DE372995C - Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung

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DE372995C
DE372995C DEK69513D DEK0069513D DE372995C DE 372995 C DE372995 C DE 372995C DE K69513 D DEK69513 D DE K69513D DE K0069513 D DEK0069513 D DE K0069513D DE 372995 C DE372995 C DE 372995C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets
    • B03C1/145Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets with rotating annular or disc-shaped material carriers

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung. Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren und zur Ausführung dieses Verfahrens geeignete neuartige Vorrichtungen zur magnetischen Aufl;ereitung. Es sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, hei denen das magnetische Gut von der Austragvorrichtüng außerhalb des magnetischen Feldes abgespült wird. Das magnetische Gut inuß daher zunächst aus dem magnetischen Felde herausgeführt werden. Zu diesem Zweck mußte bisher entweder der ganze Magnetkörper oder einer seiner Pole bewegt oder eine besondere Austragvorrichtung vorgesehen werden. Die Bewegung des schweren Magnetkörpers erforderte eineentsprechendeAntriebskraft und eine Antriebsvorrichtung. Bei Anordnung feststehender Pole und eines beweglichen Austragkörpers war zwar nur eine geringere Antriebskraft erforderlich, dagegen kamen aber (lie Herstellungskosten des aus unniagnetischein Baustoff herzustellenden Austragkörpers hinzu, und die Wirkung des Magneten wurde durch den zwischen Rohgut und Pole eingefügten Austragkörper beeinträchtigt.
  • Die Erfindung 1-.esteht nun darin, daß das magnetische Gut unmittelbar aus dem magüetischen Felde durch den Strahldruck eines gasförtnigen oder flüssigen Austraginittels herausgeworfen wird. Durch dieses neue Verfahrest ist es möglich, neuartige Magnetscheider zu schaffen, welche in ihrer Bauart wesentlich einfacher und daher in der Herstellung weit billiger sind. Trotzdem bei diesei neuen Scheidern das ganze Magnetsystem feststeht, ist eine besondere Austragvorrichtung nicht erforderlich. Es fällt also auch jeglicher mechanische Antrieb weg. Auch die Zuführungsvorrichtung des Rohgutes kann feststehend angeordnet werden. Man kann die Zuführungsvorrichtung aber auch samt der den Strahl des Austragmittels erzeugenden Vorrichtung beweglich anordnen, ohne daß aber auch bei solchen Ausführungsformen ein Teil des Scheiders selbst bewegt oder eine besondere bewegbare Austragvorrichtung angeordnet zu werden braucht. Bei Scheidern mit mehreren hintereinanderliegenden Speisestellen, z. B. bei Ringscheidern, wird noch ein weiterer Vorteil erreicht. Bisher mußte bei solchen Scheidern das magnetische Feld zwischen zwei Stellen unterbrochen werden, um das magnetische Gut aus dem `Magnetfeld austragen und dann gesondert ableiten zu können. Durch das neue Verfahren sollen Scheider geschaffen werden, bei denen das Ringfeld auf seinem ganzen Umfang ausgenutzt werden kann, ohne daß auch hierl@ei ein mechanischer Antrieb des Magnetsystems oder die Anordnung einer beweglichen Austragvorrichtung erforderlich ist, . Ferner mußte bisher bei Scheidern mit mehreren um einen -Mittelpunkt angeordneten Speisestellen mit gemeinsamer Austragvorrichtung sowie gegebenenfalls auch mit einer mittleren gemeinsamen Zufiihrungsvorriclitung das magnetische Feld wegen der für flir Austragung notwendigen Drehl:ewegung kreisringförmig sein. Bei derartigen Scheidern kann nach dein neuen \-erfahren die Mittellinie des außerdem uriunterl:roclienen magnetischen Feldes auch andere geschlossene geometrische Figuren bilden, weim alle Teile des Scheiders feststehend angeordnet sind.
  • Solche neuen Scheider sind also ini Vergleich mit den bekannten dieser Art 1-,ei gleicher Größe viel leistungsfähiger bzw. genügt bei gleicher Leistung für (las neue Verfahren ein Scheider von kleinerer und daher billigerer und einfacherer Bauart.
  • Das neue Verfahren kann bei Scheidern aller Art verwendet werden.
