CH155232A - Regelungseinrichtung für Röhrendampferzeuger. - Google Patents

Regelungseinrichtung für Röhrendampferzeuger.

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CH155232A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • F22B35/06Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type

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Description


      Regelungseinrichtung    für     Röhrendampferzeuger.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Regelungseinrichtung für einen Röhren  dampferzeuger, bei dem am einen Ende des       Rohrsystemes    die Speiseflüssigkeit und im  weiteren Verlauf des     Rohrsystemes    zusätz  liches Arbeitsmittel zugeführt wird und     mit-          telst        zweier    Impulsgeber sowohl die Menge  der Speiseflüssigkeit, als auch die Menge des  zusätzlichen Arbeitsmittels durch je eine       Regelvorrichtung    geregelt wird.  



  Dampferzeuger, bei denen die an einer  Stelle dem Dampferzeuger zuzuführende       Speiseflüssigkeitsmenge    und die Brennstoff  menge in Abhängigkeit von einer Betriebs  grösse geregelt werden, wobei die Brennstoff  menge zusätzlich durch eine zweite Betriebs  grösse noch verändert wird, haben den Nach  teil,     däss    die     Verdampfungsvorgänge    im  Innern des Rohres Schwankungen unterwor  fen sind, welche     Pulsationen    in der Strömung  und dadurch das Mitreissen von Wasser durch  den Dampf verursachen.  



  Mit der     Regelungseinrichtung    nach der  Erfindung werden diese Nachteile vermieden.    Die Erfindung besteht darin, dass die Impuls  geber mit den Regelvorrichtungen derart ver  bunden sind, dass einerseits zur Grobregelung  die die Menge der Speiseflüssigkeit regelnde       Vorrichtung    von dem einen Impulsgeber und  die die Menge des zusätzlich zuzuführenden  Arbeitsmittels regelnde Vorrichtung von dem  andern Impulsgeber beeinflusst wird und  anderseits zur Feinregelung mindestens eine  der Regelvorrichtungen durch den ihr nicht  zugeordneten Impulsgeber noch     zusätzlieh     geregelt wird.

   Die     Verdampfungsvorgänge     und die Strömung im Innern des     Rohr-          systemes    werden dadurch gleichmässiger ge  staltet, insbesondere ergibt sich dadurch auch  die Möglichkeit, dass das Arbeitsmittel so  wohl dem Anfang des Rohrsystems, als auch  der zusätzlichen Zuführungsstelle durch eine  einzige     Fördervorrichtung    zugeführt     werden     kann, ohne dass Veränderungen der einen  Menge ungewünschte Veränderungen der an  dern Menge hervorrufen.  



  Es kann dabei ein unter dem Einfluss  der Dampftemperatur stehender Impulsgeber      und ein unter dem Einfluss der Leistung der  vom Dampferzeuger mit Dampf belieferten  Kraftmaschine stehender Impulsgeber vorge  sehen sein, die auf einen Hebel wirken, an  welchem ein die Menge des zusätzlichen Ar  beitsmittels verstellendes Gestänge und ein  die Fördermenge der Speisepumpe verstellen  des Gestänge angeschlossen sind.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein Beispiel, bei welchem  die am Ende des     Rohrsystemes    zuzuführende       Speiseflüssigkeitsmenge    und die zusätzlich  zuzuführende     Arbeitsmittelmenge    geregelt  werden;       Fig.        \2    zeigt ein anderes Beispiel, bei dem  zunächst die gesamte Menge des dem Er  zeuger zuzuführenden Arbeitsmittels und  zusätzlich noch eine von der Hauptmenge ab  gezweigte Hilfsmenge geregelt werden;  Die Speiseflüssigkeit wird durch die  Speiseleitung 1 in das Rohrsystem 2. geführt,  in diesem verdampft und überhitzt und als  überhitzter Dampf durch die     Leitung    -3 der  Kraftmaschine 4 zugeführt.

