CH157019A - Einrichtung zum Reinigen von Plansieben. - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen von Plansieben.

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CH157019A
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CH
Switzerland
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brush
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Inventor
Teichmann Albert
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Teichmann Albert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/52Cleaning with brushes or scrapers
    • B07B1/522Cleaning with brushes or scrapers with brushes

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Einrichtung    zum     Reinigen    von Plansieben.    Bekannten     Einrichtungen    zum Reinigen  von Plansieben haften noch grosse Mängel an,  auf die es zurückzuführen ist, dass eine  scharfe, ideale Sichtung nicht erreicht wird.  Diese Mängel sind:  1.

   Bei Bürsten. mit seitlicher Zapfen  führung  die ungleichmässige Hin- und     Herbewe-          gung    des Bürstenkörpers, vor allem bei  Bürsten     mit    grossem Radius, wodurch der  äussere Teil des Besatzes auf beiden Seiten  grösserer Abnutzung unterliegt als der innere  und die äussere Siebfläche mehr als die nach  der Mitte liegende angegriffen wird, ganz ab  gesehen davon, dass das Mitschleppen der  Schleifplatte mit Zapfen als Ballast im all  gemeinen einen raschen Lauf     und    schnelle,  sowie sichere Wendung verhindert.  



  z. Bei Reiterbürsten     mit    geschlossener       Führungsschiene,     unruhiger Lauf und besonders langsame  Wendung     in    der Kurve, ganz gleich, ob die    Führung an der Bürste aus festen Schleif  backen, Rollen oder Stossbündeln besteht.  



  3. Jede Rollenanordnung zeigt sich als  hinderlich und     unpraktisch,     hinzu kommen noch der geräuschvolle  Lauf und rasche Abnutzung.  



  4.     Bürsten    mit Stossbündeln bewähren  sich nicht für die     Dauerleistung,     und dies gilt ganz besonders für grössere  Bürsten, da diese den Schwingungen des       Sichters    in der Schnelligkeit nicht folgen       können    und somit die     Stossbündelanordnung     in kurzer Zeit zerstört ist, ganz gleich, wo       diese,Stossbündelanordnung    liegt.  



  5. Zweiteilige     Reiterbürsten    zeigen am       Verbindungsstück    keine     oder    mangelhafte  obere und untere     Bassetzung,     wodurch oben die     Siebe    in der Mitte der  Bahn ungenügend gesäubert werden, auch  langsam und unsicher in der Fortbewegung  sind, was sich ganz besonders in den Kurven  als grosser Nachteil auswirkt.      6. Die Führungsleisten der     Rollzapfen-          bürsten        mit    seitlicher Führung,  ob von Holz oder Metall, sind hinderlich  und kostspielig.  



  7. Die     Führungsschienen    für Reiter  bürsten sind     konstapielig,        verursachen        grosses     Geräusch, die     Befestigung    ist kompliziert  und     die    geschlossene Führungsbahn ist auf  dem Sammelboden schwer zu befestigen; Los  lösen vom Sammelboden und     Verwerfen    des  selben sind nicht zu vermeiden.  



  B. Die bisher verwendete, geschlossene  Führung musste auf dem Sammelboden be  festigt werden; weder Auflöten noch Ruf  nieten hält auf die Dauer; daher Lösen der  Befestigungsstellen, Verziehen der     Sammel-          böden,    und als Folge davon Stehenbleiben,  sowie geräuschvoller Lauf der Bürsten, alles  erhebliche Nachteile. Der     Blechsammelboden     mit der an ihm befestigten Führungsschiene  verhält sich wie ein kräftiger Resonanzboden.  



  9.     Überbrückung    der Kanäle ist bei lang  sam drehenden Bürsten ein Erfordernis.  



  10. Die bisherigen Bürstensysteme müs  sen den Bürsten im Längslauf bedeutenden  Spielraum lassen, daher grosse Bewegung der  Bürsten und rascher Verschleiss der Seide;  bei     Wendung    der Bürsten, besonders bei  Reiterbürsten, erfolgt diese Wendung lang  sam und unvollkommen, daher an diesen  Stellen besonders grosse Abnutzung der Be  spannung.  