  • Das gasförmige oder flüssige Mittel, aus dem der Strahl besteht, kann Luft, Dampf, Wasser o. däl. sein.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausfüllrungsforinen der nach denn neuen Verfahren arbeitenden Scheider beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnht durch einen 'Magnetscheider. i ist der 'Magnet, dessen leide Pole 2 Und 3 über der feststehenden Zuführungsschurre 4 ebenfalls fei angeordnet sind. Das Rohgut wird- in Pfeilrichtung x zugeführt und, sobald es in das magnetische Feld gelangt, von den Polen 2 und 3 angezogen. Auf dein Fluge nach den Polen werden die magnetischen Teilchen durch einen kräftigen Strahl 5 von Luft oder Wasser o. dgl. erfaßt und aus dein magnetischen Felde heraus in den Saminell;ehälter Ei geworfen. Das unmagnetische Gut fällt in den Behälter Z. Zweckmäßig wird die den Strahl erzeugende Düse 8 so gerichtet, daß auch: magnetische Teilchen, die etwa doch his an die Pole 2, 3 gelangt sind, von diesen al)gelöst werden.
  • Abb. 2 zeigt in gleichem Schnitt wie All>. i einen Scheider ähnlicher Bauart wie der nach Abb i, nur sind zwei Strahlen 9, io untereinander statt eines vorgesehen. Das ausgeschiedene magnetische Gut gerät zunächst in den aus der Düse i i austretenden schwächeren Strahl 9, welcher das schwacfiniagnetische Gut mitreißt und in den Behälter 12 wirft. Das starkmagnetische Gut fliegt durch diesen Strahl hindurch und gerät dann :in den aus der Düse 13 austretenden stärkeren Strahl io. welcher es aus dein magnetischen Felde heraus in den Behälter 1:I wirft.
  • Ebb. 3 veranschaulicht in einer Teildarstellung in senkrechtem Schnitt einen Scheider t n't 1 züi 1,eiden, Seiten der fcststeliciileii ( -hit, szuführung4 liegenden, el:enfalls feststellenden Polen 2 und 3 tul(l einem Strahl ; zum Austragen des magnetischen Gutes aus lein lhtgnetfeld.
  • In Abh..I ist in senkrechtem Schnitt rin Ringscheider dargestellt mit ül,er der feststehenden Gutszuführung i 5 e1 enfalls fest angeordneten Ringmagneten und finit ununterhrochenein Magnetfeld. Durch ein Rolir i6 fällt das Gut auf die Mitte des feststehenden. kegelförmigen Zuführungstellers i und flieht von da nach allen Seiten in flas magnetische Ringfell. Durch (lie Ringpole i;, 18 wird das magnetische Gut ausgeschieden und durch den aus einer Ringdüse i9 austretenden Strah' 21-@ aus dein Magnefeld heraus in die ringförmige l-iiine 2 i geworfen, während das uziinagnetische Gut über den Rand (les Tellers 15 in (lie Rinne 22 fällt.
  • In den Abb. 5 bis 7 ist ein Ringscheider finit beispielsweise zwei in Richtung der Roligutszuführung hintereinander angeordneten, an Stärke zunehmenden Magnet, Zonen oder Teilfeldern veranschaulicht. Die leiden Zonen werden durch zwei feststehende Pole und einen zwischen Teil Polen fest angeordileten induzierten Ring gebildet. Natürlich könnten auch nur ein zonenloses Fell oder ein Fekl finit mehr als zwei Zonen angeor,tnet sein. L'ller den Polen kreisen Zuführtings- und Al>-spritzvorrichtungen. Die Pole 1-4hien auch hier ein ununterbrochenes Magnetfeld bzw. mit ihrem induzierten Zwischenpol zwei untuiterlyrocliene Teilfelder, so daß das magnetisclic Gut ini magnetischen Fell selbst allgespritzt wird. Eine l.esondere l;ewegliche Austragvorrichtung ist hier ebenfalls nicht erforderlich, (la der kreisende Strahl das Austragen bewirkt. Die 1, el(Ispalte sind zur Verhütung des Eindringens von Arl:eitsgut und Feuchtigkeit mit uninagnetischein Stoff ausgefüllt. Abb. ; ist ein senkrechter Schnitt durch den Scheider: clie Zuführungs- und Abspritzvorrichtungen sind in Seitenansicht dargestellt.