   Die Kraft  maschine 4 treibt eine Arbeitsmaschine, bei  spielsweise einen Stromerzeuger 5, welcher  die erzeugte Energie durch die Leitung 6 in  ein Verbrauchsnetz führt. In der Leitung 3  ist ein als Temperaturaufnehmer ausgebil  deter Impulsgeber 7 und im Leitungsnetz 6  ein als Leistungsaufnehmer ausgebildeter  Impulsgeber 8 vorgesehen, von denen der  Temperaturaufnehmer durch die Leitung 9  den Servomotor 10 und der Leistungsauf  nehmer durch die Leitung 11 den Servomotor  12 beeinflusst. Durch ein Gestänge 13 wirkt  der Servomotor 10 auf ein Gelenk 15 des  Hebels 14 und der Servomotor 12 durch ein  Gestänge 16 auf das Gelenk 17. An der Stelle  1.8 ist das Gestänge 19 und an der Stelle 20  das Gestänge 21     angelenkt.    Die beiden Ge  stänge 19 und .20 verstellen ihrerseits je eine  ihnen zugeordnete Regelvorrichtung des  Dampferzeugers.

      Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Beispiel  ist dem Temperaturaufnehmer 7 und dem  Servomotor 10 in erster Linie das Durch  flussorgan 24, dem Leistungsaufnehmer 8  und dem Servomotor 12 das     Durchflussorgan     22 zugeordnet. Das     Durchflussorgan    22 ver  ändert nach Massgabe der durch den Servo  motor 12 bewirkten Verstellung die von der  Speisepumpe 23 in den Dampferzeuger ge  förderte Speisemenge. In entsprechender  Weise verändert das     Durchflussorgan    24 bei  der durch den Servomotor 10 bewirkten Ver  stellung die durch die Hilfspumpe 26 in den  Dampferzeuger eingeführte Hilfsmenge an  zusätzlichem Arbeitsmittel, welche an der  Stelle 27 zur Feinregelung der Dampftempe  ratur in das Rohrsystem 2 eingeführt wird.  



  Bei einer Veränderung der Belastung des  Stromerzeugers 5 wird durch den Leistungs  aufnehmer 8 und den Servomotor 12 der  Hebel 14 um den in diesem Fall ruhenden  Punkt 15 geschwenkt, so dass das Durch  flussorgan 22 zur Regelung der am Ende des       Rohrsystemes    zuzuführenden Speiseflüssig  keitsmenge entsprechend verstellt und die im  Dampferzeuger erzeugte Dampfmenge der  Belastungsveränderung der Arbeitsmaschine  5 angepasst wird. Dadurch, dass der Hebel 14  gleichzeitig mit seinem Gelenk 1.8 noch einen  gewissen kleinen Regelweg ausführt, kann  überdies auch die Menge des zusätzlich zu  zuführenden Arbeitsmittels so verstellt wer  den, dass im Rohrsystem 2 des Dampfer  zeugers der jeweils einzustellenden Last ent  sprechende Betriebszustände entstehen.  



  Tritt dennoch bei dieser Regelung eine  kleine Schwankung der Dampftemperatur  auf, so wird durch den Temperaturaufnehmer  7 und den Servomotor 10 eine weitere Ver  stellung auf den Hebel 14 ausgeübt, wobei  nun das Gelenk 17 unbeweglich bleibt. Bei  einer solchen Bewegung verstellt der Servo  motor 10 zunächst in der Hauptsache das  Gestänge     19    und     Durchflussorgan    24, wobei  durch Veränderung der zusätzlich zuzufüh  renden     Arbeitsmittelmenge    eine rasche Ver  änderung der     Arbeitsmitteltemperatur    ent-      steht.

   Die anfänglich diese     Regelbewegung     einleitende Temperaturveränderung kann  somit rasch und ohne     Schwankungen    im Ge  folge zu haben, wieder aufgehoben werden.  Gleichzeitig wird aber auch, jedoch in ge  ringerem Mass, die Menge der am Anfang  einzuführenden Speiseflüssigkeit verstellt,  wodurch nicht nur die Zustände im Rohr  system nach der Einspritzstelle 27, sondern  auch insbesondere die Zustände vor dieser  Stelle dem neuen Beharrungszustand end  gültig angepasst werden.  



  Bei der Regelvorrichtung nach     Fig.    2  stellt eine durch den Leistungsaufnehmer 8  aufgenommene Belastungsveränderung die  Menge der durch die Speisepumpe 28 geför  derten Speiseflüssigkeit entsprechend den je  weils auftretenden Belastungen ein. Durch  eine kleine zusätzliche Verstellung des Ge  stänges 19 wird auch zugleich das Drossel  organ 24 in der Leitung     2.5    für das zusätz  liche Arbeitsmittel verstellt, so dass bei einer  grösseren     Speiseflüssigkeitsmenge    auch die  Menge des zusätzlichen Arbeitsmittels ver  grössert wird.  