  Durch die den     Gegenstand    der     Erfindung     bildende Einrichtung zum Reinigen von  Plansieben werden die vorerwähnten Mängel  beseitigt. Die Zeichnung veranschaulicht eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 zeigt die Unterseite,       Fig.    2 ist eine Seitenansicht der Bürste,       Fig.    3 die Oberseite der Bürste;       Fig.    4 ein     Schnitt    nach Linie     A-A    in       Fig.    3;       Fig.    5 ist ein     Querschnitt    durch den Sieb  rahmen;       Fig.    6 zeigt diesen in Draufsicht.

      Bei der dargestellten Einrichtung fehlt  jegliche Rollenanordnung; das Charakte  ristische derselben ist in erster Linie die ein  fache Konstruktion der Bürste und der Füh  rung:  Um die Bürste auch bei geringer .Siebhöhe  verwenden zu können, und eine gleich inten  sive     Bestreichung    der Bespannung zu errei  chen, ist der Bündelträger     a        (Fig.    2) vorzugs  weise aus einem Stück hergestellt und dabei       verhältnismässig    stark gewählt, damit das  richtige Bürstengewicht zustande kommt. Die  obere Besetzung b ist jedoch versenkt an  geordnet     (Fig.    4), um für beide, obere b und  untere c Besetzung, die erforderliche Haar  länge zu erhalten.

   In der Längsrichtung  wird     _    die Bürste mittelst auf dem     Sammel-          boden    aufgestellter Schienen d geführt, die  nur bis zu den Wendepunkten reichen. Zum  Zwecke dieser Führung durch die Schienen d  besitzt die Bürste auf der untern Seite, in der  Mitte des Bündelträgers, zwei Leisten e. Zum  Wenden der Bürste werden weder Schienen  für Mittelführung, noch Führungsleisten wie  bei     Rollzapfenbürsten    verwendet.

   Die Bür  sten werden vielmehr von an den Wende  punkten am Siebrahmen befestigten Haltern  f U-förmiger Gestalt mittelst eines an ihrer  innern     Stirnseite    angebrachten Zapfens g auf  gehalten, der an dieser Stelle als Schwenk  zapfen dient und der Bürste zu einer äusserst  schnellen Wendung verhilft.  



  Die aus schalldämpfendem Material her  gestellten, offenen Führungsschienen d sind  weder direkt auf dem Sammelboden befestigt,  noch     mit    der     Sichterwand    oder mit den den  Abfallkanal begrenzenden, in der Längsrich  tung des Rahmens durchgehenden Strebe  hölzern durch quer über dem     Sammelboden     liegende Halter verbunden, da solche den  Lauf der Bürste behindern würden.  



  Die Führungsschienen d sind vielmehr an  den     Enden    mit kurvenförmigen Flacheisen h  verbunden, deren Kurvenlauf der Kurve ent  spricht, die die Bürsten an den Wendestellen  beschreiben. Das freie Ende dieser Flach  eisen h schneidet mit den den Abfallkanal o  begrenzenden Leisten p ab. Die geraden Füh-           rungsschienen   <I>d</I> und die Flacheisen<I>h</I> liegen  auf dem Sammelboden frei auf, und nur die  freien Enden der Flacheisen h sind durch  Schrauben s oder dergleichen mit den Holz  leisten p fest vereinigt. Durch diese Anord  nung wird jede Berührung der Bürste mit der       Führungsschienenbefestigung    vermieden, und  die Bürste wird in ihrem Lauf nicht behin  dert.  



  Der Arbeitsvorgang bei der beschriebenen  Einrichtung ist folgender: In der Längs  richtung läuft die Bürste wie jede Reiter  bürste an der     Führungsschiene    d entlang.  Die     Führung    der Bürste liegt sonach  während des geraden     Längslaufes    in der       Mitte    der Bürste und erfolgt durch die       Leisten,    e der     Bürstenunterseite.    Bei Wen  dung der     Bürste    dagegen     verlässtdiese     die Schienenführung d und wird dann seit  lich durch ihren Zapfen g und den über dem  Abfallkanal angeordneten Halter     f    so gehal  ten,

   dass sie die Wendung bei nahezu rei  bungsloser Führung rasch ausführen kann,  und dann am Ende derselben beim     Übergehen     in die gerade Richtung wieder Führung  durch die Schiene d zu erhalten.  