  • Abb. 6 ist eine Aufsicht, Abb. 7 in gleichen, Schnitt wie Abb. ; in größerem \1al.lstab eine Einzelheit. i;, 18 sind die feststehenden Ringpole, welche finit dem zwischen ihnen fest angeordneten, als Zwischenpol dienenden in-,luzierten Ring 23 einen ringförmigen Herd finit zwei Teilfeldern I :ilden. Cl,er dieseln Herd kreisen die Zuführungsrohre 24 für das Rohgut, die Akspritzdüsen 25 für (las unmagnetische und 26 für das magnetische Gut. Diese Teile sind in der Weise zueinander angeordnet, (laß bei einem zusammengehörigen Rohrsatz 2_l., -25, 2E-) in der Drehrichtung 3, zuerst (-las Zuführungsrohr 24, dann die Absl)ritz(lüsc 2j für (las ulnnagnetisclie und darauf die Düse 26 für (las magnetische Gut folgt. Die Drehung dieser Teile kann ohne besonderen mechanischen Antriel) durch den Rückdruck des Austragmittels erfolgen. Wählt man einen mechanischen Antrieb, so kann dieser ganz einfach und leicht gehalten sein, (la das Gewicht der zu bewegenden Teile gering ist. 21 und 22 sind die ringförmigen Sammelrinnen, 21 für das magnetische, 22 für (las unmagnetische Gut. Die Arbeitsweise dieses Scheiders ist folgende: , Das Rohgut wird mittels des Rohres 2.4 auf den Herd 17, 18, 23, und zwar in das schwächere magnetische Feld 17, 23, aufgegeben. Das magnetische Gut wird zunächst auf dem Herd festgehalten, das schwachmagnetische und unmagnetische Gut wird durch den aus der Düse 25 austretenden Strahl in Richtung auf die Rinne 22 befördert. Hierbei gelangt dies Gutsgemisch in das stärkere magneti--che Feld 23, 18. hier wird (las schwachmagnetische Gut festgehalten, während (las immagnetische in die Rinne 22 gespült wird. M1es auf dem Herd festgehaltene magnetische Gut wird (tann durch den aus der Düse 26 austretenden stärkeren Strahl aus den magnetischen Feldern herausgeworfen und gelangt in die Sammelrinne 21.
  • Das für die Abspritzvorr ichtung 25, 26 bestimmte Wasser o. dgl. kann durch die hohle Welle 27 zugeleitet werden.
  • Um zu verhindern, daß unniagnetisches Gut in die Rinne 21 gelangt, kann man den Herd 17, 18, 23 nach der Sammelrinne 2z des unmagnetischen Gutes zu mehr oder weniger geneigt hauen.
  • Wie Abb. 7 zeigt, sind hei dein eben be-@@chriebenen Scheider auf den Polstücken 17, i 8 und dein Zwischenpol 23 auch Zähne 28' vorgesehen. Ferner ist, um zu verhindern, (laß in das auf dem Herde festgehaltene magnetische Gut unmagnetisches eingeschlossen wird, hier folgende Einrichtung getroffen: Unter (lein Herd sitzt ein ningföriniger Kasten 29, in welchen durch das Rohr 3o ein gasföriniges oder flüssiges Mittel eingeführt wird. Der Zwischenraum zwischen den Polen 17, 18 und dem Zwischenpol 23 ist durch einen Wasser- oder luftdurchlässigen unmagnetischen Stoff 31 ausgefüllt. In den Kasten 29 wird beispielsweise Wasser unter Druck eingeführt. Dieses dringt durch die Zwischenlage 31 hindurch nach oben auf den Herd und bewirkt eine Läuterung des Aufgabegutes und eine Anreicherung des festgehaltenen magnetischen Gutes.
  • Als weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Abh. 8 bis' i i einen Magnetscheider, bei dem beide Pole oberhalb des zu scheidenden Gutes liegen und unter ihnen ein Teller kreist, welcher der Roligutszuführung dient und auch deichzeitig die Abspritzvorrichtungen für das magnetische und unmagnetische Gut enthält. Die Pole stehen auch hier fest, eine l;esondere Austragvorrichtung ist nicht erforderlich, da (las Gut gemäß dein neuen Verfahren unmittelbar aus dein magnetischen Felde abgeführt wird. Abb. 8 ist ein achsialer Schnitt durch den l\laglletscheider. Abb. 9 stellt zwei Aufsichten dar, in der oteren Hälfte auf den Magneten, in der unteren auf den kreisenden Teller. Abb. f o und i i sind Einzelheiten in senkrechtem Schnitt gemäß Abh. B.