  Temperaturänderungen des Dampfes wir  ken durch die     Temperaturaufnehmervorrich-          tung    7 auf den Servomotor 10, so dass das in  der Hauptsache dem Servomotor 10 zugeord  nete Regelorgan 24 verstellt wird und bei zu  hoher Temperatur eine grössere. Menge durch  dieses in das Rohrsystem 2 des Erzeugers  einströmen kann.  



  Die bei dieser Regelbewegung ebenfalls  eintretende Verschiebung des Gestänges 21  verändert die Leistung der Pumpe 28 zweck  mässig derart, dass die Veränderung der von  der Pumpe geförderten     Speiseflüssigkeits-          menge    gleich oder etwas grösser als die Ver  änderung der zusätzlich durch die Vorrich  tung 24 zugeführten Flüssigkeit ist.  



  Durch geeignete Anordnung der Gelenke  15, 17, 18 und 20 am Hebel 14, wobei  beispielsweise auch das eine oder das andere  Paar der Gelenke 15, 18     bezw.    17, 20 zu  sammenfallen kann, kann die Regelung derart  gestaltet werden, dass während Belastungs-         änderungen    die Beanspruchung der Bauteile  des Dampferzeugers, insbesondere des den  hohen Temperaturen ausgesetzten     Rohr-          systemes,    gleichmässig verändert wird, um zu  sätzliche, durch grosse Wärmegefälle bedingte  Spannungen zu vermeiden und ferner die  Temperatur des Dampfes unveränderlich zu  halten.

       Schliesslich    werden insbesondere       Schwankungen    und daraus sich ergebende       Pendelungen    des Betriebes vermieden.  



       Natürlich    können die beiden zu verstel  lenden Regelorgane auch mittelst hydrau  lischen,     pneumatischen,    elektrischen oder ge  mischten Übertragungsvorrichtungen von den  Impulsgebern verstellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelungseinrichtung für einen Röhren dampferzeuger, bei dem am einen Ende des Rohrsystemes die Speiseflüssigkeit und im weiteren Verlauf des Rohrsystemes zusätz liches Arbeitsmittel zugeführt wird und mit- telst zweier Impulsgeber sowohl die Menge der Speiseflüssigkeit, als auch die Menge des zusätzlichen Arbeitsmittels durch je eine Regelvorrichtung geregelt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Impulsgeber mit den Regelvorrichtungen derart verbunden sind,
    dass einerseits zur Grobregelung die die Menge der Speisflüssigkeit regelnde Vorrichtung von dem einen Impulsgeber und die die Menge des zusätzlich zuzuführenden Arbeits- mittels regelnde Vorrichtung von dem andern Impulsgeber beeinflusst wird und zur Fein regelung mindestens eine der Regelvorrich tungen durch den ihr nicht zugeordneten Impulsgeber noch zusätzlich geregelt wird.
    UNTERANSPRCCHE 1. Regelungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsgeber mit den Regelvorrichtungen derart verbunden sind, dass die die Menge der Speiseflüssigkeit regelnde Vorrich tung in Abhängigkeit von dem die Menge des zusätzlichen Arbeitsmittels regelnden Impulsgeber noch zusätzlich geregelt wird.
    2. Regelungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsgeber mit den Regelvorrichtungen derart verbunden sind, dass die die zu sätzlich zuzuführende Arbeitsmittelmenge regelnde Vorrichtung durch den die Menge der Speiseflüssigkeit beeinflussen- den Impulsgeber noch zusätzlich geregelt wird. B.
    Regelungseinrichtung nach Patentan- Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsgeber mit den Regelvorrichtungen derart verbunden sind, dass sowohl die die Menge der Speiseflüssigkeit regelnde Vor richtung, als auch .die die Menge des zusätzlich zuzuführenden Arbeitsmittels regelnde Vorrichtung durch den ihnen nicht zugeordneten Impulsgeber noch zu sätzlich geregelt wird. 4.
    Regelungseinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen unter dem Einfluss der Dampftemperatur stehen den Impulsgeber (7) und einen unter dem Einfluss der Leistung der vom Dampf erzeuger mit Dampf belieferten Kraft maschine stehenden Impulsgeber (8), die auf einen Hebel (14) wirken, an welchem ein die Menge des zusätzlichen Arbeits mittels verstellendes Gestänge (19) und ein die Fördermenge der Speisepumpe ver stellendes Gestänge (2.1) angeschlossen sind.
CH155232D 1931-05-21 1931-05-21 Regelungseinrichtung für Röhrendampferzeuger. CH155232A (de)

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