens von der Los- auf die Festscheibe verhindert. 4.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abstellvorrichtung ein Solenoid mit einem federbeeinflussten Vorsprung aufweist, welcher bei Erre gung des @Solenoides in die Bewegungs bahn des einen Armes des zweiarmigen Hebels gerückt wird, wobei das Sole nold in einen elektrischen Stromkreis ge schaltet ist, welcher durch die Speise regler geschlossen wird. 5.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, in welcher das Material intermittierend durch die Hauptleitung von einer bZa- schine aus gefördert wird, in welcher es einer Vorverarbeitung unterzogen wird, :
    dadurch gekennzeichnet, dass die Vorver- arbeitungsmaschine eine bewegliche Zu fuhrvorrichtung für die Abgabe des Ma terials an die Hauptleitung und ein Hilfs- antriebsvorgelege für diese Zufuhrvor- riehtung aufweist, wobei die automa tische Zeiteinstellvorrichtung mit dem Hilfsantriebsvorgelege derart in Wir kungsverbindung steht, dass die Zufuhr vorrichtung stillgesetzt wird, wenn die Förderung durch die Hauptleitung unter brochen wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, bei welcher das Ma terial mittelst eines Ventilators von der Zufuhrvorrichtung aus durch die Haupt leitung gesaugt wird und die automa tische Zeiteinstellvorrichtung, welche eine Ventilklappe zur Regelung der För derung in der Hauptleitung enthält, zwi schen dem Ventilator und der Haupt leitung angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hilfsantridbsvorrich- tung eine Kupplung enthält, durch wel che .die Zufuhrvorrichtung angetrieben werden kann,
    und die Zeiteinstellventil- k'lappe mit dem Kupplungsbetätigung.s- mechanismus in Wirkungsverbindung steht, so dass die Zufuhrvorrichtung in Übereinstimmung mit den Öffnungs- und Schliessbewegungen der genannten Ven tilklappe in und ausser Betrieb gesetzt wird. 7.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeich net durch eine Steuervorrichtung für die Materialvorverarbeitungsmaschine, wel che durch die Speiseregler der Zweig leitungen betätigt wird, um den Haupt antrieb dieser Maschine zu regeln. B. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorverarbeitungs- maschine Riemenantrieb besitzt und der selben eine Riemenausrückvorrichtung zu geordnet ist, welche durch ein Solenoid betätigt wird, das in einen durch die Speiseregler gesteuerten elektrischen Stromkreis eingeschaltet ist. 9.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, bei welcher der Einlass jeder Zweigleitung aus der Hauptleitung durch eine Ventil klappe gesteuert ist, gekennzeichnet durch eine Wirkungsverbindung zwi schen der automatischen Zeiteinstellvor- richtung und jeder der genannten Ventil klappen, derart, dass diese Ventilklappen geschlossen sind, während das Material durch die Hauptleitung gefördert wird, und offen sind, sobald die Förderung durch die Hauptleitung aufhört. 10.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wirkungsverbindung ein biegsames Kabel aufweist, welches mittelst Lenkern mit der Achse der Zeit einstellventilklappe und mit einem Arm jeder Ventilklappe der Zweigleitungen verbunden ist. 11. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, da.ss die automatische Zeiteinstell- klappe durch elektrisch gesteuerte Mittel mit den Ventilklappen in den Einzel leitungen in Wirkungsverbindung steht. 1.2.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 6, bei welcher die auto matische Zeiteinstellvorrichtung durch elektrisch gesteuerte Mittel in Wirkungs verbindung mit dem Kupp.lungsbetäti- gungsmechanismus und den Ventilklap pen in den Einzelleitungen steht, ge kennzeichnet durch einen Nocken zur Steuerung eines elektrischen Strom kreises, in welchem Solenoide für die Be tätigung des Kupplungsbetätigungsme- chanismus und der Ventilklappen in den Einzelleitungen angeordnet sind. 13.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Haupt leitung für die gleichzeitige Beschickung an verschiedenen auf ihre Länge verteil ten Stellen von einer Anzahl getrennter Materialvorverarbeitungsmaschinen aus eingerichtet ist, von welchen jede das eine Ende der Hauptleitung speist, wobei in der Hauptleitung mehrere Schieber angeordnet .sind, zwecks Einstellung der Beschickung der verschiedenen Einzel leitungen von einer bestimmten Material quelle aus. 14.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und dem Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass das Material durch die Hauptleitung gefördert wird, vermittelst der in einer parallel zur Hauptleitung verlaufenden Rohrleitung erzeugten Saugwirkung, wobei die Rohrleitung in jede einzelne Zweigleitung durch ein Filter hindurch einmündet.
    15. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Rohrleitung ein stellbare Puffer eingebaut sind, durch welche die Saugwirkung an der Ein mündungsstelle jeder Zweigleitung in die Hauptleitung geregelt werden kann.
    16. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 13 bis 15, mit einer An zahl Schiebern in der Hauptleitung und einer Antriebssteuervorrichtung in Form eines Riemenausrückers an jeder der bei- den Materialvorverarbeitungsmaschinen, wobei diese Antriebssteuervorrichtungen auf elektrischem Wege durch die Speise regler der Zweigleitungen gesteuert wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber die Steuerung von Schaltern be wirken, welche derart in einem elektri schen Stromkreis angeordnet sind,
    dass durch die Einstellung der Schieber auto matisch bestimmt wird, welche der An- triebssteuervorrichtungen durch die ein zelnen Speiseregler gesteuert wird.
CH161284D 1931-02-28 1932-02-10 Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen. CH161284A (de)

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GB161284X 1931-02-28
GB210132X 1932-01-21

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CH161284A true CH161284A (de) 1933-04-30

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CH161284D CH161284A (de) 1931-02-28 1932-02-10 Einrichtung zur Regelung der Zufuhr von Fasermaterial während der Vorbereitung zum Spinnen.

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CH (1) CH161284A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256119B (de) * 1962-12-18 1967-12-07 Temafa Textilmaschf Meissner Beschickungsvorrichtung fuer Waagespeiser an Krempeln fuer die Spinnerei u. dgl.
DE3151697A1 (de) * 1981-12-29 1983-07-07 Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau, 4408 Dülmen Verfahren zum steuern der beschickung einer anzahl von verarbeitungsmaschinen mit spinngut u.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1256119B (de) * 1962-12-18 1967-12-07 Temafa Textilmaschf Meissner Beschickungsvorrichtung fuer Waagespeiser an Krempeln fuer die Spinnerei u. dgl.
DE3151697A1 (de) * 1981-12-29 1983-07-07 Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau, 4408 Dülmen Verfahren zum steuern der beschickung einer anzahl von verarbeitungsmaschinen mit spinngut u.dgl.

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