  • 32 ist ein kegelförmiger, auf der Welle 33 gelagerter Teller. Die Welle 33 ist hohl und dient zur Zuführung des zum Austragen des magnetischen Gutes verwendeten Mittels. Von der Welle 33 aus wird das 1\,7tittel durch im Teller 32 vorgesehene Kanäle 34 nach topfartigen Düsen 35 geleitet, deren Bauart besonders aus Abb. io ersichtlich ist und welche unterhalb der Ringpole in Öffnungen des Tellers 32 sitzen. Das Austraglnittel tritt aus den Kanälen 3:1 in den Hohlraum 36 (Abb. io) der Düsenwandung ein und durch die Öffnungen 37 aus. Die die Öffnungen 37 tragende Wand 38 jedes Düsentopfes 35 ist trichterförmig gestaltet. Auf dem Teller sind ferner winkelartige Führungsleisten 39 (Abb< 8 und 9) vorgesehen, deren Zweck weiter unten erläutert wird. Unterhalb der Düsen 35 ist eine ringförrrrige feststehende Sammelrinne 21 für das magnetische Gut und unterhalb des Tellerrandes eine feststehende, ringförmige Sammelrinne 22 für das - unmagnetische Gut angeordnet. Die Arbeitsweise des Scheiders ist folgende: Das Rohgut wird durch das Rohr .Io auf den Teller 32 geleitet und fließt an dem sich in Pfeilrichtung a (Abb. 9) drehenden Teller 32 nach allen Seiten herab. Durch die Leisten 39 wird das Gut in hestimmte Bahnen unterteilt, und zwar derart, daß: es nicht in die Düsentöpfe 3,5 hineinlaufen kann. Das Rohgut gelangt nun zwischen den Führungsleisten 39 in das ringförmige magnetische Feld. In diesem wird das magnetische Gut an die Pole r7, 18 gezogen, während das unmagnetische Gut über den Rand des Tellers 32 in die Saminelrinue 22 fällt. Das magnetische Gut wird auch hier unmittelbar aus dein magnetischen Felde ausgeworfen. Infolge der oben erwähnten schrägen Stellung der Wand 38 sind die aus den Öffnungen 37 austretenden Strahlen schräg aufwärts nach der Mitte der Düse gerichtet, und zwar derart, daß sie das von den Polen angezogene magnetische Gut treffen und von den Polen ablösen. Es fällt dann durch den inneren Raum 41 der Düse 35 in die Rinne 21. Die Öffnungen 37 sind zweckmäßig nur an dem in der Bewegungsrichtung (Z, Abh. 9) Hinteren Teil der Düsenwand 38 angebracht, damit nur in der Bewegungsrichtung vorwärts - gegebenenfalls noch seitwärts - gerichtete Strahlen aus der Düse austreten. Die Foren und Anzahl der ( )ffnungen 37 kann verschieden sein, die Offnungen kölinen z. B. rund, wie gezeichnet, oder auch sehlitzförinig sein, und man kann Einrichtungen vorsehen, mittels deren der Durchschnittsquerschnitt und die Stellung der wirksamen Uffnungen geändert «erden können. Desg]eichen können die Diisentöpfe selbst ani Teller sowohl bezüglich ihrer Stellung zti und Entfernung von (len Polen als auch in Größe und Foren verstellbar sein.
  • Bei startrein Ansatz voll magnetischem Gut ;in den Polen 1;7. 18 könnte es vorkommen, daß ulllllZiglletisclies Gut sich all das t-ereits angezogene magnetische Gut ansetzt. C"in min zu verhindern, (laß solches unmagnetische Gut bis zur Düse 35 gelangt und sich dort mit dein abgespritzten magnetischen Gut mischt, kann inan vor jeder Düse im Teller eine CW11u11g .12 (A1111. 9) vorsehen, durch welche solches unmagnetische Gut abfällt. Es wird dann mittels einer Rinne o. d-L, die sich mit. dein Teller 32 dreht. in den ",aiiiniell)ehälter 22 des uninagnetischen Gutes oder einen besonderen Behälter.].; geleitet.