  Die Vorteile der beschriebenen Einrich  tung sind folgende:  1. Vereinfachung der Bürste; Rollen,  sonstige komplizierte Teile oder sich schnell  verbrauchende Stossbündel zur Führung der  Bürste fehlen.  



  2. Nur einfache, schmale Streifen aus  Vulkanfiber oder einem andern, sich eignen  den Material dienen zur Führung.  



  3. Der Bürstenkörper ist     einstückig,    bei  derseitig grössere     Haarbesatzfläche,    Nicht  lösen von Verbindungen sind weitere Vor  teile.  



  4. Für die     Längslaufbahn    ist zur Füh  rung der Bürste als Schiene schalldämpfendes  Material verwendet.  



  5. Der Lauf in der geraden Richtung, so  wie in den Kurven ist fast geräuschlos.  



  6. Die     Schwungmassen    der Bürste sind  im geraden Lauf nach beiden Seiten, beim  Wenden jedoch nach einer Seite, verlegt,  daher    7.     schnellerer,    sicherer,     stofffreierer    Lauf  in gerader Richtung,       g.    leichtes, sicheres und schnelles Wen  den     in    den Kurven; eine halbe Wendung der  Bürste benötigt einen, höchstens zwei Hübe.  



  9. Grosse Geschwindigkeit der Bürste,  und zwar bei Seidenbespannung zirka 25 m,  bei     Drahtgeweben.    zirka 30 m je Minute, bei  200 Touren des     Sichters    und Bürsten mit  210 mm Radius, an der Peripherie gemessen.  



  10. Die     einstückige    Bürste mit äusserst  schmalen Führungsleisten gestattet oben und  unten vollere Besetzung.  



  11. Die Führungsschienen haben ausser  der Verschraubung der Flacheisen h an den       Abfallkanalleisten    p keine feste Berührung  mit dem Sammelboden; die Resonanz, ferner  das Verziehen der Böden und Lösen der  Schienen von den Böden ist beseitigt, und  ruhigerer, sowie sicherer Bürstenlauf sind  noch weitere Vorteile.  



  12. Wegen schneller Wendung ist     Ab-          fall-Kanalüberbrückung    nicht erforderlich.  13. Die Bürsten laufen in der Längsrich  tung und beim Wenden schnell und mit nur  geringer seitlicher Bewegung, daher grosse       Schonung    der Bespannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Reinigen von Plan sieben, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rung der Bürste in der geraden Richtung mittelst geradliniger Führungsschienen, an den Wendestellen dagegen mittelst eines an der innern Stirnseite der Bürste vorgesehenen Schwenkzapfens erfolgt, der sich in einen feststehenden, an den Begrenzungsleisten des Abfallkanals befestigten Halter einlegt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Führung der ein- oder mehrteiligen Bürste an den Führungsschienen (d) entlang die untere Seite der Bürste mit zwei Führungsleisten (e) versehen ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und U n- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ein- oder mehrteilige Bürste an der innern Stirnseite mit einem Zapfen (g) versehen ist, der sich bei ihrer Wendung in einen sie aufhaltenden, ihre Herum schwenkung sichernden Halter (f) ein legt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf dem Sammelboden befindlichen Führungsschienen (d) aus schalldämpfendem Material bestehen.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass beim einstückigen Borsten bündelträger der obere Besatz versenkt an geordnet ist, damit bei niedrigen Sieb höhen der obere und der untere Besatz ge nügend lang gehalten werden können. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die geradlinigen offenen Führungsschienen (d) durch Flacheisen (1a) gehalten werden, deren freie Enden mit den den Abfallkanal (o) begrenzenden Holzleisten (p) abschneiden, und dass diese Flacheisen (h) nach einer Kurve verlau fen, die der Kurvenbahn entspricht, wel che die Bürstenmitte an den Schwenkstel len beschreibt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die geraden Führungsschie nen (d) und die mit diesen vereinigten Flacheisen (1a) frei auf dem Sammelboden aufliegen und nur die freien Enden der Flacheisen (h.) mit den den Abfallkanal begrenzenden Holzleisten (p) vereinigt sind.
CH157019D 1931-08-26 1931-08-26 Einrichtung zum Reinigen von Plansieben. CH157019A (de)

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