CH158668A - Verfahren und Vorrichtung zum Nachweisen von falschen Münzen oder als solche dienenden Scheiben. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Nachweisen von falschen Münzen oder als solche dienenden Scheiben.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Nachweisen von falschen 11Iünzen oder als solche dienenden Scheiben. Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren und eine Vorrichtung zum Nachweisen falscher Münzen oder als solche dienender Scheiben unter Anwendung eines magneti schen Feldes.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zeich net sich dadurch aus, dass man sich bewe gende Münzen oder Scheiben dem Einfluss eines magnetischen Feldes aussetzt, und da durch je nach dem Material, aus dem die Münzen oder Scheiben bestehen, die Geschwin digkeit ihrer Bewegung verändert und ihre Bahn nach dem Verlassen .des Magnetfeldes bestimmt, um das Herabfallen der Münzen bezw. Scheiben von verschiedenem Material an verschiedenen Stellen zu veranlassen.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienliche Vorrichtung besitzt eine ein Magnet feld schneidende Münzenführung in Verbin dung mit einem in solcher Lage zur Mün- zenführung angeordneten Münzenbehälter, dass nur Münzen von einem bestimmten Material nach dem Verlassen der Führung in densel ben fallen, während andere Münzen oder Scheiben infolge der Wirkung des Magnet feldes an anderen Stellen herabfallen.
Das Verfahren gemäss der Erfindung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, von denen einige anhand der beifolgenden Bei spiele der Vorrichtung darstellenden Zeich nung näher erläutert werden sollen.
Fig. 1 ist ein Aufriss eines ersten Aus führungsbeispiels der Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie .1-A in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schaubild eines der ange wandten Magnete; Fig.4 und 5 sind ein Aufriss und ein Vertikalschnitt nach der Linie B-B, Fig. 4 der Münzführung eines zweiten Beispiels.
Beim Beispiel naeh Fig. 1-3 bezeichnet 1 eine leicht geneigte mit einer Anzahl Huf eisenmagneten 2 versehene Münzenleitrinne aus Messing. Die Enden 3 der Magnetpole sind rechtwinklig umgebogen und in Löcher in den Seitenwänden der Rinne versenkt, so dass die Pule auf die die Rinne passierenden Münzen einzuwirken vermögen. Zwei Magnete stehen mit den ungleichen Polen einander gegenüber, so dass ein magnetisches Feld quer über die Rinne geschaffen wird. Längs der Rinne angeordnete Magnete können mit gleichen oder ungleichen Polen einander zu gekehrt sein. Zu diesem Zwecke sind die Magnete auf jeder Seite der Rinne zueinan der versetzt und abwechselnd nach oben und nach unten gerichtet.
Es ist herausgefunden worden, dass sechs oder mehr versetzt zueinander und auf einer Strecke von 152-178 mm angeordnete Mag netpaare bei einer Neigung der Rinne von ca. 5 % die gewünschte Wirkung ergeben doch können in der Zahl, Anordnung und Dimensionierung der Magnete .Änderungen eintreten.
Es kann auch auf jeder Rinnenseite ein länglicher, massiver Magnet oder eine Reihe kleiner, massiver Magnete verwendet werden.
Die Tiefe der Münzenrinne ist zweckmässig eine solche, dass die Pole 3 der Magnete 2 auf der Höhe der Mitte der die Rinne durch laufenden Münzen liegen. Der Luftspalt zwi schen den gegenüberliegenden Magnetpolen ist vorteilhaft so schmal als möglich, ohne jedoch den freien Durchlauf der Münzen zu hindern.
Unterhalb der Rinne sind drei Münzen trichter angeordnet, von denen die beiden äusseren nach einem ausserhalb der Vorrichtung aufgestellten Becken mit der Bezeichnung "Refüsierte Münzen" führen, während der mittlere Trichter zur Aufnahme richtiger Münzen, zum Beispiel Silbermünzen, nach einem auslösbaren Mechanismus einer Ma schine zur Abgabe von Gegenständen führt.
Eisen- und andere Scheiben von hoch magnetischem Material werden durch einen bekannten Mechanismus gestoppt und aus geworfen, bevor sie zum oben beschriebenen Apparat gelangen: Beim Beispiel nach Fig. 4 und 5 trägt die eine Seite der Münzenrinne Magnete 2 und die andere Seite eine Schiene 4 aus hochmagnetischem Material, wie zum Beispiel Stahl, Eisen etc., so dass ein magnetisches Feld quer über die Münzenrinne gesehaffen wird.
Claims (1)
- PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zum Nachweisen falscher Mün zen oder als solche dienender Scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass man sich bewegende Münzen oder Scheiben dem Einfluss eines magnetischen Feldes aus setzt, und dadurch, je nach dem Material, aus dem Münzen oder Scheiben bestehen, die Gescbwindigkeit ihrer Bewegung ver ändert und ihre Bahn nach dem Verlassen des Magnetfeldes bestimmt, um das Herab fallen der Münzen bezw. Scheiben von verschiedenem Material an verschiedenen Stellen zu veranlassen.II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine ein Magnetfeld schneidende Münzenführung in Verbindung mit einem in solcher. Lage zur Münzenführung ange ordneten Münzenbehälter, dass nur Münzen von einem bestimmten Material nach dem Verlassen der Führung in denselben fallen, während andere Münzen oder Scheiben infolge der Wirkung des Magnetfeldes an anderen Stellen herabfallen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Be hälter so angeordnet sind, dass sie Münzen bezw. Scheiben aufzunehmen vermögen, welche die Münzenführung mit differieren den Bahnen nach Massgabe des Einflusses des magnetisehen Feldes auf die Geschwin digkeit der Münze beim Durchlaufen der Führung verlassen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- dadurch gekennzeichnet, dass die Münzen.. Führung aus--einer Rinne aus nichtmagne- tischem Material besteht, an deren Seiten mindestens ein Magnet angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass längs der Rinne mehrere Magnete angeordnet sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Münzenführung mindestens ein Magnet und auf der andern Seite der Rinne min destens eine Masse von hoch magnetischem Material angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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