  • Durch ein wie veranschaulicht zwischen den Polen 17, 18 angeordnetes Rohr 43 lassen sich ein oder mehrere Wasserschleier bilden, die sich in all sich bekannter Weise (Patent -=30037) der Flugrichtung des magnetischen Gutes entgegenl>ewegen.
  • In Ahb. i l ist all Stelle eines Düsentopfes eine Düse 44 angeordnet, welche in ähnlicher Weise wie in Abh. i his d einen quer zur Flugrichtung des magnetischen Gutes gerichteten Strahl erzeugt, der das magnetische Gilt aus (lein Felde heraus und in die Sammelrinne 21 wirft, während (las unnlagnetische Gut ül-er den Tellerrand in (Iie Rinne 22 fällt. Die Düse kann in ihrer Lage zu den und Eiltfernung von den Polen veränderbar angebracht sein.
  • Das gleiche gilt für die Düsen nach Ahb. i bis .f wie überhaupt für alle Düsen zum Al:-schleudern des magnetischen Gutes aus (lein magnetischen Felde. Auch die Brausen turn Ableiten des unniagnetischen Gutes l:i)nilen verstellbar sein, z. B. kann gemäß Ahle. C die gegenseitige Stellung voll (]eil Teilen 2d. bis 2<I eine regell:are sein wie auch ihre Stellung /tun Herd 17, 23, 18.
  • Auch die Foren der Düsen kann verschied:li sein. Wesentlich (lahei ist, (laß ein Strahl gehildet wird, der so gerichtet und so stark ist, (laß sein Druck (las abgeschiedene Magnetische Gut aus (fein 'Magnetfeld auszutragen vermag.
  • Je nach der Perineal;ilität des zu scheidenden Gutes kann der Druck in den Düsen entsprechend eingestellt \\-erden. Uni (las Festklehen von stark magnetischen Gutsteilen an den Polen zu verhüten, können die Pole in an sich bekannter `'eise mit unmagnetischein Stoff bekleidet werden, der gegebenenfalls auch den Feldspalt überbrücken kann. Ls wird (lann zum Abspülen ein geringerer Strahldruck gebraucht.
  • Die Bezeichnung »feststehen f1« für die einzelnen Teile der neuartigen Scheider besagt. (laß eine Bewegung dieser Teile für den Betriel) des Schei(lers nicht erforderlich ist. Diese Bezeichnung schließt al;er nicht aus, (laß bei den betreffenden Ausführungsformen die als feststehend bezeichneten Teile verschiebl;ar und verstellbar sind, um hei diesen Schei-(lern die 1#ekannten Mittel zur Regelung der Feldstärke anwenden zu können, z. B. Verstellung der Pole in Richtung auf (las zugeführte Gut, ,()wie in der Riclittul-, in welcher (las magnetische Gilt ausgeworfen wird: V erstellung der Zuführun-svorrichtun- des Roh--utes und der Wände der Sammelbehälter für magnetisches und uninagnetisches Gilt; Regelung der Geschwindigkeit des Rohgutes auf der Zuführungsvorrichtung, z. B. durch drehbare Anordnung des Magneten, nebst Zuführungsvorrichtung des Rohgutes und der Al#-leittnigs- und Auffangeinrichtungen der geschiedenen Gutssorten u. a. in.
  • Auch kann ein Rütteln der Roligutszt-ifiilirungen vorgesehen werden. 7.B. kann Iran bei der Ausführtin-sforin nach A1111.8 und (i 1lein kreisenden Teller eine in achsialer Richtung leicht auf- und abschwingende Bewegung erteilen.
  • Die Bezeichnung »ununterbrochenes« Magnetfeld bedeutet, (laß (las Fell zur Austragung des magnetischen Gutes aus dein Felde nicht unterbrochen zu werden ],raucht. Es soll (la-egen nicht ausgeschlossen sein, daß das Feld aus anderen Gründen unterbrochen werden kann.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur magnetischen Auf-Lereitung, (ladurch gekennzeichnet, daß das ausgeschiedene magnetische Gut durch den Stralildruck eines "asföririigeil oder flüssigen Austraginittels unmittelbar aus dein magnetischen Felde ausgeworfen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (las magnetische Gut nacheinander durch zwei oder mehrere Strahlen voll verschiedener Stärke hindurchgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein feststehendes Magnetsvstein, eine Rohgutszuführung und eine Vorriciitung, um das magnetische Gut mit starkem Strahl unmittelbar aus dem magnetischen Felde auszuwerfen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein feststehendes Magnetsystem, eine Rohgutszuführung und zwei Düsen, die verschieden starke Strahlen erzeugen, das magnetische Gut unmittelbar aus dem magnetischen Felde werfen und so angeordnet sind, daß ihre Strahlen nacheinander, der schwächere zuerst, die Flugbahn des magnetischen Gutes kreuzen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei über einer feststehenden Rohgutszuführumg (4, Abb. i) ebenfalls feststehend. Pole (2, 3) und eine feststehende, zur Zuführung ides Austrag nittels bestimmte Düse (8, Albb. i), diie so gerichtet ist, daß der Strahl die Flugbahn der magnetischen Teilchen kreuzt.
  6. 6. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 und 5, gekennzeichnet durch zwei über einer feststehenden Zuführiuigsvorrichtung (4, Abb. 2) feststehende Pole (2, 3) und zwei feststehend angeordnete Düsen (11, 13), deren verschieden starke Strahlen nacheinander, der schwächere -zuerst, die Flugbahn der magnetischen Teilchen kreuzen.
  7. 7. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei feststehende Pole (2, 3, Abb. 3), eine zwischen diesen Polen feststehende Zuführungsschurre o. dg1. (4, Abb. 3) und eine zwischen dem oberen Pol (2) und der Schurre (4) - feststehend angeordnete Düse (8, Abb.3), die so gerichtet ist, daß ihr das magnetische Gut aus dem magnetischen Felde auswerfender Strahl die Flugbahn des magnetischen Gutes kreuzt. B.
  8. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen feststehenden Magneten (17, 18, Abb.4) mit einem (oder mehreren) ununterbrochenen Magnetfeld, dessen Mittellinie einen Kreis oder eine andere geschlossene geometrische Figur bildet, ferner eine unterhalb des feststehenden Magneten ebenfalls feststehend angeordnete, das Rohgut dem Magnetfeld zuführende Vorrichtung (15) und eine mit ihrer Mündung auf die Flugbahn der magnetischen Teilchen gerichtete Düse o. dgl. (ig), die das magnetische Gut aus dem Magnetfeld auswirft. - g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen aus zwei oder mehreren ineinander angeordneten feststehenden Ringpolen oder Polstücken (17, 23, 18, Abb. 5)_ gebildeten Scheideherd mit einem einfachen oder aus mehreren Zonen bestehenden ununterbrochenen Magnetfeld und über dem feststehenden Scheideherd kreisend edne Vorrichtung zum Zuführen des Rohgutes (24), eine Brause zürn Ableiten des unmagnetischen Gutes und eine ,Düse, deren Strahl das magnetische Gut aus dem ununterbrochenen Magnetfeld auswirft. i o.
  10. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, diaß der zwischen den Polen oder Polstücken gelegene Teil des Scheideherdes aus porösem Baustoff besteht und unter diesem Herdteil ein ringförmiger Kasten angebracht ist zu dem Zwecke, mittels eines in den Kasten eingeführten, den porösen Herdteil bis zur Herdoberfläche durchdringenden gasförmigen oder flüssigen Mittels eine Läuterung des auf den Scheideherd aufgebrachten Gutes zu erzielen. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere feststehende Ringpole, einen unter diesen Polen kreisenden Teller zur Zuführung des Rohgutes und an diesem Teller angebrachte Düsen beliebiger Bauart, deren Strahlen das Auswerfendes magnetischen Gutes aus dem Magnetfeld bewirken.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem kreisenden Teller (22) sitzenden Düsen (35) in der `'eise topfartig ausgebildet sind, daß das an den Polen (17, -i8) sitzende magnetische- Gut durch aus* der Wandung der Düse (35) austretende Strahlen abgespritzt wird und dann durch den inneren Hohlraum (4i) der Düse (35) hindurch in einen unter dem Teller (32) befindlichen Sammelbehälter (21) fällt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsrichtung des kreisenden Tellers (32) vor jeder Düse (35) je eine Öffnung (44) im Teller vorgesehen ist, durch welche unmagnetisches Gut, das etwa an dem angezogenen magnetischen Gut anhaftet, abfällt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß dem kreisenden Teller eine in achsialer Richtung leicht auf- und abschwingende Bewegung erteilt wird.
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